Einzelbild herunterladen
 

c

Verlag Lattggass« 21

«*Wfift*8dt: 8 Uhr morgen» bi» 6 Uhr nbettb«. außer Sonntag».

postlchecklonto: ArauIIurt «. M. Nr. 7«ar. _

Wöchentlich

SeittiftPictle: 3m Verlag abaeboli: 4« Wilttarben M.. in den Nu,aadesteNen: 49 ÜWltarben M.. burch hif Irütier me> Fzous Gebracht 50 Milliarden M.» vom 5.— 10. November. ^ezua^besteilungen nehmendem: der Verlag, die dluvgabe^tellen. die Träger unb alle Postanstalten. — 2n Füllen böi)*rer (S.eumlt. SJ»trieb»Itärunom oder Streifs haben die Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung de» Liane» oder aus Rückzahlung de» Bezugspreise». ...ntrin»«nnnn»nnmnii»nnrni»B«i

6 Ausgaben

Fenirus: i

lr I»j61«ttba»»“ Nr. 6850 - 53 .

Don 8 Uhr morgen» bis 6 Uhr abend», außer Sonntag». Postscheckfont»! Frankfurt ». M. Nr. 7805.

Ainetaenvrelle- Örtliche Anzeigen « MiMarben M.. Finanz-Anzeigen 28 Milliarden M^Lustbarfei^.

«i?Mgen ro Milliarden M.. auswärtige Anzeigen 30 Mttliarben M.. Srtliche Reklamen 80 Mlliarden auswLrtiae Reklamen 90 Milliarden M. für die einspaltige Kolonelzeile. - Alle Zeilenpre le sin»

freMeidend; Erhöhungen mit sofortiger Wirkung auch bei allen laufe nden Aufträgen, ohn e des-

mifWlnnn Echlusi der An,eigen-Annahme: l» Uhr vormittag», oovuouocmoooumiiiiiiioonnooooannii.

Nr. 252.

Donnerstag, 8. November 1923.

Das Reich in Rot.

I

Die Geschichtschreiber spaterer Epochen werden ein­mal den Kops schütteln, wenn sie wissenschaftlich unsere Gegenwart zu untersuchen haben. Ein von errenv ze^ nlürbtes Volk weiß nichts Besseres zu tun, als sich gegenseitig zu zerfleischen. Früher hat man in NeU- giouskriegen und bei Glaubensverfolgungen. tm Namen der jeweiligen Religion gewütet. Jetzt sind es Rationalisten, die im Namen der Nation die schlmiwsts Sünde wider den heiligen Geist der Dolksgemsinichaft begehen. Es gibt kaum etwas Antinat,onaleres als die Bürgerkriegspolitik unserer Rechtsbolichewikem Schon jetzt brennt ihnen das Kainsmal des vtelfaitigen Rtal dds auf der Stirn. Wer ist nichtallesunte^^^ Mordstahl oder her Kugel dahingssunken! Ware unser deutsches Volk politisch geschult, es mutzte klar sehen, wie es mit uns von dem Tage an unaufhaltsam ab­wärts ging, an d»m Walter Rat Henau an den Mörderkuacln verblutete. Ern großes starkes lk st von Hetzern in täglich wachsendes Elei^ gestürzt wor­den Herr Poincarö konnte kürzlich feststellen. datz die Deutschen sich selber das Reich zerstören. Aber das M b.t* To unendlich Niederziehende in diesen Tagen, catz "u'„ nicht etwa das Volk wie ein Mann aufstegt uvd jene terroristischen Kreaturen verjagt, sondern ihnen vermöge ihrer hinreichenden Verantwortungslostg.eit Gehör'schenkt. .

