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Verlag Lmrggasi« 21

^agdlaühaus".

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12 Ausgaben.

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s»n 8 Uhr rnvrzens bis 6 Uhr ttbewbs, a»S«*» Post!cheü!»nt»: Sranksurt a. M. «r. 74!».

des Blattes ober Erstatiun« des ent,vr«yenoen irnrgeu». '» >c. , 07,1 ,-r?-i

Donnerstags 24 . März 1921 »

Morgen-Ausgabe.

Nr. 139 . * 69 . Jahrgang.

in Asm! Des DenS'flien B.eöisäiS- foEiilintinis.

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N-nvattuusen und Gerichte Wir verlangen, daß inneibalb f-u ^Lrbunderten unveränderten Grenzen ^unseres a a ritte»«dutopasbei Wille der Mebrbeit ent-

klffi' Sri aber ^ie Minderheit »« fein mufc Wen vfirfipfeimn Wir laden uniere polimchen Bruder

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Miederourbau dessen was Krieg und Abstimmungskampf O v er l cl> l e I ren » » ' Mir wollen zusammen eine

ISSST*iti* ÄU End! Die von den deutschen Parteien »efor-

Sg-ÄiXtnSWto ->»>-- .»b um«».

bare Oberscblesien.

Ein Danktelegramm a« den deutschen Bevollmächtigten.

Rerlin 22. März. An den deu 1 > then Bevoll- n, r! m ! i c, t e n bei der interalliierten Kommisslon IN Oppeln i?fol^ndes Telegramm des Außenministers

^SifokSidic AbstimmungZ°t trotz der Abschnürung

äSÄSS l Ä1» , ®Ä?S

SiMilÄ M dem Deutschen Weiche die Treu e ben, abrt. Mit ganz Deutschland weiß ick mich ib dem Bewußtsein daß der hingebungsvollen Arbeit W 'L" 7t^tsmMschon Gabe Eurer Durchlaucht ein wesentlicher Teil des Erfolges zu verdanken ist. Noch ist ldberschl esien iür Deutschland nicht ge­sichert dock ist eine Grundlage für eine gereckte Ent­scheidung im deutschen Sinne durch die Abstimmung, ge- ckaffen Indem ich Ihnen und Jbren Mitarbeitern meinen herzlichsten Dank für alles abstatte, was Sie bisher für Oberschlesten getan haben, gebe, ich zugleich der Hoffnung Ausdruck daß Eure Durchlaucht Ihr hohes oerantwor- turms' ölles Amt bei der interalliierten Kommission vis zur endgültigen Entscheidung zum wegen Deutschlands weiterfübren wird.

London und Oberschlesien.

Dz Rom. 23. März. (Drabtüericht. Stefans.) Der deutfllie Botschafter in Rom erklärte dem Vertreter der Tribmie . Reichsministec Dr. S i nun5 habe am der londoner Kon­ferenz niemals verlangt. daß Oberschlenen obne Volksao- ktimmung bei Deutschland bleibt, -IM0N2 habe erklärt, dag dw deutschen Gegenvorschläge sich auf der. Boraus- ; c {, ,t n t grü n d en daß Oberschlesten .bei Deutschland bleibt. Ergäbe aber niemals gefordert, dag auf die Volks­abstimmung verzichtet würde.

Die Ententepresse zur Abstimmung in Oberschkesien.

Dz. Baris. 23. März. -Drabtberickt., Der ..Matin" schließt aus der Tatsache, daß man in Deutschland und in Velen über das Ergebnis der Abstimmung in OdrrsÄesten zufrieden ist. daß stch eine außerordentliche Ver­zettelung der Stimmen gezeigt habe. Allerdings wollten die Polen nur den Bergwerksbezirk uns erklorten. ne batten dort eine starke Mebrbeit. Wäürend sie in Wirklichkeit nur von sämtlichen Stimmen des Landes . 43 Prozent erzreit batten bk auf Kommando Hurra schrien, versuchten ne m der ganzen Welt die Meinung im günstigen cm ne zu be­einflussen Sie batten tatsächlich eine starke Propaganda notwendig, um die These zu verteidigen, dag d:e>7.s Ober­schlesien. wo nur 470 030 Wähler für Polen, gestimmt batten, und in dem Deutschland nur seine Mehrheit den emgewan- derten Aüftimmuagsberechtigten verdanke, ungeteilt weem Reiche zusallen müsse. Allerdings muste man sagen, sowohl Deutschland wie auch Polen batten die Vervstlchtung. . in guter Hermonie miteinander zu arbeiten, wenn ne nicht einen der grüßen Bodenschäße der Welt vernichten wollten.

