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Verlag Langgass« 21

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Donnerstag, 1. September 1921.

Die Welternle.

Don sachverständiger Seite wird uns geschrieben:

Die Hoffnungen aus einen guten Ausfall der Welt- getreideernte werden sich in diesem Jahre erfüllen. Zwar taffen sich gegenwärtig die Endergebnisse der Ernten der einzelnen Getreide produzierenden Länder der Erde noch nicht oder doch nur zum Teil überblicken, aber darüber kann kaum mehr ein Zweifel bestehen, daß die Eesamternte der Welt das Prädikat „günstig" mit Fug und Recht erhalten wird. Denn die Läiiver, deren Produktion für die Weltversorgung entscheidend ins Gewicht fällt, haben fast ausnahmlos gute, zum Teil sogar sehr gute Ernten gehabt. Die südliche Hemisphäre hat in diesem Jahre mit zwei guten Ern­ten, der australischen und der argentinischen, eingesetzt. Den Auftakt der Weizenernten der nördlichen Hemi­sphäre bildete der indische Schnitt, der in diesem Jahre allerdings nur eine kaum mehr als mittelmäßige Ernte ergab. Indien, das sonst als Weizenexporteur eine Rolle auf dem Weltmarkt spielte, scheidet damit für die nächsten zwöls Monate völlig aus und wird sogar noch erheblicher Einfuhren bedürfen, wenn die Ver­sorgung seiner Bevölkerung sichergestellt sein soll. Der Ausfall, der durch die schlechte indische Ernte eingetre­ten ist, wird aber reichlich wettgemacht durch die günsti­gen Ernten der Vereinigten Staaten und vor allem durch die Weizenrekordernte Kanadas, das in seinen drei Prärieprovinzcn Manitoba, Saskatschewan und Alberta die seit Jahren größte Ernte unter Dach brin­gen wird.

Von den europäischen Ländern sind die Verhältnisse nur in Rußland so unübersichtlich, daß es nicht möglich ist, ein wirklich klares Bild über den Ausfall der Ernte zu gewinnen. Rußland hat im vergangenen Jahre be- kannilich eine Mißernte gehabt. Eine zweite wird ver­mutlich in diesem Jahre folgen Aber es wäre doch falsch anzunehmcn, daß Rußland in seiner Gesamtheit von einer vollständigen Mißernte heimgesucht wird. Große Länderstrecken, besonders im Süden Rußlands, werden auch in diesem Jahre wieder gute Ernten zu verzeichnen haben, die allerdings nicht im entferntesten einen Ausgleich für die Ausfälle in Gebieten, deren Größe die Deutschlands vielmals übersteigt, bilden kön­nen. Wie dem auch sei, Rußlands miserable Eesamt­ernte wird zweifellos die stärkste Belastung der Welt­reserven im kommenden Jahre darstellen. Rumänien,

gut wie keine Überschüsse über den eigenen Bedarf haben. Auch Ungarn wird »ur wenig Getreide aus- fiihrcn können Deutschlands Getreideernte wird man nach den bisherigen Ergebnissen in diesem Jahre ms gute ..Mittelernte" bezeichnen können. England hat eine seh' gute Ernte in Winterweizen, dagegen sind Gerste und Hafer in ihrem Stande in den letztem Wochen so schlecht gewesen, daß das Ernteergebnis nur ein sehr mittelwäßioes sein kann. Die Ernte der drei skandinavischen Staaten hat durch die lange Trockenheit des Juli und Auaust zum Teil stark gelitten, jedoch ist auch hier das Gesamtergebnis nicht ungünstig. Ver­hältnismäßig gute Ernten hoben auch Frankreich und Belgien, die sich, soweit die Anbaufläche in Frage kommt, von den Folgen des Krieges rasch wieder erholt haben, über die voraussichtlichen Ernten der übrigen Staaten Europas liegen nähere Nachrichten nicht vor, aber soviel siebt fest, daß die beiden wichtigsten Länder. Italien und Spanien, mit guten Durchschnittsernten rechnen können. t . .. „„ ,,

Nach alledem kann man sogen, daß die Welt wieder für ein ^abr mit Geteide, wenn auch nicht im Übermaß, ober doch reichlich versorat sein wird, wenn die Ernten beendet sind. Da die Wettschisfsraumnot so gut wie behoben ist. wird die Verteilung des Getreides an bie Bedarfsländer keine große Schwierigkeiten bereiten.

Zur Zahlung der ersten Goldmrlliarde.

