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Sonntag, 25. Juni 1922
Morgen-Ausgabe.
Nr. 291. ^ 70. Jahrgang.
Die Ermordung Dr. Rathenaus. ,
Einzelheiten über die Mordtat. — Ungeheuere Aufregung bei der Mitteilung im Reichstag. —
Tätliche Angriffe auf Abgeordnete der Rechtsparteien.
Kaum eine Woche nach dem Freispruch im Lffen- burger Prozeß wegen des E r z b e r g e r - M o r d e s und nur zwei Tage nach der Ermordung des englischen Feldniarschalls Wilson muß der Draht heute schon wieder in alle Welt die Nachricht über einen politischen Mord verbreiten, dessen Folgen von unabsehbarer Tragweite sind. Die schändliche Tat der Mörder, die den Außenminister des Deutschen Reiches Dr. Nathenau nach einem wohlvorbcreiteten Plane in feiger Weise erschossen, vernichtete nicht nur das Leben eines einzelnen Menschen, der sich in vielen Dolks- kreisen besonderer Sympathien erfreute, sie vernichtete auch die Hoffnungen, die an das Wirken dieses Staatsmannes geknüpft waren. Wer die Fähigkeiten Dr. Ratbcnaus, seine eininenten volkwirtschaftlichen Kenntnisse, seine staalsmännische Gewandtheit und sein diplomatisches Geschick kannte —- und wer hatte nicht Gelegenheit gehabt, sie aus der erfolgreichen Tätigkeit T>es Wiederaufbauministers und des Neichsautzen- ministeis kennen zu lernen — wird mit Abscheu und Schaudern die ruchlose Tat verurteilen. Der politische Mord pflegt die letzte Konsequenz heterogener Auffassungen über politische Ziele und deren Erfüllung zu sein. Mit der Vernichtung des Lebens sind für den Attentäter uno se-ne Hintermänner immer die Absichten nach Vernichtung und Zerstörung bestimmter Ideen verknüpft. Wird die Tat von einem einzelnen ersonnen und ansgeführt, dann tritt das psychologisch zu wertende Moment in den Vordergrund ist sie aber die Folge einer gewissenlosen Hetze, die den Mörder dingt, so muh sie um so schärfer verurteilt werden. In den letzten Wochen hat trotz aller Mahnungen vernünftiger Kreise die Propaganda extrempolitisch gerichteter Kreise so affen gegen gewisse politische Staatsmänner gehetzt, daß es beinahe verwunderlich gewesen wäre, wenn ihr nicht — wie seinerzeit schon im Falle Erzberaer — die Tat gefolgt wäre. Daß sie sich gegen einen Mann wie Ntztsienau richtete, kann nur als Beweis dafür gelten, daß er wegen seiner Tüchtigkeit, der An bequemste war. Die Mörder — es handelt sich noch den letzten Meldungen um mehrere — sind leider entkommen. Man kann nnr wünschen und hoffen, daß ihre Erareifung bald erfolgt und damit die Möglichkeit gegeben wird, die Verschwörung gegen den van seinen politischen Freund-n ebenso geschätzten wie von stinen Gegnern aebaßten Staatsmann aufzn- decken. Denn wenn ein Attentat auch in einem mißleiteten politischen, darum aber nicht weniger verbrecherischen Motiv seinen Ursprung hoben kann, so ist es doch in ersier Linie eine Kulturschande. die der ganzen Ration solange anheft-'t, bis seine Urheber an den Pranger gestellt sind. Und wer sollte schließlich noch bei uns irgendwie Lull haben, sich Staatsmann und Fübeor zu betätigen, wenn er dabei riskiert zu passender Geleaenbeit van Gegnern seiner Überzeugung einfach niedergeknallt zu werden.
