Einzelbild herunterladen
 

. 30

in(!

je

llen:

Le

aen.

iraiktl

kten.

Her.

uar. ement A.

>bn.

b. Goltz. i Carl

Momber ga Kuhn loNmann in Mund -.S.gnfs« 1.2 Di-HI lud. f>od . Schmal in Mbert ©»rnhökt W.Zollm . Rodiu» ichrmami IvichrauH Andri-mo ,. Schorn Wiean« Reimer?

F.Prüt«

Niischof

Buschol Schmidt um da?

mchparl» Pause. ».Nl> Uhr.

Natt, lkaäisode -. ü. r.

vou «lor. i, idyii«

,Närod*l*

'avoritiÄ*

Uhr. lins" vo

do, Btt* tob

13 l,I)e . 1

ler to»

' von

» uveftür *

dur-

rm A -

setbove»'

von

In. Saal«

- und end.

dar

S ang

rtrag , wiilieW» Cöln. '

Urans- de. er

Erd«-

Ster 11 '

:g5*® ef

;te ll«0*

ueri

.So'

tie

erlog Sanggaffe 21

»TagblntthaLs"

Sch°I.er.Haiie aeSstue. v°u«Uhr morgen, bis 6 Uhr abend,. Postscheckkonto: FraMfur« a. SR. J&. 7405.

Wöchentlich

©erlag, die Ausgabestellen, Me TrSaer Bszugsbestellungen nehmen an: der

I Betriebsstörungen oder Streiks badmi bu>" dostanstalten. In Fällen höherer Gewalt, oder Erstatmng des entsprechenden Entgelts ^EZ 'hsr ksmen Anspruch auf Lieferung des Blatt»

Mittwoch, 1. Februar 1922.

Berliner Abteilung des Wiesbadener Tagblatts: Berlin

12 Ausgaben.

m- 3., auswärtige

Mufnabme oon^eigen <2

Fernrnf:

_ _ ^ragblotthous» Kr. 6650 - 53.

8 » ,H7 r 2. ens 6is 6 Uhr abends, nutzer Sonntag» Postscheckkonto: Frankfurt a. M. Nr. 7405.

KtiMWiiß Der WbohMMli.

_ SW - 61 » Blüchrrfttatze 12, Fernsprecher: Amt Moritzplatz 15300.

8lbcttb s 3lu$j(!, Nr. 54. . 70. Jahrgang.

^"lin. 1 Febr. (Drahtbericht.) Die

Lefckl?k m.t Ka * tJ * a !J deutscher Eisenbahnbeamten fn h!rL m - 2 ?. «egen 15 Stimmen bei einer Sttmm- '"d" kommenden Nacht 12 Uhr in den Streik einzutrete«.

säws »äs «*. #?rs 5Hfö«aii. 1Uösst- v » ä

fS.ÄS" en be

wgsy i&asfī s

3Vr No?» aubero.rdentl ich undu r ch s i ch t i g

Der Born and der Reichsgewerkschaft ist norrnit- Sitzung zusammengetreten, die noch an-

LL.Ä lÄä 7r ' t'/lÄ «r.ta äs*. 3 s «sw* , .<*»» &p Th «f »!?;'«'

führen wird.

tl- Ti 11 , u'w eine vollständige des Betriebes nicht berbei-

deutsche Wirtschaftsleben ist wieder von einer neuen G^ahr bedroht Die allgemeine Preissteigerung

onso»t^ der Eisenbahnbeamten ver-

den Streik zu beschließen. Dieses Vorgehen der Eisenbahnbeamten wird nicht nur in weiten Kreisen deutschen Bevölkerung, sondern auch in der Be­amtenschaft selbst entschiedenen Widerspruch finden Es Ä ?'cht °erkannt werden, daß die Eisenbahnbeamten schwierigen finanziellen Lage befinden. ?^r dieses Schicksal teilen sie mit den anderen Beam­ten und dem ganzen ubrrgen Mittelstand, der ebenso- gebettet ist. Die Festbesoldeten sind J n '^ r i r Lebenshaltung erheblich zurückgewor- fen worden und gehen immer mehr der Proletarisie- und^nl ^Sen. Dieser Prozeß läßt sich aber nicht einzig und allem durch immer erneute Forderungen auf Ein- kvmmenserhohung aufhalten, sondern es ist viel wich- M die allgemeine deutsche Geldentwertung hintan- jM: Es geht nicht an, daß ein das ganze Land umfassender Staatsbetrieb durch einen Lohnstreik lahmgelegt wird Mit demselben Recht, mit dem die