P. Paris. 1. Sept. fEig. Drahtbericht.) Zu der Zahlung der deutschen Eoldmilliarde wird hier mitge­teilt, daß bis zum 29. August 829 Millionen tat­sächlich geleistet worden sind. Wenn man die Summen berechnet, die nach den Vereinigten Staaten transpor­tiert worden sind, um die notwendigen Valutaemkau e vorzunehmen, so kann man rechnen, daß tatsächlich d e Milliarde vollgezahlt wurde Bis zum Augenblick können jedoch die Finanzinstitute, die mit den Opera.

tionen der Einkassierung beauftragt worden find, noch keinen offiziellen Avis seitens der Reparat onskomm.st sion erhalten, daß der Rest der Milliarde z fügung steht. Man rechnet damit daß d e Zahlung spätestens bis 3. September effektmert sein wird.

Abend-Ausgave.

Die Beisetzung Erzberzers.

Eine Rede des Reichskanzlers am Erabe.

W.T.-B. Biberach, 31. Aus. Der Zug mit den sterblichen Überresten Erzoergers setzte sich von der StadivfarrUrche um 1 Uhr in Bewegung. Um 1.30 Ubr wurde der Sarg ?n die Gruft gesenkt. Rach einem Gelange des Kirchenchors hielt Stadtpfarrer Schweikert die Trauerrede. Rach Gebeten und nach einem weiteren Cborgesang sprach Reichs­kanzler Dr. Wirth. Er jagte u. a.: „Der Reichspräsident und die Reichsregierung widmen dem großen schwäbischen Vrlksmann, dem he.vorragenden Parlamentarier und StaalsmanNj, dem Reichsiinanzministeö den verdienten Kranz der Ehre und die Versicherung des trauernden An­denkens. Unser toter Freund bat in den vergangenen Jahren den Zusammenbruch durch den Krieg lang« voraus- gcschen. Aber seine Warnungen blieben ungebort. Sie er­innern sich an die schwere Stunde, wo eine Delegation zum Abschluß des Waffenstittstandes tu den Wald von Tomvivgnc entsandt wurde. Erzberger war der Führer. Er bat sich zu dieser Arbeit nicht gedrängt. Er hatte einen anderen vor- geschlcrgen. DtejeniZen. weiche die Verantwortung zu tragen gehabt hätten, sind nicht gegangen. Der Rui des Reichs­kanzlers Prinz Max von Baden erging an Erzberger. Er trat ihn in schwerer Stunde als einen Mann, der m christ­lichem Patriotismus sich Seiner schweren Pflicht nicht ent­zieht. Im Walde von Comviegne. da iah er den ganzen un­ermeßlichen Umfang des hercingebrochenen Unheils. Er hatte dem Stolz des Siegers, des Marschalls Foch. unmittel­bar zu begegnen. Seine Haltung war ritterlich und deutsch, nicht wie man gemeint hat. hündisch und feig. (Bewegung.) Auch ihm hat in jener Stunde das Herz geblutet. Das war der erste schwere Gang unseres Freundes und ich sage nicht zu viel, wenn ich es aussvreche. daß schon dieser Gang viel­leicht sein Todesgang war. Aber das ist nicht die einzige Stunde, in der Eizbcrger seinen Mann stellte. Die »weite Stunde kam in Weimar, als der Friede zu unterzeichnen war. als die Folgerung zu ziehen war aus Krieg und Nieder­lage. Da waren viele, die sich Patrioten nannten und die doch froh waren, daß Zentrum und Sozialdemokraten den Gang nach Versailles auf sich nahmen. Jene erbärmlichen Wichte in Deutschland, die da höhnender habe den, Gang geian, um sein Vaterland zu verraten, die sollten sich in den lebten Winkel verkriechen. Er sab ein Meer des Halles vor seinem geistigen Auge. Dieser Haß reichte hinüber über den Atlantischen Ozean. Er ,ah Deutschland in der ganzen Weil als ein verhaßtes Volk. Da war er der Staatsmann, der fick die Frage vorlegte, ob nun wirklich die Stunde ge­kommen sei. wo durch den Einmarsch des Feindes das Volk auch noch des Letzten beraubt würde, was es belaß. Was haben wir noch? Nichts als die Einheit. Unsere Mafien haben wir verloren. Aber um die Einheit zu retten, riet Erzberger, den Frieden zu unterzeichnen. Das waren die stürm! chen Tage von Weimar. In rastlosem Kampfe von früh bis ivät trieb er gegen das drohende Chaos, suchte er dem wankenden Bau neue Balken, neu« Stützen einzufügen. Nach dem Sturze der Dynastien war die alte Macht dahin, die einst 1871 begründet wurde. Wir wollen sie nicht ver­unglimpfen! Das war die glückliche Zeit unserer Jugend. Wir brauchen nicht zu bangen um die Einbeit des Volkes, denn diese war ja wohl begründet aus die Macht der Fürsten. Was aber war nach der Niederlage noch da? Früher haben die Dynastien die Länder zuiammengebalten. Sie stnd da­bin. Es mußte ein neues Band geschaffen werden. Dieses große Werk kommt zum Ausdruck in den Eingangsworten unserer Verfallung: ..Das deutsche Volk, geeint in seinen Stämmen und dem Willen, sein Reich in Freiheit und Ge­rechtigkeit zu erneuern, bat sich dies« Verfallung gegeben." Das ist de- neue demokratische Ctaatsgedankc. An seiner Wien« sto-d unser F«eund E'zberger. Es mar die Zeit, als die rote Flut von Osten her uns zu überschwemmen drohte. Das sind seine Taten, das ist die gigantische Größe seiner Leistungen. Ich weiß nickt, oü die heutige volitilcke Welt vergehen bat, was da geleistet wurde unter der Führung unseres Freundes. Er bat sich als Schützer einer neuen Wehrmacht bewährt, indem er die Mittel für das erste Regiment aufbrachte. Er hat das neue einheitliche Regie- rungswescn für das Reick aufgerichtct. Heute sehen wir be­reits daß wir zusammengebrochen waren unter der Last unserer finanziellen Verpflichtungen. wenn nicht rechtzeitig eine Grundlage und ein Organismus als Träger dieser Ver­pflichtungen geschaffen worden wären. Manche Schieber und Wuckerer, die den Toten schmähen und sein Werk ver­neinen schleimen durch die deullchen Lande. Und doch bat Frückte getragen! In dem ersten Vierteljahr die'es Rech­nungsjahres können wir nicht weniger als 17 Milliarden an Steuern und Gefällen aufbringen. Unter Freund Erzberger stand fast allen jenen dunklen Eulen gegenüber, die ihm nicht glaubten. Er bat damals den finanziellen Zusammenbruch verhindert. Dieser Zusammenbruch wird nur dann ver­mieden. wenn wir selbst alle einmütig Hand anlegen. Ihm ist es gelungen, was selbst einem Bismarck nicht gelang: eine einheitliche Post und Eisenbahn in Deritchland zu sckaiien Großzügig und weitsstmuend bat unser Freund die Verhandlungen gerührt. Cs ist eine Luge, wenn man ibm vackiagt. er sei ein kleiner erbärmlicher Mensch gewesen. Nach so großen Taten für das Vaterland bringen es Deutsche über stch noch am offenen Grabe den Toten zu schmähen. Wir wollen über den Toten den Schild ballen, aber nicht nur in stummem Sckmerz. sondern wir wollen bandeln., denn das Vaterland ist in Gefahr Ich meine nickt die Rcvublik — die ist a«wiß auch in Gefahr — uh meine nicht den demokratischen Staat. Nein aus diesem Grunde heraus kann der ganze Staat in Gefahr kommen Tätlichen wrr. „ns nickt Das neue Deutschland kann nur bestehen auf sozialer und christ'icker Grundlage und unser Staat wird ein Dolks- taat wie ihn unser Freund erstrebte oder.er w,«d in ein elendes Chaos oder io deutsche Kleinstaaterei zersallen.

