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Donnerstag, 31. August 1922.

Morgen-Ausgabe.

Nr. 404. ♦ 70. Jahrgang.

Devisenspekulation in Waren.

Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, daß die M a r k p ü n i k bei der deutschen Industrie vielfach zu Kalkulationsmethoden geführt hat, die, während. sie der Devisenhausse vorauszueilen bemüht sind, diese plangemäß steigern, wobei jede Rücksicht aus den Ver­braucher und somit auf die deutsche Wirtschaft außer acht gelassen wird. Der Tanz um den Dollar, der einen Teil der Mitschuld an den ungeheuerlichen Preis­steigerungen der jüngsten Zeit trägt, hat im Verfolg dieser Taktik zu einer ganz nehen Methode der Preis­bemessung geführt, die besonders auf der Leipziger Messe in unliebsamer und höchst schädlicher Weise in die Erscheinung getreten ist.

Diese Methode ist übrigens nicht so ganz neu. Wenn der Verband der Fabrikanten von Blusen, Kostümen und den verwandten Artikeln in Berlin beschlossen hat, sämtlicheVerkäuse nach dem hochvalntarischen Ausland mit Wirkung ab 28. August 1922 nur noch in Hoch- valvta zu tätigen, so ist das angesichts der Balnta- differenzen und Schwankungen verständlich. Der Ver­such aber, auch beim Jnlandsgeschäft Zahlung in aus­ländischen Werten zu vereinbaren, wie es beispiels­weise jetzt seitens der München-Gladbacher Textil­industrie geschieht, aber auch von anderen Seiten ver­sucht wird, ist nicht nur unberechtigt, sondern er ist in höchstem Maße verwerflich. Denn er bedeutet eine Attacke auf die ohnehin schon genugsam unterhöhlte deutsche Währung, er bedeutet ein Attentat auf die deutsche Wirtschaft, er bedeutet endlich eine Devisen­spekulation in Waren, die nicht minder verdammens- wert als die in Dollar, Pfund, Franken, ja, noch weit schädlicher ist, weil sie in ganz hervorragendem Maße preistreibend wirkt, und weil sie das Vertrauen zur deutschen Valuta und zugleich das zur deutschen In­dustrie untergräbt.

Auf der Leipziger Messe hat man jetzt versucht, diese Methode in größerem Maßstabe anzuwenden. Deutsche Händler haben sich nicht gescheut, ihre Waren auf Grund der Dollar- oder der Schweizer Franken- Währung zu verkaufen, was natürlich zu einer Stei­gerung der ohnehin schon erschreckenden Preishausse ge­führt hat. Unter den Einkäufern hat das berechtigte Entrüstung erregt und zu scharfen Protesten, zum Teil auch zu einer Einkäuf<;rflucht geführt. Es wurden in Leipzig Umzüge veranstaltet, bei denen Schilder mit der Aufschrift vorangetragen wurden: „Einkäufer, ver­einigt euch gegen die Fakturierung in Auslands­währung bei deutschen Käufern". Sowohl beim Messe­amt wie auch beim Reichswirtschcrftsministerium sind geharnischte Proteste eingegangen, und zum Schutz der Händlerinteressenten wird die Gründung eines großen, ganz Deutschland umschließenden Einkäuser- Vereins mit dem Sitze in Leipzig geplant.

Auch eine Versammlung der Schuhhändler auf der Leipziger Messe hat sich mit diesen Vorgängen be­schäftigt und ihren scharfen Protest gegen eine solche Preistaktik. zugleich eine Entschließung gegen die an­geblich geplante Einführung der Zwangswirtschaft in Schuhwären hinzugefügt. Es wird aber dabei über­sehen daß durch eine derartige Preistaktik geradezu auf 'die gefürchtete Zwangswirtschaft hingeacbeitet wird Die' Folgen dieser Preisbemessungsmethode sind unabsehbar,' denn man wird sich nicht wundern dürfen wenn in logischer Konsequenz demnächst auch die Arbeiter und Angestellten mit der Forderung aus- treten ibre Entlohnung in Auslandswährung zu er­balten Wer aezwungen ist, in Dollar zu kaufen, kann rL naturgemäß nicht mit der Lohnzahlung ra Mark b?anüaen Und so wird in die Lohnbewegung durch e?n derartiges verwerfliches, Wirtschaftler,Grcndes Vorboten ein Moment neuer Unruhe von rolgen- W r Tragweite getragen. Wenn die zuständigen Sollen sich zurzeit mit der ernsten und dringlichen ^raae beschäftigen, wie der wilden Devisenspekulation

