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Berliner Abteilung de» Wterdadru« Tagdlstt»: »rrlin NW. 46, Fürst Si*mai<*(tta|e L. FsrusPrechrri »int Hansa 1371-1373.
Abend-Ausgabe.
Folgen Der WneMeMnie in fireupfl).
In der Nackt vom 27. »um 28. Februar wurde die auf hti Wohnung des Vertreters der Hohen Juteralluerten Äbeinland-Kommission in Kreuznach gehrgte französische Flonne von einem Unbekannten entfernt. Gemäß einer EiUscheidung der Loben Interalliierten Rbemland-Kom- S„ wurde am 10. März, um 10 Ub:..die Flagge reier- lick wieder gebist. Eine Jäger- und eure Scharsichutzen- Komvanic leiiteten hierbei die militärrsibe Ebrenbezeigurg. Der Bürgermeister der St>adt Kreuznach, seine Beigeordneten die Vertreter des Stadtrats und die stadtlicke Polizei wohnten der feierlichen Handlung bei. welcke von dem in her Stadt befehligenden General geleitet wurde, m Anwesenheit des Vezirksdelegierten der Loben Kommistlon.
Die Flagge wurde von einem Beamten der stadn cken Polizei bo^gezoaen und die militärische Ebrenbezelgung wurde geleistet. Sofort danach näherte sich der Bürgermenter dem General und ivrack ihm das Bedauern der Stadt aus. Die Handlung wurde mit einem Parademarsch beendet.
■M üuiffiifie MreSklmM»
Die Märzoffensive der Kommunisten ist zwar noch nicht vollständig niedergeschlagen, aber allem Anschein nach werden die Regierungstruppen bald wieder überall Ordnung gesliMsft haben. Die Kommunisten haben am dritten Osterseiertag in Mitteldeutschland wohlverdiente tüchtige Schläge erhalten. Das Räubernest der Roten Armee in den Leunawerken ist infolge einer glänzend gelungenen Umzingelung restlos aufgeräumt worden. 2n Querfurt und in Ammendorf ist der kommunistischen Räteherrschaft ein rühmloses Ende bereitet worden. In Dresden ist die Aufhebung einer starken kommunistischen Verbrechergesellschaft geglückt, deren Ziel nichts mehr und nichts weniger als der Sturz der sächsischen Verfassung mar. Mit den massenhaft sestge- nommenen Hochverrätern soll nach einer Verfügung der Reichsregierung schleunigst abgerechnet werden durch besonders eiirgesctzte Eerichte.
Erfreulicherweise hat sich überall die Arbeiterschaft, soweit sie nicht kommunistisch verseucht ist, der von den Kommunisten ausgegebenen Eeneralstreikparole mit aller Entschiedenheit widersetzt. Daß ihr sogar der größte Teil derjenigen nicht gefolgt ist, die sich offiziell tzum kommunistischen Programm bekennen, erhellt ohne weiteres, wenn man sich vor Augen hält, daß bei den letzten Landtagswahlen in Groß-Berlin rund^260 000 kommunistische Stimmen abgegeben wurden. Im Verhältnis dazu erscheint die Anzahl derjenigen, die sich dort an den kommunistischen Demonstrationen beteiligt haben, immerhin verschwindend gering. Offenbar erkennen diese verhetzten Elemente immer mehr, für welche Zwecke sie von den Führern mißbraucht werden und sie scheuen das „Zusammenarbeiten" mit dem verbrecherischem Gesindel.
Zweifellos hot auch die Warnung des Allgemeinen Deutschen Eewerkschaftsbundes wie der Parteileitungen der Mehrheitssozialisten und der Unabhängigen vor dem Generalstreik ihre Wirkung getan. Wozu freilich zu bemerken ist, daß gerade die Taktik der Unabhängigen, dieser unsicheren Kantonisten, bis vor nicht allzu Hanger Zeit den Kommunisten den Rücken gesteift hat. Hoffentlich zieht die U. S. P. D. jetzt die entsprechenden Lehren aus dem neuesten Putsch. Zugleich sollte es auch die Armee der Arbeitslosen tun/ aus der ja die Putschisten mit Vorliebe zu rekrutieren suchen. Wenn die kommunistische Parteileitung in ihrem „General- lstrc-ikausruf für ganzDeutschland" neben anderen Forderungen wie die „Bildung proletarischer Ortsweh:en" auch die ausstellt, „schasst Arbeit für die Arbeitslosen", 'so muß es doch de-m Borniertesten einleuchten, daß der Streik kein Mittel zur Arbeitsbeschaffung ist.
