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Berliner «Hfiltmg dr» 8>r»hadrnrr Tattblalt«: verkm Wb, Vnftstr»«« 1«. tHnttgrediet: Amt Zentrum 1H36 1H87.

Samstag. 3. Dezember 1921.

Morgen-Ausgabe.

Nr 551. ♦ 69. Jahrgang»

Die fteotgonilotion Der GiienDajjnen.

Don Oswald Riedel, M. d. vreutz. Land lass.

Die in der Öffentlichkeit nun zur Genüge erörterten Kreditbedingungen des Reichsausschusses der Industrie Laben zu einer unter allen Uniständen erwünschten Aussprache über unsere Elsenbahnverhältnisse geführt und damit die allgemeine Aufmerksamkeit aus eine schon seit Jahren als notwendig geforderte und von her Reichseisenbahnoerwaltung auch schon vorbereitete Reoraanisation des ganzen Eisenbahnwesens gelenkt. Ihr standen seither große Schwierigkeiten im Wege. Einmal litt die Eisenbahn und leidet sie noch heute in immer noch nicht genügend bekanntem Maste unter den Nachwirkungen des Krieges. Sodann brachte der inzwischen vollzogene Übergang der Eisenbahnen aus den Händen der Länder in die Hand des Reiches viele umniffchic-bbare Lrganifationsausgaben mit sich, die der allgemeinen Reorganisation vorangestellt werden muhten. Schließlich erwies sich eine Ordnung der Finanzen als unbedingt notwendig, ehe man an die Äsung neuer Probleme Herangehen konnte.

Nunmehr ist aber im wesentlichen die Bahn frei, und es darf jetzt ein beschleunigteres Tempo in dpr Durchführung der Neuordnung unserer Berkehrsver- hältnisie erwartet werden. Es wäre abwegig, wenn man sich durch die Debatten der letzten Zeit verleiten liehe, eine Reorganisation nur oder vorwiegend in der Personalabteilung für notwendig zu halten. Die öffentliche Erörterung hat ergeben, daß der Anteil der persönlichen Ausgaben an den gesamten Betriebs­ausgaben im Jahre 1013 rnnd 6t Prozent betrug, jetzt aber nur etwa 53 n. H. Gewiß sind Perscmalvcrschie- bungen unvermeidlich, aber sie sind, so wichtig sie an sich erscheinen mögen, nicht die Hauptsache. Betrachtet man sie fälschlich als eine solche, dann läuft man Ge­fahr, die wesentlichsten Grundlagen der an sich so not. wendigen Neuordnung zu verschieben.

Diese wird in der Hauptsache auf finanziell-wirt- Ichastlichem und ganz besonders auf technischem Eebirie liegen müssen. In ersterer Hinsicht ist das Cisenbahn- finanzgeseh in Vorbereitung. Es wäre gut, wenn Richtlinien dafür recht bald zur öffentlichen Diskussion gestellt würden. Aus dieser würde lediglich die Ab­sicht au^uscheiden sein, bei der Gelegenheit eines sol­chen Gesetzes die Auseinandersetzung zwischen Reich und Eisenbahnen wegen der Kriegslasten vorzu- nehmen. Außenpolitische Rücksichten verbieten es, darüber Näheres zu sagen. Wohl aber must man von mesem Gesetz endlich eine Befreiung von der schwer- samgen Etatisterung erwarten. Die Reichsverfassung

E eibt in ihrem Artikel 92 ja sowieso die Eigenwirt- stlichkeit des Reichselsenbachnbetriebes vor. Diese muh von selbst zu einer kaufmännischen und nach p^°"^vlrtschaftlichen Grundsätzen geleiteten Betriebe- UM Bilanzführung kommen. Über das Wie gehen allerdings auch in sachkundigen Kreisen die Meinun- «cn vorläufig noch sehr weit auseinander. Diese Meinungsverschiedenheiten sind durch die reichlich vor- eingen Kreditbedingungen des Industrioausschnsses vertieft worden. Es ist aber dringend zu •• daß auch ohne eine Entstaatlichung recht Gelegenheit zur Einführung privat- vtrtsckmftlicher. kaufmännischer Betriebs- und Rech- ^"Movmen gegeben und damit eine Verfassungs- Vorschrift erfüllt wird.

