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«fette 6.

Abend-Ausgabe. Erstes Math

Wiesbadener Tagblatt.

Mittwoch, 1«. März ISIS.

Nr. 11«.

Erhebung

M öle am 15. Mrz 1915 aardanornen fiarfoifeloottüfc.

Auf Anordnung des Buridesrats bat erstmalig eine Zählung der am 15. März vorhandenen Kartoffelvorräte statrzufinden.

Anzeigepflichtig ist jeder, der Kartoffeln in Menge von 1 Zentner »md mehr in Gewahrsam hat, gleichgiltig, ob er der Eigentümer ist ob« nicht.

Kartoffelgrobhändler und Landwirte werden durch besondere Auf­forderung zur Angabe der am 15. März vorhandenen Kartoffelvorräte aufgcfordert.

^ , 2llle übrigen Personen, die ihre Angaben über die vorhandenen

Vorräte am 1. März dem Magistrat bereits gemacht haben, haben die Veränderungen in den Beständen schriftlich oder mündlich an den iMaginrat, Rathaus, Zimmer Nr. 42, anzuzeigen, soweit diese Ver­änderungen in den Beständen einen Zentner »bersteiaen.

Kartoffelgroßhändler und Landwirte, die bis zum 15. März .Formulare nicht zugestellt erhalten haben, sind verpflichtet, dieselben auf Zimmer 42 des Rathauses abzuholen.

Alle übrigen Personen, die dem Magistrat Angaben überhaupt noch lmcht gemacht haben, sind verpflichtet, Anzeige über ihre Bestände dem Rathaus. Zimmer 42, einzureichen.

Sämtliche Anzeigen sind spätestens bis zum 17. März an Zimmer 42 des Rathauses zu erstatten.

Die Kartoffelmengen sind nur in Zentnern anzugeben. Bestände -unter einem Zentner sind nicht änzngeben.

Es sind sämtliche Kartosfelvorräte, einschlietzlich der zu gewerblichen Zwecken, zur tierischen Ernährung und znr Aussaat bestimmten Mengen änzngeben. Abzüge find unzulässtg. Die in Mieten befindlichen Kartoffeln sind nach bestem Wissen und Gewissen schätzungsweise anzugeben.

Wer unvollständige oder unrichtige Angaben macht oder den vor­stehenden Anordnungen nicht nachkommi. wird mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 3000 bezw. 10 OOO Mk. bestraft.

Wiesbaden, den 9. März 1915. F297

y ___ Der Magistrat.

Das Vorlesungsverzeichnis

der Universität Marburg

für das Sommerhalbjahr ist im Buchhandel zu haben und durch

das Sekretariat der Universität unentgeltlich zu

beziehen. Die Vorlesungen undüebungen werden im vollen Um­fang aufrecht erhalten. F 349 |

_ Universität Harburg.

Bonli für Handel und Industrie.

62. ordentliche Generalversammlung.

Wir beehren uns hiermit, unsere Aktionäre nach §§ 24 bis 27 der Satzungen zu der

Mittwoch, den 7. April a. c., vormittags 11/a Uhr,

in unserem Geschäftslokale zu Darmstadt stattflndenden zweiundsechzigsten ordentlichen Generalversamm­lung einzuladen.

In derselben werden die in § 30 der Satzungen unter Nummer 1 bis 4 genannten Gegenstände der Tagesordnung der regelmäßigen Generalversammlungen verhandelt werden.

Die Hinterlegung der Aktien bzw. des ordnungsmäßigen Hinterlegungsscheines eines deutschen Notars, der Reichsbank oder der Bank des Berliner Kassenvereins in Gemäßheit des § 24 der Satzungen hat spätestens am 3. April a. c., während der üblichen Geschäftsstunden zu erfolgen, und zwar entweder

bei den Niederlassungen unseres Instituts in Berlin, Darmstadt, Bamberg, Beu hen 0.-8., Biebrich a. Rh., Breslau, Cottbus, Düsseldorf, Forst i. L., Frankfurt a. M., Frankfurt a. 0., Frei­burg i. B., Fürth (Bayern), Gießen, Glatz, Gleiwitz, Görlitz, Greifswald, Guben, Habe'scbwerdt, Hall' a. 8,, Hamburg, Hannover, Hindenburg, Jauer, Kattowltz. Krappitz, Kreuzburg, Landau (Pfalz), Lauban, Leipz g, Leobschütz, Ludwigshafen a. Rh., Mai iz, Mannheim, München, Myslowitz, Neustadt (Haardt), Neustadt (0.-8.), Nürnberg, Offenbach a. M., Oppeln, Pforzheim, Prenzlan, Quedlinburg, Ratibor, Rybnik, Senftenberg, Sorau (N.-L.), Spremberg, Stargard 1. P., Stettin«

straßburg i. e., Wiesbaden,

oder in Bremen bei der DeutscS en Nationalbank, Kommandit-Gesellschaft auf Aktien, t

