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Derlag Langgassr 21

„Tcgbl-tthaus".

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MLLLVsch, 16. Marz 1921.

Berliner Abteilung des W^rbtldmrer TasSKtts: Berlin NW. 40, Fürst Bismarckstratze 2. FernsprsHer: A,nt Hansa 1371-1373.

Der Wankende BolscheWismus.

Die Nachrichten aus Rußland widersprechen ein­ander zwar noch immer, und nichts wäre falscher, als die vielen SensationsmeLungen für bare Münze zu nehmen. Aber auch bei vorsichtigster und kritischster Betrachtung

men unversehrt ist und -daß die Roten Truppen von Petersburg aus denKronftadterArbeitern undMatrosen bisher nichts anzuhaöen vermochten. Die Kronstädter funken inzwischen in die Welt hinaus und dieser funken- telegraphische Kampf hat zunächst einmal für die übrige Welt den Vorteil, daß man aus den beiderseitigen Ver­lautbarungen allerlei Tatsächliches entnehmen kann. Die Kronstädter verwahren sich vor allen Dingen da­gegen, daß an ihrer Spitze reaktionäre Generals stün­den. Sie nehmen für sich in Anspruch, für den wahren Rätegedanken zu kämpfen und greifen die Kommunisten wegen ihrer Parteidiktatur an. Ihre Forderung geht bcinerkenswerterweise lediglich auf eine Umbildung der Räteregierung hinaus. Damit knüpfen sie agitatorisch an eine selbst in der kommunistischen Partei Rußlands vorhandene Strömung an. Ob dis Nachrich­ten von deyi Übergang Roter Truppen zu den Kron- stadterAufstöndischen richtig ist. läßt sich nicht feststellen. Tatsache scheint dagegen zu sein, daß man den bolsche- wikischen Teil der Schlachtflotte dadurch kampfunfähig gemacht bat, daß man die Schlösser der Schiffskanonen entwendete. Völlig unkontrollierbar sind die Nachrich­ten aus Mittel- und Südrutzland. Wenn es richtig wäre, daß auch dort gleichzeitig zahlreiche Erhebungen gegen die Bolschewiken stattgefvnden haben und daß sogar eine starke Abteilung von Budsennis Reiter­scharen zu den Aufständischen übergegangen ist. so würde die Belschewikenregierung in eine außerordentlich be­denkliche Situation geraten sein. Ihr Schicksal hängt ausschließlich davon ab, daß die Rote Armee rätetreu bleibt. Wankt die Rote Armee, so bricht die Räte- regierung zusammen.

fieute sind bei uns die folgenden Meldungen über die L a g e i n Rußland eingegangen:

I>. Kopenhagen, 15. März. (Eig. Drahtbericht.f Der Aufruhr in Rußland scheint sich nach den neuesten Mel­dungen weiter auszudehnen. Neben der non Kronstadt ausgehenden und offenbar von Entente- kveison begünstiat-n Marinerevolte macht sich im gan­zen Lande eine Bauernrevolte bemerkbar, die den Sowjets weit gefährlicher zu werden droht. Der Artilleriekampf zwischen Kronstadt und Peters­burg dauert an. Die Kronstadt-r Matrosen leugnen in einem Funkspruch „gegenrevolutionär" zu sein. Sie seien im Gegenteil für die Aufrechterhaltung der Räterepublik, jedoch wünschten sie die Be­seitigung des kommunistischen Einflusses in den Sow­jets. Ein Moskauer Funkspruch erklärt aber diese Proklamation als weißgardistische Propaganda und be­hauptet. daß hinter der ganzen Bewegung Zaristen und Emigranten ständen. ,

Dz. London. 14. März Die „Times" erfährt aus Riza, daß die Matrosen von Kronstadt sich des Forts Oraniew- baum bemäcktigi und» dort 14 Kanonen erbeutet haben. Die Bolschewiken hatten 400 Tote und 1300 Verwundete. Die Matrosen sollen bereits unter dem Schutz der Artillerie von Kronstadt auf Petersburg marschieren. Die Cisbrechschiffe macken bereits eine Fabrrinne für die Flotte frei. Im Süden sind die Aufitändischcn endgültig Herren von Tambow. Es wird gemeldet, daß die segenboliche- wikiscke Bewegung sich auch nach Sibirien ausgedehnt hat. so nach Omsk und Krasnojarsk sowie nach der Ukraine, wo General Makhno bereits den Vormarsch nach der Krim angetretcn haben soll, nachdein er Jekat:ri wslaw besetzt habe. — Die „Times" erfährt ferner, daß Trotzkq ein Ultimatum an Finnland gerichtet habe mit der Aufforderung, die Beziehungen zu Kronstadt einzustellen. Die Versorgung von Kronstadt mit Lebensmitteln wurde durch das Eintreffen einiger Schiffsladungen mit Lebens­mitteln aus Europa bedeutend verbessert.

Dz. Paris, 14. März. (Havas.) Das „Echo de Paris" erfährt aus London, daß die von den Kronstädter Aufstän­dischen nach Moskau entsandten Unterhändler sofort erschossen wurden.