E« kann keinem Zweifel unterliegen, daß eine kraft­volle Reichsführung, die zielbewutzt dem Volke einen Ausweg zeigen würde, unendlich viel auszur,chten ver­möchte- Dr. Stresemann schwankt, und das ist für einen Kanzler in solchen Tagen wie den gegenwartlzen das Schlimmste. Auch der Aufruf den dre Re-chs- regierunq erlassen hat. entspricht nicht voll dem Gebot der Stunde Er weist allerdtnAs durchaus zutreffend auf das Ziel hin: Erhaltung der Reichsernheit und der Ordnung und Sicherheit im Innern. Wer fedoch die Ziele will, der mutz auch die Mittel angeben, dre allein zu ihrer Erreichung führen Man we,ss dast d,e Republik auf das empfindlichste bedroht ist Auch Herrn Stresemann ist es nicht verborgen, datz die Er- baltuna der Reichseinheit heute nur in.der republika­nischen'Staatsform verbürgt ist. Dennoch vermeldet der Aufruf den Kanzler und Reichspräsident gezeichnet baben das Wort: Republik. Es ist richtig, datz die Gegner der Republik unbelebrbar sind, aber gerade darum mutz man sich in Notzeiten entschlossen auf die Kreise stützen, die politisch einsichtig genug sind, die Motwendisfeiten der Stunde zu erkennen, Jene pbcmtasieerfüllten Köpfe, die heute noch Nicht einmal willen datz eine Rechtsdiktatur und eine Gefährdung der Republik das Elend nicht beseitigt, sondern ver­tausendfacht. können auch nicht durch schöne Ausrufe zu einer bestenfalls lahmen Neutralität gebracht werden. Wohl aber mutz man alle diejenigen ausrufen die be­reit sind, das Vaterland auch gegen einen verblendeten inneren Feind zu schützen Hier enthalt der Ausruf der Reichsregierung eine Lucke. Zum Muck wird sie von den Parteien ausgefüllt. Der Aufruf der Deut­schen demokratischen Partei weist mit Recht daraufhin, datz es um die deutsche Einheit geht. Er wendet sich ,n erster Linie an alle Deutschen, im besonderen aber an die Republikaner und Demokraten. Zugleich aber weist er praktisch daraufbin. datz man die Republik m solchen Zeiten nicht mit Aufrufen und Resolutionen schützen

der Tat ist es nur wenigen bekannt, worum cs geht.' Wer die Lebensmittelkrcmoalle in diesen -ragen in den Gressstädten beobachtet bat, wer die deutscG nationale Presse ganz genau verfolgt, der weiß. ratz man ganz offen mit dem Bürgerkrieg spielt. In Berlin wurden die Erwerbslosen systematisch von dunklen Sud-

D-rbr-Ii-r unrnrfjm G-r-chi. U6e'- die Zurückhaltung von Mehl wissen am besten datz Graf Westarp es war der tut Reichstag feststellen zu müssen glaubte, datz m diesem Winter das Volk bei vollen Scheunen oerhungern werde. Aber es ist zwecklos, den dunklen Vottover- fübrern Moral predigen zu wollen. Für, sie „t ihr Treiben'nur dazu da. die Putschneigungen m den Krei­sen ihrer waffengeübten Bundesgenossen zu erhoben. Denn wenn jene jungen Leute, die durch den Krieg moralisch entwurzelt sind. von.elner Zuruckschraubung unserer politischen Entwicklung aus den Vorkriegsstand eine Wiederbeschäftigung erhoffen, so handeln sie ,n größerem Zusammenhang., Es ist notwendig, sch dap M vergegenwärtigen. Die Regienmg hat die oberste Pflicht, die Notstände abziistellen. es möglich sein konnte datz plötzlich der Brotpreis so ungeheuer 'N d,e Höhe schnellte ist heute noch schleierhaft. Aber darüber hinaus mutz von amtlicher Seite den^ Bürgerkriegs- Hetzern mit Energie entgegengetreten werden.

««»wes der lelstegletw.

