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Donnerstag» 17. März 1921.

Morgen-Ausgabe.

Nr. 127. . 69 . Jahrgang.

Der Wiederaufbau der deutschen Handelsflotte.

Zwischen den Erörterungen über die Londoner Kon­ferenz und den Debatten über das Verbot der selbit- schutzorganisationen hat der deutsche Reichstag einer außerordentlich wichtigen Vorlage seine Zustuu- mung erteilt, dem Reedsrerabsindungsvertrag. ±>et Titel für diese Vorlage ist vielleicht nicht sonderlich glücklich gewählt, denn die Bedeutung dieses Vertrages geht über eine einfache Abfindung weit hinaus, Tat­sächlich regelt der Vertrag den Wiederaufbau der deut­schen Handelsflotte. Es handelt sich hier um einen Schritt von allergrößter Wichtigkeit. Die Tatsache allein, daß in Vorkriegszeiten die deutsche Handelsflotte dem deutschen Volksvermögen jährlich etwa 1 brs JVi Milliarden Mark zugeführt und dadurch die deutsche Zahlungsbilanz außerordentlich günstig beeinflußt hat, ferner der Umstand, daß in dieser Handelsflotte etwa 75 000 Köpfe Beschäftigung fanden und daß die Wers­ten etwa 100 000 Mann beschäftigten, lasten ohne wei­teres die Bedeutung der deutschen Schisfahrt für die deutsche Volkswirtschaft erkennen. Berücksichtigt man, daß jetzt die gesamte Einfuhr durch fremde Schiffahrts­linien erfolgen muß. daß Deutschland ungeheure Sum­men für Frachten an Nationen mit hochwertiger Valuta entrichten muß, so wird man sich der Bedeutung der Frage des Wiederaufbaus der deutschen Handelsflotte nicht verschließen können.

Der Vertrag, der jetzt zustandegekommen ist und der ein erfreuliches Kompromiß zwischen Reedereien und dem Reich darstellt, will ein erreichbares Ziel, den Wie­deraufbau eines Teils der deutschen Handelsflotte innerhalb einer bestimmten Frist. So bestimmt denn der § 4 des Vertrages ausdrücklich, daß die Reedersi- Treuhand-Eesellschaft, die die Interesten der Reeder vertritt, dafür einsteht, daß aus den zur Verfügung ge­stellten Mitteln der dritte Teil der Schiffsverluste, d. h. mindestens 2,5 Millionen Tragfähigkeitstonnen, inner­halb von 10 Jahren vom 10. Januar 1920 ab wieder aufgebaut werden. Hiervon müsten mindestens 90 Pro­zent auf deutschen Werften gebaut werden. Im Jnrer- este einer ausreichenden Berücksichtigung der binnen- ländischen Industrie beim Wiederaufbau der Handels­flotte ist auch eine ausreichende Vertretung der Länder in der Reederei-Treuhand-Eesellschaft vorgesehen.

Welche Summen hat nun das Reich für diesen Wie­deraufbau der Handelsflotte aufzuwenden? Rach dem letzt genehmigten Vertrag werden erneut 4,7 Milliar­den Mark zur Verfügung gestellt. Damit erreicht die Eesamtauftvendung unter Einrechnung der bereits für diesen Zweck früher bewilligten Gelder die Höhe von 11,97 Milliarden Mark. Der Durchschnittspreis für den Bau einer Tonne Schiffsraum beträgt zurzeit etwa 7000 M. Sollte sich dieser Preis im Laufe der nächsten Jahre, in dem das Neubauprogramm durchgeführt sein must, so weit herunterdrücken lasten, daß mit den 11,97 Milliarden mehr als 50 Prozent der früheren Handrls- tonnage wieder aufgebaut werden können, so sind die Reeder vervslichtet, 2 Milliarden Mark an das Reich zurückzuzahlen. Auch wenn Schiffe zurückgegeben wer­den sollten, hat die Reederei-Treuhand-Gesellschaft den entsprechenden Anteil zurückzuzahlen. sicher ist jeden­falls daß sich das jetziae Verfahren, das der belebenden Konkurrenz in den Werft- und Hilfsindustrien freie Dahn fcftafft, für alle Teile, besonders aber für das Reich sehr viel vorteilhafter gestaltet als das bislang geübte Beihilfe-Verfahren, bei dem das Reich die ihm nachge­wiesenen Mehrkosten trägt. Rach Berechnungen von Fachleuten würde der Wiederaufbau des Teils der Handelsflotte, wie ihn der Vertrag vorsieht, bei Bei­behaltung des Regieoerfahrens 39 Milliarden kosten statt der jetzt bewilligten nicht, ganz 12 Milliarden. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist ferner, daß der nicht ganz billige Beamtenapparat des Reichsausschustes für den Wiederaufbau der Handelsflotte jetzt über­flüssig wird. , • ...

