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DbeuL-Ausgabc. Erstes Matt.
Wiesbadener TaglrlaLI.
Mittwoch, 6. Tiauuor 191A.
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fctnc öollc Sumntmuns finde, und das die , führen sein, daß sic sicher seien.
Gefühle chriitlicher Nachstenlrcbe, welche den Vorschlag de- > i >- - r. .. .. ^ -
Welten, vollkommen seinen eigenen Überzeugungen und Wünschen entsprächen. Der Kaiser von 2 st er reich uns König von Ungarn erklärte, das seine Negierung mit Zanzeu i Herzen grundsätzlich dem großmütigen Gedanken zu- strmme und sich beeilen werde, mit den befreundeten und daran beteiligten Steeaten in Verhandlungen einzutreten, nur rhn praktisch zu verwirklichen. — Der bayerische Ministerpräsident teilte mit, daß die Königliche Regierung den Vorschlag des Papstes mit der lebhaftesten Sympathie aufnehme. — Die türkische Regierung erklärte, dem Austausch zuzustimmen, falls die Regierungen der feindlichen Staaten ebenfalls einverstanden seien. — Der König von England sagte: Ich und meine Regierung haben den Vorschlag Ew. Heiligkeit auf das froheste begrüßt, der dem Beitritt, was wir schon der deutschen Regierung vorgcschlagen harren.
Diese hat soeben ihre Zustimmung erklärt. — Der König bon Serbien erklärte, daß seine Regierung nicht verfehlen werde, das zu tun, was die übrigen kriegführenden Staaten tun würden. — Der russische Minister des Äußern teilte mit, daß der Kaiser seine Ergebenheit gegenüber der großherzigen Initiative des Papstes bekundet' habe, dem Austausch der Gefangenen zuzustimmen, die von dem Staat, der sie gefangen hält, als untauglich erklärt würden, weiter Dienst zu tun.
W. T.-B. Rom, 5. Jan. (Nichtamtlich.) „Corriere d'Jtalia" schreibt über den Schritt des Papstes zugunsten der Gefangenen: Der Heilige Stuhl hat Sondierungen vorg-s nommen. um die Meinungen der kriegführenden Staaten
kennen zu lernen. Me Regierungen haben sich beeilt, ihre ___
volle Zustimmung auszudrücken, daher hat der Heilige Stuhl I ferner wie bisher Roggen- und Weizenauszugsmehle, aber am Neujahrstag offiziell den Vorschlag durch gleichlautende | "ur bis zur Höhe von 10 Prozent zugelassen werden. Weinen- Depeschen gemacht. Die Depesche für Frankreich ist
von den Aufständischen gut behandelt zu werden. Tie letzten Nachrichten aus Durazzo lassen hassen, daß Essad-Pascha den Ansturm der Aufständischen wird znrückw eisen können infolge der leichten Verteidigung der Stadt, welche nur zwei Zugänge hat, die durch einige Geschütze und eine starke Anzahl von Bewaffneten geschützt werden.
Die russische Gegnerschaft gegen das Vorgehen Italiens in Albanien.
Br - Rom. 0. Jan. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Zci- tungen aller Richtungen knüpfen bittere Bemerkungen an Lohenden Artikel der russischen Presse über die (n r* Urt i*-'^ a 1 0 11 a a ul1 ‘ 3 ‘ )a -’ Bestreben Italiens, auf dem ^allan festen Fuß zu fassen. Die wahre Gegnerschaft für die Interessen Italiens an der Adria und auf dem Balkan werde durch die russische Haltung neu beleuchtet.
ttriegsbrot!
weitere Streckung unserer Getreiöevorräte.
. , r W \ r -- B - Berlin. 5. Jan. (Amtlich) Der Bundesrat har heute die Bestimmungen über eine weitere Streckung un- lerer GeLreidevorräte nach mehreren Richtungen auf Grunid der mzm^chen gemachten Erfahrungen ergänzt und erweitert. Roggen ist künftig mindestens bis zu 82 Prozent, Weizen bis zu 80 Prozent durchzumahlen, wobei von den Landes- zentralbeyorden ber einer einzelnen Mühle aus besonderen Gründen Ausnahmen zugelassen werden können. Es können
Poincare persönlich gesandt worden: dieser hat aber noch nicht geantwortet. Me anderen Staaten halben sich beeilt, die Annahme telegraphisch anzuzeigen und ihre Gefühle der Achtung und Sympathie gegenüber dem Papste auszn- drücken.