Zu der gerinnen Zabl deutscher Resiovichefs. die nicht aus rem Pattomrut oder ans der juristischen Kartiere ber- voraeaan-wn ünd sondern eine Stellung im w irisch östlichen Leben mit dem Miuiste.sesiel vertausch! babea. sebörte der Reichsaub-nminiller Dr. R a t b e n a u. Am 29 September 1W7 als Sokm Emil Rutbenaus. des Schövfer; der ANgem-inev E'eklrizllöts^Eescll!chost. in Berlin geboren, studierte er noch Absolv'-runa des Wilbelm-Gumnasiums in Rerl'n und Strghbura PbMk vnd Tbemie: Matbemaiik und Pbilrlogw in München außerdem Maschinenbau. Z» den So'chschulllbrern. die >bn um meisten beein'luht haben, ae- bgrien Diltberi und Selmbottz. Nach Vollendung seiner Studien und nach keiner Doktorvromotion war er. mebiere Jabre tichnilcher Beamter der Aluminium-Jndustne-Aktieu- aest'llschall zu Neubau'en in der Schweis und wurde dann -bstg eister Direktor bei den Elektrochemiichen Werken :n Bitttrllld die e- bis lRPB leitete und für die er „rohe An laaen in Dcnischland. Ruhlond und Frankreich baute. 189b Irak er als Etc! der Abteilung rür Zentralstationen in die Sdtima der A. E:-G. ein. ISO? wurde er aus der Erkenntnis "w' der Notwend'gkeit eines engen Zusammenhanges zwischen Zndnstrke und Banken heraus Mitglied der Berliner Handelvuesellschast. 1907 leate er dielln Posten weder, blieb aber im Aufsichtsral des Institutes, um dann nach dem Tode llinis Bakers den Vorsitz der tzaudelsgefellichgst im Auk- fichtsrar »u übernehmen. Schon vorbei ^1007/08. hatte er mit dem damaligen Staatssekretär Dr. Dernbura die deutschen Kclonien bereist und über das Eraebnis dieser Reu? einen eivaebeiden amtlichen Bericht erstattet. 1912 wurde Waller Raibeunu rum Vorsitzenden des Ausstchtsrates der AEG gewählt und feit 191 r> war er Praiideni dieser Ge- sillschc.fi und damit thr eigentlicher Leiter. Tr legte dieses Amt nieder, als er im Juni 1921 von dem Reichskanzler Wirtb »um Ebe! des wegen unserer Revarationsver- vflichtimatn io ungemein wichtigen, aber feit längerer Zeit verwaisten W i e d e r a u l b a u m.i n i N e r i u m s ernannt wurde Der Lauvtürund der Ernennung war der groie Ruf.
den Walter Ratbenau mit Recht als Organisator genug. Tr velzichtele au» alle wirtschaftlichen Erveriinenle und widmete sich n.ur de» unmittelbar prakiiichen Wirkschattsauiuaben. die durch dcn Beiiailler Friedensvertraa und die loateren Abkommen mit der Entente gestellt worden und. Als Wre- deruuibauminister verhandelte er mil dem Franzsin» L o ,i ch c u r über ein besonderes Abkommen, best:. Sachleistungen. das sogenannte Wiesbadener Äv- kommen. Mit seinen demokratischen Parteifreunden trat er dann im Oktober 1921 aus dem stch umbildenden »weiten Kabinett Wirtb aus. Jedoch lieh er der Regierung Wirtb nach wie vor seine Hille. So ging er im November 1921 au ..r>rllaten" Befprechungen nach London. 2m Januar 19 — vertrat er sogar amtlich Ne Reichsregierung ^aui der Konferenz in Cannes, blach der Rückkehr von dort wurde, er Ende Januar zum Reichsminister des Auswärtigen ernannt. Seine volitilche Tätigkeit tn der iurigsten Veigcivgcubeit. bei welcher insbesondere die Vertretung des Reiches ouf der Konferenz von Genu a und der Abschluß kc? Ravnllovertraaes bemerkenswert sind. ist wohl noch in frischer Erinnerung.
Las Attentat.
