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Verlag Langgasse 21

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Sonntag, 6. August 1922.

Morgsn-Ausgabe.

Nr. 362. <> 70. Jahrgang.

Wetterleuchten.

STadjften Montag vormittag soll die große Aus­einandersetzung in London zwischen den alliierten Re- gierungsoertretern Englands, Frankreichs, Belgiens Grauens und Japans beginnen, der nur der Name „Oberster Rat, nicht aber die Machtbefugnisse eines solchen fehlt Französische Pressestimmen kündigen be- reits an, daß es hart auf hart gehen werde. Und ®f r , ötc < Stimmung der letzten

Wochen und Tage aufmerksam verfolgt hat, kann kaum daran zweifeln, daß in der Tat die Londoner Konferenz ein Gewitter, eine Entspannung und Ent­ladung bringen wird, die hoffentlich für lange Zeit hinaus die Atmosphäre reinigt und für alle Beteilig­ten erträglich gestaltet. Die Verhandlungen, die am Donners.ag nachmittag im englischen Unterhaus über das Reparationsproblem und den Schuldennachlab stattgefunden haben, waren ebenso, wie der letzte Notenwechsel zwischen Berlin und Paris, Vorboten des kommenden Londoner Gewitters- sie sind dem Wetterleuchten vergleichbar, das der atmosphärischen Katastrophe vorauszugehen pflegt.

Der Gesamtemdruck aus den bedeutsamen englischen Unterhausdebatten ist der, daß die Wahrheit a u f d e m M a r s ch e ist. Nicht nur der englische Schatz- ^nzler Sir Robert Hörne, sondern auch Lloyd George selbst und Lord Robert Cecil und die übrigen zu Worte gekommenen englischen Politiker äk'Sten diesmat ein Verständnis für die Notlage Deutschlands, das wir bisher nur allzu sehr vermißt haben. ^ Natürlich hat nur die eigene Not im Lande KS « ehDfl - b,e "^Fellen und inoffiziellen deutschen Vorstellungen lenes Verständnis geweckt und geför- r, r 4 ba- heute auch in allen anderen Siegerstaaten, W in besonnenen französischen Kreisen, bemerkbar bisherigen vergeblichen Versuche. du«h ^«^?°"i>nlsie, durch Drohung. ' durch Sanktion^ und Retorsionen mehr aus dem deutschen Volk her- auszupreffen, als es zu leisten vermag, sind in ihrer Versehltheit von aller Welt, außer von Poincar<§ und

rr!*lT-^ reu, $ en « °^ 5 "bllig verfehlt erkannt. Der absichtlichen Verkleinerung der bisherigen deutschen Reparationsleistung ist ihre Anerkennung, der Über­schätzung der deutschen Leistungsfähigkeit die Erkennt- f n J e “om ©cßcnteil und vom guten' Willen des deut­schen Volkes zur Wiederherstellung gefolgt. Die Politik der französischen Machtpolitiker' ‘ die' die deutsche Leistungsfähigkeit immer mehr herabgedrückt und die deutschen Zahlungsmittel immer stärker entwertet bat ^^"^""bings selbst in Frankreich in ihrer ganzen Gefährlichkeit langsam erkannt, wenn auch Herr Poin- ^ aus Rücksicht auf seine nationalistische Kammer gelegentlich immer noch einmal seine Drohgesten nach Berlin hin anwenden zu müssen glaubt. ’