.. . - Prozent zugelassen werden. Weizen
mehl darf von den Mühlen künftig nur in einer Mischung ab- gegeben werden, die auf 3 0 Teile Roggcnmehk <0 Teile Weizenmehl enthält. Dies gilt auch fite die Kunden- und Lohnmüllerei.
Auch eine japanische Gesandtschaft beim Vatikan?
Br. Kopenhagen, 6. Jan. (Gig. Drahtbericht. Ktr. Bin.) Wie hierher gemeldet wird, beabsichtigt Japan, einen diplomatischen Vertreter beim Vatikan zu ernennen.
Oas Hommanöo über die griechische Zlotte
Sr. Berlin, 6. Jan. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) Gegen Ende vorigen Jahres hatte der Chef der englischen Marinemission in Griechenland, der enlgische Admiral Mark Kerr, das Kommairdo über die griechische Flotte übernommen. Daran ist die Vermutung geknüpft worden, daß Griechenland beabsichtige, zugunsten des Dreiverbandes aus seiner Neutralität heranszutvetcn. Die griechische Regierung ist diesen Vermutungen mit der Erklärung begegnet, daß der Kommandeur der griechischen Flotte, Admiral Konduriotis, aus' Gesundheitsrücksichten Urlaub genommen habe, urid daß. da nach der Organisation des griechischen Seeofsizierkorps Admiral Kerr der rangnächste Admiral sei, dieser die Manöver leiten müsse. Tatsächlich hat, wie die „B. Z." erfährt, Admiral Konduriotis das Kommando über die Flotte bereits vor einiger Zeit wieder übernommen, nachdem seine Gesundheit wieder hergestellt war. Die griechische Flotte befindet sich, wie das Blatt weiter hört, nunmehr, nachdem die Manöver beendet sind, in den verschiedenen Häsen, die ihr im Frieden znftanden. Auch die Besatzungen _ der Schiffe sind, so weit sie nicht dem aktiven Menst angeboren, wieder entlassen worden.
Das Budget in der griechischen Kammer angenommen.
W- T-B. Athen, 5. Jan. (Nichtamtlich.) Die Kammer genehmigte das Budget mit 82 gegen 10 Stimmen.
Die griechisch-bulgarischen Grcnzstreitigkeitcn.
W. T-B. Athen, 5. Jan. (Amtlich.) Die „Agence Athene" meldet: Me aus griechischen und bulgarischen Offizieren gemischte Kommission hat ihre Arbeiten b e c n - Sei und Maßnahmen getroffen, daß die bedauerlichere Grenzzwischenfälle sich nicht wiederholen können.
Die Ereignisse in Durazzo.
Br. Mailand, 6. Jan. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bln.) In Mittel- und Nordalbanien ist nunmehr der Aufstand gegen Essad-Pascha allgemein. Die Bevölkerung von Stak, Pekinja Kavaja und Elbassan betrachtet Essad-Pascha als Verräter am Islam.
Weitere Einzelheiten.
W. T.-B- Rom, 5. Jan. (Nichtamtlich.) Die „Agenzia Stefani" meldet aus Durazzo vom 4. d. M.: Über die
Ereignisse in der vergangenen Nacht werden folgende Einzel Herten bekannt: In den ersten Nachtstunden wurde die Stadt von den A u s st ä n d l s ch e n angegriffen. Der Gouverneur der Stadt teilte der italienrschen Gesandtschaft mit, daß große Gefahr bestände, die die Anwendung von Artillerie notwendig mache, um die Einschiffung der Kolonie zu schützen und die Aufständischen zu zerstreuen. Sofort wurden die nötigen Maßnahmen getroffen. Während die Schisse einige Schüsse abgaben, zog sich die ganze Kolonie an Bord der Schiffe zurück, wohin sich auch das Personal der französischen und der serbischen Gesandtschaft begab. Das Artilleriefeuer hatte das gewünschte Ergebnis und die Aufständischen flüchteten in Unordnung. Die italienische Kolonie in Durazzo besteht aus ungefähr 60 Personen, die österreichisch-ungarische Kolonie aus 20, die griechisch e aus sieben und die französische, bulgarische und die serbische zusammen aus etwa 20 Personen.