Wir wollen den Toten nicht rächen. Wir beten für alle, auch ui" die die .fm ermordet haben. In Liebe wollen wir unsere Politik treiben, nicht in Leidenschaft. Das Vaterland ist in Rot. und da ruie ich hinaus m alle Gaue unserer Heimat: Deutsches Volk, wack« aus! Schüttele die ab die auis neue dick in schwere Bedrängnis bringen wollen! Folge dem Stern des neuen Staatsgedanlens. der dich den Weg

Nr. 384- ♦ 69 . Jahrgang.

zur neuen Freiheit finden läßt! Wir ehrest den Toten, wenn wir sein Werk ehren, das. so Gott will, als gesichert erachtet werden kann. Wir wollen uns um den Toten ru!amm^n- charen und an seinem Grabe geloben, getreu dem christlichen Gedanken zu wirken, in Ovierbereitschaft iur das deutsche Volk, für di« Einheit des Reiches, fnr seine wirticka Ucken und politischen Zwecke, bis uns der Tod von der Erfüllung unserer Pflicht abruft. Wir sind Kamv er. aber wir wollen unblutig kämvfen. über unsere Politik, da muß auch dar Zeichen der Erlösung schweben . Wahrend wir b,er an dieiem Grabe stebcn, letzen sich in Deutichland Tauimde in Bewegung. Gott bewahre uns vor neuem Unglück! Gott fegnl. lieber Freund, dein Werk die Berfa«uns des Deut scken Reiches, und den demokratischen D°ttsstaat. Gott i«gne das deutsche Volk und unser liebes deutsches Vaterland!

