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12 Ausgaben.
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Freitag, 9. Dezember 1921.
Abend-Ausgabe.
Nr- 562. « 69. Jahrgang.
Der MmimMch Der KuWm Front.
In der „Deutschen Allgemeinen Zeitung" beschäftigt sich General der Infanterie a. D. v. K u h l mit den Broschüren des früheren Ministers des Äußern und jetzigen Ministers des Innern Adolf Köster: „Konnten wir im Herbst ,918 weiter kämpfen?" und des bekannten „Borwärts"-R«dakteurs und Landtags- abgeordneten Erich Kuttner: „Der Sieg war zum Greifen nahe." General v. Kühl sucht natürlich die Darlegungen der beiden Verfasser, die sich gegen die Dolchstoßlegende richten, zu entkräften. <ßWer aber den Artikel kritisch liest, wird kaum zu der Überzeugung kommen, daß General v. Kühl das auch gelungen sei. Man braucht nur folgende drei Absätze des Artikels, die unmittelbar aufeinanderfolgen, zu vergleichen. General v. Kuh! schreibt:
„Der Dolchstoß in den Rücken des Heeres" ist somit keine Legende, kein gefährliches und vergiftendes Schlagwort, wie behauptet worden ist. Noch weniger ist die „Dolchstoßlegende ein offenkundiger Unsinn", wie leider ein Offizier, Major Deutelmoser, kurzerhand in einem vom „Vorwärts" freudig begrüßten Aufsatz im „Berliner Tageblatt" erklärt hat. Nur muß man an die Stelle des Wortes „Dolchstoß" setzen: „Vergiftung und Dolchstoß".
Freilich wäre es eine starke Übertreibung, den Dolchstoß und die Revolution als die alleinige Ursache unserer Niederlage zu bezeichnen. Die Heimat ist der Hungersnot, der Blockade, unterlegen. Der Krisgs- wille wurde durch eine äußerst geschickte feindliche Propaganda geschwächt, die mit den bekannten Schlagworten wie Imperialismus, Militarismus und ewiger Friede arbeitete. Internationale und pazifistische Ideen gewannen die Oberhand, ohne daß eine starke Regierung kraftvoll den Siegeswillen in der Heimat gehoben hätte. Das Heer war im Herbst nach unerhörten Anstrengungen erschöpft. Der Ersatz fehlte, während die Überlegenheit der Gegner durch das Eingreifen der Amerikaner täglich stieg.
Diese und manche andere Umstände, wie der Zusammenbruch Bulgariens und Österreichs, haben zusammengewirkt, aber die Vergiftung des Heeres und der Dolchstoß haben einen wesentlichen Anteil."
Hier werden doch so viele Gründe für den Zusammenbruch angegeben, daß weder eine Vergiftung noch ein Dolchstoß notwendig war, um diesen Zusammenbruch herbeizuführen. In seiner Polemik gegen die Broschüre Kuttners schreibt Generckl von Kühl: „Ende März ,81$ war der Sieg tatsächlich zum Greifen nahe." v. Kühl zittert dafür den General M a n g i n und den Engländer W r i g h t, die im März 1918 für die Entente das Schlimmste befürchteten. Es handelt sich aber nicht um die Lage im März 1918, sondern um die im Sommer und Herbst 1918. General v. Kühl schreibt selbst: „Irrig ist die Angabe, daß die „Ludendorff-Legende" behaupte, wir hätten im Spätherbst 1918 noch weiter siegreich kämpfen können. Ausdrücklich gibt Ludendorff zu, daß Mitte August 1918 der Krieg nicht mehr zu gewinnen war. Mit der Hoffnung auf den Sieg konnten wir nicht mehr weiter kämpfen, wohl aber um einen besseren Ausgang, als er nach Ausbruch der Revolutton zu erreichen war." Damit mag General v. Kühl recht haben, aber der deutsche Zusammenbruch war eben da und durch ihn kam es zum Ausbruch der Revolutton. Diese logische Schlußfolgerung ist nicht wegzudisputieren.
