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Nr. 25.
Dienstag. 30. Januar 1023.
71. Jahrgang.
Die neue Phase.
as. Berlin, 30. Jan. (Drcchtmeldung unserer Berliner Abteilung.) Der Kormnf um das Ruhrgebiet ist ns eine neue Phase getreten. Man ist sich in Paris über den bisherigen Mißerfolg der Ruhraktion jetzt vollkommen klar. Die vorläufige Bilanz ist negativ, schreibt Milly im „Paris Midi", und man sucht nun durch neue Maßnahmen zu retten, was p retten ist. Havas kündigt in einer Düsseldorfer Depesche bereits an, daß infolge „des offenen oder passiven Widerstandes" der deutschen Beamten die Alliierten beschlossen hätten, im gesamten besetzten Gebiet alle hohen Beamten, die in ihrer bisherigen Haltung verharren, zu verhaften und auszuweisen. Mit der Durchführung dieser Maßnahmen ist denn auch bereits gestern in großem Umfang begonnen worden. Es ist das eine ungemein ernste Angelegenheit, nicht nur fiir die Betroffenen selbst, für die natürlich die Reichsoder die Staatsregierung sorgen wird. Aber auch in Paris soyte man sich über die Folgen klar sein. Dieser Weg wird sicherlich nicht den Erfolg haben, die negative Bilanz, von der „Paris Midi" spricht, p verbessern. Auch der Minister Le Troquer und General Weygand sind jetzt erneut im Ruhrgebiet gewesen, wo sie eine Methode finden sollten, um die Dinge für Frankreich zu wenden. Sie waren, wie Pariser Meldungen berichten, mit der Aufgabe betraut, neue Maßnahmen zur
Übernahme des Eisenbahnverkehrs
in die Wege zu leiten. Der „Temps" stellt sich die Sache so vor. daß den Widersetzlichen das Handwerk gelegt werden soll, so daß sie hinfort keinen Schoden mehr anrichten könnten. Sie sollen durch französische Ingenieure und Eisenbahner ersetzt werden. Die Kohlen- und Kokstrankporte nach Frankreich würden eine befriedigende Regelung erfahren, wenn die Alliierten die Eisenbahnen vollständig in ihre Hände nehmen könnten^ Auch hier scheint man sich in Paris die Dinge leichter vorpstellen, als sie in Wirklichkeit sind. Sehr treffektd bemerkt der sozialdemokratische „Vorwärts", also ein Blatt, dem gewiß niemand Ehau- vinismns nachsagen wird, dazu: „Wir sind uns klar
darüber, daß es den Franzosen möglich sein wird, mehrere Eisenbahnstrecken notdürftig für ihren Bedarf sicher zu stellen. Aber was haben sie davon? Reue Kosten für di« Unterhaltung ihrer Truppen, für die Aufrechterhaltung des Betriebes und noch lange keine Kohl«. Darüber müßte man sich doch endlich klar fein, daß der deutsche Bergarbeiter nur für Deutschland Kohlen fördert. Oder wollen etwa die Franzosen neben jeden Bergarbeiter in der Grube einen Soldaten stellen? Für derartig schlechte Kenner der Psychologie unserer Westfalen halten wir die Franzosen nicht. Selbst die Zolleinnahmen, die bei
Schaffung einer Zollgrenze
in Frage kommen würden, würden nicht einmal genügen, um 38 Kohlenzüge bereitzustellen, wie sie Deutschland infolge des Spa-Abkommens gratis und franko liefern mußte und auch geliefert hat."
Der Außenminister v. Rosenberg gab einem Vertreter der „Basler Rachr." eine treffende Antwort, indem er u. a. erklärte, unter dem Druck der Bajonette wird der deutsche Eisenbahner keine Kohlen befördern. Wenn man glaubt, uns durch ein« Kette von Verurteilungen und Ausweisungen mürbe p machen, dann täuscht man sich.
Das Bewußtsein unseres Rechts
und das Bewußtsein, daß sich das Recht auf die Dauer nicht beugen läßt, leitet unsere Politik. Daß wir damit auf dem rechten Wege sind, beweisen die vielen Zustimmungserklärungen, die uns nicht nur aus dem Reiche, sondern auch aus dem Ausland zugehen. Wir wollen nur das letzte, was uns nach dem Versailler Vertrag und nach dem Verlust Oberschlesiens geblieben ist, retten!
8» MMMefelj me« *!e M«««.
