Einzelbild herunterladen
 

<

Verlag Langgasse 21

Seschüstrzeit: 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends, anher Sonntags. P»ltsch«kl»ia»: Frankstat ». M. Rr. 7406.

Wöchentlich

xqogrprell«: Im Berlag abgeholt: Mk. 19400.—, in den Ausgabestellen: Mk. 19700.-, durch die TrSger ins kraus gebracht Mk. 20000.— monatlich. Die Bezugspreise sind freibleibend. — Bezugsbestellungen nehmen an: der Berlag, die Ausgabestellen, die Träger und alle Postanstaltcn. — In Fällen höherer Gewalt, Betriebrstärungen oder Streiks haben die Bezieher keinen Anlpruch auf Lieferung des Blattes oder Erstattung des entsprechenden Entgelts, lloooooooaoooooaoooaoaa s oo s ov so oo - oo o oooa

6 Ausgaben.

Fernruf:

„Tagblatthau," Rr. OWO-SS. von «Uhr morgens bis s Uhr abends, außer Sonntags, vostscheckkonto: Frankfurt a. M. Nr. 740».

Anzeigenpreise: Örtliche Anzeigen Mk. 000.-, Finanz- >nd Lustharkeits-Anzeigen Mk. 900.—, auswärtige Anzeigen Mk. 900.—, örtliche Reklamen Mk. 1800.-, au wärtige Rellamen Mk. 2700.— fär die siniva'tigs Kolonelzeile oder deren Raum. — Alle Zeilenpreife si,d stets freibleibend: Erhöliungen mlt ivforilger Wirkung auch bei allen laufenden Aufträgen, ohne bepndere Mitteilung. Platz- und Datrnvor'chrifren für Anzeige» und Reklamen ohne Berbmdlichkeit. — öchlutz der Anzeigen-Annahme: 10 Uhr oorm.

Berliner Abteilung des Wiesbadener Tagblatts: Berltn-Wtlmersdorf, Laubacherstratze 3S, Fernsprecher: Rheingau 218.

Nr 151.

Montag, 2. Juli 1823.

71. Jahrgang.

Das BUlionenzeitalter.

Das Billionenzeitalter ist ganz plötzlich hereinge- tz brochen. So urplötzlich, daß die weitaus meisten Deut« scheu außerstande sind, ' die Größenordnungen der Zahlen, mit denen sie seit gestern und vorgestern zu rechnen genötigt werden, anders als allenfalls rein praktisch abzuschätzen. Während , man nicht weiß, was morgen sein wird, schwindet auch die Erinnerung an das, was eben noch war. Wer hat es noch im Gefühl (wenn auch vielleicht im Wißen), daß noch um Neujahr die mittleren Monatsgehäter eben erst in die Hundert­tausende. vor einem Jahr um diese Zeit noch nicht einmal in die Zehntausend hineinreichten^ daß erst . vor vier bis fünf Monaten unter der Masse der Fest­besoldeten die ersten „Millionäre" auftvuchten? In diesen Tagen hatte man plötzlich das nicht einmal täuschende Gefühl, als habe sich zu allen Zahlen wäh­rend der letzten vier Wochen durchschnittlich eine Null hinzugvfunden. Auf den Lebensstand wirkt das, von außen gesehen, nicht einmal erheblich, Gehälter und Löhne, ergänzt durch vierstellige Scheingewinne, ver­suchen nachzukommen! aber der Erötzensinn ist durch - die Schnelligkeit der Bewegung fast betäubt. Nicht nur die Volkswirtschaft, soiÄern auch jede Einzelwirt- ' schast gleicht einem rollenden Band, alle Erfahrungen kehren sich um. monatlich wiederholte Überschüsse sum- ' Mieren sich nicht, dafür beträgt (wenn man' Effekten hatte) die „Ersparnis" nach einiger Zeit ein Viel­faches des Einkommens, aus dem sie erspart würde, ä Jedes wirtschaftliche Verhalten, sei es, wie es sei, ist Spekirkatton: die schlechteste die Sparsamkeit.