Pertinar wiiit. im .Ecko de. Paris', nachdem er den ^taridvunkt vertreten trat, man könne dem oolnnmen istarr nicht dadurch helfen, dan man ganz ObenAleiuvt als einen einzelnen Wahlbezirk betrachte, die Frage auf. ob die. Ver­bindung. die Clvn-'S und feine Anbanger m der oberichlen- fchen Revarationsfrage bergcstellt baden, nunmehr wieder r.n Erscheinung treten werde. Im November habe die lranzo- Scke Regierung die Unvorstchtigkeit begangen, m einem Ab- ««nnen. das Frankreich und England abgeschlosfin batten. mtbtmim anrnnebmen. Wenn man iaae. DeutüLlaoL

'werde um Io n.ebr bezahlen, ie reiche-M J«i eine große Unkenntnis in bezug auf . Ooer-

Der Petit Parisicn glaubt die Leltvarieii schleuens dadurch begründen ru können, dad er bbi- - der belgisch-deutschen und belllllch-f.ranzost>chen Grenz ...

du Jndnstriebezirke. und Bodenreichtumer eb n ° get«U

worden. - .Figaro und dre meisten kleineren Utan^. ^

STA .t» ffÄ 8

TWung nicht nur "zu! Kudern ordne sie sogar an

Ere Rouoelle" macht daraur aufmeckiam. daß man oen deutschen Standvunlt in Betracht neben muste. ^Da» Blatt erklärt wirtschaftlich und geographisch gehöre das wemei. das eine polnische Mehrheit auszuweiien bave. doch s (lehret da>; eiue l>eutfa)e Merirv^it ^.1.1/1 lie müsse also eine gewisse Rückstcht nehmen -^I..^qlr<>r^,>hrsLin-

lichen Zusammenhang, der sich auch rerg^ in de

richtungen toiote tn allen öUtsmtnein. jiv hu « v notwendig seien.

Dz. London. 22. März. Zu dem Ergebnis der Volksab­stimmung in Oberschlesien lLrerbt. die ..Times . die ero stimmung habe eine a 119 e m e-ne Mel, rhe^t ^ r u^

geben^Da^ Blatt w!ist°darauf bin. daß sogar die Ee^en-

MWMLMMZ

Europas. Die Kommission. mune befrlodlgenoi. wren^ Minden und erwägen, ob d'e neue Grenz

ecfafet 65 Prozent der^öemeindea gewonnen, und Polen müsse daher ein sehr w-ä^es Stück der Provinz erpalten.

Der ..Dail-i Chronirle" schreibt, die Kb en der ober- schlesischen Abstimmung wurden dem. Obersten Rat wahr­scheinlich beträchtliche Schwierige eile n ver- urlackien 2n dem GrenZgediet betrage die Mehrheit d^r deutschen Stimmen 253 000: da jedoch die Zabl der zuge- rellten Stimmberechtigten, von denen die meisten überhaupt k-ine wirklichen Brziebungen zu Oberschlesten batt.n. 200 000 bet'-aae'i solle io sei die deutsche Mehrheit unter der an­sässigen'Bevölkerung nicht grob. Wenn die «tim nen der Ansässigen in den einzelnen Abstimmungsbezirken tur sich ge­zählt würden, so erscheine es möglich. d"8 alle östlich ge­legenen Landesteile eine Mehrheit zugunsten Pol-as auf- wellen würden. Es würde die Aufgabe des Oheriben Rates febr erschweren, daß die drei Bezirke, dir volinich stimmten, nicht lvmmetrisch zueinander und zu der volnisch.n Grenze oder zu den Hauptmittelvunkten. die deutich stimmten, liegen. Der nach Oberschlesten entsandte Soudeweri^hi erstatter des Blattes weist darauf hin. dag. die Mebrbeit der gelernten und der Berufsarbeiter für Deutschland

