»erlag Lang-asse 21
J[attUttü)tas , .
Schakter-Halie geüffiwt »on 8 Uhr n»rj«ts bis «Uhr «kenks. P»stscheSmtt»! Fronks-rt «88.
Wöchentlich
EejsgSMTtif«: 3m Verla, abgeholt ^ SM. 14M.—, in den Ausgabestellen: SM. 107.—, durch die Träger ins Haus gebracht SM. 115.— monatlich. — Bezugsbestellungen nehmen an: der Verlag die Ausgabestellen, die Träger und alle Psst-nstalten. — In Fällen höherer «noalt. Betriebe störungen oder Streits haben Li«, Bezieher leinen Anspruch auf Lieferung des Blattes oder Erstattung des entsprechenden Entgelts. s«ss««ssssss v«» B «xMvoa « o » oo«»A s «»o a a « «zooi»«icM «» d S6sss3s
12 Ausgaben.
Fernruf:
^Lagblatthau»' Rr. SWS-A.
Bon 8 Uhr morgens bi» s Uhr abenbs. archer Sonntags. Yoftscherktsnto: gra-tsnrt ». VL «r. 7405.
«n^tgenarelse: örtlich« Anzeigen SM. ltL—, Finanz, und Lustbarkeits-Anzeigen SM. !4 _ , auswärtig»
Anzeigen Mt. 24.—. örtliche Reklamen SM. 48.—, auswärtis« Reklmnen Mk. 70.- für die etnivattta«. Kownelzeile oder deren Raum. - Bei wiaderl,alter Aufnahme unveränderter Anzeigen entlprechender Nachlag. — Schluß der Anzergen^lnnahme fär beide AusgaSen: 1« Mir vormittags. - Mr dt« Aufnahme von Anzeigen an vorgeschriebenen Tagen und WStzen wird kein« Dewähr übernommen.
Berliner Abteilnng des Wiesbadener Tagblatts: Berlin SW. 61, Blücherstraße 12, Fernsprecher: Amt Moritzplatz 153VS.
Mittwoch, 20. September 1922.
Abend-Ausgabe.
Nr. 439. » 7V. Jahrgang.
Die Lösung des Garantieproblems.
v. Baris. 20. Sevt. (Ci«. Drabtbericht.) Die belsiicke Regierung bat ihrem Vertreter in der Revaratisnskom- Mission n'.itgeteilt. daß sie in der Frag« der deutschen Schatzwechsel Genugtuung von Deutschland erlangt bade. Delacroix soll den Standpunkt seiner Regierung der Revcirationskcmmission bereits mitgeteilt haben, die gestern abcnd eine offiziöse Sitzung abgebalten hat.
Belgien wird nun Deutschland ersuchen, ihm die zw«! bereits verfallenen Schatzscheine von je 50 Millionen Gold
mark zu übergeben und außerdem schriftliche Garantien für das rackste Jahr zu leisten. Der belgische Minister des Äußern bat gestern nachmittag dem deutschen Gesandten in
Brüssel milgeteilt. daß die belgische Regierung mit der Garantieleistung der deutschen Sckatzwechsel durch die Reichs bank einverstanden wäre. Damit ist das sechs m o n a t i g e M o r a t o r i u m für die seit dem 15. August fällimn und nicht geleisteten Revarationsraten von insgesamt 270 Millionen Goldmark gebilligt worden. Die belgische Regierung dürfte sofort nach Eingang der ersten Schatzwechsel für die Termine des 15. August und 15. Seat, eine entsprechende offizielle Mitteilung der Reparations- kew.niission zvseben lassen. Infolge des interne« Abkommens der Reicksbank mit der Bank von England, die statt Belgien die achtzebmnonatise Prolongation der Wechsel aus sich genommen zu haben scheint, dürste die Reichsregierung in den nächsten Monaten nicht mehr vor die Notwendigkeit gestellt werden, in dem Umfang wie bisher Derisenkäufe vornehmen zu müssen. Die Hauptfrage in dem deutsch-belgischen Abkommen ist die Unterschrift der deutsch«.» Reichsbank. Die belgischen Bankiers und Sachverständigen hätten erklärt, daß mit dieser Garantie die Sckatzirecksel feiert abgegeben werden könnten, so daß die belgische Regierung sofort Geld erhalte. In dem Augenblick, da der Präsident der Reichsbank die Wechsel unterschreibe, haste der Goldbestand der Reicks- i a n k für ihre Deckung, und mit Rücksicht daraus dürften die ausländischen Banken die Diskontierung der Schatzwechsel ohne weiteres vornehmen.
