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Wiesbadener

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Mittwoch, 23. August 1922.

Berliner Abteilung des Wiesbadener Tagblatts: Berlin sw. 6,. Blücherftratze 12, Fernsprecher: Amt Moritzplatt 153QQ

Morgen-Ausgabe.

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Nr. 390. ♦ 70. Jahrgang.

Die Warnungsreise.

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Es ist ein Zufall, aber ein bedeutsamer, daß der österreichische Bundeskanzler Seipel in denselben Tagen nach Berlin kommt, in denen die deutsche Regierung mit den Abgesandten der Neparationskommission den letzten diplomatischen Wasfengang um das Moratorium besteht. Dr. Seipel kommt von Prag und geht dann nach Rom. Was bezweckt seine Reise? Es ist der letzte Verzweiflungsschritt eines Landes, das vor der wirtschaftlichen und politischen Auslösung steht. Der derzeitige Leiter der Wiener Politik bringt keine fer­tigen Pläne und Anträge mit. Er will nur warnen und sich selbst unterrichten. Er will auch gewissen Strömungen zuvorkommen, die darauf gerichtet sind, die Rot des sterbenden Österreichs für ihre mitteleuro­päische Neuorientierung auszunützen. Wir brauchen nur darauf hinzuweisen, daß am 24. August in Prag (nicht, wie früher angesagt, in Marienbad) eine Kon­ferenz der Kleinen Entente stattsindet. Die Länder der Kleinen Entente spielen schon seit Monaten die zärtlichen Verwandten, um an dem österreichischen Nachlaß möglichst viel, ja möglichst alles zu profitieren. Auch andere Leute warten auf das Erbe.

Die gescheiterte Londoner Konferenz hat immerhin den Beschluß gefaßt, das österreichische Problem v»r den — Völkerbund zu verweisen. Der soll wieder ein­mal helfen. Er ist allerdings nach dem Friedensver-' trag von St. Eermain zuständig für einen Anrrag auf Aufhebung des Anschlußverbotes. Aber aus diesem Grunde erging nicht der Londoner Beschluß. Es be­steht vielmehr die Gefahr, daß für die Herbsttagung des Völkerbunds in Genf Aufteilunäspläne geschmiedet werden, bei denen dem armen Österreich jedes Ver- fügunasrecht über sich selbst genommen sein dürfte. Bundeskanzler Seipel wendet sich deshalb an dis un­mittelbaren Nachbarn seines Landes, um von ihnen zu hören, was sie meinen. Der italienische Außenminister 8 ch a n z e r soll bekanntlich auf der Londoner Konfe­renz eine Zollunion zwischen Italien und Österreich vorgeschlagen haben, offenbar in der Absicht, damit den Bestrebungen der Kleinen Entente das Wasser abzugraben. Diesem Gerücht ist bisher so wenig bestritten worden wie die Meldung, daß die Tschechoslowakei als Dtittsr im Bunde der Zoll­union in Betracht käme.

