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Samstag, 17. September 1921.
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_ Abend-Ausgabe.
Nr 422. ♦ 69. Jahrgang.
•JlWtrtite für Die lietegiitmoduno.
Der Schritt der deutschen Industrie, dem Reiche bei der Beschaffung der notwendigen Golddevisen durch eine große Goldanleihe im Auslande behilflich zu sein, darf ols außerordentlich dankenswert und weitsichtig begrüßt werden. Noch sind die Verhandlungen freilich keineswegs abgeschlossen, noch spricht man über die erweiterte Heranziehung auch der Landwirtschaft, aber schon die Tatsache, daß die grundsätzliche Bereitwilligkeit für einen Erfolg verheißenden Weg ausgesprochen wird, ist ein außerordentlicher Fortschritt. Der Weg der> Freiwilligkeit ist zudem stets der erfolgreichere. Wenn bureaukratifcher Unverstand die Wirtschaft in Fesseln schlägt, so können seßhafte Geheimräte zwar aus dem Papier allerlei Mehreinnahmen errechnen, aber das Schicksal unserer bisherigenSteuern zeigt, daß derErfolg nur da gegeben ist, vop die Steuerträger wirklich Mitarbeiten, um das Gesetz den wirtschaftlichen Bedürfnissen anzupassen.
Es konnte keinem Zweifel unterliegen, daß die dem Reichstag vorgelegten Steuern in keiner Weise ansreichen würden, den ordentlichen Haushalt des Reiches ins Gleichgewicht zu bringen, geschweige denn den Kontributionsetat zu bestreiten. Roch ehe überhaupt ein Pfennig neuer Steuern in die Reichskasse geflossen ist, hat das Reich schon wieder Milliarden für Beamtengehaltserhöhungen ausgeben müssen, weil die Teuerungswelle den Stcuererhöhungen vorayseilt. Es ist auch ein verhängnisvoller Trugschluß, daß man Steuern nur zu verdoppeln brauchte, um aus ihnen die doppelte Summe zu erzielen. Bolkswirtschaftlich klarblickende Kreise haben längst erkannt, daß das Reparationsproblem eine Frage der deutschen Wirtschaftsgefündung und vor allem eine Frage der deutschen Exportsteigerung ist. Wir können einige Milliarden Eoldmark jährlich nur dann aufbringen, wenn wir eine aktive Handelsbilanz haben, die es uns ermöglicht, für mehrere Milliarden mehr auszuführen als einzuführen. Rur in dieser Differenz könnte eine Wiedergutmachung geleistet werden. Aber die Kräftigung der deutschen Produktion bis zu dem Umfange der im Londoner Abkommen verlangten Annuitäten erfordert Zeit und auch Schonung unserer Produktionsmittel. Würde man jetzt die Substanz der Sachwerte angreifen, so hieße das gerade den Kräftigunosprozeß für Handel und Industrie aufs schlimmste stören. Der Weg, der jetzt von der deutschen Industrie vorgeschlagen wird, gestattet eine hinreichende Schonzeit, kn der wir den deutschen Export entwickeln können. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, daß, während das Reich im Auslände nur einen äußerst beschränkten Kredit genießt, der deutsche Kaufmann und der deutsche Industrielle weitreichenden Kredit in der ganzen Welt haben. Macht man diesen Kredit, jetzt im Reichsinteresse nutzbar, so erscheint zum ersten Male am dunklen Horizonte unseres politischen Daseins ein leiser Hoffnungsschimmer, für die nächsten Jahre aus den Gefahren herauszukommen. Gleichzeitig wird dieses Abkommen den deutschen Markstand vielleicht nicht erheblich heben, aber doch stabilisieren. In dieser Richtung mußte etwas geschehen. Das Treiben der Hyänen auf dem wirtschaftlichen Schlachtfelds hatte zuletzt Formen angenommen, die in ihrer unvatsrländischen Erwerbs- gier geradezu Landesverrat bedeuteten. Es ist nur natürlich, daß der deutsche Kaufmann und Industrielle, der für den Rohstoffeinkauf fremder Devisen bedarf, diese im Inland wie im Ausland zu erwekben trachtet. Aber außsr diesen Kreisen hatte sich die edle Zunft der Schieber in der letzten Zeit auf den Devisenkauf im Inlande geradezu gestürzt. Weil man damit rechnete, daß das Reich um jeden Preis kaufen müsse, riß man alles an sich, was man nur ergattern konnte, in der Hoffnung, diese Devisen recht bald mit einem starken Aufschlag entweder an das'Reicb oder an die Industrie weiter- verkaufen zu können. Wenn es gelingt, diesem Treiben das Handwerk zu legen, dann wird die Aktibn des Reichsverbandes der deutschen Industrie noch eine an- genehme Nebenwirkung haben.
