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Sonntag, 8. Januar 1922.

8^--^ LU ...

Morgen-Ausgabe.

Nr. 13 K 70. Jahrgang.

Der erste Schritt.

Wenn in Cannes das große Werk des endgültigen Friedensschlusses gelingen soll, so werden Opfer auf allen Seiten gebracht werden müssen. Die Opfer, die

man Deutschland auferlegen wird, das in den Augen seiner Gegner nun einmal als Besiegter und obendrein als der Schuldige am Weltkriege gilt, werden sicherlich größer sein, als sie irgend ein auf dem Schlachtfelds unterlegenes Volk jemals hat bringen müssen. Auch wenn die Milderungen, die uns in Cannes gewährt werden, das Matz unserer kühnsten Hoffnungen über­schreiten, werden für das deutsche Volk so viele Härten übrigbleiben, datz es alle Kräfte zusammenfassen mutz, um sie zu ertragen. Was dieGarantien" anbetrifft, die man in Cannes als Grundbedingung für die Neu­regelung der Reparationen von Deutschland fordern will, so ist ihr Inhalt bisher nur in einigen Umrissen bckannt geworden. Unter den fünf Sicherungen, die die Entente angeblich dennEewisses weiß man zurzeit noch nicht von der deutschen Regierung verlangen will, sind zwei, die überaus gefährlich sind und zunächst als ganz unannehmbar bezeichnet werden müssen. Da ist zunächst die Besteuerung der deutschen Kohle, um ihren Inlandspreis auf den Weltmarktpreis emporzu­schrauben, ein Gericht, das für die englische Industrie ebenso schmackhaft wie für die deutsche unverdaulich ist. Die Zurückschaffung der im Ausland befindlichen Devisen und ihre restlose Erfassung für die Reparation bedeutet, selbst wenn diese Maßnahme durchführbar wäre, eine Abtrennung der deutschen Industrie vom unentbehrlichen Rohstoffbezug aus dem Ausland. Diesen beiden unmöglichenGarantien" stehen drei andere gegenüber, mit denen wir von vornherein rech­nen mutzten Die wichtioste von ihnen ist die Er­höhung der Eisenbahn-, Post- und Telegranhengebühren zum Zwecke der Beseitigung des Riesendefizits dieser Re'chsbetriebe. In diesem Punkte fällt das deutsche Interesse sogar zu einem großen. Teile mit dem unserer lnsber-gen Gegner zusammen. Solange die Milliarden­schulden der Reichsbetriebe unseren Haushalt belasten kennen wir nirgends auf der Welt Kredit genießen' Die Derbandlungen von Stinnes. Rathenau und Havenstein haben das aufs schlagendste bewiesen.

Streiten lätzt sich eigentlich nur noch über das Tempo, mit dem das Defizit der Reichsbetriebe aus der Welt oeschafft werden soll. Die Reichsregierung hat diesmal aktive Politik der Borbeugung treiben wollen, indem sie noch vor dem Zusammentreten der Konferenz von Cannes einen Cisenbahnetat für 1922 bekannt gibt, der kein Defizit mehr enthält. Natürlich ist dieses zunächst nur rechnerisch beseitigt. Der neue Haushalt gelt von dem Grundgedanken aus. datz durch die am 1. Februar in Kraft tretende Tariferhöhung pur den Personen- und Güterverkehr eine ganz bedeu­tende Mehreinnahme gegenüber dem Vorjahre erzielt werden wird. Dabei ist ste allerdings von der Vor­aussetzung ausgegangen, datz trotz der riesigen Tarif­erhöhungen der Berkehr nicht nur keine Verminderung erleiden, sondern noch um 5 Prozent im Laufe dieses Jahres zunebmen wird. Es wird Sache der Eisenbabn- verwaltung sein, dieses ibr vom Reichsnerkehrsminisie- num also von der Vorgesetzten Behörde gesteckte Ziel wirklich zu erreichen. Dazu wird es einer umfang­reichen Reformarbeit bedürfen, die nicht nur in der B"rnahme beträchtlicher Ersparnisse in der Verwal­tung. sondern noch mehr in der Schaffung neuer Ver- kevrsgelegenbeiten in dem fortschreitenden Ausbau unseres Eisenbahnwesens wird bestehen müssen. Zwei- rklies fefcit noch viel daran, um die varkriegsmätziqe Ausds. nung des Verkehrs auf unseren Eisenbahnen zu erreichen und jeder Schritt, mit dem wir uns diesem ^iele nähern, hilft uns zugleich das Gespenst des Eisenbahndefizits zu bannen. Man sollte also, selbst xfi rl T Würdigung der Schwierigkeit der Aufgabe, ?'.* o .** a9 -^ichsverkehrsministerium gesetzt hat, r' "E'tima nicht von vornherein mit Mißtrauen b^aeonen. Erhebliches ist gerade auf dem Gebiets des 1 ».eraufbaus unseres Eisenbahnwesens unter der ZI* l 1 " 9 ** bewährten Fachmannes Eröner geleistet "'^br sedenfolls, als wir noch vor zwei Jahren E rt p e " lE- ihm also in allen poli-

