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Dienstag, 14. Marz 1922.

Abend-Ausgabe.

Nr. 124. 70. Jahrgang.

Der neue Reparationsplan.

Die Finanzminister der Ententestaaten haben in Paris vier Tage lang beraten und ein neues Repara­tionsei ausgsbrütet, das dem bisherigen fast völlig gleicht. Wenn einst die Geschichte der Nachkriegszeit geschrieben und die Ergebnisse der zahllosen Konferen­zen, an deren Anfang wir erst sind, objektiv untersucht werden, dann wird zweifellos das Urteil dahin lauten, datz man mit heißem Bemühen eine Unmenge von Kraft und Zeit aufgewandt hat, um nichts zu lernen und nichts zu vergessen. Ein französisches Eprichtwort sagt: plus 5 a change, plus 5 a reste la m&ne chiose, zu deutsch etwa: je mchr daran herumgedoktert wird, um so mehr kommt es wieder auf dasselbe hinaus. Was für diesen Fall besagen würde: solange die En­tentestaaten aus der ihnen längst aufgegangenen Er­kenntnis, datz Deutschland auch beim besten Willen einfach nicht in der Lage ist, die ihm auferlegten Kriegsentschädigungen zu zahlen, nicht die logische Fol­gerung ziehen, datz sie eben bedeutend ermäßigt wer­den müssen, solange bleiben alle Mittel und Mittel­chen, diese Zahlungen in diese oder jene Form zu gießen, zwecklos. Auch in Frankreich hat man das nach­gerade eingesehen und wäre wohl bereit, im eigensten Interesse Deutschlands Zahlungslast zu erleichtern. Allem Frankreich ist an England verschuldet und hofft zunächst, datz England ihm einen Schuldennachlatz ge­währe. Ebenso ist England an die Vereinigten Staa­ten verschuldet und erwartet dasselbe von dort. Hanne­mann, geh du voran, du hast die längsten Stiefeln an, heißt es bei beiden. Amerika aber macht eine saure Miene und winkt höchst ungnädig ab angesichts derTat- sache, datz die europäischen Ententestaaten so ganz und gar keine Lösung finden, um den verfahrenen Repara­tionskarren einigermaßen auf ein fahrbares Geleise zu schieben, indem sie die Verpflichtungen Deutschlands so regeln, daß in der Tat mit einer Leistungsmöglichkeit zu rechnen wäre. So bewegen sich also alle Änderun­gen der deutschen Neparationsverpflichtungen in einem Zirkel und geraten immer wieder auf einen toten Punkt.

Das trifft auch auf dasvollkommeneEinverständnis über die Verteilung der deutschen Zahlungen" zu, zu dem jetzt die Finanzweisen in Paris gekommen sind. Hat schon ihre Rechnung ein derbes Loch bekommen durch die überraschende Ankündigung des amerikani­schen Vertreters, daß die Vereinigten Staaten Anspruch auf alsbaldige Begleichung ihrer Besatzungskosten er­heben, so ist das zweite Loch ihres Aktionsprogramms in der internationalen Anleihe zu erblicken, die Deutsch­land auserlegt werden soll. Der Gedanke einer inter­nationalen Anleihe ist an sich nicht neu, aber er wird, solange Deutschlands .Reparationsverpflichtungen auf der alten Höhe gehalten werden, schwerlich "konkrete Gestalt annehmen. Man scheint bei der Pariser Kon­ferenz den derben Nasenstüber vollkommen vergessen zu haben, den die Londoner Finanzmagnaten vor wenigen Monaten auf eine Anfrage der deutschen Reichsregie­rung indirekt allen jenen gegeben hat, die sich in dem Wahn wiegen. Deutschland könne mit Hilfe eines Aus­landkredits seine Verpflichtungen abdecken. Damals wurde geantwortet, Deutschland sei nicht kreditwürdig mit Rücksicht auf die Höhe der ihm auferlegten Re­parationsverpflichtungen. Sind etwa die Finanz­männer der Entente der Ansicht, datz sich seitdem etwas ereignet hat, was die Kreditwürdigkeit Deutschlands gehoben und gestärkt hätte und die internationale Finanz einer solchen Operation geneigter machen könnte?

