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Verlag Langgasse 21

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«--iait-r-HaNe geöffnet von 8 Uhr morgens bis 6 Uhr abend» Postscheckkonto: Frankfurt a. M. Nr. 7485.

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Holter Aufnahme unveränderter Ameig?» mtlnr^nk!' m deren Raum. - Bei wieder- Annahme für Heide Ausgaben i» ubi vovm Sl^ ' ^^Kr 7 Fchluh der «nteigen- vorgefchriebenen Tagen u,,i» Plätzen wird keine .s- ^s- >.^^s^ Ao -naKme von Anzeigen an

Mittwoch, 6. Juli 1921.

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rinn%fa^ Ulcn Zusammmigeftlnden, um eine Reihe ? on Fragen zu erörtern, die für das Wahl und Webe eM^Ä" Str-dentenfchaf/von mehr oder mL 2ÄÄ?‘ er rr®^r U -^ nfl **"*>• ® er deutsche Studenten- Srfif 1 5U Liuer Art Parlament ent-

wlckelt, auf dem nicht nur Studenten, sondern in noch ausschlaggebenderWeiseAkademiker zuWort kommen, die k/?,Stlldentenzeit hinter sich haben und sich im öffenr- bewahrt haben. Diesmal wurde der tr-l-n s°?«m ttl?r Ausgedehnt, es hatten sich auch Ver- Z *Datschen Eewerkschaftsbundes, , ItT v ^ ^^^^^aschaft freier Angestelltenverbände and des Deutschen Eewerkschaftsringes, also von Ar- beitnehmer- und Angestelltenorganisationen eingefun- * Zett ^ t9ltc « r größtenteils der Hochschulbildung entbehren Der Bedeutung der Mitarbeit käeser ZR?"'lation hat der Vertreter der freien Gewerk- m einer Ansprache Ausdruck gegeben, m der er die Erlanger Tagung als die neue Dhale der bewußten Verknüpfung von Wissenschaft und Arbeit begrüßte. Auch Dr. Karl Sonnenschein, der be- - SoZialpolitiker. hob die Notwendig­keit hervor, sich mcht nur zur Volksgemeinschaft zu be­kennen, sondern dies Bekenntnis auch durchTaten zu erweisen, was bisher noch nicht genügend geschehen sei.

wwl? }U Erichen, daß auf dem Erlanger Stu- ^"Ältag gerade auf diese Seite des studentischen Problems hmgewiesen wurde. Die Jsolieruna der

kör»v?«">>?^r^5^^ innerhalb des deutschen Volks- korpers dic Absonderung der Akademiker vom übrigen Burgertum bte besonders in Preußen scharf in die Er­lernung trat, war für die Gesamtentwicklung des deutschen Volkes von Nachteil. Es trat eine Entfrem- ?Aw!Ä + Akademikern und Nichtakademikern ein. D^r Kr eg hat gar melen dre Augen darüber geöffnet, daß diese Tendenzen unheilvoll für Deutschland wur- ^5' unb berelts auf dem Göttinger Studententag war man zu der Einsicht gekommen, daß das Ziel der d-ut- schsn Studentenschaft ihre immer engere Verknüpfung mit der Volksgemeinschaft sein müsse. Von diesen Ge­sichtspunkten aus vertrat Dr. Gerber-Hamburg auf S* ^lahrigen Erlanger Studententag die Meinung,

^Eutsche Studentenschaft eine wesentliche pol:- i'iche Erziehungsaufgabe habe und es wurden auch be-

Ar^i?begannen^^^' ^ M ° rt mit ber praktischen

Eine wesentliche Förderung auf diesem Wege wer- ben dle sogenannten „Werkstudenten" sein die