Der Mörder Datos.

Dz. Madrid. 14. März. (Sanas.) Der Anarchist Mateo wurde auf eine Anzeige seiner Wirtsfrau bin. die in der Alcalastrabe wohnt, verhaftet. Die Polizei fand bei dem Anarchisten eine Selbstladevistole mit 24 Schüssen. Der Anarchist, bt* sehr gut gekleidet war. daü die Namen seiner beiden Svießgeiellen an. nämlich Casanova, der das ^Ikotorrad steuerte, und Rodle: letzterer war in der dem Anschlag vorhergehendenNacht mrt derEisenbahn erst ausIrun e-ngetroffen. Mateo erklärte, er sei kein Gewerkschaftler, sondern Anarchist, und behauptete, er habe das Verbrechen begangen, um für die Gewalttätigkeiten und rlaterdrücku.i- gen. denen.einige sozialistische Elemente ;um Opfer fielen. Vergeltung zu üben. Man fand bei iom 1000 Pesetas in bar sowie einen Scheck über 3000 Pesetas,

Morgen-Ausgabe.

Keine Brotnerteuerung.

Br. Berlin. 15. März. (Eig. Drahtbericht.) Der Haupt­ausschuß des Reichstags behandelte eine ganze Reihe ver­schiedener Etats und erledigte sie im wesentlichen ohne Aus­sprache. Beim Reichswebrministerium wurden von dem Teilbetrag von 25 Millionen für den Bau eines Kreuzers 15 Millionen mit Ge.rehmigung des Ministers ge­strichen. weil der erste Teilbetrag, infolge späterer Be­willigung noch nicht ausgegeben sei. Beim Etat des Reims- ernahrungsministeriums wurde die Frage der Verbilligung der Lebensmittel durch Reichszuschüsie behan­delt. Der Minister Dr. Hermes erklärte, daß die.Forde­rung des Finauzministers auf Abbau der Verbilligungs- artion berechtigt sei. dach müsse dieser Abbau vorsichtig aus- geiübrt werden. Ob und in welchem Umfang ein solcher Abbau die Mehl- und damii die Vrotpreise erhöhen würde, könne noch nicht festgestellt werden. Seiner Meinung nach müßten die Lebensmittelvreise in erträglichen Grenzen ge­halten werden. Allerdings müßten bei Festsetzung der Ge- treidevreise die Produktionskosten der Landwirtschaft gedeckt werden. Im laufenden Wirtschaftsjahr würde die Reims- getreidestelle den Meblvreis bestimmt nickt erhöhen. So­dann wurde die Frage behandelt, ob mit dem billigen, zur Lrehfütterung gelieferten Mais von den Großgrundbesitzern ein schwunghafter Handel getrieben werde. Wegm dieser Verhältnisse haben Lekanullick die Abga. Delius. Kersch­tau m. Ziegler (Dem.) eine kleine Anfrage an die Regierung gerichtet. Der Ministerialrat Niklas gab Auf­klärung über den Stand der Schweinemastoerrräge und be­hauptete. eine nachteillse Weiterveräußerung des verbilligten Mais finde nicht statt. Leider ging der Rsgierungsvertreter nicht auf die Tatsache ein. daß große Mengen Mais mit sehr erheblichen Gewinnen für die Belieferten verkauft und die Bezugsscheine für den Mais bereits an der Börse gehandelt werden.

Die Lairdrate in Hessen-Nassau.

Bb, Berlin, 14. März. Der amtliche preußische Presse­dienst schreibt: Die „Nationalliberale Korrespondenz" hat in einer Notiz, die durch einen großen Teil der Rechtspresse gegangen ist. behauptet, daß die preußische Regierung noch kurz vor den Wahlen in Hessen-Nassau zahlreiche bürgerlich-gesinnte Landräte gegen ihren Willen von ihren Posten entfernt und durch sozialdemo­kratische. nicht für dje Verwaltung vorgebildete Partei- männer ersetzt habe. So sei man u. a. in Usingen, Weil- burg a. d. L.. Hersseld. Homburg v. d. H. und Limburg ver­fahren. Hierzu ist festzustellen. Lab die Angaben der „Rationalliberalen Korrespondenz" unzutreffend sind. Wenn in Hessen-Nassau noch in der letzten Zeit Verände­rungen in den Landratsvosten stattgefunden haben, io sind die betreffenden Lavdräte entweder auf ihren Wunsch anderweit dienstlich verwendet worden oder sie haben ihre Pensionierung selbst beantragt. Der Landrat in Homburg v. d. H.. der ebenfalls in der betreffenden Notiz genannt wird, ist überbauvt nickt versetzt worden. Damit richten sich auch die sckarfen Anmisse gegen die orsußiiche Regierung, die einige Blätter, z B die „Krsuzzeitung". mit der Wieder­gabe der Notiz verknüpst hatten, von selbst.

Eine polnische Fälschung.