stlmmterl^ drückt ibre tiefe Beir i edigung

darüb-^ avs. da'« die Abstimmung vorüber nt und da» der ron^ Deutschland errungene Sieg. entscheidend genug ist. um wenig Raum für we'tere Agitat'on.zu lassen. Es sei klar, daß die Provinz sich unwiderruflich für das Verbleiben unter deutscher Souveränität erklärt habe. Dieses Ergebnis sei in gewister Hinsicht überraschend: denn sogar die Deutschen batten erwartet, daß der Abbruchs der Londoner Ko ns ere nz 'tuen ernste Nachteile in Oberschlesten..bringen wurde da die Abstimmenden nickt geneigt sein wurden, das Bu-ger- reckt in einem Staate zu wühlen, der unmittelbar ourch ge- ni'sfe Sanktionen und durch andere mögliche Strafmatz- nabmen betroffen würde Daß Deullcksta?id . trotz alledem cimn entscheidenden Sieg errungen habe. ,ei eine u n b e - nfl ti Rechtfertigung des Protest es den die deutschen Vertreter :n Versailles gegen die endguli'ge Zu­teilung dieses Gebietes an Polen erhoben hatten. . Die Datlu News" fährt kort. Oberschlesien werde äugen,cheinlich

an Polen fallen. Polen würde vielle-chi dre, oder vier Gemeinden erbalten, jedoch nicht mehr, und damit oer-

d.. Einmand den Dr. Simons au> der Londoner Konieven, bezüglich feines zweiten Vorschlags vorbrachte.

DerTemps" für ein- Teilung Oberschlefiens.

Dz Baris. 22. März. (Sanas.) Rach einer .Savas- meldun'g drückt der ..Temps" in einer Abhandlung über die Ergebnisse ber Abstimmung in Oberschleuen seine Bsirie- hi»uno darüber aus daß der Vertrag von Versailles oie ^oÄick'.leit einer Teilung Oberschlesiens osten ioRe. Das SIU einer Teilung Oberschlefiens zu schreiten, sucht das Nlatt ab,uleiten aus der im Friedensiurtrag. enthaltenen Neftimmumr "daß nach der Abstimmung die mteralluerte ^vmwistion einen Greuzentwurf für Oberichlesten aut- zebchpen olle was natürlich mit sich bringe, daß OberMesten w,Äi di^ Greven durchgefchnitten werde. Das Blatt schließt i^He Auswbrungen mst dem Satz: Oberschlesien. muß .in

teutsches uud polnisches Gebiet aufgeteilt tCßtbßll.

Die Ansicht der amerikanischen Blätter.

Dz. New Bork. 22. März. (Reuter.) In Besprechung des Abstimmungsergebnisses in Oberschlesten erklärt ..New Aork World", der deutsche Sieg sei em werterer Triumph des Grundsatzes der Selbstbestimrmng in inrernationalen Änge- legenbeiten .New York Herold" sagt' Das Avitinununas- eraebnis ist in gleicher Weise oder noch in höherem Grade ein Sieg für Franrce'Ä und die Alliierten, weil dre lchlestschen stilfsauellen wesentlich sind für die deutsche Produkt-ou. aus der die deutschen Reparationen bezahlt werden sollen. DieNew Bork Times" sagt: Der Verlust von Obersä,leswn ist e i n b a r t e r S ck l a g sur das volniicke Pceftr^ »v»d em riLier ^e^rSchlaa für bi« BcUütte Zatotku*

Die kommunistische Hetze.

teuwän l rSÄn wurde Es wurde im Augenblick eine Aktion noch % t J e f tC in die

falls aber müsse man den mitteldeutschen Ar de uer

Solidarität beweisen. Sowohl der Vorwar dieFreiheit" verurtetl.en aufs schärfste die sche Eretze.