Sinnt£^ T J!\ ethr l können das auch alle anderen ^???bbedrensteten tun. Der Staat ist aber keine be- l.ebrge Fabrik die man einmal ein paar Wochen still liegen lassen kann, ohne daß die große Allgemeinheit Schaden davon verspürt. Das Reich nmwÄ A blichtungen gegenüber seiner Be­amtenschaft wohl bewußt und tut alles, was es für sie llin kann Das sollte auch anerkannt werden und die LEkensch°ft sollte sich hüten, unsere an und für sich Ichon schwierige wirtschaftliche und politische Lage durch Streiks auch noch zu erschweren.

Vorgeschichte und zum Verständnis der ganzen Aktion ist folgendes mitzuteilen. Es handelt sich um ^ leichtfertigen Vorstoß einer ins mf, 1 ®? 1 beratenen einzelnen Organisation, ^n^der?er Reichsaewerkscbaft sind noch lange nnbt alle E,s-nbahner. Die Streiklustigen sehen ihre eifnung lediglich auf das Lokomotivpersonal, das '"si^. s"st vollständig bei der Gewerkschaft einge- ^riebon ist, und auf das Zugbegleitpersonal, das wenigstens zr, einem großen Teil dieser Organisation

ihlkE 11 ^ bedeute und daß der Beamtenbund in Über- e nst-mmung mit den anderen Eroßorganisationen ber Höhe nach fallen gelassen hat. b v e Arbeiten des 23. Ausschusses des Reichs- wurde erinnert. Dieser Ausschuß hat schon im SSf"«- Dezember damit begonnen, Wirtschafts- .^r die Beamten auszurechnen. Für die Hrr!® Problems der automatischen Anpassung l gebiwet"^E^ nmrbe f° 0ttr cin besonderer Unterausschuß

i ( , 3J ^L " 11 der Politik der Regierung nur beipflich- ^ auf ihrem bisherigen Standpunkt bleibt: .ber Derkehrsbeamten ist Unrecht am Volks- §""den. Hier kann es nur heißen: Landgraf, werde Vor einigen Tagen tobte in Dresden ein wilder ?or von keiner Organisation ge- lilligt war und einen glatten Bruch des laufenden Tarifvertrages darstellte. Die Eeneraldirektion Dres- Fw 0 ^ Uannt. daß jeder Arbeiter, der nicht späte- den 23. Januar, nachmittags 2 Uhr, wieder ausgenommen habe, sich als ent­lassen zu betrachten habe. Tatsächlich wurde die Ar- veir erst wieder am Donnerstag ausgenommen. Sind Worden? Ist gegen diejenigen Be- i bom wilden Streik nachgewiesener-

beteiligt haben ein Disziplinarverfahren mit dem Antrag auf Dienstentlassung eingeleitet worden?

!5 Man hat ein Auge zugedrückt.

Diese Schwache konnte sich im Reiche rächen. Minister alle gegenwärtig zu gewerkschaftlichen Zwecken beurlaubten Eisenbahnbeamten zur Arbeit zuruckberufen. Haben diese Urlauber etwa den Eisen­bahnerstreik vorbereitet? Dann wäre ein Fehler be- gangen worden, den nicht nur der Reichsbetrieb als büßen^hat? die ganze deutsche Wirtschaft zu

Rathenau Minister des Äußern.

£$?was\&äi. s Aaw

*

bat

!kN

Eine Berordnnng des Reichsprästdentev.

