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Verlag Langgaffe 21

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Dienstag» 26. September 1922.

Morgen-Ausgabe.

Nr. 448. 70. Jahrgang.

Wilhelm II. gegen Bismarck.

In den'selben Tagen, in denen der Privatmann in Doorn seine Verlobung mit einer Prinzessin Schönaich-Carolath und damit auch gerade vor allen Anhängern der legitimistischen Überlieferung seinen endgültigen Verzicht auf die Rückkehr zur Macht an­zeigt, beginnen Wilhelms II. Erinnerungen unter dem TitelEreignisse und Gestalten 1878 bis 1918" in einigen Blättern zu erscheinen. Wie schwer und furchtbar der dritte Band der BismarckschenErinne­rungen" auf ihm gelastet haben mutz und mit welcher Besorgnis er ihren Wirkungen nach der von ihm so lange und hartnäckig bekämpften Herausgabe ent­gegensah, geht daraus hervor, daß die deutsche Ver­öffentlichung gleir* mit dem KapitelBismarck" be­ginnt. In der Tat, Wilhelm II. hat vor allem das brennende Bedürfnis, die donnernde Anklage des grotzen Kanzlers abzudämpfen. Er versichert immer wieder seine große Verehrung und Dankbarkeit für den Kanzler, denn er sei doch in der Generation der Bismarck-Verehrer aufgewachsen, ja Bismarck fei der Götze in seinem Tempel gewesen, den er anbetete. Diese Gefühle seien auch durch den dritten Band nicht ausgelöscht worden, und, so fügt Wilhelm mit'einer wenig glücklichen Wendung hinzu, er würde esbe­dauern, wenn der dritte Band dem Andenken des grotzen Kanzlers geschadet haben sollte". Auf der Höhe dieser Bemerkung steht leider die ganze Ausein­andersetzung mit dem toten Genie, in dessen Riesen- schatten der kaiserliche Epigone noch heute erschauert. Wie wenig hat dieser Mann sich je in Vismarcksche Ge- dankengänge hineingesunden, wenn er noch heute den Ausspruch des Fürsten, den dieser schon im Hinblick auf das schroffe Selbstgefühl des Prinzen Wilhelm ge­prägt hat:Der wird einmal sein eigener Kanzler

sein", als eine besondere Anerkennung noch heute! mit Genugtuung bucht. Man mutz Wilhelm II. in mancher seiner Bemerkungen recht geben, wie in der, datz die Reichsverfassung auf Bismarcks ungewöhnliche Matze zugeschnitten war und die grotzen Kürassier- stiefel nicht jedem anderen patzten. Auch wohl darin, datz die überragende Größe dieses Mannes, der das ganze Auswärtige Amt zu seinem Bureau machte, der Heranbildung eines leistungsfähigen Nachwuchses nicht günstig war, eine Tatsache, die das deutsche Volk in Wahrheit teuer bezahlen mutzte. Es ist eines der wirkungsvollsten Bilder in dieser Darstellung, wenn Wilhelm II. den Fürsten mit einem mächtigen Granit­findling vergleicht, der einsam auf einer Wiese lag; wälzt man ihn fort, so findet man hauptsächlich Ge­würm und abgestorbene Wurzeln darunter". Man wird nicht ohne Teilnahme lesen, was der Entthronte über seine Tragik im Falle Bismarck schreibt, da er bei seinem Regierungsantritt eine Generation über­springen mutzte und da er einen alten Staatsmann von der Größe Bismarcks vorfand, der mehr in der Vergangenheit als in der Gegenwart lebte (so emp­fand es wenigstens der junge Kaiser) undin die Zukunft nicht hineinwachsen konnte".

