Wiksba-emr TrmblA
VrrlagLauggaffe 21 N)8ckentlick ^2 ^USgübeN. „s. # w«tt^«as" »r.6650-53.
KSÄtn-H-llk griff»-«'»°n 8 Uhr^morgr», dir 8 Uhr -r«nd«. IwOujCltUlfl] ^ ^ Bon r Uhr morgens bis s Uhr -b-nds. »uffer Sonntags.
Bej«gS-Prrts für beide Ausgaben: 70 Pfg. monatlich, SÄ. 2.- virrteljibrlich durch den Verlag Langaalje 21. ohne Bringerlohn. SJI. 3.— vierteljährlich durch alle deutichen Postaniialten, ausjchlieblich Bestellgeld. — Berugs- Bestellungen nehmen außerdem entgegen: in Wiesbaden die Zweigstelle Bis- marcknng 19, iowie die Ausgabestellen in allen Teilen der «tadt: in Biebrich: die dortigen Ausgabestellen und in den benachbarten Landorten und im Rheingau die betreffenden Tagblatt-Träger.
ttnjeig
mittags: für
„Tagblatt-HauS" Sir. 6650-53.
Bon s Uhr morgens bis 8 Uhr abends, außer Sonntags.
Reslainen. Eänze, »albe, drittel und viertel Setten, durchlaufend, nach bei-nderer Berechnung,- Bei wiederholter Ausnahme unveränderter Anzeigen in kurzen Zwischenräumen entfvrechender Nachlaß.
Berliner Schristleitnn, des Wiesbadener Tagblatts: Bcrlin-Wilmersdars Güntzelstr. 6«, Frrnspr.: Amt Uhland 450 n. 451 . Urn Ünd ^
Sonntag, 24. Januar 1913.
Morgen - ktusgabe.
Nr. 39. » 63. Jahrgang.
General von ZalKenhayn über die Kriegslage.
Die Unterredung mit einem amerikanischen Berichterstatter.
W. T-B. Berlin, 23. Jan. (Nichtamtlich). Aus der vom „Standard" m einem Auszug verbreiteten Unterredung mit dem. General von Falkenhayn werden uns von Seymour Beach Conger, dem Berliner Vertreter der „Associated Preß", noch folgende Einzelheiten zur Verfügung gestellt: Der deutsche Generalstabschef war voller ruhiger Zuversicht. „Mehr von einer derartigen Offensive", sagte er mit Bezug auf den neuen Angriffsfeldzug der Verbündeten,, „kann uns nur willkommen sein. Wir sind völlig vorbereitet für einen jeglichen Landungsversuch in Belgien, je eher er kommt, desto besser."
General v, Falkenhahn, die wichtigste Zelle in dem Hirnzentrum, genannt Genecalstab, und der Mann, der für den großen europäischen Krieg verantwortlich ist, ist ein noch verhältnismäßig junger Mann, für einen Oberführer der jüngste aller Stabschefs der europäischen Armeen, mit großer Fähigkeit für die schwere geistige Arbeit, die un- erläßlich ist, um den enormen Apparat des deutschen Heeres in diesem Kriege zu leiten. Er sitzt an seinem Schreibtisch in einem alten französischen Regierungsgebäude, welches den Großen Generalstab vom Morgengrauen bis spät in die Nacht beherbergt. Ein unaufhörlicher Strom von Offizieren, mir Meldungen und Plänen, die seiner Entscheidung benötigen, belagert und verläßt das kleine viereckige Konferenzzimmer, dessen Tisch den ganzen Tag über mit Karten überladen ist. Falkenhayn begleitet die Doppelstellung des Kriegsministers und des Chefs des Generalstabs. (Die Unterredung fand am 16. Januar statt.'! Er hat wenig Zeit für Erholung oder Bewegung und schläft im Hauptquartier mit einer Hand sozusagen immer am Steuerrad der großen Maschine. Doch ist seine schlanke Figur so aufrecht, seine ganze Art so geschmei- dig und drahtig, wie an dem Tage, als er blitzartig vor die Welt, trat, mit der unvergleichen Vertretung des deutschen Heeres im Reichstag.