Von all dem erfaßt die Mehrheit/dir Gebaltsemp-

. fänger nur so viel, daß e- nötig sei, sich zwar nicht gegen - die Entwertung des Geldes, wohl aber gegen ein noch , weiteres Sinket» des Sacheinkommens zu schützen. Als das Zaubermittel, mit besten Hilfe man das zu er­reichen gedenkt, gilt heute der Index. Nun bedürfte es ja kaum erst der älteren österreichischen Erfahrungen, um uns zu zeigen, welche Gefahr in einer Zeit des un- hemmbar beschleunigten Währungsverfalls in dem Bs- i streben nach ..wertbeständigen" Einkünften enthalten ist. Daß die österreichische Krone heute stillsteht, be- * weist nichts, denn der Stillstand wurde ihr von außen geboten, und der Währungssturz hätte noch ganz cm- . ? bere Tiefen erreichen können, wenn man dem Index- systein auch nur ein paar Monate länger Zeit gegeben hätte, sich auszuwirken. Heute ist es in Österreich, T* nicht aber in Deutschland einerlei, ob man Gehälter und Löhne nach dem Teuerungsindex oder in Gold be­rechnet; die Lohnmessung nach dem „Index" jedoch ist schon darum eigentlich ein Widerspruch in sich, weil die Presse ja nur die Rückseite der Löhne sind, die Lohn­te böhe sich also, im Kreislauf emporgetrieben, aus der — Lohnhöhe errechnet.

Jedenfalls beurteilt der Deutsche von heute den Entrvertunasgrad seines Geldes nur nach den unmittel- liaren täglichen Wirkungen, dem Unterschied zwischen gestern und morgen. Welch unwahrscheinliche Größe diese Entwertung bereits erreicht hat. kommt ihm kaum mehr zum Bewußtsein. Er weiß nicht, daß der Sowjet­rubel, wie er noch vor drei Jahren stand, eine Edel- ralutc war im Vergleich zur Reichsmark von beute. Es ist darum nicht unnützlich, durch, eine Art Zwischen­bilanz sich wenigstens anvähernd eine Vorstellung von dem Erößenmaß und der inneren Bedeutung der > Zahlen zu machen, in denen sich die deutsche Wirtschaft, cm Papiergeld geniesten, heute ausdrückt. Das deutsche Volkseinkommen also, das vor dem Krieg auf dem gegenwärtigen Reichsgebiet etwa 40 Milliarden Gold­mark betrua. ist nach dem Stand vom 1. Juli 1923 auf etwa 230 Billionen Papiermark zu schätzen. Das sind, nach -der inneren Kaufkraft, noch annähernd 20 bis 25 Milliarden nach dem Kurswett jedoch kaum 7 Mil­liarden Goldmatt. Der Bedatt des Reiches, der Län­der und der Gemeinden (ohne Reparattonsleiftungen) ist im Beharrungszustand aus rund eine Dollar­milliarde, das sind gegenwärtig iNinbestens 150 Bil­lionen Papiermark zu schätzen. Man siebt ans dieser llnvtzrhältnismäßigkeit, daß die innere Kaustraft des deutschen Geldes der äußeren einstweilen noch stark überlegen ist!

i

Protest der Rheinlandkommission gegen die Ernennung van Beamten.

Paris, ML Juni. ..Ratz. e ' nft .^aoasir.etfcimg

aus

Die französisch-belgische Antwort.

Baris. 1. Juli. Wie der ..Matin" berichtet, wird die iranzösisch-belgsiche Antwort auf den englischen Fra ge­bogen. bctr, die Ruhr- und Revarationsvolr-tik durch die Botschafter der beiden Länder jedenfalls am Montag in London formuliert werden. Es fei aber wenig wahr­scheinlich. daß diese Note auf schriftlichem Wese an di«

«■Hwyyii »iu uuiyii’iiiu.'tiifieii uiuv* w- —vyu rz *

daß vorher die Beendigung des passiven US t o e t * standes verlangt wird und daß die Räumung nur gegen tatsächliche Zahlung znaestanden wird. .. ... ■

