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Samstag, 17. Dezember 1921.

Der Kohlenmangel.

Die Lage auf dem deutschen Kohlenmarkt wird von Tag zu Tag bedrohlicher und wir sind unmittelbar an dem Punkte angelangt, an dem es sich darum handelt, ob der deutschen Industrie das an sich schon unge­nügende Quantum, das ihr bisher zugeteilt worden war, noch ferner wird geliefert werden können. Wenn eine solche Einschränkung neuerdings notwendig würde, so wäre das gleichbedeutend mit neuem Pro­duktionsausfall. mit neuerlicher Verschlechterung un­serer Handelsbilanz und mit moralisch außerordentlich schädigenden Nichterfüllungen einövgangener Ver­pflichtungen durch Handel und Industrie. Ts ist höchste Zeit, daß alle Energien aufgeboten werden, die so ver­hängnisvollen Konsequenzen noch Einhalt zu tun ver­möchten.

Zwei Ursachen stnd für die jetzige Lage verantwort­lich. Die erste ist die den Anforderungen tatsächlich nicht entsprechende Höhe der Förderung. Seitdem im Februar die Überschichten gekündigt worden sind, hat die Produktion einen entsprechenden Rückgang erlitten, dessen Wirkung noch verschärft wurde durch die ober- schlesischen Wirren, die die oberschlesische Zufuhr zeit­weilig völlig zum Erliegen brachten Es war also schon seit jenen, Zeitpunkt eine verborgene Knappheit vorhanden, die nur deshalb nicht sichtbar in Er­scheinung trat, weil der Sommer an sich nur geringere Kohlenmengen beansprucht, weil sich ferner die In­dustrie damals in verhältnismäßig schlechter Konjunkturlage befand und weil schließlich auch die Entente nicht mit den rigorosen Qualitätsansprüchen für ihre Lieferungen hervortrat, wie es letztens der Fall war. Seitdem die Alliierten in ständig wachsen­dem Maße nur noch beste Qualitäten entgegennehmen, seitdem mit der Kälte auch der Hausbrand mit ganz anderen Mengen versorgt werden muß als im Sommer lind seitdem die Industrie infolge der Valutaentwer- tnng mit Aufträgen ungeheuren Maßstabes überhäuft ist. ist die Kohlendecke so kurz geworden, daß die Ver­sorgung auf allen Gebieten absolut unzureichend er­scheint. Jüngste Bestandsaufnahmen bei den Gas- und Elektrizitätswerken haben z. B. gezeigt, daß eine ganze Reihe von Werken nur Vorräte für ein bis zwei Tage bebtzen, daß sie also buchstäblich von der Hand in den Mund leben und bei jeder Stockung der täglichen Zu­fuhren einfach zum Erliegen kommen müssen. Nicht minder schlimm steht es bei den Eisenbahnen, die im Frieden durchschnittlich Vorräte für 40 bis 60 Tage aufgespeichert hatten und die jetzt im Höchstfall für b Tage versorgt sind. Jedermann siebt, daß das eine unmögliche Situation ist, die jÄen Tag unabsehbare Katastrophen berbeiführen kann.

Neben der faktischen Minderförderung gibt es aber nach einen zweiten und vielleicht entscheidenden Grund m die bedrohliche Knappheit und das ist die Trans- p o r t f x a a e. Tatsache ist. daß nicht einmal die ver­minderte Ausbeute der Gruben gegenwärtig abge­fahren werden kann, daß fortgesetzt die Wagenstellung y-vter der Wagenanforderung zuriickbleibt und täglich wehr oder minder große Mengen des gesuchten Mate- P®** 8 auf den Halden liegen bleiben. Die ungewöhn- nu> spate Ernte, sowohl an Getreide wie auch an Kar- totfem, machte es Wochen hindurch notwendig, den Transport der Ernäbrungsmittel jedem anderen Trans- w* vorzuziehen. And das waren gerade die Wochen,

