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Mittwoch, 15. März 1922. ÄdeNd-AASgltbe. ^r. 126. ♦ 70. Jahrgang.

„Frei in den Lüften".

Am 5. Mai läuft für Deutschland das von der En­tente erlassene Verbot, Luftfahrzeuge und Motors zu bauen, ab. Wer aber nun etwa der Meinung^ ist, daß mit dem Ende dieses Verbotes der deutschen Fliegerei alle Fesseln abgenommen wären, der kennt die von den Regierungen der Entente verfolgte Politik schlecht. Zugleich mit dem Bauverbot hat nämlich, wie noch er­innerlich sein dürfte, die deutsche Regierung im Lon­doner Ultimatum auch die über den Friedensvertrag hinausgehende Verpflichtung unterzeichnen müssen, die Begriffsbestimmungen anzunehmen, welche die alliier­ten Negierungen über den Unterschied zwischen mili­tärischen und zivilen Luftfahrzeugen treffen würden Eine kürzlich veröffentlichte Nachricht des „Matin", daß die alliierten Regierungen sich über diese Begriffs­bestimmungen bereits geeinigt hätten, eilt den Tat­sachen voraus. Tatsächlich werden heute noch Ver­handlungen zwischen England und Frankreich über diesen Punkt gepflogen. Es wird auch außerordent­lich schwer sein, hier zu einem Resultat zu gelangen, denn die Abrüstungskonferenz von Washington, auf der beide Länder vertreten waren, die sich ebenfalls mit dieser Frage beschäftigt hat, ist nach sehr eingehen­den Verhandlungen zu dem Ergebnis gekommen, daß die Leistungen der Luftfahrzeuge keinen Anhalt gäben für die Art ihrer Verwendung. Man verzichtete des­halb ip Washington darauf, irgendwelche Einschrän­kung der Leistungen festzulegen, um der Entwickelung der zivilen Luftfahrt keinen Abbruch zu tun.

Im Gegensatz zu dieser Haltung in Washington hat die Entente sehr einschneidende Bestimmungen für die Dgnziger Flugzeugindustrie getroffen. So dürfen in einsitzige Flugzeuge hier keine Motoren über 60 PS: eingebaut werden/ Die ■ Maximalgeschwindigkeit wird auf 170 Kilometer die Stunde begrenzt und die Mit­nahme von Betriebsstoffen wird durch eine Formel be­stimmt, die die Reichweite des Flugzeuges auf 500 Kilometer begrenzt. Ganz besonders einschneidend sind auch die Bestimmungen für den Bau von Luft­schiffen. ' Es braucht kaum besonders betont zu werden, daß solche einschneidenden Bestimmungen die gesamte Fliegerei labmlegen müffen. Der Weltverkehr stellt an die Luftfahrzeuge natürlich ganz andere Anforderun­gen, als sie die Entente in den Bestimmungen für Danzig zuläßt. Der Luftverkehr geht weit über die Grenzen eines einzelnen Landes hinaus. Es sei nur daran erinnert, daß sich das Projekt, Südamerika mit Spanien durch eine Luftschifflinie zu verbinden, der Verwirklichung nähert. Anschließen würde dann eine Linie Spanien-Paris, an dies? wiederum Paris-Berlin, die hier den Anschluß an die in kurzer Zeit zur Er­öffnung gelangende Luftlinie Berlin-Königsberg- Moskau erreichen würde. Solche Pläne lasten sich aber nicht verwirklichen, wenn die Entente etwa ähnlich rigorose Bestimmungen auch für Deutschland treffen würde, wie sie sie über Danzig verhängt hat. In Washington ist nachdrücklich darauf hingewiesen wor-, den. gerade die zivile Luftfahrt sei geeignet, das Wirt­schaftsleben aller Völker zu fördern. Alle Fachleute — auch die Franzosen und Engländer machen keine Aus­nahme — sind sich nun aber darüber einig, datz an ein ziviles Luftfahrzeug die höchsten Anforderungen ge­stellt werden mästen. Am prägnantesten sind die an ein neuzeitliches Flugzeug zu stellenden Forderungen von dem bekannten amerikanischen Fachmann Lb. Lent zum Ausdruck gebracht worden. Rach seiner An­gabe bat als kurze Charakterisierung für die Leistun­gen eines Handelsflugzeuges zu gelten: „Ein Flug­