beaeonen A so werden sie auch an dieser nicht minde? gefährlichen Devisenspekulation tn Waren nicht vorübergehen dürfe n!

Sowjetrußland auf der Leipziger Messe.

^ o.j-tin so Aug. (Eig. Drabtbericht.) Der Ver-

Bi. Leu»»«, ov. 03 c . une t i di e r n o o begrüßte die tretet der russischen betonte, daß der

Vreüe im Namen der P e r ü ä n d i n u n o se ,

Boden für L'^aiid babe den aufrichtigen Willen, mit ickaffen sei. äw ÄU iainme r Muat6t.itcn. Tschernow bofsl.

Ä ^«aensreicber Kandel zwischen Deutschland und daß ßch: em legen.- Sjc!e Ausführungen wurden Rußland. e ! lt v,rrfi Wtti-f{er des russischen Kandels. Die noch ergänzt durck daß'die tzandel-welt in Deutschland in Ausstellung bezwecke. c und die Leistungsfähigkeit

erster Linie über ole^rMm Zentralverband der Kon-

des Zentrosmus ^ , oer r.m. Vermögen des Zentro-

iumvere me. unierrraitm Goldrubel. Er lei daber

soius ^^VÄeabi&lüfie in der gleichen Welle wie in der Laae die weiaiak^ sowohl in bar wie auch in Kredit.

Die Parteiführer beim Reichskanzler.

^ Br Berlin. 30. Aua. (Eig. Drabtbericht.) Der iur Trnverstag >n Aussicht genommene Emvkang taas ? ufirer der einzelnen Parteien durrtr. da die EnOaiei- düng der Repcratinnskommikiion über das Moratorium em am Dgnr.crstag fallen wird, auf Freitag verlegt »exoem Die Beicffentl'chung der Maßnahmen, welcke die R-m.s- regierung in Übereinstimmung mit den Negierungeni cet Lander gegen die durch den Kurssturz der Mark entswnö.ne wirtschaftliche Not beschloüen bat. soll tödock nicht verschoben werden, sondern steht unmittelbar bevor.

Gegen den Ausverkauf durch die Ausländer.

Br. Breslau. 30. Aus. (Eig. Drabtbericht.) Die in den letzten Woben in den schlesischen Grensbezirken. besonder^ in Breslau, immer üärker werdende Invasion valuta- stark e r Ausländer, besonders aus der Tschechoslowakei hat die Behörden zu besonderen Maßregeln veraii- loßt. Der Landrat des Kreises Glatz fordert gesetzliche Unterlagen für ein strenges Vorgeben gegen die Arisvlun- derung Teuiiblands. Der Oberstaatsanwalt .m Neime gibt bekannt, daß er gegen jeden Gewerbetreibenden, der lebensw'chnge Waren an Ausländer verkauft, wegen Bei­hilfe an verbotswidriger Ausfuhr strafrechtlich eins cm eiten werde Der Obervräüdent von R i e d e r s ch l e s te ti etl’SB eine Pvlireiverordnung . gegen den Ausverkauf durch die Ausländer. -

Proteststreik in Oberschlesien.

