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Blv 53.

Samstag, 3. März 1N23.

71. IahrHKKg-

Die Preisfrage.

Es ist begreiflich, daß die Erörterungen über den Preisabbau nicht zur Ruhe kommen, da die allzu hochgespannten Hoffnungen der Verbraucher nicht in Erfüllung gehen und auch nicht in Erfüllung gehen können. Die Reichsregierung hat in verschiedenen Er­lassen und Rundschreiben aus die Wichtigkeit der Preisfrage hingewiesen und Handel und Industrie er­sucht. das Ihre zum Preisabbau zu tun. Man hat darauf der Regierung und dieser Einwurs liegt ja sehr nahe erklärt, daß sie selbst mit gutem Beispiel vorangehen und die Tarife bei der Eisenbahn und der Post abbauen solle Ein ganz besonders hitziger Streit ist dabei über die Frage der Gütertarife ent- stallden. Beide Parteien, sowohl die Eisenbahn, die die Berechtigung ihres Tarifes nachweist, wie auch Handel und Industrie, die den Nachweis führen, daß diese Tarife viel zu hoch sind, belegen ihre Ausführun­gen mit reichem Zahlenmaterial und beweisen damit letzten Endes wieder, wie wahr der alte Satz ist, daß man mit einer guten Statistik eben alles beweisen kann. Auch der Reichsverkehrsminister hat sich im Haushaltausschutz des Reichstags um den Nachweis bemüht, datz die Frachten einen absolut maßgeblichen Einfluß auf die Preisbildung der Waren nicht aus­üben. Die Erfahrung zeige vielmehr, datz die einzelnen Aufstiege in der Teuerung zeitlich und nach ihren Ur­sachen in gar keiner Weise auf die Tarifpolitik der Eisenbahn zurückzuführen seien. Überdies habe die Bahn die Frachten für lebensnotwendige Güter im großen Umfange ermäßigt. Diese Ermäßigung betrage für Lebensmittel 15 Prozent, für Kartoffeln 75 bis 80 Prozent. Wenn aber der Minister auf das Verhält­nis zwischen Warenpreis und Beförderungskosten kommt, so gibt das leicht ein falsches Bild der Lage. Es ist nämlich, wie der Vorsitzende des Ausschusses der gesamten Spediteurverbände Deutschlands, Valentin, mit Recht betont, nicht angängig, die Kosten der Fracht nur für eine Beförderung prozentual den Warenpreisen gegenüderzustellen, denn bis das fertige Produkt kn die Hände des Verbrauchers gelangt, sind ja fast ausnahmslos eine mehr oder weniger große Anzahl von Transporten erforderlich. Das ist in der Tat ein berechtigter Einwand und die Dinge liegen wirklich nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheinen könnte. Die Erklärung des Reichsverkebrs- ministers, datz keinesfalls eine weitere Erhöhung der Gütertarife erfolgen solle, so lange die Verhältnisse im Rubrgebiet nicht zu einem Ergebnis geführt haben, wird nun die Diskussion über diese Frage wohl ab­ebben lassen. Betont werden mutz dabei immer wie­der, datz es sich hierbei gar nicht um eine finanzielle Frage bandelt, sondern um eine eminent politische, und es ist wohl kaum erforderlich, den Zusammenhang zwischen Abwehrfront und Preisniveau besonders zu beleuchten.