Die Vertreter Österreich-Ungarns und Bulgariens bleiben in Durazzo.
W. T-B. Rom, 5. Jan. (Nichtamtlich.) „Giornale d'Jtalia" meldet 'aus Brindisi: Die Einschiffung der Behörden und der italienischen Kolonie von Durazzo ging mit so großer Schnelligkeit von statten, daß nach einer halben Sinnde nicht nur die Personen, sondern auch die Effekten, die wichtigsten Papiere und Werte, in Sicherheit waren. Die „Sardegna" gab erst einen Kanonenschuß ab. als die Schüsse der „Misurata" nicht hinreichten, um das Gewehrfeuer der Aufständischen zum Schweigen zu bringen. An Bord der -Sardegna" schifften sich der italienische Gesandte, der italienische Delegierte zur Kontrollkommission und die übrigen italienischen Beamten ein. Auch der französische Gesandte und der serbische Geschäftsträger gingen an Bord Der österreichisch-ungarische Geschäftsträger und der bulgarische Konsul bleibenin Durazzo. Ta mau annimmt, daß Admiral Patris alle europäischen Vertreter ausgefordert hat, sich auf die italienischen Schisse zu begeben so wird das Verweilen dieser beiden Vertreter in Durazzr v i c l b eli rochen. Ihre Weigerung soll daraus zurückzu-
D:e Vorschriften über das Verfü tterungsverbot sind ebenfalls verschärft worden, so daß wahlfähiger Roggen und Weizen nicht mehr verfüttert oder geschrotet und auch nicht mehr zur Futtermittelbereitung verwendet werden dürfen
Bccht in Wiesbaden; der Leutnant bei der Festungs-Maschi- ncngewehräbteilung 8, Truppe 6, Fritz Haus je auS Wiesbaden, für einen erfolgreichen nächtlichen Schleichpatrouillgn- gang zur Erkundung eures Forts vor Anstverpen, an dem er . sich freiwillig beteiligte; der Gefreite Hcinr. Beyer von hier ini 3. Landsturriioataillon Tarmstadt unter Beförderung zum Unteroffizier; (Er Waffenmeister im 0. Württembergischen Infanterie-Regiment Nr. 127 W. P o n a t h aus Wiesbaden; der Landrichter Oberleutnant d. L. Dr. Lang aus Bad Ems; der Kriegsfreiwillige im Infanterie-Regiment Nr. 68 Ferdinant Amecke aus Diez; der Unteroffizier im 2. Marine-Jn- fanterie-Regiment Bruno Klauk aus Irmtraut; der Garde- Reservist Joseph Schamp aus Pottum; der Reservist Jak. Hart manu aus Eisenbach; der Obergefrcite Fürbeth aus Weilburg; der Vizefeldwebel Karl Braun auS Mainz, Buchhalter bei der Weingroßhandlung W. Ruthe in Wiesbaden.
Die Lotterie des Roten Rreuzes.
Die Ziehung der Lotterie des Roten Kreuzes ist, wie wir vermuteten, gestern abend bereits zu Ende gegangen. Den gesetzlichen Anforderungen gemäß fand die Ziehung unter der Aufficht der Polizeibehörde statt. Es ist erstaunlich, welche Arbeit bei dieser Lotterie vom.Roten Kreuz geleistet worden ist. Erst im Dezember erfolgte die Genehmigung, trotzdem ist es gelungen, in der kurzen Zeit nicht nur alle vorgeschriebe- nen Formalitäten zu erledigen, sondern auch dU 60 000 Lose bis auf einen kleinen Rest zu verkaufen. Rund 60 000 M. bringt die Lotterie für die Kriegshilfe des Roten Kreuzes ein. Die Zahl der Gewinne mit 3 Prozent der Lose steht etwas gegen den sonstigen Brauch zurück, das aber findet seine Erklärung in dem Umstand, daß der Wett der Einzelgewinns über das sonst übliche Maß hinansgeht. Die zur Verlosung gelangten Gegenstände stellen einen Gesamtwert von mindestens 30 000 M. dar. Es handelte sich bei ihnen ausschließlich um Geschenke. Die Ziehungsliste wird erst in einigen Tage» erscheinen.