Berlin. 7. Nov. Um die zur Behebung der äußersten Not des Belkes nötigen Devisen für die Entfuhr unenibebrlichen Lebensbedarjs insbesondere für dt« treibe- und Fettrufuhren, zur Verfügung zu ballen, bat Nw die Reichsregierung trotz der schwersten Bedenken eni- schlt lsen. die Deviienabgabe aus der Grundlage «r Brotveriorgungsabgabe sofort noch «rnmal zu erheben. Als Gegenleistung wird die neue Eoldan- leibe gewährt werden. We'tere Devisen sollen durch die Ausfuhr einer beschränkten Menge Z ucker beschafft werden. Di« Not des Volkes zwingt zu diesem Schritt, um durch die Ausfuhr Devisen, zur Beschaffung von Getreide und Fett zu erlangen. Die,für den Gebrauch als Mundzucker unentbehrliche Menge bleibt tm Jnlatw. Beide Mahnabmen werben eine wesentliche Entlastung des Devise umarktes berbeiführen.

Zur vorläufigen Festigung des Kurses der Vapiermark und zur demnächstigen Herstellung eines, festen Verhältnisses der Vaviermark zu dem wertbeständigen Wert hat die Reichsregierung in Ergänzung ihrer bisherigen Entschnevun- gen folgendes beschlossen: Alle Vorbereitunge-n stnd ge­

trosten worben, damit bie Rentenbank mit der Ausgabe der Rentenmark am 15. November begannen kann. Von diesem Zeitpunkt ab wird der Bedarf des Reiches nicht mehr durch Neuberstellung von Paoiermar- gedeckt werden. Die Papiermarkinflation wird damit .ih- Ende erreichen. Die dann feststehende Menge an Vavrec- mark fill gegen Eoldanleibe des Reiches ernaetaufcht wer­ken kennen. Zu diesem Zweck wird einer besonderen Stelle eine M't Sicherheiten ausgestnitete Goldanlerhe des Reiches zur Verfügung gestellt werden. Der Kurs, »n dem d-c Vapiermark zunächst eingelöst werden soll, wird iestgesetzi wetden unmittelbar nachdem die Rentenbank in Kraft ge­treten sein wird Die in der Rentenbankverordnutr« vor­gesehene Möglichkeit ber Einlösung von Reicksfchatzanwei> iuiigen mit Rentenmark bleibt daneben bestehen. Damit bleibt zugleich die Möglichkeit osten. .Paviermark in Rentcnmark einzutauschen. sobald dre dafür er­forderlichen Mengen an Rentenbankscheinen bergestellt lind.

Berlin. 7. Nov. E'ne Verordnung^, über die D e r - vilichtung zur Annahme von Reichsmark bet In länd saei ckäfiert verbietet. den Abfchtuh oder Sic Eriiilluvg von Verträgen über die Lieferung von Waren oder die Bewirkung von Leistungen zu verweigern, weil dre Zahlungen in Reichsmark erfolgen Sie vervslichtet alio zur Abgabe von Waren gegen Reichs­mark aub auf Gnind der bestehenden Verträge. Dte Ver­ordnung bestimmt weiter, datz Reichsmark zu dem Werte in Zabliing genommen werden mutz den ste nach dem amt­lichen Kurs der Berliner Börse hat. Im Einzekbandel und bei Zahlungen an öffentlichen Kassen ist dr« Berliner Mittellurs-Auszablung New Bork matzgebend. . Geschäfte, bie hiergegen verstotzen. sind nichtig und mit schweren Strafen bedroht. Die Verordnung findet keine Anwen­dung aus Geschäfte, bei denen nach der Devisengesetzgebung Zaklungen in ausländischer Währung gefordert werden düsten. Die Verordnung tritt mit dem Tage der Der- cstentllchuug durch die Presse in Kraft.

