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Donnerstag. 3. August 1922.

Tie Welttrisis.

Das ewige Gerede von der Lösung des Repa« rationsproblems Hai über Nacht durch zwei Noten eine Zuspitzung erfahren, die von welthistorischer Tragweite sein kann. Der englische Minister Bal- f *?.}** an die Regierungen Frankreichs, Italiens. Suoslawiens, Rumäniens. Portugals und Griechen- lands eine Note übermittelt, die auch dem amerikani­schen Botschafter „aus Gründen der Höflichkeit" zur Kenntnis gebracht worden ist, worin sich Grotz- ' britannien bereit erklärt, alle ihm von den Alliierten ge,chuldeten Anleihen und die ihm von Deutschland ge- schuldeten Reparationen zu annullieren, wenn eine solche Politik den Teil einer befriedigenden inter­nationalen Regelung bilden würde. Da indessen Amerika von England die Rückzahlung aller seiner Schulden nebst Zinsen verlange, so könne England nicht auf die Rückzahlung der Guthaben, die es bei Schuldnern habe, verzichten, wenn nicht dieses Verzicht den Teil eines allgemeinen Planes zur Streichung der internationalen Schulden bilde Mit anderen Worten fordert also England seine euro­päischen Staatsschuldner auf. ihren Verpflichtungen gegen Großbritannien möglichst bald nachzukommen, daniit dieses die eigenen Schulden bei den Vereinigten Staaten abzutragen imstande sei. Natürlich weiß die Londoner Regierung genau, daß Englands europäische Schuldner mit Einschluß Frankreichs fetzt gar nicht an eine Abtragung ihrer Schulden denken können. Aber osfenbar will die englische Regierung noch unmittelbar vor der Londoner Besprechung mit Poincar6 der Welt klar beweisen, wohin es führt, wenn jede einzelne §r -Macht auf ihrem Schuldschein besteht. Daneben be- demret die englische Rote selbstverständlich auch einen ! fi-en eindringlichen Einwirkungsversuch auf Amerika seine bisherige Haltung cmszugeben und seinerseits durch Schuldennachlaß gegenüber England eine gründ- ' / - chung des Reparationsproblems und damit eine Gesundung der Weltwirtschaft zu ermöglichen. Der internationale Schuldenausgleich allein kann die politische und wirtschaftliche Weltkrisis beseitigen. Werden die Vereinigten Staaten diesen mächtigen Appell an ihre Pflicht wiederum unbeachtet lassen? Wenn nein, so kann in absehbarer Zeit die Welt ge­sunden. Bleibt dagegen Amerika harthörig, so erfährt die Welrkrise eine Verschärfung, die in den nächsten Monaten schon zu unabsehbaren Katastrophen führen kann.

Dies um so mehr, als der französische Minister­präsident Pmncarä die Frage der Ausgleichszahlungen ganz offensichtlich zu einer Machtprobe innerhalb der Alliierten ausgestalten möchte Ohne sich mit diesen zu verständigen, hat Frankreich in schärfster Form von der deutschen Regierung bis zum 6. August eine Er­klärung verlangt, ob sie trotz ihres Stundungsgssuches die am 15. August fällige Rate von 2 Millionen Eold- pfund auf das Äusgleichskonto zahlen wolle oder nicht. Kaum hatte die deutsche Antwort darauf er­widert, daß das abhängig gemacht werden müsse von der Entscheidung über das Moratorium, das bei der Repnrationskommission von Deutschland beantragt sei, da schickte Herr Poineare? postwendend eine neu« Rote^ worin er unter Androhung von „Ausgleichsmaß­nahmen" daraus besteht, daß Deutschland bis zum 5. August die Versicherung abzugeben habe, daß es die Pflichtsumme von 2 Millionen Pfund Sterling am 15. August bezahlen werde. Welches die Ausgleichsmah- nabmen sein sollen, darüber verweigert Herr Poi'ncarS ausdrücklich jede Mitteilung: er beschuldigt nur noch die deutschen Privatleute, daß sie durch Ankäufe frem- i der Devisen die Markentwertung selbst verschuwet hätten.