Aber auch die verantwortliche Stelle, die Regierung, wird aus der Entwicklung und dem Verlauf der kommunistischen Märzoffenstve ihre Lehren ziehen müssen. Man hat sich allzulange gegen die Erkenntnis gesträubt, daß man es hier mit Verbrechergestndel zu tun hat. Es war ein Fehler, daß der Oberpräsident Hörsing erst noch „Bedingungen" stellte. Geradezu erschreckend erscheint, wenn man von allen Seiten hört, wie eine Handvoll H6- dis 18 jähriger Burschen die große Mehrheit der Arbeiter terrorisierten, so daß sie als unfreiwillige Mitläufer dem Kommunistenputsch ein Machtaussehen gaben, das er in Wahrheit gar nicht hatte. Banditen gegenüber, die, wie es in dem Aufruf des „revolutionären Arbeiterrates im Mansfelder Bezirk" hieß, zum Kampf gegen die „unfähige Regierung Ebert und Bauer" äufforderten, „wobei man keine, auch die gemeinsten Mittel nicht scheuen sollte", ist keinerlei Milde und Schonung geboten. Bestanden doch diese gemeinsten Mittel in Raub und Mord, in Diebstahllund Plünderung. Es ist kennzeichnend, daß der Räuberhauptmann Hökz einer der Anführer war. Mit ausgeblsil ter Wichtigkeit erließ er oon seinem „Hauptquartier" aus einen flammenden Aufruf, der allem bisher Dage-
wesenen spottet. Er drohte dem Bürgertum mit nner kommunistischen Bartholomäusnacht, er peitschte^ seine Anhänger aus zu rücksichtslosem Kamps gegen Licker- heitspolizei, Reichswehr und Bürgertum. « c £, reT1 ß* ihre Schlösser. Polaste und Villen in die Luft! Raubt ihnen das Geld! Öffnet dir Gefängnisse!" So jagre eine
Verhöhnung desStrafgesetzbuchesdie andere. Einer solchen Sprache gegenüber darf es für die Regierung kein Zögern mehr geben. Gegen diesen kommumsnschen Verbrecherwahnsinn kann nur festes Zugreifen Herfen.
Einsetzung außerordentlicher Eerichte.
Dz. Berlin. 29. März Zur Aburteilung der mit 2er Ausrubrbewegung zusammenhängenden ^bir-ichen «tra
taten wurden durch eine Verordnung.des Reick-ocansen.-n
a u s e r o r d e n t I i ck c Gerichte einac'M. tue p« »*• Icbleuniflte Aburteilung der in grober Zahl verhafteten Per- tonen an Stelle.-«überall stark belmtetenordentliLen^Ge
rufsricktern iwwere «iranaien (.Hochverrat. geben. Gewalttaten ufnO nach einem tn dreier Verordnung im einzelnen geregelten vereinfachten straforoz-ffurlen Per fabren aburteilen werden, stnd durch den Relck-lustlzmmm-r setort berufen werden und werden rn den nackit-n -vagen ihre Tätigkeit beginnen.
Keine Amnestie für die Aufrührer.