^Iber es wäre voreilig und falsch, aus dieser wachsenden Erkenntnis der Wahrheit auf eine chnells und gerechte Erleichterung der Reparations- lasten für Deutschland schließen zu wollen. Von der theoretischen Erkenntnis bis zu entsprechenden prak­tischen Maßnahmen- ist noch ein weiter Weg. Die Schwierigkeiten auf diesem Wege hat ja gerade die Debatte im englischen Unterhaus deutlich gezeigt. Sie brachte für uns Deutsche keine Neuigkeiten, über­raschend war höchstens die rücksichtslose'Offenheit mit der die gewaltigen bisherigen Leistungen des deutschen Volkes, die Ursachen seiner gegenwärtigen Zahlungs­unfähigkeit. die Anerkennung des Erfüllungswillens und die Notwendigkeit eines Zahlungsaufschubs dar- gelegt wurden. Die nüchterne, streng sachliche Rede des englischen Finanzministers kann nicht eindruckslos bleiben. Diese Rede ist den deutschen Verhältnissen, wie sie in WcrhMeit liegen, in noch höherem Maße ze­ucht geworden, als die folgenden Schlußworte Lloyd Georges, die zwar Sir Hornes Ausführungen aus­drücklich bestätigten, aber dann doch wieder durch Auf­zählung aller politischen Schwierigkeiten in ihrer Wirkung abschwächten. Bemerkenswert und für Lloyd George charakteristisch war das Bild, in dem er Deutschland mit einem Privatmanns verglich, der eine ander? Partei vor Gericht gezogen, dieses Gericht mlbsi ausgewählt und seinen Prozeß verloren habe. Das Bild ist immer noch schief, denn das Gericht des Weltkrieges ist keineswegs von Deutschland einseitig angerufen worden: aber es ist immerhin erträglicher als di? früheren Bshauptunaen von der Allsinfchuld Deutschlands, die sich auch Lloyd George mit Be­rufung auf den Versailler Vertrag wiederholt zu eigen gemacht bat Wenn die Reparationszahlungen tatsächlich „nichts mit Bestrafung zu tun haben", so rsi nicht der mindeste. Grund einzufehen. warum sie nicht vernünftig der deniskben Leistungsfähigkeit an- Ycpaßt werden sollten. Aber hier erhob Lloyd George gleich wieder Bedenken, es fei schwer, die deutsche Lei- 1

stungsfahigkeit richtig abzuschätzen, zumal gegenwärtig, - , deutsche Wirtschaft ebenso wie die gesamte

, Weltwirtschaft auf einem unerhörten Tiefstand be- sinde. Man miisie sich also hüten, Deutschland allzu sehr entgegenzukommen, damit es in Zukunft nicht die heutigen siegerstaaten überflügeln könne. Man sieht, wie starr selbst bei der englischen Erkenntnis non der -Notwendigkeit einer Vermeidung allzu harten Drucks auf Deutschland immer noch selbstsüchtige Interessen einer gerechten Lastenverteilung im Wege stehen.

Lloyd George hat mit der Versicherung geschlossen, er wolle Deutschland fair- behandeln, aber auch Frank- kflch Gerechtigkeit gewähren, ohne bei beiden die eng­lischen Interessen aus dem Auge zu verlieren. Sein Ziel sei, die verschiedenen Auffassungen Englands, Frankreichs, Belgiens, Italiens „und der anderen Regierungen" über die Reparationen und den Schuldenausgleich in Einklang zu bringen. Die Auf­gabe ist viel zu schwierig und umfangreich, als daß sie uns große Hoffnungen auf die bevorstehende Londoner Konferenz übrig ließe!

- er demok at fche Parteitag.

... t . Br - Berlin 5. Aug. «Eia Drabtbericht.) Di« vor- launge Tagesordnung für den 4. ordentlichen Parteitag der Dt ul scheu denn kretischen Partei vom 9. bis 10. Oktober in der Stadtballe zu Elberfeld lautet: Sonntag. 8. Okt.. vormntags: Teilnahme am Rheinischen Volkstag: nach- mmnas- Sitzung des Parteivorstandes. Sitmnn des Partei- ausschusses tTagcsordnung: Feststellung, der endgültigen Tagesordnung für den 4. ordentlichen Parteitag). abends llbr: Begrußungsabend: Montcm. 9. Okt.. vormittags % ühr: 1. Referat: ,,D:e Lage im besetzten Gebiet (Referent: Aust'zrat Aalk-Keln). 2. Referat: „Unser Verbältnis zu den Westmachten" chRefcrent: Prof. B r i n ck m a n n-Berlin). 3. Referat- „Deutsche Not im Osten" (Referent: Obervräsi- dcnt Sieb r- Königsbergs. 4. Referat: „Unser Verbältnis zu den Ostmachten (Referent: Legationsrat Dr. Rtezler- Berl'nch amchktetzend Ansivrache:- niniinötta-rs 4 Ud-: 1. Geschäfts-. Kasten- und Renisionsbericht (Referenten: Land- tassabgeordncter Jansen. Reichstaasabseordneter Dr. F >,i cl- e r Keniul Segall). 2. Referat über Organi­sation^ (Referent: Reichstnasabaeordneter Erkelenz-

