Einzelbild herunterladen
 

Verlag Lrmggass« 21

p!agbl-t,h-u»».

GchaSer-Hoir« geSffnet von 8 Uhr morgen« bi« t Uhr aftertb*. Postscheckient»: Arankfuri a. M. Nr. 7«6.

Fernruf;

^«gbi-ilha»,' Nr. «W»-«.

« Uhr morgen» bi, 8 Uhr abend», anher Smntag* P»stsch«ckl»«t»: gianffurt a. R. Nr. 7495.

Wöchentlich

12 Ausgaben.

Der„j,»prelse: Durch den «erlag bezogen: Mi. S.8S monatlich, Mk. 11.« «ierteliShrlich ohne Traglohn: durch die Post bezogen: «Dil. 6.60 monatlich. Mi. 16.80 vierteljShrlich mit bestell. geld. — Bezug»bestestungen nehmen an: der Verlag, die «urgabestellen. di« Träger und alle Postanstallen. — In Fällen höherer Sewalt. «eiriebrstSrungen oder Streik, haben die Bs- peher keinen Anspruch aut Lieferung de» Blatte« oder Erstatlnng de» entsprechenden Entgelt».

Ainesgenyrets«: örtliche Anzeigen Mk. 1.76. auswärtige Anzeigen Mk. 1.60, örtliche Reklamen Mk. 6.—. auswärtig« Reklamen r f. 7. für dis einipa'tiq« Ko Ion el; eile ober deren Raum. — Bei wieder­holter Aufnahme unveränderter Anzeigen entsprechender Nachlatz. — Schlutz der Anzeigen. Annahme für beide Ausgaben: 1« Uhr vormittag». — Für die Aufnahme von Anzeigen an vorgeschrieben»» Tagen und Plätzen wird leine Lewähr übernommen,

Berliner «dteUung de« Tnzblettr: verkln NW. 40, Fürst »ismarckstratz« X. Fernsprecher: Amt Hansa 1371-1373.

Sonntag, 27. März 1921. MSJMN-AUSMÄS.

Nr. 143. ♦ 69. Jahrgang.

Wegen des Osterfestes erscheint die nächste „Tagblatt"-Ausgabe am Dienstagnachmittag.

Ostergedanken.

Van Dietrich Grone. Pfarrer an der Marienkirche in Berlin.

Bon Ausgaben umdrängt und von Sorgen erfüllt feiern wir Astern. Die Kirchenglocken läuten wie immer: Auferstehung, Auferstehung. Dürfen wir ihrem Klange glauben und die Osterbotschaft auf uns selber anwenden? Wird es auch für unser niedergeworfenes Vaterland eine Auferstehimg geben? Jeder von uns fühlt, daß es auf diese Frage keine glatte Antwort geben kann. Die hängt <rb von der Beurteilung der natürlichen Leistungsfähigkeit und moralischen Wider­standskraft unseres Volkes. Sind diese groß genug, Deutschland wieder aufZurichten?

Draußen blühen die ersten Blmnen des Frühlings, und wir sind ihrer von Herzen froh. So zart und lieb­lich sie prangen, so stark sind sie doch; widerstandskräftig sind sie dem Wechsel von strahlendem Sonnenschein, nächtlicher Kälte und Wetterstürzen wundervoll ange- paßt.

Auch die Geschichte der Menschheit ist ein unsicherer Wechsel von günstigen Stunden, in denen selbst das Schwache eine Weile heiter mitkommt, mit Sturm­gebraus, vereisender Kälte» verdorrender Hitze. Alle Geschichte ist Kampf, auch wenn die Waffen schweigen. Rur urgesunde Völker halten ihn aus, überlebte da­gegen schwinden dahin. Unsühlend, wie die Natur, ist ,-uch die Geschichte, und das ist ihre erhabene Größe. Wir können wohl unsere Kinder in den Jahren ihrer Entwicklung im geschützten Garten häuslichen Glückes heranblühen lasten; aber wie für sie die Stunde schlägt, ira sie in den Kampf ums Dasein hinaus müssen, so steht das Schicksal des Volkes dauernd auf des Messers Schneide.