Coblenz Dortmund Dresden Essen an Ruhr Glogau

Grünberg i. Schl. Heilbronn ,

Königsberg i. P. München München Posen

Stuttgart ,

Stuttgart ,

Herrn Leopold Seiigmann,

Deutschen Nationalbank, Kommandit-Gesellschaft auf Aktien, den Herren Albert Kuntze & Co.,

Herrn Simon Hirschland,

Herrn H. M. Fli sbachs Wwe.,

Herrn H. M. Fliesbachs Wwe., den Herren Rümelin & Co., der Ostbank für Handel and Gewerbe# den Herren Merck, Finck & Co.,

Herrn A. Aufhäuser,

der Ostbank für Handel und Gewerbe,

der Württembergischen Vereinsbank,

der Württe bergischen Bankanstalt vormals Pflaum & Co.

Berlin und Darmetadt, den 8. März 1915.

Bank für Handel und Industrie.

v. Klitzing.v. Simson.

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Amtliche Hepäckavholung tt. Abfertigung der Staatsöebne«. - Hlegelmäßiger Kracht- «. Kikgut-Kpeditionsdienk

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Donnerstag, den 11. März ISIS» versteigere ich im Versteigerungs- loikale Helenenstraße 6, dahier:

1. Um 11 Uhr vormittags:

1 großer Spiegel» 2 Theken, ein Puppenschrank, 2 Warrnschränke, 4 Warenregale, 1 Registrierkaffe, 1 Schreibtisch, 1 kompl. Erker-Ern- richtung;

2. um 11)4 Uhr vormittags:

1 Büfett u. 1 Kredenz;

3. um 12 Uhr mittags:

1 Belourteppich, 1 Paar Ohrringe mit je 1 Saphir u. 12 Brillanten, 3 Ringe, a) mit 1 Saphir n. acht Brillanten, b) mit 10 Brillanten u. 1 Rubin, c) mit 2 Brillanten n. 1 Perle u. 1 Chaiselongue m. Decke öffentlich zwangsweise gegen Bar­zahlung.

Wiesbaden, den 10. MärZ 1915. Meyer. Gerichtsvollzieher, Rauenthaler Strahe 14, 3.

als:

Morgen Donnerstag, den II. März er., vorm. 10 Uhr

anfangend, versteigere ich im Aufttage folgende Mobilien öffentlich meist­bietend freiwillig gegen Barzahlung in dem Hause

9 Rheingauer Str. 9, 1,

1 komplettes sehr gutes Bett, 1 Waschtoilette mit weiß. Marmor, 1 Nachttisch, 1 Pitch-Schrank, 2 2tür. Kleiderschränke, 1 Spiegel mit Konsole, 1 Schreibtisch mit Sessel, 1 Ausziehtisch, 3 Bauern, tische, 1 Flurtoilette, 1 Schaukelsessel, 4 Stühle, Handtuchhalter, Felle, Teppich, Vorhänge, Portieren, Ofenschirm, Humpenbrett, elektrische Lampen, verschiedene Bilder (Pferdeköpfe usw.), Küchen- schrank, Tisch, Stühle, Badewanne mit Ofen, Mchen- und Koch­geschirr u. vieles mehr.

Besichttgung am Tage der Versteigerung.

Adam Bender, Auktionator u.

Geschäftslokal 7 Moritzstr. 7. Del. 1847.

Bekanntmachung.

Donnerstag, den 11. März 1915, nachm. 3 Uhr, versteigere ich zwangs­weise öffentlich meistbietend gegen bare Zahlung im Pi and lokale Neugaffe 22, hier:

2 Büfetts, 2 _gr. Bücherschränke,

2

gichtisch, u. 1 Kredenz; sodann, voraussichtlich besttmmt, nämlich:

2 Sessel, 2 Stühle, 2 gr. Oelae- mälde. 1 Schreibtisch u. 1 Schrerb- maschine.

Wiesbaden, den 10. März 1915.

zieher,

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Der Fruchtmarkt beginnt während der Sommermonate April bis ein. schließlich September um 9 Uhr vormittags. *

Wiesbaden, den 5. März 1915.

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