Der Beschluß der belgischen Regierung.
W. T.-B. Baris. 19. Seot, Der Berichterstatter des .Temvs" meldet, daß man. um die Wahrheit zu sagen, in Brüssel nicht mehr einen günstigen Ausgang der Verhandlungen erwartet habe. Am Montagabend 7 Uhr habe Minister Jaivar den deutschen G-stMitsträser Landsberg zu sich gebeten und ihm notifiziert, daß die belgische Regierung entschlossen sei. am Dienstagmittag, ohne weiter auf die Antwort der deutschen Regierung zu warten, der Revarations- ksmmisüon ein Protokoll über die deutsche Verfehlung zu übersenden. Die Dinge hätten honte früh infolge eines Schrittes des deutschen Geschäftsträgers plötzlich eine günstige Wendung genommen. Um ^11 Uhr sei Der deutsche Geschäftsträger rum Minister des Äußern gekommen und habe ihm mitgeteilt, daß Deutschland die von Belgien bei den Verhandlungen in Berlin gestellten Bedingungen, teren Annahme es zuerst verweigert habe glatt und ohne Vorbehalt annehme, über den Besuch wurde eine amtliche Rote ausgegeben.
„ amtliche Feststellung schließt, daß ..unter diesen Umstanden die belgische Regierung die lrenndschastlich e Lösung der Meinungsverschiedenheiten auf den Grundlagen, die die belgische Delegation in Berlin sestgestellt habe, beabsichtig e“.
.. Nach dem Berichterstatter bat der belgische Minister des Äußern beute vormittag noch den französischen und englischen Botschafter empfangen, denen er von dem Ergebnis . ber Verhandlungen Mitteilung gemacht habe. Die belgisch? Regierung werde jetzt sofort ihren Bericht an c,e Revarattoniskommission absenden. Sie werde darin der Kommission von dem Ergebnis der auf Grund des Mandats vom 31. August . anseknüpften Verhandlungen Mitteilung macken und anzergen. daß die deutschen Vorschläge für beirr edraend und geeignet erscheinen die sofortig« Diskontierung der Schatzbonds zu erlauben.
dem .Sntraniineant“ hat die belgische Regierung ihrem Vertreter m Paris bereits Mitteilung von dem Er- ^bms der Verhandlungen gemacht. D e l a c r o i r habe die £ nt» komm I H i o n benachrichtigt, die noch
[frr*n Tw»«i. e r££ Sitzung abhalten werde. NM allen
öitt Kenntnis zu dok mit der
am bl. August einstimmig gefaßten Ent- ^ worden sei. Dir Kommiikon werde dann beichlieben noch einige Tage »n warten und dann zu einer o ^nellen Sitzung zukammenzutreten. um die zwischen Bel- zustande gekommene Einisrrns einsam zu bestätigen.
Die Unterschrift der Reichsbank.
