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Wöchentlich

«erlag Langgass» 21

««Ottn-Con. «tMTn« °°'? Uh"n°rgrn. bt. 0 Uhr atenta.

V»stlcheikl»nt»: Franlsuri a. R. Nr. 7405._

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® on k® 1 JLh C a <bl OH 1»monatlich. - Bezugsd-steliungrn nehmen on: der jjj* Träger IN» Hau» aebrach j . Voltanitallen. In Willen höherer Lewalt,

B"^d»stSrun°m° oder Str.il« haben die Bezieher keinen Anspruch au, Lieferung de, Blatte, oder Trstatiung de» entiprechenden Entgelt». ..im.

12 Ausgaben.

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w- ^ragdlatthaus- Slr. 6850-SS.

Don 8 Uhr morgen» bis 0 Uhr abend», außer Gönnt«-«, V«stIche<N«at»! Franlfurt ». M. Nr. 7405._

SagBSg-A. b«tm Jaum. - Bei wiederholter Aufnahme unoerönderter An,eigen eatlvrechender Kolonelzeue o^r oeren nau>, Ausgaben: 10 Uhr vormittag». P' »'*

Mätzen wird lein. Lewahr übernommen, j

Dia Konferenz von Cannes ist am Freitag mit einer Sitzung in L die Entscheidung ..der Reparatwns- kommifflon, Deutschland einen vorläufigen Zahlung», aufschub zu gewähren, verkündetwurde^geschlosien

w°Ln. Man einigte sich, diejenigen Mlusie der

Konferenz über die man zu einem vollstandigenE,nver- nehmen gelangt war, zurDurchführung zu wäh-

rend alle unentschiedenen neu geprüft werden musien Unter die festen Beschlüsse fallt vor allem die Abhal- tuna der Konferenz von Genua, wofür der

ital?enische Ministerpräsident Einladungen versenden wird Der Beschluß der Reparationskommisiion über die Gewährung einer Stundung an Deutschland besagt im wesentlichen: Deutschland soll alle 10 Tage eine Summe von 31 Millionen Eoldmark bezahlen und d es vom 18. Januar an. Die deutsche Regierung wird binnen 14 Tagen der Reparationskommlsiion Reform- und Garantierläne rur den deutschen Staatshaushalt und den deutschen Papiergeldumlauf sowie ern voll- ständiges Programm für die Barzahlungen und Sach­leistungen unterbreitem die Deutschland nn Jahre 1922 bezahlen wird. Diese provisorische Stundung an Deutschland nimmt ihr Ende, sobald die Repamtions- kommisiion oder die alliierten Regierungen uberdie von Deutschland unterbreiteten Plane und sein Zah­lungsprogramm einen Beschluß gefaßt haben. Die Differenz zwischen den tatsächlichen Abzahlungen und den geschuldeten Summen wird fällig binnen 14 Tagen, nachdem die Alliierten über die von Deutschland unter­breiteten -Pläne eine Entscheidung getroffen haben.

Es wird fetzt die Aufgabe der deutschen Regierung sein, den sachlichen Inhalt des Beschlusses der Rspara- tionskommisiion einer sorgfältigen Untersuchung zu unterziehen. Für den weiteren Fortgang der Dinge ist es sebr wichtig, daß man es bei uns versteht. d,e 14tägige Frist, die uns zur Aufstellung, eines eigenen Programms gewährt worden ist, in teder Richtung auszunützen. 'Das gilt sowohl für die Reichsreg,erung als auch für den Reichstag. Es wird notwendig sein, in verhältnismäßig kurzer Zeit Wochen- und monate­lang zurückliegende Versäumnisse nachzubolen. Aber wir haben noch die Möglichkeit, das Versäumte auf Grund freier Entschließungen und ohne äußeren Druck gutzumachen. Es ist daher zu hoffen, daß es sich alle in Betracht kommenden Stellen angelegen sein lasten, von dieser Freiheit den weitgehendsten Gebrauch zu machen!

Die Entscheidung der Reparations- kommission.

W.T.-B. Cannes, 13. Jan. (Amtlich.) Die deutsche Delegorion wurde beute mittag 12 llbr im Tercle Nautique zu einer gemeinsamen Sitzung des Obersten Rates und der Revarationskommifsion geladen, aiond George teilte mit. dab der Oberste Rat zu der Entschließung gekommen sei. daß er in der Abwesenheiteines seiner Mitglieder mit den Verhandlungen nicht kortrabren könne und daher beschlossen habe, die Konferenz zu vertanen. Er erwähnte, daß die Aufgaben der Konferenz zum Teil aelöst worden seien. Insbesondere sei beschlossen worden, eine Wirtschaftskonferen, nach Genua etnzube- rufen zu der die deutsche Regierung eingeladen werden soll. Mit Befriedigung habe er den gestrigen Ausführungen Dr. Ratbenaus entnommen, daß die deutsche Regierung am Wiederaufbau Mittel- und Olteurovas teilzunebmer, gewillt Je» Er bedauerte, daß der deutschen Delegation Milben er­wachsen seien, die durch den Abbruch der Konferenz bervow aerusen worden seien. Die gleichen Mühen seien aber auch den übrigen Delegationen erwachsen. Die Reoarationstrage dabe vertagt werden müssen. So wett aber das Ersuchen der deutschen Regierung um ein Moratorium in Be­rocht komme..werde die Reoarationskommission sofort eine