zeug. welches die größte Nutzlast über die größte Ent­fernung bei größter Geschwindigkeit ohne Zwischen­landung befördert."

Es scheint undenkbar, daß sich die Entente über die Ansichten der Washingtoner Konferenz und über die Ansichten der Fachleute einfach hinwegsetzt. Auch hier spielt allerdings wohl die Furcht vor der deutschen' Konkurrenz eine große Rolle. Diese Furcht scheint uns aber gänzlich unangebracht. Die ungeheure Steigerung der Rohmaterialpreise und die fortgesetzten Lohn­erhöhungen machen es für die Fabriken unmöglich, heute noch unter Weltmarktpreis zu liefern. Aber nicht nur für Deutschland selbst wären die Folgen einschneidender Bestimmungen verhängnisvoll. Nach dem Friedensvertrag hört mit dem 31. Dezember dieses Fahre? die Erlaubnis des freien t'lberfliegens der deut­schen Grenzen auf. Der Verkehr in der Luft kann dann natürlich innerhalb der deutschen Hoheitsgrenzen von der deuffchen Regierung"'nur für solche Luftfahr­zeuge freigegeben werden, die den vom Obersten Rat erlassenen Begriffsbestimmungen entsprechen. Damit aber wären auch alle ausländischen Flugzeuge, welche über die Begriffsbestimmungen hinausgehende Leistun­gen auftveifen, ausgeschaltet und ein überfliegen deut-

chen Gebietes wäre auch für ausländische Gesellschaften unmöglich gemacht. Hier bietet sich also immerhin der deutschen Regierung die Möglichkeit zu Verhandlungen, alls die Entente wirklich etwa die Danziger Bestim­mungen auf Deutschland übertragen würde. Außer­dem können die über das Ziel hinausschießenden Be­griffsbestimmungen für den Bau von Luftfahrzeugen sehr leicht die Folge haben, daß die deutsche Luftfahr- zeugindustrie in das Ausland abwandert. Dann ist aber gerade das vereitelt, was die Entente mit der Auferlegung ihrer Baubeschränkungen bezweckt, da sie dann keine Möglichkeit der Kontrolle mehr Hatz Aus allen diesen Gründen wird man es sich wahrscheinlich in Paris und London sehr gründlich überlegen, welchen Schritt man nun unternehmen soll, da man sich nur allzu leicht in das eigene Fleisch schneiden kann!

Neue Kohlcnverhandlunzen.

i: (i n o e erriari. nie oisoeixaen Yt i.”