„Dies ist von unserer Seite kein Angriffskrieg", sagte Falkenhahn, indem er die Ursache des Krieges erörterte. „Nicht ein Krieg, herbeigeführt durch irgend eine Militärsippe oder Militärpartei, sondern ein Krieg der Selb st Verteidigung. Als Soldat kann ich natürlich nicht über die politischen Elemente und Ursachen des Feldzuges reden, aber vom m i l i t ä r i s ch e n Standpunkt wurde er uns durch die russische Mobilmachung aufgezwungen. Angesichts derselben konnten wir nichts anderes tun, als uns fertig machen. Rußland war durch Seine Majestät und unseren Botschafter beraten und gewarnt, daß, wenn Rußland mobilisiere, wir zur Selbstverteidigung die allgemeine Mobilmachung befehlen und alle Schritte tun müßten, um unsere nationale Existenz zu sichern. Trotzdem mobilisierte Rußland weiter, während es seine diplomatischen Verhandlungen führte. Wenn ein Mann zu einer Aussprache mit einem schußbereiten Gewehr in Ihr Zimmer kämmt, kann man von Ihnen kaum verlangen, ehe sie nach der eigenen Waffe greifen, zu warten, bis er den Finger am Abzug krümmt und auf Sie anschlägt.
Unsere gegenwärtige Lage ist ansgezcichnct. .
Wir haben keine Ursache, uns zu beklagen. Der Krieg ist von uns auf beiden Seiten in Feindesland getragen worden und dort sind wir noch nach fünf Feldzugsmonaten. Unsere Truppen sind guten Geistes und in guter Verfassung, und unsere jetzigen Linien sind sehr stark. Der Vorteil ist bis fetzt ganz auf unserer Seit e."
„Wenn unser er st er Vormarsch aus Pari s", so sagte er als Antwort aus eine andere Frage, „ganz in jeder Hinsicht erfolgreich gewesen wäre, so würde man ihn als einen äußerst brillanten Schachzug anerkannt haben. Wie es steht, ist es bewundernswert. Ich kann das gang freimütig sagen, da ich nichts mit dem Entwurf des Feldzugsplanes zu tun hatte. Aber man kann nicht erwarten, einen Krieg durchzufechten ohne irgend welche Rückschläge. Und als wir zurückgingen, schwenkten wir auf unsere gegenwärtige Aktionslinie, in der wir durchaus erfolgreich gewesen sind. Es ist unrichtig, die Operationen in Flandern als einen Versuch unsererseits zu betrachten, Calais zu erreichen, um die verbündeten Armeen zu überflügeln. Im Gegenteil, diese Feldzugsphase ist das Ergebnis des Versuchs von französischer und britischer Seite, ihren Weg im Norden zu forcieren, um uns von der See zu drängen, unsere rechte Flanke und Schulter zu gewinnen, Antwerpen wieder zu nehmen und uns zu nötigen, aus Belgien zurückzuziehen. Ter Plan war verfehlt, unser Gegenschachzug dagegen erfolgreich. Sie haben uns nicht überflügelt und nicht flankiert, wir sind heute noch da."
