Einzelbild herunterladen
 

Wöchentlich

Verlag Langgasse 21

„Sattlattlani*.

C4«Itav$«tT; fl»6ffnet von 8 Uhr morgen, bi, « Uhr abend». P-stiche«,»«,: xranistm a. M. Rr. 74 «.

12 Ausgaben.

Fsrnruf:

Nr. 8850-53.

»on 8 Mir morgen, bi, 8 Uhr abend», anher TonMas» Yvftscheckkvnt,.- Frankfurt a. M. Nr. 7405.

-VkwSrtiast. austDärtlfje Sinnigen Mi 180 , örtlich- Reklamen SH. 5 .- 7 ; ~ für . emi * )a «’ 1 « »°l»nel;e,le oder btttn Raum. - Bei wieder! vo.ter iJufnaome unveränderter Anzeigen entsprechender NachsaK — p» h<«r *»»«•.

vorg'schrs-b-nen Tagend Platzen «Ir!

Morgen-Ausgabe.

Nr. 183. * 69. Jahrgang.

WeitWirLschastsprobleme.

Betrachtungen zun? 1. Mai.

und Weltwirtschaft werden heute aus- Mregtlch von vier Faktoren bestimmt: den Vereinigten ®°. n Nordamerika, England, Frankreich und ® 1e s über das Matz des Eigenbedarfs hinau^gehende Entwicklung der Auswertung der vor­handenen natürlichen Reichtümer in den Bereinigten wtoaten, verbunden mit den in den Kriegsjahren dm führenden Ententestaaten England und Frankreich gegenüber getätigten Kreditoperationen hat alle Länder Amerika gegenüber in ein wirtschaftliches Abhängig- keitsverhaltnls gebracht. Bei allen Ländern des Erd- valls zeigt die amerikanische Eüterausfuhr ein erheb- über dieWareneinfuhr nach Amerika hinein. Das bestimmende Moment der Wirtschaftspolitik wird es daher m Gegenwart und nächster Zukunft sein, sich ?ur dieser drohenden dauernden Passivität der Wirt- schcfttsmlanzen Amerika gegenüber zu bewahren, durch Rückkehr zum alten Merkantilsystem alle wirtschaftlichen Kräfte in den Dienst des Gedankens zu stellen, selbst nne möglichst günstige, d. h. möglichst stark aktive Handelsbilanz zu erreichen.

Das Merkantilsystem des 17. und 18. Jahrhunderts, f* b'e Lander gegeneinander aufbot in der Meinung, datz der Vorteil des einen notwendig der Nachteil des anderen ser, war abgelöst durch das System internatio- uulor Handelsfreiheit, durch die Prinzipien des Manchestertums. Auf seiner Gedankenwelt baute sich oer moderne Kapitalismus auf, dessen wesentlichste Kulturleiftung in der engmaschigen Verknüpfung inter­nationaler Verkehrswirtschaft lag

, rückschrittliche Zuwendung zum sehen wir nun heute bei den nicht wichtigsten Landern. Die Vereinigten Staaten wollen lyre ungeheuren Ausfuhrmöglichkeiten nicht in ihrer Auswirkung — sicherste Reichtumsyuelle der Nation zu ^^chrankt sehen durch fremde Wareneinfuhren. Dre Schutzzollbewegung hat in den letzten Monaten .größeren Bmjana angenommen; ihre Wünsche .,at Präsident Harding in seiner Antrittsbotschaft auf» genommen. ' '

In E n g l and sehen wir jetzt in dem riesigen sozia­len nampf des Bergarbeiterstreiks, mit welchem Erfolg nattonalwirtschaftliche Gesichtspunkte die Anwendung tos stärksten Kampfmittels, den Dreibundstreik der Bergarbeiter, Transportarbeiter und Eisenbahner, vcr- hmdert haben. Die von den jetzigen Regierungs- partelen, den Unionisten und Regierungsliberalen, unterstützte nationalwirtschüstliche Schutzzollbewegung stndet aktiven Widerstand nur bei den Oppositions- uberalen um Asquith, während die Arbeiterpanei keineswegs etwa aus prinzipiellen, sozialistischen Er- «amingen dagegen Front macht.