Br. Benthen. 30. Aug. (Eig. Drahtbericht.) Die an­haltende Teuerung veranlaßte gestern die Belegschaften, de^ Gruben und Hütten von 11 bis 12 Uhr mittags in einen Protektstreik gegen das Wucher- und Schie­ber tum ei-,zutreten. Die Arbeitsniederlegung bezog sich zum Teil auf Deutsck-Oberschlefien. in der Sauvtsacke aber auf die rolnisch gewordenen, in Oberschlesien gelegenen Eiuben und Hütten..

Erhöhung der Zeituügsbezugspreise im Rheinland.

Br. Köln, 3(.. Au«. (Eia. Drabtbericht.) Die gestern in Köln tosende Versammlung des Vorstandes der V:zu»s- vreisfestletzunaskommiüion und der Bezirksoorntzcnden des Vereins Rheinischer Zeitungsverleger be- schloß angesichts der k a t a st r o v b a l e n Lage des Zei- ptmsgemerbcs. hervorsernien duvck die »u erwartende Ec- booung der Zeitungsdruckvaoieroreik um 150 Prozent wwie der weiter stark gestiegenen Herstellungskosten, dw Bezugs­preise für September um mindestens 15 0 Proze nt zu erhöben. Außerdem soll eine weitere Erbovun.» der Anzeigenvreise im Laufe des Monats Sevtember ftattfinden.

Verringerung des Postpersonals.

Br. Berlin, 30. Aug. (Eig. Drahtbericht.) Unter dem Drucks der Entente sind die großen Verkehrs- verwaltungen gezwungen, ihren Personen­bestand erheblich zu verringern. Infolgedessen erließ der Reichspostminister eine Verfügung, durch die, wie das „Berliner Tageblatt" mitteilt, sofort 12 5 0 0 Postbeamte in die Reichssinanzverwaltung über- gesührt werden.

Die nächste Sitzung des preußischen Landtags.

W.T-B. Berlin. 30. Aug. Dir gestern verbreitete Nach­richt. daß der preußische Landtag am . 0 . Sevtember wieder zusammen.berusen werde. beruht auf einem Irrtum. Die nächste Sitzung ist voraussichtlich am 2 7. Sevtember.

Sozialistische Einigungsuerhandlungen.

Br. Berlin. 80. Aug. (Eig. Drabtbericht.) Die Partei­leitungen der Mehrheitssozialdemokraten und der Unab­hängigen sind gestern zu einer gemeinsamen. Sitzung zu- sammengetretcn. um über die Einigung der beiden Parteien zu verhandeln. An eine wirkliche Verschmelzung scheint man zurzeit nicht zu denken, da den beiden Parteitagen nicht ein allgemeines Programm, sondern nur ein gemeinsames Aktionsprogramm zur Beschlußfassung unterbreitet werden soll. Entwürfe zu diesem Aktionsvrosramm sollen einer neuen Sitzung der Vorstände., die am 4. Sevtember statt- finben soll, vorgelegt werden. Ob die Bemühungen der Parteileitung eine Einigung herbeizuführen, im Lande überall gebilligt werden, muß mehr als zweifelhaft scheinen. Der Kampf. den vielfach die Unabhängigen gegen die Mehr- beitssczialdemckraten geführt haben, bat üch nickt in den Formen abgespielt die eine Bersöbnung erleichtern. Eharak- teristisch ist die Haltung, cie die ..Danziger Volksstimme" zu der Frage einnimmt. In Danzig hatte sich eine ..lose Arbeitsgemeinschaft" der Volkstagsfraktionen gebildet. Das sozialdemokratische Organ sieht diele Gemeinschaft mit großem Mißtrauen an. da die Unabhängigen bisher ..be­dingungslos den radikalrevolntionären Phrasendreschern im Reiche folgten". Dasselbe Mißtrauen wie in Danzig besteht an vielen Orten des Reiches, gerade bei den Elementen, die eine rubise Entwicklung der Sozialdemokratie wünschen.

Heinrich Dietz f.

