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Dienstag, 19. September 1922,

Morgen-Ausgabe.

Nr. 436. 70. Jahrgang.

Der englisch-türkische Konflikt, j

England erklärt sich bereit, die Dardanellen nötigen­falls mit Waffengewalt zu verteidigen, es ersucht die Dominions um Hilfe, es ruft Südslawien, Rumänien und Griechenland zu den Waffen. Roch besteht trotz Kemal-Paschas Forderungen kein Grund zum bewaff­neten Eingreifen, nur ein militärisches Vorgehen der Türken gegen die Meerengen und gegen Konstanti­nopel könnte den Krieg Englands gegen die Türkei entfeffeln. Während aber England mit einer Hand droht, bietet es mit der anderen eine nicht unbeträcht­liche Konzession: Konstantinopel der Türkei, aber

unter der Bedingung der neutralisierten und inter­nationalisierten Meerengen. Es fragt sich, ob Kemal- Pascha mit dem Teilerfolg zufrieden sein wird, ob er nachgeben muß, oder ob Frankreich bereit ist, seinen bisherigen Trabanten so wirksam zu unterstützen, daß die englische Gefahr beseitigt wird.

Gewiß ist, daß ein Feldzug gegen die Türkei für England eine außerordentlich schwere Belastung bedeu­ten würde, namentlich die Kosten stehen in keinem Ver­hältnis zu dem Nutzen eines Orientkrieges. Indessen auch politisch ist Englands Lage nicht unbedenklich. Irland ist noch nicht beruhigt und würde zweifelsfrei bei einen kriegerischen Unternehmung Englands zu­mindest eine erheblich verstärkte Bewachung in An­spruch nehmen. Noch kritischer sieht es in Indien aus. Ein Krieg gegen die Türkei kann auf die Muselmanen Indiens ganz unberechenbare Wirkungen ausüben. Die Inder haben schon mit ihrer Aufstellung von Forderungen für den griechisch-türkischen Frieden deutlich genug ihre Sympathien kundgegeben. Wenn jetzt England einen offenen Krieg führen muß. könnte seine Herrschaft in Indien ernsthaft bedroht werden. Gesahrzonen sind auch Mesopotamien und Ägypten. Da man in London alle diese Schwierigkeiten sehr wohl kennt, würde man sich nur mit äußerstem Wider­streben zum Kriegs entschließen. Man ist darum zu weitgehenden Konzessionen bereit. Das Zugeständnis, den Türken Konstantinopel zu überlassen, ist der An­fang. Hinsichtlich Thraziens, das überhaupt nicht er­wähnt wird, würde England schließlich auch mit sich reden lasten. Die Meerengenfreiheit indessen bildet die oonäitio «ine qua non, aber auch hier kommt es auf den Modus an, wie dis Neutralisierung zu bewir­ken ist. Die offene Kriegsdrohung Englands bedeutet den äußersten Schritt, den Frieden zu retten und feine Ziele ohne den außerordentlich hohen Einsatz zu er­reichen, den der Kampf bedeutet.

Aus sich selbst heraus würde die Türkei es nicht zum Kriege kommen tasten. Selbst wenn sie alle Schwierigkeiten und Gefahren Englands in Rechnung stellt, so ist doch vorauszusehen, daß die kriegerische Entwicklung ihr keine wesentlichen Erfolge bringen kann. Was England auch verlieren würde, an den Dardanellen würde es wahrscheinlich Sieger bleiben, denn es ist nicht anzunehmen, daß Frankreich im Kampfe seinem bisherigen Alliierten entgegentritt. Die Spannung ist zwar nicht nur in der Orientfrage stark, aber den Krieg würde es nicht lohnen, weil un­zweifelhaft damit der Vertrag vgn Versailles end­gültig zerrissen würde. Das bleibt die größte Sorge Frankreichs. Italien dürfte neutral bleiben. Es kann sich eine direkte Einmischung nicht leisten und die Ver­mittelung zwischen den beiden Gegenpolen bietet ihm auch politisch die günstigsten Chancen. Die Balkan- tänder wären wohl eine wirksame kriegerische Unter­stützung, aber es ist die Frage, ob sie es wagen wollten, sich die Feindschaft Frankreichs zuzuziehen, das gerade bei kriegerischer Auseinandersetzung das Hauptwort zu sprechen hätte. Der große Orientkrieg ist aus allen diesen Gründen doch noch wenig wahrscheinlich. Es stellt für alle Beteiligten zu viel auf dem Spiele, als daß nicht erst jedes friedliche Mittel versucht wer­den würde. Jedenfalls muß der Druck, der durch Eng­lands Drohung mit den Waffen ausgeübt wird, in kurzer Frist zu einer gewissen Klärung der ver­wickelten Lage im Orient führen.