^"^sÄauf^oerlas der Vorsitzende der Revarationskom- million Dubais, die nachfolgende Entscheidung:

Die Reoarationskommission beschließt, der. deutschen Regierung eine vorläufige Verzugs? rill für die nm 15 Januar und 15. Februar 1922 fälligen Zahlungen ... n-wäbren. fo weit diele Zahlungsverpflichtungen durch aeleillete oder noch zu leistende Barzahlungen und durch ^rchleillungen oder Einnahmen aus dem Bocovsrz- Act. w schon eingegangen sind oder bis zu den oben genannten Daten eingeben werden, nickt schon gedeckt sind, und zwar unter Vorbehalt der nachfolgenden Bedingungen:

1 Während der vorläufigen Derzugsfrill rablt die deutsche Regierung alle zehn Tage 31 M ill ionen moldmark In zugelastenen Devisen. Die erste Zahlung Isolat am 1b Januar 1922.

2 Die deutsche Regierung unterbreitet. b innen «i-r»ebn Tagen der Reoarationskommission einen ««aemeüenen Reform- undKarantievlan. betr. 5"^deuÜche Budget und den deutschen Paoiergeldumlauf.

-in vollständiges Br o gr a mm für die Barzablun. '/-a und Sachlieferunaen für das Jahr 1922 fle S Die vorläufige Derzugsfrill gebt zu Ende, sobald die Reoarationskommiüion -der di« alliierten Regierungen

eine Entscheidung über den oben unter Dünkt 2 erwähnten Entwurf und das Programm getroffen haben.

Unbeschadet dessen kann in d-ekr Entickeidung vorge sehen werden, dab der Unterschied reichen d ächlich während der vorläufigen VerzugstriN .ge zahlten Betrögen und den aus Grund des Londoner Zahlungsplanes II i9en -""Wien innerhalb on ^° ben zehn Tagen, gerechnet von dem Teiumundte « Umständen der von der Revarationskomm.sum °ver oen alliierten Regierungen getrossenen Entschc>^mg »u zam n ist. Wenn der Entwurf und das Programm ver ^, rationskommMion vorliegen, werden ste ^iort £ Qnc

ffiÄÄSfbie AnZ-genbeit selb» in di^band

Mrifci.ii.rn««- D- «.»"-» b jViiT.'»««* iS

namens der deutschen Regi^ung von ^E^t Die deutsche Konferenz von E e "L" Einiädunasichreibens

Regierung lebe der 5^7«!! daß avs den gegebenen Er- entgegen. Cr ^tonte ferner, d a h-r zum

klärungen bervorgebe daß aus «t ^ f ine unm ,ttet= 15. Januar fälligen Summen tur ^euiicacu»» baren Folgen erwachsen. .rr-n

Hierauf wurde die Sitzung 0 amtlichen Meldung

W T.-B. Berlin. 14. 3 a nv 5 5 y, ct Revarationskom- aus Tannes über die Entscheids ^^Keidung der Re­mission bemerkt, das WüllfMireau^ Die ^ und Februar

varationskommiillon. dre tur me ni ^ gewissen Be-

fälligen Zahlungen -in Moratoriums , d

binaunflen Dorncht. i,t dm ^ichsregierung tritt

Abendstunde bekannt gewarde - Hesvrechnng darüber ein heute vormittag in eine 6 m«-) 3u der Ent-

»-L..'-Ä.L-.VmZ'-»

der deutschen Gablungen w^d ^ und dem Vorsitzenden

ein Konflikt zwischen dem> Ober tendbte. Dubois ver-

der Reoarationskommission D u b o' n ^

trat den Standvunkt. daß allein me mevo' « eine Entlassung zu dieser Entscheidung befugt l u ? den Willen des

&MSn s ÄÄ-b-".

Abreste von Tannes.

Ä in r SÄÄ »E^ÄÄSSi. K-LS

Der englstch-französtsche Garantievertrag.

nachmittag veröffentlicht- Er vcit i g ( der Erinne-

-'ösSSS&'

Ä-ÄuTfÄSlÄKMä;

ÜUSi

uublik folgende Abmachungen getroffen.

w { ürfitTp eitles btrcften unb nid)t ptodo*

Drit,»»,»N-i°»d-" MtüHaen a.l.

Art die mit dem Vertrage von Versailles unvereinbar ßnd. von D e u t l ck l a n d ergriffen werden.

Artikel 4. Dieser Vertrag bildet keine Derpflick- i n n für i r a e n b 6 tn !^orninion bcs oriiiidictt Reiches, es sei denn, daß das interessierte Dominion ,bn ge-

billigt habe. g-genwärtige Vertrag wird für die Dauer v a «»ein I alten in Krall bleiben und kann nach Ab- laui dieser Zeit durch ein gemeinsames Abkommen erneuert werden.