Liebesgaben des Landkreises Wiesbaden.
der
Beim Kreisverein vom Roten Kreuz für den Landkreis | Wiesbaden gingen auf dem Landratsamt seit der letzten Auf- -oervot erltreckt fich auch auf den Roggen und Weizen, I gäbe vom 27. November ein, von: A u r i n g e n : 30 Paar mit anderer Frucht gemischt ist, sowie auf Strüi ' ~
Roggen- und Weizenmehl, das allein oder mit anderen Mehlen gemischt und zur Brotbereitung geeignet ist. Endlich darf auch lein Brot mehr verfüttert werden, mit Ausnahme von verdorbenem Brot und Brotabfällen. Die Landeszentrab behörden können die. Verwendung von Roggen und Weizen sowie von Roggen- und Weizenmehlen zu anderen' Zwecken als zur menschlichen Nahrung „och weiter beschränken oder verbieten.
Zur Bereitung von Roggen- und Weizenbrot dürfen Auszugsmehle nicht verwendet werden. Weizenmehl muß 30 Prozent Roggenmehl enthalten. Das Weizenmehl kann dabei bis zu 20 Prozent durch Kartoffelstärkemehl ersetzt werden, Roggenbrot muß auf 00 Teile Roggenmehl 10 Teile Kartoffelflocken, Kartoffelmehl oder Kartoffelstärkemehl uiid 30 Teile gequetschte oder geriebene Kartoffel enthalten. Bei größerem Kartoffelzusatz muß das Brot mit der Bezeichnung „X" versehen werden. Statt Kartoffel- kann auch G e r st c n- m-ehl, Hafermehl und Reismchl oder Gerstenschrot zugescht werden. Reines Roggenbrot, zu dessen Herstellung der Roggen bis zu mehr als 93 Prozeiit durchgemahlen ist, braucht leinen Kartoffelzusatz zu enthalten. Weizenbrot darf nur in Stücken bis zu höchstens 100 Gramm hergestellt werden. Die Landeszentralbehörden können hierüber zur Einschränkung des Weizenbrotverbrauchs anders bestimmen. Sic können auch für Roggen- und Wcizenbrot bestimmte gor men und Gewichte vorschreiben.
Bei der Kuchenüereitung darf nicht mehr als die Hälfte des Gewichts des verwendeten Dtehls oder mehlartigen Stoffe aus Weizen bestehen. Die La,ideszentralüehörden lömien die Kuchenbereitung auf bestimmte Wochentage beschränken. In Bäckereien, Konditoreien, einschließlich der Hotelbäckeveien und in ähnlichen Betrieben, wird alle Nachtarbeit verboten. Roggenbrot von über 50 Gramm Gewicht darf erst 24 Stunden nach Beendigung des Backens aus der Bäckerei abgegeben werden. Backfähiges Mehl darf nicht mehr als Streumehl zur Isolierung der Teigware verwendet werden.
Zur genauen Durchführung dieser Vorschriften erhalten die PoNzeibcamten und die -hierfür besonders beauftragten sachverständigen das Recht, in Mühlen, in Bäckereien, in Lager- und Geschäftsräume und in Futteräume jederzeit hineinzugehen und Besichtigungen vorzunehmcn und Proben zu entnehmen. — Die Verordnung über das Ausmahlen des Brotgetreides wie das Verfütierungsverbot tritt am 11. Januar, die Verordnung über die Bereitung der Backware am 16. Januar 1915 in Kraft.
Strümpfe, 14 Paar Stauchen, 1 Paar Kniewärmer, 4 Leib
binden, 1 Brustwärmer. Biebrich: 3 Weihnachtspakete.
