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Freitag, 23. Dezember 1921.

Abend-Ausgabe.

Nr. 586. ♦ 69. Jahrgang.

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Ae Mtazmiz Dw fionüiM flonfra}.

Herr Briand ist aus London abgereist, ohne sich mit Lloyd George über eine gemeinsame Grundlage lür die Revision des Zahlungsplanes geeinigt zu haben. Dennoch wäre es falsch, von einem negativen Ergebnis der Londoner Verhandlungen zu reden. Sie rvaren von vornherein als unverbindliche Besprechun- gen zu wechselseitiger Informierung der beiderseitigen Ministerpräsidenten gedacht. Wer sich in dem Glauben gewiegt haben sollte, daß Briand den weitgehenden Revisionsplänen Lloyd Georges ohne weiteres nach­geben würde, der unterschätzt doch die französische Seelenftimmung sehr erheblich. Das Bedeutsame an den Londoner Besprechungen ist aber die große Energie, die Lloyd George aufwendet, um zu einer befriedigen­den Regelung zu kommen. Man darf dabei nicht ver­gessen. daß die englischen Interessen eine Reform er­fordern. Die Frage, ob es zu einer solchen Reform kommt. wird erst in der ersten Ianuarhälfte auf der' Konferenz des Obersten Rates in Cannes entschie­den werden. In London konnten eigentliche Beschlüsse gar nicht gefaßt werden; dennoch scheint man dabin übereingekommen zu sein, von den fälligen Raten für Januar und Februar 300 Millioyen Eoldmark nach- ;ulassen. Allein die Tatsache, daß weiterberaten wer- v Beweis, daß man durchaus mit

der Möglichkeit rechnet, zu einem Einvernehmen zu ge­langen. Betrachtet man die Vertagung von dem Ge­sichtspunkte aus, daß England und Frankreich nicht

m'I«!L U v ferc J* 9ncr gewesen sind, so muß sogar die Absicht, das Problem nunmehr vor dem Forum des Obersten Rates aufzurollen, die Hoffnung erwecken, daß die Dinge schon über das vorbereitende Stadium hinaus gediehen sind. Wenn die Havas-Agentur meldet, daß die Alliierten-Sachverftändigen zu der Empfehlung gekommen feien, kein Moratorium zu ge­mahlen, so beziebt sich das offenbar lediglich auf die beiden nächsten Raten. Die Fragen des Moratoriums wie der Revision rv-rden in Cannes behandelt werden Ob in Cannes deutsche Vertreter gehört werden sollen erscheint noch ungewiß. Nachdem man aber einmal davon abaekommen ist. einfach zu dekretieren: „Ihr

müßt kmzablen!". ist es wahrscheinlich, daß man bei den Besprechungen' auch der deutschen Ansicht Gehör smenken wird. Im allgemeinen kann man wobl sagen, daß ebenso wenia Ursache für einen übergroßen Opti­mismus vorban>-n ist. wie für Mutlosigkeit. Wenn auch das ganze Problem noch nicht restlos gelöst wer­ben wird, der Anfang ist gemacht?

Das Ergebnis.

D. Paris, 23. Dez. (Eig. Drahtbericht.) Die letzte Besprechung, die Briand und Lloyd George gestern miteinander gehabt haben, dauerte von 11 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags. Auch L o u ch e u r und Berthelot wohnten dieser letzten Besprechung bei. Die französischen und englischen Sachverständigen legten den Herren ihren Bericht über die S t u n- d.ungsfrage vor. Es bestätigt sich, daß dieser Be­ucht dem Obersten Rat in Cannes vorschlagen wird, an der Erfüllung der Januar-Rate festzuhalten, da­gegen die Februar-Rate „provisorisch" zu "lassen, weil diese Februar-Rate in ihrer Eigen- ichaft als Quartalsabzahlung auf die 26prozentige Ausfubrabgabe zum größten Teil durch Sachleistungen ompenßert wird. Die Januar-Rate von 500 Mil- Uonen Goldmark soll des weiteren auf beide Termine, v-,h. auf den 15. Januar und 15. Februar, gleich­mäßig verteilt werden. Die Frage der Stundung späteren Reparationsraten ist im «achvorständigenbericht nicht behandelt, so daß die Amtliche große Moratoriumsfrage der Konferenz von vollständig überlassen bleibt. Grundsätzlich >che:nt man sich von der Unvermeidbarkeit einer Stun- vung aller anderen Raten des Iabres 1922 überzeugt zu baben. Man scheint sich also ziemlich darüber einig M sein, daß man als Bedingung für diese Stundung °?r Earantiekommission neue Funk- k'onen zuerteilen will. Daaegen ist man sich über