Kampf um die Meerenge.

D. London. 18. Cevt. (Eia Drabtbericht.) Wie Reuter meldet, kand gestern in Cheauers eine Zusammen­kunft Llood Georges mit EbamberlaiN. Evans und Eburcbill statt, in der die.Orientsrage be­raten wurde. Die Minister standen in ständige'' Verbin- dung mit dem Staatssekretär für auswärtige Angelegen- beiten und dem Londoner Kriegsministerium. Für beute mittag -st eine Kabinettssitzung anberaumt. Der südslawische Minister des Rudern wird am Dienstag in London e-nttessen. um mit Lloyd George und dem Staats­sekretär für auswärtige Angelegenheiten die Orientttage 4» besprechen. Die Frage, zu welcher Lösung die beteiligten Ententestaoien in der Frage des türkischen Friedensverttages kommen werden, beherrscht zurzeit die französische und eng- Itirtic Pi esse vollkommen. In französischen Pressekreisen zeigt man sich etwas überrascht wegen der englischen Matznahmen aeaen das Volbringen der Türken aut Konstantinovel und

m die neutrale Zone. Im Gegensatz zu den französische .1 Blättern, die mit dem energischen Vorgeben der englischen Regierung durchaus nicht einverstanden sind, zeigen sich dre englischen Blätter mit den angekündigten Matz- nabmen durchaus einverstanden. ..Daily Ervreb schreibt: Die englische Regierung bat mit Recht alle Matz Uieln getrcfsen. um Mustaoba Kemal-Pascha zu bindern., die Daidanellen zu überschreiten Das Blatt macht nochmals darauf aufmerksam, datz England mit oder ohne die Alliier­ten den Türken den Weg nach Eurova ve 7 - I v e r r e n wird. ..Daily Ebronicle" meint, die Lasten neuer militärischer Operationen gegen Mustaoba Kemal- Paicha und Kleinaüen würden allein auf den Schultern der englischen Tiuvvev und eventuell auf denjenigen der Domi­nions liegen. . Daily Telegraph" betont, datz England be­reit lei. allen Eventualitäten ins Auge zu sehen. ..Westminster Gazette" schreibt' Wenn die Verbündeten nicht einig vr, geben, so könne sich weder Friede noch Freibeil im Orient durchsetzen.

Rußlands Haltung bei den Verhandlungen mit der Türkei.

Br. Berlin, 1.8. Sevt. (Eis. Drabtbericht.) Dem Volks­vertreter der russischen Sowietregierung. Tschitscherin. der sich zurzeit in Berlin aufhält, ist gestern ein Telegramm Muftarba Kemal-Paschas zugegangen, das eine sehr wichtige politische Wendung in der Orient­frage einleitcn wird. Kemal-Pascha erklärt darin, datz er nach wie vor an dem Vertrag zwischen Angora und Moskau vom 16 März 1921 festhalte. Dieser Vertrag sieht eine zu­sammenhängende b 0 l s ch e w i k i s ch-m 0 b a m m e d an i s che F r 0 n t in Klcttasten. Persien. Turkestan und Afghanistan vor. Er enthält die Bestimmung, datz Kemal nur gemein­sam mit A 0 s k a u zu Verhandlungen mit den Entente­mächten schreiten dürfe. Tschit'cherin wird bereits in den nächsten Tagen nach Moskau zurückkehren, um von dort Nutz­lands Blatt für den Verhandlungstisch zu bearbeiten. Karachan bat in einem Telegramm an die Entente bereits die Sympathie Rutzlands für die Partei und den endgültigen Verzicht Rutzlands auf Konstantinovel erklärt. Rußland bält jedoch jem Interesse an der Dardanellenfrage auttecht. Nutzland fordert Sicherung gegen das jetzige Reglement, nach dem die Dardanellen zu einem Vorstotz der Entente gegen die russische Schwarzmeerflotte benutzt werden könnte. Unter diesem Gesichtspunkt fordert Sawjetrußland feine Zu- lasfvr.g zu den Verhandlungen mit Kemal. Tschitscherin be­absichtigt iiheidies seine Teilnahme an den Verhandlungen, um so eine Vermittlerrolle zwischen England und den Türken auszuüben. Jedenfalls sieben wir aber vor einer neuen politischen Tattache: Rußland will in die Orientpolitik wieder als aktiver diplomatischer Teilnehmer zurückkehren.