Zum Kriegführen gehört nicht nur eine Armee in unserer Zeit, sondern die Mitarbeit des ganzen Volkes. Das deutsche Volk aber war ausgepumpt und erschöpft. Eine gleichmäßige Verteilung der Lebensmittel und Lebensbedürfnisse war trotz der fürchterlichen Gefahr, die uns drohte, nicht zu ermöglichen. Es gab viele Leute in Deutschland, die nach dem Kriege von sich sagten: „Meine Familie hat während des Krieges
keine Rot gelitten." Das galt im großen und ganzen vor allem in der Landwirtschaft. Auf der anderen veite stand die städtische Bevölkerung, die sich in einer entsetzlichen Notlage befand. Der Hunger aber ist der Mimmste Feind der Ordnung, und wenn man die «chuld am Zusammenbruch Deutschlands feststellen W.ll, dann soll man ste nicht in erster Linie denen zu- A'eben. die hungern mußten, sondern jenen, die ihre Volksgenossen hungern ließen. In diesem Sinne akzep- aeren wir auch den Schlußsatz des Kuhlschen Artikels: »an der Tatsache, daß der Kriegswille und die Wider- uandskraft der Heimat im Herbst 1918 gebrochen waren^ kann nicht gezweifelt werden, die Heimat stand Mm Schluß nicht mehr geschlossen hinter dem Heer."
Ein französischer Reparationsplan.
Nachdem die Eeneigtbeit zu einer Revision des Reva- rationsvroblems in England osfenkundig ist. beginnt man uw auch in Frankreich janaiam mit diesem Gedanken vertraut zu machen. Der deutsche Botschafter in Paris. Dr. Maye r. ist am Donnersiagmorgcn in Berlin eingetroffen, um dem Reichskanzler Bericht zu erstatten, und man wird annebmen dürfen, daß darin die Frage des Reoarations- vroblems nicht die kleinste Rolle svieken wird. Der französische Wiederauföauminister Loucheur ist nach London gereist. mit dem Bemerken freilich, er wisse noch nickt genau, auf welchem Gebiete sich dort die Unterhaltung beiv-oe.n werde. Da er aber dort sowohl mit Llovd George wie mit Ratbenau zusammentraf, wird man nickt daran zu zweifeln brauchen, daß mindestens die Fragen einer Anleihe und eines Moratoriums zur Svracke kommen werden. Es ist gewrs auch kein Zufall, dag der ..Matin" gerade jetzt einen französischen Reoaratlonsvlan veröffentlicht, dem Loucheur und Briand nickt ferne steben sollen obgleich man das bei feinen iebr dürftigen Unterlagen kaum qlauben sollte. Dieser Blan üibt eine A n l e i b e an Deutschland vor. die u. a. aus einem mindestens sechs bjs sieben Milliarden Goldmark betragenden Kavitalbesitz deutscher Banken und der deutschen.Industrie im Auslande aufgebaut ist. Ob dieser Kavitalbesitz wirklich Io grob ist. darf füglich bezweifelt werden. Aber selbst wenn dem so wäre, wüßw man uns auck das Zaubermittel ver- .aien. wie er zurückzubolen. bezw. zu erfassen wäre Geradezu lächerlich ist auch Ser Gedanke. daß die fremden Miinzforten. die Reisende nach Deutschland bringen und dort umwcckseln. eine nennenswerte Erböbung fremder Devisen in Deutschland bewirken könnten. Kann doch ein einigermaßen begüterter Amerikaner heute mit Reckt fragen: was kostet Berlin 7 Erfreulich bei allerdem bleibt immerhin, daß nun auch Frankreich dem Gedanken einer Anleihevolitik und eines Zahlungsaufschubs nicht mehr abweisend gegenüberzusteben scheint, wenn man stch sreUich auch einen Plan znreckitgelegt bat. der Frankreich selbst während dieser Pause nicht zu kurz kommen ließe.