Umfang dieser neuen Kontrallfunktionen nicht j-imo Die Franzosen gesten in ibren Ansprüchen be­deutend weiter als den Enaländern paßt, fc» <? z - Raris. 23. Dez. Der Sonderberichterstatter des „Echo lii treibt, stas einzige Ergebnis der eng-

'M-franz-jsischen Konferenz von London müsse in dem Plan internationalen Konferenz gesucht werden In tJ Lloyd Gemme den internationalen Marenaus- «uiif, wiedersterstellen wall». n>r Oberste Rat werde di- ii* i , * en dieser Frage feststellen sowie, wie es wahrschein- nu * den ©runb f att selbst für dieses Unternehmen, ge" Der Downingstreet glaube mau daß diese Verhandlun- >;» äwei Teilen stattfinden würden. Zuerst würden sich ,, -Certreter der großen Staaten. Deutschland und "bland einbegriffen, versammeln, und später würden

die Delegierten aller Staaten ausnahmslos, cb sie ersten, zweiten oder dritten Ranges fe'en. berufen werden.

Die beiden gestern nach Übereinkunft zwischen Briand und Lloyd George eingesetzten Ausschüsse, die die Arbeiten für den Obersten Rat in Cannes vocbereitrn Ellen. werden sich jedenfalls kommende Woche in Paris ver­sammeln. Der erste dieser Ausschüsse beschäftigt sich mit der russischen Angelegenheit, sowohl mit der Frage der wirtschaftlichen Erhebung als mit dem Problem d:r ruffiichen öffentlichen Schuld wie der privaten Schulden. Dre Mitglieder dieser Kommission würde Lloyd George beute nach Anhörung einer größeren Anzahl van Geschäfts­leuten aus der City bestimmen.

Uber das Ergebnis der Beratungen zwischen Briand und Lloyd Georg? schreibt der Sonderberichterstatter der „Echo de Paris": Anfänglich schien der Gedanke D r i a n d s gewesen zu sein, d'e Einberufung einer inter­nationalen Konferenz von dem Abschluß eines französisch- englischen Abkommens über die Reparationen und von de: Annahme eines Garant,evertrages. ähnlich dem vom LS. Juni 1919 durch Lloyd George, abhängig zu machen: rr Hobe weder in der einen nach in der anderen Frage reüssiert. Was die Reparationen anbetreffe, so seien die Empfehlun- g,n der französischen und englischen Sachverständigen sehr eng begrenzt. Sie beträfen nur die sehr ungenügende Ver­stärkung der Autorität des Garantieausschusscs und beträfen für die Zukunft nur. daß die deutschen Zollstatistiken genau aufgestellt würden, sowie gewisse Probleme zweiter Ord­nung. z. B. die Bestimmung des Koblenpreiies feil dem 1. Mai 1921 und die beiden nächsten Fälligkeitstermine. Was letztere anbetreffe, so lei jeder Gedanke an ein Mora­torium zurückgewiesen worden. Aber man werde ihre Aus­führungsfrist erweitern und größere Sachliekerun- g e n annebmen. Der Berichterstatter sagt, es sei aber un­möglich. festzustellen. ob die britische Regierung erklärt habe, daß sie diese sehr bescheidenen Empfehlungen angenommen habe. Als Briand gestern London verlassen habe, habe übrigens der Text dieser Abmachungen noch nicht endgültig festgestanden. Der Sonderberichterstatter spricht von der Garantie der französischen Grenzen, über dir diskutiert worden sei: aber der gegensätzliche Standpunkt zwischen Llorid George und Briand habe sich klar ab- g, zeichnet.

Der Sonderberichterstatter dev „Petit Parken" be­stätigt das. Lloyd George scheine bis jetzt nicht geneigt zu sein, eine erste Etappe dadurch zu unternehmen, daß er die Einigkeit Frankreichs und Englands konsolidiere. Briand glaube an die Wirksamkeit eines europä-schen Abkommens nicht, ohne daß die Beziehungen zwischen Frank­reich und England enger gestaltet würden. Trotz dieser gegenteiligen Ansichten hätten die beiden Ministerpräsidenten dadurch, daß sse sich jeder voreiligen Präzision enthalten hätten-, den Wunsch nach Verständigung zur Gel­tung gebracht. Daraus erkläre stch die Tagung des Obersten Rates und der Gedanke, durch vorherige Beratungen eine internationale Konferenz vorzubereiten und auch der Ee- donke. Finanzleute und Industrielle in London und Paris zu befragen, ehe man sich ln Cannes zu den Beratungen begebe.