B i e r st a d t: 17 Ohrenschützer, 62 Paar Strümpfe, 22 Paar Pulswärmer, 7 Paar Kniewärmer, 7 Leibbinden, 16 Paar Fußlappen. Diedenbergen: 30 Hemden, 26 Paar Strümpfe, 8 Unterhosen, 4 Handtücher, 6 Paar Stauchen. 2 Paar Fußlappen, 2 Soldatenröcke, 2 Mützen, 1 Pfeife, 2 Pack Tabak. Erben heim: 37 Paar Strümpfe, 3 Paar Pulswärmer, 1 Paar Kniewärmer, 4 Tafeln Schokolade, 2 Tüten Mehl, 2 Tüten Zucker. Flörsheim: 52 Kopfkissen fite
Tragbahren. F r a u e n st e i N : 33 Paar Strümpfe, 27 Paar Stauchen, 4 Kopffchützer, 2 Leibbinden. Georgenborn: 2 Westen mit Ärmel. H o ch h c i m: 44 Paar Strümpfe,
29 Paar Stauchen, 3 Pack Tee, 3 Pack Kakao. Kloppen- heim: 12 Hemden, 3 Kopffchützer, 47 Paar Strümpfe, 2 Unterjacken, 9 Unterhosen, 4 Paar Stauchen, 1 Paar Kniewärmer, 2 Leibbinden, 1 Brustwärmer, 31 Eier, 13 Tüten Mehl, 13 Tüten Zucker. M a s s e n h e i m : 19 Hemden, 18
Paar Strümpfe, 4 Unterjacken, 2 Unterhosen, 2 Waschlappen, 6 Servietten, 1 Pack Leinen, 6 Paar Stauchen, 6 Brustwärmer,
Zur Bundesratsverordnung über die Herstellung von Kriegsbackwaren.
Br. Berlin, 5. Jan. (Eig. Drahtbericht. Ktr. Bin.) Zu der gestrigen Verordnung des Bundesrats über die Herstellung von Krtegsbackwaven erfahren wir noch, daß alle Arbeiten, die zur Bereitung von Backwaren dienen, in Bäckereien und Kon- diwreien in der Zeit von 7 Uhr abends bis 7 Uhr morgens verboten sind. Die Verwaltungsbehörden können den Beginn und das Ende der 12 Stunden, auf die sich das Verbot erstreckt, für ihren Bezirk mit der Dtaßgabc ändern, daß die Arbeit nicht vor 6 Uhr morgens beginnen darf. Für Verstoße gegen die neue Verordnung wird bestimmt, daß dcr- jemge, der dcp Vorschriften der Landeszentralbehörden zuwider handelt, oder wer wissentlich Backware, die entgegen den Vorschriften bereitet ist, verkauft, feilhält oder Verkehr bringt, rver deu Vorschriften zuwider schwiegenheit beobachtet, mit Geldstrafen bis 1500 fängnis bis zu 3 Monaten bestraft wird. Ferner wird derjenige. der den Aufsichtspersonen den Eintritt tu die Räume verweigert oder die gewünschte Auskunft nicht erteilt, mit Geldstrafe bis zu 150 M. oder mit Haft bestraft.
3 Paar Schuhe, 4 Überzieher, 10 Röcke, 6 Hosen, 5 Westen, 1 Frauenkleid, 102 verschiedene Kleidungsstücke, Pelzwaren und Kinderzeug, 2 Hüte, 2 Mützen, 2 Körbe Äpfel, 24 Bleistifte, 25 Feldpost-Kartenbriefe, 20 Notizbücher mit Bleistiften, 6 elektrische Taschenlampen, 6 Reservebatterien. Naurod: 33 Paar Strünrpfe, 4 Kopffchützer. N o r d e n st ad t: 233 Hemden, 3 Kopfschützer, 4 Ohrenschützer, 116 Paar Strünrpfe, 8 Unterjacken, 20 Unterhosen, 1 Kissen, 16 Bettücher, 11 Taschentücher, 29 Lappen, 9 Handtücher, 44 Paar Stauchen, 14 Paar Handschuhe, 9 Leibbinden, 2 Deckbetibezüge, 4 Paar Schuhe, 7 Überzieher, 82 Röcke, 4 Anzüge, 56 Hosen, 32 Westen, 10 Hüte, 12 Mützen, 0 Frauenkleider, 03 Frauenmäntel und Jacken, 542 verschiedene Kleidungsstücke, Pelzwaren und Bettzeug, 9 Paar Handschuhe, 1 großer Korb Kurzwaren, 20 Eier, 3 Gläser Honig, 2 Gläser Eingemachtes, 1 Tüte Mehl, 1 Tüte Zucker. Sonnenberg: 10 Täschchen mit Nähzeug.