Das Moratorium bewilligt?
? . v. London. 9. Dez. lEig. Drabtbericht.) «Pall Mall »«zette meldet: Minister Rathenau wird nach Deutschen», die Versicherung mitnehmen können, daß das Moratorium settens der Entente bewilligt wird.
_ London. 9. Der Der politische Berichterstatter der ^Dailv Mail meldet, der Vorschlag, daß Deutschland ein Moratorium gewährt werden soll«, backe die Bil- ligunadesbritischen Kabinett» erhalten. Scbatz- lanzler Sir Robert Harne bade allerdings gewisse kritische Anmerkungen gemacht Er wünsche laut . Dailv Mail" von Deutschland die Januar-Rate von 25 Millionen Pfd. Sterna zu erbalten um diele Summe im Budget zu verwenden. Wenn die Bezahlung nickt erfolge, so würden weitere An- lciben notwendig werden. Laut ..Daily Mail" bestehe jedoch Grund zu der Annahme, daß Deutschland bereit sei. diese Zahlung zu Beginn des nächsten Jahres zu leisten, und daß dann ein Moratorium folgen werde. Ein anderer Plan sei die Beschaffung, eines p roßen internationalen Kredits dura, die Alliierten für Deutschland und die gtcick,eit,ae Verhinderung der Inflation der deutschen Wahrung. Dem Blatte zufolge verlaute, daß sowohl die rranzoslsche wie auch die belgische Regierung gegen den Moratonumsvlan Einwau.de erhoben haben. Die Frag: werde auf einer Zusammenkunft des Obersten Rates — wahrscheinlich zu Beginn des nächsten Jahres — erörtert
Loucheur und Rathenau.
... J?? - 0- Dez. Wie die Morgencklätter berichten,
ist Minister L o u ch e u r m dem gleichen Hotel in London abgestlegen in dem Dr. Rathenau wohnt. Eie batten sK-rn nachmittag e,ne kurze Unterredung. Nach dem ..Matin werden Loucheur und Ratbenau sich zweifelsohne beute Wiedersehen. Ratbenau habe sich entschlossen. London nicht vor der Abreise.Loucheurs zu verlassen.
Der Korrelvondent des ..Petit Journal" meldet seinem London die Unterredung zwischen Dr. Ratbenau und Minister Louch«ir. die gestern nachmittag stattgefunden habe habe eine Stunde, gedauert. Dr. Ratbenau habe Loucheur den Zweck seiner Rede auseinandergesetzt und ihn über seine arbeitsreichen Verhandlungen unterrichtet. Der Unterredung habe niemand beigewobnt.
Über die gestrige Unterredung, die Loucheur in London mit Sir Robert Horne geführt hat. berichtet man dem -Petit Paristen" ans London, daß Sir Bradbury den Beratungen beigewohnt hat. Französtscherieits wurde Loucheur von dem Finanzsachverständigen Eheysson unterstützt. Die Unterhaltung drehte sich um die deutsche Revarationsfrage im allgemeinen, aber insbesondere um das Abkommen von Wiesbaden. Loucheur habe von der Notwendigkeit gesvrocken. in der sich Frankreich befinde, raschesten? die verwüsteten Gebiete wieder aufzubauen. Er habe sich von seiner ersten Verhandlung mit Sir Robert Sorne. die zwei Stunden gedauert habe, befriedigt gezeigt. Um 5 Uhr nachmittags hat stch Loucheur mit Sir Robert Horne zu Lloyd George nach Eheauere begeben. der ibn eingeladen hat. den Abend und die Nacht dort zu verbringen.