W.T.-B. Berlin. 24. Juni. (Drahtbetickt.) Bisher ist festgeftellt, das; das Attentat von einem Kraft wagen nnsging. Drei Männer sollen sich in diesem Aut« beiunden haben und beim Überholen des Autos von Dr. Rathenau in nnuutcrbrqchrner Jvlge R e » o l v e r f ch ii l > e abgeaeoen und eine Stielhandgranate arwo.rsrn. haben. EinSchnddurchden Mund war tödlich. Die Tater sind bis ictit noch nicht ermittelt. Der Tatort nt eine Ecke am K ö n i a s v l a ii welche zur Zeit des. Attentats wenia belebt war. Das R e i ch s t« b i n e t t »st »m kteickstao veriammelt. Präsident Lobe und Bräsident L e i n e r t nobmen on der Sitzung teil. Es wird über die Laae »er- liandclt. Die Regierunosgebäuds, wie der Reichstag u>w„ habe» halbmast gehibt.
Tis Erregung im Reichstag.
llr. Berlin. 24. Juni. <E''g. Druhtberich.l 1 über die näheren Vorgänge bei der Ermordung wurde bisher folgendes „litaetsilt: Das Attentat bst heute früh im Srunewald in der Ksnigssllee ttartac-funven. D r« i v r r m u m ml e Männer waren dort im A >tv dem Krastwagen des Reichs» Ministers gefolgt und hatten beim Trschsinrn des Krast- wagrus des Ministers mit Handgranaten das Attentat verübt. Der Sehn des Reichitagsahgeordiieten Dern- b uea lall Zeuge des Borkalls gewesen sein. Bei dem Attentat must auch ein M a i ch i n c „ ,, « >ö e h r Verwendung gesunden berw. in Tätigkeit getreten sein, da der K ä e v e r d e s Ermordeten acht Schüiie aufweist. Di« Tater sind mit ihrem Auto entkommen. Die Versolguva der Attentäter durch die Schupo mit Antom -bilen wurde sosort aufge- romme». In, R e » ch s t a a e herrscht wegen der Ermoednng Dr. Rathenaus eine ungelicucee Errrnuna. Di« beu- tiae Rctchstagsiltuiiig wird nach einer Kurdo buna des Ncichsvraüdenten sofort ae schlossen werden. Um 12 Mir trat der Ältestenrat des R.'ichslags iusammen. Die um 12 klhe angeieätr Sitiung wurde vorläufig noch b>na»sae- fchvben. Um 12s» Uhr kam es im Sitzungssaal, wo sich bereits viele Abgeordnete a»fh'elte:r, in einem unae- heuren Tumult. Der Abg. Genera! «.Scheck» (Deutsche Bolksv.). der ,n den Wandelhallen mit Abgeordneten der Linken in Wortwechsel geraten war. trat in den Siininosaal. wo Mitglieder de« unabhängigin und kommunistiichen ssirak- »ion mit lautem Geschrei ans ihn eindrangen und ihn nie- derickluaen. Cs entstand ein ungeheuerer Tumult. Boi, allen Seiten stürzten Abgeordnete herbei, eben»» die Beamten des Reichstages. Die Besucher^ der Tribünen batten sich in hoher Erregung von ikren Siben erbib'i. Schrille Schreie und laute R n k c ertönten. Es »elang schliei-lick» de>> 2lü- geordneten Schach in den Arbeitsraum der Stenogravhen z» bringen, dessen Ei-'gangspkoeten aefchlessen wneden. Um 12."N Uhr erschien Präsident Lobe im Sitzungssaal und er- ktärte. er könnte itn Augenblick die Sitzung nicht er- ö s s n e n. er bitte iednch dringend, von Tätlichkeiten in diesem Raum« abzuseben. Ben der L'Nken ertönten stürmische Zurufe: ..Raus mitten D c » t i ck, n a t i o n a l e n." Auf fortgesetztes Bitten, des Reichstagsvräsisenten. den Sitzungssaal zu verlassen, bis die Siiuing beainnc. verliehen schlieglich die Abgrgrdneten in gröhter Unruhe den Saal.
Zveiter wird noch berichtet: Der Reichskanzler machte, im Zustand der höchsten Aufregung von dem Vorfall im Reichstag Atitteilunn Beim Verlassen des Kaules wurde der Abgeo»d"ete Selskerich tätlich angegrissen und mit Sckiinvsworten. wie ^Mörder" bedacht.