Vorläufig sind das alles nur Kombinationen. Aber es ist notwendig, das Spiel nichtdeutscher Staaten mit einem Gegenspiel zu beantworten. Der Trumpf dieses Gegenspiels ist und bleibt der Anschluß Deutsch-Öster­reichs an das Deutschs Reich. Da auch der Versailler Vertrag den Zusammenschluß Deutschlands mit Öster­reich verbietet und die Entente in absehbarer Zeit keine Neigung zu zeigen scheint, den Anschluß zu gewähren, Helsen sich die Regierungen in Wien und Berlin mit unpolitischen Anschlußentwürsen. Es handelt sich um folgendes: Bundeskanzler Seipel wird auf seiner Reise von dem Finanzminister Segur begleitet. Diese Begleitung hat ihre besondere Bewandtnis. Segur hat alles Erdenkliche und Menschenmögliche getan, um den endgültigen Zusammenbruch der Staatsfinanzen zu verhindern. ' Er stellte das Sanierungsprogramm auf: Reue Notenbank, innere Anleihe, Steuerreform, Beamtenabbau, Sparvorrichtungen. Er bestellte einen Ersparungskommissar, Dr. H o r n i k. Das Gesun­dungsprogramm wurde zum Gesetz erhoben. Aber kein Mensch glaubt, daß der österreichische Haushalt auf diese Weise iemals wieder auf einen grünen Zweig kommt. Man ist deshalb auf einen neuen Gedanken »erfüllen. Der Führer der deutsch-österreichischen Sozialdemokratie, Otto Bauer, hat vor einiger Zeit in einer vielbeachteten Rede vor dem Wiener Kreis- »rbeiterrat nicht mehr und nicht weniger als eine Währungsunion mit Deutschland gefor­dert, so wie sie ja beispielsweise zwischen Deutschland Md — Litauen besteht. Österreich soll ab die deutsche Regierung herantreten, sie möge in Wien eine Noten­bank errichten und diese mit einem Fonds von Paprer- Nark ausstatten, der die österreichischen Kronennoten -- beinahe bedeckt. Kostenpunkt — Bauer stellte seine Berechnung noch im Juni dieses Jahres auf —: nur lukw. . 3 Milliarden Papiermark. Dazu allerdings ein noch- " Maliger Betrag von 8 Milliarden zur Deckung des - '• -* ■ E Defizits des Staatshaushalts und für die llbergangs- >eit. Die ersten 8 Milliarden solle das Privatkapital die zweiten das Reich aufbringen. Also zusammen 16 Milliarden. Wir wißen nicht, ob der Bauersche Plan M Schoße der Wiener Regierung roeiterrerste. aber.

er jetzt bei den Berliner Verhandlungen \n allem Ernst besprochen werden wird, ist sicher!

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Br. Berlin. 22. Aua. (Eia. Draü.tbericht) Aber die Eitrigen Besprechungen des österreichischen^Bundeskanzlers Dr. Seivel mit dem ts^boilowakiscken Mmritervrasiden-

ren Dr. Benesch in Prag wird u. a. gemeldet, dah Dr. Seivel Dr. Benesch folgende Fragen vorlegte:

1, Gewährt die Behandlung der österreiänichen Fräse

vor oem Völkerbund aus fick, dah »och noch rn letzter Stunde jene Zusicherungen auf finanzrellem^Gebret ge­troffen werden, die Österreich einen ungestörten Fortbestand ermöglichen, oder soll t t

2. von jetzt an der Weg beschritten werden, der darin be­

steht. daß Österreich, sei es ökonomisch oder vraktisch bei einem der Nachbarstaaten oder einer bestimmten Mächtegruvve An­lehnung sucht. ,

Dr. Benesch betonte nach längeren Beratungen zusam- menfassend: Die Arbeiten des Völkerbundes dürfen keines­wegs unterschätzt werden. Man müsse unbedingt diesen letzten Weg versuchen. Ein anderer Weg sei zurzeit unmöglich, da das mittel europäische Problem nicht durch Experimente und im Augenblick, sondern nur methodisch und schrittweise gelöst werden könne. Die Besprechungen, die in voller Offenheit und im besten Einvernehmen gerührt wurden, haben gezeigt, dah die Verhältnisse, die durch eure finanzielle und wirtschaftliche Katastrophe in Österreich ber- ooracrufan würden, nicht nur für Österreich selbst sondern für ganz Europa von auherordcntli.cher Bedeutung seien, und es wurden überein st immende Schritte vorgeschlagen.

«rmrmMiminmW».