Dusteldorsl: Dienstag 10. Okt.. vormittags 9 Ubr: 1. Be­richt über die demokratische Reichstagsfraktion (Referent: Sem tcr Dr. P e t e r f e n - Hamburg). 2. Ausfvrache und Äiitrage.

Die^Frist rur Anträge gemäß ? 1 2 der Satzungen läuft am 9 ^enternder, die Frist für deren Berömentlichuna am 23. September d. I. ab.

Sabotage der Befugnisse des Untersuchungsausschusses gegen Dr. Gehler.

Kr. Berlin. 5. Aug. (Eia. Drabtbericht.) Der Reichs­tag bat bekanntlich auf Veranlassung des Reichsweür- minifteis Dr. Eeßler einen besonderen Untersuchungs­ausschuß eingesetzt, der die in der Presse erhobenen Äorwllrse gegen 9'eichswebr und Reichswekrtninister nachorüfem soll. Der bäuerische Webrkreiskommandeur General M ö b l soll demgegenüber einen Besebl veröffentlicht hoben, der un­mittelbare Erkundigungen des Ausschusses bei den einzelnen Trupventeilen zu verhindern sticht. Da dieser Befehl nicht mit Zustimmung des Reichswehrministers ergangen ist. so läukt er aus eine Sabotage der Befugnisse des Unter­suchungsausschusses hinaus, der sich diese willkürliche Ein­schränkung nicht gefallen lassen kann.

Pomcar63 A::ffa sung

Hm. Baris. 4. Aug. (Havas.) Die diplomatischen Kreise beobachten auch weiterhin das strengste Still­schweigen über die Auffassung, die P o i n c a r 6 am Montag in London vor den Alliierten vertreten wird. In gewissen volitiscken Kreisen, die im. allgemeinen gut unter­richtet sind, versichert man jedoch das Eebeimnis der Absich­ten der Regierung durchschaut zu b.rbcn In Anbetracht der Wichtigkeit dieses Gegenstandes ist es unmöglich, diese An- nabme stillschweigend zu übergeben, die. wie es nicht un­wahrscheinlich ist. sich im Lause der Besprechungen in London verwirklichen wird.

Wenn es auch oifensichtlich ist. dah Deutschland einen großen .veil der, Verantwortung an seinem finanziellen Zn- iaminenbruch tragt, so scheint es schwierig, die Feststellung lcitimmter Tatsachen zu erreichen, die juristisch einen absicht­lichen Verstoß gegen den Vertrag in der Vergangenheit be- we;sen. ^uwlgedessen könnte Deutschland ein kurz-

trist i g e r Z a bl u n g s a u si ch u b v o n 4 b i s 8 W o ch e n ku..r d i e nach ft e n 3 a 6 l u n g e n g ew ä h r t werden. Wahrend drein Zeit mußte redoch Deutschland in einwand- treier We.se Beweise seines gnt.m Willens geben, dadurch, daß,cs einen sehr vollständigen Plan finanzieller Reformen anmmmt und. oerwirrl,»t: Geldreform. Zollkontrolle usw. GleiKreltig mußte die allgemeine Hyvotbek auf Deutschland L'E -d?° Ahnerten aus dem arriedensvertrag herleiten in Krat. treten. Abgabe von 20 Prozent des Kapitals der deutschen Jndustneunternebmn"gen. Inbetriebnahme und sogar Abtretung der staatlichen Gruben und der Staatslorsten aus oem linken Rbenrurer. Sollte Deutschland sich wAgern sich diesen Maßnabmen zu unterwerfen, oder Schwierigkeiten erbeben, io wurde diesmal ein s r e i w i l l i g er V er st ab okken »utage treten, und die Alliierten hätten kein anderes Mittel nach Ablauf der festgesetzten Termirw als Z w a n g s m atz n a o men im Rheinland und im Rubrgebiet.ru Irenen, besonders durch die Überwachuim Transportmittel In diesem Falle würde die sranzchsiche Regierung, wie versichert wird, unter voller eigener röranb worlung vorgeben, da.sie diese Kontrolle als unerläßlich be- iraLtct.. Das wäre im allgemeinen der swnzösi che Plan Man wird feststellen, daß. wenn der französische Plan sich ch verbalt. von oen interalliierter Schulden ke e Rede M weil das Problem.ihrer Regelung oder ihres Ausgleiches swelle!- !os »u kür mu der oraae der Reparation«» verkM^st iL

