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Berliner Abteilung des Wiesbadener Tagblatts: Berlin-Wilmersdorf, Laubacherstraße 35, Fernsprecher: UHIand 3186.
Nr. 40.
Freitag, 16. Februar 1923.
71. Jahrgang.
WlMMM Ms lme SW.
US. Berlin. 16. Febr. (Drahtmeldung unserer Berliner Abteilung.) Es ist nicht ohne Interesse, daß neuerdings ausgerechnet aus Paris Nachrichten kommen, die man so deuten könnte, als ob man in Frankreich die Möglichkeit von Verhandlungen für gegeben erachtet. Man würde diesen Meldungen noch weniger t tauben bei messen, als man es nach der Lage der Dinge tut. wenn man nicht annehmen müßte, daß es zu einem Teil unzweifelhaft offiziöse Auslassungen sind. Die Behauptung, daß man in Paris den Zeitpunkt zu einer Liquidation des Ruhrunternehmens für gekommen erachtet, wird nämlich von Zeitungskorrespondenzen aufgestellt, deren Beziehungen zum Pariser Auswärtigen Amt bekannt sind. DieNachrichten knüpfen diesmal an die Londoner Mission des Ministers Le Troquer an und man erklärt hierzu, daß-Le Troquer, der gestern in England angekommen ist, „mehr erbitten werde als die Erlaubnis, die sechs Eleisstränge zu benutzen, die einen Teil der englischen Besatzungszone im Rheinlands durchschneiden".
Danach wäre freilich der Verhandlungskreis für den Minister Le Troquer ziemlich unbeschränkt und darum ist es sicherlich ebenso unberechtigt, wie unangebracht, wenn in der deutschen Presse davon die Rede ist, daß Frankreich Hilferufe nach England richte. Sicher ist es unbestreitbar, daß sich das Ruhrgebiet in der Tat als der unverdauliche Bissen herausstellte, als den es französische Blätter mit bemerkenswerter Offenheit bezeichnet haben. Damit ist aber noch in keiner Weise gesagt, daß diese Informationen nun auch zur Grundlage der offiziellen Politik Frankreichs erhoben werden. Im Gegenteil, da Le Troquer auch Besprechungen mit Lord Eurzon hatte und da Lord Eurzon, wie erinnerlich, in Lausanne der Hauptvertreter Englands war und soeben in seiner Oberhausrede ziemlich deutlich von einem
Vergleich der französisch-englischen Differenzen
hinsichtlich der Türkei gesprochen hat, so könnte man jetzt mit gutem Recht der Anschauung sein, daß der Londoner Besuch des französischen Ministers im Gegenteil dein Abschluß einer Verständigung gilt, die um den Preis einer Einigung in der türkischen Frage für Frankreich freie Hand im Ruhrgebiet erbringen könnte.
Aber auch sonst steht unabhängig von diesen und anderen Möglichkeiten der Deutung der Englandreise Le Troquers wohl mit aller Sicherheit fest, daß Frankreich heute noch nicht daran denkt, über eine Beilegung des Ruhrkonfliktes sprechen zu lassen und man kann in der Meldung der „Zeit", wonach zwischen Frankreich und Japan
ein geheimes Militärbündnis abgeschlossen worden sei, einen stichhaltigen und interessanten Beweis dafür erblicken. Die „Zeit" erklärt ausdrücklich, daß ihr die Meldung aus sehr guter Quelle zuging und sagt weiter, daß diese Quelle in diplomatischen Kreisen zu suchen sei. Mit einem solchen Abkommen würde Frankreich auf den latenten '
amerikanisch-japanischen Gegensatz spekulieren und darauf hinzielen, daß man in Washing- ton auf die sich hierzu eröffnenden Aussichten die deutsch-französische Frage künftig lieber als eine solche zweiten Ranges ansehen würde. Das wäre denn in der Tat eine französische Politik auf lange Sicht und selbst dem angelsächsischen Block dürfte ein solches Bündnis zu schaffen machen.
Aber selbst, wenn auch diesmal prompt wieder ein Dementi auf diese Nachricht der „Zeit" erfolgt und selbst, wenn das Dementi fttmmen sollte, wird man doch gut tun, die französische Verhandlungsbereitschaft nicht zu überschätzen. Gewiß hat die Ruhraktion wirtschaftliche Schwierigkeiten für Frankreich im Gefolge, gewiß steigen in Frankreich die Lebensmittelpreise, aber alles das sind Dinge, die man nicht überschätzen darf. Gerade bei einer Abwehrpolitik auf lange Sicht, wie sie Deutschland betreiben muß, wäre nichts verhängnisvoller, als die Position des Gegners falsch einzuschätzen!
Eine neue Währung für die besetzten Gebiete.