Dz. Paris. 23. Dez. Der Sonderberichterstatter des ..Journal" in London berichtet, daß die nächste Kon­ferenz in Cannes nicht besonders erleichtert werde durch die Vorschläge von Frankreich und England. Man habe die Hoffnung gebegt. die beiden großen Nationen würden sich, eng vereint. Hand in Hand zu der Konferenz beaeben und alle notwendigen Ovfer bringen, damit das europäische Gleichgewicht nicht in Frage gestellt werde. Offen gesagt müsse man darauf verzichten. Lloyd George und Rnand befänden ssch beute in der Lage von wackren und höfliche:: Männern, die eine Meinungsverschiedenheit gehabt, sich zu n Duell begeben hätten und sich nachher lächelnd die Hände reichten' jeder von ihnen begebe ssch nach Hause und be­wahre für seinen Gegner die alten Emosindungen.

Der Sonderberi-b^rstattcr des „Matin" sagt, der Ge­danke eines französisch-enossicken engen Zusammen­schlusses habe trotz der Schwierigkeiten von Washington, die in der öffentlichen Meinung eine Svanuung geschaffen hätten, einme Fortschritte gemacht.

Dem .Petit Journal" erklärte eine Persönlichkeit aus der unmittelbaren. Umgebung Briands und Lovcheurs, Frankreich werde zuerst aus den Verhandlungen von London einen sofortigen moralischen Nutzen z-eben dadurch, daß es sich aufs neue an der Se'te eines Alliierten mit tätigerer Freundschaft befinde. Die Rechte Frankreichs in der Revarationsfraae feien "ot ver enql'.icknn Regierung in klarster und iür die Interessen g-naakreichs befrie­digendster Weile anerkannt worden. — Das ..Oeuvre" lagt, es fei zwar kein Abkommen zwischen Frankreich und Eng­land aeschiossen worden' aber die beiden Ansichten hätten eine Annäbening gefunden.

Dz. London. 22. Dez Der „Times" zufolge wird ange­nommen. daß die Sachverständigen emufohlen haben, daß ein Mindest betrag von 5 90 Millionen Eold­mark von Deutschland zur Deckung der Januar- und Februar-Raten bezahlt werden soll. Dieser Vorschlag werde den beiden Premierministern bei ikwer Zusammenkunft heute moraen. die nach Reuter um 11 Ubr stattfir.den und nur wenige Minuten dauern wird, unterbreitet werden. Die Sachverständigen seien der ..T-mes" zufolge auch üverein- gekommen. daß die Garantiekommillsim die notwendige Vollmacht haben ioll. um die deutsche Ausfuhr und die Aus­gaben der deutschen Verwägung zu beaufsichtigen. Die brjti'chen Sachverständigen hätten jedoch den französischen Vorschlag bezünNch der Einmischung der Alliierten in d>e deutsche Verwaltung nicht anaeuommen. Alle diese Frage,, würden laut ..Times" dem Obersten Rat unterbreitet werden. Als 3 e i 1 o u n k t für d e Konferenz von Cannes werde der 3.. 4. und 5. Janua- genannt.

Dz. London. 22. Dez. „Times" zufolge liegt bisher keinerlei Mitteilung über irgendwelche Zu­geständnisse Frankreichs -n der Frage der Priorit-ä, vor. Dieser Punkt lei wichtig Briand habe im französi­schen Parlament erksärt. daß die Grenze der Zugeständnisse erreicht sei und daß se'ne Varlammtssiellung bedroht wäre, wenn er nicht in der Lago sei. für Frankreich ein Änuio.rlent für das, worauf er jetzt Verzicht leist:, rustandezubringkn.

Das Reichskabinett wartet.

Lr. Berlin, 23. Dez. (Eig. Drabtbericht.) Das Reichs­kabinett wird in den nächsten Tagen zu dem Ergebnis der Londoner Besprechungen noch keine Stellung nehmen. Bekanntlich bandelt Herr Ratbenau in halbamtlicher Eigenschaft. Es ist selbstverständlich, daß man vorerst seine Rückkehr abwartet. Wann Rathenau wieder in Berlin eintrifft, steht noch nicht fest. Man rechnet zwar damit, da» er noch vor Weihnachten wieder in Berlin sein wird, doch kann das Kabinett während der Feiertage keine wichtigen Entscheidungen treffen, da viele Minister Berlin verlassen. Reichskanzler W i r t b wird in der Äeichsbauvtstadt bleiben. Auch der Zeitpunkt für die Absendung der Antwortnote an die Revarationskommission ist noch nicht festgesetzt.

Abreise Briands von London.

D. Paris, 23. Dez. (Eig Drabtbericht.) Briand bat. wie angekündigt, gestern nachmittag 2 Ubr die Ruckre'ic nach Paris angetreten. Lloyd George hat ihn noch b!s zum Bahnhof begleitet. Um 10 Ubr abends traf Briand wieder in Paris ein. „ ,

Dz. Paris, 23. Dez. (Havas.) Bei ferner Ankunft in Boulogne erklärt Briand: Wir sind in London zu einer prinzipiellen Vereinbarung gelangt, die den Willen zur Zusammenarbeit zwi­schen Frankreich und England zum Ausdruck bringt und eine Vorbereitung für die praktische Entscheidung bildet. Jetzt bandelt es sich nur noch darum, die fest­gelegten Richtlinien zu vervollständigen und sie in Cannes zur praktischen Anwendung zu bringen.