London. 1. Juli Zur politischen Lage schreibt »er ..Observer", in diesen Wochen werde man sich iedemaus darüber klar sein, in welcher Stellung sich Großbritannien befindet. Di« Höflichkeit und di« Vernunft stottere letztk nachdem d-e belgische Krise b e i a e l e g t sei. ein« schriftliche Antwort auf den britischen Fragebogen. Wenn die französische oder die belgische Antwort irgend eine Aus­sicht auf die Fortsetzung der Verhaudlungen bietet werde sie selbstverständlich benutzt werden. Nach dem. was Poincard in seiner letzren Rede gesagt bade, könne man allerdings nichts Besonderes erhoffen, aber wenn Baldur in eine Antwort empfängt, die dis Aussicht biete, daß durch eine gemeinsame Aktivn die Revelung der Reparationsfraa« oder die Räumung des Ruhrvebietes nwer- gestellt werde so werde Großbritannien in deutlicher Wenc mitteilcn. was cs zu tun gedenke und was es zu tun man bereit tei „Wir können nicht zuaeben, daß Frankreich oder irgend eine andere Macht das Recht haben iou bei der Ausführung eines Vertrages, den Frankreich weder allem ermösl'-chte noch allein Unterzeichnete, seine eigenen Be­dingungen auszuerlegen, ebensowenig wollen wir auch aimere Zustimmung erteilen zu abenteuerlichen Uullcrnebmungen Frankreichs in Deutschland, die über die Grenzen des Ver­trages hiimusgehen.

Eine erweiterte Instruktion für den französischen Botschafter in London.

Paris, l. Juli Haoas berichtet halbamtlich. Nach­dem die Berhandluiigen, die nach -der Beendigung der belgischen Ministerkrise stattfanden, die volle Ein­mütigkeit der beiden Regierungen in den Fragen ergeben hatten, die das englische Memorandum auf­wirst, wurde gestern dem französischen Botschafter in London eine erweiterte Instruktion über­mittelt, nach der er in anderer Form die französisch­britischen Verhandlungen^ fortsetzen kann. Die Be­ratungen können also bald in Form eines persön­lichen Meinungsaustausches fortgesetzt werden.

Eine „Einigungssormel".

London. 1. Juli. Der Berliner Korpeioondept des „Daily Telemavb" will von einer angeblich der putschen Regiervng nab«siebenden Persönlichkeit erfahren haben, daß die Mehrheit des K a L i ne t ts Eu n o vrne E inigunss- forme! für die Lösung des Ruhrkonflikts uirterstutzen würde, worin nicht die Rede wom passiven Widerstand wäre und die einfach die Wiederaufnahme der Kohlen- licferungen ftstsetzen würde., aber nur unter der Be­

dingung. daß die fiten bahnen wteder unter beutKÖei, Kon- " stünden. Die cmsgewiesenen E'senbo—

„„„,1 »nrückbernfen werden: ferner mußte passiven Widerstands verhafteten Deutschem

ferner müßten alle wegen wieder am

Koblenz bat der rheinische Oberkommislar beschlossen. gegen die Ernennung von sieben deutschen Be­amten eines Lehrers- eines Proftsiors. eines Gen- dcsrmeriehaüvtmanns. eines Vskftr:sekrflars und dreier Zollbeamter. Einspruch »» erbeben. Außerdem habe die Kommission di« Persitzurg . eines iou- und nw& tforjv beamten aus dem besetzten ins unbesetzte Gebiet rückgängig »«macht.

freien Fuß geftnt werden.

Line Audienz des französischen Botschafters beim Papst

Paris. .1. Juli. Havas meldet aus Rom. der fran­zösisch« Botschafter am Vatikan habe eine »wer kt und i ge Audienz beim P a p si gehabt. Der Botschafter erläuterte die Gründe, wamim der Brief des Papstes in. französische', vft-ziellen KreEen als auch im französischen Volke Er­regung herperaerufen habe Der Papst sei hiervon lebt gerübrt gewefe". lügt havas hinzu, und man verfehl« man. oorauszuseben. daß dies nicht ohne günstige Ergebnis,e bleiben werde.