Zeit gohen. das in Angriff genommene hkrixi' "Enden, auch wenn man sich bewußt

inrrienMr+f**«. "Mebeuron Tariferhöhungen unserer *"s »lkerschw'rsten Opfer auferleaen. ..tl lfT" Deutschland einen anderen Weg .ml w tf r- des verlorenen Kriegs

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Uvaft einen xeu des Blutes zu entziehen, dns sitz durch »

strömt. Rur was sie in Lebensgefahr bringt, dürfen und müssen wir ablehnen.

Mit Hilfe der aus den Tariferhöhungen berechneten Mehreinnahmen hat das Reichsverkehrsministerium diesmal also einen Eisenbahnetat aufgestellt, der in Einnahmen und Ausgaben balanciert, ohne daß Zu­schüsse des Reichs notwendig sind. Damit tut aber zu­gleich die Reichsregierung einen wichtigen Schritt, um den erfüllbaren Forderungen der Entente unter Auf­bietung der letzten Kraft des deutschen Volkes ent­gegenzukommen. Man mutz es billigen, datz sich die Regierung diesmal zu diesem ersten Schritt auf dem Wege, der zur Reform des unhaltbaren Reparations­systems führen soll, nicht erst zwingen lassen will. Sie pariert damit Vorwürfe, die sicherlich in Cannes gegen das bisherige Finanzgebaren des Reichs erhoben wer­den. und die, auch unter Berücksichtigung mancher Ent- icknildungsgründe nicht jeder Berechtigung entbehren. Es ist nur der erste Schritt, der Mühe kostet", sagt be­kanntlich ein fronzösssche? Sprichwort.. In diesem Falle trifft es aber sicherlich nur in dem Sinne zu, daß es die anderen sind, die den zweiten Schritt tun müssen, der sie gewiß weniaer Opfer kosten wird, als Deutschland der seinige. Aufs neue hat Deutschland seinen guten Willen bewiesen. Es hat bisher nur das Unmögliche abaelehnt oder, wenn man es ihm auf­zwang, nicht erfüllt. Zieht man in Cannes daraus die Folgerung, daß man nur Erfüllbares fordern darf, wenn man das Ziel der Reparation überhaupt er­reichen will, dann wird an eitlem ..schlechten Willen" Deutschlands, dessen wan uns in Paris noch immer stanz zu Unrecht beschuldigt der Frieden Europas und der Wiederaufbau der Weltwirtschaft nicht scheitern. Denn wer in so schwieriger Laae den ersten Schritt tut. beweist damit datz er seinerseits zum Ziele zu ge­langen bemüht ist!

Die Schwierigkeiten des Neparationsproblems.

Fm Tannes. 7. Jan. (Hnvas. Drabtberickt 1 Die mit der Prüfung der Revoroi'onsfroge beiuitragte Kom­miss ! o >' lcnte gestern nn*mttan die Prüfung den britischen Vorschlages fort. 15, scheint, daß man aeaen Abend einer Losung -umkiate. die Bnaton einen gröberen Anteil zn- kommen lassen wird, als ursprünglich vorgesehen. Um das Ziel ,u erreichen, würden die van ?: u i Hi I o n b z u fordernden Summen in bar erhöbt werden. Auf öden Fall werden die Rechte Frankreich» vollkommen ge­wahrt werden. Der Eindruck vom Verlaufe des gestrigen Abends iss nach Hava; ziemlich günstig, doch maß man aui eine Verlängerung de.r Verhandlungen des Ausschusses gefotzt sein, bevor eine endgültige Regelung zu­stande kommt, die dem Obersten Rat unterbreitet werden kann. Es scheint zw-nelbnit, daß die Konferenz die Reoara- tionsfrage heute nachmittag in einer Vollsitzung anschneiden tann.