» m eiWn ^st die Winterversorgung mit Kohle bewerk- •m Dazu trat ein außergewöhnlich niedriger

«asierstand der Flüsse, der den Wasserweg fast unbe- Mtzoar machte, und dazu kommt jetzt die ssrostperiode, für den Bahntransport bekanntlich ebenfalls

g 'ürßerst schlechte Bedingungen schafft. Alle Anstren- ngen der Reichsksenbahnverwaltung, in diesem mkte Wandel zu schaffen, waren bisher offenbar ^wlglos und die Transporte bleiben dauernd hinter ^ verbrauch zurück, so daß die Vorräte, anstatt sich »Main wieder aufzuhäufen. Tag für Tag noch weiter »uiammenschrnmpfen. Am allen Eventualitäten vor- Suoeugen und um wenigstens die öffentlichen und all- xE^'Uwirtschaftlichen Betriebe vor dem Äußersten zu ^^"hren. hat den Eisenbahnen und den Gas- und Mtttrizitätswerken jetzt das Recht übertragen werden »"Ä in Fällen dringendsten Bedarfes selbständige ^chsagnahmüngen in den Lagern der Industrie vor- »unebmen. Müßte dies Recht jemals ausgeübt wer- 10 würde das unter Amständen mit absoluter ^"egung wichtigster Betriebe gleichbedeutend sein.

Zustand, in dem wir uns gegenwärtig befinden, 2U' B trotz dringendsten Roheifenbedarfes bereits ^Hochöfen aüsgeblasen sind, würde dadurch eine Ver- ^fung erfahren, deren Folgen auf die Wirtschaft Ttö auf die Valuta zerstörend sein müßten, v Das Kohlenproblem ist also im eminentesten Sinne 95 Wortes sin öffentliches und allgemeines. Die

Abend-Ausgabe.

Forderung, daß alle denkbare Kraft zur Behebung der Ubelstände eingesetzt werde, ist daher nicht nur die Forderung eines bestimmten Interessentenkreises, son dern der Vokksgesamtheit. Die verhältnismäßig wenigst schwierigste Seite des Problems scheint die Transportfrage zu sein, weil ste im Grunde mehr eine Organisations- als eine Preduktionsfrage ist. Dem Reichseisenbahnministerium liegt eine schwere Verant wortung ob und bei aller Anerkennung der Schwierig­keiten bleibt der Öffentlichkeit doch nichts anderes übrig, als immer wieder darauf zu drängen, daß man sich dort mit noch gesteigertem Ernste und noch inten­siverer Hingabe dem lebenswichtigen Problem widmet!

Aufrechterhaltung des vollen Eisenbahnbetriebs.

D*. Berlin. 16. Dez. Zur Frage der Kohlenversorgung der Reichseisenbahnen wird uns vom Reichsverkehrs- Ministerium mitgeteilt. daß einzelne Eisenbahndirektionen, die nur auf zwei bis drei Tagen mit Kohlen eingedeckt waren. Verkehrseinschränkungen haben ankündigen müssen. Durch die Beschlagnahme der Koblentransvorte 'ist es ge­lungen, den Verkehr voll aufrechtzuerhalten Man hofft auch über Weihnachten und Neujahr, wo die Eisenbahnen beson­ders stark in Ansvruch genommen werden, ohne Ein­schränkungen des Verkebrs auskommen zu können.