au die Entente weiter d ur ch z u f u b r e n. uiü>.babe da­her eine neue Regelung des Koblealleferungsverfabrens be­antragt. . In dieser Form entspricht die Meldung nicht ganz den Tatsachen. Die gegenwärtigen Kob len!leierungsvei- pflichtungen Deutschlands sind nämlich vor einiger Zen. tn Paris für die Zeit bis Ende Avrrl festgelegt worden, wah­rend vorher das Quantum der zu liefernden Koblen von Monat zu Monat festgesetzt worden war. Deutschland bat letzt monatlich 1900 000 Tonnen Kohlen zu lrerern. Es ist ja allgemein bekannt, datz die Einhaltung diese., Pe.pf.icki- tungen der Regierung bislang nur unter Aufbietung der äutzernen Anstrengungen möglich gewesen ist. und dag wah­rend des Eisenbabnerstreffs di« Verpflichtung nicht einge­halten werden konnte. Es ist daher ierbitverftandlich. datz die Regierung fchon letzt, vor Ablauf,des Übereinkommens, eine neue Regelung worbereitet. und, es. tit zu hoffen, datz sie erneut auf. di« ungeheuren Schwierigkeiten, die sich aus diesen Verpflichtungen kur. das deuticke Wrr>- ichaftslehen ergeben haben. Hinweisen wird. Wie weit solche Bemühungen Früchte haben werden, bleibt allerdings ab- mwarten. Bislang sind alle derartigen Sinwe.lse ergebnis­los geblieben. Eine kleine Änderung der Lage ist allerdings dadurch eingetretrn. datz die deutschen Koblenoreise da- Weltmarktsniveau erreichen, so dah stch auch für Frankreich die deutschen Koblen wesentlich teuerer als bislang stellen werden, wenngleich ia auch die Summen nicht ausgezablt. sondern nur auf Revarationskonto sutgebraÄt werden.

Bor weiteren Erhöhungen der Post- und Eifenbahn- tarise.

Br. Berlin. 15. März. (Eig. Drahtbericht.). Halbamtlich wird zu den neuen Tariferhöhungen bei Post und E i ienba b n im Einblick auf die Gebal tser bobun = n e n frctnnft: So weit die P ost tn Frage kommt, hüb int Angerblick im Reichsoostministernun n o.ck k e i n e r t e r Erwägungen dieser Art im.Gange, wie die Mehraus­gaben. die durch die neuen Gehälter der Postbeamten ent­stehen gedickt werden können. Darüber werden voraussicht­lich räch beute die Beratungen im Poftmmisterlum wie. auch im Finanzministerium beginnen. Hingegen durften bei der Eisenbahn die neuen Tariferhöhungen zu erwarten sein. So dürfte die Eisenbahnverwaltung für die .neuen Lohne etwa acht Milliarden Mark aufzubrlngrn haben. Erfahrnngsgewäb Haiti n neben der Lohnerhöhung, drxie neuen Forderungen auch eine Metallvrerssteigeruna im. Ge­folge Die Ellenbabnvcrwaltung rechnet auf Grund ibrer vorläufigen Übersicht deshalb mit einem weiteren Betrage von etwa 5 Milliarden Mark. Danach durfte der vom Reichsverkehrsministerium aufzubringende Gesamtbetrag etwa 13 Milliarden ausmachen. Zur Deckung dreier Summe ist eine weitere Erhöhung der Elfcnbahntarisc in Aussicht genommen. Sie wird sich jedoch nur auf den Güter­verkehr und nicht auch auf den Personenverkehr erstrecken. Diese wird 20 Prozent betragen.

Das Märchen vom wohlhabenden Deutschland.

I) Paris, 15. März. (Eig. Drahtbericht.) Rach Loucheur wendet sich nun auch der franzöft,che Abge­ordnete Renault, der von einer Reife nach Deutsch­land zurückgekehrt ist. gegen das Märchen von einem „wohlhabenden Deutschland", das nach «?nßen einen Bankerott vorspiegele". Renault erklärte nn „Matin , die Reparationspolitik, die die Alliierten bis­her betrieben hätten, müsie geändert werden. Der Abgeordnete verwirft die Sachleistungen ebenso wie eine internationale Anleihe. Er schreibt dann weiter: Die Lösung des Reparationsproblems kann nur tn einer Erhöhung des deutschen Pr i v at k ap, t al s liegen Wie der Minister Hirsch ausgefuhrt hat. soll das Aktienkapital aller Gesellschaften um J/ 5 erhöht werden. Die neuen Aktien sollen in die Kaffen der Reparationskommiffion eingezahlt werden und außer­dem würde eine Hypothek auf alle deuffchen Immo­bilien genommen, die ebenfalls Vn des Grundwertes darstellen würde. Auch diese Hypothekentitel wurden in die Reparationskaffe gelegt werden. Auf diese Art könnten 4 0 Milliarden gewönnest werden. Diese sicheren Wertpapiere könnten als Unterpfand dtenen für eine deuffche Anleihe in Rew York und London.