Das PariserAktionsprogramm" ist dazu gewiß nicht angetan. Zunächst verdoppelt es die Last der deutschen Jahresleistungen, denn das Erträgnis der Anleihe soll ja nur dazu dienen, die späteren Jahres­raten zu tilgen, während die nächsten unverändert wei­ter zu leisten sind, das beißt, datz Deutschland in den nächsten Jahren neben den festgesetzten Jahresraten auch noch die Zinsen der Anleihe zu tilgen hätte. Es bleibt unerfindlich, wie man einen solchen Plan aus­arbeiten konnte, nachdem Deutschland so oft erklärt hat, es sei nicht in der Lage, auch nur die Jahresraten des Londoner Ultimatums zu leisten, und nachdem auch die Entente sich darüber klar ist, datz sie uns ein Moratorium gewähren mutz. Dazu kommt, datz man in Paris den Verteilungsschlüssel nur auf der Basis gefunden hat, die erste Milliarde überhaupt nicht auf Reparationskonto anzurechnen, sondern datz sie ledig­lich dazu verwandt werden soll, die Besatzungskosten der Alliierten zu decken. Umsonst ist also alles, was wir bisher erlitten hatten. Das ganze Valutaelend, die furchtbare Teuerung, unter der wir seufzen, sind ja nur Folgeerscheinungen dieses Eeldabflusies, der nach den neuesten Pariser Beschlüsien unsere Repara­tionsschuld um nichts vermindert hat. Ja, man hat

sich nicht nur mit diesem Beschlüsse begnügt, sondern Frankreich hat wieder einen neuen Triumph davon­getragen, indem es seine Forderung durchgesetzt hat, datz uns die Kosten seiner Mobilisierung für dieSank­tionen" am Rhein aufgebürdet und aus der ersten Eoldmilliarde ersetzt werden: die Kosten für jene Be­setzung von Düffeldorf, Duisburg und Ruhrort. Wenn man sich dazu noch daran erinnert, datz Frankreich immer noch auf dem Standpunkt steht, datz die Frist für die Besetzung des Rheinlandes, die nach dem Frie­densvertrag bekanntlich 15 Jahre dauern soll, über­haupt noch nicht zu laufen begonnen hat. und datz wir keine Gewähr dafür haben, datz Frankreich mit dieser seiner Anschauung sich England gegenüber nicht durch­setzen wird, so mutz man gestehen, datz die Entente­regierungen nichts dazu tun, um den von ihnen an­erkannten Erfüllungswillen des Kabinetts Wirth zu stärken, datz vielmehr all ihre Schritte nur Waffer auf die Mühle derer leiten, die diesen Erfüllungswillen untergraben. Was will es demgegenüber besagen, datz die Pariser Finanzkonferenz die Frage derZahlungs- nachläffe" für 1922 der Reparationskommiffion zuge­wiesen hat! Noch wiffen wir nicht, wie hoch sich diese Nachlässe belaufen werden: aber datz sie nur einen Tropfen auf einen heißen Stein bedeuten werden, darf schon heute als feststehend betrachtet werden.

Frankreich hat auf dieser Konferenz wieder einmal auf der ganzen Linie gesiegt. Deutschland ist wieder einmal um eine Hoffnung ärmer. Das Vorspiel von Genua, wo man den Versuch machen will, das zerstörte Gleichgewicht der Weltwirtschaft wieder einigermaßen in Ordnung zu bringen, ist demnach nicht vielver­sprechend!

*

W. T.-B. Paris. 14. März. Di«Cbicago Tribun«" ver­öffentlicht beute den bereits vor einigen Tagen erwäünten neuen englisch - italienischen Revarations- v l 0 n. Nach diesen Angaben wird di« deutsch« Schuld ebenfalls in zwei Arten geteilt: der erste Teil, der als eine rubende Schuld anzusehen ist. entlvricht dem Betrage der alliierten Kriegsschulden: der zweite Teil, der Deutschland zur Last iällt. und dessen Zahlung baldigst erfolgen soll, ist die W'.ederauf-aukchuld. Entgegen demPetit Paristen" wird die Höbe der letzteren SÄuld von derChicago Tribüne" mit 4» Milliarden Goldmark angegeben, deren Begleichung wie folgt vorgenommen werden soll: 16 Milliarden Eoldmnrk in bar und 80 Milliarden Goldmark in Sachlicscrungen. Die genannten 10 Milliarden Goldmark sollen im Laufe von fünf Jabren durch internationale An­leiben aufgebracht werden. Die ruhende Schuld von 65 Milliarden soll nur aus Verlausen eines der Gläubiger beglichen werden.

Zur amerikanischen Forderung der Erstattung der Besatzungskosten.

D. London. 14. März. (Eig. Drabtbericht.) Aus Washing­ton wird gemeldet, daß bis ictrt zum amerikanischen Memo­randum über die Forderung von Delatzuugskosten offiziell keine weitcrcn Erklärungen erfolgt seien. Als Hauvtargu- went macht man aber in den dem Staatsdevartement nahe­stehenden Kreisen geltend, daß im Sevaratfriedensvertrag mit Deutschland Amerika stch ausdrücklich alle Rechte Vorbe­halten bebe, die der Versailler Vertrag den Vereinigten Staaten verkennen würde. Ferner stützt Amerika stch dar­auf. daß die amerikanische Armee aus dringendes Verlangen der Alliierten am Rbein geblieben ist. Dies kann natürlich nichts daran ändern, daß amerikanische Reckte aus dem Frie- densr.ertrgg von Versailles erst dann existieren, wenn Amerika den Vertrag ratifiziert haben wird. Dieser Meinung gibt auch der offizielleDaily Ebranicle" Ausdruck. Die Zeitung sagt:An und für sich ist die amerikanische Forde- rvna nicht unberechtigt. Andererseits kann man aber zweierlei Ansicht lein: Einmal haben di« Vereinigten

