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Verlag Langgaffe 21

T-gbl»l,-H»uS".

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12 Ausgaben.

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Tagblatt-HauS" Nr. 6658-53.

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«t8Ä^bür^eÄo>^,en-All»g^b>»"3 iWr^nichmütags^ Berliner Schriftleitung desWiesbade«rrTa,»latts: Berlin-Wilmcrsd-rf Giiutzelstr. 66. Kernspr.: AmtUhland 450 u. 451. mb 'Ä»

Dienstag, 2. Februar 1913.

Morgen-Ausgabe.

Nr. 53. » 63. Jahrgang.

Oer ttrieg.

Der Stotz ins Herz Enalands.

Die Frage, daß wir unseren gefährlichsten und unerbitt- lichsten Feind, daß wir England, das seine Schlachtflotte für entscheidenden Moment aufspart, vernichtend treffen müssen, um uns den Frieden zu gewinnen, erörtert ein Leit, artikel derMünchener Neuesten Nachrichten", der die Anschauungen maßgebender Stellen wider­spiegeln dürfte. Der Artikel wendet sich zugleich gegen die ewig Unbelehrbaren, die noch immer meinen, dieser Krieg sei nur ein Waffengang auf dem Fechtboden,während es sich doch für uns um Sein oder Nichtsein handelt. Er be­tont zunächst, daß England sich n i e nt als, wenn seine Interessen in Frage gekommen sind, um Völkerrecht und humanitäre Erwägungen gekümmert habe, sondern stets nur mit größter Rücksichtslosigkeit porgegangen sei. Dann heißt es in dem Artikel weiter:

Einem solchen Feinde gegenüber, wie England einer ist, wäre es im höchsten Grade unvernünftig, wollte man ihn besser bebandeln, als er sich anschickt, gegen uns vorzugehen. Gegen England muß uns jedes Vernichtungsmit- tel. das der Krieg zu läßt, eben recht sein, denn wir haben von diesem Lande, wenn es uns besiegen sollte, keine Schonung zu erwarten. Es würde uns nach seinem Siege ohne Erbarmen zerstampfen. Unsere Weltstellung Nmre vernichtet, und wir dürften wieder, wie es einst zu Lord Palmerstons Zeit hieß, uns damit begnügen, für Eng- land Getreide zu bauen und Holz zu hacken.

Um aber freie Bahn für unsere Entwicklung zip haben, müssen wir diesenigen ins Herz treffen, die uns an die Fessel legen wollen. Den Feind, der uns niederringen möchte, müssen wir a u f d i e K n i e z w i ng e n. Es ist ein Kampf ums Leben, den wir führen, und es wäre ein Ver­brechen an uns selbst, wenn wir zögern wollten, unge­wöhnlich furchtbare Kampfmittel anzuwenden, wo es die Zukunft unseres Volkes gilt.

England hat denH u n g'e r k r i e g" gegen uns prokla­miert. Unseren überseeischen Handel konnte es schließen, und jetzt will es uns auf dem Wege der Vergewaltigung des neutralen Handels jede Zufuhr abschneiden. England zeigt uns seine Macht, führen wir ihm die unsrige vor Augen. Nehmen wir den Handschuh auf! Der P r o b e - angriff, der unsere Zeppeline an Englands Küste führte, kann nur als Einleitung größerer Unternehmungen zu verstehen sein, die England zeigen müssen, daß wir auch gegen seine Bevölkerung einen Wirtschaftskrieg füh­ren. sie an ihren großen Futterplätzen treffen können, indem wir diese zerstören. Wirtschaftlich ist das Zentrum und der Lebensnerv Englands London. Wir dürfen uns nicht begnügen, mit unseren Zeppelinen unbedeutende Küstenstädte zu erreichen. Wir müssen den tödlichen Stoß gegen das Herz Englands richten. , -

Wir glauben b e st i m m t. daß an der H a n d ü n s e r e r technischen Mittel wir jetzt in der Lage wären, einen furchtbaren Hieb gegen England zu führen.

L o n d o n u n d s e i n e D o ck s. das sind die H e r z k a m.

mern Englands. Treffen wir England schonungs­los und mit sicherer Hand an dieser Stelle, so wird es unsere Macht dort fühlen, wo es am verwundbarsten ist.