Berlin b. Nov. Zu den halbamtlichen Mtteilungen über die Retmatznaknnen der Reichsregierung teilen die Blätter ergänzend mit. dah die Mahnabmen ergriffen wor­den stnd. um die vitalen L e b e n s i n t e r e f f e n des deutschen Volkes zu wahren. Dre weitere De- ichaisting von Devisen ist unbedingt nöt'g. um die zur Er- itäh'ung der Bevölkerung notwendigen Lebensmittel einzu- fülren. Weiterhin muh der letzte Rest von Wert, den Reichsmark noch bat. gestützt rverden. Besonders

schwer strl dabei die irostfose Lage im Ruhrgebiet ins Ge­wicht wo die Zahl der Arbeitslosen auf 2 Millionen an­gewachsen ist. di« vom Reich erhalten werden müssen. Die Reichsregierung glaubte deshalb nicht sofort den Ern- lösungskurs für die Vapiermark festfetzen zu können, weil stch noch nicht annäbernd übersehen läbi. wie grob bis zu dem Tage an dem die Ausgabe der Rentenmark begonnen werden kann, der Pauiermarkumlauf sein wird. Die. neue Eoldanleibe. die zur Einlösung der Vapiermark d'-ncn soll soll !n böbe von 300 Millionen Goldmark auf­gelegt werden. Aus der neuen Devisen ab gäbe hofft man wie beiin erstenmal, etwa 125 Millionen Goldmark zu bekommen. Wie viel Devisen aus dem ZuckereMrt e-rkommen werden, läht stÄ noch nicht übersehen. Man denkt daran, etwa 3 Millionen Donvelzentner zu ervor- ticitn. was an Devisen etwa 80 Millionen Goldmark Ein­bringen würde

Die Rentenmark.

Berlin. 8. Nov. (Eig. Drahtbericht.) Zur Be­urteilung der Frage der Renten-markausgade und der dann auch von den Reichsbehörden eingeführten Goldmarkrechmmg im Reichs-Haushalt erfahren wir fol­gendes' Die Rentenmark wird unter anderem Scheidemünzen ausgeben, die schon jetzt zum größ­ten Teil fertiMestellt stnd. Es ist vorgesehen, daß auf den Kopf der Bevölkerung eine Mark in Rentenbank- Sckieidemünzen ausgegebe'n wird. Der Haushaltsplan des Reiches in Gold steht für das Jahr 1924 in seinen Hauptlinien fest. Indessen sind für die Überyang-zeit die notwendigen Maßnahmen bereits getroffen worden

Eoldanleihe und Rentenmark im besetzten Gebiet nicht zugelassen.

Main,. 8. Nov. Das ..Echo du Rhin" stellt fest, dah die Abschnitte der Eoldanleibe und die Rentenmark im be­setzten. Gebiet nicht in Verkehr gebrockt werden dürfen. Stmicktlich der Goldanl-rb- war das Verbot be kaunt. Bezüglich der Rentenmark erübrigt sich ern Verbot, da di« Rentenmark im besetzten Erbtet nicht etngefubrt wer­den ioN

we füünm m der negoüoen seife.

as. Berlin, 8. Nov. (Drahtmeldung unserer Ber­liner Abteilung.) Das Neichskabinett hat sich gestern zu wichtigen Beschlüssen auf dem Gebiet der Währung durchgerungen. Die Verhandlungen mit den S a ch v e r st ä n d i g e n, von denen jeder, wie ein Bericht des Kanzlerblattes unlängst feststellte, der Ansicht war, daß die Verwirklichung des von den an­deren vertretenen Planes katastrophale Folgen haben müsse, haben dazu geMrt, datz man von dar F e st- setzung eines festen Einlösungskurses für die Papiermark zunächst noch abgesehen hat. Die Notenpresse mutz nämlich noch mit Hochdruck weiter arbeiten, denn noch sind geradezu ungeheuer­liche Srtmmen für die Arbeitslosen i mR uh r- gebiet und auch am Rhein zu zahlen. Die Ver­handlungen über die Wiederaufnahme der Arbett im Ruhrgebiet haben leider noch immer nicht zu einem Ergebnis geführt und so sind zurzeit etwa 2 Rkilliouen Erwerbslose rm Ruhrgebiet zu unterstützen. Die Er­haltung dieser 2 Millionen Menschen ist der Punkt, an dem jede Währungsreform scheitern mutz, ilnd für die Durchführung der Sanierungsmagnah:nen Es dem Gebiet der Finanzen ist daher der weitere Verlauf der Verhandlungen über die Arbeitsausnahme rm Ruhrgebiet von entscheidender Bedeutung.