Wie immer bei der derartigen Vertragen ist o.atur- lich auch Mr davon gesprochen worden, daß der Ver- traa ein Milliardengeschenk an die Industrie bedeute. Eine ^lck»e Behauptung ist durchaus unzutreffend, denn tatsächlich sind ja die Bestimmungen so gehalten, daß die Reichsgelder im Interesse des Volksganzen Ver­wendung finden. Das ist auch im Reichstag von der ?■*. hrbeit durchaus anerkannt worden. Schwerlich hätte sonst die Sozialdemokratie der Vorlage zugestimmt. Daß die Partei der Opposition um jeden Preis, die äußerste Linke, auch hier abseits stand, will nichts be­sagen Die sehr bedeutende Mehrheit, mit der der Dertraa Annahme fand — 238 gegen 60 Stimmen —, beweist daß alle Parteien, die überhaupt Wiedermlfb^u- Urbeit leisten wollen, von der Zweckmäßigkeit des Be­schlossenen überzeugt sind-'

Noch immer gilt das alte Wort „Seefahrt ist not. Es gewinnt für Deutschlaich eine sehr reale Bedeutung, wenn man bedenkt, daß wir jetzt jährlich etwa rund 1.5 Milliarden Goldmark als Tribut an Frachten an das Ausland entrichten. Das ist ein für die deut,cye Wirtschaft unerträglicher Zustand. So bedeute: denn

die Verabschiedung des Reedereiabfindungsvertrazs

einen kraftvollen Schritt auf dem Wege zum Wieder­aufbau? __

Rathenau über die Page.

W.T.-B. Berlin. 15. März. In der üeutrgm . ruhor- ordentlichen Generalversammlung der U. E.-G. hiett o Präsident Dr. Walter Rat Henau, eine langere^An- spräche, worin er die Grunde iur die Eruobung des Grundkapitals und die Ausgabe eines neuen Typ- aktien darlegte. Aus dieser Rede seien. d:eien izen Au^i utv rannen Ratbenaus wiedergegebcm. die über een Kreis oer Aktionäre der A. E.-G. hinaus Interesse haben und sich aut die allgemeine w i r t s ch a , t l: ck e und o o l 11 u rtj e Lage beziehen: Sk wissen, wie eng unsere wutsch rnliÄ>.n und politischen Geschicke verflochten sind:, nur konn.nste nicht voneinander sondern. Non jeher habe ich zu denienigen ge­bürt. die dafür erutratcn, daß DeutzchlanS . o i s an. die Grenze seiner Leistungsfähigkeit zur W -der- berstellung Europas beitragen müsse: über diese Grenze