D. Baris. 16 Febr. (Cig. Drabtbericht.) Laut ..Jntran- sigeant" tagt seit einigen Tagen in Paris eine Versammlung von Vertretern der französischen und belgischen Rem«- nmg und der französischen und belgischen Barken. Grundsätzlich ioll d'e Einsübrung einer neuen Währung in den bcsetzken Gebieten beschlossen worden lein, die eingefubct werden soll, sobald die französische und belgische Behörde die Regierungsoewalr in der Sand haben werden. Es soll neder der französische noch der belgische Franken dabe, in Frage kommen, sondern der Taler ,« 5,75 m« r k. Das neue Geld werde zunächst non der Bank von Franrrerch und der .Bank von Belgien ausgegeben werden. Die Ausgabe soll in wenigen Wochen erfolgen.
Le Troguers Verhandlungen in Lsndon
w. T.-B. Paris, 15. Febr. Nach einer Havasmelduns aus London bat die Konferenz des englischen Kabinetts mit dem französischen Minister für öffentliche Arbeiten. L e T r c a u e r. um 11.30 Uhr begonnen und ist kurz vor 2 Uhr zu Ende gegangen. Englischerseits wobnten der Beratung bei: Bonar Law. Lord Eurzon und Lord Derby. Entgegen der allgemeinen Annahme kehrt Le Troauer nicht heute abend nach Daris zurück. Die Verhandlungen neiden vielmehr morgen vormittag 11 Uhr wieder aufgenommen. Heute nachmittag liegen die auf der Tagesordnung der Kcuferenz stehenden Fragen wahrscheinlich einer besonderen Sitzung des englischen Kabinetts vor..
W. T -B. Paris. 16. Febr. Nach dem Londoner Berichterstatter des ..Matin" geht das Verlangen der französischen
8 Regierung weiter, als bis jetzt angenommen wurde, oincare begnüge sich nicht damit, die Besetzung der trecke Düsseldorf-Dürrn für die Koblentransvorte aus dem Ruhrgebiet in Anivruch zu nehmen, sondern die menten der Eisenbahnlinien, die die britische Besatzungszone durch- schneiden. Um seinen Anivruch »u begründen, bat stch Minister Le Troauer gestern bei der ersten Verhandlung mit den englischen Kabinettsmitgliedern auf den Waffen- stillstandsvertrag. auf den Friedensoertrag und auf das Rbcnilandabkomnnn bezogen. Dadurch, daß Frankreich Erleichterungen verlange, habe es unterstrichen, daß es nicht nur den Kohlentransport aus dem Ruhrgebiet sicherstellen wolle, sondern auch die Ernährung der franzosi- schen Trupren und die Passage der französischen Milrtar- oerstärküngszüge. Man glaube deshalb englischerseits.,. da» die Debatte sich hierdurch erweitert habe. Deshalb batten zweiicllcs die Der Handlungen gestern nicht zu Ende geführt werden können. Die englische Regierung habe Schwierigkeiten. Frankreich entgegenzukommen, da die deutsche Regierung die Versickerung gegeben habe, die deuticken Eisenbahner würden in der englischen Befatzunas- »one nickt m den Streik treten, wenn die englischen Mrntar- chefs und die deutschen Beamten dieses Gebietes oer den Beziebur gen blieben die sie bis beute unterhielten. Der ..Matin"-Berickterstatter der die letztere Behauptung nur unter Vorbehalt aufstellt, ist nicht sehr hoffnungsvoll. Er schreibt, die englische Regierung stehe vor der Alternative. das französische Verlangen glatt aozulebnen oder aber die gewünschten Erleichterungen zu gewahren und die englische Zone zu räumen, um Zwischenfalle zu vermeiden, die sich ereignen könnten und die die englischen Trm'ven zwingen könnten, einzugreifen, wenn die.französische S'ckerbeit bedroht wäre. Der Berichterstatter hofft jed, rfi, daß sich im Lause des heutigen Tages eine vermittelnde Lösung finden lasie.
Eine Aussprache zwischen Poincars und Bonar Law?
W. T.-B. Paris, 16. Febr Nach Nachrichten, die aus London vorliegen und vom ..Matin" verbreitet werden, ist gestern und nach Schluß des Kabinettsrats in politischen Kreiien das Gerückt verbreitet gewesen, daß die Fragen die augenblicklich zwischen Le Troauer und der englischen Regierung besprochen werden stck an Umfang ausdebnen könnten und daß in kurzer Frist eine Aussprache Zwischen Poinoarö und Donar Law möglich sei. Im Fire'gn Office habe man iedock erklärt, man sei nickt in der Lage, dieses Eeriickt zu bestätigen oder zu dementieren.
General Weygand in London.
I). Paris, 16. Febr. (Eig. Drahtbericht.) General Weng and hat sich nach London begeben, um an der freute vormittag stattfindenden Zusammenkunft Bonar Laws mit Le Troquer teilzunehmen.