Uw aber zu dokumentieren, datz di« Prrpiermark, die ja seit gestern auch in Kopenliagen und Budapest nicht mehr notiert wird, niemals ganz wertlos werden soll hat sich die Regierung entschlossen, eine E m l s. sion von 300 Millionen Goldmark- Goldanleihe für den Umtausch der Papiennmck bereit zu stellen. Der E-nlösungskurs wird naturl-ch davon abhängen. welche Papiermarkfummen bis zum 15. November, dem Tag. an dem nun endlich mit der Avsaate der Rentenmark gerechnet werden kann rm Umlauf sein werden. Er hängt also im wesentlkchen davon ab, in welchem Tempo die Notenpresse rn den nächsten acht Tagen noch lausen wird. Alles in allem haben wir es hier mit

einer Zwischenlösung

zu tun. weil die Verhältnisse eine endgAtige Lösung noch nicht zulassen.

Inzwischen kriselt es immer lustig weiter. Wenn auch der gestrige Tag wenigstens eine Klärung nach der negativen Seite gebracht hak. D,e Bayerische Volkspartei, deren Eintritt m die Negierung man gestern in Kreisen, die der Reichs­kanzlei nahestehen, als wünschenswert bezeichnet^ hat stch offiziell Herrn Dr. Stresemann versagt. Auch, der gestern aufgetauchte Gedanke et ner Verbreit^ runa der Re gi eru n gsko al 1 1 1 on n ach rechts kann heute al s e r l ed i gt gelten Me näm­lich die volksparteiliche „Zeit" mitteilt, hat sich letzt mtt arößerer Deutlichkeit als bisher erkennen lassen, datz die Deutschnationalen den Eintritt in das bürgerliche Kabinett nur dann mitmachen wollen, roenn das Reickskanzleramt in andere Hände kommt. Im Laufe des Dienstags hatte eine Besprechung des Reichs.ags- abgeordneten Hergt mit dem Re'chsknzlsr stattge­funden. in der der deutschnationale Fraktionsful^er die Ansicht seiner Partei zum Ausdruck brachte. Die Deutschnationalen gingen offenbar davon am- datz eine Fühlungnahme mit dem gegenwärtigen Kabinett nur zu dem Zweck erfolgen könne, um den Übergang zu dem autzerparlamentarischen Direktarium,

das die Deutschnationa'len anstreben, zu ermöglichen. Offenbar fehlt aber noch der Mann, den die Dcursch- nationalen an die Spitze stellen wollen. Es versteht sich von selbst, sagt die „Zeit", daß «n^sichts dieser Smltuna die Verhandlungen m dieser Richtung zur Unfruchtbarkeit und Ergebnislosigkeit verurtmlt sind. Der Abmarsch nach rechts ist also Herrn Dr o t r e se- mann unmöglich gemacht und zum Überflug meldet sich auch noch der R e i ch s l a n d b u n d, der erklärt, datz di» Regierung Stresemann „nicht das Vertrauen des Nährstandes besitze" und datz diesem nur eine Re­gierung genehm sei. die „stch bewutzt^anf d,e Kräfte der nationalen Bewegung und der bodenständigen Land­wirtschaft stützt". Diese Regierung, oder besser gesagt,

^ Rechtsdiktatur

zu erreichen, sind starke Kräfte am Werk, wobei de: Putschgedanke immer mehr in den Hintergrund tritt. Ob Herr Dr. Stresemann mit seinem Rumpfkrbinett dieie Einflüsse zu überwinden und sich zu behaupten vermag, ist eine Frage, die zu bejahen mehr Optimis­mus erfordert, als wir aufzubringen vermögen?