Schon hört man von da und dort Stimmen, dieabwie­geln". die unsere kriegerische Politik gegen England schwächen

und in den furchtbaren Irrtum zurückgleiten, daß mit leisen Tritten und sanfteren Mitteln etwas zu erzielen sei. Solche Stimmen und Stimmungen bezwecken und üben Landes­verrat! Ist es nicht genug, daß in diesem furchtbaren Irrtum befangen, viele unserer wohlmeinendsten Politiker im Jahre 1914 die schmerzlichste Enttäuschung erleben muß­ten? Hat die verruchte Anzettelung des Krieges durch die englischen Machthaber jene politischen reinen Toren noch nicht aufgeklärt? Das muß in dieser ernsten Kriegslage ohne Rücksicht bekannt und verkündet werden: Wer uns von

irgendwelcher Schonung Englands spricht, den verachten wir als Landesverräter! (Das unterschreiben wir in jeder Beziehung. Schriftl. d.Wiesb. Tagbl.".)

Einem Staate und Volke, dessen gewalttätige Politik sich die Herrschaft über die Erde anmaßt, imponiert nur die Macht, die rohe Gewalt. Die Art der Kriegführung Eng­lands verlangt gebieterisch die Anwendung der Ver­nichtungspolitik. Nur diese wird England be­lehren. daß seine schlechte Sache verloren ist. Gehen wir ohne Bedenken und so rasch als möglich auf diesem Wege gegen England vor. Das ist der Weg, den es selbst auf seine Weise eingeschlagen hat. Betreten wir ihn auf unsere Art. Wir können uns aber dabei ruhig an ein anderes kräftiges Wort des englischen ersten Seelords Fisher halten, das lautet: Das Wesen des Krieges ist Gewalttat. Mäßigung ist D u m m h e it. Schlage hart und schlage wo du kannst."

3um Kuftauchen der deutschen Unterseeboote in der Irischen See.

Derpeinliche" Eindruck in England.

Sr. Rom. 1. Febr. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bin.) Wie demMattino" aus London gedrahtet wird, ruft der Feldzug der deutschen Unterseeboote gegen die englischen Handels­schiffe die peinlichste Verblüffung in England her­vor. Man hat in England daran, daß das Meer Irlands für die deutschen Unterseeboote erreichbar wäre, nicht ge­glaubt.

Ungeheurer Eindruck in New York.

Sr. New York. 1. Febr. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.i Der Eindruck, d<" Versenkung der englischen Schiffe durch deutsche Unterseeboote hier macht, ist ungeheuer. Die Versichernngsc-.sellschaften haben bereits die Prämie für nach England a^sfahrende Schiffe erhöht.

Zur Vernichtung desTakomarn".

W. T.-B. London, 1. Febr. (Nichtamtlich.) Das Reuter- sche Bureau meldet: Der britische DampferTakomarn" hatte 97 000 gefrorene Hämmel sowie Kleidungsstücke für die flüchtigen Belgier in Frankreich an Bord.

Elf englikche Schiffe in der Norüfee vermißt.

Br. Rotterdam, 1. Febr. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bin.) Das englische, Hafenamt Hüll meldet, dass in der Zeit vom 15. Dezember bis 15. Januar elf Schisse in der Nordseevermisst" werden. Die f c r n e- ren Veröffentlichungen des Hafenamtes Hüll sind am 23. Januar durch den Zensor verboten worden.

Flamländer haltet wachs".

Das germanische Blut regt sich gegen die Berwelschnng!

Unter der AuffchriftFlamländer, haltet Wache" schreibt das AntwerpenerHandelsblad" vom 23. v. M. u. a.:

Wir sind uns alle darüber einig, daß in dem Riesen­kampf, in den wir mitgeschleift worden sind, das flämische

Volk seine Pflicht, ja, mehr als seine Pflicht, erfüllt hat. Was hat unser Volk auch nicht alles für das Vaterland ge­opfert? 'Zar allem seine Söhne, die unter dem Gesang des Vlaamschen Leeuw" Sturm liefen und zu Tausenden ge­fallen sind auf den blutigen Schlachtfeldern. Man vergesse nicht, 65 vom Hundert unserer Soldaten sind Flamländer.

Beim Ausbruch des Weltkrieges versprach der Zar den so lange.unterdrückten Polen Selbstregierung, da sie jetzt Gut und Blut für Rußland opferten. Flandern, das sich auch seit Jahren nach mehr Recht und Gleichheit sehnt, nahm seine Leiden und Entbehrungen freiwillig auf sich, ohne die kleinste Versprechung an höherem Orte zu fordern. Es wollte rechtschaffen und ehrlich seine Pflicht tun, im festen Ver­trauen, daß, durch das vergossene Blut besiegelt, nun auch seine Sprach- und Volksrechte anerkannt werden müßten. Manchen Brief empfingen wir von der Front, der bewies, daß in dieser Hoffnung unsere Soldaten so tapfer kämpften.Wir kämpften", so schrieb einer,mit dem flämi­schen Löwen auf der Brust." Und ein anderer:Noch nie hat der SchreiVlaanderen den Leeuw" so kraftvoll geklungen, als hier auf den Schlachtfeldern." Oder auch:Nach dem Krieg weroen wir noch mehr Flamländer sein als je zuvor."