Die Aufnahme der deutschen Note in Paris.

v. Paris, 17. Dez. (Eig. Drahtbericht.) Ein Mit­arbeiter der ..Liberi" hatte eine Unterredung mit Mit­gliedern der Revarationskommission, die erklärten, für die Kommission kämen zwei Möglichkeiten in Betracht. Falls die Kommission ein absichtliches Verschulden Deutsch­lands feftstellen würde, würde sie gezwungen sein, dies den Regierungen der Entente zur Kenntnis zu bringen, die über das etwaig« Jnkrasttretrn der im Vertrag vorgesehenen Sanktionen zu entscheiden hätten, oder die Kommission würde die Entscheidung treffen, bnft Deutschland angehört werden müsse. In diesem Falle würde Reichskanzler Dr. Wirth aufgefordert werden, neue Zahlen Aber die Zah­lungsunfähigkeit der Reiches zu liefern. Die Komnnstion hätte lediglich zu vrüfen. ob die eine oder andere Entschei­dung angemessen ist. Eine Sitzung hierüber fand vorgestern statt, von der jedoch keine Entscheidung bekannt geworden ist. Der „Temps" schreibt, man müsse sich vor allen Über­treibungen hüten, und d'e Angelegenheit von rein geschäft­lichem Standpunkt aus behandeln.

Die Antwort der Reparatianekommisiion.

Du. Paris, 17. Dez. Wie der „Matin" mitteilt, bat di« Revarationskommission gestern fast den ganzen Tag beraten und ihre Antwort auf die deutsche Rote be­reits nach Berlin an ihren Vertreter übermittelt. Der In­halt dieser Rote werde geheimgehalten und erst heute mittag veröffentlicht werden. Das Blatt sagt, die Reparations­kommislion könne nicht anders, als den Inhalt der Er­klärung der deutschen Regierung als eine freiwillige Verfehlung feststellen' jedoch denke ste. man müsse erst den Verfallstag abwarten. um den Verzug festzustellen. Für den Augenblick könne die Kommistion nichts anderes tua, als die von der deutschen Regierung vorgebrachten Gründe zu widerlegen Die Revarationskommission nehme bte deutsche Antwort nicht an: ste ve-lange eine andere.

Dz. Paris. 17. Dez. Das ..Journal" teilt mit. ein­stimmig habe die Revarationskommission die Antwort an die deiiffche Regierung festgestellt. Das Ge­rücht. der englische Delegierte habe seine ursprüngliche Hal­tung geändert und trete für die Notwendigkeit ein. dem Wunsche der deutschen Regierung zu entsprechen, sei nicht wahr. Hinsichtlich der Zahlungen vom 18. Januar und 18. Februar erkläre die Reoarationskommillion. Ihre jüngst ausgesprochene Ansicht cmfrechtzuerha'ten. Deutschland könne und müsse seine Zahlungen leisten. Was die späteren Zah­lungen anbetreffe, so weigere sich die Kommistion, diele Frage zu prüfen, so lange Deutschland nicht sage, welches dir Modalitäten des Moratoriums seien, die es verlange und welch« effektiven Garantien es entschlosten sei zu stellen.

Der englische Standpunkt.

Dz. London. 17. Dez. Reuter erfährt von amtlicher bri­tischer Seite, daß die Rote der deutschen Regierung an die Revarationskommission. worin die deutsche Regierung er­klärt. daß sie nicht in der Lage sei. die Januar- und Februar- Zahlungen zu leisten, nicht überraschend gekommen sei. Es bestehe jedoch die Ansicht, daß es ganz gut sei. das Schlimmste zu wissen, und von diesem Standpunkte aus werde die Mitteilung der deutschen Regierung dazu dienen, die Luft zu reinigen und die gesamte Frage zu einer Ent­scheidung zu bringen. Im Augenblick bestehe keinerlei Neigung. den britischen Standpunkt darzulegen. Es werde erklärt, daß man sich, obwohl zahlreiche Vorschläge vorhan­den seien, noch für keinen endgültigen Plan ent­schieden habe. Man erkenne immer mehr, daß diese Frage mit der allgemeinen Frage der Schwierigkeiten in Europa verknüvft lei. Angesichts dieser Tatsache sei es unmöglich irgend welche Erklärung über die Politik hinsichtlich dieser besonderen Seite der europäischen Lage abzugeben. Es könne roher als stcber gelten, daß Großbritannien keinerlei An­suchen Deutschlands zustimme, außer unter bestimmt gefaßten Bedingungen.