Ä l* l tä, l nu * durch geistige Nebenarbeiten, sondern auch durch Handarbeit die Mittel zur Durch­führung ihres Studiums ganz oder teilweise zu erroer= 6ern denn augenblicklich ist es in der Hauptsache nur u°ch den reich Begüterten möglich, ihre Söhne ohne «rZe Entbehrungeii studieren zu lassen. In der allge­meinen Not des Vaterlandes darf es für keinen ^udenten eine Demütigung sein, wenn er sich den Unterhalt zu semem Studium durch seiner eigenen Hände Arbeit verdient. Man sollte im Gegenteil einen solchen jungen Mann ob seiner Tüchtigkeit höh'r schätzen als den, der lediglich seinem Vater auf der Tasche liegt und dessen wissenschaftliche Fortschritte oft Im- ungelehrten Verhältnis zu den aufgewendeten Mitteln für das Studium stehen. Eine Verminderuna ber Studentenzahl bedeutet keine Lösung des Problems denn dadurch werden nicht die Tüchtigsten für den akademischen Beruf ausgewählt, sondern erst recht die- jenigen, denen das^ Geld in unbeschränkter Menge zur ^^kugung steht, ^m demokratischen Staat sollen aber "rcht Abkunft und Geld ausschlaggebend für das Vor- wartskommen sein, sondern einzig und allein die ;>er- ,onliche Tüchtigkeit. In diesem Sinne bewegt sich auch ein dieser Tage von der Mehrheit des preußisch m Landtags angenommener sozialdemokratischer Antrag demzufolge hervorrragend befähigten und praktisch er- fahrenen Personen aus allen Kreisen des Volkes durch Ablegung der , Eerlchtsassessorenprüfung der Weg zum Richteramt geöffnet werden kann, auch wenn sie Vn ^^er vorgeschrlebenen Ausbildungsgang nicht durch­gemacht haben. Diese Einreihung von Nichtakademikec-, hat vielleicht mit am meisten unter der Studentens.h ift eine gewisse reaktionäre Strömung gefördert, weil sie s'ch ", ihren. privilegierten Stellungen dadurch gefähr­det sieht. Aber diese „Eindringlinge", um diesen Aus­druck zu gebrauchen, werden doch immer nur einen ver­hältnismäßig geringen Prozentsatz bilden. Dagegen bat es sich gezeigt, daß gerade die hervorragendsten Männer innerhalb und außerhalb Deutschlands viel­fach nicht den normalen und vorgeschriebenen Weg eia- geschlagen haben, um zu einer überragenden Stellung

Morgen-Ausgabe

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K? wjTJSf äUt £ Dorwartskommen in keinem L ^ ^ n - Dazu muß sich auch der durch

durchrinaen dann Ä"* n priüiIe 9 ierte Akademiker töttb gar manches besser werden im s dentischeu und nachstudentischen akademischen Leben.

Die Zurückziehung der amerikanischen Truppen.

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dort werden solle. De°r Präsidentgesor- ieindlichen Lagern, von dc-K rwei

Hughes, die Ratifisieruno !!<->- ^ie Anhänger von

Erne vernünftige englische Stimme.

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tionen leisten kann ^ Deutschland allem die Revara-

Harding über die Rolle der Englisch sprechenden Völker

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T-eitiac Verständnis fördtttm beflrUfen ' da sie das gegen-

Eine Botschaft Amerikas an Danzig.

kneeswunden Völker Eurovas und 'bat diele Äw! Amerikas nach Danzig zu übermitteln. ' " Votwait

Inkraftsetzung der deutsch-chinesischen Vereinbarnnqen.

Dz. Setlin, 4. Juli. Die deuisch-chinelilchen or,.-^:s, r .,

Mlifn Än 6e ÄieS fei it

Das englisch-japanische Bündnis.

awssäs-w» J 3 S

Nr. 307. ♦ 69. Jahrgang.

Die erste Aufgabe des neuen italienischen Außenministers.