Verbot der Warenausfuhr aus dem besetzten Gebiet.
Br. Berlin, 16. Febr. (Eig. Drahtbericht.) Wie die Blätter mitteilen, wird in einer neuen Ordonnanz der Rheinlandkommisiion Nr. 143 vom 12. Februar die Ausfuhr sämtlicher Waren aus dem besetzten Gebiet in das unbesetzte Deutschland unter Verbot gestellt. Für eine bestimmte Gruppe von Waren wird überhaupt keine Ausfuhrbewilligung erteilt. Die Ausfuhr aller übrigen Waren wird von der Erteilung einer Bewilligung abhängig gemacht, für die 10 Prozent des Ausfuhrwertes erhoben werden. Durch diese einschneidende Maßnahme wird, wie die Blätter melden, der Verkehr zwischen dem besetzten Gebiet und dem unbesetzten Deutschland nahezuvölligunter- bunden. Was dies für das besetzte Gebiet bedeutet, geht aus der Tatsache hervor, daß bisher ungefähr 80 Prozent des Warenabsatzes nach dem unbesetzten Deutschland gingen.
Die Eisenindustrie für 5 bis 6 Monate versorgt.
Br. Berlin, 16. Febr. (Eig. Drahtbericht.) In Dresden fand, wie die „D. A. Z." berichtet, eine Sitzung der Mitteldeutschen Gruppe des Vereins deutscher Eisen- und Stahlindustrieller statt. Es wurde mitgeteilt, daß die Eisenindustrie im unbesetzten Gebiet noch für 5 bis 6 Monate reichlich mit Eisen versehen sei, so daß die französischen Maßnahmen ihre Wirkung verfehlen werden.
Eine neue Verfehlung Deutschlands.
W.T.-B. Baris. 16. (febr. Dir R evarationskom- m i s s i o r bat gestern mit drei Stimnien bei einer Ent- b'ltnng (derjenigen des englischen Delegierten) eine neue Beistluung Deutschlands festgeiteut. und zwar auf Grund der deutschen Weigerung. Maschinen und Material zu liefern, das vcn der deutschen Restitiitionslommissian aufgeb!cckt sei. Deutschland hat bekanntlich erklärt, diese Lieferungen bis auf weiteres einzustellen.
Die Verkehrslage.
Wd. Mainz, 16. Febr. (Eig. Drahtbericht.) über die Lage im Eisenbahndirertionsbeztrk Mainz wird uns mitgeteilt, daß die Lage auch beute unverändert ist. Die Franzosen suchen sich auf den van ihnen betriebenen Strecken werter einzurichtrn. Die meisten Dienststellenvorsteber der Strecken Wrrms-Mainz und Mainz-Koblenz, die ausnahmslos im.Stationsgebäude wohnen, sind von den Franzoien benachrichtigt worden, daß ihnen freie Verfügung über ihre Wohnung nur gewährt werden kann, wenn sie ihren Dienst wieder aufnebmen und sich allen, französischen Befehlen lugen, nuiden. Im Zusammenhang mit der Auszahlung ri'.ckstandiger Gehälter wurden weiter verhaftet: der Vorstand des Mafch'nenamtes Mainz. Regierungsrat Busch, und Eisenbabnoberinisvektor Erimm (Pirmasens).
W.T.-B. eilen, 16. Febr. Die Berkehrslaae ist im großen und ganzen unverändert. Die G ü t erbt ocka de wird deutlich schärfer. Alle Produkte aus Elfen, auch Kleineisenteile, als Stückgut vervackt. werden zurückgelalten. Auch sämtliche AÄren aus Eisen, die für das Ausland bestimmt sind, werden zurückgehalten. So befinden sich in Lünen-Nord drei Wagen mit Maschinenteilen. die kür Argentinien bestimmt sind. Die Franzosei» haben auch alte und gebrauchte Druckereimaschmen nichk durchgelasien
.Aus Diez wird gemeldet daß die Güterblockade vollstarckig durchgeführt ist. Auch Sand und Kalk werden nicht mehr dunckgelasien. Der Güterverkehr liest bis auf die Lebensmittel dort völlig still. Man nimmt an. daß die Güterblockade allmählich auch auf den übrigen Stationen in rasikaler Weste durckaeführt wird. Die Derionenzüge. die aus dem ''nbeietzten Gebiet in das Einmarfchgebiet fahren, werden mehr und mehr auf Waffen bin durchsucht. Züge, die aus dem unbesetzten Gebist kommen und nach dem besetzten Gebiet wollen, können durchfahren. Die Dauer der Kontrolle der Deisonenzüge nach dem besetzten Gebiet ist verschieden. In D o r st e n sind 15 Minuten vorgeschrieben. Infolge der Verstopfung der Bahnhöfe ist der Aufenthalt der Züge aber vielfach febr viel länger. Die Verspätungen betragen in vielen Fällen Stunden. Der Bahndof V o r b a l l e liegt nach wie vor still. In Wesel und Smmerick sind die Bahnböse noch nickt besetzt. Die Belgier beffnden sich im Zollamt Wesel in Stärke von vier Offizieren und bundert Mann, denen drei belgische Zollbeamte beigegeben sind.