Wie ist die Rechtslage? Deutschland ist m der Tat durch das Diktat vom 10. Juni vorigen Jahres verpflichtet, monatlich 2 Millionen Pfund Sterling zum Ausgleich von Vorkrieasfchulden an die alliierten Gläubiger zu zahlen. Es ist dieser Verpflichtung bis­her regelmäßig nachgekammen. Nachdem aber die letzten gewaltigen Markstürze die Unmöglichkeit er­geben haben, in Zukunft neben den Reparations­zahlungen auch die monatlichen Ausgleichsraten, die fast ebenso hoch sind, zu leisten, bat Deutschland für 2eide Zablungsverpflichtungen je ein Moratorium ver­langt. Es bat keineswegs angekündigt, daß es die Zablunaen der nächsten Termine nicht leisten wolle, es hat sich im Gegenteil erboten, statt der jetzt un­möglich stoben Raten geringere zu zablen. Parncar6 aber verlangt, daß Deutschland die Entscheidung der Alliierten, die selbstverständlich gemeinsam von ihnen «etroifen werden muß. gar nicht abwartet, sondern schon im voraus erklärt, den nächstfälligen Termin für die Ausgleichszahlungen wabrnshmen zu wollen. Das 11t eine ganz unberechtigte Forderung, und sie kann

Abend-Ausgabe.

l um so weniger durch Strafmaßnahmen verstärkt wer- 1 den, als ja Deutschland mit seinen Zahlungen über­haupt noch nicht in Verzug geraten ist. Das Verlam gen Poincar^s ist um so verwunderlicher, als inzroi scheu sowohl die belgische wie die englische Regierung offen und korrekt erklärt haben, daß sie die beiden Moratoriumsgesuche Deutschlands gleichzeitig beraten und beantworten wollen. Herr Poincar6 befindet sich also mit seinen Forderungen im Widerspruch mr seinen Bundesgenossen. Wenn er trotzdem auf seinem Willen besteht, so kann der Grund nur darin liegen, daß er vor der Londoner Zusammenkunft Tatsachen schaffen möchte, welche Lloyd George und den anderen alliierten Staatsmännern zeigen sollen, daß Frank­reich auch allein und selbständig gegen Deutschland vov zugehen imstande ist. Gleichzeitig soll für Sie Low doner Zusammenkunft ein Konipensationsobsekt ge­schaffen werden, um bei den dort zweifellos einsetzenden gegenseitigen Äbhandlungsversuchen Frankreich eine Möglichkeit zu verschaffen, etwaige Zugeständnisse teuer zu verkaufen. Es ist also nicht so sehr der Wunsch, am 15. August die unverkürzte Ausgleichsrate aus Deutsch­land zu bekommen, als vielmehr der politische Beweg­grund. Frankreichs Macht gegenüber den anderen Alliierten zu beweisen, der den französischen Minister- Präsidenten veranlaßt, Sanktionen für den 5. August anzukündigen im Falle der Nichterfüllung von Zah lungen. die erst am 15. August fällig werden.

Poincaräs neuestes Vorgehen darf angesichts der Machtlosigkeit Deutschlands nicht einfach mit Achsel­zucken hingenommen werden. Die deutsche Regierung hat deshalb alsbald ernsthafte Beratungen innerhalb der zuständigen Reichsämter und mit den Partei­führern der Regierungsskoalition begonnen, um ihre Antwort auf diese neue französische Rote festzulegen. Die Führer sämtlicher Parteien waren dabei mit der Reichsregierung einig, daß in diesem für die Welt und besonders für Deutschland so kritischen Augenblick ruhige Entschlossenheit des ganzen Volkes das Gebot der Stunde sei.

Lie Stellungnahme der Reichsregierung zur neuen Note PoincarSs.

