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Donnerstag. 14. Juli 1921.

Berliner Abteilung des Wiesbadener Tagblatt,: Berlin W. 9, Bogstratz« 18, Fernsprecher: Amt Zentrum 1143L-114Z7.

Mehr Selbstachtung!

In dem Matze, wie ein Volk seine führenden Staats­männer beschmutzt, beschmutzt es sich selbst. Dem Aus- rand gegenüber repräsentieren di« leitenden Staars- manner eines Volkes die Nation selbst. Schon aus diesem Grunde nationaler Selbstachtung sollte jeder auf nationale Würde achtende Staatsbürger, mag er parteipolitisch noch so sehr in sachlicher Opposition zur jeweiligen Regierung stehen, die Form seiner Kritik an den Regierungsmitgliedern stets dem nationalen Erfordernis anpaffen. Besonders der Engländer hat rn dieser Hinsicht ein feines Gefühl entwickelt. Nie­mals würden sich die radikalsten Anhänger einer eng­lischen Oppositionspartei dazu hinreitzen lassen, die Minister des Landes in unanständigen Formen vor aller Welt zu verunglimpfen. Der Engländer will seine Nation im Kreise aller Völker geachtet sehen und hütet sich, die Autorität seiner Staatsmänner aus eng­herzigen parteipolitischen Gründen vor aller Welt zu untergraben. Das hindert ihn selbstverständlich nicht daran, in ehrlichem politischem Kampf seinen politischen Gegner selbst als Staatsmann sachlich mit aller Ent­schiedenheit zu bekämpfen. Er weiß dabei allgemein menschliche Schwächen von dem politischen Führer und Staatsmann zu unterscheiden.

Im politischen Leben des deutschen Volkes haben sich nun in den Methoden politischen Kampfes Formen entwickelt, die von jedem verantwortungsbewußten Staatsbürger rücksichtslos bekämpft werden müffen. Es soll hier davon abgesehen werden, im einzelnen auf die Verrohung der Parteikämpfe hinzuweisen. Es ist wohl nur im deutschen politischen Leben möglich und Eewohnert geworden, politisch Andersdenkenden das selbstverständliche Nationalbewutztsein abzusprechen. Hier soll einmal mit allem Ernst Verwahrung dagegen erhoben werden, daß die planmäßige Verleumdung jedes deutschen Ministers ulld Staatsmannes in gewissen Parteikreisen als Ehrensache betrachtet und wohl als gleichbedeutend mit nationaler Betätigung empfunden wird. Gerade die Kreise, die sich so viel und so oft über „nationale Würdelosigkeit" entrüsten, sollten doch mit allen verantwortungsbewußten Staatsbürgern ohne Unterschied der Partei, nationale Scham dem Ausland gegenüber empfinden, daß wir Deutschen uns durch eine wüste, hemmungslose Ministerhetze den letzten Rest von Ansehen selbst nehmen.

Wir wollen in diesem Zusammenhang die Anpöde- leien gewiffer Schmutzblätter im Stil des „Mmsbach r Anzeiger", als tief unter dem letzten sachlichen Niveau stehend, ganz außer acht laffen und wollen uns nur mitden Formen des allgemeinen politischen Kampfes ausein- andersetzen. Und da muß von jedem Deutschen da­gegen Einspruch erhoben werden, wie ein Minister und Staatsmann nach dem anderen in gewissenloser Weise Zielobjekt unanständiger Verleumdungen im politischen Leben wird.

Gegenwärtig sind es vor allem die Minister Dr W i r t h und Dr. R a t h e n a u. die mit den übelst n Methoden parteipolitischer Demagogie verunglimpft werden. Bbide unstreitbar Persönlichkeiten' über deren große Fähigkeiten nicht weiter diskutiert zu wer­den braucht, da sie im wohltuendem Gegensatz zu der Meute ihrer Schmäher und Kritiker Beweise ihres Könnens abgelegt haben Wie turmhoch steht vor allem die überragende Persönlichkeit eines Walter Rathenau über jedem seiner Verleumder! Es ist interessant zu beobachten, wie die Schmähungen von zwei ganz verschiedenen Richtungen aus erfolgen und die eine genau das Gegenteil von dem behauptet wie die an­dere. Ein Maximilian Harden in edlem Bunde mit einem Grafen Reventlow, die „Rote Fahne, treue Kampfgenoffin der „Deutschen Zeitung". 5iier".,Grok- kapitalist" und dort „Busenfreund der Sozialisten" Durch eine solche Gegenüberstellung tritt schon die Halt­losigkeit der Verleumdungen zutage, i Bismarck sagte einstmals, als die Verleumdunasflut seiner ehemaligen konservativen Freunde aus ° dem Kreise der „Kreuzzeitung" bis zum Ekel angestieaen war: „Wer sich in die politische Drecklinie beaibt mutz ein Fell haben wie ein Nilpferd." Wieviel mehr gilt das leider für die heutige Zeit! Sollen nun alle die unentbehrlichen Führernaturen, die nicht ein „Fell wie ein Nilpferd" haben, durch die üblen Methoden politi­schen Kampfes von der Erfüllung ihres Führerberufes abgehalten werden? Es wird Zeit, daß sich das un­glückliche deutsche Volk in all seiner Not in dieser Hin­sicht auf sich selbst besinnt.