Amerika soll einschreiten.

v. Washington. 18. Sevt. (Eig. Drahtbericht.) Den Journalisten in Washington wurde erklärt, daß auf die c msrikanische Regierung der Druck erneuert wurde, um üe zu veranlassen, sich mit den europäischen Angelegen­heiten zu beschäftigen und mit England gemeinsam zu arbeiten, um einen neuen Krieg zu verhindern. In Amerika bat die englische Haltung in der kleinastatüchen Frage Sensation hervorgerufen und man betrachtet sie als vlötzlicke und letzte Anstrengung, um die Türken aus Eurova auszuschließen.

HaveEeiris Londoner Verhandlungen.

Br. Berlin. 18. §ept. (Eig. Drahtbericht.) An zustän­diger Stelle lagen Montagvorinittag noch keinerlei Mel­dungen vor aus denen man eine entscheidende Wendung in den Londoner Verhandlungen Havenstcins entnehmen könnte. Die Besprechungen besinden sich noch im Stadium der E n t w i ck e ln n g. Es ist jedoch nicht ausgeichlosscm. daß man bereits im Laufe des Tages wird übersehen können, welche Richtung die Verhandlungen nehmen, und ob Deutschland die Garantiefrage mit Hilfe Englands, im günstigen Sinne wird lösen können.

v. Baris. 18. Sevt. (Eig. Drahtbericht.) Dem ..Petit Variüen" zufolge könne die französische Regierung etwaigen Vereinbarungen Haoenstieins nicht zustimmen, wenn darnach die ersten beiden Raten Belgien von England garan­tiert und erst später bezahlt würden, während Deutsch­land die Beträge der Bank von England erst nach 18 Monaten zurückerstatten würde. Die belgische Priorität müsse 1922 erlöschen.

Der holländische Kredit für Deutschland.

Br. Berlin. 18. Sevt. (Eig. Drahtbericht.) Die ..B. Z" meldet aus dem Haag, daß nach Mitteilungen nieder­ländischer Blätter infolge der Eeldknavvbeit in Deutschland der seinerzeit von Holland gewährte Gvldcnkredit in letzter Zeit, stark in Anspruch genommen worden sei. Bis jetzt sei bereits die Hälfte des fick auf 140 Millionen Gulden be­laufenden Kredits in Ausvruch genommen worden. Es wer­den Verhandlungen über eine beträchtliche Er- böbung des Kreoites geführt. Der niederländische Industriekredit der jetzt einen Wert von 84 Milliarden Va- viermark darstellt, sei das größte Vrivatkavital. das Deutschland bisher zur Brrfügang gestellt worden sei.

Neue Kämpfe in Irland.

Hw. Dublin, 16. Sevt. Ein Kamvf. der am Donners- tagmorgen be- S l i g 0 begonnen batte, hielt bis in die Nacht an. Di« nationalen Truvven haben den Feind aus gewissen Stellungen geworfen, die bis dabin uneinnehmbar waren, und die Jirigulären batten Hinterhalte gelegt. Die natio­nalen Truvven haben den Tod eines Brigadiers zu beklagen. Ein General und drei Soldaten wurden verwundet. Drei­zehn Irreguläre wurden zu Gefangenen gemacht. Im Westen Irlands haben weitere Kämpfe stattgefunden.