Der Bericbietttaiier des „Petit Paristen" erklärt, die Nachricht der ..Pall Mall Gazette". Dr Ratbenau könne nunmehr mit der Versicherung abreisen, daß Deutschland ein Moratorium gewährt werde, sei zum mindesten verfrüht. Loucheur habe ihm vor seiner Abreise nach Ebeauere gesagt, daß noch keine Entscheidung getroffen sei. Man bespreche jetzt, da man sechs Monate nickt miteinander persönlich verhandelt habe, die Lage und suche die Lösung eines Problems, das sich heute stelle. Man bespreche auck die Probleme, die in der nächsten Zeit aufgeworfen werden könnten. Die EnUckeidungen aber würden später getroffen.
Der Berichterstatter der Havas-Agentur in London meldet, es lei gestern in der Unterredung zwilchen L o u ch e ur und Sir Robert Horne nur die Frage der Zahlungen 'v naiura und die Frage des Wiesbadener Abkommens verhandelt worden., Es sei absolut unrichtig, daß andere Fragen, namentlich die Frage des Moratoriums und die des Finanzabkommens vom 13. August, gestern vormittag »wischen den beiden Ministern erörtert worden seien
Anklageredengegen Deutschland in der französischen Kammer.
Dz. Paris. 8. Dez. In der Nachmittagssitzung der französischen Kammer, in der das Kriegsbudget durchberaten wird, ergriff Andrö L e f e v r e das Wort zu einer heftigen Anklagerede gegen Deutschland. Er habe ehemals erklärt, daß Deutschland die Mobilisierung von 7 Millionen Mann vorbercite. Diese Ziffer sei von Briand in Washington aufgegriffen worden. Das hätte gar nicht anders sein können, weil sie der Wahrheit entspreche. Jenseits des Rheines sei die Mobilisierung von 7 Millionen Mann vorbereitet. Die Zahl habe sich übrigens seither vergrößert. Die Kommission Rollet entdecke von Zeit zu Zeit Waffen- und Munitionslager. Lefevre erzählt die Geschichte von dem Jagdkarabiner, der in 8V Minuten in ein Jnsan- tcriegewehr umgewandelt werden könne. Er erwähnt die Anklageartikel der „Times" sowie ferner die Kanonenrobr- iunde in Sachsen. Das deutsche Heer habe sogar ein Reglement veröfsentlichi. dem ein Vorwort des Generals Seeckt beigegeben sei. Darin werde gesagt, daß das Heer alle die Mittel besitzen müsse, die die deutsche Armee vor dem Waffenstillstand besessen habe, damit sie zur Offensive schreiten könne. General v. Seeckt schreibe also offiziell, daß das deutsche Heer sich für eine Offensive mit allen modernen Mitteln vorbereite.
Es entsteht infolge eines Zwischenrufes des Abg. Blum eine Zwiesprache zwischen verschiedenen Abgeordneten. In 'brem Verlause stellt der Abgeordnete richtig, daß das Dokument Seeckt vorsehe, daß die Funktion des deutschen Heere» so erfolgen müsse, als ob das jetzige Heer die Mittel eines großen Heeres besitze. Er stige aber nicht, daß es sie besitze. — Der Abg. de Moro-Givferi ruft dazwischen: „Dieses Dokument siebt die Offensive vor. Das ist ernst. Erinnern Sie sich doch an Bernhardt'"
Andr« Lefevre fragt, ob man denn einer Gendarmerie, wenn sie nicht dazu bestimmt sei. einen Bestandteil eine» zahlreichen und ausgebildeten Heeres zu bilden, ein derartige» Reglement gebe. v. Seeckt und Ludendorff hätten zur Grundlage die Effektivbestände eine» großen Heeres genommen.