Ebenso wie die Bahn ist natürlich auch der Handel bemüht, die Angriffe, die gegen ihn gerichtet werden, zurückzuroeilen. So versendet die Berliner Handels­kammer eine längere Rechtfertigung, aus der sich er­gibt. datz die Prelle zum Teil wenigstens der Mark- vesserung gefolgt sind. Amerikanisches Schmalz, das rei einem Dollarstand von rund 50 000 am 81, Januar ^368 M, pro Pfund ab Mamburg kostete, stellte sich am i7. Februar bei einem Dollnrstalld von 19 600 auf -93? M. Wenn diese Entwicklung nicht auf allen Ge­rieten so stark in die Erscheinung träte, so sei eben zu berüretzch^j^^ faß vielfach die Preise, namentlich im Einzelhandel, vor der Markbesserung noch nicht dem Stande der Mark angepatzt, vielmehr wesentlich dar- unllir geblieben waren. Es müsse daher schon die - ilchterböbung der Preise sehr oft als eine Anpassung an di? Besserung der Mark betrachtet werden. Ins- ';<*>? zeigen die Erotzhandelsinderzablen einen fort- msreitenden, wenn auch sehr langsamen Preisabbau, f, AEe sich der Gesamtindex von 6907 am 5. Februar 4^1 o- am 16. Februar und auf 6227 am 24. Februar, ^mpgobend für die Preisgestaltung der inländischen i-nri'n ist naturgemäß vor allem' der Kohlenpreis. ev^ 1 ° die starke Erhöhung der Kohlenpreise. die im fltf.iTU{TT einfrnt. wirkt sich an verschiedenen Stegen, so 5 ".}?« Tarifvn für Gas und Elektrizität, zum Teil erst Mit aus Es fragt sich nun, ob es nicht zweckmäßig

wäre, fotze eins Ermäßigung der Koblensteuer ein-

^ tgn zu lallen, zumal sich jetzt bereits, wie ^?,chsmir'schoi'4«uriuister jm Hausboltausschutz

der

#) !xT """'""l'rr II» SMilSvo I rausilgust des * l ckmtaas feststellte, der anormale Zustand beraus- gedll>»t bat, dost die englische Kohle billiger ist als sw ' ^hle. wie denn ja auch ausländisches

iw/, ist als deutsches Holz. Eine Senkung der

momennreise auf einem anderen Wege als durch Er- rnchiigung der Koblensteuer erscheint "unmöalich. denn wan wird sich natürlich darüber klar sein müssen, datz

ein Abbau der Bergarbeiterlöhne nicht in Frage ge­zogen werden kann. Sollte man zu einer Verteuerung des Brotes schreiten, so würde das vielmehr auch wie­der steigende Löhne bedingen. Es ist daher erfreulich, datz auch der Reichswirtschaftsminister sich dafür ein­setzte, den Brotpreis möglichst auf der alten Höhe zu halten. Unter keinen Umständen kann man überhaupt den Hebel bei den Gehältern und Löhnen ansetzen, die ja den sprunghaft gestiegenen und jetzt doch nur sehr langsam fallenden Preisen noch immer nachklettern müssen.

Jm ganzen scheint es jedenfalls immer wieder er­forderlich, den Verbraucher vor zu weitgehenden Hoff­nungen zu warnen. Datz dort, wo Wucher vorliegt, rücksichtslos eingeschritten werden mutz, ist selbstver­ständlich, und es ist ebenso selbstverständlich, daß man dabei nicht nach dem Muster Vorgehen darf, dah man die kleinen Wucherer wohl bestraft, die großen aber laufen läßt. Das sehr schwierige Problem des Preis­abbaus kann aber nur im Zusammenwirken aller Kreise gelöst werden, es ist ein Teilausschnitt aus dem großen Fragenkomplex Abwehrkampf. Das darf man weder in der Kaufmannschaft vergessen, noch in den einzelnen Ressorts der Reichsregierung!

s»k««i trs KkÄMklWs in net Mir.