Diese Entbureaukrattflennrg des Reichseisenbahn- «etnebes — nur darauf läuft es schließlich hinaus — wird mit Sicherheit dann auch zn einer anderen Be­wertung der Technik führen. Es ist wenig verständlich, ein an sich rein verkehrstechnifcher Betrieb wie Könige der Reichseitenbahnen dauernd nur zu Aus- nandersetzunaen Äntast gibt, die immer wieder ins politi sche Hineinspielen. Weshalb drängen sich die • v des Verkehrs nicht mehr hervor? Cie wären li* n m et allen diesen Debatten eine viel sach- Äw»* t otc öu geben und sie sind die Berufensten, das -ipn" hierzu zu ergreifen, wofern sie es nicht vor- E3 tR , gleich durch die allerdings auch viel wichtigere ?™ t J *damit durch den Erfnla zu wirken. Es kommt kchnt» "^Eisenbahnbetrieb wiei in der deutschen Wirt- überhaupt fetzt alles darauf an. mit dem gering- Aufwand an Zeit, Arbeitskraft und Material- Tvrorauch die denkbar höchste Betriebsleistung bervor- » oringen. Die Lösung dieser gewiß nicht leichten vfgabe ist ausschließlich Sache der Technik. Sie ist es P* i° mehr, als niemand heute Voraussagen kann, ob lange die Eisenbahn über den fetzigen Be- die Steinkabse. in ausreichender Menge «wo b Sicherung. Sicherheit. Beschleunigung des itn tZ ll 6 sind im Interesse der deutschen Wirtschaft » rwendig. Mit welchen Betriebsstoffen und Betriebs- l$e nxsjjßjt ||t fü, das PrMjki«^»

gleichmütig, für die Verkehrstechniker aber überaus be­deutsam.

Damit ergibt sich ohne weiteres eine Verbindung zu einem dritten Gebiet der Neuordnung, zu einem organisatorischen und wirtschaftlichen zugleich, nämlich zu der Vereinheitlichung des Verkehrs überhaupt, mag er auf dem Schienenwege, in der Luft, zu Wasser oder mit Benzin- oder Motorkraft vor sich gehen. Die natürlichen Verhältnisse bedingen eine solch« Zu- -nfc" • • - -

sammenfassung in irgend einer Form, weil dadurch einer Vergeudung von Wirtschaftskräften vorgebeugt und eine Steigerung de»! Verkebrsintenütät erwirkt wird.

Diese nur in großen Zügen angedeutete Neuordnung des deutschen Verkehrswesens ist ein wesentlicher Teil des deutschen Wiederaufbaues. Es ist darum nur zu begrüßen, wenn die Öffentlichkeit ein reges Interesse für eine solche Reorganisation bekundet. Zu wünschen >>l aber,, daß solches Interesse sich nicht nur in negie­render Kritik, sondern mehr in positiven Vorschlägen kundtut. Die Gesundung unserer Wirtschaft und ba­nnt auch unseres Verkehrswesens sollte außerhalb aller Parteileidenschaften stehen. Nur so sind Erfolge zu erwarten!

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Br - Bttlin 2. De». COFta. Drabtberickt.) Wie wir deren, dat die Soltmlisieninaskommission ihr Gvtaibten über.

°",fn<ncNe Aiisaestaltima der Reichseisenbabnen jetzt iertiaaestellt das in den natblten Taeen der Negienma als 'berwielen werden soll. Die Anllcbten Innerd.ilb der SozialMentngskemmiffion „ber die Zukunft der Cisen- bahnen sind nicht einheitlich iedoch soricht sich besonders der linke Flllael für Beibehaltung der Neichs- °«lrI«be. jedoch für ein« grundlegende Reform inoer- halo bat Verwaltung aus.

