Einzelbild herunterladen
 

t: 8 Uhr morgens bis 6 Uhr a&enl)5,.<ra&e*6mntags. PoftfdNrftonto: Frankfurt a. M. Nr. 7W6.

WscheEch

Btjcj5P«4ft: Im SSertag abgeholt Mk. 19400.—, in den 'il»sgabeft«Hen : Mk. W780.—, durch die TrSger ins Haus gebracht DU. S000V.— rnonatlich. Die Bezugspreise sind ireidleibend. — Ksugsbafteilunoen nehmen m: der »erlag, die Ausgabestellen, dir Träger und alle Postanstalten. — In Fällen höh«« Gewalt, Betriebsstörungen od« Streiks haben die Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung des Matter od« Erstattung des entsprechenden Entgelts, norinrriiitinrinnnrinrinnriiiiiiiiii.muuminnunnj

6 Ausgaben.

Fenmch

.Tagbiatthau,' Rr. »«0-58.

Boi» 8 Uhr morgens bis 6 Uhr abends, nutzer Sonntags

Postscheckkonto! Fr ank f u rt a. Bk. Nr. 7101.

Anzeigenpreise! örtliche Anzeigen Mk. 1000.-. Finanz- und Lustbarkeits-Anzeigen Mk. 1500.—, auswärtige Anzeigen Mk. 1500.—, örtliche Reklamen Mk. R>00.—, auswärtige Reklamen Mt. 4500.— für die einspaltige Kolonelzeile oder deren Raum. — Alle Ieilenpreise sind stets freibleibend; Erhöhungen mit sofortiger Wirkung auch bei allen taufenden Aufträgen, ohne besondere Mitteilung. Platz- und Datenvorschristen für Anzeigen und Reklamen ohne Berbindlichkeit. — Schlutz d« Anzeigen-Ännahme: 10 Uhr vorm.

Berlin« AhteiÄmg des Wiesbadener Tagblatts: Berlin-Wilmersdorf, Laubacherjtrahe 38, Fernsprecher: Rhemgau 2186.

Nr 163.

Montag, 16. Juli 192».

71. Jahrgang.

«Ser MliiSei! LrriMWNklSkms.

Der erste Eindruck der englischen Regier ungs- «Kärung, die im rstcherhaus von dem Dünifter-- prWdeirtrn Baldwin und im Oberhaufe von Lord Curzon verlesen wurde, bereitete Men denen eine schwere.Enttäuschung, die von ihr einen Frontwechsel der englischen Politik erwartet hatten. Wir haben von Anbeginn an vor Men solchen Erwartungen ge­warnt. Die englische Politik liebt nicht das Sprung­hafte, sondern sie ist noch immer Schritt für Schritt mit der Entwicklung gegangen. Was ist der tatsäch­liche Kern der Erklärungen Bakdwins? England wird von sich aus eine Antwort auf die Vorschläge des deutschen Memorandums konzipieren, diese aber nicht, wie voreilige Berichte melden, direkt uiff» ohne weiteres an Deutschland weitergeben, sondern fie zuerst an feine Alliierten, also au Frankreich und Belgien, letten und versuchen, ein Einverständnis mit diesen beiden am direktesten interessierten Staaten zu er­zielen. Das Einverständnis Italiens mit der englisthen Antwort setzt Baldwin voraus, und über die Haltung Amerikas will er nach seiner Ankmüngnng demnächst noch weitere Mitteilung machen.