Br. Berlin, 20. Sevl. Drabtbericht.) Die Ab
machungen Mischen ^dei- deutschen Reichsbank und der Bank von Ltzsland über die belgMen Schatzscheine empfindet die ..Pos,. Zig. als recht.lückenhaft. Sie meint, die Sffenttich- kett. erfahre mckts weiter, als daß die Reichsbank fick bereit erklärte die Schatzscheme für die belgischen ReoaratiomÄah- li nsen bis zum 31. Dezember,u unterzeichnen. Da die belgischen Unterhändler in Berlin erklärt hätten, auf der Dev»- nierung von Gold im Ausland nicht bestehen und die Unterschrift oer Reichsbank als genügend anerkennen zu wollen, könne-der. b elgi ich e Z w iich enia ll als erledigt gelten. Die Verhandlungen seien nur deshalb untchchrocken worden, weil Deutschland die Schatzscheine entweder gleich auf eme Lauffrist von 18 Monaten ausgestellt oder die Zu- mge zu erhalten wünschte, daß die in 6 Monaten auszu- stellenden Schatzscheine zweimal um die gleiche Frist verlängert werden dürfen. Der formellen Forderung der Reoa- rat^nslemrwislkn sei mit der neuerlichen Erklärung der Reicksdank Genüge geschehen und somit dürften die B e - d e n k e n F r a n.k r e i ch s hinfällig sein. Wenn die iw* it.ü 9! i, erim t I « n Äußerungen über das. was nach- « u,ch,tsveröfsentlicht. io liege dos nicht oE.^aran. daß ne der öffentlichen Kenntnis irgend etwas "d^che. sondern es habe den Anschein, als untcrmclüet^e- ^ über diese Einzelheiten selbst nicht
rrSB |" ^rliner politischen Kreisen verlautet. Reicksbank- prandent »aticnftetn habe tn der gestrigen Kabi-
^«itss'tzung lediglich die Verstckermra gegeben, daß er vor Ablaui vcn 18 Monaten vom Reiche keine Barzahlungen wr die Schatzwechsel verlausen werde. Er habe über feine «erHandlungen in London den Standpunkt eingenommen, oatz d»e Bcreinbarvnaen mit der Bank von England privater Nütur. seien und daß er darüber niemand Rechenschaft nriulde. Bei der vorficktigen Natur des Reichsbankvräfi- oenien darf man wohl als ncher annehmen, daß er genügend -Heaun-g nach kauimännischen Grundsätzen für das Ber-
gegenüber der Reichsregierung m haben glaubt. Was die Einzelheiten des Geschäftes anbetriiit. io liest die Vermutung sehr nabe, daß das T ra iii erunssdeoot. r£? t- e putsch« Reichsbank bei der Bank von England be- ntzt. die Grundlage für die Kreditgewährung bildet.
... V- London. 20. Sevt. (Eig. Drahtbericht.) In ens- Ilichen.Resierungskreiien ist man der Anficht, daß die 8 «wie r r g k e i t e n . die bei den Verhandlungen zwischen Venl.chlaud und Belgien entstanden waren, infolge der vtt- raten und zufriedenstellenden Berbandlnusen. di« der BrSfi- dent der Reichsbank mit den englischen Banken fübtte. als Überwunden gelten können.
Reservierte Auffaff««g in Fr««kreich.
«...v. Baris. 20. Sevt. (Eig. Drabtbericht.) Die Pariser Blatter beickaittgen sich mit der Erklärung der Reichsbank u- kurzen Kommentaren. Bon den Neaierunssblättern wich dre Mesung von der Unterschrift Havensteins mit eraer »e- R e ser v e, ausgenommen, während die mtttona- Ilttschen Blatter so weit geben, »u fragen, ob die Lösting MM einwandfrei sei. Der ..Figaro" schreibt, die Reichsreg:erung Hute fich. eine offizielle Erklärung über Iws
Abkommen abzuseben. und begnüge fick damit, durckblicken zu lasten, es sei ein« private Overatzion der Re'ckrbank. die die Reicksregierung nichts an gebe. Ob man wolle oder,nicht. diese Operation stelle das MoratoriWm mit Äahlungsitundv.ngen dar. das die Rsvarationskom- mmron zu geben stch geweigert hätte. Ob man wolle oder H Deutschland erlange dadurch einen Zablunss- auischnb von 18 Monaten und könne 1923 den Einwand erheben, daß es lerne Zahlnnsen gemäß dem 1921 ausgestellten Zahlui-srnlan nicht leisten könne, weil es zu aller erst einmal die Bank »on England bezahlen müsse.