Lenin wicderhergeftellt.

Hm. London. 16. Sevt. Die russische Sandesabordnung hat von Mockau aus die Nachricht erhalten, daß Lenin wieder vollkommen berge st eilt sei und daß er von jetzt ab wieder, an seine Arbeit geben kann. Nichts­destoweniger raten ihm seine Kollegen. noch damit einige Wochen zu warten.

Der Gararrtiepakt vs .' dem Löllerburd.

IV. T.-B Genf, 16. Sevt. In der heutigen Sitzung des dritten Ausschusses der Völkerbundsvsriammlung rur Rüstungsbeschränkung wurde plötzlich von neuem di« Annahme des Entwurfs des Ga raut r e - Paktes in Frage gestellt. Die drei ersten Artikel lagen znar in der Form vor. in der ste der dritte Ausschuß und das Redaktionskömitee bereits genehmigt hatten, für den wichtigen Artikel 4 aber standen zwei Texte einander gegen­über: 1. der Text den Eecil auf Grund der Beratung der letzten Ausschutzsitzung neu revidiert hatte. 2. ein neuer Ent­wurf von dem französischen Delegierten de Jouvenel. der ebenfalls den» Redaktionskömitee zugestellt worden. . ist. Eecils Entwurf bat folgenden Wortlaut: Ein gegeniernger Garantievakt kann selbstverständlich nur wirksam werden, wenn, ein Rüstungsbeschränkungsvlan von allen. Parieren angenommen sein wird, nachdem eine nach der Meinung der Mehrheit des Völkerbundsrats ausreichende Organisation geschaffen wurde, um die Verwirklichung und die Aufrecht- erbaltung der Rüstungsbeschränkung zu sichern. Der Ent­wurf de Iouvenels lautet folgendermaßen: Da die allge­meinen Rüstungsbeschränkungen das Ziel der vorliegenden Resolution und der Garantiepakt ein Mittel für ihre Ver­wirklichung ist. ist selbstverständlich die vorhergehende Ein williguna für eine Rüstungsbeschränkung die erste Bedingung des Paktes. Andererseits muß die Beschränkung der natio­nalen. Rüstungen im Verhältnis ,n den Sicherheiten stehen, die der Pakt bringen wird. Der Eacantievlan und der Ab­rüstungsplan bangen einer von dem anderen ab. Ihre Vor­bereitung und -bre Anwendung müsten daher mit Hilfe ernes zu diesem Zweck vom Bölkerbundsrat geschaffenen Organis­mus gesichert werden. Der Berichterstatter der Redaktions- lomniissun. Graf Tost i (Italien), war der Ansicht, datz der Text Iouvenels sich im allgemeinen mit dem Eecils deckt und daß man -bn daher annehmen könne. Die starken und für das ganze Abrüstungsvroblem entscheidenden Gegen­sätze zwischen den beiden Entwürfen kamen in langen, zum Teil sehr lebhaften Reden und Auseinandersetzungen zwischen Eecil und Jouvenel zum Ausdruck. Während der erstere den Garantievakt wesentlich von einer Abrüstung a»> bängig macht, will der zweite an- eine RüstunasbeschränkuckA erst hcrartieten wenn ein genügender Garantievakt gesichert ist. Eecil lehnte die letztere Tbeie vor allem mit den Worten ab. daß. wenn es Länder gibt, die erst abrüsten wollen, wenn sie Garantien bekommen haben, andere Länder erst dann Garantien geben wollen, wenn erst abgerüstet wird. Angesichts dieser scharfen Gegensätze beantragte Eecil. datz man über die Tortentwürie keine voreiligen Entschlüsse fassen, sondern ste dem gemischten Ausschuß für Rüstnngsbe- schrärkurzen unterbreiten solle- Jouvenel dagegen, der sich mit der Mehrheit der Delegation einig glaubte, forderte sofortigen Beschluß mit der Begründung, daß Frankreich eine so wichtige Angelegenheit, wir die Rüstungsbeschränkung, nicht re-zögeru wolle. In längeren Ausführungen spann Jouvenel diesen Gedanken aus ließ aber klar erkennen, daß es der französtschen Delegation bei dem Paktoroiekt aus­schließlich auf reale Garantien ankomme und ste keine Ver­pflichtungen für Rüstungsbeschränkungen eingehen will, ohne vorhergehende Sicherungen- Rach einer sehr gangen Debatte, in der Fisher (England) erklärte, daß er wohl dem Pakt entwur? zustimme, aber ein so großes Reich, wie das-briti­sche. nicht binden könne, und als Äskenasy (Polen) für die Fassung Iouvenels eintrat, einigten sich nach persönlicher Aussprache Jouvenel und Eecil dahin, noch einmal gemein­sam einen Resclutionsentwurf auszuarbetten. über de« später beraten werden soll.