Soll unser Volk diesen Gefahren siegreich trotzen, ;j genügt es nicht, wenn wir mit knapper Not politisch und wirtschaftlich wieder leidlich in Ordnung kommen. Daß uns dies in den letzten beiden Jahren so ziemlich gelungen ist und wir nach dem beispiellosen Kraftver- brauch des Krieges auch noch die Gefahr eines blinden Bolschewismus beschworen haben, darf uns gewiß mit Stolz und neuer Hoffnung erfüllen. Aber die Haupt­aufgabe liegt noch vor uns. Es ist ein bleibendes Kulrurgejetz. daß die führenden Geister der Menschheit nur deshalb unsterblich immer wieder aufleben und noch heute wirken, weil wir anderen „aus ihrer Fülle Gnade um Gnade nehmen" können. So muß auch in deutschen Landen ein überouellender geistiger Reich­tum und ein überflüffiges Maß sittlicher Kraft vor­handen sein, wollen wir unserer Zukunft sicher werden.

Man sagt mit Recht,' Leben und gar überguellendes ' Leben können Menschenwitz nicht schaffen, das sei immer nur Geschenk. Aber wir setzen hinzu: Jedem wird dies Geschenk zu teil, der seiner würdig ist. Das erfährt der ernste Mensch täglich an sich selber. So lange wir um unsere Arbeit herumstehen, fühlen wir uns schwach, so­bald wir sie selbstvergesiend tapfer anpacken, werden in uns alle guten Geister lebendig, nicht nur solche, die wir gerade zu dieser Arbeit brauchen. Darum sollten wir wicht so viel von der drohenden Versklavung Deutsch­lands reden, weil uns die feindlichen Völker mehr Ar­beit auferlegen wollen, als sie selbst zu leisten Lust haben. Indem uns die Geschichte zu höchster Arbeits­leistung zwinrt, wertet sie auch in uns Kräfte aller Art, auf die die anderen zu ihrem eigenen Schaden ver­zichten. Nichts Besseres ist, denn daß der Mensch fröhlich sei in seiner Arbeit. Aus Not wird Tugend, aus Zwang, Leben und Freiheit?

Aber keineswegs nur aus unserer Arbeit wird un­geahntes Leben, Erfindungsgeist, Energie und schövse- risches Können herauswachsen. Wie kein anderes Volk verfügen wir Deutschen über einen Nationalbesitz auf- gespeicherter geistiger Energien und uns innewohnen­der Fähigkeiten, deren wir uns nur persönlich zu be­dienen brauchen, um stark zu werden. Politisch und militärisch brachen wir zusammen, als Kulturvolk sind wir unbesiegt. Wissenschaft und Philosophie, aufrich­tige Religiosität und strenge Sittenlehre, erhebende Musik und Dichtung blieben unversehrt. Auch in diese Gebiete reicht ohne Zweifel wirtschaftliche Not und nervöse Erschlaffung hinein, und in ihnen allen gibt es " gärende Probleme. Aber gerade dies ist uns die Ge­währ. daß wir in ibnen nicht bloß überlieferte Schätze, sondern lebendige Aufgaben und Kräfte vor uns haben. In der Zeit des Wohlstandes haben wir über materiel­len Genüssen oftmals unseren geistigen und sittlichen Besitz niefit genügend gewürdigt. In kargen Zeiten hat der Deutsche aber noch immer den Weg zu den wahren Gütern des Lebens zurückgefunden. Wenn Licht alle Zeichen trügen, ist das auch heute der FM.

Wer es bisher noch nicht begriffen har, wird durch die Logik der Tatsachen lernen müssen, daß die politische Frage nach der Wiederausrichtung des gesamten Volkrs un letzten Grunde eine sittliche Frage für den einzelnen ist. Strasse dich, Deutscher? Dann deutest du die Osterglocken recht: Auferstehung. Auf­erstehung!