Br. Berlin. 3. Aus. (Eia. Drahtbericht.) Halbamt­lich wird mitgeteilt: In der Reichskanzlei land gestern eine Besprechung des Reichskanzlers mit den Frektionsfuhrern der Koalitionsvarteren. der Deutschen Volksvartei. der Deutsch- nationalen und der llnabbiingigen statt. In der Aussprache stimmten die Parteiführer mit der Regierung darin völlig überein, daß die gespannte innere und auswärtige Lage des Reiches die ruhige Entschlossenheit der Regierung und des ganzen Volkes erfordere.

Über die Stellungnahme der deutschen Regierung gegen­über der iranzösischen Forderung erfahren wir. daß diese auch gegenüber der neuesten Note PoincarSs unverändert bleiben werde, wie sie in der deutschen Note vom Montag niedergeleet wurde. In Berliner divlomakischen Kreisen habe die ultimative Rote Poincares keine Über­raschung bervorg-ruien. da man daraus vorbereitet war. daß der srauzostsche Ministerpräsident die ..Gelegenheit" nicht unbenutzt lassen werde, seine ..starke Hand" zu zeigen. Man habe bestimmte Anbaltsounkie daiür. daß Poincarö beabsich­tige. in dem besetzten Gebiet d;s Rheinlandes die Einnahmen des Deutschen Reiches, die Zölle, strnera Post-. Eisenbabn- und Telearavhen-Einkünfte zu beschlagnahmen. Es stehe iedock lest, daß Parmar« mit seinem Schritt vollkommen aus eigene Faust bandele. Rach einer Pariser Meldung be­absichtige Poincard sogar als Sanktionen gegen die Weige­rung Deutschlands dein Ministerrat vorzuschlagen. das Eigentum einiger deuii.he: Großindustriel­ler im Rbeinlande. zu beschlugenahmen. ferner die Aus­weisung der Staatsangehörigen. die gegenwärtig in Elsaß- Lothringen geduldet seien. Auch könnten Polizcimaßnahmen im Rubrsebiet in Aussicht »enommen werden. Die Reicksregierung siebt «s als ei» unmögliches Vorgehen an schon vor der Fälligl-.ii der Schuld w weitgehende Zwangsmaßnahmen zu ergreifen. Einige Hoffnung schöpft man in deutschen Krellei aus der Nachricht, nach der sich. England unter Umständen zur Aufgabe aller seiner An­spruch« au, die deuts^en Reo ralionsleistungen und aus alle Forderungen am Rückzahlung d-r Schulden seiner Verbün­deten verstehen wurde, falls ein solcher Verzicht den Teil eines allgemeinen Planes darstelle, der sich mit dem großen Problem rin ganzen betaue und zu einer befriedigenden wiuna gelangen laue. Dan deranfg: Bestrebungen in Eng­land schon seit langem bemertüar seien wenn auch bisher ohne erkennbaren Erfolg, sei dem Auswärtigen Amte nicht veu.

n- /Erg. Drabtbericht ) Das ..Verl.

Tagedl. beschäftigt sich mit der Note Voincarvs und mit der Haltung der deutichen Regierung. Die deutsche Regierung wird s'ck den Forderungen Po.nrar^s n i chtbeu gen weil lu d,e georderten Leistung«» vl.chr erfüllen kann. Sie sei zu ruhiger ^ntschlossrnbe-.t bereit. verlange eine solche aber auch

L^.m?on°"b-^nbÄ-"i^olke . Wichtig lei die innemvoliiisäw Situation, besonders nn. Hinblick auf Bayern. Die Zeitung

^'^Rellbsrech.ru"i!a mit’ m b Entschlossenheit, der

Relchsreg,erring mit lamtlichen Parteien vereinigt bat.

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Antwmtn'v. Dn-btbericht.) Wie berichtet

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Stunden »ach der llbermitiluna der deutschen Erklärung aba-aeben- D.e Et ? sei durch den Wunsch "Erklären nI vOt itiUGt iUrei W n q c^) .Bonbon ctttc (Srtuibciuiui

Deutiwlanos tu erhallen, die als G r >z ii h l a g c für di«

ipreckullgen mit de» and««i, BerdizaLgt« t>itnta loU.

