Nr. 158. Samstag, 1 April 1922.
Wiesbadener Tagblatt.
ASend-Ausgasie. erstes Blatt. Seite 7.
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^nb'SßanfQbtÄ 6 - In DeiüÄandpflegt"man°in erster fijntc Kindern unausführbare Aufträge zu erteilen, bia mird der Avrilnarr meist mit dem Svruck begrubt. „Avril. Avril. Avril! — Man schickt den Narren, wobin man wAl. iLesting gebraucht den Ausdruck ..zum Avril fchicken) -,n amri«land be bt «- .April kann mdaun wat m will! Man oflest dort einander mit allerlei scherzhaften Fragen fovven (..de Geck ansckaen"). wie ,. B.. ..Klaas will sin licrau neet länger bebben, ..Warum neet. ..Se is na stn Sinn lang genug." ».sw In Schweden nennt man den An- aMbrten wie bei un^ Avrilnarr. Die Danen.sprechen vom Avrillaufen (loebe Avril) oder Jvrilweisen (wile in Apr,l)
Ich England 'S der 1 W ANernarrentag es beteiligen sich dort Kinder wie Erwachsene an den °erschi-d-nart.gsten
bald Petersburg ttebe in Klammen und /iurzie entsetzt auf die Strabe. Zum Scklub erschien Peter selbst und nun er- folgte die Erklärung, dab er stck nur einen Avrilsche.z a- oubt habe. Zur Entschädigung für die gestörte Nachtruhe und die ausgestaudene Angst bovirtete der Zar alle reichl.ch mit Getränken, so dab die Sache ichliebllch »ur allgemeinen Zufriedenheit endete. Ein anderes Mal 0719) lud Pet.r den Hoi und di« vornehme Gesellschaft »u eine. Borsteuung
an. in der ein deutscher Akrobat Proben seines angewobn-
licken Könnens ablegen sollte. Nachdem das Publikum bereits einige Zeit auf den Beginn der D^l^ellung gewartet batte, hob sich der Vorbang und mau sab ein Plakat mlt de. Inschrift: Avril! — Friedrich Wilhelm I. von. Peeuhen schwärmte ebenfalls für Avrilscherze, di« gliedern seines Tabakskollemums ersann. Diese Foonereien sollen meist reckt derber Art gewesen, sem. Als Entschädigung für die ausgestandene Angst erknelten die Genarrten Geschenke. — Auch am französischen Lose. trieb man am 1. Avril allerlei Tollheiten und Ulkereien. Unter Ludwig XIH. wurde der Scherz eines lothringischen Prinzen viel belacht, der mit seiner Gattin in. D°uerntracht die Sckildwachen in Parts zum Narren dielt... Napoleon. I. batte an Aprilscherzen ebenfalls sein Vergnügen, er beteiligte stck sogar persönlich daran. —„Seit dem 19. 3af>ifiun- dert erfreuen stck wissenschaftliche Aprilscherze «iwber Beliebtheit. 183b meldete die New Bork Sun d,e Erfindung eines Fernrohrs durch Sersckel und Lewster. Mittels deste., die kleinsten Gegensta-ide auf dem Monde erkennbar leien.
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Es dauerte mehrere Monate, bis stck die ganze Geschichte als rin Avrilschem beransstellte. — Edison war ^wiederholt der Held
ein Aprilscherz beransstellte. — ->v>i*.> „r* ö
Leid von Aprilscherzen so brachte eme New Borker vor Jahren einmal die Mitteilung, er habe eme Maschine
Zeitung
erfunden, mit deren Hilfe man aus. Master Wem und aus Erde Getreide bereiten könne Die Zahl der auf diesen vlumoen Aprilscherz öineingefallenen soll grob gewesen sein. _ E -
Starte Männer.
Huinor der Strafte.
Von Egon S. Strabburger.