Das wird hart klingen in den Ohren derer, die da dachten, die flämische Bewegung sei nun zu Ende.Nach dem Kriege wird man vom Flämischen nicht mehr sprechen", so sagte ein Wallone zu einem unserer Führer. Und Maeterlinck erklärte auf seiner Vortragsreise durch Italien, daß Flandern sich nun für immer der ftanzösischen Kultur einverleiben lassen würde. Aber was alles übertrisft, ist ein AuffatzDie moralische und sprachliche Vereinigung der Raffen" von dem Wallonen Gerard Harry in dem PariserPetit Journal" vom 21. Dezember, wo er seinen französischen Lesern mitteilt, daß die Flamländer endlich eingesehen habe: daß ihre Mundart zu nichts dient, so wertlos ist wie eine wertlose Geldmünze, und daß sie sich jetzt alle der Alleinherrschaft der französischen Sprache in Belgien unterwerfen:Das französische Wort, das das Sesam, öffne dich", von allen Türen und von allen Herzen ist."

Es gibt unter uns viele, die da meinen, so lange der Krieg dauert, alle Meinungsverschiedenheiten über Sprache und Rasse zur Seite zu stellen. Wir haben uns nach diesem Leitwort gerichtet, aber wo die Gegner des flämischen Volkes fortfahren, uns in der Fremde anzugreifen und Waffen zu schmieden gegen unser Bestehen als Volk, da m u tz jeder aufrichtige Flamländer es als seine Pflicht betrachten, diese Bestrebungen zu vereiteln und unser Volk zu warnen."

Kleinliche Vergeltungsmaßrrgeln der belgischen Negierung.

Sr. Rotterdam» 1. Febr. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Nachdem das deutsche Generalgouvernement in Belgien allen belgischen Staatsangehörigen, die bis 1. März nicht nach Belgien zurückgekehrt sind, schwere Geldstrafen oder erhöhte Belastung angekündigt hat, macht die belgische Regierung, wieDaily Telegraph" berichtet, jetzt von Le Havre aus be­kannt, daß sich die Belgier cm den wertvollen deutschen Gütern, die nach Le Havre verbracht worden seien, schad­los halten könnten, indem sie diese zum Schein zu Spott­preisen kauften.

Die Industrie in Belgien.

W T.-B. Berlin, 30. Jan. (Nichtamtlich.) DieNordd Allg: Ztg." schreibt unter der ÜberschriftDie Industrie in Belgien": Der AmsterdamerTelegraaf" berichtet, es sei ange-

Nriegsbrirfe aus dem Osten.

Von unserem zum Ostheer entsandten Kriegsberichterstatter.

Wandel und Handel.

Mlawa, den 23. Januar.

Jeder Einwohner, mit dem man in ein Gespräch kam, erzählte nach einiger Zeit die Geschichte von dem Talmnd- schüler Rüben, den ein russischer Dragoner und ein Kosak während des letzten russischen Besitzes der Stadt in der Plockerstraße ermordet hatten. Der Vater wurde halbtot ge­schlagen und zweitausend Rubel gestohlen. In den unter­würfigen dunklen Augen glomm dann ein Licht auf und als logische Schlußfrage wurde binzugefügt:Sollen wir nicht lie­ben die Deutschen?"Sollen wir Ihnen nicht verkaufen gern, was wir haben?"

Ich glaube, daß ein bereitwilliges Verkaufen weniger von der Tatsache ermordeter Talmudschüler und erhaltener Knu­tenhiebe abhängt als von der Verdienstmöglichkeit. Die rus­sische Zahlungsmethode wird ebenso einfach wie jeden Ver­dienst ansschließend gewesen sein. Die deutschen Soldaten bezahlen und das ist der springende Punkt, der über die Sym­pathien der Mlawenser, soweit sie noch in Mlawa sind, ent- scheidet. Die Hoffnungen der reichen Juden scheinen mir vielleicht nicht nach Rußland, aber durchaus nach Warschau zu gehen. Nach Warschau sind die Töchter geflüchtet, nach Warschau ein Teil ihrer Wertsachen. Unsere Wirtin ringt den Kopf in hellem Entzücken, wenn sie von Warschau spricht: Eine schöne Stadt, mein guter Herr, eine feine Stadt. O, ich bin öfter in Warschau als in Mlawa." Ein Sohn von ihr ist in Holm, eine Tochter in Lublin, aber ihre Lieblingstoch­ter hat sie zu Verwandten nach Warschau geschickt. Ihr be­wegliches Gesicht wird ganz hell und offen, wie sie von War­schau erzählt. Ich frage, ob sie Nachrichten habe, da bekommt sie wieder das höfliche, verschlossene Lächeln, das sie hier alle vor den Gesichtern tragen. «Nein, mein lieber Freund, seit

zwei Monaten nichts. Da fielen die Bombes von dem Zeppe­lin in Warschau, sollen getötet worden sein zweihundert Menschen."