Ae imMwtfmt mm mrinei.
... w - T-~B. Genf. 19. Sevt. Am Ende der heutigen Mend- fitzmig des Abrustunüsausichufses wurde plötzlich unter größter Aufmerksanikeit aller Teilnehmer die Repa- r,ari.o ns frage zur Debatte gestellt. Loch Robert Eec l! verlas ausführlich den Antrag, dar als Voraus- I e tz u n g t u r d i e A b r ü st u n g die Lösung der Reva- rattcnsiroge. die <rr«ge der interalliierten Schulden, w-e überhaupt der schweren Wirtschaftskrise, die Deutschland und die ganze Welt bedroht, bezeichnet. Unter mößter Spannung aller Delegierten erklärte de Jouvenel daß Frankreich mit einer Aussprache über diesen Punkt ein- verstanden sei und daß die srnnzösische Delegation ücheits bemmMte Vorschläge ansgearbeitei hat. Damit den arideren Delegationen Zeit zur Stellungnahme bleibe, bsanttage er daß erst in der nächsten Sitzung die Debatte eröffnet werde.' Weniger als. irgend em anderes Volk habe das franröfische Anlaß, m diesem Falle eme negativ« Antwort zu geben, -chon bei meinem ersten Auttreten hier, sagte de Jouvenel. wies ich daraus hrn. daß wir nur zu einem Evsebms in der Abrustungsire>se kommen können, wenn die Länder die im Kriege..einig waren auch im Frieden einig bleiben. Der Militärische Friede könne nur di- Fols« der moralischen Abrüstung seur. wie schon früher Noblenrarre faste, die Folge
des irüellaktuellen Friedens. Wenn man zu einer Koniol- merung des Friedens gelangen will, mnsten die Folge,, des Weltkrieaes liauidiert lein. — Fisber
Die englische Mobilmachung.
eines englisch-türkischen Krieges degimit Fleisch und Blut anzunebmen und zur Wirklickkeis zu werden.. England mobilifiert. Seine Truppen beginnen oereits Schutzeagrabe« zur Verteidigung der Meerengen aus- zubeben. Ammer mehr Abteilungen von Land- und Eeeitteit- kraiten werden nach Konstanttnooel beordett. Von der beite rücken di« firgreichen türkischen Truppen vor und haben ^rerts teilweise die Grenze der neutralen Zone erreicht. Zuiammenstos« können jeden Tag beginnen. Roch Nk^ftet zwar die englische Diplomatie iieberlüift hinter den Kulliien Die englischen Dominions werden zur Hilieleiituns autgeruttn und die europäischen Bundesgenossen werden mit bomLardiett. Aber die Rüstungsanstrengungen der letzten Tage and Sttrnden beweisen, daß man in London kernen rechten Glauben mehr an die Vermeidung des neuen Kuieaes bat. Dre wichtigsten und bedeutiamsten Meldungen LE.rommen retzt aus Paris und Rom. Frankreich und Italien wollen dre englische Krieasvolitik nicht unterstützen. M ttanzostiche Regierung hat bereits dem General Rollet Betzbl erteilt, die franzofischen Truppen aus die euro- rVtMte Seite der Dardanellen zurückzuMren. mrd die italie- ntsche Rearerung bat ohne Umschweife erNärt. daß fie an Krreg gegen die Türken nickt teilnebmeu werde. So fiebt^fick.allo^Ensland allein auf wetter Flur und muß di« Herbert der Meerengen allein verteidigen, wenn es auf seiner blsbmngen Ottenttwtittk bestehen bleibt. Aber der Rückzug der Franzoimr und Italiener von dem englischen Kttegsvlao fubtt ruÄerch eme Krrf« für dre Entente und die Alliance der Mvaischen Großmacht« herbei, di« von weittragendsten Allsten sin dre Zukunft der europäischen Dolitik und der Weltvolittk werden kann. Insofern hat auch Deutschland ^Ursache, dre Wetterentwrckelrmg der nächsten Zeit mit ansAtrenster Aufmerksamkeit zu verfahren.