(Eig. Drabtbericht.)

»«H. kL of^-R 5 Streikbeschlusses tritt eine Berord!- « r?, » ^.^'^vrassdenten in Kraft, wonach es Heidt- Den

S OnttBCamteit tW fÜPttin mmS't«*««» cn.._x.

#1 * * } n wonach es Um- Den

W ffifitio nuf allen üBtiaftt Beamte» «?Em Beamtenrecht die Einstellung oder Verweigerung G e f S ?o « l°r« 0 n^ K . 2 ?i t a bierzn .aufsordert, mit mit fe e » f ?a"fV l k"^ Mart

n.ü»» 4 . «L "r" we l.®J t S a L e 015 j« 50 000 Mark M&ZJUtlkt a "krd beftraft. wer Anlaaen und Be- b^triebsinsahia macht. Die Reichsverordnung ermächtigt den Reichsverkehrsminister zur Sicher >k?lluna der Notstandsarbeite«. Die arbeits- EFenbahner dürfen wirtschaftlich nicht benachteiligt

?nd G"eldittaf?« bZMteiligunge« werden mit Gefängnis

Die Opposition in der Reichsgewerkschaft.

Nachricht von der Ernennung Dr. Rathenaus gum Außenminister kommt nicht überraschend und war r n- e ®lt n bereits mehrmals angekündigt wor- Drotzdem Rathenau bei der letzten Regierungs- Wiederaufbauministers, das ihm »T?? 6 * übertragen worden war, niedergelegt

5^' bat er in der letzten Zeit politisch eine hochbe- jj% rae , gespielt Durch seine Besprechungen gnd Verhandlungen in London, Paris und Tannes ist er m den weitesten Kreisen des In- und Auslandes be­kannt geworden. Seine wiederholte enge Fühlung- naynw mit maßgebenden Staatsmännern und führen- *TrÄ? 3feuten der .Entente hat es ihm ermöglicht, LL'"bungen anzuknupfen, die zweifellos einer ge- l n J e J* x Außenpolitik, die auch in Zukunft fast ausschließlich im Zeichen der Reparationen stehen wird forderlich sein werden. Dieses Moment Elte beiseiner Ernennung zum Außenminister, trotz der Opposition der Deutschen Volkspartei, den Aus- chlag gegeben haben. Dr. Rathenau hat sich durch eine erfolgre:^ Tätigkeit für Deutschland und durch seine aktive Führung in den weitesten Kreisen der Be- Vertrauen erworben. Gewiß haben die e v T te, Ä bes Urteil über die einzelnen & Aathenau bei seinen Verhandlun-

Wiesbaden erzielt hat. Aber daß sein Wirken etwas zustande brachte, daß er praktische Arbeit tat

undÄ UCni) l ^ieb. sah man doch mehr

utiö mehr ein, und man kam zu der Uberzeuguna daß

n ber heutigen Lage der rechte Mann für uns ist . Dr. Rathenau wird jetzt den Pasten des Außen-

roS 5 ' be1 I b rf-^ Reichskanzler Dr. Wirth feit Oktober im Nebenamt führte, übernehmen. Er bat den Wea den er als privaterVertrauensmann des Reichskanzlers für uns freigelegt hat. nunmehr als amtlicher Leiter Mn^ Außenpolitik zu beschreiten und wir zwei- wL-mS b i an b < aft er den richtigen Blick für die bringen^wird^? weltwirtschaftlichen Erfordernisse auf-

^ '-"v" hiuhi-m -oei, oie,er Der Streikbeschluß ging aus von einer ssunktionarversammlung, die in der vorigen Woche