Die Strabe diene dem Verkehr. bAt das Wort von weltgeschichtlicher Bedeutung, aber der Verkehr geschiem o m der verkehrtesten Weise- weshalb °'el- Unannebmlick keilen lick ereignen und wesbalb bas Straventeoen uns u Merestant "scheint. Das ist nicht nur heute so. das w°r immer Io und der grobe Kupferstecher vogarth uno oer
ebenso tüchtige Rowland'cn als Karikaturist ste beide hielten den Lunge: und die Komik der Gaste fest uns freuen uns heute noch des Pechs "?-d der Deü>reb b flostener Zeiten, imnsteren uns. wenn die Menschen^grore^
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"'^AuFzu?Nder französischen Revolution feiexte d«
Strabenbumor Triumphe undioennerst die ^amen tvofr lutionswütend mit aufgelöstem Gaarden surren , stürmten und wie raiend uber dre Stratzen eilten, ^regeso wubt lockenden Herzens, so mag das immerom mov.^-> Eeläckter ausselöst baden.
„ackgeben können ffi wofetn nickt Riesen-
demoMraLV'8lg-rn -in rrrbiger. Jeder A ^ Beschäftigung nach und das om- und vermögen ianr
““fflfäÄÄÄ» SitAn. «nd
harten "“eine” Meile weiter." — In Belgien kennt man mancherlei Aprilscherze. Avrilfische genannt (poleson ä avi-ll). ste bestehen meist im Versenden von. «cherzbaefen. deswegen deibt der Tag Verzendekensdag Kmdern Dienstboten usw.. welche man mir einem Brief oder einer unausführbaren Bestellung »ortschickr hangt man unbemerkt emen Zettel mit humoristischer Inschrift oder erne UMmur auf den Rücken, man schwant ihnen auch wobldas Gestckt mit Kohle an. - Über die Entstehung, des m Belgien, und Frankreich gebräuchlichen Ausdrucks poisson d avrn fltbt es verschiedene Deutungen, man leitet ihn von den Fischen, dem Sinnbild der Fruchtbarkeit ab. dem Attribut der Venus der lei den Römern der 1. Avril geweiht war.. Emme Forsche* behaupten, er sei ans folgendes Vorkommnis zuruckzusubren. Em bei Ludwig XIII. m Ungnade gefallener Pnnz von Lotbringen. der im Scklob von Nancy gefangen sab, soll stine Freiheit dadurch miedererlangt baben daher an einem 1 Avril die Meurtbe durchschwamm. Als die Flucht lÄ an nt wurde, svottete man. die Franzosen ^batten am 1 Avril einen Fifck entschlüofen lasten. emen Avrilsisch — Mit dem in Frankreich meist, am 1. April beginnenden Fischfang der gewöhnlich uneraiebm ist iind.somit den Fischer narrt bat man den Avrilsisch gleichfalls m Verbindung gebracht — Der französische Kulturbistoriker Quitard dagegen ist der Ansicht, dab der Ausdruck ,eme Entstebung einem Erlab Karls IX. aus dem Jabre 1561 verdanke, durch welchen das Neuiabrssest vom 1. Avril auf den 1. Januar verleg? wurde.^ Weil man nun die üblichen Neumbrsge- schenke nickt mebr am 1. Avril austauscken konnte begnügte man stck mit scherzbasten. Angebinden und fovvte stck durch Scheingeickwnke die man. ebenso wie die darauf Lmcmge- iallenen AvrilfNche nannte Übrigens «-bt in.Frankreick! die Sitte der Avastcherze nur bis in vas i^,2abrbunderi! zurück, wodurch Quitards Annahme noch an Wahrschemlich- keit gewinnt — In Italien kannn man die Aprilscherze bis «31 MrfMoirfotnen. ste stnd dort heute noch sehr b-l.ebt Aus verschiedenen Landern sind uns ..Uastlsche Aprilscherze überliefert worden. Beter 1 Rs^ Avri? e?ne stck einmal dm Eck-r, tn der Nackt zum l. Avrii eme »eiien-ibrnnst zu inszenieren. Als nun Sie ''lammen oer
Lltigen Solzstöbe -mvorfoderten die Feuerglecken er-
klangen, ^ie Trswnnelnrasselten^glaubl^dle^^evvlleruna.