Ententekontrolle der dentschen Finanzivrrtschaft?

D. London. 17. Dez. (Eig. Drahtbericht.) Es verlautet, das das Ersuchen Deutschlands auf Anregung briti­scher Geschäftsleute erfolgte. Dieser Schritt sei ebenfalls zur Bedingung gestellt worden, da man der Ansicht er. daß von einer Abänderung oder Milderung der Zah- lungsvervflichtungen nicht die Rede sein kann, ebe Deutsch­lands Zahlungsunfähigkeit nicht endgültig festgestellt ist. Es wird jeßt davon gesprochen, daß Deutschland, um den verlangten Aufschub oder die nötigen Kredite zu erhalten, sich mit einer eingehenden Kontrolle seiner Finanzwirtschaft durch die Entente abfinden müsse.

Nr. 576. ♦ 69. Jahrgang.

Eme Rede des Reichskanzlers über die Reparationsfrage.

„ P®. Berlin, 16. Dez. Im Hauptausschuß und im aus- wärtigen Ausschuß des Reichstags machte Reichskanzler Dr. Wcrth eingehende Mitteilungen über die neue poli­tische Lage, die durch die Absendung der deutschen Note vom 14. o. M. an den Präsidenten der Revarationskommission entstanden ist. Der Reichskanzler verwies auf die Be­mühungen. die von der deutschen Regierung im Laufe des Sommers unternommen worden seien, um den Revarations- verpfllchtungen nachzukommen. Nach all diesem habe nie- m.and in der Welt Anlaß, an dem ernsten und ehr­st chen Willen Deutschlands zu zweifeln, seine Verpflichtungen bis zur äußersten Grenze des Möglichen zu erfüllen. Was Deutschland habe tun können, habe es getan. Ern großer Teil dessen war dem Dentschen Reich auferlegt sei. hänge aber nicht allein von Deutschland, sondern von der Wrrtschccktclage Europas, ja. der ganzen Welt ab. Das Erfüllen.Wollen bedeute noch nicht das ErfAllen-Können! Ininlge her bisherigen restlosen Erfüllung sei die deutsche Mark jäh gesunken. Aber es seien noch andere wirtschakt- lrche Folgen eingetreten, die den Völkern der Erde nahe­gegangen seien. Die Verpflichtungen vom Januar und Februar nächsten Jabres könne Deutschland nur zum Teil ebdecken Nur auf dem Wege eines Kredites könnten diese Verrflstbiungen restlos erfüllt werden. Der Reichs­kanzler er'nncrte an sein an die Revarationskommistion ae- ilchtetes Schreiben vom 19. November. In diesem Schrift­stück habe er angekündigt, daß Deutschland offizielle Schritte unternehmen werde und offiziös schon unternommen habe, um d-e benongtcn Kredite zu bekommen. Er habe das Er­suchen ausgesprochen, daß die Reparatronskommistion die deutschen Schritte um Kredit an den zuständigen Stellen unterstützen möge. Im Verfolg dieser Politik habe Deutsch­land ln Lenden wegen lang- und kurzfristiger Kredite Füh­lung genommen. In der deutschen Note, die gestern in Pg-is überreicht wurde, finde sich das. was die englische Hoch­finanz nuf das deutsche Kreditgesuch geantwortet habe. Die lgmoetenceste St-lle eines der größten Finanzsänder der Welt babe erklärt, daß unter der Herrschaft der Bedingun- gen. die zurzeit für d-e Zahkungsverpslichtungen der deut­schen Regierung ge->enüber der Reparafionskommission wäh­rend der nächsten Jahre maßgebend seien.