„ r 3« Fr«nkreich zieht die geschickte Regierungs- proMMnda mit den Zahlen des deutsch-französischen Wirtschaftsverkehrs, die einen stark passiven Abschluß auf franzosts-her Seite ergeben, die Wirtschaftskreise immer geschloffener in die imperialistische Gedankenwelt Mit der Zielsetzung der Zerschlagung Deutschlands hin- eln. Da wo die Erundthese der Handelspolitik „Akti- i.erung der Handelsbilanz" heißt, wird es felbstoer- nandlich als unerträglich empfunden, gerade dem be- kesitzen gegenüber eine passive Handelsbilanz zu

^ T l ots Uf’° n seit mehr als einem Jahr- zebnt die Politik. ..Oftasien den Lstusiaten", also eine *** Abschluffes gegen das Eindringen fremd- >°M,cher Wirtschaftsintsressen. Die Ausdehnungs- Möglichkeiten. die fick die japanische Wirtschaft im Welt- neg auf den Märkten am Stillen und Indischen Ozean, msbesondere.m Indien, geschaffen hat. haben hier nun- ^n^-^dank-'n der Autarkie, der abgeschloffenen Mkrtsthaftlichen Selbstbefriedigung, von dem Gedanken ^Merkant'lsystems. der aktiven Handelsbilanz, ab-

!knd wir in Deutschland? Vor dem Krieg wir eine aktive Gesamtwirtschaftsbilanz Die Nchlvltllt unserer Handelsbilanz, das l-'inus unserer Warenausfuhr gegenüber unserer Wareneinfuhr wurde ^rri uberwogen durch die Aktivität unserer Zcchlungs- mkanz. die ,ich auf auswärtiger Anlage deutschen Kapi- '»ö .unserer Handelsflotte aufbaute. Die

■M e .. dosttivn ist völlig durch den Versailler Vertrag Mstort. Trotzdem wir wertvolle natürliche Grund- Mu unserer Erportwirtschaft verloren haben (lothrin- » Iches Erzbeckenf. trotzdem also damit eine Verbreite- der fremdländischen Rohstoffbasis unserer

und nächste Zukunft die Richtlinie der -roirtjchaftsentwlcklung ausgegeben. Wir müssen in -^cutjch.and ruhig und nüchtern erkennen, daß der Rrick- fuus,^nni Mcrkantrlsystem, der Abschluß der fremden Markte vor ausländischer, also auch deutscher Einfuhr, die Grundlagen eines industriellen Deutschlands zer- storr. Die Weltkriegskatastrophe wirkt sich dahin aus, »M kriegerische Durchbrechung der internationalen Wirftchaftsverslechtungen erhalten bleibt, zum dauern­den System erhoben wird, daß ein neues Zeitalter inerkantilistrscher, nationalwirtschaftlicher Gebundenheit beginnt.

Nur, wenn wir der Welt noch beweisen können, datz alle unter dem Rückschlag leiden müssen, nur wenn wir ?u> dre Identität kapitalistischer und verkehrswirt- fchaftUcher Prinzipien Hinweisen, d. h. also auf die Solidarität der internationalen kapitalistischen Wirt- jchastskreiie in der Gegnerschaft zum Neumerkantilis- inus, ackern wenn erkannt wird, datz Deutschland nur zahlen kann, wenn ihm Einnahmemöglichkeiten gegeben werden (und die einzige liegt für uns in der „aktiven ^crnselsorlanz ), können wir aus dem dauernden Zer- h'iiausgelangen. der mit den wirt- styasillchen Bedingungen des Waffenftillstandsvertragss <egann und über Versailles, Spa, London, Paris gehend jetzt zum 1. Mai besonders bedrohliche Ausmaße annimmt. °

Bor dem neuen Vormarsch.