Wtt unterschätzen die Bedeutung und die mögliche Tragweite dieses englffchen Entschlusses gewiß nicht. Es ist bedeutsam, daß die englische Regierung durch die Erfolglosigkeit der bisherigen Verhandlungen mit Paris nicht entmutigt ist, sich nicht einfach passiv bei­seite stellt, sondern versucht, von sich aus zu einer Lösung zu kommen. Aber vieles ist damit nicht er­reicht, wenn die französische Regierung PÄnn«rr<- sich auch neuen und formulierten Vorschlägen Englands gegenüber wie bisher unzugänglich zeigt. Es ist mög­lich. datz in der englischen Antwortnote manches ent­halten sein wird, was in der Rede des Premier­ministers fehlte. Herr Baldwin hat kein Wort von der Schiedsinstanz gesprochen, die die deutsche Zah- lurmsfähigkett prüfen soll. Er hat es vermieden, den passiven Widerstand auch nur zu erwähnen, und selbst von den Sabotageakten hat er nicht gesprochen. Es wäre sträflicher Optimismus von uns, wenn wir an­nehmen wollten, datz alle diese Fragen in dem eng­lischen Ant w o rtentw n rf nun auch übergangen würden. Durch die Verzvgerüng, die mm bis zur Ausarbeitung der Antwort entsteht, hat die englische, sehr vorsichtige und zögernde Methode der französischen Taktik in die Hände gearbeitet und der deutschen Politik das schwere Problem gestellt, während der nun in Aussicht stehen­den Verhandlungen über die englische Antwort das lecke Schiff der deutschen Wirtschaft und der deutschen Politik über Wasser zu halten.

Das ist die nüchterne und illnsionslose Interpreta­tion, die man sich in Deutschland zu eigen machen sollte, um die Aufgabe zu begreifen, die uns gestellt ist. Es ist zu bedauern, datz setzt schon wieder das Treiben ettffetzt, die englffchen Erklärungen in das Optimistische umzwfärben und der deutschen Öffentlichkeit einzu­reden, daß. wenn Frankreich sich dem englffchen Ent- wurf versagt. England allein vorgehen und mit Deutschland Verhandlungen beginnen werde. Sowett sind wir noch lange nicht und es wäre voreilig, dem deutschen Publikum jetzt schon Entwicklungen als ge­wiß vorauszusagen, über die England selbst mit sich noch Nicht im reinen fft, wie die außerordentlich vor­sichtige Art seines Vorgehens bewefft.

Dis Konsequenz, welche die deutsche Regierung ans der Lage zu ziehen hat, fft theoretisch einfmh, praktisch sehr schwierig. Wft stehen vor einer Zeft langer un­durchsichtiger Verhandlungen zwischen den Entente­mächten, in die wir nicht direkt eingreifen können. Währertd dieser Zeit geht der Niedergang unserer Wirtschaft und unserer sozialen Verhältnisse unauf- halksam weiter, und kann, wie die Dinge liegen, nur durch kleine Mittel gelindert werden. Es ist also eine große Nervenkraft des gesamten deutschen Volkes er­forderlich, um diese schwere Zeit zu überstehen imd eine große mutige Entschlossenheit und politische Klug­heit, um die ziffn Zerreißen, angespannten inneren Gegensätze zu versöhnen!

Die Grenzsperre verlängert.

Wie aus.einer Mitteilung des hiesigen Delegierten der RhernlandkommWon hervorgebt, ist die Grenzsperre zwischen dem besetzten und unbesetzten Geb.et. die um Mitternacht zwischen Sonntag und Montag abgelaufen war, wegen Zw^chenfällcn in Barmen um 10 Tage, bis zum 26. Juli, verlängert werden. Infolge der Ausschaltung des Telephon- dienstes und da das amtliche Wolsfbureau. auf das wir in diesen abnormen Zeiten vorwiegend, angewiesen sind, heute völlig versagte, war es uns nickt moglch. Näheres über die Vorgänge in Barmen, die, den Anlatz zur Verlängerung der Grenzsperre Hilden, zu erfahren, über die vorübergehende Besetzung und spätere Räumung Barmens haben wir bereits in der Samstagsnummer berichtet. Weitere Einzelheiten konnten wir nickt erfahren.

Ae ngllftk Mmtt «I MQM.