Eine gewiffe Tragik liegt darin, wie gerade das nach Führern schreiende deutsche Volk in weiten Teilen einfach eine über den Durchschnitt hervorragende Per- sönlichkeit nicht vertragen kann. Wahrhafte Führer­naturen werden ja doch ihren Weg gehen und sie wer­den sich nicht müde hetzen laffen wie das Treibwilld.

Abend-Ausgabe.

Das kann unser Trost sein. Wir sind der Zuversicht, daß darum auch ein Walter Rathenau, getragen von dem Vertrauen weitester Volksschichten, unerschütterlich seinem gesteckten Ziele zum Wöhle seines Volkes zu- stroben wird. Die Mißtrauenden mögen warten und nicht vor dem Abend den begonnenen Tag verfluchen! jedenfalls sollten alle diejenigen, die für eine Reinigung der politischen Atmosphäre eintreten, ohne Unterschied der Partei eine Einheitsfront bilden. Es ist wahr­haftig keine Lust, in dem unglücklichen und elenden Deutschland von heute Staatsmann und politisiher Führer zu sein. Es ist ein furchtbar heikles Amt. Verekeln wir nicht solchen Männern die Erfüllung ihrer schweren Aufgaben und gewöhnen wir uns daran, in dem Staatsmann den Vertreter des gesainten Volkes zu erblicken. Wer ihn grundlos schmäht, begeht eine schwere Beleidigung seiner selbst und vor allem der Majestät des Volkes und der Nation!

*

Angriffe gegen Dr. Rathenau.

Br. Berlin, 14. Juli. (Gig. Drahtbericht.) In fernem wertvollen Artikel in der „Täglichen Rundschau" hat neulich der volksparteiliche Führer Dr. v. K a in p e den Ruf erhoben: Heraus aus der Parteipolittk! Mit­arbeit aller positiv schaffenden, am Staatsgodanken fest- haltenden Kräfte! Und in einer Antwort darauf hatte der Reichstagsabgeordnete Dr. Ludwig Haas u. a. geschrieben: „Es sollte eine Art der Opposition und

Agitatton geben, die eine Partei, die eines Tages vie- der Regierungspartei fein kann, um ihrer selbst willen ablehnt." Wie wenig Gegenliebe der schöne Mahnruf des Herrn v. Kamp« in seiner eigenen Partei findet und wie völlig aussichtlos es ist, gewiffen Leuten poli­tischen Anstand zu predigen, beweist dieselbe ..Tägliche Rundschau". Cie entblödet sich nicht, einen ungewöhn­lich niedrigen Aufsatz van Dr. Heinrich Frenzel. in den Auslastungen Rathenaus aus verschiedenen, auf sechs Jabre sich verteilenden Veröffentlichungen tendenziös einander gegenübergestellt sind, aus der Reventlowfch-n Zeitschrift „Der Reichswart" auszugsweise wiederzu­geben. Näher auf dieses Machwerk einzugehen, ver­bietet die politische Reinlichkeit. Der Versöhnung unter den Parteien und dem von Herrn v. Kampe erstrebten „oorwärtsschauenden Zusammenschluß" dient ' diese Leistung der „Tägl Rundschau" gewiß nicht, um so mehr aber der weiteren Vergiftung der parteipolitischen Atmosphäre. _

Die neuen Steuern.

Dz. Berlin. 14 Juli. In einer Unterredung mit einem Mitarbeiter des ..Berliner Tageblatts" erklärte R"ick>swi'-t schaftsminister Schmidt. daß die Deutschland aus dem Entente-Ultim itum erwachf-icken B e r p M 4 tfi- tungen schätzungswell! jährlich VÄ bis 4 Milliarden Mark letrugen. Deshalb sei es dring md notwendig, datz jeder Stand aus solchen Ziffern die Nutzanwendung für sich und die Folgerungen ziehe. Hnsick'lich per Steuervläne der Reichsregierung faatt der Minstec: Wie sich auch das Steuervcogramm geftalten möge: an einer abermaligen steuerlichen Erfassung des Besitzes werden wir nickt vorubergeben können' insbesondere werden diejenigen Sackwerte berangezogen werden müssen, die in ihrer Wert- grundlage durck d,e allgemeine Geldentwertung weniger be­rührt worden sind. Bei den indirekten Steuern mutz man sich davor hüten, datz iick die Abgaben in ihrer Wirkung zu,sebr ubersckneioen: es dürfe z. B. nickt zu einer allge­meinen Erhöhung der Umsatzsteuer von auf r < Prozent

kommen, da viele lebensnotwendige Waren auf ihrem Weg» bis zum letzten Berbraucker einen drei- oder vierfachen Um­satz durchmachen müssen und die sonach eiutretende 15- oder Lvfacke Besteuerung nicht vertragen

Vertreter der amerikanischen Eroßfinanz in Berlin.