Wd. Lndnngshafe« a. RS.. 3. März. (Ei«. Drahtberickt.) Seit beute vormittag bat die Militarisierung des vlllsniiichen Erlerhahnmtzes und damit di« Slilleqnng des pfälzischen Eisenbahnbetriebs durch die Franzosen begonnen. Tae Französin haben erklärt, dah diejenigen pfälzischen Emnbahner. die nx'terarfeeiten als uwter französischem Be­fehl stehend betrachtet würden. Da die sämtlichen Eisen­bahner aus den Betriebswerkstätten und den anderen Eilen- bahnanlagen verdrängt werden, io kann der Eisenbahnbetrieb aus den Hauristrecken Ludwigsbrien-Neustadt-Hamburg. Ludmipskasrn-Bi benbcim und Neustadt-Landau nicht mehr aufrecht erhalten werden. Der Zugverkehr aus diesen Strechen ist zum grössten Dell l>ereits eingestellt. Die Bahnhofe auf den pfälzischen Hauptstrecken sind von den Franzosen militärisch besetzt worden, so die Hauvtbabn- hoke Lltt-w'gsbosen, Landau, Neustadt tfm. Da auf der strecke Zwestlucken-Lant au gestern französische Eisenbahner ciugetroffea sind, so ist auch mit einer Militarisierung dieser Strecke und damir mit der völligen Stillegung des pfälzi­schen E'senbahnbetricbs zu rechnen. Die grohe Drehscheibe des Ludwig-bafeuer Sauvtbabnhofs ist durch das Sinein- sahren einer Lvkcmotire unberauchbar gemacht, Du-ck» die Einstellung des psillzischvn Eisenbahnverkehrs ist der Arbet- tzrvi rkihr des pfälzischen Industriegebietes auf das schwerste gefährdet

Französische Verwaltung der rheinischen Eisenbahnen.

Ln. Berlin, 3. März. sEig. Drahtbericht.) Zu dem Beschluß der Rheinlandkommission, die rheinischen Eisenbahnen in eigene Verwaltung zu übernehmen, teilt die französische Est Europe-Agentur noch mit: An Stelle der deutschen Eisenbcrhndirektionen tritt eine Regie der Eisenbahnen, die nicht nur mit der Verwal­tung und Leitung, sondern auch mit der Kontrolle und finanziellen Ausbeutung betraut ist. Die Eisenbahnen in dem von Engländern besetzten Kölner Gebiet können von dieser Zivilverwaltung ausgenommen werden. Die neue Regie wird die nötigen Maßnahmen über' ein­zelne Entlassungen des deutschen Eisenbahnpersonals vornehmen und neues Personal einstellen. Zum Direk­tor der Regie wird der Franzose Vreaud mit dem Sitz in Koblenz ernannt werden.

Der Postperkehr mit Koblenz stillgslogt.

Wd. Koblenz a. Rh., 3. März. (Eig. Drahtbericht.) Das Postamt in Koblenz und die öberpostdirektion sind gestern militärisch besetzt und das deutsche Per­sonal entlassen worden. Der Postverkehr mit' Koblenz ist dadurch stillgelegt.

Die Öberpostdirektion in Düsseldorf besetzt.

W.T-B. Kolm 2. Marz. Deute morgen worbe die Ober- vostdi-ektico in Tiisseldoff durch eine feldmarschmäßig aus­gerüstete Kempene beietzt und geschlossen. Dm bnii'ifen Angestellten ist es verboten, die Räume zu betreten. Dre Freigabe des Gebäudes wird durch Anschlag bekannt- gegeben werden.

Br. Düsseldorf, 3. März. sEig. Drahtbericht.) Die Besatzungsbehörde hat gestern den gesamten Frei- warkenbestand der Operpostdirektion Düsseldorf be­schlagnahmt.

Weitere Verhaftungen von Postbeamten in Mainz.

W T.-B. Mainz, 2 März. Von der Post wurden weiter oerbaflet: Telegraahendrrcktor D o i, Telegravheninsvkktor Bar 1 scher. Postsekreiär S t e I n. Telegraphen bausührer ® f r n e t. Post'chaünec Ncubeck und Telegrapben-Dor- arbeiter Rhein.

Verlegung der Jngenieurmission nach Düsseldorf?

W T.-B. Paris. 2. März, Nach einer Meldung aus ssen soll die Jngenicurmission ihren Sitz von Essen nach Düsseldorf veriegon, Tatsächlich scheint etwas Der­artiges blubsichtiat zu sein, denn der Führer einer Abteilung der Mission bat sich nach Düsseldorf begeben, angeblich um wahrend der Periode der Operation, die jetzt beginnen ioll. tu enger Fühlung mit dem Oberlommaudierenden zu stehen.