Nun ein heiliger Krieg!

Höchste und tiefste Gewalten

Drängen in allen Gestalten.

Trotze, so bleibt dir der Sieg!

Die Ausdehnung der Besetzung.

W.T.-B. Berlin. 24. März. In Ausübung der militärischen Sanktionen besetzten die alliierten Mächte mit einem beträchtlichen schwerbewaffneten Truppen­aufgebot am 8. März Düsseldorf und Duisburg- R u h r o r t. Die Vorposten wurden an die Ortsaus­gänge vorgeschoben. Am 10. März wurde von den Alliierten der Hafenort Walsum, 11 Kilometer nörd­lich von Duisburg, und tags darauf der Bahnhof Neu­mühl, 7 Kilometer nordöstlich von Duisburg, beletzr. Am 18. März wurden die alliierten Vorposten um Durs- burg-Ruhrort 3 bis 66 Kilometer nach Osten bis an Mülheim und Oberhausen vorgeschoben. Überall ;rnd es kleine Abteilungen, die, ohne großes Aufsehen zu erregen, die für eine allmähliche Einkreisung und Abschnürung wichtigen Punkte im Koylsn- und Jndustrierevier in Besitz nehmen. Am 2„. Mac; besetzten die Alliierten den wichtigen Bahnknotenpunkt Osterfeld, 14 Kilometer landeinwärts un unbesetz­ten deutschen Gebiet Sie näherten sich dadurch Essen bis auf 10 Kilometer. zRach weiteren Nachrichten scheint auch die Besetzung der Schleuse 7 an der Vereinigung des Dortmund-Ems- mit dem Rhein-Herne-Kanal, mehrere Kilometer östlich von Osterfeld, geplant zu sein.

Me deutsch-französischen Verhandlungen über die Rückzahlung der Pensionen.

Da. Baris. 26. März, über die Verhandlungen, die augen­blicklick Mücken den deuM-en Delegierten und der Reva rationskomrnission über die von Deuts bland verengte Ä- zoblung der Pensionen und EnückaorgunKen gerührt we.den. wird amtlick folgendes mitgeteilt: Am 22. Marz haben tue amtlicken Verhandlungen Deutschlands mrt der Reva- rationskommission über die von den verschiedenen allnerten Mächten rorgelegten Revarationsforderungen begonnen, fit erste Verhandlung bezog sich auf die von Deutschland seror- derte Entschädigung für Pensionen und Sckadlosbaltung gleicher Art für die militärischen Kriegsopfer. Diese.Art von Schäden ist durch Absatz 5 des Anhangs 1 zum AbiÄnrtt 3 des Versailler Friedensvertrags vorgelehcn. Eine Entscha- digurm kann von Deutschland verlangt werden ?ur die Es­so wtbert von Schäden nachstehend angeführter Arten als Schäden, die den Völkern der allnerten und assoziierten Mächte zugeiügt werden sind: All« Pensionen und gleich­artige Vergütungen an die militärischen Ovfer des Krieges (Landbeer. Marine und Luftsirertkraftel. Verstümmelte. Verwundete. Kranke oder Invalide und an Perionen, deren Ernährer diese Ovier waren. .. ,- A „v Trt ,.