Ne im iaMi Mi i) lissae.

Br. Berlin, 5. Aug. (Eia. Drabtbericht.) Die deutsche Regierung hat gemäß Len Beschlüssen des gestrigen Kabi- nettsrats folgende Note an den französischen Ministervräsi- denten in Sachen der Ausgleichszahlungen gerichtet:

■v Berlin. 5. August 1922. Herr Ministerpräsident!

Eure Exzellenz beehre ich mich, den Empfang der Note vom l. August 1922 zu bestätigen. Die Revarationsköm- mission hat auf den Antrag der deutschen Oiegierung vocn

12. Juli 1922 auf Gewährung eines Moratoriums für die Reparationsbarzahlungen mit Schreiben vom 13. Juli in- Aussicht gestellt. Laß sie ihre Entscheidung über diesen An­trag vor dem 15. August treffe» und mUteilen werde. Dte königliche Regierung Großbritanniens bat auf Len Antrag der deutschen Regierung vom 14. Juli 1922 über die Frage der monatlichen Ausgleichszahlungen mit Schreiben vom 26. Juli geantwortet, daß sie beab- sichtiiie. diese Frage bald mit den anderen Beteiligten zu erörtern und der deutsckren Reaierung eine Antwort i m Namen der Gesamtheit der^ beteiligten Mächte zugebcn zu lasten. Die königlich belgische N e g i e r u n g bat aus den gleichen Antrag geantwortet, daß sie sich über diesen Antrag zur selben Zeit wie über das Gesuch über ein Moratorium für die Revarationsbar- zablungen äußern werde. Eine Abschrift dieser beiden Noten beehre ich mich Ihnen zur gefälligen Kenntnis bei­zufügen.

Die deutsche Regierung kann demnach annehmen, daß bereits vor dem 15. August 1922 eine grundlegende Regelung der Frage der Ausgleichszah­lungen möglich sein wird. Sollte diese Annahme, die sich auf das Schretoen der Revaratipnskommistion vom