Der Ersenbahnbetrieb und dl» Kohlsnkags.

W. T.-B. DerNn. 1. Dez. Das Reichsverkrbrsnnniste- r!um gibt zusammen mit dem Neichskoblenkommissar über den augenblicklichen Eisenbahnbetrieb und die Kohlenlage folgende Mitteilung bekannt:

T>te Betriebslage der Eisenbahn ist zurzeit äußerst 8**8» R"rt‘ -bchon seit Monaten versagt ein »roher Teil der Wasserstrahcn: die starke Kalte der letzten Tage bracht« den Verkehr am den für den Kohlenversand wichtiasteu Kanälen., dem Rhein-Herne-Kanal und Dortmund-Ems- Kanal völlig »um Erliegen. Der Düterandrana auf der Eisenbahn erfuhr ferner durch die auaenbklckliche Sach-- kenlunktur. die eine Folge des Valutaftumes war. eine starke Verschärfung. Auch das Bestreben der Versender, möglichst noch vor der am 1. Dezember eingetretenen Frachterböbung Waben zu versenden, brachte einen ungewöhnlichen Ansturm auf die Bahn. Der feit über acht Tagen eingetretene vrost und Ncbelwctter bringen nunmehr den aufs höchste angespannten Eisenbahnbetrieb in solche Schwie­rigkeiten, dah namentlich infolge der Arbeitserlchwerungen auf den Rangierbahnhüfen Stockungen bereits an ver­schiedenen stellen eintraten und dah vor allem der Wagen- mangel scharfe Formen annimmt. Die Durchführung des Eisenbahnbetriebes machte eine vorübergehende Derkebrs- drofselung durch Güterannahmesperren erforderlich, damit die lebenswichtigen Güter, vor allem Kohle, in erster Linie gefahren werden können. Eine Besserung ist erst ,u erwarten, rpenn die für den Eisenbahnbetrieb an vielen Stellen aufffrardentlich ungünstigen Wlttek-nngsverböltnisss wie ltrokt ,'itd Nrbel. sich ändern. Diese Witternngscinfliiss« führten bekanntlich auch in der Vorkriegszeit z» teilweise empfindlichen Stockungen des Eisenbahnbetriebes Dnb sie beute das Wirlltbastsleben in die stärNte Mitleidenschaft sieben und dak vor allem ein Stacken in der Kahsenner- wiaung ,u vorübergebender Arbeitslosigkeit und Störungen in den Gas- und Elektrizitätswerken führen kann, bängt mit dem Fehlen von Koblenvorräten bei Verbrauchern und

Händlern z»«ammen. während man v« dam Kriege die Vor- ratsmirffchnft in starkem lkmfgng betrieb. So lange ber Bernban nicht in einer kür die Koblenabfuhr günstigen

Iabreszeit^u einer gesteigerten Lesstnn«, kommt und so lange nicht die Entente bei der Diirchsübrung unserer Koblen- lkeferungsnervfllchtungen auf die Schwierigkeiten unserer Lege Rücksicht nimmt, werden wir eben van der Hand in den Mund leben und uns mit vlötzKch entstehenden wirt­schaftlichen Stockungen ablinden müssen. Dah die Eisen- dabnverwaltung und der Reichskoblrnkammissar alles daran senen. der Schwierigkeiten Herr zu werden und sie auf ein Mindestmab zurückzuführen. braucht nicht besonders gesagt zu werden.

Reue Kohkenfuirde in Oberschlesien.

Br. Breslau, 2. Dez. (Eig. Drahtbericht.) Der Verlust der besten und ertraasreichstcn Kohlengrubsn m Obcrschlcsicn hat dazu aeführt. daß in dem bei Deutschland verbleibenden Teil« Oberschlesicns neue Bohrungen vorgenommen werden. So wurden in der Gleiwitzcr Gegend sowohl als auch in Ratibor neue Kohlenfclder von beträchtlicher Mächtigkeit vor- gcjunden. Es besteht die Hofsuung, auf noch größere Kohlenfelder zu stoßen. In der Gegend van Oppeln ist mit der Erbohruntz von Braunkohlenfeldern, mit Kohlen von guter Heizkraft begonnen worden. Ferner sollen die Arbeiten in den bereits stillgelegten Erd- vuchen Meder ausgenommen «erden.