Der Abg. Blum widerspricht nochmals. Hierauf ergreift Kriegsminister B a r t b o u das Wort. Als Andvt Lefevre Kriegsminister gewesen sei. habe er immer erklärt, daß er nicht dazu berufen sei. den Friedensvertrag von Versailles ausüihren zu lassen. Dieselbe Sprache müsse er als Kriegsminister ebenfalls führen, aber er zögere nicht, heut» unter Vorbehalt der Folgerungen, die man daraus ziehen werde, »u erklären, daß es keine Tatsache, kein Dokument gebe, da» Andre Lefevre vorbracht«, das nicht von strengster Richtigkeit wäre. Er sei sicher, daß Lefevre mit ihm der wackssamen Aufmerksamkeit und dem Mute des Generals Rollet Anerkennung zolle. Gegenüber dem Abg. Blum müsse er erklären, daß er den Ernst des Dokuments nicht ah- strecken könne. Der Ernst lies« sticht nur in der Abfassung des Dokuments, sondern in der Entdeckung von Maschinengewehren und der 599 Kanonen, die der interalliierten Kontrollkommission verbor^n worden seien.
In Fortsetzung der Debatte sagt B a r t b o u. die modernen Mittel, von denen Lefevre gesprochen habe, seien tatsächlich vorhanden. Einzelne Panzerzüge habe man in Oberschlesien an der Arbeit gesehen. Seit 1918 Hab» Deutschland zwei neue Maschinengewehre konstruiert.
Im weiteren Verlaufe kam cs zu einer Auseinandersetzung zwilchen Lefevre und dem Abp. Klotz darüber, ob vor Beginn des Kriegs» genügend Mittel »or- bc nden gewesen seien, um die militärische Ausrüstung sicherzustellen. Lefevre verneinte das. Klotz widerivrach. Lefevre sagte. Frankreich könne seine Politik nicht auf der Voraussetzung des in Deutschland vorhandenen vazifisttschen Geistes aufbauen, besonder» nickt nach der Entdeckung von verborgenen Kanonen und Maschinengemehren. Lefevr» hält der äußersten Linken vor. daß ihre Genossen 599 Kanone« verborgen batten, um sie für die Revanche aufzuheben. Man befinde sich einer Ration von 89 Millionen oder sogar von 79 Millionen gegenüber, wenn man die Deullch-öster- reicher binzuzäble. Deutschland sei die einzige Ration in Europa, die bezahlen könne, aber sie schaffe sich jetzt Waffen, um nicht zu bezahlen. ^ „
Schließlich ergreift im Laufe der Debatte General Abg. Castelneau das Wort und stellt in Aussicht, daß, wenn demnächst der Reorganifationsvlan des französischen Heeres zur Debatte stebe. er das Wort in der von Lefevre angeschnittenen Sache ergreifen werde.
Hierauf setzt die Kammer die Beratung der einzelnen Budgettitel fort. ____________,
Eine Besprechnug in Berlin.
W. T.-B. Berlin. 8. Dez. Wie der „Lokalanzeiger" mitteilt, fand heute vormittag zwischen dem Reichskanzler. dem Reichsfinanzminister, dem Reichswirtschaftsminister Schmidt, dem Reichsbank- Präsidenten Havenstein und dem deutschen Botschafter in Paris eine Besprechung über die Reparationsfrage statt.
Die Finanzkontrolle über Deutschland.
D. Paris. 9. Dez. lEia. Drabtberickt.) Der ..Temvr" erklärt, zur Kontrolle und Einteilung der Ausgaben müsse dem Reiche ein Beirat gegeben werden, der die Verteilung der Etats unter die einzelnen Ministerien vornehme.
Harding über die Einladung Deutschland».
D. Washington. 9. De». (Eig. Drahiberickt.) Die britische Korresoondenz meldet ihren Blättern. Harbins habe erklärt, daß die Einladung für Deutschland, nach Washington zu kommen, unnütz sei. Hierzu wird bekannt, daß nach Hardings Ansicht die Einladung im gegenwärtigen Augenblick nickt notwendig sei. Hieraus könnte man also schließen, daß Deutschland lväter in irgend einer Form zum Angeben eines Gutachtens aufgeiordert würde, und daß sein Erscheinen in Wass>lng(on zu der vermuteten Finanzkon« Krens dann geplant fei