Es ist müßig, darüber zu streiten, ob die Goldanl-ihe einen Ersatz für die Zwangsbelastung der Sachwerte bedeutet. Wenn die Anhänger einer Erfassung der Goldwerte jetzt darauf Hinweisen, ihr Prinzip werde von der Industrie anerkannt, so muß man doch bemerken, daß Handel und Industrie, die von rechts und links so . oft geschmäht worden sind, sich niemals der Steuer- kcistung haben entziehen wollen, sondern daß sie immer nur betont haben, man solle die Leistungen so aufbri.i- gen. daß die Volkswirtschaft nicht schweren Schaden leidet. Es wäre gewiß falsch, wenn man jenen Kreisen unsachliche Konzessionen auf anderen steuerlichen Gebieten machen wollte, aber ebenso unrichtig würde es sein, wenn man berechtigten Klagen nicht abhelfen wollte. Klar erscheint, daß Handel und Industrie, wenn fie in diesem Maße ihre Bereitwilligkeit erklären, dem
Reiche in seiner höchsten Rot zu . helfen, auch mrtraten müssen bei der Gestaltung der Steuerreform. Aber selbstverständlich haben auch hier die allgemeinen Interessen und der gerechte Ausgleich zwischen direkten und indirekten Steuern die letzte Entscheidung zu geben. Ob aus der Eoldanleihe jährlich eine oder mehrere Milliarden Eoldmark herausspringen werden, ist noch ungeklärt, wie ja überhaupt der Plan nur in seiner Eeneral- idee vorläufig festliegt. Darum läßt es sich auch noch nicht lagen, ob auf eine Erfassung der sogenannten Exportdevisen verzichtet werden kann. Die Devisenzentrale und die Devisenordnung waren seinerzeit freilich so karte wirtschaftliche Hemmungen, daß man unmöglich zu einer erneuten bureautratisierten Form der Ausfuhrbewilligungen zurücktehren kann. Von der Gestaltung des jetzigen Planes und namentlich von seinem Ertrag wird es äbhängen, ob das Reich darüber hinaus noch Devisen von de; Ausfuhr in Anspruch nehmen muß.
Bei dem ganzen Plan? ist außerdem festzuhalten, daß es sich nur um die Barleistungen handelt. Daneben werden dann noch dis Sachleistungen gehen. Es ist ja der Sinn des Wisbadener Abkommens, die Eeldleistun- aen möglichst stark in Sachleistungen umzuwandeln. Aber das eine muß dach auch hier gesagt werden: Bei allem freiwilligen Angebot der deutschen Produktiv- rräfte, bei dem konzentrierten Erfiillungswillen des arbeitenden Deutschland wird es gleichwohl nicht zu einer Volleistung kommen können, wenn das Ausland immer wieder den Dolch in den Rücken des deutschen Wiederaufbaus fübrt. Die vorläufige Weigerung Frankreichs, die wirtschaftlichen Sanktionen aufzubeben, bedeutet für die deutsche Eesamtwirtschaft einen Schlag, den sie nicht mehr lange ertragen kann. Die opferwillige Erfüllungspolitik Deutschlands muß ihre Ergänzung finden durch Vernunft auf der Gegenseite!
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W. T.-B.Serlin, 16 . Sevt. lim ..Lokglanzeiger" äuhert sich zum E^ldanlcibevlan Industrie-Direktor Paul M a nk i e- witz von der Deutschen Bank. Die Bonkwelt lei freudio bereit, dem N"tcrland ein Oofcr zu bringen. Ob lick das Projekt durchführen laüe. könne er zurzeit nicht beurteilen. Natürlich könne es sich nur um lange Kredite bandeln. Ein bekanntes Mitglied der Berliner Handelskammer sagt, es müsse endlich etwas geschehen, um eine Besserung aus dem Devisenmarkt und in den Bnlutaverbältnissen berbeizu- fübven. Wenn der Plan dies zuwege bringe, sei er'bei jedem Daterlandskreunde einer guten Aufnahme gewih.
Zur Initiative des Besitzes schreibt ..Der Deutsche": .Mögen die Motive im einzelnen auch nicht ganz freiwillig sein, so führen sie doch zu einem versönlichen Ausgleich zwifch-n den Absichten des Kanzlers »nd den Zielen der mächtigsten der Persönlichkeiten unseres Wirtschaftslebens.
Br. Berlin. 17. Sevt. (Eig. Drabtberickt.) Die ..Germania" nimmt in ihrem Leitartik:! Bezug aul die Konferenzen der Reichskanzlers mit den, Vertretern der Indlistüe und erklärt. die Beivrechunacn haben den Erfolg gehabt, doh die Industrie sich durch ihre berufenen Vertreter bereit erklärte, ihre Kräfte zur Berf.igung zu stellen und der Reichsregierung das notwendige Geld zuzuführen. Es ist al>er ganz klar, dah das Wie noch eingebender Bearbeitung unterliegen muh. Wie wir gebärt baüm. soll das. was die vro- duktivenStände bringen und das. was der Besitz durch etwaige Belastung tragen mutz, ein so deutlich sichtbares Opfer lein, dah sich auch polilisch eine Mebcbeit im Reichstag ermöglichen liebe, die die groben Steueraeletzentwürfe glücklich und rasch und unersch'acken zu Ende fuhren kann.