W. T.-ß. Berlin. 13. Juli. Das „Berliner Tage­blatt" erfährt, daß heute oder morgen in Berlin die aus acht Mitgliedern zusammengesetzte Mission von Vertretern der amerikanischen Eroßfinanz eintreffen werde, die zwar keinen offiziellen Charakter trage, aber doch mit der Washingtoner Regierung in Verbin­dung stehe. Rach den Informationen des Blattes soll sich die Kommission vor allem mit der Stabilisierung der deutschen Valuta befassen.

Festnahme einer ausländischen Kommunistenfiihrerin.

Dz. Berlin, 14. Juli. Das Polizeipräsidium teilt mit: Bon Beamten der Abteilung ln des Berliner

Polizeipräsidiums wurde in Berlin eine Auslände­rin namens Else Friedländer verhaftet, die unter dem Namen Rothfischer eine maßgebende Rolle in der Berliner k o m m u n i st i s ch e n Be­wegung spielte. Bei der Festgenommenen würben falsche Papiere unter dem Namen Schmidt gefunden. Die Festnahme erfolgte gemäß den bestehenden Bestim­mungen zu dem Zweck, die Ausweisung der lästi­gen Ausländerin, «die sich hier in radikalster Weife agitatorisch betätigte, durchzuführen. Vor ihrer Ab­schiebung wird noch die Frage eines etwaigen straf­rechtlichen Einschreitens geprüft.

Nr. 322. ♦ 69. Jahrgang.

Schiffer gegen Briand.

— war ein glücklicher Gedanke des Reichsiustizministers T)r. «ausser, angesichls der Reichstagsferien die Angriffs As.. tt«ra?otzschen Ministerpräsidenten Briand gegen die .lechtsprechung des Reichsgerichts in einer Zusammenkunft zuiuckzuweuen, die bisher bei uns noch nicht üblich war. ^urch die Anwesenheit deutscher und preubischer Minister, rzuhier aller Parteien und zahlreicher Vertreter der deut- i-en und der ausländischen Presse erhielten di« Ausfüh- SLJj?*« A^.-^^^mustizministers j{, r besonderes Relief. £ • -düster bat gezeigt, daß er als deutscher Ressort- *?te puffte nicht gesonnen ist, Angriffe auf die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit unserer deutschen .nechtsvrechung ruhig hinzunehmen. Es war auch dankbar zu begingen, da« Minister Schiller in diesem Zusammen­hang einmal dr« Eiimitrgkeit betonte, die in der Aburtei­lung. der deutscyen Kriegsbeichuldigten liegt. Dr. Schiffer bezeicknete es als eine Tragödie, daß Deutschland allein seine Kriegsverbrecher zur Verantwortung zieht und sich lstck.! einmal auf die in der Liste aufgefübrten Personen be- jchrankr sondern, seinen Gesetzen gehorsam, jeden begrün­deten Verdacht von sich aus perfolgt.

... .Berlin, 13. Juli. Im Demokratischen Klub wandt« sich beute der Reichsnistizminister Dr. Schiffer gegen di« Beharrptung des iranzosischen Ministerpräsidenten Briand. der ln« Leipziger Prozesse als -inen Skandal, als eine 'Hi r0 . b,e l bet Gerechtigkeit und als ein Theaterstück, als ein abgekartetes Spiel bezeichnet habe. Das sei eine Belei­digung der deutschen Rechtspflege und der Leipziger Richter, die ohne den Schein eines Beweises in die Welt geschleudert «worden sei. Datz bi« Leipziger Urteile der deutschfeindlich erregten, p t n pagai idrst tsch ausgepeitschten Stimmurig i-n Frankreich nickt entsprachen, sei doch kein Beweis für diese Behauptung. Das Reichsgericht Hab« doch nicht lediglich der Anklage cnhprecheÄ» zu urteilen gehabt, denn dann wäre das Verlabren imrklich nur eine Komödie gewesen. B«- sttafung könne d-ch nur erfolgen, wenn die Angeklagten wrrklick schuldig befunden würden. Brtands Enttäuschung sei allerdmss schon^ eher verständlich, aber es lägen hi a= reichend 3 e u gn , sse unparteiischer nichtdeut-