hinauszugeben. ist keine Möglichkeit. Da« die iZeryandlun- gen in London gescheitert sind, ist bedauerlich, war -'ver vor- auszuseben. Die Norüereitnng. die /ernerzelt in Biuüel getroffen worden ist. war keine zulangl-che. Es nt ,n Brussel nicht di« Kernfrage des Problems zur Erörterung ge.mnmen, nämlich die Produttionsfäbigkeit Deutschlands, die >mm:r oük der eigentlichen Leistungsfähigkeit des. Landes, die immer nur Arbeit sein kann, sondern cs nt m Druuel er­örtert worden: Geld. Papier. Anleihen. Steuern. Das war keine geeignete Vorbereitung, und die Folge war. datz man fick, in Paris festgelegt hat auf starre Zahlen, ohne die Leistungsfähigkeit des Landes Rechnung zu tragen, weil inan ne nicht kannte. Ich glaube, daß ein Ausweg aus diesen Schwierigkeiten sich nur dann ergibt, wenn der ernste Wille besteht, die Lelstunqsfäbiqkeit Deutschlands, zu er­mitteln und Formeln zu finden. die beweglich und nlutt durch starre Zahlen ausgcdrückt lind, sondern stck an dre Entwick­lung des deutschen Wirtschaftslebens anvastm. Ich glaube, datz damit Sand in Sand gehen mi>8 die Erkenntnis, Sah Leistungen io ungeheurer Art internationale Pro­bleme bedeuten und daß nur internationale Operationen ^üiilstandc sind, die Aufgabe zu erfüllen. Aber diese Erkennt­nis ist noch entfernt, wir sind von Repressalien nicht nur be­droht. sondern betroffen: wir dürfen sie nicht unterichatzen. sie werden schwer auf uns lasten. Ich glaube, dag.wir diesen Operationen gegenüber darauf angewiesen sind, unsere Wirtschaft im Innern zu konsolidieren Ich würd« wünschen, da« unsere Regierung stch entfchloste. den einzigen Weg zu öeschreiten. der noch möglich ist. Dieser Weg besteht in der Entwerfung und Durchführung eines grotzen. entschiedenen Bauvrogramms im Innern, das dazu dient, endgültig unsere Wobnungs- und Raumschwie­rigkeiten zu bescitig-'n. und das ferner dazu dient, die un­produktive Arbeit eines leerlaufenden Apparates in eine produktive und schöpferische zu verwandeln. Ein Bauoro- gramm gröhten llmsa".gs würde unsere gesamte Wirt­schaft wieder ankurbeln und eine Leistung würde die andere witziehen. So würden wir imstande sein, der Gefahr der Arbeiislostgkeit im Innern zu entgehen. Ein solches Bau- vrcgramm wird, stch nur durchführen lassen unter umfang­reicher Heranziehung des privaten Kapitals, und es

Die französische Kammer über London.

Dz. Paris. 15. März. 2 n der heutigen Kammersitzun» wird trotz des Antrags des Ministerpräsidenten -8 und des Finanzministers D o u m e r U_?rUr ^ DiskuMon kleinere Geietzentwu-fe au erledigen, sofort in dm Lisrumon über die vorliegenden Interpellationen über die E s niiie der Londoner Konferenz emgetterem Ministerpräsident Briand erklärt ledoch. datz dm Regm rung am Donnerstag ihr.e Erktärungen abgeven wird, an diesem Tage die Mitglieder der Beratung verwohnen könnten, die den Präsidenten der Republik auf seiner Rer.

b..glnkten.st^r nimmt Abg. SeneNe« das

Wort, der eine Reibe »on fragen stellt. S"!üdce Sankt» neu augenblickliche Zwangsmittel oder dauernd« Pianeer die uns dafür Garantien geben sollen, das Deutschland >er Perpflichtungen erfüllt? Der Aogeordnete bemangelt dre blwrozentige Abgabe vom Verkaufswert der.deutichen On . ruugen in den verbündeten Ländern. In längeren Äusf.th rungen. in denen der Abgeordnete Vergleiche zieht zwl>ch-v der Art. wie 1870 die Kriegsroste... b^ah t wurdeu und der Art. wie Deut'ckland heute \tine Veroilick ungen erfüllt, spricht der Redner davon, oatz Deutsackand durch, seine Male- rialien und durch seine Aroeitslrast bezavten könne.

Ministervrandent Briand erklärt, in 2o".dosi dave Ileichsminister Dr. Simons einen derartigen Vorichlag ge­macht. aber sehr vage. Wenn ihn die jranzoli>che Regierung angrhört hätte, hätte sich daran eine Diskussion geknüpft, dm jetzt vielleicht noch nicht beendet fer.