§

KSilM-ttk MN KW

nni iniiiOit.

Wd. Mannheim, 3. März. (Eia. Dvabtbericht.) Fra»- zostsch; Trupprnabteilnngen. die beste »»rmittas «rar» 7 Uhr mit einem Schiff ,n der Nähe der NeckarmLndsns ar»k rechtsrheinischem Mannheimer Gebiet gelandet worden mrd,. haben das Zollamt und die rheinabwärts Leit Rhelnbrücke gelegenen Anlagen besetzt. Die in der Neckar­vorstadt gelegene H i l d a s ch u l e ist von den Franzaie» tut Unterbringung der Trnppen beschlagnahmt worden. Die Crarke der bis jetzt in Mannheim gelandeten franzaftiche« Truppen wird auf etwa 3 Kompanien geschätzt. Man

mutet, dah sie den über dem Neckar gelegenen Stadtteil Lutzenberg, der unmittelbar an de» Ho

--... ... .... Hasrnanlagen liegt.

besetzen werden. Bis zur Stunde (18 Ubr sormittassl sind dre französischen Truppen noch nicht weiter vorgerückt.

Br, Mannheim. 8. März. (Eig. Drabtbericht.) Heute vormittag 8 Uhr sind etwa 388 Mann französische Trappe» in die Stadt e,ngerückt. 120 Mann kamen mit Bagage in die Neckarvorstadt und besetzten die Hildaschnle.

180 Manu strhrn in der Jndustrirstrahe und <88 Mann anl dem Bahnbo? Lutzenberg sowie in der Dlffe»estra'«e.

Auch

das Zollamt soll besetzt sein.

Br. Durmsladt, 3. März. (Eig, Drahtbericht.) Heute früh 6 Uhr haben französische Truppen die hiesige Eisen- bahnwerkstätte besetzt. Die Arbeiter haben den Be­trieb eingestellt. Die Schuoo hat noch gestern die Stadt oee« lassen. Der Hanptbahnhos ist vorläufig noch nicht besetzt und der Verkehr wickelt sich bis jetzt ungestört ab.

W. T.-B. Darmstadt. 3. Mürz. Die Franzosen haben heute früh kurz vor Arbeitsbeginn dis Lokomotivwerk- stätte. die hart an der Grenze des altbeietzten Gebiete« liest, mit einer kleinen Abteilung Infanterie besetzt. Der kommandierende Offizier lieh die Arbeiter fragen, ob sie die Arbeit unter französischer Aufsicht fortsetzen wollten was iurdweg abgelebnt wurde. Die Arbeiter verliehen darauf die Arbeitsstätte. Darauf besetzten die Franzosen auch die Beirlebswerkstättc. wo die Arbeiter ebenfalls die Arbeit Müderlegien. Bei der Abteilung Franzosen befand sich ein französischer Ingenieur, der über alle wichtigen Betriebs- vuickie ginau unterrichtet war und überall dort Posten aus­stellen lieh. Rack' dieser Aktion besetzten die Franzosen auch den Gülerbahnhef wo der Betrieb auch eingestellt mim. Weitere Besetzungen sind bis jetzt noch nicht erfolgt: doch tieffen die städtischen Behörden alle Vorbereitungen, um durch ein weiteres Vorrücken der Franzosen nicht überraschit zu weiden

W. T -B. Darmstadt. 3. März. 10 Uhr. Soeben erklärte der Befehlsbaber der französischen Abteilung den Betriebs- verständen, dnh die Besetzung und die Eingriffe in den Be­trieb ein Versehen unteEeordneter Organe sei. Man habe nicht die Absicht, irgendiwie in den Betrieb einzu- gm?fn. wenn die Arbeit sofort wicder ausgenommen würde. Da jedoch die Fianrelen die aufgestellten Posten nicht ei>n- gi'zogen baden, wurde di« Wiederausnabme des Betriebes vorläufig abgelebnt. Man will abwarten. ob die Franzok«« sich zurückzieben ober ob Verstärkungen kommen. Unmittel­bar vor der Stabtarrnze hält eine Kavallerievabrouille unt« einem Offizier absciessen. Auf der -ranzen Chaussee von Darnstadt b,s Griesheim ist eine Postenkette eingerichtet.