Br Stuttgart. 30. Aug. (Eig. Drabtbericht.) Hier starb der Begründer des groben sozialdemokratischen Partei- verlages, Heinrich Dietz. im Alter von 79 Jahren. Der Verlag den Dietz bis zu seinem Tode leitete, bat sich große Verdienste um den Sozialismus und die sozialistische Wisien- schost erworben Dietz war Reichstagsabgeordneter bis 1918. hat jedoch nach der Revolution seines Alters wesen nicht mehr kandidiert.

Der 58. deutsche Genossenschaststag.

W.T-B. Kiel, 29 Aug. Heute vormittag ist die Hauvt- versammluna des 59. deutschen Eenossenschaits- tages eröffnet worden. Es waren neben den Vertretern der Rechs-. Staats- Proninzial- und städtischen Behörden weit über, 500 Delegierte. Der erste Punkt der Tagesordnung lautet: Die gegenwärtige Wirtschastslage und die Genosien- schaiten.

Ein kritisches Stadium nt denBeratrmgen

der RepenationskommWou.

v. Paris. 30. Aug. (Eig. Drabtbericht.) Der leichte Optimismus in bezug auf eine Veritandigung innerbaw der Rsvarationskommisiion. der gestern noch »u bemerien war. ist in das Gegenteil umgeschlagen. .Emo Natlo- nal" bebauvtet geradezu, die Lage habe sich plötzlich v e r- schlechtert. Poincarö habe Dubors empfangen und, ivn formell aufgesordert. gegen alle Kompromisse Stellung zu nehmen und von der Revaratlonskomnuilcon eine glatte Ablehnung des Moratormmssesuches zu verlangen. Poincars habe weiter gesagt. Deutschland, werde bezahlen, gutwillig oder gezwungen. Dies ist also noch immer das Leitmotiv der französischen Politik und auch die Revarationskommission kann daran nichts andern. Offensichtlich sind diese Bteldurgen dazu bestimmt, die Wir­kung der Äußerungen Bradburvs zu paralysieren. Nack dem ..New Bork Herold" ist Poincarö ent­schlossen. sofort gegen Deutschland vorzu­geben. wenn die Revarationskommisslhn, ein Moratorium ohne die von ihm verlangten Pfänder bewilligen sollte, deutschen Kreisen, so schreibt das Blatt erwartet man noch cin U l t i m a t u m. Doch glaubt man franzosi'ckerseits. da« «in solches nicht mehr nötig sei. da alle von Frankreich ms Auae gefaßten Maßnahmen sofort ergriffen werden können. Auf deutscher Seite wird demgegenüber entschieden betont, daß weder an eine Verv^ändung von Schatzwechseln, wie sie voraeschlagen war. um die belgischen Barzablunren zu garantieren, gedacht werden könne, da die dafür in AusnBt genommenen Banken nicht daran dächten, mne,Garantie zu übernebmen. noch an eine Verpfändung des Reichsbankaoldes. Von deutscher Seite wird betont, daß es nicht angebt, daß die io ravid herabgeiunkenc Mark ihres letzten Stutzpunktes bemubt werden soll. Es wird dabei darauf binsewiesen, daß die Bank von England bereits vor einiger Zeit sich tn dem­selben Sinne geäußeri und auch auf denselben Standpunkt gestellt bat.

Die deutsche« Vorschläge über die Lieferverträge.

Br. Berlin, 30. Aug. (Eig. Drabtbericht.) Die Rricks- resüruns bat noch gestern abend ihrem Vertreter vor der Rrparationskommistion. Idem StaatÄfekretar be,rm Reickis- finanzministerium Dr. Schröder, das Ergebnis der Ver­handlungen mit den Vertretern des K ob l en b er gb au es und der H o l z i n du st r i e sowie der Arbeltnehmervertreter

