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ALend-Ausgabe. Erstes Blatt.

Mresdadruer TagdlatL.

Donnerstag, 4. März 1915.

Nr. 106 .

dam« üetinci: von -uns jurücffmnc. Da meldeten jich sofort zehn Mann, alles Elsässer. Ich hätte mit ihnen die Hölle erobern können. Es hätte mich auch keiner von ihnen im Stich gelassen. So sind die Elsässer alle hier ein treff­licher Stein in der deutschen Mauer, die keinen Russen mehr durchlätzi."

Oer russische Schwindelbericht.

Unterm 2. meldet der russische Generalstab: Auf der

Front zwischen N j e m e n und Weichsel setzten unsere Truppen am 1. den Angriff fort. Nordwestlich von Grodno machten unsere Truppen Fortschritte. Der Feind, der hier hartnäckigen Widerstand bat, zog sich jenseits der Linie zurück, die durch die Dörfer Mankowitz, Ratiezi, Rakowitschc gebilder Wird. Der Feind fuhr mit der Beschießung von Ossow ietz

fort, das er mit Granaten schweren Kalibers bewarf. Zwischen den Flüssen Piffa und Rozoga näherten sich unsere Truppen bei der Entwicklung ihrer Offensive der Straße von Müschü- neitz-Kolno. In dem Raume von Praschnüsch Acht der Feind vor dem von uns ausgeübten Druck auf Janow und Mlawa zurück, während unsere Truppen eine wohlgelungene Offensive in dem näher an der Weichsel gelegenen Abschnitt in dem Raume südlich von Rodzanow entwickeln. Auf dem linken Weichselufer hat sich keime einzige Änderung vollzogen.

In den Karpathen unternahmen- die Österreicher rmd Ungarn am 28. in dem breiten Strich zwischen dem Ondawa und dem San, nachdem sie zahlreiche Artillerie her- angebracht hatten, einen kräftigen Angriff, der jedoch keinen Erfolg hatte. Schon tags vorher hatte die durch Reserve unterstützte österreichisch-nngarffche Infanterie sich in einem Abstand von einem Gewehrschuß vom unseren Stellungen ge­sammelt. Der erste Angriff wurde in der Ngcht und am Morgen des 28. in dem Raume van Tworilne unternommen, wo die Österreicher und Ungarn jedoch sehr große Verluste erlitten. In der Mitte entwickelte sich während des ganzen Tages des 28. ein außerordentlich hartnäckiges Gefecht. Die verzweifelten Angriffe des Feindes liefen in Nahkämpfe aus. Die Verluste des Feindes sind außerordent­lich groß. Me Hänge der Berge sowie die Einschnitte sind mit Leichen des Feindes bedeckt. Zahlreiche feindliche Abteilungen sind bis zum letzten Mann niedergemacht. In dem Raume nördlich Stropko unternahm der Feind in der Nackt zum 1. März sechs Angriffe in geschloffenen Gliedern, die mit Reserve ausgefüllt waren. Die Abteilungen wurden jedes­mal durch unser Gewehr- und Maschinengewehrfeuer zerstreut. Nach Zurückschlagen des sechsten Angriffes warf unsere In­fanterie sich mit dem Bajonett auf den Feind und vertrieb die Österreicher und Ungarn endgültig aus unseren Stellungen Die Gesamtzahl der Kriegsgefangenen der letzten Tage beträgt ungefähr 1000. Ein neuer Angriff auf die Höhe 991 bei Koziuwka wurde abgeschlagen. Der in Ost- Galizien eingedrungene Feind wurde zum Stehen ge­bracht. Auf der Straße -nach Stanislau -erlitten die Öster­

reicher und Ungarn eine große Niederlage, worauf] sie ihren Rückzug begaunern Bei Sielze gerieten 17 Offiziere und 1250 Mann sowie 4 Maschinengewehre in unsere Hand.j

(Alle diese Nachrichten sind stark übertrieben oder ganz er­funden. Schriftl.)