Schade, daß es Wilhelm II. nicht über sich bringt, die noch viel gewaltigere Tragik des greisen Kanzlers auch nur mit einem verstehenden Worte, zu berühren. Das ist für die wilhelminische Geistesverfassung ein beschämendes Zeugnis: man vernimmt kein Bedauern über die Brutalität, mit der Bismarck aus Amt und Würden gejagt wurde. Alles bleibt aufrecht an der monumentalen Anklage des dritten Bandes wegen der schmählichen Behandlungen des Großen, der Hals über Kopf sogar aus seiner Amtswohnungexmittiert" würde wie ein Mieter, der den Zins nicht bezahlt hat. Za, Kaiser Wilhelm beruft sich sogar aus das Urteil des russischen Despoten Alexander III., der ihm, nach­dem der Kaiser ihm den Hergang der Entlassung Bismarcks erzählt hatte, zustimmend gesagt habe, Bismarck sei schließlich doch nichts alsDein Beamter und Beauftragter" gewesen und habe in dem Augen­blick, wo er sich geweigert habe, den Befehlen seines Herrn zu gehorchen, entlasten werden müssen.

Ganz unnuanciert erklärt der Exkaiser, seines Er­achtens sei schon der Berliner Kongreß 1878 und ebenso der Kulturkampfein Fehler" gewesen. Da er in der äußeren und Innenpolitik immer den Weg des Aus­gleichs gegangen sei, konnte er den offenen Kampf gegen die Sozialdemokratie nicht führen. Seine Ver­teidigung aber gipfelt vor allem darin, datz schon Bismarck selbst durch den Frieden von San Stephano, der die Russen am Einmarsch in Stambul hinderte, und durch den Berliner Kongreß die ehrgeizigen russi­schen Militärs für immer zu Gegnern Preutzen- Deutschlands gemacht habe und datz damals die Ge­legenheit. Rußland und England tief zu entzweien, versäumt und Rußland zu Frankreich hingedrüngt worden sei. Als einen besonderen Trumpf in diesem

posthumen Ringen mit Bismarck spielt der Kaiser aus, Bismarck habe sich völlig getäuscht, wenn er immer wieder von dem unbedingten VertrauenAlexandersIII. zu seiner Person spricht, denn dieser Zar habe ihm gesagt, zu ihm, Wilhelm, habe er Vertrauen, aber Bismarck habe er immer mißtraut und ihm nie ein Wort von dem geglaubt, was er ihn wissen ließ oder selbst ihm sagte.

Trotz der immerwährend wiederholten Versiche­rung, datz er das diplomatische Genie Bismarck auch dann noch verehrt habe, als der Kanzler das vorhin erwähnte Götzenbild durch einen Kampf gegen ihn selbst zertrümmert hatte, drückt der Exkaiser diese ge­waltige Leistung dadurch herab, datz er eine gelegent­liche Äutzerrlng des alten Kaisers zitiert, er könne Bismarck nicht entbehren, denn er sei der einzige Mann, der mit fünf Kugeln jonglieren könne. Dieses Wortjonglieren,, kehrt leider mehrmals wieder, und mit den fünf Kugeln sind Deutschland. Rußland, Österreich, Italien und Rumänien gemeint. Bismarck habe sich ausschließlich auf den Kontinents Europa konzentriert und nicht die Notwendigkeit eingesehen, mit England in besonderem Matze grotze Politik zu führen. Er habe sich auch allen Plänen der Ver- grötzerung der Flotte gegenüber spröde verhalten. Hier hat erst Kaiser Wilhelms Politik nach dem Rechten gesehen. Mit welchem Erfolg, darüber hat leider die Weltgeschichte ein uns niederschmetterndes Urteil gefällt und damit zugleich den, wenn man die lapidaren Sätze und Bilder Bismarcks mit der Dürf­tigkeit dieser Verteidigungsschrift vergleicht, ^ auch sprachlich mit ungleichen Waffen geführten Kampf zwischen Kaiser und Kanzler nicht zuungunsten Bis­marcks entschieden!