Ter Zwischenfakl mit Dr. Kelfferich.
8r Berlin. 24. Juni. (Eig. Drabtbericht.) Kegen 12 Ubr svielte sich in den Wandelg'ingen des Reichstags ein w e i - teeer Zwischen fall ab. Ein junger Mensch erschien mit cinein R o ! e n st r o u ch mit schwarz-weih- rotem Band. Der Mann wardr sofort von linksstehenden Pclitikern vnd Journalisten anorhalten. ihm der Roien- strvl'ch entrissen und der Mann die Trevve hinuntergeworfen, wo er sosort von einem Kriminalbeamten verhaftet wurde. Avi dem Roienftrauh stand geschrieben: ..Dem Verteidiger vaterländischer Interessen Dr. Selsserich gewidmet." Im S t e u e r a u s s ck » h des Reichstags wurde während den Sluskührungen des Ministerialdirektors Dr. Pcupitz dis Nachricht von der Ermorduna bekannt. Die Abgeordneten Lartlrib und Bernstein lS»z.) kvrangen aus und riefen dem gleichsalls stch erbebenden Dr. Helsse, r i ch zu: ..S i e i > n d d e r M ö r d e r. das rit die k-rucht Ihrer gestrigen Rede!" Helfierick versuchte, den Sitzunas- saal zu veilassen. wurde aber von Abgeordneten der Linken umringt, die mit drehenden Jausten aus ihn riu- draaaeu uud immer wieder rleiea: -Merderl"
Bet (et Betlinnm m SasnMAßiei
Br. Berlin. 24. Juni (Eig. DrakttSericht.) Das Reichs- kablnetl trat bereits gegen Mittag zu einer Sitzung zusammen und wurde mit einem Nachruf des Reichskanzlers Dr. Wirtb kür Dr. Ratbenau eröffnet. Man trat in die jachlicheu Beratungen, und zwar unterhielt uian sich über die zu ergrciscndcn M a h n a b m e n. In Vorbereitung ist die Verhängung des Ausnahmezustandes mit vorübergehender Tinfevung von Ausnahmegerichten und das Verbot van.Regt- mentsseiern. Kegen ü Uhr nachmittags wird das Reichskabinett abermals :u einer Sitzting znsammcn- treten, um die inzwischen ausgearb.'iteten Entwürfe za prüfen. Kegen 3 Uhr will der Reich »tag zu einer Trauer- kundaebung sür den erinordclen Minister Dr. Raibera« zummmrntreten und h:ute abend :»m 7 Ubr zu einer weiteren «ltzvng. um eine Regier n ngserklärung entgegenzn- nebtnen. Nach Beendigung dieser Regierungseiklärung w»rd der Reichstag sich vertagen und morgen Sanntag um 12 Ubr erneut tagen.
e,E n Anschlag gegen die deutsche Republik".
Br. Berlin. 23. Juni. (Etg. Drabtbericht.) In parlamentarischen Kressen versickert man. Lutz dies« Mordtat eiieen Anschlag gegen die demokratische deutsche Revubsik bedeutet. Ein« Uriacke dazu ist allerdings die autzerovdentliche Erregung, di« m dem oeuUcken -Volk »ntotge der Reoarationsforderun- gen der Entente b'neingetragen worden ist. Di« un- ^rchgiebiqe und unversöhnliche Haltung muhte dr« deutsch« Republik zu Zugeständnissen veranlafien. di« nuch- tveislich über das Rtah dessen bln.ausgingen. was Deutschland in der Lage O. ru trugen. Die vollständige Zerrütt u n g u „ i t r« r Volkswirtschaft, di« den«rn>d« Entwertung d^ Mark und di« dadurch immer ichwrr- riger werdend« E rFll e n z des einzelnen batte die Erreaiiug bis zur S » t d e b i tz e gesteigert, die diesen furchtbaren Anschlag gegen Dr. Ruibenuu und damit gegen di« deutzcke Revublll ausaelost bat. Einer der kä bi asten Männer der jungen drutzchen Revublik. die sich unter den ichwieriasten Derbnltr-illen zu bilden und zu festigen versuchte. sst dieser Erregung, die allerdings auch, das muh osten getagt werden, durch die mancherlei Reden den tick nationaler Abgeordneter g e l ch >i r t wurd:. zum Ooker gefallen. Solange die Täter >:och nickt festg-stellt sind, ist es natürlich noch unmöglich weitere S.ch?uhfolg;rungen zu ziehen. Das eine ober darf gesagt werden Rlitbeuau wäre nicht eriibosien worden, wenn die Entente den Versicherungen der verantwortlichen Vertreter der jungen deurkchon Revublik geglaubt und demeirtsorechend die Reparationslnst.»ngen berabgeietzt batte.