Mate und an d-r no-g _ ic« -

toote und an der noch nicht ganz 150 Leute teil- ?"bwen. Fene Versammlung beschloß, der Vorstand der Gewerkschaft solle die Vollmacht besitzen, ohne Ur­abstimmung den Streik sofort auszurufen, wenn die tieakoruna nicht klein beigebe. Dieser Vorstand ist ^".kürzlich neu gewählt worden. Er bestebt aus be- onders radikalen Elementen die man mit Absicht zu- ^mmensuchte. uw der wirtscktaftsjKpn Bedrängnis der samten möglichst scbarfen Ausdruck zu a°ben Diese Elemente vergessen offenbar den obersten Grundsatz der Semerkschaften, erst alle Verbandlunasmöalickik-iten zu Mcbovfen. ebe man das letzte Mitt-l. nämlich den v reik. anwendet und aus diosem Grunde aehen sie.

e auch der ^ suz,ialdemokratsfche ..Vorwärts" richtia «emerkt mit einem großen Minus in den Kampf.

» Reichsregierung ist sofort mit einer scharfen ^5°rung auf den Plan getreten. Insbesondere bat

die' "dor'^rn?m- 7 ^a b ""f hinoewiesen. daß mL-ri rb or run0 rr n be « Eisenbahner nämlich auto- Anrassung aller Bezüge an die sinkende Kauf- W des Geldes und Aufrechterhaltung des bisberigen Achtstundentages einen Mehraufwand des R-iches.

Lander und der Gemeinden von 50 bis 60 Milliar-

Br. Berlin. 1 Rebr. (E!g. Drabtbericht ) über den Verlauf der für «eitern nachmittag anberaumten Sitzung des ^-'Ä^?Emrdes der Reichsgewerkschaft deutscher Eisenbabn- iolgendes: Die Versammlung wurde oon öem eriten Borhtzenden der Gewerkschaff Anweiend waren M Vertreter der Reichsgewerkschaft aus ?^^ ^Eich. Von diesen 30 Vertretern bekannten hei) 2 2 3 u r r 3 b i f a I e n und 8 zur gemäßigten Eruvve ^-?sr Eem, ir mten wurden unter Hinweis auf die aus ^fch-L^Ä 'nogll^erweise erwachsenden innen- und außen- nolitischen F^gen befflge Angriffe gegen die Radikalen ge- W°'ktiubrer der gemäßigten Eruvve sorachen den !?:^"^ü:Aertretern das Recht ab. über die Käufe der Mit- Ptrei* ofmc Aornabme einer Urabstimmung den

Ltrei. zu vroklamieren. Demgegenüber hielten ßch h!i> St 0 ?*?»« fe* Radikalen zur Durchsübrung ibrer Absicht für o'Äf 5 6 e , ü ßt b unb erklärten sie hätten einen Fonds g-- gr.indct guy dem durch Dien»tentlassung Eemaß^egeiten

fSji'BÄffi!' S Ä"S5r äft

S3or ® art 5 verurteilt das Verbalten der Reichsgewerkschaft

Die Dolksparter gegen die Ernennung

SmUS ««, s s &s »»n","

ÜflpSS

Das Echo in Paris und London.

lAji «iS,»

:i- Febr, lDrak.tbericht.1 Ein Sonder

Die süddeutschen Beamten gegen den Streik

Berawn»b^"a°rt. 1. Febr (Eig. Drabtbericht.) Bei der ^r dew?^?^ erweiterten Vorstandes der ffachgewerk chaff

K ui -'E-- S«Im t , ®.V,rt:

Keine Streiktelegramme.

Streik in den Stettiner Elektrizitätswerken

- r - Stettin. 1 Febr. (E'g. Drabtbericht.) In den §.'eklrm.c'.tswe ken l und.2 ist ein Streik ausa?

100 konn einfleleftt 6 " 14 * m Starke von unaefö&r

beriMerstatter dVs .'.Daily Tele?r7nb»1eik? m f* n P 6 nb ^

ßMMMMMW

&\&Si!ü Ä a ti?bS" , 4,Ä SffiSst

ääsImis UnLM Hl

m m*.Sl ,l«r .'Ih,?

RroX» ber Hauvig'läubiae? sei' hrt Ktanttelä b

»s?«äSte.nüLüi? *

äiaaraÄ stä ^ ;