Die deutsche Delegation rsi der Ansicht, oan dre Schadlos' Haltung nur dann von gleicher Art wre die Pensionen, lein könne, wenn sie in Form einer ra regelmatzigen Zeitab­schnitten wiederkebrenden Geldzahlung erscheine. Insbe­sondere ist Deutschland der Ansicht. :>ak dre allnerten Machte in ihre Pensionslisten nickt die gelegentl-chen Kosten von Heilverfahren und ckirurgliären Overatwnen für militärische Kriegsopfer. die auf Pensionen Anspruch haben, sowie dre Kosten des Office Nationale für di» Krlegsbeickadlgten und di« Dienstuntauglichen und für die Unterstunung der Kriegs- waiien uick anderer aufnebmen können. Deutschlano stutzt sich, auf Artikel 232 Absirtz 2 des Nerfailler Vertrags. wonach von Deutschland die Wiedergutmachung der im Anhang 1 aufgezäblren und demaemäk also der un Absatz o.ves er­wähnten Anhangs angegebenen Schaden verlangt wird, und beckauvtet. daß kein verwüstetes Land äusisr -arankrerch irgend einen Ersatz für Pensionen oder Spadloshaltiinz gleicher Art verlangen könne, die nicht gleichzeitig durch Ge­setz des betreffenden Landes vorgesehen seien. Bezüglich der Pensionen und Schadlosbaltung gleicher Art. die.gleichzeitig lunde'-feits durch Gesetz vorgesehen sind, nt Devtickland der Ansicht, da» die in Frankreich geilenden Tarife anzuvenden sind und zwar in allen Fällen also ebenso gut. wenn der französische Tarif höher, als wenn ec niedriger üt. a.s der des betreffenden Landes. ,o dah dre Beitimmung Absatz S Anhang 1. ebewo zum Nachteil wie zum Vorteil Deutsch­lands gilt. Die Rmrarationskommiüion wird alle von. der denück-n Regierung uvterb'-eiteten Bemerkungen prüfen und in kurzer Frist in der Pensionsfrage die Entscheidung treffen.

Vertagung des Botschafterrats.

W.T.-B. Paris. 25. März. Die für heute ungesagte Sitzung des Botickafterrates ist auf. kommenden Donnerstag vertagt worden. Das ..Echo de Paris vermutet, datz diese Vertagung mit der Frage der Zollgrenze ,n den Rheinlanden zusammenhängt. Vielleicht werde dort der von Llond George am 7. März, dem Tage des Ab­bruchs der Verhandlungen in London, ausgesvrochene Ge­danke Geltung gewinnen, dah die Militär, ichen Zwangsmaßnahmen zuerst zur Anwendung gebracht werden sollen. Die englische Regierung schlage nun Ab­änderungen zu den Entwürfen der rbeinücken Oberkon- müiion vor nvck diese wiederum werde Bemerkungen hierzu macken, so dah also Wochen vergeben könnten, ohne dah die in London beichlosienen Zwangsmcchnahnien in Erickeinunz trete».

Ein Aufruf an die oberfchiefifche Bevölkerung.

W. T.-B. Kattowitz» 24. März. Die Deutschnatwnale Volkspartei, das Zentrum, die Deutsche Volkspartei, die Deutsche demokratische Partei und die Sozialdemo­kratische Partei richten folgenden Aufruf an die ober- schlesische Bevölkerung:

„Oberschlester! Aufgerufen zur Entscheidung über Euer Schicksal, habt Ihr am 20. März Euren Willen über Eure staatliche Zugehörigkeit kundgegeben und einen großen Sieg errungen. Ihr habt Euch mit 716 000 deutschen Stimmen gegen 417 000 polnische, also mit überwiegender Mehrheit für den Verbleib beim Deutschen Reich erklärt. Alle Drohungen, oer ungeheure Terror und die Taten der Gewalt haben nicht vermocht. Euer Treuebekenntnis zu er­schüttern; niemand darf diesen unter für uns ungünstig­sten Umständen bekundeten Willen mißachten, wirt­schaftliche und geographische Rücksichten weisen zwin­gend auf die E i n h e i t d e s o b e r s ch l e s i s ch e n Landes hin. Im Vertrauen auf die Macht der Ge­rechtigkeit, die auch bei unseren Gegnern nicht ertötet sein kann, erheben wir die Forderung: O b e r -