Wie steht's denn mit der groß ausposaunten allge- weinen Offensive? Und mit Kitcheners neuen Armeen? Die Offensive, antwortete Falkenbayn, sollte nach Jofftes Tagesbefehl am 17. Dezember einsctzen. Bis jetzt haben wir keine Veranlassung, mit ihren Resultaten, unzufrieden zu sein. Ich kann eine genaue Darstellung noch nicht geben, aber bis jetzt hat sie diese Offensivbewegung außerordentlich große Verluste gekostet. Wir hielten nicht nur unsere Lichen mit Erfolg, sondern haben sogar noch Boden gewonnen. Weitere solcher Offen
siven können uns nur willkomnien sein. Was Kitcheners neue Armeen anbetrifft, die Engländer sind gute Kämpfer, allen Respekt vor ihnen, aber eine Armee ohne die nötigen Offiziere und Unteroffiziere ist keine rechte Armee nach dem heutigen Begriff. Sie können ihre Leute herüberschicken, um uns anzugreifcn, aber Ich denke, wir sind st a r t genug, ihnen eins auszuwischen und sie mit blutigen Köpfen zurückzuwerfen." „Wie steht es mit der geplanten Landung in Belgien?" „Wir sind ganz bereit zu jedem Versuch nach dieser Richtung. Je eher er kommt, desto besser." Es lag nichts Überhebendes in General v. Falkenhahns Art, als er diese Eröffnungen machte, im Gegenteil, ein Ton ruhigen und s e l b st s i ch e r e n Vertrauens in die Bereitschaft der Armee und ihre Geschicklichkeit, sich in jeder Situation zurecht zu finden.
Was für eine Wirkung auf die deutsche Kriegsführung hat die englische Blockade und die Konterbande ausgeübt?" wurde Falkenhoyn gefragt: „Praktisch gar keine!
Nahrungsmittel haben wir genug.
„Haben Sie in Deutschland irgendwie Knappheit gemerkt?" „Wir haben in einigen Artikeln hauszuhalten und müssen mit unserem Weizenverörauch sparsam umgehen. Aber unser K r i e g s b r o t ist auch schmackhaft und nahrhaft wie das normale Weizenbrot. Das Problem der Ernährung der belgischen und polnischen Zivilbevölkerung, wie auch in den be- letzten Teilen Frankreichs, besonders solcher Städte wie Lille und Lodz, bereitet einige Schwierigkeiten, aber für uns selbst haben wir genug. Was die Sperrung für Kupfer anbetrifft — lachte Falkenhahn —, so haben wir freilich kein Kupfer unter der Erde. Das ist wahr, aber über der Erde haben wir mehr als genug für alle unsere militärischen Erfordernisse. Sollten unsere greifbaren Bestände erschöpft sein, brauchen wir nur auf die enormen Mengen b e- arbeiteten Kupfers in Deutschland zurück,zugreifen. In unseren Hochspauuuugskabeln haben wir für den Augenblick den Bedarf auf ein paar Jahre gedeckt. Die englische Bevormundung der Kupferverschiffung scheint ein schwerer Schlag zu sein für Amerika, aber fiir uns bedeutet er Nichts. Er gebrauchte einen kräftigen süddeutschen Ausdruck für Gleichgültigkeiten.
„Wie lange, Exzellenz, — glauben Sie — mag und kann dieser Krieg dauern ?" „Nach Lord Kitchener drei Jahre?" Er kann dauern, wiederholte der General — einen Satz der Frage herausgreifend — unse r e t wegen unbegrenzt. Ich sehe nicht, was uns zwingen kann, den Kriegern Einhalt zu tun. Nahrungsmittel und Materialien? Wir sind reichlich versehen. Unsere strategische Lage ist gut. Menschen- maierial? Ist es Ihnen nicht bekannt, wann die Rekruten der Klaffe 1915 zu den Fahnen gerufen werden? Am 3. Oktober 1915, dem normalen Datum! Erst gestern hatte ich mich mit dieser Frage zu beschäftigen. Ist Aussicht, daß wir jemals Mangel an Soldaten haben könnten? Heute haben wir mehr Truppen in Berlin als jemals in Friedenszeitcn. Sie haben natürlich noch Training nötig. Doch werden keine Leute ohne hinreichende Borbilduna an die Front geschickt. Bcgeisteruna? Sie sind ja an der Front gewesen und wiffen, daß kein Abnehmen an Eifer bei den Leuten für ihre Tätigkeit bemerkbar ist. Nein.
Wir können schon aufö Unbegrenzte durckhalten.