Der „Temps" für das Abkommen mit Deutschland.

D. Paris, 23. De,. <Eig. Drabtbericht.) Der „Temps" zeigt sich in seinem heutigen Leitartikel einem englisch-fran- zösisch-deutschen Earantievertrag auf Gegenseitigkeit nicht abgeneigt. England und Frankreich kö> nten ausdrück­lich erklären, daß sie die Integrität des Reiches wahren und sich jeder Einmischung in die inneren Angelegen­heiten enthalten wollten.

Gegen Deutschlands Beteiligung an der Wirtschafts, konferenz.

D. Amsterdam, 23. De,. (Eig. Drabtbericht.) Aus Paris wird gemeldet, daß die interparlamen­tarische Gruppe des zerstörten Gebietes eine Entschließung gefaßt h,M. in der sie ihrer Befürchtung über die Möglichkeit einer Hinzuziehung Deutschlands und Ruß­lands zu einer europäischen Wirtschaftskonsrrenz Ausdruck verleiht. Die Gruvoe erklärt, baß die beiden einzigen Fragen, die dringend der Lösung bedürfen, folgende wären'

1 Pn'ifvng der Durchführi,ngsmög?ichkeit zum Erhalt des französischen Guthabens. Die Verwirklichung dieser Ange­legenheit wird von dem zerstörten Gebiet ängstlich erwartet.

2 Einsetzung einer wirklichen Finanzkontrolle über Deutschland, die notwendig geworden ist. nachdem d!« deutsche Regierung ihre Zahlung eingestellt bat.

Kein Verbot der deutschen Kohlenausfuhr.

D, Paris. 23. Dez. (Eia Drabtbericht.l Die Reva­rationskommission äußert sich wiederum zu der Frage des Verbots der deutschen Kohlenausiubr. Die Mit­teilung der Revarationskommission lautet folgendermaßen: Die Revarationskommission bat mit Brief vom 19. Dez. 1921 der deutschen Regierung förmlich in Erinnerung gerufen, daß mit Ausnahme der Kohlevlieferungen für Holland, die durch Note vom 7. Oktober 1920 geregelt wurden. Deutschland für d'e Ausfuhr von Koks oder Kohlen die vorherige Erlaubnis der Revarationskommission ein- bolen muß. Aus dem Wortlaut.dieser erneuten Mitteilung gebt hervor, daß es sich nichtumein Ausfuhrverbot bandelt, sondern ni"' um eine Statuierung des Grundsatzes der Ausfuhrbewilligung.

Das Schicksal der Deutschen Werke.

Sr Berlin. 23. Dez. Wie wir von unterrichteter Seite hören 'wird die Botschafterkonferenz die Entklei­dung in der Frage der Deutschen Werke erst am 28. De­zember fällen.

Vorschlag einer neuen Bölkerkonferenz.

D. Washington. 23. De,. 'Eig. Drabtbericht.) Senator Frace stellte im Senat den Antrag, eine neue Konferenz nach Washington einzuberufen und zu dieser etwa fünfzig Nationen einzuladen. Die Einladung soll gerichtet sein an die Volksvertretungen. Aufgabe der neuen Konfenenz soll lein, eine Organisation zu schaffen, di« auf eine Sicherung des Sieges der Freiheit für die Völker hin­zielen soll. Weiter soll die neue Konferenz die Lösung de« finanziellen und wirtschaftlichrn Probleme bringen.

Nachklänge zum Jagow-Prozeß.

Sr. Leimig. 23. Dez. (Eia Drabtbericht.) Freiherr von Wangenbeim ist nach der Ilrteilsverkündigung im Hotel von einer Devutation des Reichslandbundes benlück- wünscht worden. Sanilätsrat Dr. Schiele ist an die Svitzc des Zentralverbandes deutscher Haus- und Grundbesitzerver- cine berufen worden.

Eine Anklage gegen Ludendorff?

Sr. Berlin. 23. Dez. lEig. Drabtbericht.) Wie da» „B. T." aus parlamentarischen Kreisen hört, berichtete gestern der Vertreter der Anklage in dem Kavv-Prozsß. Oberreichsanwalt Ebermeycr. dem Reichsiustizminister über den Verlauf und das Ergebnis der Leivziger Gerichts­verhandlung. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der Fall Ludendorff und die Frage einer eventuellen Anklage- crhebung eingehend besprochen. Es ist anznnehmen. daß der Reichsjustizminister noch eine öffentliche Er« klärung zum Fall Ludendorff abgeben wird.