Einzelbild herunterladen
 

Berlaa Lanaaakk« 21

«erlag Langgasse 21

_ ^Tagblatthaus".

Echaller-Halle geöffnet von 8 Uhr morgens bis 6 Uhr abends. Postscheckkonto: Frankfurt a. M. Nr. 7405.

Wöchentlich

»Ä?Ä a -d-nAuEt-Ü^-». 215.—, durch di- Triiae-

Ausgabestellen. die Träger und alle Ä[tan|taItT- 3n SÄ? #n: _ der Verlag, die stonmgen oder Streiks haben die «?zieher lenen Sin!™,* n f ’? l,erer ® ctDaI *. Betriebs. Erstattung des entspr echenden Entgelts. _«n?prud) auf Lieferung d es Blattes oder

■ QOOOOG03 Q OOOOOOO Q

6 Ausgaben.

Fernruf:

„ „ „T-gblattham» Nr. 8650-53.*

»on 8 Uhr morgens bis 6 Uhr abend,, anher Sonntags. V»stsche8I»«t»: Franklart a. M. Nr. 7M.

ANg^^g^^^-'N-n Mt ^.Finanz, und Lustbark-,ts-An-eigen Mt. 3«.-. ausw-rtig.j

Anzeigen an 5,5**.

Nr. 494.

«r .. „TT: wwLuciiytwoCTien ^agen uns Plätzen wirr

—T-,»>.» ., Lerljn-Wilmers.vrf,

Samstag, II. November 1922.

70. Jahrgang.

Bor neuen Entscheidungen.

-Lrp?U?r?!?a"^Eskommisuon hat sich am Freitag vor fSLrSf#* ^"lrn m einem freundlichen Aö- schledsschrelben an den Reichskanzler verpflichtet sofort "7 ^"r Rückkehr nach Paris die deutschen Vorschläge fnrrf anbere > m .^ denen sie etwa noch besaht wer- bb^dEiok "7^ Zu unterziehen. Der Ab-

§r^verb/ndl!^Vh ^ uichtssagend und in der Form >eqr verbindlich. Aber die äußeren Formen des Ver-

!rürt-J 1Dl $ en der Reparationskommission, den aus- Ananzsachverstandigen und den maßgebenden putsche" Stellen waren ,a vo» Anfang bis zuletzt über-

"“ ^1“! “^ f fß J reft - Es darf hieraus also keines­wegs etwa geschlossen werden, daß auch das sachliche

freulfdWef** mehrtägigen Verhandlungen überaus er- freulich sei. Znm Optimismus ist einstweilen keine Veranlassung. Man wird in Paris die deutschen Vor- ^ bcmn entscheiden. Diese Selbst-

Ä ^*Ä‘SW t SV5£

die mnerpolitischen Kämpfe wieder heftig einsetzten zu parteipolitischer Zurückhaltung ist um so angebrachter im Hinblick auf die demnächst beginnen­de? ^/E/^^erbandlungen. Dort will bekanntlich Aufschluß über die in dieser Woche stattgehabten wichtigen Verhandlungen geben Dar- ^" hmaus darf nach früheren Abmachungen erwartet

aramm' ffi? aU( ^ cin bedeutsames Pro-

.qiamm für die Weiterfuhrung seiner äußeren und inneren Politik entwickelt. Wenn stch dann daran ein Pilger parteipolitischer Zank gerade zwischen den Parieren anknupfen sollte, auf deren llnterstützuna die Reichsregierung gegenwärtig mehr denn je angewiesen ' f t V voraussehen, daß,das wieder denaller? Eindruck bei den Gegnern Deutschlands im hervorbrmgen und alle Vemübunaen zur Stabilisierung der Mark in Frage stellen muß 0 3

®tc Antwort der Reparationskommission

KMWLLM««

J' n r JÄ 5^, andere, mtt Ä Ksich7ch>a

Aob-i «radbury. Leon Delacroix. Salvaao Raggi " '