Ein Saar-Parlament?

v. Genf. 15. März. (Eig. Drahtbericht.) In Ausfüh rung der Beickilüffe der Parteien des Saargebiets bat der Präsident des Saargebiets einenPlanuberdre Schaffung eines P a r l a m e n t s für das Saargebiet ousgearbeitet. der den Bölkerbundsrat vor feiner nächsten Sitzung befckiäitiaen wird.

Was wied aus Gsnua?

Kaum ist die Nachricht von der Erklärung des englischen Ministers Cbamberlain im Unterhaus, datz die Konferenz von Genua tro« der AbgeneigtbeN Amerikas. daran teilru« nehmen, am 10. Avril bestimmt stattfinden werde, ver hallt und kaum bat man erfahren, datz Amerika auf diw.r Konferenz seine Interessen durch einen inoffiziellen ..Be­obachter". bet * 1 bekannten Finanzmana V a n derli v . »nr offiziell schützen" lassen werde. Io riebt stch neues Gewölk über der Konferenz zusammen, das die Aussichten am ihr Zustandekommen so sehr verdüstert. datz es durchaus slau^ Haft erscheint, datz Lloyd George nunmehr mit dem Gedanken umgeben soll, siefallen zu lasten und auf den Herbst zu vertagen. Herr Vorncar6 nimmt dre Ablage Amerikas und die Reife des franzostichen Staatsvrastdenten nach Nordafrika zum Vorwand, um auch selnrrieits fern zu bleiben. Die Svwictregrerung erbebt vlotzlick den Anspruch, datz ihre Sachverständigen auch an.der Vorkonferenz, der Alliierten in London teilnebmen mutzten, widrigenfalls ste an Genua kein Interest« hätte. So. scheint es ^nrmer mehr, datz dieser erst von allen Seiten mit so arotzen Hoffnunaen begrützten Konferenz ein Begräbnis erster Klaffe, zuten wer­den wird. Douffchland selbst hätte am Ende keinen sonder­lichen Grund, darüber zu trauern: denn die Aussickiten datz sie zu fruchtbaren Ergebniffen führen konnte, stnd nam alle­dem von Tag zu Tag geringer geworden. Das verstän­dige P r o a r c. m m d e r N e u t r a l e n für Genua, dasi jetzt, wie wir miigctcilt baden, in der ganzen neutralen Preffe veröffentlicht wird, wird auch ivater noch »u feinem Rechte kommen, falls die Neutralen ernstlich ihr ganzes Gewicht ,n oie Wagschale werfen.

Auch die griechische Thrvnfrage ausgeschlofsen.

D. Lsndvn. 15. März. (Eig. Drahtbericht.) Di» e n g l i f ch e R e g i e r u n g erklärte gestern im Unter­haus, daß ebenso wie die Frage der deutschen Krregs. schuld auch die Anerkennung Konstantins in Genua nicht zur Diskuffion gelangt.

Richtlinien der Kleinen Entente.

W.T.-B. in BukareI

slowakischen UIUi lauuuaiiiurcu Pretzburg wurden einheitliche Richtlinien iur den. be, den Arbeiten auf.der Genueser Konferenz einzu- nehmenden definitiven Standpunkt erzielt. . Über den ein­heitlichen Standvunkt der beireffenden Regierungen wurde folgender amtlicher Bericht ausgegeben: Die Regierungen der Tschechoslowakei. Rumäniens. Polens und Suduawiens sind dabin übeieingekommen. auf der Konferenz von Genua einen einheitlichen Standvunkt einzunebmen. Von dem Gedanken geleitet. Eurova e,n normales volitifches und wirt­schaftliches Leben zu sickern, sind ste zu dem Scklutz ge­kommen. datz folgendes erzielt werden mutz:

1 . Das in Cannes von den Vertretern der alliierten Grotzmöchte iestgefetzte Programm für die Genueser Konferenz wird angebört werden und über Punkte, welche von diesem Programm ausgeickloffen wurden, wird nickt diskutiert werden.