Einrenkung 1« Londou.
- L»^on. 19. Sevt. Wie Remter voll znAändiser
Sette erfäbtt. wurde Kemal Pascha mitgcterlt. daß. wenn er die neutralen Zonen nickt verletze, es nicht zumKamvie kommen werde. Verletze er fie aber, dann E?de man entweder zuruckweichen oder Widerstand leisten und fick schlagen mnsten Obgleich kein endgülttges Anzeichen iwer ieme kunittse Haltung vorliyre. sei jetzt beLmut «wor- k W nach \nmt Aakunfi in Smnrna der brrtiicken Resierung mitgeteilt oabe. daß er stch nicht als im 1 n g l a n d befindlich ankeb«. Rechtllch betrachtet befänden fich alle Allnetten im Kttess- "Ullande mit der offiziellen Türkei, aber eine Regelung der BeziÄungen d« Allnetten mit Muftavba Kemal sei niemals ^'L.^.^Die Mitteilung vom Samstag habe lediglich den wesentlichen Faktoren der politischen und milrtättschen Lage uich die nn Hinblick auf eine etwaige Verletzung der neu- traben Zone bereits eraansenen Warnungen und Ab- denenigen kund gegeben, die mtt der Ansfübrnng der Verttagsbsstnnmunsen bttraut find.
W. t.-B. SobWk. 19. Sevt. Reuter erfährt von mab- rebender engllschrr Seite., es sei keine Rede davon, daß d« britische Regierung .irgend etwas unternehmen we"^ was auf ernsn neuen Krieg binauskomme. oder daß fie neue Overatlonen ru Lande oder ru Wasser plane. Es handle fich rncht darum, daß die Alliietten fett einiger Zeit, in den neu- ttalen Zonen um den Bosvorus und die Dardanellen herum TrWven hätten. Diese franzofischen englischen und italie- Äi^^r ™ -? Ausführung der Verpflichtungen
aus dem Vettrase von Ssvres. Dre Frage, um die es fich
de Jsrwenel und
» stellte eingehende AuMckt. — Nachdem
tEnsland) dankte __
Poullet (Belgre«) auf das besondere Interesse, das kein Land an der Lotung der RevarationSfraae hocke binae- wleieu hatte, ging unter lebhaften Kundgebungen der Dtt-- gvetten. der Prestevertteter rmd des Publikums der Aus- «chun ^-useluandEr.
Seit gestern.abend liefen hier schon Gerüchte um. daß d,e heutige Sitzung bedeutsame Erklärungen bringen werde. Der Anttag Lord Robert Eeci-ls war nach allem, was man Hort, nach vorher isen eingehenden Be- chrechunger mit de Jouvenel formuliert worden, wie auch d« ttanzofiiÄe Delesatton erst nach Immen Berattmaen und m Fuhlunmiabme mit der Variier Regiemng an dtt arbettnng ihrer Poricklase berantrat.
Der gestrige Ministerrat in Paris.