Das neue belgische Kabinett.

Brüssel, l. Jnli. Das neue belgische Kabinett hat fol­gend« Zusammensetzung: Premier- und Fivanzmmisterr

Tbeunis. der keiner Partei angebort. , Jrütizmimiter: Massen, liberaler Abgeordneter oon Lüttich Kriegs- minister: de V«ze. liberaler Abgeordneter von B-rusiel: Innenminister: Berry er. katholischer Abgeordneter von Lüttich: Außenminister: Rouiean liberaler Abgeordneter von Lüttich: Minister der Wistenichaft und Kunst«: Prof. N-uikl Liberaler, der nicht dem Parlament angehort: Kolonialministei: Franck. liberaler Abgeordneter von

Antwerpen: Landwirtschaftsmiuister' Lucotte. katho- lsicher Senator aus Flandern: Volkswirtschaftsmimiiter und Minister de' zerstörten Gebiete: v an der VYvere katho- lischcr'Abgeordneter aus Flandern' Industrie- und Arbeits- Minister: Marke rsvon. katholischer Senator von

Flandern.

Das französische Budget angenommen.

Paris, 30. Juni. 2n der Nachtsitzung. di« bis gegen 2 Uhr dauerte, bewilligte die Kammer mtt 410 gegen 16b Stimmen das Budget für 1823 auch der Finanzgebarung für 1024 zugrunde zu legen. Poincars selbst trat rur diese- Provi'orivm ein. Er erNarte. was das Parlament während des Krieges getan habe, könne es auch jetzt tun. Poincart griff -mcimal in di« Aussprache ein.

Paris. 30 Juni. Vor Beendigung der heutigen Nacht­sitzung der Kammer erklärte sich P o i n c a r s bereit, die drei vorliegenden I n t c r o e l l a t i o n s n d-r Abgg. Tmmesnil, Sangnier und Magalon über den Brief des Papstes 'n der Reporati'mssrage tewie die Jntervellalion des Abg Rollte, über die vollkommenen Legitimitäten der französischen Scl-uld'orderungen an Deutschland und die Natweudigkeit deren Zahlung zu erzwingen, am kommenden Freitag zu be­antworten.

BombeneXplojisn in einem Zuge auf der Duisburger Rheinbrück \

. Baris. 30. Juni. Der Haoasagentur wird aus Durs- b u r g berichtet: Heute vormittag 2 Abr explodierte amtt»er Linie Duisburg - Friemersheim in der belgischen Zone im Innern eines Wagens eines Urlauberzuges kurz

S nach der Ansfahrt aus Duisburg auf der Rheinbrücke eine o m b e. Ein Wagen »urde vollkommen pulverisiert, eun belgische Soldeten wurden getötet und 25 schwer verwundet. Ein Wachooste«, der dir Brücke wachte, wurde durch Eifenfticke getötet.

Paris, 1 Juli. „Petit Pattsien" bettchtet aus Düüel dorf. bei dem Ervlosiansunglück bei Duisburg habe es 48 Verwundete, doruiter etwa 10 Deutsche, gegebm.

Paris, 1. Juli. Havas berichtet aus Düsseldorf. d,e ein«ele!tete Unteciuchung «ber das Erolosionsunslück au' der Duisburger NbeiubrüSr habe dte Feststellung erlauo!. die Bombe sei in e i n e r R e i s e t a s ch e verborgen, in dem Klosett eines Wagens niedergeleat worden, und zwar kurz vor der Abfahrt des Zuges Die Tatsache, daß in den letzten Wachen Übeltäter von Sabotageakten, als belgisch« L-ol daten verkleidet, ergriffen worden seien, laste vermuten, daß auch diesmal di« Täter sich als belgische Soldaten verkleidet t.ätten»um den Zug zu benutzen, oün« die Austnerksaml-n . auf sich zu ziehen. In Duisburg habe man ein Individuum festgestellt. das im Verdacht stebt, sich an dem Attentat be teil:«) zu haben. An Materiallchaden ist zu verzeichnen, daß ein Wagen total zertrümmert wurde, die anderen sind be­schädigt Ein Meter Gleis ist aufgeristen.

