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Berliner «bteilims Wre«»a»«-er Lagblattr: Berlin W. S. Baßstratze 18, Arrnsprech«: A«t SwfelW» 1M3S11437.

Mittwoch, 14. September 1921.

Abend-Ausgabe.

Nr. 416. -> 69. Jahrgang.

Der Kampf um Kahr.

Es scheint fast, als wollte Bayern die jüngsten Er­eignisse doch nicht benutzen, aus der Krise ohne Ende herauszickoMme». Die Bestrebungen, Herrn v. Kahr als Ministerpräsidenten zu halten, setzen jetzt auch in der Bayerischen Volkspartei ein, nachdem sie sofort mit Hochdruck von den Deutschnationalen unternommen worden waren. Nichts zeigt deutlicher den außer­ordentlich starken Einfluß, den nach und nach die deutschnationale Durchdringungspolitik auf die Bayeri­sche Volkspartei gewonnen hat. Herr v. Kahr hat ss verstanden, einem Teile der Bayerischen Volkspartei zu suggerieren, daß er durch den Erwerb der Partei­mitgliedskarte Fleisch vom Fleisch der Bayerischen Volkspartei und Bein von ihrem Bein geworden sei. In den Kreisen der etwas hinterwälderisch orientier­ten Teile der Bayerischen Volkspartei hat man einen Sturm gegen den Eeheimrat Held, den bisherigen einflußreichen Fraktionsführer, entfesselt. Er wird be­schuldigt, Herrn v. Kahr zu Fall gebracht zu haben. Das ist schon um deswillen töricht, weil Herr Held unter Aufgebot seiner ganzen Nervenkraft bis zuletzt nach Möglichkeiten suchte, Herrn v. Kahr zu halten. Lediglich als dieser sich der Katastrophenstrategis des deutschnationalen Justizministers Roth anvertraute, kam er zum Straucheln. Es ist ein müßiges Beginnen für politisch denkende Menschen, wenn jetzt einflußreiche Organe der Bayerischen Volkspartei diese Tatsache aus der Welt diskutieren möchten und so tun, als ob ein Gegensatz zwischen dem ständigen Ausschuß und Herrn v. Kahr nicht bestünde. In Wahrheit vertraten Kahr* und Roth schlimmste Unehrlichkeit, die zu einem harten Konflikt mit dem Reiche hätte führen müssen. Denn eine Aufhörung des bayerischen Ausnahmezustandes, „wenn es dis Verhältnisse gestatten", bedeutete die Vernichtung der in den Berliner Verhandlungen ge­fundenen Verständigungsgrundlage. Es ist möglich, daß das Herr v. Kahr nicht übersehen hat, aber gerade damit würde er in hohem Matze seine Nichteignung für den verantwortungsvollen Posten eines bayerischen Ministerpräsidenten beweisen. Vollkommen klar über die Tragweite dieser Kautschukformel ist sich zweifellos der Justizmimster Dr. Roth gewesen. Denn diese Formel konnte den Friedensstörern von rechts immer erneut einen Anhaltspunkt zum Hetzen geben. Es ist klar, daß es für Herrn Roth und seine Hintermänner die Verhältnisse niemals gestattet hätten, den bayerischen Ausnahmezustand wieder aufzuhebsn. Indem Herr v. Kahr sich für eine so verhängnisvolle Taktik ein­fangen ließ, setzte er selber den Schlußstrich unter seine bisherige Tätigkeit. ^