2. Die noch Belgrad einbenifene Sackverstandi^n-

Konferenz bestimmt die gemeinsamen wirtschaftlichen Richtlinien, welche auf der Konferenz von Genua an- aebört werden müssen. , . . .. T

3 . Die Notwendigkeit, die internationalen Handels- und Transrortbeziebnngen..zu erleichtern, mutz im Eingang sieben mit den Rücksichten auf die Selbstän­digkeit der einzelnen verbündeten Staaten: es , wird zutschen ihnen kein Unterschied gemacht werden.

4 Jeder der verbündeten Staaten wrrd stck. nur an der Beratung und Entscheidung beteiligen, die seine 2n- tercffen betreff en.

Der neue R parationsplan.

W. T. B. Paris, 15. März. Das Loucheur nahestehend,

. Petit Journal" beivricht beute den P o r i ck l a « Sir Bastl B l a ck e t t s zum neuen Reparationsvlan. Das „Blatt widerstricht der Behauptung, der ..Ebicago Tribune am 1 Januar 1922 habe die Forderung an. Deutschland nur 105 Milliarden Eöldmark betrayen. Di^ nn Entwurf vor­gesehene Summe betrage .110 Milliarden. R? -Kategorie ^ der Schuld die durch di« sogenannten ..schlafenden Obll- gationen" gedeckt werden scll. sei mit 66 M,ll,arden anae- yeben: die. zweite Kategorie, zu deren Zabluna Nck Deutsch- uttib in ctnent nodi ndJxJt fcTtitujc^ctib^n 3^itnuTt*t DE? nfj ; rfi+PTT fiiTTü bctrcöiC 45 33?int(trbcTt ©olbtnött. 3cb^t Gläubigerstaat werde sofort erklären, in welchem Verhältnis er Gold-ablllngen.iind Naturallief«rungenwunscheD,-Vor- fffoTftftt,» öcilÄ’pi'C'nc’t (xllticrtcn 9ictttoitctt ntititu^tl.u) fcfteilung wiirdm der. Diskussion und der Enticbei- dvng der Revarationskommiffion unterstehen. Die , von icder Regierung verlangten Goldzablungen mützten von Deutschland innerhalb fünf Jahren beglichen werden, und zwar durch eine internationale Anleibe.

Die Entscheidung über das Moratorium.

v Daris. 15. März. (Eig. Drahtbericht) Die ,Ent­scheidung der Wiedergutmachungskommissio» Ober die deutschen Zahlungen für das laufende gabz st-bt unmittelbar bevor Der .Temvs" weist, in einer Mitteilun« darauf bin. die Kommission sei berechtigt, auch eine vro- v isorische Lösung zu emvieblen bis d»e Frage der Finanzkontrolle und der Mobilisierung der deutschen Sckull» «regelt lei. Gleichzeitig mit der Bestimnnmg der Zah- lnngen für 1922 würden di« Garantien. und Reformen mit- geteilt werden, von denen die Bewilligung des Morato­riums abhängig gemacht werden mutz.

Die Antwort der Finanzminister an Amerika.

v. Paris. 15. März. (Eig. Drahtbericht.) Die Finanz- minister von England Frankreich. Italien und Brlgren laben das amerikanische Memorandum, in dem Amerika ron der interalliierten Finonzmimsterkonferenz die Rück­zahlung der amerikanr icke n Besatzungs­kosten bis Mai 1921 verlangt, dabin.beantwortet. . die Washingtoner Regierung solle direkt mrt den alliier- i ten Regierungen verhandeln.