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die

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rung Luferrcrträge nk-zufchließyi. be.zw. an ihrer Durchfüb- rung m'tznnüiken und so durch vrivate Bemühungen di; rcätzeitige Lieferung der Deutschland auferlegten Horz-.und Keblcnliefcrimgen zu sichern, in der Revarationskommi0;on finden wird. Sofern die Mitteilungen über die Ausfub- rungen der Vorschläge welche die Reichsregiernng bei den Vciliner Verhandlungen mit Bradburn und Mauclsre ge­macht lmt. in der Revarationskommission einen, gunmsen Boden finden, so könnten über die Einzelheiten der Dn.rch- fükiunn nunmehr mit dem daran beteiligten Koblenveegbou und der Hllzindnitiie und auch den Vertretern der Arbeit­nehmer unter Führung der deutschen Regierung in Paris weit: rgesührt werden. '

Die Naturallreserusgen an Frankreich.

W. T.-B. Paris, 29. Aug. Wie die „Jourase Industrielle" meldet, wird der Minister für die befreiten Gebiete Anfang nächster Woche den beratenden Ausschuß für Naturalliefe- rungm einherusen.um ihm die ersten Ergebnisse der Anweisung des neuen Verwaltunssverfahreos mitzuieilen. Wie das Blatt erfährt, seien schon einige E'gebnisse erzielt, wenigstens was die Bestellungen anaehe,,. An einem einzigen Tage. Samstag vor-ger Wocke seien für mehr als eine Million Bestellungen verzeichnet worden, gestern, für über btl vbO Franken. Bezüglich der Sau,er sei norl, nichts

Amerika wartet.

W. T.-B. Paris. 30 Aug 'Drabtbericht.) Suvas meldet aus Washington: Im Weißen Saus wird erklärt, daß die Regierung der Bereinigten Staaten in incsn.ricller Form, aber ständig mit den europäischen Angelegenheiten in tnifc lung bleibt. Sie wartet auf den Augenblick, wo üe eine aktive Rolle bei der Wiederherstellung der finanziellen Stabilisierung des Auslandes ioielen kanu. Es wird auch erklärt, daß Präsident Hardiug der Ansicht sei. der A u g e n - blick sei noch nicht gekommen, damit die Vereinigten , Staaten, zweckmäßig an einer internationalen Konferenz zur Lösung der Fmanzvrobleme teiln.chmm konnten. Der Pra- pdent hat keineswegs die Absicht. Hoooer nach Europa zu schicken, wie dies angeregt war.

Dis Lage in Oestsreeich.

^ W. T.-B. Wien. 30. Aug (Drabtbericht.) Die Teil­nehmer an dem interparlamentarischen Kon­greß wurden gestern vom österreichischen Bundesvrästdenten Dr. S a i n i i ch emvlangen Auf eine Ansprache des Präsi­denten der Union, in der dieser den freundschaftlichen Ge­iüblen der anwesenden interva'-lamentarischen Vertreter für Wien und ihre Wünsche. Österreich zu helfen. Ausdnick gab. erwidert« Bundesvräsidentcn Hainisch' Der Ausgang des Krieges traf kein Kulturvolk io vernichtend wie Österreich, das. herausgerissen aus einem großen Reiche, sich in einem an natürlichen Silssguellen armen Gebirgslande befindet. r,nd das zum groben Teile durch beispiellose Entbehrungen erschöpft und zermürbt ist. Ein Vergleich mit der Schweiz läßt uns aber hoffen cab Österreich unter normalen Verhältnissen in der Lage sein wird, seinen Bewohnern ein bescheidenes Dasein zu sichern. Während der überaus schwie­ligen Übergangszeit kann das österreichische Volk jedoch nur unter der tätigen Mithilfe der anderen Mitglieder des Völkerbundes am Leben erhalten werden. Mit warmem Danke bebe ich die zahlreichen Hilfstaten des Auslandes her­vor. leider aber können wir eine weitere großzügige Hilfe l icht entbehren, da unsere Krise noch eine gewisse Zeit an- balten wird. Wir können nicht glauben, daß die Kultur­völker das österreichische Volk in dieser überaus schwierigen i Läse imStiche lassen weroen und es demllntergsng preisgebe».