Tfti’l?'“'!?; f 20 ’ Avril, ODrabtbericht.) Dem ..Daily d ^t/E,-ö'- 4?* W ö Londoner iranzösischen Kreisen K- bÄM' Dankbark eit über Lloyd Georges Festigkeit gegenüber Deuäckland .mm Ausdruck gebracht.

— in Dover bezw. Folke-

c französische Minister- n o imb dkm Beamten

£ Ministermms des Äußern begleitet km.

trf ? fir . i von »ranzolliLer Seite. die Einzel- K* 1 «r« b anie "t Besetzung des Ruhrgebietes, sollte sie nw als nötig erwecken, von B r i a n d mrtgeteilt werden

werde ” George zusammentrefien

L werde biete Maßnabmen nur im

'raile unbedingter Notwendigkeit ergreifen

würde^Bd E 'Ä'- Verollichtunge» nicht Nachkommen wnroe. Bei der Belebung des Ri, braediet-a

MdiW,' e r^’ eb? -A ^ • deutschen /Arbeiter an ^er Arbeit Metbe« . ober nd, roetnern, weiterzuarbeiten. 2n diesem Falle wurde Deutschland keine Kohlen erhalten da das ein-

Kobfe^eb^e^ b Ä^^"Ä-r^"Ejäckand zur Verfügung stehende ^\ sächsische, teör wenig fordere. Dadurch von emer allgemeinen Vetriebsein- stellung bedroht und nach Ansicht der sfranzoien sicher da;u tnmmln™ VertragzoeroMchtungen nachzu-

Avbrgebleies allein durchsichren und werde wahrscheinlich nur einc ^bresklalle einberufen, ffrank- keineswegs an Annerwnen weder des Rubr- gebietes noch des linken Rhcinufers. der Zweck sei einfach der. Deutschland,um Zahlen zu bringen. m

Zlaliens Stellung zu den neuen Vorschlägen.

Avril lEig. Dravtbericht.) G'iolitti hatte eine längere Unterredung mit dem Minister des Ännern Grafen Sforza über die Einladung ffrank^eichs für die neue interalliierte Konferenz zur Regelung der Wie- drina-nk Die französische Regierung wünscht

e .^utammenkunft noch vor Ende dieses

durch"dlstarken Juanspruchnabme •••t ^ ^!§^. ble italienifie Negierung zukeiaat c ^ Eläiö^e ..Tribunu' über J>ic nsue k'iiTi-

(Ifnf'rp'ifnP'n >!" b e o i i f dl über die Aussichten der

stjvsreibuna der Entschädigungen und der vraktischen Wirk- ramkert der Strasma^nabmen. Aber wir ürib

auch .vbfrzeugt. daß Deutschland die angerichteten Schäden nach Möglichkeit vergüten muß. Während des Aufenthalbrs Dr Simons rn der Schweiz ünd einige neue Anzeichen aufgetreten, die befriedigende Ergebnisse erhoffen lassen veuen militärischen Ervedition;n nnd zur Aus- debnung der Bejeßung geschritten werden muß. Di- neue ff«chsage b-stebt in dem noch nicht amtlich mitgeteilen neuen deutschen Vorschlaa die alliierten Schulden in Nordamerika zu ubernechmcn. , Wenn der Vorschlag ernsthaft begründet wäaung^wer/^krästet wird, erscheint er ernster Er-

Das oberschlesische Industriegebiet als Garantie für die Reparationszahlungen?

Baris. 20. Avril. sDrabtbericht.) Wie dem ..Journal"

L o n d o n gemeldet wird, ünd dort Nachrichten rär- nach ?L^d'vas ffvch kontrolliert werden müßten, wo- l ÜM o e u 1 f • / t) t t i c * t s tJortteMifafteri Dsrden lolY^ ho«

f;^ U J 'l eIIe E-bi-t in OSerschlM "mit keinem

r-interlinb vrorikori >ch ,u neutralisiere «

Au^dikke"We ^könnÄ^-'^ b"i Kommission ,u stellen ml «l- Garantie

Die Besprechungen von Lympne.