Abg. Trespe l. unterstützt von drei werteren Abgeord­neten aus deu Norddepartements, erklärt: In den ver­

wüsteten Gebieten sei alle Welt der Verwendung deutscher Arbeiter feindlich gesinnt. Der Abgeordnete lagt zum Schlus. Wenn die Verbündeten,dm Zahlung m nauua ableftnen. dann wird der franzostiÄe Schatz darunter lerde.-i. Der Siotenumlauf wird sich vermehren, das Papiergeld wird ent­wertet. Deutschland kann sein Geld darauf verwenden, seine Industrie zu entwickeln. Frankreich aber mus es für seinen Wirderaufvau verwenden. _ , ox> f

Danach erhält der kommunistische AbaeorduRe Marcel Tachin das Wort, um seine Intcrvellatlon zu oegrunden. Er sagt, wenn Deurschland nickt entwaifnet worden se«. tct dos die Schuld der kerrschenden Kiaüe :n Deutschland und FrantreiÄ. (2m Sause herrscht grober Lärm. Die Abgeord­neten der Rechten und der Mitte lmgleiten dm Ausführungen des Redners mit ironischem Lacken.)

Nach Tachin ergreift das Wort der Abg. D u t r e i l von der Partei Arago: In Paris und London batte man vrel von Reparationen, aber weniger von der Entwannung Deutschlands gesprochen. Das sei aber oer v-urptv-init. Der Wille zum Frieden herrscht weder be-.m deutschen Volt noch bei den Regierenden in Deutschland. .

Der Abg. Auriol (rechtsstehender Sozialist) erklärt, der Grundsatz der Reparationen, wie er in de n Vertrag ent­halten sei. sei gereckt und mäßig Er begreim. oa^ Deutsch­land das Ergebnis der Volksabstimmung m Obenchiestsn abwarten wolle. Wenn es sich beuge, kehre man dann wieder zum Abkommen von Paris zuruck? (Der Abg. Forgeot ruft dazwischen: Keineswegs. Dieses Abkommen oestebt nicht mehr. So liegt die ganze Frage.) Abg. Auriol fährt fort: Auf alle Fälle beginnt der bewaffnete Frmdc mit einem Gervaltstreich angesichts der Passivität Deutschlands. Düssel­dorf ist der Ausgangspunkt. Wo ist das Ende? Etwa rm Ruhrgebiet? Wie werden die Abgaben von den deutschen Lieferungen verteilt werden? Soll jeder Staat die Steuerir bcbalten. die er einkaliiert. oder den Betrag der Rrva- rationskaste überwei en. um verteilt zu wexden nach der be­kannten Skala? (Briand ruft dazwischen, er werde noch im einzelnen daraus zurückkommen.) Wenn eine Zollgrenze am Rhein entlang errichtet werde, dann wurden gewisse Roh­materialien und Fertigprodukte doppelt mit Zöllen belegt.

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mobilisieren. Tin Bauprogramm, "das :ich lediglich auf Staatsbilfe stützt, würde versagen.

Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Sanktionen.

Pz. Genf, 16. März. .(Drahtbericht.j Das „Journal 'de Een^ve" weist in einem Leitartikel auf die M i ß- stände hin, die die wirtschaftliche Kontrolle in den alliierten Länder mit sich bringen würde, wobei es aus­führt, daß auch die Verbraucher der Alliierten selbst unter den Folgen der wirtschaftlichen Zwangsmaß­nahmen. und dem damit verbundenen Ausbleiben der billigen deutschen Waren leiden würden. Dieser Grund habe vielleicht Italien bewogen, bei den Zwangs- nmßnahmen nicht mitzuwirkey. Belgien, das in letzter Zeit versucht habe, den Verkehr der deutschen Schiffahrt über Antwerpen zu leiten, werde mit dem Wiederanwacksen des deutschen Transitverkehrs über Holland rechnen müssen. Die wirtschaftlichen Zwangs- mahnahnien treffen auf jedenFall nicht nurDeutschland. sondern auch die Alliierten und mit ihnen ganz Europa und die ganze Welt. Daher könne man nur wünschen, daß ein neues Übereinkommen die Wiederher­stellung jener Grundsätze bringen werde, aus denen die Weltwirtschaft aufgebaut sei.