Mann und Frau
Von Martin Feu»twanger.
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Man siebt dock", lasen die iungen Mütter --dZ Most e.n
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I tn dock schlieblick baratsfab-g ^Ä,2'„n unterm Arm Auge nur nickt für iunge Mädchen Zum Abendesten ve^
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künsunddreibigiabrigen 3ofina-34. fet bat eme Braris und stammt indem aus reickem v » könne
ernster und -twas or°u -n er Serr ENn KK'riacns nie nicht finden, dab er stark lei. ste halle e NA freut sich
ste mit ihrem Bräutigam zusammen, ist. dann zupft steivm die Krawatte zurecht und -"^stehlt ihm. ^ Zaf,noveratiouen
Lüs tfnt« M «Ä lat: -u»-.,
Über dieises anregende Thema erzählt Kurt Dovrn» m einrm unterhaltenden Kapitol des „Eportbrcwiers . das der Präsident des Reichsausschusses für Lechesubunsen heraus- gegoben hat. Allgemein bekannt ist ia di« Anekdott von. A u g u st dem Starken, der in Warschau zwei Evena- diere mit steifem Arm ,um Fenster hinausgekmlten haben soll. Mag dieses Stückchen auch erfunden >em. fo bat dieser gewaltige Herricher seine Kraft doch dadurch bewiesen, dab er imstande war. ein Hufeisen zu zerreiben. Immer wieder vevswchten sich starke Minner an diesem Kraftstuck, und oft mag es dabei nicht sam ehrlich zugegangen fern, indem das Eisen durch Bebandlun« mit Säure rm. Feuer odn berm Härten vorher präpariert war Aber einige solcher Lemun- gen stnd doch verbürgt. Auf Grund emer Watte zerrch Iobn Grün in Paris rm Jahre 1905 zwei vorher von Fachleuten untersuchte Eisen in 44 und 83 Sekunden: Vnrry Scherer vollbrachte denselben Trick in 3V Schinden. Das. Hufeisen wird in solchen Fällen ivdoch nicht eigentlich zerristen sondern abgedreht. Auch beim Kettensprengen, das man überall sehen kann ist oft ein kleiner Schwindel dabei: einige
©lieber der Kette sind glashart" gehärtet und zerspringen deshalb bei einem lräfiigen Ruck durch Atikvannung der Muskeln wie Glas. Ein anderes, enilchichen schwerer« Kunststück ist das Zerreiben von Kartenlviolem da bei solchen auch eine eigen« Präparation kaum möglich ist. Inrmer- hin gab es auch in diesem Fach Spezialisten, die es durch lange Übung so weit gebrächt haben, dab sie drei brs fünf Spiele aus einmal zerrissen. Hierbei kommt es wie beim Zerbrechen von Geldstücken ganz aus di« Kraft der Frnger an. Bereits ein Athlet auf dem Thron ist genannt worden: «in anderer war K a i s e r A l e r a n.d e r NI. von. Rub^itd. der einmal bei einem Besuch der Eifengieberel ernen Block von 3 Zentnern ohne weiteres m die Hohe hob. Roch ein« Reihe anderer Beispiele finden stck m den alten Chromken der verschiedensten Städte. Die Ehrontk der Stadt Graz erzählt von einem preubNchen Hauvtmann des stebenjahrigen Kriegs, er habe seinem durchgebent^n.. Pferd mrt emem etwas zu ungestümem Griff in die Mohn« sofort den Hals gdbrockwn. Dab sich solch« Kraftmenschen für Geld sehen lieben, fft natürlich alt: einer der elften vmr Johann Karl v Eckenberg, von dem erzählt wrrd. er habe erne 6 Fub lange Bank, auf deren einem Ende em Trompeter sab. an dem anderen Ende mit den Zähnen ln di« Hohe gehoben. SÜas überhaupt andauernde Übung erreichen kann, »erst das Beispiel des Wiener Athleten I ag e n d o r fr r^der es rm Lauf der Jabre dabin gebracht bat. dab ti mit dem Mttteb fiiiger der rechten Hand em« Last von 550 Ps-und beben konnte. -