20. Avril. ..Daily Ebronicle" zufolge man. daß an der in Lvmv ne stattsindenden nicht- 7>ent°^schien Betvrechung zwischen den Miniktervräti- „üö ""»o und Frankreichs ron britischer Seite teil- neben Lord Curzon Sir Harry Wilson und vielleicht — ..Daily Telegraph" meldech es sei baß cm dieser Konferenz die Vertreter Ä 11 fp."'’ ^?vans und Belgiens teilnehmen werden. Die ”. e v ( ' U kurz, und wenn alle fünf Mächte zur Teilnahme «Li*;? Konferenz.aufgefordert würden, dann würden die ''inen formellen Charakter annehmea. In diesen ov^.M«b,ch englich - frauzönschen Beratungen könnten natürlich keinerlei Beschüsse gefaßt werden. m„ r Bh l ß ” s ; 20. Avril. Vertinar schreibt im ..Echo de ^ ! Pf * Bon der Unterredung in Lymone wird der wer-

I P r 0 »K V J i« t S it •> fS » .. 1 • f t _ . CC " st* .. »r <

cb < vv uujvnwuim he itumpne an«? cv r wer-

« "v“* der EreIanI sse abbängrn. Er glaube.

<0 ' wan in der Zwr chenzeit die deutschen Vorschläge er- babe. allenfalls noch vor Samstag, und daß auch in

Oer Zullet TMTI Ptr (Zr,

-- 'KUH91UH, UUV UU8 EUUJ) ITT

m SStila von Sir Philivv Satkvn die Frage geregelt wird, ob der Oberste Rat rn eine Debatte mit den Vertretern der deutschen Regierung eintret.-n wird. Die iranzässsche ^.oese — ichrerbt Vertinar werter — sei ru^L'inend. Di« «tunde ter nicht mehr für Ünterbandlungen geeignet, denn der 1. Mai sei dann verflossen, ohne daß die Vervflichtun- gen. deren velläandsge Erfülli'ng vorgesehen sei. erfüllt >c,rn. d. b. die -nakluna der 12 Milliarden Goldmark. Briind 'kr auf dem rechten Weoe. Er habe lick von den Tbeorien von.Brussel entfernt, und er werde nunmehr mit Takt und Kran die Absicht Frankreichs vertreten.

Die nächste Alliiertenkonfeeenz.

, . .rch Baris 20. Avril. (Drahtbericht.1 Der Savasagentur wird aus^London gemeldet. Lloyd George Habs geüerir rm Unteroaus nicht erklären wollen, die mfcrallifcrte Kon­ferenz werde vor dem 1. Mai stattfinden. Die Erledigung alliierten Regierungen überlassen. Man beschäftigte sich aber ?ebr mit der nächsten Konferenz ^r.alliierten Regierungen, die in einem sehr nahen Zertvunkt stattfinden werde.

" Ki - i '.e»loiiinr>i,lyen moyiiossvasis unserer Jn- Ersigu" oingeireten ist. verbunden mit dem Zwang der ^.ryohung der Rohstoffeinfuhren, gibt es aller Rot der ^enwarr gegenüber immer nur den einen Ausweg: "Aktivierung der Handelsbilanz".

Jetzt an der kommenden Monatswende wird für die

Die Heeeresftärken der Länder des Kontinents.

Mitteilung über die Größe der der §ändsr änl hem Bulgaren Ä* Kn Sst-rreiÄ Irt 000^ Maien .105 000 Finnlanö 35 000.

15 400.

Slowakei ' Tl7 M""Dänemärt!

809 625. Deutschland

100 m Griechenland etwa OM.'Un fl U «Tnf& K Italien M- Holland 214 00a Norwegen 154 000. Polen etwa icnann - -Bortuaal »0 M. Rumänien 160 000, Spanien 180 700 Schweden 562 000. Schweiz 200 000. Serdo-Kroatien

Maen^F?a"ä?rSoldaten. Nach dieser Statistik ver- kugen «frankrelch und Polen üUtt die größ ten Herr«.

D"", Inkrafttreten der Zollmatzuahmen.