Der Kampf um die Get eideuinlage.

ee. Berlin. 25. Sevt. (Eig. Drahtberickb) Die sozial- >emokrat>schen Parteitage, die die sozuMemokranschen Minister und Parteiführer von Berlin fernhielten, haben islang eine Beratung über di« Neubemessuna der Preue ür da? Umlagegetreide. wie sie von dem Umlageausschun rstrcbt werden, innerhalb des Kabinetts verhindert, da mtürlich in Abwesenheit der iozral'stiscben Minister fein ?eMutz geiaht werden kannte. Nachdem nunmehr .. die ozial«stachen. Parteitage ihr Ende erreicht haben, durste nch der Rückkehr der führenden Sozialdemokraten nach Ferlin in Kürze eine Aussprache der Regierung nit den Parteiführern zur Klärung der FrMe an- »eraumt werden Strittig ist vor allem der Preis für das rste Drittel der Eetreideumlaae. der bekanntlich rin Gesetz estgolegt wurde. Ben bürgerlicher Seite wird nicht mir Ivrecht darauf verwiesen, daß die Preisfestsetzung im, Juli irttr wesentlich anderen Voraussetzungen erfolgte, wie if. reute besähen, so das. sich der Preis heilte nicht mehr auf­recht erhalten laste. Die sozialdemokratische Prelle bat da- ieg-:-i sehr energisch gegen eine Erhöhung des Preise? Stellung genommen, wenn auch auf dem Parteitag der Nkhibe'tesozialisten einzelne Redner, wie z. B. Soll, nann (Köln). eine Neubemessung des Preises für gerecht akllirten. Es ist bekannt, datz um die Fräse der Getreide- Miluge 'ckon seinerzeit fast eine Kabinettskrise aunge­brochen wäre, da die Gegensätze schwer zu Überdrucken sind. Zc mutz man auch diesmal mit scharfen Auseinandersetzum ien rechnen. Der Bäuerische Bauernbund kündigt berests m datz er au? ter Regierungskoalition im Reick, und in »en Ländern avsscheiden und seine Minister zuruckziehen oerde. wenn nicht der Preis des Umlagegetreides am '0 Prozent des Marktvreiies erhöbt werde.

Praktische Bodenreform.

Br. Berlin. 25 . Cevt. (Eis. Drahtbericht.) Der Art. 185 »er deutschen Reichsverfassung enthalt Grundsätze des alten >erlticken Rechts, wie z. B. den. datz Mitzbrauch mit dem Soden ausgeschlossen sein soll. Reu ist in ihm aber der bedanke, jedem Deutschen ein Anrecht an die Heimaterde zu geben. Die vraktlicke Durchführung äeses Dodenreformartikels der Reichsverfafsung ruht nam >anz in den Anfängen. Aus rechtlichem Gebiet ist aller- ings das Rcichsmietengcsetz. dann verschiedene Packtschutz- esctze und vor allem das Reichsheimstättengesetz vorhanden. fs fehlt freilich noch die gesetzliche Verpflichtung. dag der tzoden spekulativ nicht ausgenützt, sondern im Dienste der ?olksgcsamtlwit intensiv bewirtschaftet werden mutz. Der nesjäbrige Bundestag der Bodenreform er der wm 2?*. September bis 2 Oktober in Karlsruhe tagt, mll sich ror allem mit der praktischen Durchführung des Irtstels 155 beschäftigen. In erster Linie stobt hier die Pohnungsfrage. Besonders stnd Wohnungen mit Garten- and herzustellen. Die Dussübrunssbestimmunsen der »ander l'är die Seimstättewreietzgebuns müssen endlich her- mskommcn. Schlietzlich ist «ine gewisse Sicherung der Pächter notwendig, wenn eine richtige Ausnutzung des Sodens gewährleistet sein soll. Die Wohnungsfrage uno ie Ernä.hrungsirase sind Kernprobleme der gegenwärtigen Birtschaitsnot. Alle praktischen Versuche ihrer Lesung nüsten tarmn begrützt werden.