W. T.-B. London, 7. Jan. (Drabtberickt.) Der Sonder­berichterstatter des ..Daily Telegraph" meldet aus Tannes, datz Sir Baül Blackett aut der gestrigen Pormiitagsfitzung der Sachverständigen für die Revarationsfroae den Vorsitz geführt hat Es lei beschlossen worden die Arbeiten nach zwei Grundsätzen zu vertolgen Erstens: Kann

Deutschland im ?abre 1022 mehr als 5 dy Millionen G Id- mark zahlen? Zweitens' Kann Deutschland ein Mora­torium gewährt werden^ Wemk ia. unter welchen Be­dingungen. betr. Zeitraum und Garantien^ Die Sachver­ständigen batten oeilucht. genau frstzustellen in welcher Wesse Deutschland Aucksgndsmerte verwendet. Sie hätten erklärt. d«tz Deutschland in gröberem Umfange Auslandsdcviien ver­wenden könne als bisher. Die Sachverständiaen hoffen von Deutschland 1922 2 Dkilliarden Goldmark, davon 750 Mil­lionen in bar. erbalten ,u könmen. Die Sachverständigen hätten auch gefunden dutz die deutsche Ausfckhrstatistik völlig unzuverlässtg ief. Zurzeit stebe dieLteigernna im Werte der

ausgefühkten Terttlwaren nnt-r Berücksichtigung der Ent­wertung der Währung in keinem Verhältnis zu dem Um- mnae. Der Ertrag der Zollabgaben auf die Einfuhr im Jahre 1921 habe »wilbrn 3 und 8 Prozent betragen Dee Betrag der Franzosen und anderen, alliierten Staaten lei vi°l metzer. Daher drängen die Alliierten auf eine i-bärfere Kontrolle durch den Garantieauslcbutz über die deutsche Aus- und Einfuhr.

W. T.-B. Paris, 6. Jan. Über dis Schwierigkeiten des Reparationsproblems verbreitet sich dieLibertöi". Das Blatt sagt, die Besorgnisse Englands seien nicht die Besorgnisse Frankreichs. Indessen nehme England leine Sorgen zum Vorwand, um Frankreich feine An­sichten auszunötigen und finde es übel, daß Frankreich seine eigenen verfechte, ja noch mehr, der Franzose er­scheine England als Schlächter Europas, als er­barmungsloser Gläubiger, als Chylock und Störenfried, der die Welt in Brand setze, um seine Suppe zu kochen. Aber die Franzosen wüßten, was ihnen bevorstehe^ wenn sie keine Bezahlung erlangten. Alle französischen Budgetberichterstatter hüten sie gewarnt. Wenn Deutschland aber zahle, falle die Mark, und England wolle die Mark beben. Unter diesen Umständen sei es klar, daß Deutschland nie bezahlen und daß kein Mora­torium einen Nutzen haben würde. Denn sobald Deutschland seine Barzahlungen wiedar aufnehme, stelle sich dieselbe Erscheinung ein. Die Mark werde beruntergehen. und Deutschland werde aus dieser Baisse Nutzen ziehen und st« nicht verhindern.

Die intsr-iationa!e Wirtjchasts» und Fmanzwnfereuz.

W.T.-B. Tannes, 7. Jan. (Drahtbericht.) In seiner Sestern nachmittag abgebaltenen Sitzung hat der A u s - schütz der Konferenz folgende Entlchlietzung ange­nommen

Die auf der Konferenz vertretenen Mächte sind ein- . mig der Ansicht, datz eine Wirtschafts- und inanzkonferenz Anfang März einbrrufen wer­den solle zu der alle europäischen Mächte eingetaden werden sollen. Wir sind der Ansicht, datz eine derartige Konferenz einen wesentlichen und wirklichen Fortschritt aus dem Wege znm wirtlchaftlicben Wiederaufbau in Mittel- und Lsteurova bildet. Wir lind ferner der Ansicht, datz die Premierminister einer jeden Ration, womöglich in eigener Person, an dieser Konferenz teilnehmen sollxn. da- mvt nach den gefabten Entschtüssen durch letztere so schnell wie möglich die Tat soigen kann. Die alliierten Mächte sind der vlnsicht, datz die Wiederaufnahme des internatio­nalen Handels in ganz Eurova sowie die Ent­wicklung der Hiltsquellen aller Länder notwendig sind, um die Menge der im Wirtschastsleben Tätigen zu vergröbern und die Leiden zu vermindern, denen die Bevölkerung Europas ausgcietzt ist. Eine gemeinlame Anstrengung der kiäftissten Kationen ist nötig, um dem euroväischen Wirt- chasis^nstem seine Widerstandskraft wiederzngeben. Dicke Anstrengungen müssen die Beseitigung aller Hindernisse zum Gegenstand haben, die den Handel hemmen; sie müssen auch aus die Bewilligung von ausgedehnten Krediten an dis schwächeren Länder ausaedebnt werden, ebenso auf die Zu­sammenarbeit aller Völker für die Wiederherstellung nor­maler Produktionsleistung. Die alliierten Mächte ssnd der Anstcht. datz die unentbehrlichsten Grundbedingungen folgende sind:

l. Die Nationen dürfen nickt dos Reckt in Anlvni> nehmen, sick gegenseitig die Grundsätze aufznerlegen. na, denen sie die Frag« des Besitzes und die wirtsckaftliche Rege lvng im Innern ihres Landes vornehmen wollen. Es ist Sack« eines jeden Landes, das Evstem auszunützen, das es in dieier Beziehung bevorzugt.