Br. Berlin. 22. Aug. (Eig Drabtbericht.) Die Berliner Verhandlungen mit Vertretern der Reparationskommission, an denen gestern nur Reichsttnanzminister Dr. Hermes und Staatssekretär Bergmann teilnabmen. werden beute fortge­setzt. Von zuständiger Stelle wird uns hierzu folgende Er­klärung abgegeben' In der Prelle tauchen, obwohl von c.mtlicher Stelle erklärt wurde, dah während der Dauer der Verhandlungen der Million der Revarationskommillion mit der deutschen Regierung in Berlin Berichte nickt ausgegeben werden, immer wieder Nachrichten über den angeblichen Gang >er Verhandlungen auf. die keinen Anspruch aus Richtigkeit lmben. Die Besprechungen sind streng vertraulich. Daher sind auch Nachrichten des Auslandes darüber unrichtig. Es nt zu hoffen, dah die deutsche Öffentlichkeit cs ablebnt. sich zur Verbreiterin durchsichtiger Tendenznach- richten zu macken.

Tardieu zur deutsch-französischen Verständigung.

W T.-B. Paris, 21. Aug. Andrer Tardieu schreibt im „Echo National" zur Frage der deutsch-franzö- fischen Verständigung auf wirtschaftlichem Gebiete, oie Dcktrin der direkten B e r st ä n d i g u n g mit Deutschland dränge sich gerade in dem Augenblick hervor, in dem die Haltung Lloyd Georges, vorbereitet durch 30 Monate iranzösifchen Verzichts, einen groben Teil der öffentlichen Meinung in Frankreich gegen England eingenommen habe. Die Wahrheit solle nicht verhehlt werden. Die Auherungen. die man vernähme, wo man sich auch befinde, seien voller Verstimmung gegen die Engländer. Die Stunde sei also günstig, um vorzuschlagen, was Fürst Bülow ehe­mals einen neuen Kurs genannt habe Aus dies'm Grunde mühten die Patrioten, die gutes Gedächtnis hätten, ihren Warnungsruf erheben. Noch sei es Zeit, später sei es viel­leicht zu spät. Die Politik der Verständigung mit Deutsch­land. die -alte Politik von Caillaur-Judet werde den Franzosen so dargestellt, als ob sie allein imstande sei. sie bezahlt zu machen. Das sei eine Lüge. Denn tausendmal sei bewiesen worden, dah Deutschland nicht zahlen wolle. Dir Frage sei also in erster Linie psychologischer und polr- tlscher. dann erst finanzieller Art. Frankreich könne sich bei England Achtung verschaffen, wenn es sein Freund bleibe. Frankreich könne sich von Deutschland bezahlt machen, ohne llch ffrs Schlepptau durch irgendeine zweideutige llnterbeteiligung an den deutschen Inter­essen zu begeben. Tardieu schlieht' „Den Krieg gewonnen zu buben, um in der Politik Caillaur-Judet zu enden — o nein!"

Die Deutschen in Elsaß-Lothringen.

Br. Saarbrücken. 22. Aug. tEig Drabtbericht.) Im An­schluß an die Ausweisungen aus Eliah-Lothringen bringt das ..Journal des Eeneve" eine Übersicht der noch im Lande zurückgebliebenen deutschen Staatsangehörigen die der Wahr­heit am nächsten kommen dürste. Darnach befanden sich beim Adschluh des Waffenstillstandes in Elsah-Lothringen 240 000 deutsche Zivilpersonen, von denen 30 000 bei Übergang des Landes an Frankreich freiwillig nach Deutschland zogen. Im Verlaufe der seitber verflossenen Zeit wurden 78 000 Deutsche aus Eliah-Lotbringen ausgewiesen und 73 000 auf Grund des Friedensvertrages naturalisiert. Es verblieben jedoch 40 000 deutsche Staatsangehörige in Elsah-Lothringen. von denen 38 000 im Departement Mosel. 5000 im Departement Riederrbein und 6000 im Departement Oberrbein wohnen.

Die Freigabe des deutschen Vermögens in den Südseegebieten.