Es ist müßig, jetzt darüber zu streiten, ob die De­mission formell erfolgt ist oder nicht. Herr v. Kahr hat zwar in dem angesetzten Ministerrat den Beschluß durchgedrückt, daß das Kabinett sich solidarisch erklärt. Die Minister der Bayerischen Volkspartei sind ihm ge­folgt. Aus dieser Tatsache möchte nun der Kahr treue Flügel der Bayerischen Volkspartei die Taktik ableitsn, Herrn v. Kcrhr ein Vertrauensvotum vom Landtags­votum zu geben und ihn so zu halten. Man kann nicht scharf genug' vor diesen Absichten warnen. Die Bayeri­sche Volkspartei würde sich damit mit der Kahrschen Zweideutigkeit und zugleich auch mit der Rothschen Hinterhältigkeit solidarisieren. Es ist möglich, daß jetzt Herr Dr. Heim in Aktion tritt und den Entscheidungs­kampf offen aufnimmt, den er bisher im geheimen ge­führt hat. Eine solche offene Austragung des bisher schleichenden Kampfes in der Bayerischen Volkspartei hätte entschieden ihre Vorzüge. Die Partei könnte da­durch nur genesen. Sie muß sich doch einmal darüber klar werden, ob sie bayerische und deutsche Politik trei­ben oder ob sie die Geschäfte der deutschnationalen Ge­heimpolitik besorgen will, die sich zwar augenblicklich in München bayerisch gibt, aber in Wahrheit ganz andere Ziele verfolgt. Auf diesen Kernpunkt muß immer wie­der hingewiesen werden. Das Beispiel des Kabinetts Kahr hat klar erwiesen, daß mit den Deutschnationalen keine Politik zu machen ist. In Bayern muß darum der Schnitt ebenso vollzogen werden wie in allen übrigen deutschen Ländern. Die deutschnationale Reaktion be­nützt ihre Teilnahme an einer Legierung lediglich zu parteipolitischen Zwecken, und diese Parteizwecke laufen nicht nur den Interessen des Reiches zuwider, sondern auch den wohlverstandenen Interessen der Länder.

Alles kommt jetzt darauf an, daß die Einsicht, daß Herrn v. Kahrs Mangel an staatsmännischer Begabung seine Wiederwahl zum Ministerpräsidenten vollständig ausschließt, auch in der Bayerischen Volkspartei Platz greift. Die Krise kann nur zum guten Ende führen, wenn man an dem Sinn der Sonntagsbeschlüsse fest­hält. Dieser Sinn war: Verständigung mit dem Reich, um Bayerns Recht zu erhalten. Die Politik der Kahr

und Roth aber müßte im Falle ihres Bleibens als eine Kampfansage an das Reich angesehen werden. Es kann im Bayerischen Landtag für keine Partei und für keinen Parlamentarier zweifelhaft fein, welchen Weg er zu gehen hat!

Die Regierungsbildung in Bayern.

Br. München. 14. Sept. (Eia. Drahtbericht.) Wie wir hören wird am Mittwoch der Ältestenrat des Landtages zu einer Sitzung zusammentreten, um um über den Termin der Einberufung des Landtages schlüssig zu werden. Die Einberufung wird aber in dieser Wache raum mehr möglich sein, sondern voraussichtlich am nächsten Diens­tag erfolgen. Am Mittwoch werden auch die Fraktionen und Parteifübrer über diese Frage sowie über die Neubildung der Regierung beraten. Für die Regierungsbildung besteben drei Möglichkeiten: Zunächst ist an eine Wiederbe­rufung von Kadrs zn denken, die viele Anhänger, namentlich auf dem rechten Flügel bat und beute auch durch eine Entschließung der Münchener Ortsgruppe der deuticken Volkspartei gefordert wird Eine weitere Möglichkeit be­stünde in der Aufrechterbaltung der bisberigen Koalition ebne die Deutsch-Nationale bayerische Mittelvartei. Ern solches Ministerium batte trotz einer knappen Mehrheit von 5 Sitzen, aus die es sich stützt, doch vielleicht genügenden Rua- balt dadurch, daß es von der bayerischen Mittelvartei in allen entscheidenden Fragen unterstützt würde. Schließlich käme noch eine Erweiterung der bayerischen Koalition nach links in Frage, die aber, soweit sich übersehen läßt, auf große Schwierigkeiten stoßen wird. Alle Diskussionen über di: künftige Regierungsbildung erscheinen jedoch v e r f r u b t. solange nickt die schwebenden Fragen zwischen Berlin und München geregelt sind, denn von der Aufhebung oder Fort­dauer des bayerischen Ausnahmezustandes bängt es natürlich für bestimmte Männer und Parteien, die sich in diesen Fragen gebunden haben, ab. ob sie sich weiterbin an der Regierung beteiligen können. Bei einer Aufhebung des bayerischen Aus­nahmezustandes wird mit einer Koalition unter Anschluß der Deutsch-Nationalen keinesfalls mehr zu rechnen sein. Eine solche Gruppierung hätte auch sonst wenig Warscheinlichkeit. da je eber sich die Dinte klären, je weniaer anzunehmen ist. daß sich die Demokraten und d>r bayerisch« Bauernbund wie­derum zusammen mit den Deutsch-Nationalen in ein Kabinett begeben würden.