13. Juli im "ouiaminenbang mit den beiden erwähnten Noten gründet, nicht zutreffen. so wird die deutsche Regie­rung ibre Pertragsvervilichtungen im Rahmen ihrer Leistungssäbigkeit zu eriulleu bestrebt sein. Auf die Frage der Heranri ebung der privaten Ausgleichs­schuldner für die finanzielle Abtragung der Ausaleichs- vervilichtungen wird die deutsche Regierung in ihrer Äußerung zu der Sache selbst, die Sie sich in Ihrer Note vom 1. August 1922 Vorbehalten haben, besonders ein- gebeu. Schon letzt fei bekannt gegeben, daß ein dem Reichs­rat vorliegender Geseuentwurf eine Änderung des Perrechnungsiyitems. nach welchem insbesondere auch dte Ausgleichsickuldner stärker als bisber hsrangezogen werden sollen, in A u s ck: n e i.« u n g ist. Tw. Exzellenz bezeich­net die in Ihrer Osoie vom 28 Juli 1922 angekündigten Maßnabmen nur als Retocsionsmaßnabmen. Nach dem Abkommen vom 10, Juni 1921 ist die einzige rewt I i che Folgerung ans der Nichterfüllung der von Deutschland übernommenen Verpflichtungen die. daß die beteiligten alliiert-n Mächte bieses fristlos kündigen. Die Kündigung hatte die Wirkung daß die Bestimmungen des Vermiller Venrages über die Zoblung in den jewei­ligen Debetsalden wieder,Aiiwendnng finden würden. Als Sicherung für den Fall der Nichtzahlung gibt der Ver­sailler Vertrag den Acachten ein Psandrecht an dem Erlös aus der Liauidation des deutschen Eigentums. Dieser ge­rade tur.ben Fall der NiaLernillung vorgesehenen Besti'm- mung wurde die Anwendung der für den 5. August ange- kundigten Magnabmen widersprechen, zumal für eine Zab- lun«. die erst am,18. August iällig ist. Seit Ew. Exzellenz Note vom 26. Juli hat sich die wirtschastliche und finanzielle Lage Deuticklands w-ntechin außerordentlich verschlech­tert. Die Mark ist inzwischen auf 1 :200 ihres Friedens- ktandes gesunken und die LmstungsfähiLkeit Deutschlands ist mzwoben weiter zunickgegangeii. Unter diesen Um­standen stellr d:e deuii.ue Okegierung cs eindringlich der Erwägung der franzouschen Regierung anheim, die Ange­legenheit einer n o.h m a ., g e n Prüf u n g zu unter- ««*8 u abi breEutsche- dui i g bis zu den in der englischen und belg'tchen Note ermahnten Verhandlungen der beteiligten alliierten Mächte z u r ü ck z u st e l l e n.

gez. Wirtb. Reichskanzler.

*

Berlin. 5. Aug. .(Eig. Drabtbericht.) In Berliner wlitischcn.Kieisen ist man letzt darauf äußerst gespannt, was Loincarä nach dem Empfang der deutschen Note un>ternebmen mn i „ ?^ont nochmals ausdrücklich den guten

ihrlm u U?’ 1 a . t J ^ s / indem ste erklärt, bei einer

lbrem Eestlch nicht entsprechenden Entschei-duna die Ver- bis.zur Grenze der äußersten Leistungs- deutsche Regierung erklärt ferner. Z«?m.^usblelSen einer definitiven Entscheidung seitens Englands und Belgiens e'.ne undurchsichtige La ge gesäassen worden sei. Die Schuld dieser llnksarbeit löge demnach n-cht bei ihr. sondern bei den anderen Alliier­ten. die erst, eine Ausspra-be mit Voincarö haben wollen. Wenn gegenüber diesen beiden Armimenten: Bereitwillig­keit zur Erfüllung des Möglichen bei genügender Klarheit Voincarö dock Zwangsmaßnabmen ergreifen würde io wer- den diese als die größte Unae re S t i g ke i t bezeichnet, die seit dem Bestehen des VerfarNer Vertrages ergriffen worden 'kt-. Man ist dann vor allem auf die Haltung Englands und Belgiens gespannt da doch durch derer Stellungnabme die Sache in ein so kritisches Stadium gekommen ist.

Entscherdunzen der Reparationskommission.

tc «y--?-4. Aug. Der „Temvs" spricht von einer Entscheidung der Reparatlonskommisiion über die Beiei- ligung Deutschlands an den gevlanten öffentlichen Arbeiten in Frankreich durch Sachliefernn.gen und

wie ^'rkeurbar 'zn^mach'em ^ ^alt des Beschlusses irgend-

Fern'er beschloß dm Revarationskommislion am Freitag. fit hkterreichische Gesetz wegen der Schaffung

nachdem ... - - - : oer vaionuna

i-otte i i 'i? " 5 n äur Kenntnis genommen

t-^-tte. k.nen Teil des französischen Gencral-

szuheben. damit die Eewinnein- nahmen die Errichtung der neuen Bank erleichtern könnten.

2498 Kronen für ein Brot.

y- 'l’-'B. Wien, 4. Aug. Ab morgen beträgt der Prers jur einen Normalürib Brot 2490Kronen.