Ministerpräsident Braun über die Aufgaben der Regierung.

Ld. Berlin. 2. Dez. Vor den Berliner Funktionären der Sozialdcmokratiichcn Partei sprachen Ministerpräsident Otto Braun und Rrichsjustizminister Prosessor Dr. Raddruck.

Otto Braun betonte, die sozialdemokratischen Äubrer mühten den Mut zur Unvovularität besitzen ..Wissen wir doch, dah das seit Iabrbunderten am Gängel­band gclübrte deutsche Bell der politischen Schulung noch s.ckr bedarl. Als die Revolution ausbrach, gelangten wir zur Macht, die auherocdentlich ungünstig für «ns war. Aber wir müssen die Courage besitzen, die uns gestellte Ausgabe so durchzufübren. wie sie uns non der Geschichte »ugewieien worden ist. Desbalb müssen wir. indem wir Gesetzgebung und Verwaltung in unserem Sinne beeinflussen, auf dem Kamvsboden der denkdkratischen Republik stehen.' Auf den Zwischenruf: „Boclitz" fubr der Niinister fort: „Ja. Ge­

nossen. wir können Itiber nickt Wunschoolitik treiben, sondern wir müssen eben Wirkl!chkeit--valitiker sein. Dazu zwingt uns der Ausfall der Wahl. Reformen werden wir schwerlich auslübrcn können, weil uns die Mittel fehlen. Und ein Schulsystem, das Jabrzcbnte hindurch bestanden bat. ist ebensowenig in cimgeu Jahren umzustellen, wie es möglich sein wird, den alten Beamtcnkörper in drei Jabren umru- ^ormen. Wir müssen uns vor Sckloawörtern buten wie,um Beispiel vor dem Ccklagwort . Srinnesvartei". Die Kom­munisten können mit den Bcschimvfungen unseres Genossen Roske kein Geschält mehr macken »nd deshalb muh Stinnes daran glanbcn. der ja jetzt aktuell ist. Eine icknelle Besserung der Lage des deutschen Volkes kann nickr bcrbctnefülirt werden, oa ia die ganze Welt verarmt ist. Aber das ist sscker: die sozialistischen Ideen werden ihre werbende Kraft behalten, und wir werden beweisen, dah die Entwick­lung in unserem Sinne sortschrritet und zu unseren Zielen führt."

Reichsinstizmtnister Dr. R a d b r u ch sprach über die Frage der Amnestie. ..Die Regierung war gezwungen, sich gegen den Hungerstreik zu wenden, sonst hätten wir diesen Streik überall bekommen, auch bej den nicktvol!tischen Gefangenen. Lichtenburg war ein Versuchsballon der Kom­munisten. und als ich die Zetkin-Dokumente in die Hände be­kam. war ich rntscvt. Da war es für mich Pflicht, sie der Lifentlickikeit bekannlzngeben und der Arbeiterschaft zu zeigen, wo die wahren Arbeiterverräter sitzen. Dadurch habe ich die Öffentlichkeit für die Gefangenen interessiert, die zu­meist schuldlose Onier dieser Arbeiterverräter geworden sind. Wollen wir die Revublik festigen, so müssen wir auch den Mut haben, gegen alle Leute ankutreten. die sie unter­graben. Wir müssen nickt nur Gerechtigkeit üben, sondern auch die Kraft zur Notwehr ausbringen." lLebbaste Zu­stimmung.)