Oer günstige Stand der Schlacht südlich des vnjes

Sr. Wien, 4. März. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) D Kampf südlich von: Dnj estr, der sich durch Heranführuw großer r u s s i s ch e r V e r st ä r k u n g e n zu einer g selbständigen Schlacht entwickelt hat, steht, wie der Be­richterstatter des „Pesti Hirlap" meldet, für da? österreichisch ungarische .Heer günstig.

3u den Rümpfen bei praschnüsch.

W. T-B. Berlin, 3. März. All! dem Großen Hauptquartier erfahren wir: Rach der bewundernswert!

Eroberung des zu einem starken Stützpunkt ausgebauten Ortes Praschnüsch durch eines unserer Korps, das aus östlicher Richtung vorging, ivuicke die Lage hier infolge-^ dessen -einen Tag kritisch, krls drei russische Armeekorps den deutschen Flügel von Osten, Süd­osten und Süden her angriffen und das siegreiche Korps veranlaßten, in einer Rückwärtsschwenkung Front gegen diese Übermacht zu machen. Hierbei wurden Teile des Korps scharf angefaßt; auch konnte eine größere Zahl von Verwundeten, die in benachbarten Dörfern unter­gebracht waren, nicht r e ch t z e i t ig zurück geschafft werden. Die Russen waren nicht imstande, den geordneten Verlauf der Rück­wärtsschwenkung zu stören, und verloren die Fühlung mit dem deutschen Korps. Daraus geht hervor, daß sie bei ihren An­griffen stark gelitten haben. Inzwischen ist die Lage nach dem Eintreffen deutscher Verstärkungen wiederhergestellt. Der ganz bedeutungslose ruffische Er­folg hält mit dem im voraufge­gangenen Sturm auf Praschnüsch, wo wir über 10 000 Gefangene und reiche Kriegsbeute niachten, keinen Vergleich aus. Wenn di« Russen sich gleichwohl bemühen, ihn durch ebenso lange wie unglaubwürdige Berichte zu einer beachtenswerten Waffentat aufzubcmscheu, so spricht daraus nur das vergebliche Streben, die allgemeine Aufmerksamkeit von der vernich­tenden Niederlage ihrer 10. Armee in der Winter­schlacht in Masuren abzulenken.

Oie düstere Lage der russischen Volkswirtschaft.

W. T.-B. Moskau, 3. März. (Nichtamtlich.) Die russische Zeitung „Wirtschaftsökonomie" schreibt in ihrem Heft 5 in -einem Artikel, betitelt: „Das Jahr in wirtschaftlicher Be­ziehung" : Der Krieg und die Mißernte lasten schwer auf deni wirtschaftlichen Leben. Was gedenkt man zu tun, um von der Volkswirtschaft Rußlands das drohende Unheil abzuv>enden? Ein d ü st e r e s B i l d. 15 bis 20 Prozent der Arbeiter fehlen für die Feldbestellung, ebensoviel fehlt an- Arbeitsvieh. Im Süden, im Nordkankasus und in Sibirien ist bereits eine verkürzte Feldbestellung in den Wintersaaten eingetreten. Im Gouvernement Staw» r o p o l erreichte sie stellenweise 15 bis 20 Prozent der ge­wöhnlichen Anbaufläche. In dem Ssamaraschen Gouverne­ment blieben (nach den Daten der Semstwoverwaltungs in vier Kreisen be? 402 000 Detzjatinen Saatfläche 97 000 unbe­stellt. Im Gouvernement TobolSk sind unbestellt 30 bis 50 Prozent dre Saatfläche. In Polen und Litauen steht es verinutlich noch schlimmer. Insgesamt verringerte sich die Wintersaatbestellung in 34 Gouvernements, in 38 ist sie un­verändert, in 9 Gouvernements vergrößert. In Nordruß­land gibt es kein Sommerscraigetreide, in Südrußland keine Arbeiter. Die Frühjahrsarbeiten, die Maximalleistnn- gen sein müßten, werden mit einem Minimum an Kräften und Geldmitteln ausgeführt. Die Folgen liegen auf der Hand.