Br. Berlin. 30. Jan. (Eig Drabtbericht.) Wie wir er- hren. baden in den letzten Tagen in Berlin wichtige «rbandlunaen zwischen der Regierung und den matz- ^bent-en Vertretern der deutschen Industrie ittgksunden. an denen vor allem Mitglieder der Ruln- mzerne teilgenommen haben. -Man bat sich dabei über nen Gesetzentwurf unterbalten. der von der Reickis- «ierung aus gearbeitet worden ist Dieser Gesetzentwurf eilt gewissermaßen eir Mantelgesetz dar. das die g e - unten Matz nahmen umschließt, die zur Abwebr der esetzuna des Rubvoebietes getroffen sind. Man batte zu- lichsi vor diesen Must nah men auf dem Wege der Verord- ang des Reichspräsidenten gesetzgeberisch« Kraft zu geben, t dann aber wieder von diesem Plan abgekommen. Das :ue Gesttz toll bereits am Mittwoch im Reickswirt - UU«it4
Erklärungen Poincarss.
W.T.-B. Paris, 30. Jan. Ministerpräsident Boin - rar4 emvfängl an jedem Montag die Pariser Korrespondenten der amerikanischen Presse. Gestern abend erklärte er. entgegen den deutschen Behauptungen bade Frankreich nicht die Absicht, das Ruhrgebiet zu annektieren, um die notwendigen Kvblen iür die Eiienindustr« m Lothringen herauszubolen. Er unterstrich jedoch die Tavache. dab die sranzknibe Armee so lange das deutsche Gebiet besetzen werde, bis das Reich seine Revarationsverpflich-tunsen ge matz den Klauseln des Versailler Friedensoertrages erfüllt habe. Frankreich, io erklärte er. ist fest entschlossen, nicht die Garantie aufzuaeben. die sein« Truppen in den Händen haben, bevor die Zahlungen erfolgt smb. Auf diese Weise vereiteln wir im voraus jedes fremde Manöver, in da? Problem einznsreffen. Di« Ruhr ist ein weiteres Pfand von der gleichen Art wie die Rheinland«. Wenn Deutschland dartu«, datz es di« Absicht bar. seine Verpflichtungen durchzuführen, wenn es mit Gablungen beginnt pnd Lieferungen ausführt, wie sie ausgemacht wurden, lo werden die französisch-belgischen Truvven lick aus dem Ruhrgebiet zurückziehen und 15 Jahre, nachdem mit der Ausführung der Vertragsbestimmungen begonnen ist. wird auch das linke Rbernufer geräumt werben. Nach dem Kriege von 1870 haben die Preußen ihre Garnisonen in Frankreich belassen, bis der letzte Centime bezahlt war. Die Pfandnabme wird als« so lange dauern, bis Deutschland bezahlt bat. Es können 5 Jahre vergeben, bevor genügende Beweise der Aufrichtigkeit. Reparationen zu zahlen, seitens ches Deulschcn Reiches gegeben werben. Aber das Deutsche 'Reich kann das Ruhrgebiet vorher befreien, wenn es »«in Finanzslistem reorganisiert und eine lolide Basis schafft, um eine internationale Anleihe zu sichern, deren Ertrag für den Wiederaufbau bestimmt ist. Aber Frankreich ist einmütig darin, die Garantie, die das Rubr- gebiet darstelli. rrr diesem Augenblick nicht im verlosten.
Priucars füllte sich auch noch berufen, die Korreivon- denten vor der deutschen P r o v a g a n d a zu warnen, die btbouvtct. Frankreich vergeude ungeheure Summen für di« militärische Besitzung des Rubrgebietes. Das ser vollkommen falsch. Frankreich habe nicht einen einzigen Soldaten mobilisiert es habe nur über die Soldaten verfugt, die schon unter den Waffen ständen. Die Unterhaltungskosten im Ruhrgebiet seien kaum höber als die im Frankreich. denn der Transport der Lebensmittel und der sonstigen Eebrauchsgegenstäude sei nichz »ebr beträchtlich ;
veiMrsN SMkMMsMd im smrartirt.
Br. Dortmund. 30. Jan. (Eig. Drabtbericht.) Über das Ruhrgebiet ist gestern der verschärfte Belagerungszustand verhängt worben. Gegen die Sabotage bei Post und Eisenbahn wird nach der Verordnung mit Waffengewalt vorgegangen werden. Alle Versammlungen bedürfen der besonderen Genehmigung der Desatzungsbebördrn: ebenso stehen Zeitungen, Theater und Kinos unter Zensur Für Zuwiderhandlungen ünd schwere Strafen. Gefängnis bis zu 5 Jahren oder Geldstrafen bis zu 10 Millionen Mark angedrobt. Die Befatzunasbebörden begründen ihre Maßnahmen mit den Hindernissen, die ihrer Tätiskeit seitens der deutschen Beamtem bereitet würden.
Reue Verhaftungen und Ausweisungen.