. Dz. Paris, ö Juli. (Drahibericht.) Zu der Ernenm.na Marauis della Torretia zum iialieullchen MiniN.d des Äuhern schreibt der ..Petit Parilicn"' Aln« "ier b men Ideen und der Rolle wisse, die er jüngst noch?» reich gespielt habe, gestatte ,u glauben, däb e? eine licke Haltung einnehmen werde, wie Graf Sfor»»' und dah er genau abwagen werde Die erste

werde sich ihm sofort bieten, wenn es M Saturn fionbelc. dem Oberüen Rnt den Beweis seines politische? Ecutes zu geoen. tzraf,Sforza habe für die Teilung Oberschlesiens zwei Lmungen vorgeschlagcn die als Diskiüsionsbasis dienen konnten und die nicht me t entfernt von demienigen seien, was ohne Zweifel schliekilich nno. '-ommen werde. Sein Siackfolger werde nur hieraus die ge­reckte Folge der Stellungnahme ziehen müssen die Mrak Sforza bei diesen delikaten Verhandlungen gesichert ha^

Kein russisches Angebot an Frankreich.

daris. 4. Juli. Das Ministerium für auswär­tige Aiigel-genbeltend e m e n t i e r t die Nachricht. K r a f- i ^^b^der französischen Remerung ein Sanbelsadlommen

Minister Rathenau über das Wieder- aufhauproblem.

ben D irim! ,, „ ß Ü t9 s 5 ‘ iDer Hamburger Ausschuh fiii

3Wtrft^ e n r ö ts§,en Wirtschaft hatte du

„. Lt . f 5 c ‘ e , r ,Presse anläßlich der Tagung des Reichs^ a n,d es der d e u t s ch en Presse zu einem Gesell a r n öcm P te Spitzen der Hamburger Behörder Hamburger Hcnidels teilnahmen. nach dem Park ;;11t,„ 1 \ er , m ?^^t&erd)er=(£fiauffee eingeladen. Der Vor: ützende dev Wiederaufbauausschusscs. Direktor H u l d e - fi.. 11 ! 1 ' begrüßte die Erschienenen, worauf Prof. Jung (lroln) namens des. Reickrsverbandes der deutschen Press« frwrherte. Der Präsident, der Handelskammer. Witthoft.

tn längerer Erörterung die Stellung der Sam- ^ ffr T - j. ^ nll i. nt einiuchaft zu den politischen und weltwirt­schaftlichen Fragen worauf Direktor Becker tBerlin) die Anteilnahme der deutschen Presse an den Geschicken Sam- durgs und damit an der weitverzweigten Wirtschaft Deutsch- beiundete. Hieraus ging Minister Rathenau aus die Rede in bedeutsamer Weise ein und führte u. a. aus. das ia m c \" t5 Wiederaufbaues sei nur ein Aus­schnitt aus dem grohen europäischen Problem, dem Problem, das nicht gelost werden könne durch Mittel der Politik, auch nicht von einselnen Mächten oder Regierungen, sondern von «f r <? ^^?st und der Machterkenntnis. (Sehr iichtig!) Es handelt sich darum, fuhr Rathenau fort, den K?,utinent wnder herzustellen. Die Lösung des Problems wird darin bestehen, daß erkannt wird, die enge Verflochten­heit und Verbundenheit der europäischen Nationen, dah er­kannt wird die freiwillige oder unfreiwillige Schicksals- e-nbeit eines ganzen Kontinents, und dah jene Konsequenzen mit Nachdruck gezogen werden, die Zeit und Not erfordern. Der Generalgläubiger der Welt ist Ame- rika. der Generalschuldner ist Deiillchland. und zwischen Amtliche Nationen gleichzeitig als Schuldnm: und Gläubiger, leder dem anderen verpflichtet und verbunbem (Sehr richtig!) Weiterhin aber find die Lander verflochten durch die Entwertung ihrer Geldmittel. Nicht em einziges Land, mrt Ausnahme der grvhen östlichen Staaten, ist verschont geblieben von dieser -vrrMaftlichen Erkrankung wahrend der Kriegszeit und Nachkr^eit. Innerhalb der Eeldsnsteme besteht ein System kommuni­zierender Rohren, welches nicht duldet, dah der eine sich er- holt, weun der andere leidet. (Sehr richtig!)