Br. Berlin. 17. Cent. (Eig. Drabtbericht.) In einem Artikel ..Danaergeschenk" ichveibt der .Vorwärts": Die
Sozialdemokratie bat keine Veranlastung von ihrer grundsätzlichen Forderung auf Erfassung der Goldwerte auch r ur um Haaresbreite abzugehen, ehe di« Gegenseite durch eindeutige Fassung ibrar Vorschläge Auskunft darüber gibt, ob es sich hier um eine Hilfe für die Republik oder um einen der patriotisch aufgemachten Bluffs bandelt, wie sie ibr seit dem Kriege nur allzu geläufig geworden sind.
Die Suche nach den Mördern Erzbergers.
Br. München. 17 Sevt. lEig. Drabtbericht.) Die vom Un t e ri u ch uu g sa u s s ck n k in Sachen der Ermordung Erzbergers angestellten Untersuchungen haben kein neues Ergebnis gezeitigt. Kavitänleutnant Killinger gibt zu. daß er zu Schulz gefahren sei und ihn aus der Wohnung beraus- seholt habe. Er will aber .den jetzigen Aufenthalt seines Freundes nicht kennen. Es ift sehr auffallend, dah die Flucht des Schulz ganz kurze Zeit so: Eintreffen des Polizeibcamten in feiner Wohnung erfolgt ist. und man kann sich des Eindruckes nickt erwehren, dah hier von irgend einer unterrichteten Stelle die Warnung erteilt worden ist.
Über die Entdeckung der Mörder Erzbergers meldet der ..Bäuerische Kurier" folgende Einzelheiten: Schulz und Tillesien hatten bekanntlich unter salichem Namen im Hirschen gewohnt. Bei den oolizeilichen Erhebungen meldete lick ein Mädchen, das beobachtet batte, wie die beiden Gäste Schriftstücke zerrissen und in einen Dach geworfen batten. Der Back wurde abgelnssen und die hier iowio aus einem Müllbaufen lieaeudrn Pavierstückchen gesammelt und sorgfältig zusammengesetzt. Es »ecgte sich, dah es sich um Briefe bandelte, welche an bi: richtige Adresse der beiden gegangen waren. So batte man Name und Wohnort mit einem Schlage. Die weiteren Nachforschungen brachten dann die Polizei in den Belitz von Bildern, nach denen die Feststellung der Identität nicht mehr schwer war.
W. T.-B. Berlin, 16. Sept. Das „Berliner Tagebl." berichtet aus München die Verhaftung einer Kanf- mannswitwe, die die an der Mordsache Erzberger beteiligten Personen gewarnt haben soll.
Baldige Aushebung der Sanktionen?
Br. Berlin, 17. Sept. (Eig. Drahtberichb) Wie wir vo« gut unterrichteter Seite erfahren,' liegen der Reichs! regierung in der Frage der Aufhebung der Sanktionen zurzeit Vorschläge vor, die eine im Sinne der Reichs- regierung zusriedenftellende Lösvng dieser Frag« erbosten lassen. Bisher war es leider nicht mözlich, zu einer Einigung zu kommen, weshalb auch die Aushebun« der Sanktionen zum 15. Sevtember nicht möglich war. Di« Schuld hieran liegt vor allem an dem verfchlesvends» Verhalten der Entente. Es kann sich jedoch nur um einen Aufschub des Termins um Tage handeln, da für eine Verlängerung des jetzigen Zustandes jede Rechtsgrundlaae stbtenj würde.
Dz. Daris. 16. Sevt. (Hrvas) Wie 'her Berliner Berichterstatter des ..Petit Paristm" wissen will, babe die deutsche Regierung gestern an die alliierten Regierungen ein Protest sch reiben gegen die Aufrechterüal- tung der wirtschaftlichen Sanktionen gerichtet.