Br. Berlin, 22. Aug. (Eig. Drahtbericht.) Die japanische Regierung beschatt,gte sich laut „Verl. Tagebl." mit der Jrei- s-aoe des deutschen Vermögens in den früheren deutschen Sudsee gebieten. Sie soll geneigt sein, das deutsche, Vermögen ois zu 10 000 Jen restlos, gröbere Ver­mögen rm Verhältnis freizugeben.

Handelsblockade der Kleinen Entente gegen Bulgarien

. v. Belgrad. 22 Aug. (Eig Drahtbericht.) Zwischen den Kabinetten von Sudllawren. Rumänien und Griechenland wird wegen Verlängerung einer Handelsblockade gegen Bul­garien verhandelt. Den Anstoh gibt angeblich das Verhal­ten der bulgarischen Regierung, welche llch weigert, den Forderungen ihrer Nachbarn zur Eindämmung der Kommi- tatschi-Tätigkeit bestimmte Muhnakmen zu treffen zu ent­sprechen. Der bulgarische Gesandte in Belgrad. Toderoo der dafür gearbeitet bat. Bulgariens Eintritt in die Klein» Entente anzudabnen. wurde von seiner Regierung abberufeu und der dulgarilcke Geschäftsträger in Berlin. Pomenoo zu feinem Nachfolger in Belgrad ernannt

Das Paris .t Echo der Poincars-Rede«

v Paris, 22. Aug. <Eig. Drabtbericht) Es war voraus- zuscben, dah die gestrige Rede Porncarös im allgemeinen der Beifall der Presse sowohl rechts als links finden würde denn sie enthielt alle Argumente, die geeignet waren, am beiden Seiten eine gewisse Befriedigung zu erzeugen Das oppositionelle „Oeuvre" schreibt z. B. beute morgen „Herr Poincars hat gestern in Bar-le-Duc eingeseben, wenn auch allerdings etwas spät, dah die grobe Rolle der Wieder­aufbauarbeit. die s. Z. Wilson vergeblich versuchte und die auch Lloyd George zu übernehmen nicht imstande war. ebenst gut von Frankreich hätte gespielt werden können. Er dal gestern angedeutet, dah das eine hohe Aufgabe wäre, die er errräumen könnte. Allerdings ist er zu dieser auherordent- lichen Anstrengn'ig weder durch seine Vergangenheit noch durch seinen Mut besonders geeignet. Aber gestern haben aus seinem Munde zwei verschiedene Menschen gesprochen: 1 lex lothringische eigensinnige Advokat und unversöhnlich« Prinzipienreiter, 2 ein Staatsmann, v»r sich über di« internationale Solidarität selbst klar geworden ist, die zukünftig die Völker verbinden soll und ohne die kern Frrtschritt möglich ist. Wie wollen sich nun diese zwei Menschen verständigen?"

Von der nationalistischen Presse erklärt das „Echo d« Pari s", dah jetzt der Konkurs jeder Kollektivaktion vro^ klamiert fei. Es sei jetzt der Augenblick gekommen, um mtt jener verbänignisvollen Ideologie zu brechen. Man Hab« einen ehrgeizigen Völkerbund und eine souveräne Reva- rationskomnässion geschaffen. Aber das seien leere Deko- ralionen, die schlecht den Egoismus des Einzelnen versteckt hätten

Die .Action Fransaise": Herr Poracarö hat für Frankreich das Recht aui eine französische Politik festgestellt Diese Politik besteht zuerst darin, rrnsere Reparationen durch positive Garantien zu erlangen.

Der „Homme libre": Bis zum heutigen Tage hat Frankreich zu Deutschland nur durch die mehr oder wenig«, verdächtige Vermittlung Englands gesprochen Diesmal hat Frankreich seine Absicht durch eine französische Stimme zum Am-druck gebracht.

Die „Ere Nouvelles" schreibt: Die neue Rede vo» Bar-le-Duc ist ein sehr klarer Hinweis auf den Willen des Quai d Orsey.