Der Rückzug der Polen.

c^ie interalliierte Kommission teilt S.nUrgcnten am 2. und 3. Juli NW vorschriftsmabig zurückgezogen haben.

Mederanfnahme des Zug- und Telephonverkehrs.

,. Dz. Ovpel», 5. Juli. Der Zugverkehr von Oppeln bis Beuthen ist wieder regelmäßig ausgenommen, ebenso der Telephonverkehr bis Eleiwitz.

^ Dz. Ratibor. 5. Juli. Der Eisenbahnverkehr Gl-elAUtz - Kattowitz ur^> Gl^eiwitz - Rybnik ist wieder n o r - mal. e^nso der Verkehr Ratibor - Rybnik. Aber einzene Zuge auf anderen Strecken wurden von Banden ange- balten, durchsucht und ausgeplündert. Vorgestern abend wurde aiif der Strecke Ratibor - Rybnik bei Summin ein Zug ansehalten und ausgeplündert: er muhte umkehren.

Die Unsicherheit in Beuthen.

Dz. Beuthen. 8. Juli. Der Saus- und Grundbe- L- J? €r rr! n , ln oerlarmte in einer Eingabe an

die Interalliierten Behörden auf Grund der allnächtlich sich wiederholenden. Schiebereien auf die Stadt, durch die ein m die Millionen gehender Schaden an Gebäuden ent­stand. und auf,Grund der Tötung und Verletzung friedlicher

öle .Letzlesche Ziegelei und die Salden an der Rokoko-Grube gesäubert und die dort einge- bauten Maschinengewehre entfernt und dah die Hemitzgrube und der Bahndamm militärisch besetzt werden.

Ein Erlaß der Regierungskommissio» des Saargebiets.

Dz, Saarbrücken, 4 Juli. Die Regierungskom- m,s,lon des Saargebiets veröffentlicht folgenden Erlah: Den Gemeinden sowie allen öffentlichen Anstalten und Körperschaften ,m Saargebiet ist es verboten. Unter­stützungen oder Zuschüsse des Deutschen £? 5 . vAihischen und bayerischen Staates oder Dienststellen dieser Regierungen ohne Genehmigung der Re- gierungskommiffion zu beantragen oder anzunehmen

Eine Erklärung Zussuf Kemal-Paschas im Parlament von Angora.

,, Dz. London. 5. Juli. Laut einer Reutermelduna au« Konstantinovel erklärte Jussuf Äemol-Tni der Minister des Auswärtigen, im Parlament"von Vl n a o?? !^?Eerm 28 Juni: Unsere Beziehungen zu unseren AllUerten rn Afghanistan stnd ausgezeichnet. Unsere Beriehiinn-n Ruhland. die auf Grundlage des Vertrages vom 16 März der binnen kurzem der Versammlung vorgelegt wird be- ruhen, sind normal. Wir erwägen die Herstellung regel- mastger Beziebungei: zu d^r persischen Regierung Was die Reffe Bekir Sami-Veis zur Londoner Konfeilnz be­trifft. so lehnte die Versammlung die Abmachungen ab die er ,n Europa getrossen hat. weil Ne den Interessen wider . sprechen. Der französischen Regierung haben wir Vorschläge unterbreitet, die auf unseren internationalen Beschlüssen be- rüden. Eine Antwort ist bis jetzt noch nicht eingegangm M der Zwischenzeit ist aber der nröhte Teil der französischen „ruppen. die in Zuuguldak stationiert waren, zurückgezogen worden Besprechungen, mit.. hervorragenden französischen Persönlichkeiten haben die Möglichkeit einer V c r st ü n - digung ergeben. Italien zieht ebenfalls sein? Truvve» von unserem Boden zurück. Nach dieser Erklärung so^ch ^Lationalmrsammluna dem Kabinett ihr rückLltW