v. Batts. 20. Sevt. (Eig. Drahtbericht.) Der Minister- ra.t ist gestern morgen im Elysse unter dem Vorfitz inn- Brü?una lusammengetreten Die ganze Sitzung war . r Orrentfrage gewidmet m Errvar- E^g d« Bespreu ungen, dre Poincarö mit Enrzon haben soll
°IO^nr t arÄ Ä w Tr V UnKm w- aussegehem wurde, lautete:
k>emMimiterrat dre Instruktionen ver- "nn-^^nöofiMen Agenten bei den alliierten Re- merunsen über die Onentfrage abgegeben find. Diese Jn- ^Eatrsmi in allen Punkten die früher von der Regierung in An^tnicht der Erhaltung des Friedens im ^rrent festselegtt Politik. Es ist ebenfalls beschlossen wor- einen neuen Nlrnisterrcrt am nässten Freitag etnzuöe- ^E^Ä-'?^.^runrng ,der Orientsrage einzutreten, über des Mrnirttrrates ist weiter nichts be- kmmt geworden, doch ,st es unschwer zu erraten, daß die brsber.ige Politik Poincarös voll und ganz gebilligt worden ist >»»»»»
Die Dardanellen unter BSlkerbundkontr»lle? v. Baris. 20. Sevt. (Eig. Drabtbericht) Die Angora- rcgieiung hat neutrdinas ihre Bedingungen folaendermastm tormuliertt Sie fordert die^ra, che Erledigung der zwischen der Türke, und den.Alliierte« schwebenden Fragen Sie oerpslichtet^fick den Minderheiten den nötiseu Schutz zu ««wahren, s« stimmt ber Abrüstung der Meer- ; und der S r t x 6 eltder. Schiffa hr t aus ihnen unter der Kontrolle des Völkerbundes zu Sie kann aber niemals eme militättiche Besetzung Gallivolis in iuacnd einer Form dulden in
srs s*^tsIrck dei Schutz dieser Streit- ^ "^^^.kSetabr und nicht Krieg gegen t^-Eal Bascha. sei davon benachrichtigt, daß
flfbt« gemeinsame Rote an die Angora-Regiernng.
Baris. 18. Sevt. Rach einer Havasmelduna b j, e ersten Dragomane der alliier^ ^ ^^ommrssare. dem Vettrtter der Angora-Regierung 5^ -Note mit. der Bttte übermittelt, fie ^ -^^§^Negierung weiterzuleiten. In ^ ai-kewrrdettlart. daß England. Frankreich und Italien ssls wünschenswert aniriben. ohne Präjudiz für die d Abmachungen des Fttedensvertragrs. daß die
«LV* 1.* ^ von den Altnerten in der
rwu> Konstantinovel besetzten Zone und die Reutralr- tat der Meerengen aufrecht erdalten wird.
Ei« Ultimatum der Kemalrsten an die Berbündeten?
D. London, 20. Sevt. (Eia Drabtbericht 1 stanttnoveler Berichterstatter ^ Daily Telegraph ^r- breittt aussehenerregende Meldung, daß Mustaoba
. - B «s Ä a den Verbündeten ein Ulttmattcm Lei
S riim« binnen sechs Tagen
, . orreipondent üezeichwet die Lage als äntz-rlt roüstäitia a-schs-n« ^ as er der Kemalisten marschiere fast
Sefeckt^p-^sen^"Pa^^EMl-Pascha könne 70 000 Maru^ns stllen ^r" mer Meldung des ..Daily Ervreß" t t :?*, „Ewer, ErklaruiA der Vertreter Angolas die
l h i f ck ®..n Frtedensbedingungen fich fett iqiq
** baben. Sie bestehen in voMäMger M'äreEn^'rd nichts bemerkt. L°"desgrenzen. Bo^n
Der Bormarsch der Türken.
na. Daris 20 Sevt. Wie der ..Mattn" mitteilt
W,„k>er Bertrerer der Angocaresierung in Patts. Ferid-Bei t önf! ^J e Kemalisten die Absicht hätten, aus T s a- a n a k loszurucken, aber an der Grenze der neutralen Zone die Entschließungen der Mächte abzuwatten.
Der Zusammenbruch der griechischen Armee.
e» y?- J-- B - Baris. 19. Sevt. Nach einer Meldung des Lnttandseant' aus Belgrad sosten die »riechische-n Truppen m Thrazien gemeutert und sich d« Eiiem ba hnl imen bemächtigt haben, um in ihre Heimat atrifö»»