Paris. 16. Juli. Der..Petit Darifttn" schreibt im Hin- blm am di« bevorstehende Londoner Antwort aus diedentschen Vorschläge, es sei nicht daran zu zweisoln. daß England den Wunsch habe. Frankreich die Mitarbeit zu erleichtern. Wenn man jedoch me Erklärung Valdwins genauer studiere, so könne man her- auslesen. das? die englische Regierung die Rnhrbesetzung für bedauerlich halte, sie gebe . also indirekt Deutschland und serner Haltung recht. Dies könne jenseits des Rheins als stillschweigendes Anerkennen des passiven Widerstandes auf- gefatzt werden. Die öffentliche Meinung Frankreichs finde es natürlich, dah der britische Standpunkt in den kontinen­talen Fragen nicht genau dem Frankreichs enffvreäre. Sie erwarte nicht, datz der britische Antwortentwurs aus den aftMt Anhieb für Frankeich restlos annehmbar sei. Wenn Me i nu ngs v« r>ch jeden h-e i t-e n über Ziffern und Prozedurfragen vorhanden seien, werde man sie loyal an­kündigen und daran arbeiten, fie zu beseitigen. Es gebe nur einen Punkt, in dem sich Frankreich autzerordentlich sensibel zeige, das sei die sichere und beabsichtigte Frage der Unter­stützung des passiven Widerstandes durch England.

London. Id. Juli. Das Kabinett wird sich ersi am kom­menden Mittwoch mit dem Entwurf auf die deutsche Ant­wort beschäftigen. Es wird angenommen, nah am Donners­tag der Entwurf verschiedenen Mächten zugehen mich. Diese neue Verzögerung wich danrii erklärt daß die enMichen Minister noch verschiedene Fragen zu erledigen haben.

Eine amtliche Stellungnahme der französischen Regierung.

Paris. 15. Juli. Der Pariser Vertreter von Reuter gibt eine amtliche Stellungnahme der französischen Re­gierung zur Rede bekannt. Es heitzt darin die französische Regierung begrütze die Feskstelluns der englischen Regierung, datz das franzMch-englifche Bündnis für d-e n Welt­frieden notwendig sei. Dir französische Regierung werde die englische Antwortnote an Deutschland ? orgfäl­lt g vr ü f e n, und zwar bestimmt von dem Wunsch, sich an- schlretzen zu können, rm Falle wichtige französische Interessen nicht geopfert werden. Die französische Regierung bedauere dagegen, datz die Besetzung des Rubrgebretes verurteilt wurde.

Der Plan einer Sschverständigenkonferenz.

Baris. 15. Juli. Im Hinblick auf den Inhalt der eng­lischen Rote gibt der ..Matin"^ verschiedene MitteiLungen des .Daily Telegraph" wieder. Dann heitzt es: um die juristischen Einwände, die Frankreich macken könnte, aus dem Wege zu räumen, möge die vorgechlagene internatio­nale Kommission im Rahmen der Reparations­komm i ss r o n gelten. Man hege den Wunsch, dah dieser Ausschutz von einem bekannten amerikanischen Juristen, z. B. von Taft oder auch von einem Volkswrrtschaftler ge­leitet wird. „Daily Telegraph" betont, es könne nicht die Rede von der Aufnahme eines deutschen Sachverständigen sein.

Weiber nnrd erklärt. die englischen Sa.chver­stand i«>e>n sind der Auffassung, dah die angebotenen Darant-i-en als angemessen zu betrachten sind, zum mindesten für die augenblicklichen Besprechungen als günstig lllljznjallen sind. Im Hinblick auf den deutschen Vorschlag, betreffend die Zusammenberufung einer Reparatrortskonfe- rerrz zwischen Deutschland und den Verbündeten sehe man ernsthafte Schwierigkeiten voraus und halte es für geradezu unmöglich. dah die belgische Regierung den englischen Ge­sichtspunkten vertritt. Dieie Haltung wird von den fran­zösisch-belgischen Grundsätzen diktiert, wonach die passive Re­sistenz im besetzten Gebiete vor Eintritt in Verhandlungen aiffhören mülle.

Das Gerücht einer amerikanische« Intervention.