Rach dem Reichskanzler legte Reichstagsvrastdent L o b e einen Kranz auf dem Sarg nn-der. ^ur die gesamte deutiche jptctcf) !Rfirf)9tciö9QbßC0cbnci6t -beeter' Ärnsberri Weiler sprachen noch Oberregterungsral

Ba?erle im Namen der württembergllchen Zentrums- vartei. württembergischer Justlzmurüter Bolz für die Zentrumsiroktion des wurttembergrschen Landtags. Stadt- lchultbeiß D o l l - Biberach. Monstgnor Vogt-Biberach. Dr Schober- Frciburg. Ministerialrat Dr. B e u r s ch vom Neichsfinon,Ministerium u. «. darunter °uck namens der U. S. P. D. Rcichstagsabaeordncter G e ck - Otrenburg. Ein Posaunenchor und der übliche Fabnengrnß deendeien die Feier un dem von zahllosen Kränzen überdeckten Grabe

LF,i » 5 !m!let Dr. Wirth ist nachmittags 5 Uhr nach Radolfzell weitergereist.

Eine Sühnekapelle für Erzberger.

Br. Biberach. 1. Sept. (Eig. Drahtbericht.) württembergische und babtfcf)e ^ZentrumsstmkLcn

Die

er­

lassen folgenden A u f r u f zur Errichtung einer Sühne-

k^^Annungsgenossen! Der Väter frommen Sitten folgend, hat das Zentrum von Württemberg und Baden beschlossen, an der Stelle, wo unser Erzberger sein Blut für unsere Ideale vergaßen hat erne schlichte Sühnekapelle zu errichten und bei der Tanne, unter der er sein Leben aushauchte, ein Marterl zu errichten. Alljährlich am 26. August soll ein Sühne- o p s e r dort gefeiert werden. Das Grabdenkmal in Biberach soll unsere Stiftung sein. Wir bitten unsere Freunde und Freundinnen einen Baustein zu stiften.

Eine Karte der Mörder Erzbergers?

Dz. Karlsruhe. 1. Sept fDrahtbericht.) Auf der Redaktion der „Badischen Presse" ist heule mor­gen folgende Karte eistgetroffen:

Gossen saß, 28. Aug. Werte Redaktion! Yn dem Bestreben, den Behörden keine unnötigen Schwie­rigkeiten zu bereiten, teilen wir Ihnen mit daß wir denBrennerhinterunshaben. Mag man in Oppenau und Griesbach beruhigt sein und den aufgebotenen Apparat nach Hause schicken. Wir stellen Jbnen anheim, von dieser Mitteilung nach Gutdünken Gebrauch zu machen. Eunctator.

Diese Karte wurde der Staatsanwaltschaft sofort übergeben und es sind die nötigen Schritte einaeleitet worden, um festzustellen, ob es sich bei dieser Karte nur um eine M y st i f i k a t i o n. einen Versuch der ^rresübrung der Bebörden, handelt, oder ob dt» Absetzer tatsächlich die Mörder Erzbergers sind.

Hirschfeld bleibt in Haft.

Dz. Berlin. 1 Sevt. Im.Anschluß an.die Festnahme des ehemaligen Fähnricks v Hrrschield ging berm Polt- zeivräsidium eine ausführliche Mltt-ilung des wurttem- heraischen Landesvolizeiamts vom 30. August ein. nach der Hirschfeld als Mörder Erzbergers nicht ,n Frage komme Die württembergische Kriminalvolize, habe festg-stellt. daß stch ^irickfeld am Tage der Tat in Calmbach, also 35 Kilo­meter vom Tatort, entfernt, aufgebilten habe. — Dem­gegenüber ging beim Berliner Polizelvrastdium -in vom «ch August datiertes Telegramm der Staatsanwaltschaft Osfenburg ein mit der Bitte Hirschfeld weiter in Haft ,u behalten, mit dem Bemerken daß die Staatsanwalt- schast beim zuständigen badischen Landgericht einen Haftbe­fehl g-gen Hirschseld beantragen werde. — Be, dieser unauf­geklärten Läge wird Hirsckfeld vorläufig im Berliner Poli- zcivräiidlum weiter fcstgcbalten.

Die Ausführungsbcstimmungon zur Verordnung des Reichspräsidenten.

Br. Berlin, 1. Sept. lEig. Drahtbericht.) Der Reichsminister des Innern hat nunmehr die Aus- führungsbestimmungen zur Verordnung des Reichspräsidenten vom 29. August erlassen. Das preu­ßische Ministerium des Innern hat sie zugleich mit entsprechenden Anweisungen zum Einschreiten nach Maßgabe der Bestimmungen den Land- und Ortspolizei- behörden zugehen lassen. Aus den AusführunAS- bestimmungen geht hervor, daß für die Verbote auger dem Reichzministerium des Innern auch die Orts­polizeibehörden zuständig sind. Binnen 24 Stunden hat eine schriftliche Begründung zu erfolgen. Von jedem Verbot ist dem Reichsminister des Innern sofort Anzeige zu machen, Beschwerden sind an den Reichsminister des Innern zu richten.

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