Das Beileid des diplomatischen Corps.
Br Berlin 24. Jun:. (Eig. Drabtbericht ) Nuntius V a c e l l i ist sofort nach Bekanntwerden der Ermordung Dr. Roibeuaus im Reichstag erkchienen und bat dem Rc'chspiäsidenten und dem Reichskanzler im Namen des ) ge«umie^ divlcmatisch-n Korvs in Berlin und im Namen des Pavstcks iein berzlichstes Beileid über den lchweien Vtrlust den Deutschland durch die Ermordung Dr. Ratbcnaus getroffen bat. ausgesprochen.
Die Ermordung des Marschalls Wilson.
W.T.B. London. 24. Juni. Die beiden Mörder Wilsons wurden dem Vvlizeigerickt vorgefübrt unter der Anklage. Wil'on vorsätzlich ermordet und zwei Polizisten und einen Zivilisten zu täten versucht zu baben. Die Angeklagten. die beide verbundene Kövte batten und noch die Spuren der vorgestern erlittenen Verletzungen zeigten werden vorläufig bis zum 1. Juli in Saft bebalten. Der cffeniliche Ankläger erklärte, das Gericht werde wabrlchein- lich die Zeugen in diesem Jolle gebeim ballen müsien. uud erlvckie die Presie. ihn in dieser Hinsicht zu unterstützen. Die Polizei ^oll im Besitze eines Schrisistückes lein, aus dem das Bcstcken einer sorgtälliq ausoearbeiieten Verschwörung gegen das Leben gewiller Versönlichkeiten und die Absichr eines t e r r o) i st i s ch e n I e l d , u ge s bervoraebe. Die Beborden ergriffen »veitgebende Mahnabmen. um das Leben der Kab»n«llsmitglicder und anderer angelebener Persönlichkeiten zu sckutzen sowi.e die Sicherheit des Eigentums, n-t l'lst London. 23. Juni. Im Unterbaus wurden Ebamberlain und der Staatslekreiär des Innern Ebortt mcbr als eine balbe Stunde mit aufgeregten Jragen nach den Begleitumständen, der Ermorduna Wilions bestürmt. Ebamberlain teilte mit. doh gestern nachmittag vom Premierminister, dem Staatssekretär des Ministeriums des Innern und ibm selbst eine Reivrechung mit Beamten der Pelizeibeborde abaelmlten worden sei. Es seien ioiort die notnendigen erchritte eingelellet worden. In der letzten Nach» lallen Polizeistreifen staitaesunden. die zur Entdeckung ran Waffen und Brandköroern und zur Verbaf- t u n g von 15 Männern und einer Iran aesiibrt bätlen. vtute wurde wieder eine Besprechung abueballen. — Sbortl erklärte, dah keinerlei Mitteilungen eingegangen seien, die die Rebördcn zu der Annnbme aefübrt hätten, dah das Lcbcn des Maischalls in Gefabr sei. — Die eingebende Beratung der Lage in Irland lst auf den 26. Juni ai-gtictzi.
0. London. 24. Juni. (Eia Drabtbericht.) Der König Hai wegen der Mordtat an Murschall Wilson das für an- lählich des Geburtstages des Prinzen von Wales geplante Ealad'ner abgesagt. Die gesamte Presse ist sich darüber einig doh der Mord an Marschall Wilson die Tat eines Ertremisten der irischen revublilanischen Partei ist.