W T.-B. Paris, 30. Jan. Havas meldet aus Düsseldorf. die gestern vormittag angekündigten Verhaftungen und Ausweisungen von Oberbeamten seien im Gange. Die für Düsseldorf vorgesehene Zahl belaufe sich auf 13. Unter ihnen befinde sich der Nachfolger dW Finanzrates SÄlutius. Am Mittag seien S Fälle erledigt seweieu. _ _
Br. Duisburg. 30. Jan. (Eis. Drabtbericht.) Der Oberbürgermeister von Duisburg, Dr. Jarres. Mitglied des Staatsrats und Vorsitzender des Provinziallandtags. ist von der Defatzungsbebörd« feines Amtes entsetzt worden. Gleichzeitig ist er ausgewiesen werden, weil sein Verhalten die Sicherheit der Destrtzungstruvven gefährdet habe. Ebenso wurde der Oberbürgermeister non Bochum aus- gewiesen. weil er sich weigerte, ein« Verordnung der Be- mtzunasbebörde wei-terzugeben. _
Ferner sind unter anderem ansnewiesen und von Gendarmen in das unbesetzte Gebiet abgeschoben worden: der Zelld-rektor Cordes aus Amben, der am 27. Januar verhaftet worden war: der Oberregierungsrat Rowack vom Finanzamt Mülbeinl (Ruhr): der Oberreaierunrrsrat
Rhode row Finanzamt Esien: Obervvgjierunigsrat
S e m i tz von, F-namzamt Bochum: der Zollvat I e n n e r i ch vom Hauptrollamt Witten und eine Reihe von Zolbmfvek- toren aus Krefeld.
Der Abwehrkampf der Bergarbeiter.
Br. Bochum, 30. .Jon. (Eig. DrahtberichtO Die Berg, arbeiterverbänd« hielten gestern hier eine Konferenz ab. bei der 200 Deteaierte anwesend waren. Außerdem waren Vertreter vom Afabund. vom Metallarbeiterverband und vom Verband der Heizer und Maschinisten erschienen. Rach den mit stürmischem Beifall aufgenommenen Ausführungen des Do rbandsvorsitzenden über die gegenwärtige Lage ergab die Debatte völlige Einmütigkeit in der Abwehr der frarzcsi'chen Politik. Bon der Regierung erwartet die Konferenz eine Politik ständiger Abwehr und der Bereitschaft zu gütlicher Verständigung. So weit solche möglich sei ohne Verzicht auf seine grundsätzliche Stellung zum sozialem Kamm' werde der Verband den Ab- wehrkamvt entschlosten zu fübreir helfen.
Proteststreik in Eimmern.
\\ r . T.-B. Simmern, 30. Jan. (Drahtbericht.) Auf Befehl der Befatzungsbehörde wurde am Sonntag früh der Landjäger Bohne aus Castellaun und der Regie- runaslandmesier Schmidt am Montagmittag verhaftet. Rach der Verhaftung des Reaierungslandmesiers Schmidt sind heute früh sämtliche Beamte und Angestellte des Landeskulturamtes in einen 34stündigen Proteststreik getreten. Ferner traten sämtliche Säplen wegen der Ausweisung des Bürgermeisters uad des Laüdrates in einen 24stündigen Proteststreik.
Sie Mme im Stöüenlocf Mn;.
W.T.-B. Frankfurt «. M.. 29. Jan. Die Re-ichsboü.l- divrktion Frankfurt a. M. teilt uns mit: Heute vormrtiog faud auf Einladuno der Reichsbabndirektion Frankfurta. M. in deren Sitzungssaal unter dem Vorntz des Dnemmbn- direkticvsvrü'identen Dr. Stapf f eine Besprechung mit Vertretern aus allen Kreisen der Industrie und des Handels, der Handelskammern Frankfurt a, M.-Hanau und Offembach und der hiesigen stDiffchen Behörden mvt dem Ziele statt, die durch die Ruhraktion der Franzown g« schaffene Lage zu erörtern, die mit dem E i f e n b a b n o e r kehr zusammenhängenden, aus dieser Lag« nw ervebendrn Wünsche der Verkehrsinieresienten zu besprechen un5> one Einheit des Durlbgreisens zwischen Verkehr und Dervebr- treibenden ?u suchen. U. a. wurde die Kohlenrva««. de, Perfonenzumabrnlan und die Unterbringung Ausoewrerener einer eingehendem Ausfvmcke unterzogen. Die Notwemdig- keit eines einmütigen Durchbaltens auf dem beschritten ei Wese wurde allseitig betont.