den Leipziger Verhanblunsen vor. t<« di« streng« Unparteilichkeit des Gcrickits aner- kannten. Brmnd hatte höchstens die Urteil« als irrig emp- iinden können das wäre ihm unbenommen geblieben, aber er habe kein Recht die Unpatteilichkeit. Unabhängigkeit und strenge Sachlichkeit des hoch,ten deutschen Gerichtshofes an- zuzwelleln Wenn die Leipziger Urteile im Widerspruch mit der ollentlicher, Meinung ln Frankreich ständen, sei an dt« eigenen französischen Prozesse von geschichtlicher Berübmt- be,t zu erinnern, wo sich die französische öffentliche Mek- nung im Widerspruch mit der eigenen Justiz befunden habe. Ein Theaterstück se-en die Le-vziger Prozesse allerdinW tu einer Beziehung, insofern sie zwar nicht eine Komödie, aber eine Tragödie darstellten, da Deutschland allein seine Krregsverbiecher zur Verantwortung ziehe, auch aus sich -lllbit heraus, wahrend dies im anderen Lager nicht L^c tfali «er.

Der neunte Kriegsbeschuldmlenprozetz.

6r. Leipzig. 14. Juli. (Eig. Drahtbericht.) Für den zweiten Tag des 9 Krregsbeschuldigtenprozesses waren am Mittwoch zahlreiche neue Zeugen geladen worden. Der erste deutsche 3«iige, ber in diesem Prozesi vernommen wurde, war der Kanallotse Walter F o v, tz aus Brunsbüttel, der seinerzeit Obersteuermann aus dem U-Boot 86 war Der oeuge sagt u. a. aus: Wir haben das Schiff beim Heran? kommen als Lazarettsckell erkannt, waren aber solchen »ckillen gegenu er sehr mihtrauilch ln Erinnerung an di« Unteiseebootsiallen. Rach langem Zögern sind zwei Tor­pedos abgefeuert worden, von denen eins das Schiff traf Menschen zu retten., ist einem Unterseeboot nickt möglich. Kommandant Patzig hatte nach der Versenkung alle Mannschaften zusammengrufen und mitgetellt. datz über di« Versenkung nicht weiter gesvrocken werden solle. Es be­stand also ein Schweige verbot. Auf Fragen der Vertei­digung gibt der Zeuge an. er habe nicht geieben und aus den Bewegungen des Unterseebootes nicht bemerkt, ob Versuch« gemacht worden sind, einzelne von den Rettungsbooten zu rammen. — Danach gab Marinesachverständige' Korvetten­kapitän Sa lw achter aus Berlin ein Gutachten ab in dem er u. o ausfuhrte: Die Frag« der Lazaretllchille ist bei uns viel bebandelt workuu. Denn schon vom Anfang des Krieges an gelangten Nachrichten zu uns. datz mit Lazarett- scbif en Mitzbrau» getrieben wurde. Dazu kamen noch Ge- ruckt« von gefluchteten deutschen Gefangenen, die aus- sagten, datz lle von Lazarettschiffen gefangen genommen wor- den seien. Rach dem. was hier ausgefagt morden ist. m"tz ich allerdings annehnien. datz das Lazarettschiff ..Landow«ry Eastle weder Munition noch Flieger an Bord batie. Die Verantwortung trifft den Kommandanten, der den Beiebl zur Torvedierung »egelun hat. Ich mutz aber weiter be- merken datz nach der Rückkehr eines jeden Un1erk«ebootes genau geviufl wurde, ob es die völkerreihtlichen Bor- lchriften iniiigeballen bat.

cj. ‘ >er 2 «'Irren Zeugenaussage bekunden die deut- Icken Zeugen el'ckann. dem lchnn 1917 die Engländer klein- ^l'cbdampser obsj Handelsdamofer mit in Zivil gekleidete» Matrosen und Geschützen ausrüsteten. '

Eine Anfrage im englischen Unterhaus.

Dz. London. 13. Juli. (Harms.) Im Unterhaus fragt« em Abgeordneter den Unterstaatssekretär des Auswürtiaen. ob er der Kammer jetzt Mitteilung machen könne darüber^ ob die französische Regierung ihre Vertreter aus Leipzig wegen der grotesken Urteile gegen die KrieasLa. schuldigten ab berufen habe. Sarmswortb^^ widerte datz di« französische Regierung tatsächlich bitkn Ent Mutz »efatzt habe. Der Abgeordnete fragte weiter ob es in der Absicht der britischen Regierung liege sich diesem Vorgehen der IranzMchen Regierung anzüschlieben und besteben.datz, diese Kriegsbeschuldigten vor einem

& * ü* *} - f abgeurteilt würden»

HarmÄworth sagte, öatz er aus diese Frage nicht

könne, bevor er Instruktionen erhalteu Hab«. "