Dz. München. 14. Sept. Der ..Staatszeitung zuiolge wird die Neuwahl des bayerischen Ministerpräsidenten k a u m vor 2—3 Wochen erfolgen. Erstens sei der Landtag zusammenzuberusen. zweitens müßten die Verhandlungen mit dem Reich weitergefiibrt werden, drittens würden sich die Parteien mit der gegebenen Lage und mit der Frage der künftigen Koalition zu beschäftigen haben.

Das Verbot des „Miesbacher Anzeigers".

W. T.-B. Berlin. 13. Sept Verschiedene Zeitungen brach­ten die Meldung, daß das Verbot des „Miesbacher An­zeigers" infolge der Aushebung des über die neun rechts­radikalen Zeitungen verhängten Verbotes nunmehr ebenfalls aufgehoben sei. Diese Auüasinng ist irrig. Aus das erste Verbot des ..Miesbacher Anzeigers", das durch die Entschei­dung des Reichsratsausichusfes aufgehoben wurde, erfolgte ras zweite Verbot desselben Blattes auf Grund des Tatbe­standes. der durch dre Entscheidung des Reichsratsausschusses nicht betroffen wird. Dieses zweite Verbot des Reichs­ministers des Innern besteht also auch beute noch zu Recht. _____

Dsr deutsch-französische Wiederaufbau­vertrag.

Br. Berlin. 14. Sept (Eig Drahtbericht.) Die Reichs­regierung. die bis jetzt einen vorläufigen Bericht über die Wiesbadener Verhandlungen entgegenaenommen bat. wird dem ..25. T." zufolge nach der nunmehr erfolgten Rückkehr des Ministers R a t b e n a u wahrscheinlich in einer der nächsten Kaüinettssitzungen zu dem Wiederaufbauvertrag Stellung nehmen. Die französische Regierung hat in einer offiziellen Auslassung erklärt, daß sic ihre Haltung zu dem Vertrag erst festlegen könne, wenn die deutsche Regierung sich dazu geäußert habe. Die Reichsregierung bat natürlich be­sonders mit Rücksicht auf die Wirkung des Valutastandes auf die Revarationsfrage ein Interesse an einem m ö g l i ch st baldigen Abschluß der Verträge Deun der Wie- deraufbauvertrag erstrebt bekanntlich in gewissem Umfang dir Ablösung der Bargeld- und Sachleistungen. Da der Wieder- aufüauvertrag mit Wirkung vom 1. Oktober abgeschlossen ist. kann man annehmen, daß die Ratifikation des Vertrages schon vorder geschehen wird. Was die schwebenden Verhand­lungen über die Rebenverträg: betrifft, io ist für diese Frage eine neue Begegnung zwischen Ratbenau und L o u ch e u r beabsichtigt. Über den Termin dieser Zusammen­kunft stebt bisher noch nichts fest. Doch dürfte die Besprechung eüensalls noch vor dem 1. Oktober stattfinden.