W.T.-B. Frankfurt a. M- 29. San. In Mainz Kaste! ist folgender Befehl der Franzosen ang..'- schlagen worden:
31. 1. 23. Bon dem obsrkommandierenden General dor alliierten Besatzungst'uppen wird befohlen: Sämtliches Personal der Eisenbahn hat an Ori umd Stelle seinem Dienst aufrecht zu erhalten und o"? Befehle auszufübren. die ihm in i«in>em AuftniM von der C. I E F. C unv ihren untergeordneten Stellen erta>l. norden. — iöemötz' der Verordnung 1 Art. b der K C. I. T. R. werden-Vergeben aller Art gegen den Befehl kriegsgerichtlich verfolgt. , „
Der Okerkammandterende General der allnierten Be- iockunostruvoen: Deaoutte
wir hierzu auf eüngezogene Erkundirmmren bin erfahren. ist ein solcher Befehl, entsegen andeslautenden Mel-»
Me
eschlagen wor- Rammittags wieder
turrsen^: n Wiesbaden n l ch t a n g e .. den. In Kastel wurde er im Laufs des Ra enffcrut. Durch Ausfall von Zügen und Zugversvatungen baben st>b auf dem Wiesbadener Sauvtbabnbof rm Laufe des gestrigen Nachmittags Verkedrsschwieriakertem ergeben. Zwiichen 2.30 und -t Ubr nachmittags lief kern 3us ean.
Zurückziehung der Militareisenbahner.
Wä. Mainz. 30. Jan. (Eig. Drahtbericht.) Nachdem am Montagnachmittag um 4 Uhr die Bahnhöfe Mainz und Wiesbaden durch Detachements französischer Militäreisenbahner besetzt waren, halten die Betriebsräte an die französische Be- satzungsbehövde das Ersuchen gerichtet, die Besetzung der Stellwerke usw. sofort wieder prückpziehen, da sonst noch im Laufe des Abends der Eisenbahnerstreik ausbrechen würde. Das Ersuchen hatte Erfolg. Um 7 Uhr wurden auf beiden Bahnhöfen die Militäreifenbahner von den Stellwerken und anderen Dienststellen prückgezogen.
BsschlaFnahm» der Eisenbahi?
W.T.-B. Paris. 30. Jan. Der ..Petit Paristen" schreibt über die Lage' Die Taksacke. die den gestrigen Tag ve- terrschte. ist die Entscheidung, die die Befatzumasmachte getroffen baben. den Streik der Eis e n b a b ne r in den besetzten Gebieten zu brechen. Man weitz. daß Nrerks und Sabotageveriuche sich in den letzten -ragen auf Befehl von Berlin auf dem linken Rbeinufer verniehrt haben. Der Zweck dieses deutschen Manövers ist vor allem., d'' Verbindung der französisch-belgischen Truppen mit rb.er Basis labmzulegen. Die Befatzungsbebörden haben abge- wartrt. bis die französischen und belgischen Eisenbabver bereit sind. Jbre Zahl, die jetzt 3000 übersteigt, ist nun nach Ansicht der Sachverständigen genügend, um den Verkehr der unerlohl'chen Züge sicherzustellen, im Falle der Srrerk st -) verallgemeinern wird. Infolgedessen ist vorausrnseheni. dan die deutschen Effenbabner den Befehl erhalten werden, sa- fc-rt die Arbeit wieder aufzunebmen. Weigern sie sich, dann werden die Besatzungsmächte ste durch franz'sstsche und bu gische EOenbabner ersetzen. Mit anderen Worten: sie werden tatsächlich die Eisenbabn beschlagnahmen Diese Mannalme erscheint übrigens als erst« derjenigen Maßnahmen die man feit einigen Tagen vorbervrtet. um der deutsche» Taktik eniaegenzutreten.
Die Stillegung des Ekfeudahuverkehrs.
W.T.-B. Esten. 29. Jan. Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren, sind die Strecken Koblenz-Bonn. Düren-Äachen und Keldern-Uerdingen infolge des Eingreifens der französtschen Behörden von den deutschen Beamten stillgelegt worden.
Ein neuer deutscher Protest.
Br. Berlin, 30. Jan. (Eig. Drahtbericht.) Der deutsche Geschäftsträger in Paris hat wegen der Verhaftung des Polizeiwachtmeisters Symalla in Alteneffen, der bekanntlich einen französischen Offizier nicht grüßte, Protest eingelegt.
Erneutes Verbot der „Düsseldorfer Nachrichten".
W. T.-B. Berlin. 30. Jan Die ..Düsseldorfer Nachrichten". die durch Befehl des Kommandierenden des Drückenkovies Düsieldorf. General Simon, bereits für die Zeit vom 23 bis 30. Januar eiinfchlietzlich verboten waren, sind heute auf weitere sieben Tage, also bis 8. Februar einschlistzlick. verboten worden.
Das Darmstädter Schloß al» Flüchtlingsasyl.
Br. Darmstabt. 30. Jan. (Elg. Drahkbericht.) Der ehemalige Eros-Herzog von Hessen bat sein Darmstädter Särloh der Regierung zur Aufnahme von Flüchtlingen aus de»
besetzten Gebiet zur Vertüauna aeitellt.