»?ufe^ das "Äen^von'Romanen füllen ste nickt aus. Am Abend bat ste Hunger nach dem Leven und ste liebt nichts io lehr als in EcsiMckaft zn gehen, lus^g ,u sein zu tanzen und zu lacken. Adolf steht vor dem Examen. Er fortckt von den Wechselwirkungen, von Geschickte und Philosophie, er erörtert die Entstehung des Anarchismus, er liebt psychologische Probleme. ..Frau ENv fällt mir auf die Nerven", fast er zu seinen Freunden. ..das dumme Backfischgetue Ellv ist sünsunddreibi«. Jabre alt. Sie ist etwas rundlich geworden und bat dabei tm Gestckt svitzc bekommen
Sie läftl ftcb täglich massieren und nrmmt Damvibader ^Ju rauft Ud» kostbare Toiletten und wenn ste em runges Mad- d-cn flirten steht, dann sagt ste verächtlich: ..Das alberne
Ding'" Die Konkurrenz der Zwanzigjährigen kann ste nicht vertragen Eie fühlt stck geschmeichelt, wenn man. ste für schlank erklärt »nd wenn man sagt, ste leb« aus wie knavv dreibia Adolf ist der Liebling der Gesellschaft. Die Back- silcke finden ibn ..berauschend'^ die..Zwanzigiabrigen sehen ihm tief in die Augen, die Dreibigiabngen finden, dab er
iit Ellys^Tockter ist verlobt. Ellv selbst trägt im.Sommer weibe Blusen: wenn sie in Gesellschaft geht, ist ste in teuere und komolizierte Roten gehüllt^ und. zeigt ihren seidenen Strumvs und ihre Lackschilhe: aber d,e Herren beschäftigen ssch mit der Tochter und nicht mit Glly Adolf, ein stattlicher Mann in nen besten Jahren, bat stck mit e,ner drei- nndzwanzigiäbr'gen Schönheit verlobt., Gllo kann nicht be- a?eiiai was man an dieser ..Pute" ickon finden könne Aber die Objektivsten versickern, dab die beiden sebr glücklich leien.
Ellv ist Grohmutter. Rock immer .trägt sie seidene Strümpfe und Lackschnbe. Wenn ihr ein älterer Herr galant den Sol macht, dann lagt ste- .Ack was. ich bin eme alte Frau'" Aber ste freut tick doch. Rock mebr aber freut sie stck wenn vie Enkel auf ihrem Schob b«rumkl-ttern und von
ihr Märcken erzählt haben wollen. ^ 01 } ^ 0 i t mli T n 0ta uf öna« bekommen bat und der nie mehr in Gesellschaft gebt, erzäblt man stck. dab er von seiner rungen Frau betrogen
""Ellv. die Matrone, ist Witwe geworden. Die Höhepunkte ihrer Tage bilden die Besuche ihrer Tochter, ihres Schwieger-
Da Kutscher, der im Fahren schläft- die Dam«, die von
a« ssrrS-K&l« |
eiraie macht stck dadurch beliebt und wertvoll sttr den
Passanten. mt nQ(f) bet Pstrunkene bimu. 'der so vrackt- voll in Kurven torkelt so ist-der ernsteste Mann bereit, aus n,>ller Kehl»' zu lachen. Ilnd so grausam auch der Humor ist. dab^er Ein'beinige lein Räuschlein stck geholt, auck b»r teilt stck die Heiterkeit unter den Strabengangern mit.