Le. Berlin. 80. März. lEm. Drabtbericht.) Von zustän- diger Seite wird uns mitaeteilt. dah die Reick-webr «egen die Unruhen in Mitteldeutschland noch nicht elageü-tzt^wurde. dagegen sind nach Ditterfeld. Aickerslevcn und «anger- bauien Reickswebrformationen angefordert worden und man bat diesem Ersuchen als einer Vocbeugungsmatzregel entsprochen. Allerdings bat die Reichswehr der Schntzvolizei Kriegsmaterial geliefert, darunter auch einige leubt- Geschütze. dock konnte begreiflicherweise von dielen dre Bedienung nickt weggenommen werden, sondern mutzte mn- gcben. Im preußischen Ministerium steht man nach wie vor aus dem Standpunkt. dag es der vreuqischen Polizei.gelingen wird, allein des Aufruhrs Herr zu werden. Die Rercksregie- riing bat iedock alle Vorbereitungen getroffen, um für den Fall, dah die Polizei keinen durchschlagenden Erfolg baden sollte. Reickswebrtruvven sofort und an. rede Stelle zur Unterstütz"na senden zu können. Gleichzeitig bat das vreuhi- sche Ministerium erklärt, dab unter keinen Umstanden an eine Amnestie der Aufruhrer gedacht werden könne. Di« Zahl der Geiangenrn betragt bis lefet rund 1400.
Die Maßnahmen der Regierung.
Dz. Berlin. 30. Mär,. Die Lage im mitteldeutschen Aufrubrgebiet und im übrigen Deutschland ist gestern in einer gemeinsamen S i h u n g des Reichskabinetts und des vreubiicken Kabinetts unter dem Vorsitz des Reichs- vräkid-nten eingebend aui Grund der erstatteten Berichte erörtert worden. Die Aktion in Mitteldeutschland wird durch die Schutzpolizei schart und vollständig durck>geiuhri. Das M'litär bleibt veriüqungsberelt. Uber seine etwa notwendig werdende Einsetzung wird re nach der weiteren Entwicklung der Lage,entschieden werden.
ßr. Berlin, 30. Marz. (Erg. Drahtbericht.j Itm den wahnsinnigen Taten der Kommunisten gegen den Eisenbahnverkehr vorzubeugen und das Leben der Reisenden wie auch das der Bahnbeamten nach Möglichkeit zu schützen, plant man gegenwärtig im Ministerium die Einrichtung von Selbstschutzmaßnahmen innerhalb der Reichseisen'bahnverwaltung.
Sicherheitsmaßnahmen für Berlin.
Lr. Berlin. 30. März. (E'g. Drabtbericht.) Die öffentlichen Gebäude in Berlin lind durck Stacheldrabt.verlraue gesichert. An zuständiger Stelle rechnet man damit, dag immerbin von einzelnen Aufrührern noch einzelne Attentate oder Versuche »u solchen unternommen werden könnten. Der Äufruk der Kommunisten für ben Generalstreik bat hisber keinen Erfolg gehabt. Für den Fall vorkommender Unruhen sind weitere Sickerbeitsmabnabmen getroffen
worden. g0 März. Berlin ist gestern von gröberen
Zwischiensöllen verschont geblü'ben. In den lebten Tagen stnd laut ..B. L.-A." in Berlin ungefähr 0 00 Kommunisten in Saft genommen worden. Wie dasselbe Bl-rtt berichtet. ist der wegen seiner kommunistischen S-:tz-eden aus dem Berliner städtischen Elektrizitätswerk entfernte Agitaior Sult einer der Sckurer der kommunistiichen S t ö r u n g s v e r I u ch e. Eeste-n nackunittag erschien er m emei Bctriebsvenammstmg der N. A.-G. in Obenchoneweide und hielt dort eine Brandrede für den sofortigen. Streik. Mi» x»legs'ckait der Fabrik liest stck iedock nicht beeinflussen und stimmte geaen den Streik. Sylt zog ichliestlich unter Drohungen ab.
Die Eeneralstreikparole so gut wie wirkungslos.