Ich erzählte ihr, daß man mir in den Teestuben gesagt habe, meine Wirte seien die reichsten Leute von Mlawa. Se reden in den Taistuben. Was wird sein mit unserexi Ge­schäft? Nix wird sein. Unsere Vorräte sein bald ausver- kauft und Neues gibt nicht von Warschau und gibt nicht von Deutschland. Ä schlimme Zeit."

Es ist die Klage aller Händler hier und sie hat ja auch viel Recht in sich, allerdings auch vorläufig noch viel Speku­lation, denn die vorhandenen Vorräte scheinen mir größer zu sein, als zugegeben wird. Die deutsche Verwaltung hat wie wohl überall in Polen schwere Arbeit, den Handel in den not­wendigen, zunächst für die Truppen, aber auch für die Ein­wohner zweckmäßigen Weg zu lenken. Vorläufig sind dit. meisten Nahrungsmittel reichlich vorhanden. Fleisch, Brot. Gemüse, Kuchen wird auf den vielen Tischen und Tischchen, die längs der Straßen einen Vcrkanfsladen darstellen sollen, feilgehalten. Butter, ffische Eier, Schmalz sind leicht zu be­kommen. Ich für meine Person konnte mich allerdings nur zu dem Kauf vonEiern entschließen, weil man ja dahinein durchaus keinen Schmutz praktizieren kann.

Die Soldaten stehen in Gruppen vor den Tischchen und trinken den ausgezeichneten Tee, der mit 10 Pfennig für das große Glas berechnet wird. Wer sich dazu nicht entschließen kann, hat Gelegenheit zum Teetrinken in der einzigen Kon­ditorei am Marktplatz. Die Scheiben sind zerschlagen und mit Brettern ausgebeffert worden, aber die Inneneinrichtung ist unbeschädigt. Kaffeetische mitMarmorplatten", Wiener Stühle. Der Wirt ist ein Pole, der einzige, den ich m der Stadt selbst mit Bewußtsein gesehen habe. Ich habe den Ver­dacht, daß der Kuchen, der ans der Theke steht, keineswegs in der einigermaßen sauberen Konditorei gebacken wäre, sondern auä zweiter Hand stamme, die erste Hand wäre dann eines

derGeschäfte" auf der Straße. Der Mann versichert mir aber mit viel Temperament, daß dies ausgeschlossen wäre, und ich glaube ihm, nicht so sehr, weil ich überzeugt bin, son­dern weil es mir angenehm ist, von dem Kuchen zu essen. Ich glaube, nach einiger Zeit in Polen schenkt man sich auch die Anftagen und noch etwas später. . . .

Um fünf Uhr wird die Beleuchtung entzündet. Eine fast armdicke Kirchenkerze ist in einen Blumentopf mit Erde ge­pflanzt, der auf dem Mitteltisch steht. In dem grellen, war­men Licht sitzen Offiziere und Soldaten, trinken Tee, rauchen und schreiben. Einen dicken, blutjungen und semmelblonden Gefteiten sehe ich, wie er vorsichtig dem Licht die beste Seite abgewinnt, er schreibt einen langen Brief nach der Art, wie Kinder schreiben, indem er den Kopf bei schwierigen Stellen seitwärts neigt und den Mund dazu spitzt. Dann sieht er in das flackernde Licht mit ftemden und sehnsüchtigen blauem Jungensaugen. Ern Kamerad schlägt ihm auf die Schulter, er faltet den halbfertigen Brief zusammen und läuft im Sturmschritt zu dem Krümperwagen, der wieder zur Front fährt.

Ich trete auch aus dem Qualm der Stube in die kühle Klarheit des Abends. Das Rathaus sieht alt und schwer in dem matten Licht auf die niedrigen Häuser. Die schwarze Inschrift auf weißem Grund, die den Suns umzieht, ist noch zu entziffern:

Providentia Divina Regnante Serenissimo Staniölao Auguste Rege Poloniae M. P. L. Staute Protecteone Magnific» Adami Felicis Bini Nominis Piotrowicz Capitanei Miavensss Sumpöbus Tottius CJivttatis Sacrae Regni Majestatis Mlawae Diligentia Autem Et Cura,

Spectebilis Ad Famati StanieJai Krokvinski Proconsube Mlavaensas hoc ckjmurn acdivicata est Nominam Miseris Quam Divitüras In Quam Adventibus Fiat Acqualis Justitia, Anno Domini U. DCGLXXXIX.