N?. 357. ♦ 79. Jahrgang. Tir Schuldennotr Balfours.

w London. 3. Aua. Reuter meldet aus Washinip ron: Ofsizielle Kommentare zu der Note Balfours sind nicbt zu h>ll>en. Di« finanziellen Beamten neigen zu der Annahme, daß die Rote bauptsäcklich bestimmt ist. die be» vorstehrnden Verhandlungen zwischen Lloyd ^rorfle und Po incarö zu beeinflussen. Di« uvOllchen Kreis« erklären sich zufrieden damit, daß di« bri- iische Regierung erklärte, sie heabsschtiae. die Zinszahlung brr brll:schen Schuld an Amerika im Oktober zu vollzieben. Lin Ergebnis der Note werde vielleicht sein, die Ne.aung bf.r amerikanische» Schuldenkommission zu bestärken, in der nächsten Session des Konnresses ein Gesetz anzuemofehlen. bas. die Zinsenrate becabsetzt und die Periäde für die Rück- soblung der britischen Schuld erweitert.

W T.-B. Sonbon. 3. Aug. ..Daily Telegraph" schreibt m einem Leiiari'lel. die französische Regierung habe keine Zeit verloren, auf d>e Balfour-Rote zu antworten, zwar nicht direkt, aber in Form eines Ultimatums an Deutschland. Eine büchst delikate und schwierige Lage sei scmlt epllttanten. Sie lei io schwierig, daß entweder eine Meunige Regelung erreicht werben müsse, oder daß die brcnnunfl größer werden müsse, als man gleichaLlti» au- itre!! körne. Hoffentlich werbe Lloyd George in keiner heu­tigen, Unierbausrede in der Lage sein, die allgemeine Be- sorgi.is zu zeistreuen.

n~, Wi« aus New Bork gemeldet wirb, schreibt ..New Bork

I? ub«r die Balfvur-Note. es würbe töricht sein, wenn d>< Bereinigten Staaten auf die geschuldeten Summen ver- zichtcteil. so lange Emooa nickt bereit sei. seine unmöglickie vooiische und wirtsckafilicke Haltung aufzugeben, die es seit dem Wassenstillstand eingenommen habe. Wenn aber der- ariig« Zusicherungen gegeben werden könnten, dann würde Amer-ka seinerseits töricht sein, wenn es ssck an das Trug­bild der Ruklzablun« der Schuld klammern wollte.

„New Bork Times" kritistert die Note stark und nennt es D c l I b e i t . die amerikanischen Gefühle zu irritieren. Llood George habe die Angelegenheit beim verkehrten Ende angefeßt.

Das führende amerikaniifche kommerzielle Blatt „New Bork Journal of Commerce' sagt dagegen, die Note werfe eine Fiag« auf. die sorgfältig und in großmütiger Weis« be- kmr delt werk er ,vllte. Die amerikanifck>e Politik sei bisher engherzig gewesen. Die Zeit werde kommen, wo die Lage m mciischensreundlicker und großzügiger Weile be­trachtet urrden sollte.

,.M> iiitng Post" schreibt in einem Leitartikel, das ein­zige Lund, das Ciund habe, stch über die Balfour-Note zu freuen. i«i Deutschland, weil die Note geeignet sei. die Kluft zwisch,ei> Gioßbriiannien und Frankreich zu erweitern.