W.T.-B. Esten. 16. Febr. (Drahtbettckt.) In der Verkehrslage bat sich wenig geändert, auch die Kon- ttlMellen sind unverändert. Aus Vohwinkel wird gemeldet. daß aus dem besetzten Gebiet überbauvt keine Güterzüge mehr he rausgelassen werden. In Dorsten ist dst Ausfuhr von Düngemitteln und allen Mitteln, zur Svrengstoffberstelluns unterbunden. Im Bezirk Köln kommen keine Güter mehr durch ebenso im Bezirk Ludwigshafen. Hier werden auch keine Ervreß- anter durchgelosten. Für die Einfuhr in'das neubesetzte Gebiet ergaben sich bisber noch keine Schwierigkeiten. Im Bezirk Köln sind einige Nebenbabnen wieder im Betrieb. um die Lebensmittelzufuhr des Gebietes zu sichern Die Franzosen gehen jetzt daran, die in der Nähe der Eisenbahnen belegenen Dienstwohnungen zu beschlagnahmen.
W.T.-B. London. 15. Febr. Der Kölner Berichterstatter des Renterbureaus cttäbrt von zuverlässiger Seite, daß die interalliierte Eisenbahnunterkommistion die wichtige Regelung der augenblicklichen Eisenbahnschwierigkeiten so gut wie beendet habe. Die Einzelheiten des Übereinkommens würden bis zu ihrer Annahme streng geheim gehalten. Man- könnte iedock als sicker onnehmen. daß das Übereinkommen den wicktiaen
t auvtteil einer Eisenbahnlinie berühre, die der französischen entrolle übergeben und einen breiteren westlichen Ausgang vom Nubrnebikt schaffen würde. Der Berichterstatter fügt hinzu, durch diele Vereinbarung sei ein Präzedenzfall geschaffen, da die Grenzen des besetzten Gebietes häuft« Berichtigungen unterzogen würden.
Weitere Ausweisungen.
W.T.-B. Sveier. 15. Febr. Die Rbeirilandkommissisn hat neuerdings iolgende pfäl»Nche Beamten mit lo-- frtiiger Wirkung aus dem besetzten Gebiet auseewiesen: Oberreg-ernnasrat Butz in Sveier. Forstmeister Wüst in Bad Dürkheim. Bezirksamtmann Weibel in Germers- Heim.
Br. Bonn. 16. Febr. (Eig. Drahtbericht.) Die Interalliierte Rheinlandkommistion hat mit sofortiger Wirkung sieben Studenten der Universität Bonn we«en Teilnahme an den Kumdgebungen für die rheinisch-westfälischen Großindustriellen bei ihrer Rückkehr aus Mainz aussewiefen.
W.T.-B. Bernkastel. 15. Febr Gestern wurden «s«e- wiestn ° Amtsgerichtsrat Winkler. Amtsoerichtsrat Re in ecke und Kreisschulrat Dr. Liesen seid. Dte Familien haben zu folgen.
Neues Zeitungsverbot.
Wd. Schierstein. 16. Febr. (Eig. Drahtbericht.) Die ..Schiersteiner Zeitung" ist auf drei Tage verboten.
Nhsinlandkommission und Reichskommissar.
W.T.-B Berlin. 16. Febr. Der R e i ch s k o m m i sfa» für die besetzten Rheinlande. Fürst Hatzfeldt-Wildenbur«. legte gegen eine Reihe von Maßnahmen der Rbeinlanb- kommiüwn Verwahrung ein. Er erhob insbesondere Vorstellungen gegen Las Verbot des Läutens der Kirchen- olocken om Troueisrnntag. das von einzelnen Delegierte» der Rbeinlandkommissicn den hoben Kirchenbehörden ini einer Ferm mitacteilt worden war. die keineswegs der sonst Üblichen Art des Verkehrs mit solchen Stellen entivrach. Ferner wandte er sich gegen die Amtsenthebung des Landrats und des Bürgermeisters von Mörs und gegen die Verhängung des Belagernngszustande« über den Bezirk Mörs.
Die Rbeinlandkommiision beantwortete darauf dir rer'chicdenl-n Roten des Reichskommisiars in einem kurzen Schreiben dahin, daß sie es a b l e h n e. derartige Proteste gegenüber Anordnungen zu erörtern, und daß sie Lukünitig solche Schreiben nicht beantworten werde.