Dz. Berlin. 30. Mär». Wie die Blätter betonen, hat der gestrige Tag die Entscheidung für den Mister- folg des kommunistischen Aufstandes gebramt. da die Generalstreikoarole so gut wie wirkungs- l o s geblieben ist. Sowool in Berlin wie auch im west- deut'cken Industriegebiets und in Milteldeuti bland bat sich die übergroste Mehrheit der Arbeiirrschait gegen den Streik ansgeivrochen. Zu blutigen Zusammenstösten ist es in Westdeutschland in Cckwelm und Gevelsberg gekommen. Tort boben die Kommunisten die Reichsbank und die Hauoi- uost geplündert und e-beutcten insgesamt 30 000 M. Eine starke Abteilung der Sckutzvolizei stellte die Bände: es kam zu einem Geieckt. in dem die Kommunisten 5 0 Tote und eine größere Anzahl von Verwundeten batten. In Mettmann wurde :uach einem Handstreich aus da« Bürgermeisteramt die Reichsbanknebenstelle von einer Rande besetzt und 650 000 M. enlwendet. Die Bande bestand aus Personen die aus Düsteldork nach Mettmrnn gekommen waren und stch als Kommunisten aurgaben.. Bor der an- rückenden Schuvoolizei ergriffen die Raubei die Flucht, nachdem sie das entwendet« Geld unter stch verteilt hallen.
Nr !L 6 . * 69 . Jahrgang. Lis Lage in MitteldsnL'chland.
Dz. Magdeburg. 30. März. Die Meldestelle des Obe^ vrästdiums teil: unterm gestrigen Abend mit. Rack der l e tz u n g der Leuna-Werke bat stck die Zahl der fangenen auf 1200 erhobt. Das eroeureie Material M nom nickt gesichtet, jedoch sind viele Gewehre und Maschinen
gewebre. 3 Lastautos und 1 Panzerzug erbeutet worden. Lus
den übrigen Kreisen des Regierungsbezirks Merl e sui J - hegen Meldungen vor. nach denen sich an em»gen Stell . die Ausständlicken wieder zu kleineren Truvps öUiammen toten. Aus den Auslagen der Gefangenen seot ye.vor. sab wahrscheinlich Mar Sölz stch im G-iseltal treibt.
Ein Auto, das'ihn verfolgte, konnte nur .ernrse Au ros anderer flüchtender Aufständischer erobern, ln denen . Mi Geiseln befanden, die beireit und nach Merseburg zurück transportiert wurden. Eine Anzahl Geiseln war ver wundet. In Halle herrscht Rübe, iedock stnd die Gas- und Elrktriziiätsarbeiter ,in einen Cyinortblestrerk erngctreien. Die Technische Nothilfe wurde sofort eingesetzt. !o dab die Beleuchtiing und die lebenswichtigen Betrieve nickt in Frage gestellt stnd. Bei Grsbers Blnd etn heftiger Kamps zwischen einer Hundertschaft und Aufständischen statt: aui beiden Seiten sind erbeblickre Verluste »u v« zeichnen. In Magdeburg ist alles rub'.g. Es gelang, eine schwere Vorbreckerbande. das sogenannte . ..Svreng kommando". festzunebmen. In Erinrt ist ,n einigen mbriken der Streik proklamiert worden. Die Etsenbrvner haben den Lockungen der Kommunisten widerst rnden.
Dz. B-rlin. 30. Mär,. Verschiedenen Berichten zufolge stllen sich unter dcn im Leuna-Werk Verhärteten auch de, Oberbeieblsbaber der Noten Armee in Mitteideutschkaiw. der Hallesche Stadtverordnete Lemck. und der politricke Kommissar des Mansfelder Kreises, der. Stadtvwordnete B o w i tz k i. befinden. Van der Besatzung der Leuna-Werke wurden noch etwa 300 Mann in Sait genommen, da vre Kommunisten nur gezwungen im Leuna-Werk arverten.
Dz. Wittenberg. 30. März. Eine aufgeregte Msnsck.n- menge hat die hiesigen Zeitungen gezwungen, den Druck- l-etrieb einzustellen und stck an dem allgemeinen Streik zu bclcifinen
Dz. Weihenfrls. 30. März. Nach den bereits gemeldeten Kämvien zwischen der Sicherbeitsvolizei und den Kommunisten haben letzter« nach bisherigen Meldungen mindestens 5 0 Tote und viele Verletzte, darunter 25 sehr ickwer. Dre Verluste der Sicherbeitsvolizei waren verhaltnismatzrg gering. Die Weistenielier Mannschaitea hatten einen Toten und vier Verletzte.