Eine Unterredung zwischen Dr. Wirth und Barthou

ajiSAI* ---

R^ichsk°^nz®l7rb 7« den geäußert habe, ihn »u sprechen. Das größte Still- VFbigen werde über diese Unterredung gewahrt aber man arge.' baß sie euren Herz licken Charakter geW

Der Reichspräsident im Berliner Rathaus.

erschien gestern abend im Berline^Ra^aus^um ^ebrer^Son- ^ersitzung des Magistrats beizuwohnen. Oberbürgermeister Pose begrüßte den Reicksvrnkidenten mit einer Anchwche n der er für d-e Ehre und Freude dankte die den stödu' ßben Loirerschaften durch diesen Besuch bereitet werde An. E Vkgrlibrr-oswcrte schloß er einen Vortra g über die gesamte Lage der Stadt Berlin an. " 1,14

Reichspräsident erkannte in seiner Erwiderung die »ekelten an. in die besonders die Großstädte durch nnb^°^n des Krieges und der Nachkriegszeit geratenden ^r Softnuna auf eme glücklichere Zukunft Au7 L'uck Dns Reick bringe den wirtschaftlichen Nöten der Großstädte Verständnis, und volle Aufmerksamkeit entgehn und iei zur bitte.bereit, so weit es in den Grenzen ve?

Notlage liege. Sobald das Reich wieder aufleben werde, werden auch die Städte wieder tWfleben — Dein wmpfang wähnten einzelne Minister des Reiches und der ^^ bernorragende Persönlichkeiten aus band" Kunst und Wissenschaft bei.

Plünderungen in Kalk.

Br. Köln, 11. Nov. (Eig. Drahtbericht.) Gestern abend kam es in dem Kölner Jndustrievorort Kalk ■ 3Ut ? , .Plünderung von Lebensrnittel- Geschäften. Es wurden Fensterscheiben der Läden zertrümmert und die ausgestellten Waren geraubt. h me nach Tausenden zählende Menschenmenge, welche kt» F^vßen Verkehrsstraßen durchzog, wurde durch ein nartes Aufgebot berittener Polizei auseinander-

Dre Erweiterung der Regierung.

7* I?. 00 -.», (Drahtmeldüng unserer Ver- 777-Abteilung.). Die Reparationskommission und die Ä^^brschen Finanzsachverständigen haben kaum „ 4r /!” .verlassen und schon drängen sich die inner-

7w 'rr 7 fragen wieder in den Vordergrund, wobei allerdings zu bedenken ist, daß sie ja in Fluß

,777 Un ? lediglich durch die Beratungen mit der Re- parationskommission unterbrochen worden sind Er­gänzung und Erweiterung der Regierung heißt die Ruf^G^'^^mal nühi identisch ist mit dem alten Ruf. Erweiterung der Regierungskoalition.

Bm einem Empfang der Führer der jetzigen Koali- ^parteien iowre der Deutschen Volkspartei und der Bayerischen Volkspartei, der gestern stattfand, machte 1 ^ v f a n 3 J e ,. r den Parteiführern offiziell '^»eilung davon, daß er mit Zustimmung des Reichs­präsidenten beabsichtige, das Kabinett teils zu eraän- ? u en ? ei t tertl - Aus den Erklärungen "des 7?7^anzlers rst hervorzuheben, daß er nicht die Ab- Ilcht hat, im gegenwärtigen Augenblick jene Konzen­tration die er erreichen will, durch die sogsnannte Koalition zu verwirklichen. Der Reichskanzler 77 daran daß jetzt für die Erweite- munden Koalition durch Eintritt der Deutschen Volksparte, und auch der Bayerischen Volks- die Zustimmung der Vereinigten sozialdemokra- ^ erreichen rst, und er läßt den Eedan- -en daher zurzeit fallen. ,