Strafmaßnahmen für Dnisbnrg.

Duisburg, 1. Juli. Der Oberbefehlshaber der Be­satzungstruppen hat für Duisburg folgende Maß­nahmen unter Androhung schwerer Strafen angeordnet:

1 Verhaftung von 20 Bürgern aly Geiseln.

2 . Schließung der Kaffeehäuser, des Theaters, der Kinos und sonstigen öffentlichen Lokale.

3. Verbot des Straßenbahnverkehrs innerhalb der Stadt.

4 . Verbot des Verkehrs von Personenkraftwagen, Lastkraftwagen und Motorrädern.

5 . Verbot des Fußgängerverkehrs von 10 Uhr abends bis 5 Uhr morgens und Einstellung der Erteilung von Pasiagierfcheinen sowie von Fahttbescheinigungen für Wagen aller Att und Personen.

Im Laufe des Vormittags wurden eine Reche von D u'i s b u r g e r Bürgern als Geiseln s e ft g e- nommen, und zwar, soweit bis jetzt bekannt winde, die allein im Rathaus > anwesenden Magistratsmit- glicder Dr. Wetz und Eroners, der Regierungsrat Eylers, der bereits gestern vorübergehend verhaftet worden war. ferner die Rechtsanwälte Dr. Bach und Dr. F a d i k a, Landgerichtspräsident Dr. Brand, der Führer der Zentrumspartei, Dr. Feld Haus, und der Herausgeber der „Rhein- und Ruhrzeitung".' L u k o w, soweit bis jetzt bekannt wurde, auch noch der Polizeihauptmann Arnold.

Sperre des Verkehrs zwischen dem' be?stzten «nd unbesetzten

Mainz. 1 Juli.' Nach einer Mitteilung des ..Echo du Rbin" bat die Interalliierte Rheinlandkommission weger des auf der Brücke von Duisburg verübten Attentats nach einer Besvrechuna mit dem General Degoutte und mi! dem belgischen Bertteter in der Rheinlandkommistion Baron Ralon Jaeauemyns.. und dem Genera^ R u c u o y beicklosten, die folgenden Sankftonsmaßnahmen gleichzeitig im Rheinland und im Ruhrgebiet anzuwenden:

1 Der Verkehr »wischen, dem besetzten und unbesetzten Deuischland wird vollständig vom 1. Juli. Mitter­nacht. innerhalb zwei Wochen für jeden Deutschen ver­boten. ausgenommen für die Lebensmittslver- torgimg und''in Ausnabmefällen infolge familiärer Verhältniste. Dieses Verbot gilt 15 Tage. Die für den Verkehr innerhalb des besetzten Gebietes gelten den Vorschriften werden von dem Verbot nicht berührt. 2. Durch Beschluß der belgischen Besatzungsbebörde ist jeder Verkehr während der Nacht auch für

X

mmihiHi i kt »an. »MaMmiM

Von der Interalliierten Rheinlandkommistion gebt uns nachstehende amtliche«Bekanntmachung zur Verostent. lichung auf Grund der-Verordnung 97 Art. 15 zu:

Bekanntmachung.

Die Interalliierte Rheinlandkommistion bat »ach dem schweren Duisburger Attentat drschlosten. folgende Sanktionen in Kraft z« setzen: . , ^

Der Grcnzverkehr zwischen dem besetzten uns dem unbesetzten Gebiet ist ab 1. Juli. und zwar »»» Mitternacht ab. n e r b o t e n. Diese Verfügung, die die Dauer von 14 Tagen in Kraft bleiben wird. -. alle deutschen Staatsangehörigen. ;

Ausnahmen sind vorgemhen für, dir <S* U dringender Fa nilienangelegenbeiten iowie für pfleaungsverrehr. _ ..

Für ganz besondere Ausnahmesalle sich an Irr 1. Stock. Rathaus, wenden.

Cercle de Wiesbaden-Ville. Le Deleeue de ia H “