Einberufung griechischer Generale.

. T -B. Athen. 25. Cevt. (Drahtbericht.) JBer ehe- Obcikommandierende der Armee ut Klei-nasten. Ins. ist zum Generalgouverneur von Thrazien und il Kunduli? zum Ge ner al g ouverneur. von Maze- ernannt worden. Mchere Generale, dre vor 1921 miasten und Thrazien gedient haben, wurden zum

Die Beilegung des Orrsntkonfliktes.

v. Paris, 25. Cevt. (Eig. Drahtbericht.) LoÄ, Eurson ist von der Konferenz mit PoincarS und Graf Sforza Uni befriedigt nach London zurückgekehr.t. Die Orrentkrif;. io weit sie eine englisch-französische Krise war. ist gelost. Alles bangt jetzt von Kemal-Pascha und Angora ao. ob sie den englisch-französischen Kompromitzvorschlag an- nehmen und am Konferenztisch erscheinen. In Paris er­wartet man mit Spannung das Ergebnis der Recke Francjin Bouillons, der nach einer Radiomeldung aus Paris mit dem schnellsten französischen Kreuzer ..Metz nach Smyrna zu seinem Freunde Kemal gereist ist. , Er wird dort baldigst eintreffcn. und er hofft, dag es seinem E n- flub er bat im vorigen Jahr das französische Geher-m abkommen mit Kemal getroffen gelingen wird. K.emcu an den Verhandlungstisch zu bringen. D« Engländer waren, wie immer, in der Form zu leder Nachgaediguni bereit. Tatsächlich aber bat Turzon gar keine neuen cru- gcständn-sse gemacht, denn die Bereitschaft. Grtechenlano fallen zu lallen und Thrazien . mit Adrianovel und der Biaritzalinie an die Türken zurückzugeben. haben die Eng­länder schon im März und Avril nach der griechischen Nndeilage zu erkennen gegeben. Der Grundsatz der eng­lischen Kontrolle der Dardanellen steht unverruckt fest.

Das Echo in der Pariser Presse.

W. T.-B. Paris. 24. Sevt. Die gestrige Entscheidung der Orientkonserenz wird ran der Presse allgemein mit grober Befriedigung ausgenommen. Man erklärt ganz offen, datz man auf einen so günstigen Ausgang nicht mehr gerechnet habe. So sagt H e r v 6 in derVictrnre . von beute an könne man den Frieden im Orient als gesichert an- feben. Dank dafür gebührt Briand und seinem Freunde Franklin-Bouillon, die seit langem diese glückliche Losung vorbereiteten, und Poincard. der diese Losung durchfübrte. ..Ere Rouvelle" ist der Ansicht, daß man augenblicklich noch nickt wagen dürfe zu erklären, datz jede Gefahr beseitigt sei. Das Schicksal des Friedens bange von der Wirkung ab. die die Rote der Alliierten in Angora haben werde. Damit dieser Eindruck günstig sei. müsse vor allem die Einheitlichkeit der englischen Politik ermöglicht werden. Man flüstere in ge­wissen Kreisen bereits allzusehr davon, datz die Zuge­ständnisse Lloyd Georges nur Zugeständnisse in,der Form seien, datz im Grunde Erotzbritannien im Orient keinen Frieden wünsche, der auf der Wiedergeburt der türkischen Macht beruhe. DerPetit Paristen" ist überzeugt, datz der Avvell an die Mitarbeit der Türkei iür die Wiedererrichtung des Friedens, wonach sich die ganze Menschheit sehne., in Smyrna non Mustavba Kemal Pascha und, semen Ministern gehört würde, da diese becite einen offensichtlichen Beweis des guten Willens der Alliierten erhielten. Das .Journal" schreibt, die Türken würden es nicht verstehen, wenn man sie allzulange an den Punkten hielte, woran sie jetzt stehen. Es müsse verhandelt werden, und zwar schnell. Besonders müßten Zwischenfalle zwischen türkischen und euro­päischen Soldaten vermieden werven. Deshalb müsse man lief bedauern, datz die Engländer noch nicht ihre Zustimmung gegeben hätten, ihre Truvoen aus Tickanak zurückzuziehen. Der ..Gaulois" sagt, wenn die gestrige Entscheidung Früchte tragen solle, müßte sie selbstverständlich zunächst Mustüvba Kemal Pascha annehmen, und auf der anderen Seite wäre es notwendig, datz die englische Regierung ihre Handlungen in Einklang bringe mit der Entschließung, die sie soeben unterzeichnet habe. Sollte die Türkei anders handeln uns neue Forderungen aufstellen, so würden sich Frankreich und Italien gezwungen sehen, ihr Hilie und Beistand zu ent­ziehen. Ebenso sei offensichtlich, datz. wenn England nickt von jetzt an auf eine kriegerische Svracke und aufreizende Maß­nahmen die es seit einiger Zeit den Türken gegenüber an­wendet. verzichtet, die friedliche Anstrengung, die soeben in Paris unternommen worden fei. schwer gefährdet sein würde, und datz man dann auf die Hoffnung verzichten müßte, den Frieden im Orient wiederherzustellsn.