weder »ine langfristige noch eine kurzfristige Anleihe in England z« erlangen

lei. .Damit 'ei ,um Ausdruck gebracht, daß nicht mehr die Kred'ffrage allein im Vordergrund stehe, sondern daß das Kreditbegehren der deutschen Regierung

das RcparationsvroSlem als solches erneut aufgeworfen

habe. Die Sinnlosigkeit der Kreditgewährung unter den bisherigen Reparationsbedingungen fei non der Gegenseite zum Ansdruck gebracht morden Trotzdem lwarnte der Reichskanzler vor übereiltem Optimismus. Deutschland müsse der E-kenntnis. die draußen in de- Welt gewachsen sei. entgeaenkommen und manchen voliiischen Nebel zer­streuen dadurch, daß eg unbeirrt weiter das zu erfüllen suche, was es erfüllen könne. Folgende Maßnahmen müßten alsbald zum Abschluß kommen:

1. Die Etats müßten möglichst rasch verabschiedet werden.

2. Der Postetat und der Ei'enbahnetat müßten unbe­dingt ins G'eichg-wicht gebracht werden.

Deutschland mülle stch bereit zeigen, daß es entschlossen sei, die eigenen inneren Verhältnisse auf

gesunde finanzielle und wirtschaftliche Grundlagen

zu stellen. Keine Schlagworte, wie Vrivatisterung der Reichse«enbobnen. die wieder nur ander? Schlagworie, wie Sozialisierung anderer Betriebe, ins Leben riefen, könnten hierzu helfen. Akline Arbeit zur inneren Gesundung sef nötig. Einer Entscheidung der alliierten Staatsmänner wolle der Reichskanzler nicht »orgreifen. aber die Schein­blüte Deutschlands, die lediglich ans einem künstlichen Auf­schwung infolge seiner niedrigen Wäbrung berube. sei eben- sowenig isoliert zn betrachten wie die Arbeitslosigkeit in England und in Amerika. Es könne der Meltwirt'chaff nicht gleichgültig sein, wenn sich das Unvermögen der Kausv kraft der osteuropäischen Völker auf Mitteleurstna aus-' dehne, wie es schon das traurige Beispiel Deutlch-Merreichs zeige. In England leien jetzt gewille politische Probleme der Lösung entgeoengessthrt worden. Es sei zu erwarten, daß die englische Politik nunmehr d«r großen Frage der Arheits- lestgkeit im eigenen Lande nähertreten werde. Diese Frage werde ihre Löstmg finden, wenn nicht mehr die englische Finanz- nnd Hondelswelt. sondern auch die englische Politik selbst ihre Blicke wieder dem europäischen Kontinent zu­wenden könne. Niemals in den vergangenen drei Jahren, die ffir Deutschland ein ununterbrochener Leidensweg ge­wesen seien, sei

das wirtschaftliche Moment

gegenüber den rein politischen Erwägungen des Siegers io klar in den Vordergrund getreten wie gegenwärtig. Das deutsch« Volk habe stjnei-seits den Weg der Erkenntnis zu gcben. indem es hinter die Regierung trete und die innee- politischev Notwendigkeiten der außenvolitilchen Lage unter- ordne. De- Schwerpunkt liege in den steuertichen Pll'nea die unbedingt zum Abschluß gebracht werden müßten Deutschland wüste ernstlich seinen Willen kundgeben, steuer­lich das zu leisten, was nach einem verlorenen Krieg not- .wendig lei.

8r. Berlin. 17. Dez. (Eig. Drahtbericht.) Wie der ..B. L.-A." hört, übten in der Sitzung des auswärtigen Aus- chnstes die Vertreter der Rechtsparteien scharfe Kritik an der Politik der Reichsregierung. Diese Kritik veranlaßt« den Reichstagsprästdenten in der gestrigen Sitzung des Ältestenrates zu der Erklärung, der Reichstag könne erst dann auseinandergehen. wenn der Reichskanzler ein Vertrauensvotum erhalten babe.