Vorläufige Fortdauer der Sanktionen.

Br. Köln, 14. Sept. (Eig Drahtbericht.) Nach einer Information, die der Verein der Industriellen des Regierungsbezirks Köln aus Ems erhalten hat, ist mit der Fortdauer der Sanktionen mindestens noch für mehrere Wochen zu rechnen, da die Verhand­lungen im überwachungsausschnb zu einem Ergebnis noch nicht geführt haben.

Verringerung der Kontrollkommission?

Br. Berlin. 14. Sept. (Eig. Drahtbericht.) Wie die ..Deutsche Zeitung" aus Kreisen der interalliierten Kontroll­kommission erfährt, ist m allernächster Zeit mit einer wesentlichen Verringerung derselben zu rechnen. Vor allen Dingen sind es England. Italien und Japan, neuerdings sogar auch Belgien, die nur noch die Beibehaltung der allernotwendigsten Kontrollorgane wünschen. Frankreich dagegen ist nach wie vor für die Beibehaltung der mili­tärischen Kontrollkommission in ihrer jetzigen Stärke. Ver­ringerungen sollen nur einzelne Kommissionen für Flotte und Lustichiffahrt erhalten.

Die Mörder Erzbergers.

Dis Ermittelung der Namen von Erzbergers Mör­dern bedeutet einen erfreulichen Erfolg der badischen Polizei. Die Tatsache, daß die beiden Mörder zuletzt in München wohnten und daß sie Mitglieder der Brigade Ehrhardt waren, bestätigt leider die Vermutungen derer, die von Anfang an behaupteten, daß man es hier wohl nicht mit den Verfehlungen ver­einzelter fanatisierter Jünglinge zu tun habe, sondern mit einer weitverzweigten Eeheimorgani- sation, die vor Mordtaten nicht zurückscheut. Gerade diese Tatsachen sollten in der bayerischen Krise jetzt be­achtet werden. Daß sich in Bayern die rechtsradikalen Kreise ungeniert tummeln konnten, gehört leider auch zu den Kennzeichen der Ordnungszelle. Hoffentlich ge­lingt es nunmehr auch, der Täter selber habhaft zu werden, nachdem man ihre Namen weiß.

Äber die Entdeckung der Mörder wird uns im ein­zelnen gemeldet:

. Dz. München, 13. Sept. Der Mord an Erzberger hat eme SHerraschende Wendung dadurch genommen, daß es sich heransstellte. daß dis Täter in München wohnten, von hier aus vor einiger Zeit an den Tatort fuhren, in> Oppenau zur Zeit der Tat wohnten und nnn flüchtig find. Der Staatsanwalt von Offenburg fahndet deshalb nach dem am 20. Juli 1883 in Saalfels (Thüringen) geborenen Kanfmann Heinrich Schulz und den am 27. November 1484 in Köln-Lindenihal geborenen Sind. iur. Heinrich T i I I e | ? e n, dir beide seit Ende Avril 1821 getrennt, aber ln ernem Hause in verschiedenen Stockwerken in der Mrrci- milianstraßr 33 wohnten, sich aber weder durch Zusammen­künfte oder sonstwie verdächtig machten, so daß die Wob? mmgsbesttzer nicht das geringste wahrnehmen konnten. Die Spur, daß, die beiden Täter in München find, ergab sichi dadurch, daß dsr Besitzer des Hotels „Zum Hirschen" sich zwerer Gaste erinnerte, die «nter ihrem richtigen Namen zur Zeit des Mordes bei ihm wohnten, aber bald nach dev Tat verschwanden. Die Beschreibung beider wurde durch