schlesien ungeteilt beim Deutschen Reich! Von unseren Oberschlesiern erwarten wir, daß sie, nach­dem der Kamps der Geister mit dem Stimmzettel aus­getragen worden ist, sich alle als Brüder, Schwestern lind Gleichberechtigte in unserer Heimat fühlen. Die Gegner im Abstimmungskamvf sollen sich die Hand reichen zum gemeinsamen friedlichen Aufbau und zur Versöhnung unseres durch den Abstimmungskampf in zwei feindliche Lager gespalteten Volkes. In Brüder­lichkeit und Einigkeit mit unseren Volksgenossen wollen wir das neue Oberschlesien aufbauen, schon wieder lodert Aufruhr und Bürgerkrieg. Mit Entrüstung wenden wir uns gegen jede Gewalt! Das Volk hat gesprochen! Es lebe das geeinte, ungeteilte Ober­schlesien!"

Ein Hilferuf aus Obsrfchlesien. *

W.T.-B. Kattowitz, 25. März. In einem durch Funkspruch verbreiteten Hilferuf aus Oberschlesien heißt es u. a.:

„Dieser Schrei des oberschlesischen Volkes stöhne in die Welt hinaus; ein Schrei aus tiefster Not, ein Schrei um Hilfe. Geknebelt, wehrlos und jeder Mög­lichkeit beraubt, anders von unserem Elend kundzu­geben, hoffen wir, die Welle der Lust werde die Bot­schaft zu denen hinaustragen, die uns mühelos durch einen Wink helfen können, wenn sie wollen. Vor weni­gen Tagen versprach man uns Freiheit, Freiheit von jedem Zwang und jedem Druck. Wißt Jhi Mächtigen draußen in der Welt, von der wir abgeschnitten sind, wie diese Freiheit aussieht? Wißt Ihr, daß sie mitten im Frieden durch Ströme von Blut watend als Schreck­bild in unserem Lande umgeht. In unseren Dörfern und Städten wird geraubt/ gemordet und geplündert, unsere Häuser werden angezündet, wir werden ge­prügelt. Männer, Frauen und Kinder werden mit Stöcken und Gummiknüppeln geprügelt. Wir müssen aus unseren Wohnsitzen fliehen und sind ohne Obdach. Helft uns, wir verlangen nicht Ungebührliches. Wir wollen nachts in unseren Häusern ruhig schlafen und am Tage arbeiten für das Leben unserer Frauen und Kinder und für die Welt, die die Erzeugnisse unseres Landes braucht zum friedlichen Wiederaufbau. Höret diese Wort, handelt nach ihnen, wenn Ihr menschlich seid. Ihr seid frei, wir sind es nicht."

Belagerungszustand in Brüchen, Kattowitz, Pletz und Königshütte.

Dz. Königshütte, 26. März. über Königshütte ist der Belagerungszustand verhängt worden. Es han­delt sich dabei um eine aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung gebotene vorbeugende Maß­nahme.

W. T.-B. Beuchen, 24. März. Die interalliierte Kommission in Oppeln erließ folgende Bekanntmachung: Die Bevölkerung Oberschlestens bewahrte während der Abstimmungsperiode Ruhe und Ordnung in muster­gültiger Weise. Gewisse Bevölkerungselemente aber ließen sich in den östlichen Kreisen zu Ausschreitungen verleiten, wodurch die Ordnung gefährdet werden konnte. Die interalliierte Regierungskommisston ist fest entschlosien, die Ordnung unbedingt aufrecht zu er­halten und verhängt daher den Belagerungszustand in den Kreisen Reuthen-Stadt, Beuthen'-Land, Kattowitz- Stadt, Kattowitz-Land und Pletz.

Ein neuer Staatssekretär im Berkehrsunnisteriui».

W.T.-B. Berlin, 24. März. Der Reichspräsident bat den Gebemren Baurat Kumbier aus dem Reich-veckebrs- wivifterium zum Staatssekretär in den Eisenbabnrbteilun- gcn des Reichsverkebrsministeriums ernannt.