Und wenn wir in diesem Kriege, in welchem Kalmücken, Kamschatkaner, Turkmenen. Senegalneger. Jpder, Japaner und sonst noch was herangeschleift wurde, um mit dem weißen Manne in Europa das sog. Gleichgewicht der Mächte aufrechtzuerhalten, wenn wir in diesem Kriege — sage ich — untergehen sollten, der nur geführt wird, eine Nation zu vernichten, deren Schuld darin besteht, daß sie durch Industrie und harte Arbeit vorwärts kam und blühte, dann werden wir i n Ehren untergehen, indem wir bis zum letzten Fußbreit Erde und bis zum letzten Mann kämpfen." »Und wie wert wünscht Deutschland diesen Krieg zu führen, Exzellenz?" „Bis die andere Seite voll- kommen zerschmettert ist, bis sie so besiegt ist, daß die Mögllchkeit einer Wiederholung dieses unprovozierten Angriffes auf uns ein für allemal ausgeschaltet wird.' „Was denken Sie über die neuen Wolken am Horizont, über Italien und Rumänien?" „Diese Frage sollten Sie eigentlich an den Reichskanzler oder an den Staatssekretär des Äußern richten." „Aber unter bestimmten Voraussetzungen könnte diese Frage doch auch von Interesse wer- den für den Chef des Generalstabes!" „Ausgeschlossen", war die bestimmte Antwort. „Ich kann nicht glauben, daß diese zwei Staaten, welche für 20 Jahre durch Bande verknüpft waren, plötzlich in die Reihen unserer Feinde übergehen sollten. Ich halte das fiir ganz un» möglich." ___________
Die erfolgreiche Tätigkeit unserer Zlieger im westen.
Br. Genf, 23. Jan. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Der
trotz der Witterungsungnnft entwickelten eifrigen Tätigkeit der deuffchen Flieger über dem wichtigsten Teil des französischen Kampfgebietes schreibt die Fachkritik bei dem Bombardement von Beurnc, Nieuport und der verbündeten Stellungen bei Ipern die besonders genauen Orientierung der deutschen s ch w c r e n G e s ch ü tz e zu. Die wirksame Beschießung der französische» Befestigungswcrke rings um S o i s s o » s und der südlich St. Mihiel bezogene» Stellungen wird gleichfalls mit den voranzegaugc- nen Flugzeugerkundigungen zusammengebracht. Nach einer Privatnieldung aus Nancy hätte» die gegen den dortigen
Hanptbahnhof und den benachbarten Schutzpark gerichteten Flugzeuggefchoffe an wichtigen Punkten Erfolge erzielt. Die von einer deutschen Fliegertaube in Dünkirchen und Umgebung verursachten namhaften Schäden, sowie die genauen Zahlen der Toten und Verwundeten werden geheim gehalten.
Lin deutsches Zlugzeuggeschwader über Dünkirchen.
Br. Berlin, 23. Jan. (Ktr. Bln.) Die Agence Havas meldet aus Dünkirchen: Acht bis zehn deutsche Flugzeuge haben am Freitag, den 22. Jan., vormittags, die Stadt Dünkirchen überflogen und etwa 4 0 Bomben abgeworfen, die jedoch nur unbedeutenden Schaden anrichteten. — Nach einer zweiten Meldung der Agenee Havas baben die über Dünkirchen geflogenen Flugzeuge ungefähr 8 0 Bomben geworfen. Man zählt etwa 2 0 Opfer, ein Warenlager fing Feuer. Englische und französische Flieger verfolgten die deuffchen Flugzeuge und zwangen einen Flngapparat bei Bray-Duns zum Landen. Die beiden Insassen des Flugzeuges wurden gefangen genommen.
Der schwere Schlag von Soissons.