W a l l a u : 1 Korb Gemüse. W e i l b a ch : 47 Weihnachts- Päckchen, enthaltend: 47 Paar Strümpfe, 4 Unterhosen, 15 Paar Stauchen, 3 Wollhemden, 5 Lungenschützer, Weihnachtsbäumchen, Schokolade, Zigarren, Zigaretten usw., 1 Fuhre Obst. W i cke r : 2 Gummijacken und 2 Gummihoscn, 1 Paar Stauchen, 3 Leibbinden, 17 Meter Leinen, 1 Pfund Staniol.
Die sämtlichen Männer- und Frauenkleider, Schuhe, Hüte. Mützen, Pelzwaren, Bettzeug, Kinderzeug wurden mit vielen von Wiesbadener Wohltätern gestifteten Sachen sowie 165 Frauen- und Diännerhemden, 48 Paar Strümpfen, 6 Unterjacken, 1 Unterhose, 7 Bettkissen, 1 Bettdecke, 2 Paar Stauchen. 0 Paar Handschuhen in 10 großen Kisten und 3 Packen am 5. Dezember als Eilgut an das Landratsamt in Ortelburg für die o st p r e u ß i s ch e n Flüchtlinge gesandt.
In 380Weihnachtspaketcu wurden den Truppen im Felde, dem Fliegerkorps, den Vereinslazaretten in Bier- stadt und Schierstein zngesührt: 385 leinene Hemden, 88 Wollhemden, 21 Kops- und Ohrenschützer, 380 Paar Strümpfe, 270 Paar Stauchen, 866 Taschentücher, 56 Unterjacken, 73 Unterhosen, 12 Handtücher, 11 Paar Kniewärmer, 213 Halstücher, 22 Leibbinden, 19 Lungenschützer, 37 Paar Fußlappen, 107 Hosenträger, 2990 Zigarren, 1075 Zigaretten, 78 Päckchen Tabak, 176 Tafeln Schokolade, 132 Paar Handschule, 260 Schachteln zu je 12 Patenthosenkuöpfc, 240 Dosen Vaseline, 240 Tosen Schuhfett, 18 Dosen Talg und Laiwlin, 14 Pfeifen,
äus Staöt Md Land.
Wiesbadener Nachrichten.
Das Eiferne Rreuz.
Mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse wurden ausgezeichnet:
0 Taschenmesser, 20 Weihnachtsbäumchen, 10 Täschchen mit Nähzeug, 3 Pack Tee, 3 Pack Kakao, 1000 Sicherheitsnadeln, 1000 patriotische Liederhcfte. Papier und Zeitungen, 912 Feld- postkärten, 5 Lcder-Zigarettentaschen, 2 Geldtaschen, 1 Paar Ledergamaschen, 2 Bücher, 1 Knabenanzug, Spielzeug für 12 Kinder, 6 elektrische Taschenlampen mit Reservebatterien usiv.
Was von diesen Sachen nicht vorhanden war, wurde, trä Herr Landrat Kammerherr v. Heimburg mitteilt, aus den z« diesem Ztveck gestifteten Geldern gekauft. Alles Obst, Gemüse, Erer, Honig, Eingemachtes, Mehl und Zucker wurde verschiedenen Lazaretten zugcteilt.
der Schutzmann W. Hufe von hier, Feldwebellentüant nn 5. Garde-Grenadier-Regiment, dafür, daß er, als sein Kompagnieführer gefallen war. in Rußland die Kompagnie zuvi Sieg fuhrff; Emil Bcchfi Sohn des Zimmermeisters Fr.
Tie Verwaltung der älteren Zivilstandsregister der Stadt Wiesbaden ist seit dem Tode des Pfarrers Friedrich dem Pfarrer M e r z. An der Ringlirche 3, übertragen. Um den Bewohnern unserer Stadt viel unnütze zeitraubende Gänge zu
iparen, sei darauf hingswiesen, daß alle Geburls-, Heirats- und Sterbenrkunden für die Zeit bis zum 1. Oktober 1874 bei