Zum Schluh wurde einstimmig eine Entschliebuno angenommen, in der es u. a beiht:

..Mit tiefster Emnörnna haben die Funktionäre aus den veröffentlichten Zetkin-Dokumenten erneut Kenntnis erbslten von der verbrecherischen Rolle kommu­nistischer Führer im mitteldeutschen Putsch. Die Funktio­näre werden alles daran setzen, um durch restlose Aus- klärunasarbeit auch den letzten Arbeiter der Kefolgickäil Vieler Verbrecher zu entreihen."

Die geschleiften Festungen.

Bb. Berlin. 2. Dez. Das Rsichsschatzminisi^. rium teilt mit: Die Überwachung der vom Deutschen Reiche nach dem Friedensvertrage durckzufübrenden Ent- rettigungsarbeiten wird von örtlichen interalliierten Unter- kommissionen. die der interalliierten Militärkontrollkom- mission lEeneral Rollet) in Berlin unterstellt lind, ausge- fübrt. Die im unbesetzten Gebiet und auf dem linken Rbein- ufer'auszufübrenden Entfestigungen find nahezu vollen­det. Die englische Überwachnngsiommission für Helgoland bat sich am 30. Sevtember und die für Kiel am 10. November aufgelöst. Die lvärer noch auszufübrenden Entfestigungs- f-rderungen an den Brückenköpfen Mainz. Koblenz Köln. Welel bat die interalliierte Militärkontrollkom- miliion feitgcitellt und bekanntaegeben. da auch hierzu die Beibehaltung der für die Schleifung der Festunarn im be­setzten Gebiet eingeietzten interalliierten Ilberwacknnaskom- missionen nickt oder doch in dem jetzt» vorhandenen Umfange nickt mehr erforderlich ist. Im finanziellen Interesse des Reiches wurde es liea>-n wenn nunmehr dis Zurückziehung oder wenigstens die Einschränkung der uber- wackungskommijitonen erfolgen würde.

Die deutschen Ferngeschiitze.

D. Paris, 2. Dez. (Eig. Drahtbericht.) Die Londoner Blätter bringen auszugsweise Veröffentlichungen aus einer Denkschritt des Korvettenkapitäns P i n z e l über die K o n- t r m 11 i o n u n d Tätigkeit zweier F e r n g e - ch ü tz e die im Jabre 1918 Paris beschossen haben. Pinzel chreibt. die ersten Konstruktionsolöne des Geschützes seien ür eine Schnhwcite von 89 Kilometer berechnet gewesen. Als aber dann die deutsche Armee auf die Hindenburglinie zuriickging. habe Lndendorss eine Schuhweite von 120 Kilo­meter verlangt. Rach mehrmonatigen Arbeiten sei es dann gelungen, ein solches Geschütz herzustellen. Um es auszu- vrobicren. habe man auf dem Meere Versucksschiehen ange­stellt. wobei Flieger die Einschlagstellen beobachtet hätten. Der erste Sckuh erreichte, so beiht es in der Denkschrift, eine Eckiihweite von 9.) Kilometer, nachdem die Form des Ge­schützes abaeändert und die Ladung verstärkt war. konnte es eine Schuhweite von 120 Kilometer erzielen Man begann die Beichiehnng von Paris mit einer Batterie von zwei Geschützen, die in einem Walde bei Laon. 12 Kilometer von den französischen Linien und 128 Kilometer von Paris ent­fernt lagen. Die beiden Geschütze eröffneten am 23. März, um 7.1l) Ubr morgens, das Feuer und unterkielten es »'icriclstiindlich bis nackmittaas 2 Ubr. Erft drei Tage später erhielten die deutschen Meldestellen die Angnben über die Einschlagsvunkte in Paris. Die französi'che Artillerie batte den Stand der Batterie entdeckt und ihn sofort nnt.-r Feuer genommen, nm sie znm Schweinen zn bringen. Wäh­rend der gnnzen Beschiehung von Paris verlor die deutsche Batterie 7 Tote und 11 Verletzte. Ein einziges derartiges Ferngeschütz hatte eine Lebensdauer von etwas weniger ata hundert Schuh.