Freilassung österreichischer und deutscher Zivilgefangcncr in Rußland.

W. T--B- Wien, 3. März. (Nichtamtlich.) Die „Neue Freie Presse" berichtet aus Bukarest: Aus Kischinew trifft die Diel düng ein, daß die russische Regierung 5000 öster-

Setle 8.

Dänische Erkenntnis der kläglichen Rolle Englands.

Sr. Kopenhagen, 4. März. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) DaS sehr angesehene konservative Blatt „BerlingSke Tidende" schreibt: Die letzten Schritte der englischen Marine­politik beginnen auch dem Gläubigsten in Dänemark die Augen darüber zu öffnen, wer der eigentliche rück­sichtslose, egoistische Feind der Neutralen ist. Daß das angesehene Weltreich sich hinter der Flagge des klei­nen Dänemark zu verstecken für gut befindet, hat bas Ansehen Englands beim hiesigen Publikum, wie man es 'tagtäglich hören kann, gewaltig untergraben. ^Sicherlich wird England — so sagt das Blatt — auf Deutsch­lands Anerbieten nicht eingehen. Die Zugeständnisse, zu denen sich Deutschland bereit erklärt, sind ja nur Zugeständ­nisse an die Neutralen, bedeuten aber kerne Einschränkung des Untersecbootskrieges gegen England.

Lin Protest der vereinigten Staaten?

W- T-B. Rotterdam, 4. März. (Nichtamtlich.) Nach dem „Neuen Rotterdamschen Evnrant" meldet die „Times" >vom 2. März aus Washington: Man wartet mit

^außerordentlicher Spannung auf die Taten, ßvelchc auf die Erklärung AsquithS folgen werden. Me Londoner Blätter bringen Telegramme aus Washington, wonach die Bereinigten Staaten in bestimmter Weise protestieren werden. Der englische Botschafter in Washington teilte B r h a n, nachdem er die franzö­sisch-britische Note überreicht hatte, mit, daß die Antwort Englands auf die von den Vereinigten Staaten vorge­schlagene Verbesserung der Lage im Kriegsgebiet in London in Erwägung gezogen werde. Man hofft in Amerika demnach, daß noch die Möglichkeit zu einem Ausgleich vorhanden ist, wodurch die Fortsetzung des neu­tralen Handels der Vereinigten Staaten mit Deutschland und den Verbündeten in anderer Form gewährleistet würde. Man weift darauf hin, daß beispielsweise ein Zugeständnis an die amerikanischen Baumwollexporteurc und Importeure deutscher Farbstoffe viel dazu beitragen könne, die praktischen und gefühlsmäßigen Fol.« gen der Beschlagnahme abzuschwächen. Eine andere Frage sei, ob die Vereinigten Staaten die Beschlagnahme ohne Pro­test binnehmen würden. Man schreibt der amerikanischen Regierung die Tendenz zu, energisch gegen die Erklärung der englischen Regierung protestieren zu wollen, worin sich die Bedrohung des neutralen Handels verberge. Am meisten mißfalle, daß sie eine Absicht verrate, die einer papiernen Blockade gleichkomme. Andererseits würde die effek­tive Blockade nach dem Völkerrecht nicht gestatten, sich in den Handel mit Häfen der an Deutschland grenzenden neu­tralen Ländern einzumischen, nur weil das feindliche Land die mutmaßliche Endbestimmung der Ladung sei. In amerikanischen Kreisen wird gesagt, daß die Englän- der für die Lage in den als Kriegsgebiet erklärten Ge­wässern moralisch verantwortlich seien, da sie durch die Beschlagnahme der „Wilhelmina" zu verstehen gaben, daß sie beabsichtigen, die Einfuhr von Lebensmitteln abzu- schneiden, womit sie das Völkerrecht verletzten.