Aber auck zwei Menschen erwecken ,n ihrem Schmerze ««dändiae Freude- es stnd dies die Eheleute oder Lieb«- dl« ibrc Wut auf der Strabe stck willen lallen.. Zu k.aule geschieht das sicher dauernd da und dort, dock mter- da Zwist im Haufe Habshurg" nur voram pnbUoo. schon weil der Austrag des Innen- «nb Geschicktsleben fla wöbnlich nickt ans Gallen und öffentlichen Platzen geschieht.
Im Süddeutschen, in der Gegend von Main». Mannheim und Frankfurt fanden auf da Strabe Karnevalszuge statt. Der ureigenste Humor der Straben Sreube
tun iuntt und (tlt. uoDuIcit^t als aller Falclnna der Balle und Vereine Da Ernst der Strabe wurde ,a angenehm unterbrochen und die Rübe und Würde von ihr. .die.für viele nur Langeweile und Ungeschmack bat. wurde auf Sinn- den ausaescbaltct und delain einen A^bren Änllria).
Und wir brauchen, eine^angenehme Abwechslung^ die^k
der an belebta
und WM UUU..JVI» V...V ....
wobltut und von manchen Seiifzern uns wenn es stck um tenen Blinden handelt. Stelle leine fest? Kundfckaft.bat
Sie'sckauen empört, meine Herrschaften? '
Ich batte ihn als freund, wenn er drehorselte und « war mein Morgengebet ick. gab ;bm täglich -in- Mack und bildete mir ein. ,-tzt habe ich Gluck, beute . . . ick war barmherzig. Gestern aber iah ich. wie er. die Orgel kunstga reckt an derselben Strahen'eite revarrerte. Das Sckild .gänzlich ertäindet" ward umgekehrt: darauf stand ..wir
streiken! und betrachtete ihn . . . er ward wütend
und Ickrie mich an: ...Du Affe, hast wobl noch, keines
als einem Jabrzebnt geschieden besuait., Dann rau,wen sie Jusenderinnerunäen aus und lachen hüstelnd über die schönen Tage. ..Ja. ia. wenn man alt ist.. sagt Adolf und bumvelt am Stock die Treppe binunta. wahrend stck Fra« Ellv von ihrer Haushälterin den Kamillentee bringen labt, ohne den sie nickt Icklafen kann . . .
Lebensweisheiten.
Don Dr. S. Baer (Oberdorf).
Frage den Adler nach (einem Ideal — und er wild v«s legen schweigen — aber das Huhn kann stundenlang darüber gackern und alle Spatzen singen's vom Dach.
Eine Krankheit braucht nur entdeckt, erfunden zu waLe« und gleich melden sich Tausende, die daran leidem.
*
Wo nicht gesündigt wird — da lebt keim Gott.
Wir legen am allaletzten die Febla ab. für dt« »Ä täglich gescholten oda geprügelt werden.
*
Bella ist es. an eignem Irrtum sich wund und web stoben, als imma weich zu liegen in fremder Wahrheit.
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Man macht alle Wett zu seinem Schuldner, wenn man von alla Wett nichts nimmt.^
Di« härteste Strafe für viele unverbesserlich« Bösewich- tet, — dab gute Menschen durch sie nicht irre werden und wankend in ihrem Tun und Glauben.
Dieselbe Not. die Len Teufel zwingt. Fli«gen.zu fvessen. lehrt auch die Fliegen zuweilen, den Teufel zu frellen.
Es ist furchtbar tragisch für den Mann, dab am Weib« so viel« zugrunde g«hen. ohne di« Liebe kennen gelernt r» haben. ^
Da Schwächling kommt schon über seinen Plan zu Fall — den Starten fällt nur feine Tat.