2 Auf jeden Fall darf ausländifckes Kavital nicht dazu benutzt werden, einem Lande Hilfe zu leisten, autzer wenn die ausländischen Eigentümer des Kaoitals die Grwitzheit haben, datz ihre Güter und ihre Rechtsansorücke geachtet und der Gewinn aus diesen Unternehmungen ihnen gesichert ist.

3. Dieses Gekübl der Sicherheit kann nur wiederber- aestelll werden, wenn die Rationen (oder die Regierungen der Nationen), die ansländssche Kredite zu erhalten wiin- sck-en. freiwillig folgende P e r v f l i ck t u n g e p auf sich nehmen: ->) alle die Verpflichtungen anznerkennen. die von den Staaten. Gemeinden und anderen öffentlichen Körver- lckaften eingegangen worden sind und die Pervilichtungen. die aus der Konfiszierung ausländischen Eirentums er- wachlen sind, anznerkennen: b) ein gesetzliches und iuristilches System einznrichien. durch das unoarieiische Behandlung aller Handels- und sonstigen Verträge sichergestellt wird.

4. Die Rationen müssen über beaneme Austaulch- mittel verfügen, allgemein geivrocken. müssen bezüglich des Geldwesens Brl'ino,ingen bestehen, die dem Handel ge­nügend Sicherheiten bieten.

5. Alle Rationen müssen sich verpflichten, von l e d 1 1 Pravaganda Abstand ,u nehmen, die die Ord- r.unn oder das volitisckie System eines anderen Landes be­nachteiligt.

0 Alle Länder müss»n aemcinlam die Vervflichtung ank sich nehmen, von iedem Angriff auf ihre Nachbarn abz"sehen.

Wenn für den Zweck, die für die erforderliche Entzwick- lnng de- Handel» und der Industrie in Rutzland notwen­digen Bedingungen zu sichern, die russische Regierung ihre offizielle Anerkennung fordert. Io können ti« oHi' r ten Mächte ,)i sse Anerke-nung aus-kprech-n. wenn die rullssch« Regierung dir rorgeschlagenen Derotlichtungen übernimmt.

w m B London 7 , F,p. (Drabibericht.) Der Sonder­berichterstatter des ..Daily Telegravb" meldet aus Tannes: Aui der gestrigen Nachmitta>-ssitzung de» Obersten Rates bat Botlckrgfter H a r o e n als erster Redner das Wort ergriffen und ein« Abänderung des Wortlautes der Vorschläge für di« internatignale Konferenz angereat. Die Franzo'en folgern dargns, datz die Einladung zu einer Konferenz von den Vereinigten Staaten angenommen werden würde.

Der britische Standpunkt.

Kl. T.-B. London. 6 . Jan. Reuters Sonderberichter.

t iatte: schreibt über den britischen Standvunkt auf der Kon« crenz von Tannes, die britiscke Regierung wünkche nicht nur eine der oe " '

S chiedenen Fragen, wie die Revarationsfrage, Zenn die Konferenz zu einem Erfolg führen soll«, müsse viel mehr getan werden. Es seien noch andere Fragen vorhanden, nämlich die Pläne zur Wiederher- stellung des Handels in Mittel- und Ost- eu rooa anherdem rein volitifche Fragen, wie das Zu­sammenwirken zwischen Grohbritannien und Frankreich in Angora, woran Italien auch interessiert sei, die die Be­ziehungen dieser drei Möchte beträfen. Daneben gebe c» noch andere politische Fragen, nämlich dir überragende Not- n>endigkeit für Frankreich, gegen eine Bedrohung van Osten her geschützt zu sein, und die Wahrscheinlichkeit, daß wenn Frankreich so beruhigt werde, seine Ansichten über die Per, Minderung der Rüstungen zu Lande und zur See in ttbera einstimmung mit den allgemeinen Wünschen nach Rüstunas- einschrSnkung eine Änderung erfahren «erden. Ohne dies alles könne der finanzielle Druck, der auf Eurova laste, nicht beseitigt werden.

Keine Annullierung der französischen Schulde» bei England.

W.T.-B. Paris. 6. Jan. DerTemps" erklärt zu einer

»v. i.-d. Paris, tr. ^ait. Der ..Demos erklärt zu einer von derDa.ly Mail" veröffentlichten Meldung, die brt- t'lcke Regierung habe Frankreich keinen Bor- icklag gemacht, der sich auf die Annullierung der kranzösi- scheu Schuld an England und auf die Annullierung einer entwrechenden Teiles der deutschen Schuld beziehe.

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