Dz. Weineufels. 29. März. Di« Versammlung der Betriebsräte der Zeitz - Meihen-elser Braunkok l e n r e v i e r e lehnte die von dcn Kommunisten geforderte Generalstreikvarcle mit grober Mehrheit ab. Auf den Gruben wird überall gea-beitet. Dagegen Itenen pte meisten Betriebe in der Stadt Weibeniels still. Das Elektrizitätswerk wurde unter kommunistischem Druck stillgel-gt.
Dz. Onerfurt, 80. März. Eine Bande hat eine Reihe von Geschäften geplündert und die Stadtkaste beraubt. Bor oen eintrefienden Sck'itzvolizisten verlieh die Baude auf Autos unter Mitnahme des Bürgermeisters und zweier weiteren Geiseln die Stadt. Die verfolgende Schntz- volizei erreichte die Bande. Bei dem sich entsvinnenden Gefecht wurden die drei Geißln verletzt. Eine Anzahl Kommunisten. darunter einer ihrer Führer, ist gefallen.
Dz. Suhl. 29 März. Heute vormittag wurde hier mit überwiegender Mebrbeit der Generalstreik beschlossen. Alle Betriebe ruhen. Von morsen ab können leine Zeitungen erscheinen.
Ein schweres Gefecht bei Gräbers.
Dz. Berlin. 30. März- Nach einer Meldung aus bat bei Eröbers auf der Strecke nach Leipzig Kommunisten, die den Ort besetzt hatten, und einer Hundert- mannsckait der Schutzpolizei ein schweres Gefecht stattgefunden. Nack Verlust von 2 Offizieren und 10 Polizei- bec-mten mutzte dw Schutzpolizei den Kampf gegen die mit zahlreichen Maschinengewehren ausgerüsteten Aufrührer auf- geken. Der Babnhof wurde von Roten Truppen neletzt. Der Eisenbahnverkehr zwischen Leipzig und Halle ist eingestellt. Unter dem Druck der Kommunisten sind im Lugau- Oelsnitzer Kohlenrevier Teilstreiks «us- gebrocken.
Festnahine einer Kommunistenvande in Dresden.
Dz. Dresden, 29 März. Heute nachmittag wurde hier eine aus 78 männlichen und 14 weiblichen Perlons» bestehende Kommunistcnbande festaenommen.
Die militärische Organisation des Aufruhrs.
Dz. Berlin. 30. Mär,. Nach einer Meldung der ..B. Z. cm Mittag" wurde eine etwa 500 Mann starke kommunistische Bande, die gestern die E i s e n b a h n b r ü ck e bei Amurendori sprengte und dadurch den Zug >er- kcbr nach Thüringen unterbrach, bei dem Bahnhof Ämmen- dori durch die Schutzpolizei festgenommen. Der berittene Führer der Bande trug eine russische llniiorm: ein Teil der Bande batte russische Militärmänte! an. Im Bahnhof wurde ein militärisch organisiertes Bureau mit Karten und Plänen aeiunden. woraus die militärische Organisation des Aufruhrs üervorgebt.
Bersammlungsverbot.
Dz. Magdeburg, 30. März. Oberprästdent Hörfing eilieh für die Regierungsbezirke Magdeburg und Erfurt eine Bekanntmachung, de alle Versammlungen unter freiem Himmel. Zusammen,ottungen und Umzüge verbietet. Lllle in Räumen stottii"dendc': Versammlungen stnd drei Stunden vorher der Volizeiverwaltuvg zu melden. Diese hat das Reckt der Auflösung und der Überwachung und bei Gefährdung der Rübe und Ordnung auch das Reckt des vorherigen Verbots der geplanten Versammlungen.
Militärische Hilfe aus Bayern.
Lr. Miinchcn. 30. März. (Eig. Drabtbericht.) Ein bayerisches Regiment ist nach Mitteldeutschland abtransMrtierl
worden.
Halle zwischen