Das englisch-belgische Abkommen.

S°i7.' in ^awies^E^teiIt^m?t?" de^belgNckV^MnMer S

Das Kabinett Poincarü.

W. T.-B. Paris. 13. Jan. Senator DoincarS bat sich gegen 5 llbr nachmittags zum. Präsidenten.Wllerand w- aeven und erklärt, daß er dl« Kabinettsbildung durch­führen werde. , , , ^ .

Das ..Journal des Döbats" gibt heute abend als mög­liche M i n i st e r l i st e: Mmistervrasldent ^und Autzen-

minister: Senator Raymond D o, n c a r ö. JultirmmMer. Senator de Selves oder Abg. Rai berti. Innere». Abg. Mannourv: Kneg- bisheriger Hsnsionsminut-r Maginot: Marine: Abg. Landrv: Finanzen Aba.

be La st eyrie^ Hanbel'. Senator Francois-Mar» at. Unterricht: bisheriger Unterricktsminister. Leon B e r arb. Landwirtschaft: Senator Jean D u r a n d< Kolonien^ bis­heriger Kolonialminister Sarraut. Arbeit. Senator Doriac: ösfentliche Arbeiten: bi-beriger Minister kur

öffentliche Arbeiter Le Tracauer: Unterstaatsle^-tar

beim Ministervräsidenten: fricherer Kabinettsckef Mille­rands Reiber.

Hm. Paris, 14. Jan. Savas meldet: Erst von beute nachmittag ab wird man genauer über di«! Absichten P o i n c a r 6 » unterrichtet lein. Gestern bat er stck, auf eine Reibe von Besprechungen beschrankt und »roßte Zu- rÜSbaltung bezüglich seiner zukünftigen Mita^ei er be- cbocktet. Er soll sich mit dem Gedanken tragen, stck die Mit­arbeit der bisherigen Minister Sarraut. Magi not m . r nr s ««}» p e Itoauet AU stchern. Mögt l che rlvEi ie werbe er Loucheur ersuchen, bas Portefeuille für bie rer- störten Gebiete zu behalten, ^ls Minister des Innern^ lei der Vorsitzende der Frnanzkommistion M a n o-u r y in »u»

jsr e/ssMr'Äs.« &

h ^; 2 ^TsÄTSr.*toH<«H*ä«jw

Senatsvräsident Löon Bourgeois KE^binMtsbildung

?«Ä'»eit« Ä'Sf.«

, aber abgelebnt und erklär babe. er stebe nickt in ver von

^P oincarö und niemand anderem vor ibm den Auftrag zu Kabinettsbildung anoertrauen müsse.

v D -B Baris, 14. Jan. Senator P o i n c a r s vor Laufe des gestrigen Tages viele uarlamentarische Dele- arrtionen emvfangen denen er kolgendes erklärte. Jch.buue nicht die Absicht, ein volitisches Ministerium »u bilden. Allen Parlamentsmitgliedern, die zu mir kommen, sage ich. daß Personensranen nickt auf dem Sviele stehen. Niemand kann stck die Schwierigkeiten der augenblicklichen Lage ver kieimlicken Die Stunden, die wir durchleben, sind ebenso ernst wie die ^s Jabres 1914. Di- E i n i g k -' t ist not­wendiger als ie. Vor allem müssen die Geister ent waffnet werden. Der Friede unter den Parteien ist für die zu vollbringende Ausgabe unerlaßlich Sie muß zum Nutzen Frankreichs und nicht gegen diese oder iene Gefahr

CV5 ' L Angehörigen der linksstehenden Parteien babe

hir Durchreise nach Lonbon eine Unterlmltung

I e Ä* n 2?£t die ganz?°vorbere?t"nde Arbeit^leleistlt Botschafter vorher die ^ u^^ ^eu Rates müssen stck nach

s« ÄSrÄi ® M-1°« d« Bnto

schristen vereinigen.

Lloyd George an Briand.

^ nj.,;, 1 , «i n « Lloyd George bat auf das

W. T.-B. Duris. 14. ^ Briand seine Demission als

daß Brstrnd^eine Demission gegeben hat und ge- ousgedruat. vag viw » j^ ( j *f e i t und den Takt lagt, man habe die Verhandlungen in Cannes als

Norsttzender'geführt^dabe. und bedauere aufrichtig, die ko^

Vorirtzeno ,.. Zollenden zu können, die bereits im Laufe k» V»atungen geleistet worben sei. Die Abwesenbeit, .eines Vertreters habe die Delegierten der alliierten ^llozüerten Mächte in die Notwendigkeit versetzt, die Konterenz von Cannes zu beenden. Sie hätten aber das Ver­trauen dah die einmütig von ihnen mit dem Beistand des französischen Delegierten angenommenen Resolutionen ibr« guten Früchte dadurch tragen wurden, daß sie die euro- oüischen Nationen einander naberbrachien und ste zu einem Friedensvakt vereinigten und ibre aemeinIame Arbeit fur die iMi-n-raufrtcktuna der Droioerilat tbs«r Volker fiaerlteütW.