Deutschlaird, Amerika und der Völkerbund.

D. Genf, 18. Sevt. (Eia. Drahtbericht.) In einer Unterredung ei klärte Lord Robert Eecil u. a.. von einer Gegnerschaft Anierikas gegenüber dem Einttitt Deutschlands in. den Vclkwbund könne gar keine Rede sein. Im Gegen­teil. Ameiika wünsche den Frieden in Eurova und bat alles Interesse daran- So wenig die Vereinigten Staaten beute selbst iu den Völkerbund eintreten wollen, weil sie stch nicht in cutzei amerikanische Angelegenheiten einmischen wollen, so freudig würden üe doch, wie ich weiß, die europäische Der- vollständicung des Völkerbundes durch den Einttitt Deutsch­lands begrüßen, denn sie wäre sür Amerika immerhin eins Art von Friedensgarantie seitens Europas.

Clqnes für die Mitarbeit Amerikas.

W. T.-B. London. 18. Sevt. In einer Arbeiterversamm­lung in Newport aus Insel Wight hielt Arbeiterführer E l y n e s eine Rede, in der er sagte, der Zustand Eurovas bedeute eine Verurteilung derjenigen Staatsmänner, die für die Regelungen nach dem Kriege verantwortlich seien, welche nickt den Frieden schufen, sondern geeignet seien, den Krieg zu einem dauernden Kennzeichen des europäischen Lebens zu macken. Diese unterlassenen Regelungen seien eine Heraus­forderung zum Bolschewismus und zur Gewalt. Die Zu­nahme der Armut in vielen Ländern werde zur Revolution und zum wirtschaftlichen Ruin Veranlassung geben. Es sei Sacke der Völker, insbesondere der Arbeiterorganisationen, euf einer internationalen Zusammenarbeit zu bestehen ohne Rücksicht aus vergangene Feindseligkeiten. Mit dem Plan der Arbeiterschatt bezüglich der Reparationen müsse ein Versuch gemacht werden. Er würde Frankreich gereckt wer- deN' ohne ihm die wirtschaftlichen Leiden zu verursachen, die Großbritannien und andere Läader durchzumachen hätten. SsJet Mode geworden. Amerika für vieles zu tadeln, was geschehen sei. Amerika sei nickt am Kriege schuld, auch nicht am Frieden, der m weitgehendem Umfange die Ursache der gegenwärtigen volitischen und wirtschaftlichen Schwierig­keiten sei. Amerika. Selbstsucht zuzuschreiben, sei durchaus ungerecht: aber Amerikas Mitwirkung sei jetzt notwendig» um zu einer Regelung zu gelangen.

Das rufsisch-japairifche Handelsabkommen.

> W. T.-B. Tschangtunq. 18. Sevt. (Reuter.) Bei einer Zusammenkunft am Donnerstag kam es zu einem Kom­promiß zwischen Japan und Rußland über ein Handels­abkommen dessen Tragweite sich nur auf die Frage d:s fernen Ostens beschränken soll. Man nimmt an. datz nach dem Abschluß des Abkommens über ein weiteres ruHiüt»- iavauisches Handelsabkommen beraten werden ioll.