umfangreiche Erhebungen feftgcstellt. wir auch, daß es ,»», um Schulz und Tillesien bandelte. Ihre besonderen Merk­male. das verkümmerte Ohr bei Schulz und die abnorme Nasenspitze bei Tillessen, führten auf dir Spur der Flüchtz tigen. Auch ihre schnelle Abreise und die Tatsache, daß sie ihr Gepäck zurücklieben, ist ein Beweis für die Tätertchasy Beide Mörder sind ehemalige Offiziere und ge-! horten seinerzeit der Brigade Ehrhardt an. Andere ehemalige Amrhörige der Brigade Ehrhardt sollen in die» Tat verstrickt sein. Schulz hat eine richtige kaufmännische Lehre durchgemacht, seit Kriegsende aber keine Stellung mehr gehabt. Die Marinerangliste von 1818 verzeichnet den Obrrlentnant Heinrich Tillessen, der 1920 »erabßikiedet worden ist.

Der Münchener Polizeibericht teilt mit. daß dort sechs Personen unter dem Verdacht verhaftet worden sind, an den Vorbereitungen zur Ermordung Erzbergers teilgenominen zu.haben. In Verbindung mit den Ermitte­lungen der badischen Staatsanwaltschaft hatte die Ab- reilung la des Berliner Polizeipräsidiums vor einigen Tagen mehrere Mitglieder einer in Groß-Berlin wohnen­den Apotbeierfamilie festgenommen, darunter einen ehe­maligen Fähnrich zur See. der von 1919 bis 1928 zu­sammen mit den Mördern bei der Brigade Ehrhardt Dienst getan hat und in nahen Beziehungen zu den Mördern stand. Drei Wochen vor der Mordtat waren die Mörder von München nach Berlin gekommen und hatten hier vom 6. bis 11. August bei dem Festgenonrmenen gewohnt. Eine gleichzeitig mit der Festnahme vorgenommene Haussuchung förderte mehrere Photographien der Mörder und hand­schriftliche Korrespondenz zutage. Die Vernehmung der Sistierten ergab, daß sie ihrer politischen Gesinnung nach aus rechtsradikalem Boden stehen und daß sie die Person und das Wicken Erzbergers auf das schärfste ver­urteilen. Da ihnen aber hinsichtlich des Mordes weder dje Mittäterschaft, noch die Mitwisserschaft, noch eine Be­günstigung nachgewiesen werden kann, wurden sie von der Polizei wieder ans der Haft entlassen. — Ein hoher Beamter des Berliner Polizeipräsidiums ist nach Baden ab­gefahren. nm dort eine aussichtsreiche Spur zur Verfolgung der Mörder aufzunebmen. Aus Offenburg und Karlsruhe sind in München Eerichtsbeamte eingetroffen, um die Er­hebungen fortzusetzen.

Br. Berlin, 14. Sept. (Eig. Drahtbericht.) „Vor­wärts". „Freiheit" und „Rote Fahne" behaupten, daß die Mörder einer rechtsstehenden Mörderzentrale angehören, der auch der Abgeordnete E a r e i s zum Opfer gefallen sei. Die „Voss. Ztg." läßt sich aus München drahten: Es scheint außer Frage zu stehen, daß die bis jetzt verhaf­teten PerfönliÄeiten zu rechtsradikalen studen- tsschen Kreisen enge Beziehungen unterhalten haben oder zu ihnen gehören. Es ist durchaus nicht ausgeschlossen, daß sich aus den weiteren Ergebnissen der Untersuchung Enthüllungen politischer Natur ergeben, die vielleicht sogar auf die weitere Entwicklung der angenhlick- lichen Kris« nicht ohne Einfluß bleiben. Di« Besichtigung und Bearbeitung des bei Tillesien gefundenen Materials beschäftigt die badische Gerichtskommission. Diese hat aber, wie der „B. L.-A." aus München berichtet, keineswegs den Eindruck, daß eine Verschwörung in München bestanden habe. Die beiden Mörder haben angeblich Erzberger in Biberach. in Jordansbach bei Biberach und anderwärts wocheulan, gesucht rutd'sind dann ««ch Griesbach Mammen