Baris, 16. Juli. Der Londoner Berichterstatter des „Petit Parisien" hält trotz der Ableugnungen. die von Paris aus erfolg! seien, das Gerücht einer amerikanischen In tervenberuwg in der Revarationsfrage aufrecht. London bearbeite viele Senatoren und Kongreh- mitglieder der Vereinigten Staaten, und alle, die er ge­sprochen habe, erklärten offen, dah eine amerikanische Inter­vention möglich sei. wenn alle A l l i i e r te n sich g e - est n ig t hätten. Baldwin habe den Führern der sozia­listischen Oppositionsparteien mi'tgeieilt. dah er ihre Frage, ob der Antwortentwurf au Deutschland auch Washington übermittelt würde, erst in einigen Tagen beantworten werde, wenn die offiziellen Verhandlungen nicht mehr ge­stört werden könnten. die im Augenblick geführt würden.

Eine Botschaft des Reichskanzlers an das amerikanische Bo«.

New Bork. 16. Juli. (Durch Funkspruch.) Der Reichs­kanzler wendet sich in einer an den Präsidenten Harri- ma r. von den United American Lines gerichteten Botschaft an das amerikanische Volk und spricht darin die Hoffnung aus. dah Amerika und Deutschland sich durch wechselsei­tige wirtschaftliche Zusammenarbeit zuswm- menschlichen. Den Anlah zu dieser Kundgebung bildet die für morsen erwartete Ankunft des neuen Dampfers „Albert Ball.in".

Aufhebung der Berkehrsbeschränlnng in Mainz.

Mainz. 14. Juli. Der Oberdelegierte der Inter­alliierten Rheinlandkommission in der Provinz Rheinhessen hat durch Entscheidung vom 13. ouli 1923 die am 29. Juni. 2 Juli. 7. Juli ungeordneten Verkehrsbeschränkungen auf­gehoben Danach ist der Verkehr mit Kraftwagen aller Art. Motorrädern. Rädern mit und ohne Motorankieb bei Tag und Rächt auf der Stratze Mainz.Bodenbeim-Oppenheirn- Guntersblum-Illarms sowie auf dem Gebiete der Stadt Mainz (linkes Rbcinufer einfchl. der Vororte Mcmbach und Zahlbach) und in Weisenau wieder zugelassen. Der Fuh- güngeroerkebr sowie der Verkehr mit Lastkraftwagen ist be- retts durch Entscheidung vom 12. Juki freigegeben worden.

MM ZU «Men SWlWtiMi.

Paris, 16. Juli. In Senlis, Departement Oise, hielt Ministerpräsident P o i n c a r 6 anläßlich der Enthüllung eines Kriegerdenkmals eine Rede, die in Anbetracht ihres politischen Anstrichs als eine Ant­wort auf dis englische Regierungs­erklärung angesehen werden kann, und der der halbamtliche „Tenrps" politische Bedeutung beimißt.

Poinoarri kam bei seinen Ausführungen, wie stets bei derartigen Anlässen, auf die deutschen Provozie­rungen und Afte der „Barbarei" der deutschen Heere zu sprechen. Er fuhr dann fort: Ich bilde mir ein, daß Frankreich am Siege der Alliierten nicht ganz un­beteiligt ist. Es hat allein auf der Westfront dem Sturm der deutschen Heere standhalten müssen, aus seinem Boden sind die meisten großen militärischen Operationen ausgesührt worden, 10 seiner Departe­ments sind zerstört. Um den gemeinsamen Sieg sicher,zustellen, war Frankreich genötigt, in England und in den Vereinigten Staaten be deutende Schulden zu machen. In vier Jahren des Krieges fft Frankreich stärker mitgenommen worden als jedes der anderen Lander. Was aber hat es erlangt? Was hat es als Preis für seine Opfer und Leiden erhalten? Sehr wenig territoriale Entschädigung. Während be­freundete Nationen ihre Grenzen hin ausgesch oben und teilweise ihre Grenzen nach strategischen Interessen verbesserten, haben wir einfach nur das wiedersrlangt, was der Friede von Frankfurt uns entrissen hat. Das E l | a ß fft uns nicht einmal innerhalb seiner Grenzen von 1814 zurückersrattet worden. Wie hat man aber unsere Zurückhaltung und Mäßigung belohnt? Die Nationen, die den Friedensuertrag nicht unterzeichnet^ haben, haben sich durch Deutschlands Ausrufe ..Das rmperh.Ufftffche Frankreich, das kriegerffche Frankreich" beeinflussen lassen. Co bedeutungsvoll diese Angaben auch sein mögen, sie werden dereinst an der Wahrheit zerschellen. Unsere Absichten sind heute die gleichen wie gestern:

Mr verlangen keinen Zoll fremden Bodens, wir wollen nur, daß ein Unterzeichneter Friedens- nertrag nach 4 Jahren nicht als Preis für ein archäo­logisches Museum betrachtet wird. Frankreich ver­teidigt nur sein Recht, es wünscht nicht den Zusammen­bruch des Schuldners, besonders wenn dieser in der Lage sei. sich rasch wieder emporzuarbeiten und den Gläubiger zu befriedigen.

Eine Rede Tirards.

Mainz, 15. Juli. Bei einem Empfang anlählick des französischen Rationalfestes im Generalkonsulat in Mainz sagte de- Präsident der Interalliierten Rheinland- kommffsion. Herr Paul Tirard. in einer Ansprache u. et.:

Seit vier Jahren haben Frankreichs Geduld und Mätzigung die sehr schleckte Haltung eines betrügerischen Sckmidners ertragen müllen. der seinen Zahluuasver- nflicktimgen auszuweichen sucht. Frankreich hat den Geldschrank leer gefunden, aber es besetzte das Haus. Frankreich wird dieses erst wieder frei- geüen. wenn die Gelder in den Geldschrank zurückflichen und wenn es für sein« Haupfforderungen Bezahlung er­halten haben wird."

Verletzung der sraNzöstschen Flagge in Leipzig.

Berlin, 15. Juli. Aus Leipzig meldet die „B. Z. am Mittag", dah dort in der Nacht vom Freitag zum Samstag gegen 1 % Mr fünf Personen die französische Flagge berab- gerisien haben, die vom 1. Stock des französischen Konsulats bsrabbibg. Sie wurden v-« rhaftet und zur Polizsi- station gebracht. Es sind ein früherer Pokizeihouptmann. ein Student, zwei Handlungsanaestellte und ein Bankange­stellter. alle aus Leipzig.

Eine Friedenskundgebung am 29. Juli.

Berlin, 15. Juli. Anlählich der neunten Wiedcrkcl'r der Tage des Weltkrieasausüruchs veranstalten Berliner Kulturverbände unter Führung des Aktionsaus­schusses Nie wieder Krieg am Sonntag, den 29. Juli d. I., in allen Teilen des Reiches grohe Kunidsebungen. die der § ti e d e n s s e h n s u ch t des deutschen Volkes und der Menschheit Ausdruck geben sollen. Im Vordergründe der Veranstaltongen. für die die Mitwirkung führender Poli­tiker und künstlerischer Kräfte gesichert ist. wird das Problem der deutsch - französischen Verständigung stehen. Mit den Veranstaltungen sind symbolische Akte an den Gräbern der Kriegsopfer verbunden.. Die Kundgebungen werden parteipolitisch neutralen Charakter tro.oen. um die Beteiligung weitester Kreise des deutschen Volkes zu nchern.

LÄSMiMchMg ki Atemi. WiniaMöMijM

Von der Interalliierten Rheinlandkommisiion gebt uns nachstehende amtliche Bekanntmachung zur Veröffent­lichung auf Grund der Verordnung 97 Art. 15 zu:

Vekanntmackuna. -

Infolge der Zwischenfälle in Barmen wird

__ _ _ . . ^ v v % .. w „. biß

Grenzsperre bis zum 26. Juli cr. verlängert.

Cercle de Wiesbaden-Ville, Le D61esru6'de la H. C. I. T. R.