Zurückhaltung in der amerikanischen Presse.

W. T.-B. London, 3. März. (Nichtamtlich) Nach Mel­dungen der „Times" aus Washington ist die verantwort, liche Presse in den Äußerungen über die Lage äußer st zu- rückhaltend. Einige Blätter, wie der „Philadelphia Ledger" schelten die Regierung wegen der nutzlosen und viel­leicht gefährlichen Einmischung. Einige andere, wie die „New Dork Tribüne" z. B.. meinen, daß alles aufgÄwten wev- den müsse, um die Interessen der neutralen Staaten zu Wahren. — Im Repräsentantenhaus wurde ein Antrag eing-- bracht, daß die Ha n d e l S st r a ß e n o f f e n b l e i b e n. Ein Kongreßmitglied mit deutschem Namen forderte die Re­gierung auf, England 60TageFristzu geben, um seine politische Haltung zu ändern, die einen Affront für die Vereinigten Staaten bilde. Die Regierung würde sicher ent­täuscht sein, daß England ihren Vorstellungen kerne Folge

von den östlichen Kriegsschauplätzen.

Die tapferen Elsässer im Oste».

In einem Feldpostbrief, der über die furchtbaren Kampfe dort berichtet, verdient folgende Stelle festgehalten zu werden: „Es wird Euch interessieren, daß zu meinen besten und mutigsten Leuten (in der Artillerie) die Elsässer gehören. Als ich an einem der Schlachtcckende vom General den Auftrag erhielt, persönlich mit einer Patrouille festzustellen, ob G .... von den Russen besetzt sei, fragte ich meine Leute, o& sich Freiwillige zu dem Gang melden wollten. Ich wies sie dar- -ruf hin, daß wir ab geschnitten werden könnten und

Aus den Knnstansstellnnaen.

Ein Rundgang durch die Gemäldeausstellungen belehrt, daß der Krieg hier nichts geändert hat. Obgleich unsere Kunst- salons einen schweren Kampf kämpfen, sind sie doch bemüht, dem Publikum stete Abwechslung zu bieten. Dabei läßt sich erfteulicherweise feststellen, daß die einheimischen Künstler fleißig an der Arbeit snrd und neben auswärtigen Dialern, di? auf klangvolle Namen hören, mit allen Ehren bestehen können Gleich im

Kunstsalon Aktuaryus

fesseln die Arbeiten von M. v. H a d e l n und von R. Milt ner-Schönau. Fräulein v. Hadeln gehört zu den liebenS würdigen Talenten, die still und bescheiden ihren Weg gehen. Gemütvolle Bilder sind es, voll feiner Empfindungen, die zur Ausstellung gelangten. Schlichte Bauernstuben, Kirchenwinkel in mystisches Dunkel gehüllt, ein Bauernhäuschen, in Licht ge­badet, von hochstengeligen Stockrosen umgeben. Dann aber drei Bilder voll Kraft und Saft, fast männlich gemalt, dar- .unter ein Stück Garten — die Webersche Gärtnerei — im Schmuck der Georginen. Wild durcheinandergewirbelt, die Lunten Blüten in glühende Farben getaucht. Rudolf Miltner- Schönaus Stilleben haben sich bedeutend vertieft. Flimmernde, -silberne Lichter liegen weich darüber; schwere Probleme von Linien und Farben sind geschickt gelöst. Der Künstler ist wieder einen großen Schritt vorwärts gekommen.