Bz. London. 17. Sevt. Reuter verbreitet folgende «Mel- düng: Die Unterhaltungen zwischen London. Paris und Koblenz über die Aushebung oder Auf- rechterhaltiing der Deutschland auserlegten wirtsäurstlichen Sanktionen dauern weiter an . Der Oberste Rat war im August uüereingekommeu. die Zollschranke aus dem rechten! Rbeinufer aufzuheben, vorausgesetzt, dab Deutschland eine Milliarde Eoldmark bis 31. August gezahlt hat. Er hatte ferner die Einsetzung eines interalliierten Ausschusses beschlossen, der die Bewilligung von Ein- und Ausfubrgeneh- migungen überwachen sollte. Die französische Regierung fordert, dah dieser Ausschuh viel weitere Machtbefugnis erbalte: er soll eine souveräne Körperschaft sein mit aller Befugnis. Deutschland hinsichtlich der Erteilung aller Eencbmigungcn Vorschriften zu machen. Es wird hier nickt verstanden, dah Deutschland, wenn ' der interalliierte Aus>chi>tz so umfassende Machtbefugnisse erhielt. irgendwelche Vorteile durch die Aushebung der Sanktionen nicht gewinnen würde. Obwohl verlautet, dah Deutschland der Einsetzung 'des oorgeschlagenen Ausschusses iin Prinzip »ugestimmt hat. behauvtet die französische Regierung. daß Deutschland nicht gewillt iei. den Plan durchzu- iühren. und sie erklärt, dah die wirtschaftlichen Sanktionen deshalb aufrecbterbalten werden mühten. Wenn gewiss« Punkte, so schlieht die Reutererklärung, durch die jetzt im Gonge bcsindlikluni Unterhaltungen aufgeklärt sein würden, dann we'd« zuversichtlich erwartet, daß die ganze Frage in befriedigender Weist gelöst werden würde.
Bz. London. 16. S«vt Die halbamtliche Mitteilung der deutschen Regierung, worin die alliierten Regierungen für die ernsten wirtschaftlichen Folgen durch die Beibehaltung der wirts^aftlicben Sc>nlti'M"n nach dem 15. Sevtember verantwortlich gewacht werden, findet in der Ab-ndoresse grohe Beachtung. ..Weitwinster Gazette" schreibt. Deutschland habe die Revorgtionsbedingungen angenommen und fü^re sie dnrck. Die Alliierien würdmi Deutschland niemals die Sanktionen für einen so geriaofügigen Zweck auferlegt haben, wie er in der Mitteilung des französischen Auhenministeriums ouse'nandergcsetzt werde. Es fei notwendig, deh man in England erfahre, bis vi welchem Make die britische Regierung mit dem Beschluh der französischen Regierung, die Sanktionen beizubebalten. eins ist. und wie diese Verweigerung einer einfachen Mohnabme der Gerechtigkeit Deutschland gegenüber überbauvt vertZidigt werden kann^ Die Aufrecht- crhgltuna der Sanktionen, nachdem Deiijschländ die Revara- t>onsbedingung->n ai.aenommen batte, hätte der deutschen Regierung ernsten Schaden zugefügt, dabei hänge von der ougenblicklichen deutschen Regierung die S t e t i o k e i tz E u r o v a s ab. Es sei von äußerster Wichtigkeit, dah dir Sanktionen rasch beseitigt meiden
Bz. London. 17 ^evt. Die ..Times berichtet aus Rrüssel. man nebwe dort an. dah der belgische Auhenminister Ja sv a r der britischen und d:r französischen Regierung einen Vorschlag, betrcssend die rasche Aufhebung der wirtschastlichea Sanktionen, unterbreitet babe.
Eine neue MinZsterzusammentunst in Wiesbaden.
v. Daris. 17. Sevt. (Eig. Drabtbericht.) Louchenr wird in der nächsten Woche eine neue Begegnung mit Ratbenau in Wiesbaden haben. Es beiht. Louckeur wolle Ratbenau einen Plan in bezug auf das Ausfubrburean unterbreiten.
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Eine Konferenz über die Besatzungskssten.
TV. T.-B. Paris, 16 Sept. Die „Chicago Tribuns"' meldet: Die alliierten Regierungen sollen beschlossen haben, in der ersten oder zweiten Oktoberwoche in Brüssel eine Konferenz abzuhalten zur Besprechung der Besatzungskosten. Die amerikanische Regierung habe die Einladung zur Teilnahme an dieser Konferenz bereits angenommen.
Die Zeitungsverbote.
W. T--B. Berlin. 16. Sept. Rach einer Mitteilung aus dem Reichsministerium des Innern waren insgesamt 28 Zeitungen verboten. Davon sind 26 Verbote aufgehoben worden. 15 Zeitungen haben eine Beschwerde erhoben.
XV. T.-B. Berlin, 10. Sept. Der Reichsm^nister des Innern verbot die in Berlin erscheinende Wochenschrift ..Die Tradition" für die Zeit vom 16. bis einschließlich 29. September.
Beschlagnahmte Waffentransporte.
W. T.-B. Berlin, 16. Sept. Rach dem „Vorwärts" wurden in Breslau sechs Lastautomobils mit Waffen und Munition beschlagnahmt. Ebenso wurden in einenz, Personenauto diese Kolonne begleitendes \ Personen verhaftet.