Der „Petit Parisien" schrttbt' Es ist nötig, noch einmal zu versichern, dah der Ministerpräsident in seiner Rede ganz und gar das Nationalgefühl.zum Ausdruck ge­bracht hat- Trotz rhrer Festigkeit ist die neue Rede von Bar­le-Duc iebr mähig sehr höflich und im Grunde England gegenüber so herzlich gehalten, dah sie unfehlbar lensuts des Kanals einen gewissen Eindruck machen muh.

Die englische Presse zur Rede Poincares.

D. London, ;«2. Aug. ''«Sie. Drahtbericht.) Die eng­lischen Pressekommentare über Poincarös Rede sind alles weniger als freundlich. Selbst die ,.Times' meint, die Anspielungen auf die englische Politik seien mehr als eine Einladung an England, sich zurückzu- z i eben, anstatt die Wege zu einer Verständigung zu bahnen- Die „West Minsk er Gazette" sagt, produktive Piänder zu verlangen und dafür' ein Moratorium zu ge­währen, bcdeutet, mit der linken Hand das wegnehmen, was man mit der rechten Hand gibt. Einem insolventen Schuld­ner müsie man Zeit lasten, dürfe ihm aber nicht die letzten Hrlisauellen nehmen „Daily Telegraph" (st schon zu- fricdcn damit, dah Poincars nichts gesagt habe, was das Verhältnis zwischen Frankreich und England noch mehr trüben könnte. Nur die besonders franzosenfreundliche „M o r n i n g Post" schlieht sich der französischen These an, dah das heutige Deutschland nach seinen alten Methoden durch schlechten Willen den Wiederaufbau Europas verzögere.

Die 20. Sitzung des Völkerbundsrats.

. , Hrn - Genf. 22. Aug. Der Völkerbund veröffentlicht folgende Mitteilung: Der VLlkerbundsrat wird feine 20. Sitzung am 30. August eröffnen. Auf der Tagesord- uun g dieser Sitzung steben insbesondere folgende Fragen. Endgültige Regelung der Frage der heiligen Orte in Pa­lästina. Bemerkungen des permanenten Mandatsausschnstes über die Verwaltung der Gebiete unter Mandat 0 (gewisse deuttche Kolonien in Südwestafrika, pazifische Inseln). Min­derbetten, in Albanien. Lettland und Estbland. Grenzen zwischen Österreich, dem serdo-kroatischen Staat und Ungar«. Ernennung des saarländischen Mitgliedes bei der Negie- rungskommistron des Saargebietes und vorbereitende Mah- nabmen für die Volksabstimmung. Bericht des Hygieneaus- 'chulles und des Ausschusses für geistige Zusammenarbeit.

Attentatsversuch auf Michael Collins.

D. London. 22. Aug. (Eig. Drahtbericht.) Gegen den Oberbefelilsbaber der Armee des irischen Freistaats. Michael Collins. ist ein Attentat verübt worden. Der General wollte stck im Automobil nach Dublin begeben. Die auf­ständischen Truppen hatten die Strahe belagert und gaben, als das Auto herannahte, ungefähr 3 0 Schüsse auf den Wagen ab. Gleichzeitig wurde eine Bombe geworfen. Eollin befand llch aber durck einen glücklichen Zufall nicht in oem Auto und nur der Cbauffcur wurde schwer verwundet. Alles deutet darauf hin. dah in Irland neue und sehr heftige Kämpfe von den Nationalisten vorbereitet werden. Die neue Tdktik der aufständischen Truppen soll darin bestehen, einige grohe Attentate auszusübren und dabei io viel Schaden anzu- rickten als irgend möglich. Zu diesem Zweck werden Kolon­nen von 30—40 Mann gebildet, die« in gleiä:er Weise operieren sollen wie die Freischützen, die vor der Erklärung der irischen Unabbänglükeit die irischen Truppen bedrohte».