Einige großzügige Bilder von Claus Bergen verfehlen auch diesmal ihre Wirkung nicht, ebenso sind die farbenstrotzen- den, kraftvollen Gemälde von Artur G r i m m ein erfreulicher, befreiender Anblick. Länger noch verweilt man vor einem Waübild von L iebermann, das in seiner einfachen Größe

'ehr unmittelbar berührt. Und dann hat man wieder Gelegen heit, sich im

Naffauischen Kuustverein

an den Arbeiten eines Hiesigen zu erbauen. Willy Di u l o! 'andte eine Kollektion Landschaften, vorzugsweise Schnee bilder, von einer Zartheit der Töne und einer Individualität wr Auffassung, daß wir stolz sein können, diesen Künstler als Wiesbadener Kind ansprechen zu dürfen. Wie viel Duft, wie -iel geheimnisvollen Zauber weiß er nicht auf ein Stück Lein 'and zu bannen, auf dem ein Dutzend verschneiter Häuschen -m Mondschein zu sehen sind oder auch nur eine schneeige Fläche mit einem einzigen verwehten, armen Baum. Da ist keine einzige tote Stelle. Der Schnee flimmert, knistert und — lebt. Doch auch die

Galerie Banger

.äht in ihrer Schwarz-Weiß-Ausstellung einige Wiesbadener Künstler zu Wort kommen. Da ist Br ab and unter ande­rem durch ein sehr gutes Hindenburg-Portrait, ein Kinder- köpfchen und eine alte Frau vertreten. Fräulein Labes durch eine bunte Lithographie, „Alte Scheune" benannt, die von neuem von der starken Begabung dieser Künstlerin zeugt. Wolff-Malm, vom Kriegsschauplatz verwundet zurückge­kehrt, hält seine Eindrücke vom Krieg mit großer Geberde fest. Soldaten bei der Verteidigung, beim Stürmen, beim Zielen, oft mit den einfachsten Mitteln sehr lebendig wiedergegeben, oft noch ungeklärt und unverständlich.

Bon Max Kling er sind einige prächtige Blätter da. Feine Aktstudien, die Zeugnis «Liegen von mühevollem, uner­müdlichem Schaffen, die Blätter, „Bergpredigt" betitelt, flächig, plakathaft behandelt, dabei doch voll Leben und Sonnenglut. Die Stimmung ist trotz jeglichen FarbmangelS

orzüglich getroffen und festgeholten. Niemand wird hier rgen können, daß es sich „nur" um Schwarz-Weiß-Kunst han- delt. L i e s e g a n g brachte eine Anzahl zarter, stimmungs­voller Landschaften, Hoellhoff hält alle Eindrücke mit flotter Technik fest, Doris am Ende, die Tochter von Hans am Ende, kann sich sehr wohl -allein behaupten, ohne immer als die Tochter eines bereits anerkannten Vaters ange­sprochen zu werden. Sie wird sich schon allein Beachtung er­zwingen. Besonders zu nennen wären noch T h o m a, Bossert und v. Volkmann, und mehr wie ein Wort des Lobes verdient Fikkenscher mit seinen famosen Tier­studien.

Eine Reihe bunter Lithographien erfteuen durch ihren Stimmungsgehalt. Biese erinnert in der subtilen Behänd- lung großer Schneeflächen an Willy Mulot. Auch bei ihm knistert, flimmert und lebt die kalte Masse, und Kamp­mann überrascht durch die Großzügigkeit seiner Technik. Ein ganz prächtiges Blatt ist seine Landschaft, die ich wohl „Nach Sonnenuntergang" benennen möchte. Silhouettenhaft heben sich alte Baumriesen gegen die schivachgerötete Luft ab. über- raschende Effekte erzielt der Künstler, uird je mehr man vor deni Blatt verweilt, desto stärker wird der Eindruck. Das un­durchdringliche Dunkel des Waldes wird durchdringlich, tau­send Abstufungen entdeckt man, verschwiegene Waldwege — geheimnisvolles Raunen und Wispern glaubt man zu hören....

So kann der Rundgang durch die Stätten der Kunst nur befriedigen. Man freut sich an echter Kunst, an verfeinerter Kultur, fühlt sich wohl in dem kleinen, von Kurt Hoppe so geschmackvoll eingerichteten Raum der Galerie Banger, in wel­chem er alle Wbel, die Wandbekleidung und die Beleuchtungs­körper entwarf, und vergißt für einige Zeit, daß draußen dev Krieg tobt. .. 8. v. N.