Die Verhandlungen über die Uberschichten.^ ^ Br. Este«. 23..März (Elg. ?K^ericht.^W unterrichteten Kienen eriabun. b al}1 L 5 -h sc 0 s,ruck in! Koblensebiet bereits gegen tz^als Gegenleistung für des Reichsarbeitsmivisters erklärt. M Wchtt« zu befahren, eine Lohnerhöhung, vorschlug. die « bindende Ber-

Tie Bergleute erklären, daß üe dadn^t ern^ , über-

pslichtung aus stÄ nehmen mußten, wavr n Bergleute

schickten bisher freiwillig se-N'tet tmn-^xückgegriffen

und°veAaugen"d'e Emu f ü d tu ns d ^^rÄanisattonen

Die bayerischen Selbstschutzorganisatwnrn.

R. M^mE^urch' di?Ver-

bayerische Miuisterral uw m.i 177 und

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«MMWzAKs «.was

Ä»*iüK'At'

Isat smsirtä&tf sttfM

gefaßt wurden. .. ,

Aufhebung der Berkehrseinschrankungen ,n SüdÄeutschtand.

aSjabrli^ fand auck dieses Ur eine Aussprache u^nter^en

süddeutschen Landern über -1 jjeTtanb Überein-

rnngslag. der Vo r g beschränkenden Bestimmungen bis

für eimelM Bezirke vcn Fall zu Fall e.nschremiende Anorö- nnngen zu treffen.___

Chamberlarns Rürktrittsabsichten.

Dz. Baris. 23. März (Drahtbericht ) Nack einer Mntin"-Meldvng aus London wird C v a .n v e r lax n . der zum Führer der Unionisten ernannt wurde, seinen Posten als Staatssekretär des Schatzes au,geben.

Dz. London. 23. März. (Drahtbericht.) Im Unterbaus sagte Cbamberlain. das Budget werde rm Unterbaus von s e i n e m N a ck f 0 l g e r eingebrackt werden.

Ein polnisch-litauischer Zwischenfall.

Dz Kowno. 22. März. Die L!t. Tel.-Agentur meldet: Fn d>er Nackt zum 18. März kam eine Kompanie polnischer i'ruvven nach dem Gut E ck i r w i n t y- Etwa 30 «oldateu überschritten die Demarkationslinie, drangen m das Stao,- cken Schirwinty ein und plünderten einig« Ge,cha,te. Litau- ischerfeits wurde zur Untersuchung des Vorfall., ejne 9 : a t r 0 u i IIe entsandt, non der drei Mann durch die Polen orfangen genommen und b est ial,, ck. n - ed erg eine elt wurden. Rack d-eser Tat begab sich die..poln,!che Abteilung wieder am polnisches Gebiet. D-e litamicke Regierung wird schärfsten Protest gegen eine solche geietzwidrige Handlung erbeben. ... ...

König Carol von Rnmanien vergiftet?

Dr Berlin. 23. März. DerBerl. Lokalanzeiger" meldet nachträglich zum Tode des Königs Carol von Rumänien, daß der Rektor der llnrversrrat m Bukarest, Professor Bogdan D n i z e. einen Artikel veröffentlicht, wonach König Carol am 11. Oktober 1914 ermordet wor­den sei. und zwar solle ihm Gift rm Käme gereicht worden sein. Als Urheber dieser Tat wurden Take Z 0 n e s c u und Costincscu bezeichnet

Rücktritt Hughes.

Dz Baris 23. März. (Haoas.) Die Zeitungen ver- öffeutN'cheil ein Telegramm aus New Y ork. wonach, der neue Staatssekretär iür auswärtige Angelegenheiten. Hughes soeben von seinem Amt zurückgeireten ist., um Oberster Richter am Obersten Gerichtshof der Vecemrgten Staaten zu werden. Der Minister des Innern Fall wird das Amt des Staatssekretärs vertretungswene übernehmen. Andererseits regen hervorragende Mitglieder der republi­kanischen Partei an. daß Hoover das Amt des Handels- N'Nlisters niederlegcn solle, um als Botschafter nach Deutschland zu geben, sobald der Friede zwischen den Bereinigten Staaten und Deutschland hergcstellt fern werde.

Eine Sondertagung des amerikanischen Kongresses

Dz. Wafbington. 22. März. (Havas.) Präsident Har. ding bat den Kongreß zu einer Sondertaguua auf de» , 11 . A »«44 ember rch«.