Wd. Mannheim. 3. März. vorm. 10.30 Ubr. (Eis. Dval-tkxr'cht,) Bi-- zur Stunde sind von den Franzosen im rechtsrheinischen Mannheimer Gebiet das Hanvtzollamt. die Zungbuichbrrickc über den Verbindunsskanal vom Mübl-au- k>afen zum Neckar und di« Junabulch-reckarbrücke besetzt wor­den. Witter stehen kleine französische Vostierunaen an der früheren Anlegestelle der Dampfhootverbindung Mannheim- Ludwissba'fen, Di« Stärke der Truppen wird auf et ms 300 Mann giichätzt. Rach der bisherigen Ausdehnung der Besetzung hand-lt cs sich anscheinend für die Franzose» darum, di« öasenanlagen rbeinabwärts d«r Rhein,brück« vollständig in den Besitz zu bekommen, um di« Rbeinschiff- fafirt besser überwachen und die Zollgrenze dtlrchfübre« zu können.

Wd. Mannheim. 3. März. (Ein Drahlbericht ) Wie verlautet, bedriitet die Besetzung dos Mannheimer Hafen­viertels durch die Franzosen lediglich eine Verstärkung der bisherigen Hafenpostierungen. die sich auf Grund des Frieden,srertro-^es seit dem Jahre 1013 im Mann­heimer Hasen zur Kontrolle befinderr. Es liegen weite« Anzeichen für ein« Besitzung der Stadt selbst bis zur Stunde noch nicht vor

Wd. Mannheim, 3. März. (Eig. Drabtbericht,) Bei der beute vormittag durch eine etwa 1000 Mann starke fravzö- ssscbe Trurvenabteilung erfalaten Besetzung des Mannbeirner Hafcngcbictes handelt es sich um das sagenannte ..Alte Mannheimer H o f e n a e b i e t". das rbeinabwärts also nördlich der Rheinbrück« Ludwiasbafen-Mannhei« liegt Das alte Mannheimer Hafengebiei nmfastt das ssibeiuvriland. den Verbindungskanal. die Neckarbriicke und drn Jndusir'« kanal. Di« in diesem Geländ« benridfich«« ckferIl'chin Gebäude, das Hauvtzallamt und das städtische Elektriz'täiswerk sawie die gesamten Rnickenzunänge sind von den Franzosln militärisch besetzt. Die besttzten Hafen­anlagen sind von den Frauzostn in die Rbelnroll- grenze e i r h e z a g e n warben und sie maonen das Her­ausbringen der Waren aus dem Gebiet von der vorherigen Bezahlung der von ihnen für das besetzte Gebiet auf Grund der Srudirc rdounanz 136 ein.gefübrten 10vroz, Wertzabgoh« abbärgia. Aus den Massnahmen der Franzosen und der Auslohnung der Besitzung sebi hervor, dass es sich nicht um eine militärische Akt lon foribcrn um eine wirtschaftlich e. zur einbeltNchen Durchführung der Zollgrenze fcciüclt. Eine w * I t e r eA usdehnung der

Belenung auf b i« Stadt ist dxsbakb. ä u ss erst unwahr­scheinlich, zuirak sic Mannheim nt an Fsächeninh

eine

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lehr grosse

die zmciigrösste Stadt Deutschlands Trurvirzuhl eisorlern wurde.

Wie verlautet, ist auch der Hafen in Karlsrube- M a i a u von bei Franzosen besetzt worden.

Fallersseld besetzt.

Br. Frankfurt, 3. März. (Eig. Drahtbericht.) Die a« der Grenze der ehemaiigen amerikanischen Zone gelegene Stadt Fallersfeld an der Eisenbahnstrecke Altentirchen- S-iersbabu ist von den Franzosen besetzt worden, wabrschet»- lich soll dort ein« Zollktation eingerichtet werde»