Staaten, die den Vertrag von Versailles nickt unterzeichnet haben, kein Recht auf Zahlungen, di« dank dieses Vertrages erfolgen. Wenn die Vereinigten Staaten von Deutschland Geld haben wallen so sollen sie sich direkt nach Berlin wenden und sich dann auf ihren Sevaratvertrag stützen. Das ist die eine Anschauung. Hiergegen stebt die Tatsache, daß Amerika das Rbeinland mitbesetzt bat: eine Tatsache, die ihm ein moralisches Reckt auf einen Teil der Kosten gibt." DerDaily Ebronicle fügt aber hinzu, und dies ist wohl der stärkste Einwand:Wenn die Vereinigten Staaten hätten Geld haben wollen, so hätten sie nickt warten sollen, bis die Alliierten ihren Plan aufgestellt haben."

Völliger Rückzug der Amerikaner vom Rhein?

v. London. 14. März. (Eig. Drabtbericht.) DieWest- minster Gazette" siebt in der Forderung Amerikas auf Er­stattung der Beiatzungskosten ein Manöver, um den Rückzug aller amerikanischen Truppen aus dem Rheinland zu rechtfertigen oder beschleunigen zu können.

Loucheur über Deutschland.

IV. T.-B. Paris. 13. März. Im Rahmen einer Enauete über den wirtschaftlichen Wiederaufbau bat Loucheur dem Berichterstatter derHomme Libre" gegenüber sich geäußert. Auf die Frage, ob er an den Verdacht des organisierten Bankerotts Deutschlands glaube, sagte er: ,LLir müssen auf diele Legende von dem betrügerischen Bankerott Deutschlands rum Nutzen der deutschen Privatpersonen ver­zichten. Es versteht sich von selbst, datz die deutschen Unter­händler in ihren Verhandlungen mit uns das Sinken der Mark und die Verwirrung in ihren Finanzen beroorbeben.

S n Deutschland aber ist fast jedermann über dieses dauernde inken besorgt, das das Land ausoowert und leine Waren ins Ausland verschleudert, den Lebensunterhalt unerhört verteuert und den Realwert des Arbeitslohnes vermindert. Reib. Deutschland ist kein blühendes Land, ob­wohl es kein« Arbeitslosen bat. Sein Gedeiben ist nichts als Fassade

Ae Mlneiz mMi cnMflg m 10. WL

W. T.-B. Rom. 14. März. Den Zeitungen zufolge ist auf Grund zu stimmender Mitteilungen der beteiligten Regierungen die Genueser Konferenz endgnltrg auf den 10..Avril festgesetzt worden.

D. Paris. 14. März. (Eia. Drabtbericht.) Cbam.ber- lain erklärte im Unterhaus, die russische Sowletregrerung habe der italienischen Regierung telegravbisch mugeteru. daß die russische Delegation auf der Genueser Konferenz aus Lenin. Tsch'tickerin. Krassin. Lit w: n 0 w mrd elf weiteren Mitgliedern besteben wird. Ein Abgeordneter fragte, ob Schritte getan worden seien, um dre russischen Delegierten gegen Ermordung zu schützen. Ebamberlain, e*= rvidene darauf, das sei eine Frage. die die ualtetnjmc Regierung angebe. Aus eine weitere Anfrage erklärte Ebamberlain. die Abgeneigtbeit der amerikanischen Regie­rung. an der Genueser Konferenz teilzunebmen. werde zu keinerlei Änderung des Zeitpunktes der Kon­ferenz führen. Die erste Sitzung der Konferenz sei auf den 10. Avril festgesetzt. Auf die Frage, ob die Aburteilung der deutschen Krieasbeschuldigten unter den Fragen sei. die in Genua zur Verbandlung kommen werden, antwortete Ebamberlain mit Nein.

W. T.-B. London. 14. März. (Drabtbericht.). Der diplo­matische Berichterstatter derDaily News schreibt, datz der italienische Minister des Äußern. Senator S ck a n z e r den Regierungen, die die Konferenz von Genua veranlahten. den Vorschlag unterbreitete, die Finanz- und Wirt­schaftskommission des Völkerbundes zu er­suchen. Vertreter nach Genna zu entsenden, die das gesamte in Betracht kommende Nachrichtenmaterial, über das die Kommission verfügt, mitbringen sollen.