W. T.-B. Paris. 2. Aug. Das „Journal des Döbats" schreibt zur englischen Note in der Frage der Kriegsschulden: Der unvermittelte Entschluß der englischen Regierung, die plötzlich eine seit 14 Tagen schon beraestellte Not« überreicht, ist ein Rätsel. Der für die Absendung des Schriftstückes gewählte Zeitpunkt überrascht am Vorabend der Londoner BAvrtchung. am selben Tag. wo der Beginn dieser Ber- banblungrn zeitlich festgelegi worden ist. Wäre es nicht besser gewr-fen. daß man abgewartet und stch mündlich dar-' über Unterhalten lätte? Beinahe möckt« man lagen, das cnglssche Kabinett wisse, daß Boincarö einen Plan ver­schlagen wollte, und babe ihm den Boden unter den Füßen wegzieben willen. Man stebt schwer, auf welcher Grund­lage jetzt eine Verständigung möglich wäre. Zu welchen Beschlüssen können also die nächste Woche in London ver­sammelten Staatsmänner kommen? Wir machen nicht den Anspruch, cs sagen zu können. Durch die englische Note wird die Lage ganz und gar gewanbelt.

Der „Temas" sagt am Schluß seines Leitartikels: So gemäßigt in der Praris die englische Forderung ausfallen mag die französtsche Regierung muß Vorsorge treffen, ihr Nachkommen zu können Dazu bat sie nur ein Mittel: ein System ins Werk zu sehen, das ihr die unmittelbare Einziehung gleichhoher Summen von Deutsch- land ermöglicht. Denn die Einziehung dieser Summen erhält durch den Entschluß Englands einen besonderen dring- l:ck>en Charakter, der im Versailler Vertrag nicht vorge­sehen war.

Die „LibertS" schreibt: Es ist klar, daß Frankreich seine Handlungsfreiheit gegenüber Deutsch­land wieder gewinnt, die es mehr oder weniger aufgeqeben batie so lange oft verivrockene und niemals aewäbrre Kompensationen in Aussicht standen. Diese Aussichten gaukelte man uns vor. wie man einem Kinde ein Sviehzeug zeigt damit es st-ll ist. Der Schleier, der die enaliscken Hrnte:-grdanken verhüllte, ist jetzt gerissen. Unsere Freunde, die niemals ernstlich daran gedacht baden, für ihre eigene Rechnung das mkndeste Opfer zu brinaen. befleißigen «ich. uns alle erdenklichen Zugeständnisse zu entreißen. Jetzt, wo ihr Ziel aufgedrckt ist. dürfen wir uns über die Unier- tützurg. die wir von anderen zu erwarten baden, nicht mehr de>: Schatter einer Illusion machen. Rechnen wir nur aui uns Trifft und führen wir endlich-unseren Schuldnern gegeir» über ein« feste Politik durch.

Die französisch«belgische Meinungsoerschiebenheit.

W. T.-B. Paris. 3. Aug Der belgische Ministerpräsident T b e u n i s bat einem Redakteur des „Oeuvre" zu der Frage der Ausgleichszahlungen erklärt, in seiner Antwort an die deutsche Regierung bemerke P-nnrar«. ste unternehme keine Ansirenaungeil. um nie Zahlung der den Ausgleichsämtem schuldigen Summen durch die wahren Schuldner, d. h. durch die Privatverioncn. zu -'rmbalichen. Indem der französische Ministerorässoent das iaa-. nähere er sich dem bel­gisch e n Standpunkt W!'in man in Brüssel sich weigere, di« Ausglkickszuhluage.i von den Reparationen zu trennen, wall« man nicht, daß das Reich sich für die Staats­schulden zablungsuntabig erklären könne und stch an die Stelle feiner Staatsbürger setze Man befürchte in Belgien.

"ik Deutschen zwinge, sie oorriehen würden. d,e Ausgleichszablungen zu leisten und sich den Reparations­zahlungen zu entziehen. Das wäre vollkommen zum Vorteil der deutschen Eroßbantiers und der deutschen Industricllcn. Aber gerade diese leien es. die alle Welt zum Zablen zwingen ss'Opk-.., Die franzostsch-belgis be Meinungsverschiedenheit drehe stch also nur um die Methode. Im Laufe der Beratun^ii von London werbe eo zweifellos möglich sein, euw^mttler« Liui» »u finden, die alle Verbündete» tuweämui