Die Abfahrt der Heimattreuen Oberschlesier ans Österreich.

vr Wien, 16. Marz. Sestern nachmittag traten in zwei Sonderzügen etwa 1406 Heimattreue Oberschlesier aus Ssterreich und Un- ' „ atn die Fahrt ins Abstimmungsgebiet an. Zum Abschied hatte sich aus dem Bahnhof der deutsche Gesandte v. Rosenberg eingesunien, der eine Ansprache an die Abreis:ndcn richtet«: in der. er u. a. sagte: Der

2 g. Mjjr- ist ein Tag »an schicksalsschwerer und geschichtlicher Bedeutung. Es iall darüber entschieden werden, ob Oberschlesien, seit Zah,hunderlen mit Deutschland verbunden und auss tnnigjte mit deutscher Wirtschajt, «ultur und Geistesleben »erwachsen, ob dieser uns- allem teure Boden deutsch b,eiben soll oder nicht. Ar Erscheinen ,ll pause wird den Drude n und Schwestern zeigen, dast ste in ihrem Kampse um »ie Zugehörigkeit zum deutsche» BateriauLe nicht -Lei» Mb»»-

weroe Iwittgiiui ora jev,u>, ,»r v.\i Besatzuilgsheer und für die Zollbeamten bezahlen? Man habe in dem Reparatious- pioblem nicht nur ein finanzielles Moment, sondern auch ein wirtschaftliches zu suchen. Man müsse ein internationales Wiederaufbauangebot machen, an dem d:e Geschädigten, die Unternehmer und die Arbeiter beteiligt feien.

Nack dem Abg. Auriol svrickt der Abn. Duraii»ur

Se.e« STsrrr4i>r hör ftrh 'nTim

rmmaji aunniuiw -rbartdlunhen.

Nach seiner Rede wird die Debatte aut morgen nachmittag

vertagt. M

Die Rcparatcsnstrll.

Dz LonL»n. 16. März. (Drabtbericht.) „Morniug Post" schreibt aus Washington, datz der Vorschlag, die Ver­einigten Staaten sollten als Schiedsrichter zwi­schen den Mikrten und T«Utschkand auftreten, hier zuerst -von bedeuterwen New-Vorker Geschäftsleuten gemacht wurde. Er wird jetzt vom ..New-Pork S«rald" warm vertreten. Dieser schreibt: Keine der beiden Parteien können letzt etwas unternehmen ohne Unterstützung von uns., die von den Alliierten begrübt und von Deutschland keineswegs abge- lebnt werden würde. Als Vermittler würden die Vereinig­ten Staaten ihre Stellung der Nichteinmischung in euro-. pätsche Angelegenheiten nicht aufgeben sondern nur das Sarding-Programm der Wiederherstellung des Friedens durchführen. Das Jntereste der Ver­einigten Staaten sei die wirtschaftliche Wieverberstellung- Europas im Interest« des amerikanischen Handels. Es handle sich um eine kommerzielle und nickt um eine poli­tische Angelegenbett. Denn, solange die Truppen der Alliierten in Deutschland ständen, sei es schwierig für die amerikanischen Staaten, Frieden mit Deutschland zu machen. Während einige Senatoren dem Plan einer amerikanischen Vermittlung nicht abgeneigt sind, e-klüit dk Mehrzahl der Senatoren, es sei unmöglich, den Plan ernstlich in Erwägung zu ziehen. — Die ..Morning Post" meldet, datz eine reiche Liste non Aüänderungs- an trägen zu der Reparativ nsbill von Mit­gliedern. die Asauitb und der Arbe'.tervarter uabs sieben, eingebracht worden ici. Wie die ..Mormng Post" weiter, meldet, herrscht >m Unterhaus darüber Zweifel, ob die Waffe, i sttzr wirksam sein werde. Dem Staatskanzler lind private

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