Nach einer Meldung der „Deutsch. Tagesztg." aus Stockholm schreibt der militärische Mitarbeiter des „Swenska Dageblat" über die Kriegslage im Westen: Die äußerst blutigen Kämpfe, welche die Franzosen und Engländer gemeinsam gegen die zurückweichenden Deuffchen am Aisnetal Ende September auskämpften, hatten den Zweck, um jeden Preis einen breiten Streifen des nördlichen Flußufers mit der- dortigen Höhen zu erzwingen, damit der Besitz der Eisenbahnlinie Berdun-Reims-Soiffons-Compiegne ihnen vollkommen sicher sei. Jetzt ist dieses alles verloren. Größere Truppentransporte von einem zum anderen Teile der französischen Front können hinfort nur über Paris ausgeführt werden. Die anderen Eisenbahnlinien, welche für Militärtransporte zum Schlachtfelde in Betracht kommen, sind nur Sekundärbahnen. Es war daher ein sehr schwerer Schlag, welchen die Deutschen ihrem Gegner durch die Kämpfe vom 12. bis 13. Januar bei Soiffons zufügten.
Oer traurige Stand des franzöffkcben Budgets.
W . T.-B. Kopenhagen, 23. Jan. (Nichtamtlich.) „3er- linske Tidende" meldet aus Paris: Ein ffanzösischer amtlicher Bericht weist eine starke Abnahme aller staatlichen Einnabmen wie den Niedergang des Geschäftslebens nach. Geaenüber 1913 haben die Zolleingänae um 176 769 000 Frauken, die Stempelabaaben um 43 679 500 Franken, die Registrierungsgebühren um 218 660 000 Franken, die indirekten Steuern um 151 252 900 Franken, die Posteinnahmen um 33 998 000 Franken, die Telephoneinnahmen um 12 418 000 Franken, die Erträge aus der Zuckersteuer um 31 400 000 Franken und die Einnabmen aus der Salgsteuer um 1 522 000 Franken abgenommen. Insgesamt beträgt der Einnahme- aussall 658 Millionen Franken.
Die Lnftschiff^anik in Snaland.
W. T-B. London, 23. Jan. (Nichtamtlich.) Das Reuterbureau hat gestern und heute folgende Meldungen gebracht, die jeden tatsächlichen KernS entbehren, die aber deutlich erkennen lasten, wie es um die berübmte Seelenruhe des englischen Volkes bestellt ist:
London, 22. Jan. Einige Luftschiffe, man weiß nicht wieviel, flogen heute abend um 10,30 Uhr über Grolltet in der Richtung nach dem Inland.
London, 22. Jan. Als die bei Cromer beobachteten Luftschiffe die Küste erreichten, arbeiteten sie mit Scheinwerfern, warfen indessen keine Bomben, sondern setzten die Fahrt nach Südwesten fort. Ihre Motore wurden zuerst von der Küstenwache, dann von Militärpatrouillen ge« hört. Sofort wurden alle elektrischen und Gaslichter gelöscht.
. Norwich, 23. Jan. Bis Mitternacht ist hier kein Zeppelin sichtbar geworden.
Lowestoft, 23. Jan. Ms 12,25 Uhr nachts ist kein Zeppelin beobachtet worden, aber es gebt das Gerücht, daß die Luftschiffe KingS L y n n einen Besuch abgestattet haben.
W. T.-B. London, 23. Jan. (Nichtamtlich.) Erkundigungen, die bei den amtlichen Stellen an der Nordküste von Norfolk ein gezogen. worden sind, lwben keine Nachrichten über Lu f t f ch i f f e ergeben. Man scheint allgemein zu glauben, daß das gehörte Motorgeräusch von Land- oder Wasserflugzeugen herrührte. Die Londoner Polizei hat die chllfsschutz- leute nicht aufgeboten, und auch sonst keine Maßregeln gegen Angriffe aus der Luft ergriffen.
W. T.-B. London, 23. Jan. (Nichtamtlich.) Die Versicherung fiir Waren in den Londoner DocK gegen Luftangriffe hat 10 Prozent erreicht.
Die dämmernde Erkenntnis in England.
„Svenska Dagbladet" erläutert einen Aufsatz des bekannten englischen Russenfreundes Dr. Dillon tot „Daily Telegraph". „Zwischen den Zellen", schreibt „Svenska Dagbladet", „glaubt ntan, lesen zu können, daß es so aussieht, als ab der Krieg zu lang, zu I kostspielig und zu ergebnislos wende, und