Dz. Düsseldorf, 20. April. (DrahtberichtZ Bis heute vormittag gegen 9 Uhr riefen die Zollmatznahmcn lerne besondere Störrlng im Personen­de r kehr hervor, da die französischen Aujsichtsöeamten die Züge ohne Rücksicht darauf, ob die Zollbeanitcir mit der Revision fertig waren oder nicht, nach 10 Minu- ren Aufenhalt wieder wefterfahren ließen. Im Eü t e r- verkehr ist bereits eine Stockung eingetreten.

Das AuslieferungsverlKiigen der RheinlandkommWon.

20- Avril lDrahtbericht.) In den Betrach­tungen der Presse zu dem Ultimatum der interalliierten Nbelmaiidkommrision an den Neichskommrssar für die be setiten rbeimscoen Gebiete wird vielfach behauotet. das Aus- lieferungsverlangen beziehe sich nur Fälle aus der neuesten Zeit. Diele Amwauung ist unrichtig. Es bandelt sich bet- dem befristeten Auslreferungsrerlangeil um Fälle, die bis zum Oktober,des verga ngen e n Jahres zurück- f." ^- wöbe, sich die Rbeinlnudkommission auf di« Artikel 3 und 4 des Rheinlandabkomme.ns bezieht. In Fraze siebt dre Strafverfolgung von solchen Persoaen. die sich eines Verbrechens oder Vergehens gegen Personen und Eigentum der totreiffrafie der alliierten und aifosüenen Mächte schul­dig gemacht Laben.

Der Reichs-Haushalt für 1321.

Berlin. 19. Avril. Dem Reichstag ging ein Überblick über den Rerchsbausbalt für das Siech- nungsiabr. 1921 zu. Danach schließt der ordentliche Haus- hult.m Einnahme und Ausgabe mit 46 915 202 051 M. ab. Es ist dies gegen die Summe des Vorjahres einschließlich des noch zu erwartenden Zkachtrags e i n M e h r v o u 2 485 i,67 674 M. Einen überlchuß erzielte von den BetnebsoerwLltungen nur die Reichsdruckerei mit 3.2 Millionen Mark. Die Reichsoost- und Telegraobeiiverwal- iv.ua beanfvrucht einen Zuschuß von 8 345 582 630 M. Die Relchseckenbchiien von 9 223 834100 M. Ferner werden durch Erhöhung der Beamtengebälter. der Pensionen und Afbeitcrlohne noch etwa 2.5 Milliarden zuaeschossen werden müssen. Die E l n n a b m r n a u s Z ö l l e n und S t e u e rn bewegen lieft der, fast allen Abgabezweigen in den letzten Monaten m st e i g e n d »r Richtung, nur bei den Bentz- ^euern infolge der «ckwieriakeiten der ErSrbuiigsaeichäste sind Austlllle größeren llmfrngs entstanden. Man hofft im Reckmungsiabr 1921 dir Schwierigkeiten überrounden zu naben. Die fortdauernden Ausgaben beansv-ncken ei» Mehr von 5916 Millionen Ma-k. Durch Verringerung d« Beamtenkorvers sowie ourch Verminderung der Sachaus- gad«. werden Ersoarnif f e erwartet. Zur Deckung' der sich im ordentlichen Sausbalt ergebenden Medraussaben sollen die bestehenden Steuern erhöht neue

M.'r.'rck'.'sÄrr'E^zZz.L'ÄL

LNLÄöÄWS'""-'-" E» '.««7«», Die Verhaftung der Kommunistenführer.

Dz Berlin, 20. April. lDrahtbericht.) Wie bereits gemeldet, sind gestern Vrnndler, der 1. Vorsitzend. der V. K. P. D.. und 9 feiner Genossen verlhaftet wor­den, weil sie verdächtigt find, es unternommen zu ha.ben dro deuftche Reichsversayung gewaltsam zu ändern und durch -chrrften zu hochverräterischen 5iand- l u n »e n a u fg eso rd e r t zu haben. Es hat sich herausgettellt, datz Brandler in Böhmen geboren und

v.v UM

Brarrdlers veranlage«.