Eine Proklamation an das türkische Volk.

D. Smyrna. 25. Sevt. (Eig. Drahtbericht.) Kemai Pascha hat folgende Proklamation an das türkische Volk gerichtet'

Erhabene türkische Ration' Wir stnd siegreich. Dieser Sieg ist einzig und allein dein Werk. Die feind­lichen Befehlshaber, die verwegen bis zu den Schlacht­feldern vordcangen. stnd in unserer Gefangenschaft. Bis­her haben die Feinde an Gefangenen über 109 900 Mann verloren. Großes und erhabenes türkisches Volk! Deine siegreiche Armee grüßt dich vom Strande des Mittel­meeres.

Kemal-Pascha will der Orientkonferenz selbst bcimohnen

D. Paris, 25 Sevt. (Eig. Drahtbericht.) Nach einer Radiomeldung aus Konstantinovel bestätigt es stch. datz Di u st a p b a Kemal-Pascha keinen D e ll e g i e r - ten zu der beabsichtigten Konferenz entsenden wird, weil ei v r r: ö n l i ch dieser Konferenz beiwohnen will. Da aber der türkische Generalissimus Kleinasien nicht verlassen kann, so wnd auch d« Konferenz in einem Orte Klei»- astens statt'indeu'ien.

Bulgarien für die Selbständigkeit Thraziens.

W.Tj-B. Sofia. 25. Sevt. (Drahtbericht.) Die bul­garische Regierung übermittelte den Großmächten eine Note über Thrazien, in der ste auf ihrem unerschütterlichen Ent- schlub. e-ne F ri edensv o li t i k zu führen, hinweist uns ihren Standpunkt darlegt. Bulgarien habe stets auf der Selbständigkeit Thraziens bestanden, die es als entscheidend iür die Herstellung eines dauernden Friedens rm Orient ansehe. Die Bulgarische Telesravhenagentur ist von znständiaer Seite ermächtigt, die Nachricht auslän­discher Blätter förmlich zu dementieren, daß stch in Sofia gew'ste Vertreter der Sowjetregierung befinden und datz das Land am Vorabend einer komniuniitischen Aktion stände.

W. T.-B. Paris, 25. Sevt. Nach e>ner Meldung der Ehicago Tribüne" aus Konstantinovel ist in Sofia der Belageruiigsznstand verhängt worden infolge von richtigen Schlackten, die stch am Freitag und Samstag in den Ctrutzen der Stadt abivielten. wobei 5 Personen getötet und etwa 109 verletzt wurden.