Die Konzentration der Kräfte

soll diesmal herbeigeführt werden durch eme llmbil- V?r?ö7?7^?°.binetts in der Form, daß f ü h r e n d e ^7l°"l'chkeiten der Wirtschaft die zum -reil ver Deutschen Volkspartei Nahestehen, in die Re­gierung eintreten, wobei die Wünsche der Deutschen Volkspartei ,n bezug auf die Auswahl der Persönlich­keiten berücksichtigt werden sollen. Die Deutsche Vclks- ^rtei die auf diesem Wege in die Regierung Männer ihres Vertrauens wählen würde, könnte dann offiziell ohne zur Regierungsmehrheit zu gehören, gewisser- maßen ä la suite die Koalition mitmachen und die Politik der Reichsrogierung unterstützen Das sind offenbar die Eedankengänge. von denen stch der Reichs­kanzler letzt leiten laßt. Zum Ausdruck gebracht hat er, aber gestern m den Besprechungen lediglich, daß zur-

zwei Sitze im Reichskabinett frei

seien, das A ußenministerium und das Mini si e- rium für den Wiederaufbau und daß eventuell das Kabinett erweitert werden könne durch einen M i n, st e r o h n e P o r t e f e u i l l e Wenn also der Reichskanzler darauf verzichtet, die 'Deutsche Volksnartei als solche zum Eintritt in die Reqieruna aufzufordern und seine Minister einzeln nach Leistun- gen auswahlt, so geschieht das, weil sich bei dem Widerstand, den die Sozialdemokratie einer offiziellen Hinzuziehung der Volkspartei entaegensetzt - der gestrige Angriff des „Vorwärts" auf Stinnes war hier­für ein Auftakt —, die erwünschte Erweiterung der Regierungsbasis nur auf diese Weise ermöglichet lasst Darüber hinaus ist es in der schweren Zeit, die Deutsch­land durchlebt, gewiß auch der richtigste Standpunkt daß m erfter Amte nicht die Zugehörigkeit zu einer parlamentarischen Gruppe, sondern die persönlichen Ergenschnften ausschlaggebend sein sollen. Man kann nur hoffen, daß die Fraktionen nicht durch anspruchs­volle Forderungen die Neubildung der Regieruna bin­dern und daß der Reichskanzler die Männer findet' welche der Aufgabe gewachsen sind und vt der iSS nahme eines verantwortungsvollen Amtes im Dienst- des Volkes nicht zurückschrecken. ^lenste

Was nun

die Personenfrage

m!!? augenblicklich noch nichts Be- stlmmtes sagen. Wie bei iedem vakanten Minister- vosten der letzten Zeit, so wurde auch diesmal w eder für das Auswärtige Amt Eeheimrat E u n o, der DiÄ- tor der Hamburg-Amerlka-Llnie, genannt. Die Absicht des Reichskanzlers scheint ogar zu sein die Ilmbild be, Kabinetts so zu beschleunigen.' daß die mue Zu­sammensetzung der Reichsregierung schon vor der Re­gierungserklärung, die Dr. Wirth am Dienstoa im Reichstag abgeben will, erfolgt ist. Ob dies LgÄ wird, scheint allerdings zweifelhaft zu fein, denn bevor die neue Regierung gebildet ist, läßt stch wohl das Re­gierungsprogramm in seinen Erundzügen nicht fest­legen und von einem Einvernehmen darüber scheinen die Parteien die gestern beim Reichskanzler versam­meltwaren. doch noch erheblich entfernt zu sein Das vaadenDemoraten für solche Verhandlungen 'aufge­stellte Wirtschaftsprogramm wird von den Moraen- blättern tm allgemeinen kommentarlos wiedergcgcben.

Dem „Vorwärts" sind natürlich die Forderungen: Ar- bsitsentlohnung nach Arbeitsleistung und freie Fest- setzung der Arbeitszeit ein Greuel. Er bemerkt, daß dieses Programm eine erhebliche Annäherung zu der Deutschen Volkspartei erzielen solle, in entsprechendem Maße wurde sich aber auch der Abstand von der sozial» demokratischen Partei vergrößern. Schon dieser kurze Kommentar zeigt, daß die Verhandlungen nicht ohne Schwierigkeiten verlaufen werden. Man kann aber nur hofien, daß es der Energie des Reichskanzlers ge­lingen wird, möglichst bald

ein Kabinett des wirtschaftlichen Wiederaufbaus

sicher zu stellen!