PoincarZ schickt einen Vertreter.

W. T.-B. Paris. 14. März. DieChicago Tribüne" will wissen, dass PoincarS im Anschluß an den Entschluß der Regierung der Vereinigten Staaten, nickt an der Konferenz von Genua teilzunehmen, endgültig beschlossen babe. der Konferenz nickt persönlich beizuwohnen, sondern einen Vertreter nach Genua zu senden.

Ein inoffizieller amerikanischer Bevollmächtigter.

W. T.-B. Paris. 14. März, In einer Meldung der Cbicago Tribüne" aus New Bork wird behauptet, daß Frank A. B a n d e r l i v. der gestern an Bord derOlymvic abaereist lei. inoffizieller anierikanischen Bevollmächtigter ans der Konferenz von Genua sein werde.

Die deutschen Vorarbeiten.

Br. Berlin. 14. März. (Eig. Drabtbericht.) Der tinanz- volitische Ausschuß des Reickswirtschaftsrats beschäftigte sich in seiner letzten Sitzung mit dem Punkt 4 der Tagesordnung für die Konferenz von G---.ua : Finanzfragen. Der Ausschuß kam zu dem SL.. daß es angesichts der ganzen Weltlage für Deutschland unmöglich ist. bestimmte Vorschläge für die einzelnen Fragen zu macken und den deutschen Unter­händlern in Genna daher neben allgemeinen Richtlinien hauptsächlich die genügenden statistischen Unterlagen zur Beantwortung aller Fragen, die Deutschlands Lage be­treffen. mitzugeben sind. Als allgemeine Richtlinie wurde der Entwurf eines Gutachtens des Vorsitzenden Georg Bernhard angenommen, in dem es u. a. beißt:

Die Zcntralnotenbanken sind von der Deckung des staat­lichen Geldbedarfs zu trennen. Es scheint zweckmäßig, daß die Zentralnotenbanken der einzelnen Länder, so wie es die deutsche Reichsbank ickon angebabnt hat. in eine engere Fübluna miteinander treten und die Verhältnisse des Weltmarktes dauernd überwachen. Es ist zu erwägen, ob nicht unter Führung der Zentralnotenbanken des Kon­tinents zu dauernder Stärkung der euroväischen Valuten eine Art von Elearing der euroväischen Wirl- schtiit herbeigeführt werden soll, durch das die Salden der einzelnen Br lkswirtschaften ausgeglichen werden, lo daß nur der Gesamtsaldo der euroväischen Wirtschaft mit den europäischen Wirtschaftsgebieten verrechnet zu werden braucht. _ , .

Bei der Bebandlnng der Zwangsanlerbe wurde ein Antrag H i l f e r d i n g angenommen, in dem zum Aus­druck gebracht wird, daß der finanrvolltische Ausschuß die Emission einer Zwangsanleibe für außerordentlich bedenklich hält. Die Zwangsanleibe verderbe auf längere Zeit den Anleihemarkt und schädige den Kredit Deutschlands im Aus­land. "

Rußland verlangt Zulaffung zur Sachverständige», konferenz.

IV. T.-B. Paris. 14. März. DerPetit Paristen" glaubt zu wissen, daß T l ck i t l ck e r i n durch einen Funksvruck aus Moskau gestern offiziell verlangt babe. daß die Sach­verständigen der russischen Regierung an der vorberei­tenden technischen Konferenz der alliierten Sachverständigen am 20. März in London teilnäbmen. Bezüglich der Antwort sei noch keine Entscheidung getroffen.

DasEcho de Paris" weist in einer Besprechung des bc-lschewikilchen Verlangens, an der vorbereitenden alliierten Sabverständigenkonferenz für Genua in London teilzunebmen darauf hin. daß. wenn Deutschland und Sewistrutzland zu diesen Beratungen rugelassen würden, man stch schon von Anfang an einer vollkommenen Konfusion aussetzen werde. In Moskau rühme man stch offen und in Berlin schmeichle man sich im geheimen, mit Hilfe der vaneuropäiscken Konferenz die siegreichen Mächte veruneinigen zu können. Trotz dar weisen Vorsichtsmaßnahmen von Poincar4 und trotz der Einschränkungen, die in Boulogne hinsichtlich der Debatten ron Genua getroffen worden seien, bestebe die ernste Eefabr. baß die Gegner der augenblicklichen euroväischen Ordnung emise ibrer Intrigen erfolgreich gestalten könnten.

Übernahme des polnischen Teils Oberschlestens am 1. Mai.

W.T. B. Beuthen. 14. März. LautMorgenvost" treffen die Polen Vorbereitungen zur Übernahme der Per- rraltuna. Alle Vorbereitungen für die Unterbringung der notwendigen volniicken Beamten Leuten auf di« Übernahme am 1 . Mai chin.