^ov- (Eig. Drahtbericht.) Unter oer Überschrift „Regierungsumbildung oder Reoie- rungswechfel" schreibt die „R. B. Z.", daß die Sozlal- demokraten es zunächst mindestens ablehnen, mit der Deutschen Volkspartei zusammen in einem Kabinett 77 nur im Hinblick auf die Haltung der Deutschen Volkspartei in der Frage des llmlage-

?,777-b'77-7"7"^7""^isächlich wegen ihrer Forde­rung hinsichtlich der Verlängerung des Ar- 9 Dabei mehrt sich die Zahl der Per- lonlichkeiten innerhalb der Sozialdemokraten, die zu der Erkenntnis kommen, daß auf die Dauer das Prin-

r A + f;7 2r 7 tftunb ! nta8<? ‘ e on ^4 nicht auf­rechte rh alten werden kann. Von seiten der Sozialdemokratie, der der Ausfall der sächsischen Land- gemacht hat, drängt man immer stär- um eine vollkommene Klärung der S it Nation zu erzielen Fm all-

ae»7?7 71 jedoch gesagt werden, daß die Vestrebun- 7E, Reichskanzlers, die Deutsche Volkspartei mit

?ckt emzwbezichen. zurzeit wenig Aus­

sicht auf Erfolg haben.

11. Roo. fEig. Drahtbericht.) Wie „Verlmer Lokalcrnzeiger" erfährt, erschienen am

Fraktton Sc 7 rctet der demokatischen

S7 7f. f « nzler. um mitzuteilrn, daß die Fraktion den Eintritt der Deutschen

Nch hatte " tUt in blC ^^rung für erforder-

Z '8 sekkskrskksrtze WWirfksrrrsßrWK.

ßÄ rp s 0 crl&. f 7 rH * aftri ^ ^-formen fu*“Ärtr fot

1 L 7 in «7 = w»bru«gspolitttche Maßnahmen.

foinrr >der Vervflichtunnen aus dem Ver-

SMZASSWLU

sind die uSS der deuis^ Wäbmma Uernden natürlichen Stabilisiert d'e weltvoliitische and weltwirtschaftliche

K iSa&ffta äI r äs

Ä"ru.ar>b«iten. Hierzu ist notwAid?g: Auße^ für'alle Barzalttunaen^unb MoratortAms

S.ÄÄ L ^M.dl°°e -usEendkr WM

^Änsskredite un7er Mitwi?tt^7er°Uichtm" Nt

^.cht.rung ausreicheniden ^ro^ur^isns^lniitals

Kredite? ix'limau' ( ^, ei l vieI: deutsS-bollänbrsR ir NZvmr aller Massnahmen, die den Nussettekt

saä'ata"

3. Eine Durchführung einer künstlichen MorkUnü-iii

«"»«!,tL.» KLLL MladS&ii

««‘Ä A% ÄlFite»-

mtt allem Nachdruck ausnüben. ' Konie..n,

.. ^.Ausländisch« Zahlungsmittel muffen i.n nnTf-m»,.*

nötigen LL^itK^"^- für die LsL^r

II. Die innerpolit,scheu wirtschaftlichen Maßnahmen

SS™ fö'dSt

ff-" liiif

leguug des Achtstundentages. venoen gesetzlichen Fest-

maßimhni?n "'m<-bttcM>ere P 'E?ni^7^^itIliche Etsvarnis- Verm?n7im,a der Beamten ^^°nkung der Lurussteuer.

landskonboltt'un^d^sLLbgL^ mb ™ ber * ÜS *

passmi/'der' P Steünei^dm b "'^- die einerseits die An,

sat&Äfs- -«!a?s

. »-LLLEiLÄ'WL,!.