Dz. Berlin. 15. März. Die polnischen Zeitungen ver­breiten den Wortlaut eines erfundenen, vom 13. August 1920 aus Breslau datierten geheimen Dokuments, das die Unterschrift eines Majors Bach,trägt und angebliche Vor­bereitungen eines militärischen deutschen Über­falles auf Oberschlesien zum Gegenstand hat. Das Doku­ment ist. wie sich auch schon aus dem mangelhaften Stil und der Aufnahm» in der deutschen Armee nickt mehr existieren­der Regimentsbezcichnuagen ergibt, eine ungeschickte, der Ab- stimmungsprovaganda dienende Fälschung.

Ein deutscher Hauptmanir erschossen.

Dz. Berlin, 15. März. Wie die „Boss. Ztg." aus Königs- Hütte meldet, wurde im Wälde von Varckewitz der deut­sche Avo Hauvtmann Lu schin erschossen. Er befind sich aus der Fahrt durch den Wald genleinsam mit einem französi­schen Hauvtmann und dem englischen Kontrolloffizier beim Kreiskontrolleur in Rvbnik.

Die Tagung des demokratischen Partei- ausfchusies.

Br. Berlin, 15. März. Der Parteiausschuß der Deutschen demokratischen Vartei trat am Samstag und Son.'.tag im Reichstagsgebäude zu einer Tagung zusammen, um zu­nächst die satzungsmäßigen Wahlen vorzunehmen und dann über die Regierungsbildung in Preußen und im Reiche so­wie über die auswärtige Lage zu beraten. In der Sitzung, die am Vormittag durch den stellvertretenden Vorsitzenden. Brof. Gerl and. geleitet wurde, wurden zunächst Wahlen

kretischen ^andtagsirartion. Abg. Dominicas, über, die Regierungsbildung in Preußen. Nachdem er über die rnter- sraktionellen Verhandlungen und die Vorgänge im Plenum des Landtags berichtet batte, bezeichnete er es als wün­schenswert. eine Koalitionsregierung der Mitte aui möglichst breiter Basis herzustellen, und lehnte mit Ent­schiedenheit die Schaffung eines sogenannten Bürgerblocks ab Minister Koch als Korreferent beleuchtete vor allem die Rückwirkung der Koalitionsbildung in Preußen auf das Reich.

Am Sonntagvormittag 10K- Uhr wurde die Tagung des Pcrrteiausschusses fortgesetzt. Reichsminister a. D. Dr. Schiffer hielt ein Referat über die auswärtige Lage. An den Vortrag schloß stck eine sehr angeregte, stundenlange Aussprache. Von einer Beschlußfassung wurde abgesehen. Mit besonderer Freude konnte der Vorsitzende Dr. Peter- s e n in seinem Schlußwort die volle Einmütigkeit des Partei- ausschnises in der Stellung gegenüber dem Variier Diktat feftstelleu.

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Nr. 125. » 68. Jahrgang.

Die deutsche ReparsLionsLill rm englischen Unterhaus.

Dz. London, 15. März. Bei Einbringung der d e ui i en Reparationsbill in zweiter Lesung im in terh ans befaßte sich Chamberlai u mit den em- selnen Verpflichtungen des Gesetzentwurfs und erklärte, das ünterharis werde sehen, daß dem Handelsamt bei Anwen­dung der Maßnahmen ein beträchtlicher Spielraum gelassen werde. Der Handel werde durch alles, was seinen normalen Lauf in Mitleidenschaft ziehe, nachteilig berührt werden. Die Regierung würde jedoch in vollstem Maße den Fallen begegnen, bei denen die Anwendung der Bill zu Härten und Schwierigkeiten führe. Die Auswirkung der Bill sei zweifach, sie werde mindestens 40 Prozent des deutschen Aus fuhrhandels. wahrscheinlich aber noch mehr, in Mitleiden­schaft ziehen. Die davon berührten Märkte waren vor oern Kriege sehr wichtig für Deutschland und sind für Deutsch­land augenblicklich unendlich wichtiger, da Rußland aufhort. cm Markt zu sein. Österreich kömre nur einen Teil der Luae ausfüllen, die durch die Entziehung des Handels mit oen Alliierten entstehe. Durch eine gemeinsame Aktion der Alliierten würde ein so großer Teil des deutschen Handels in Mitleidenschaft gezogen werden, daß. wenn Deutschland nicht entweder bei der Durchführung mitwirke oder statt dieser Maßnahme eine andere unterbreite, die von den Alliierten unterbreitet werden könnte, die wirtschaft­liche Blockade Deutschlands bestehen bleiben wurde' die streng genug sei, um Deutschland zur Veruunkt zu bringen. Wenn Deutschland denke. England könne nicht ohne die deutschen Waren auskommen. so sei es sehr im Irrtum. So weit er sagen könne, gebe es kein. Erzeugnis von Bedeutung, wegen dessen England von Deutschland abbänge. Lloyd George bube bereits auseinandergesetzt, wie sehr die Lage gewährleistet sei. Daher bestehe zu Nervosität kein Anlaß. Wenn Deutschland sich weigere, die deutschen Exporteure zu entschädigen, so würde das Ergebnis ein Embargo auf den deutschen Handel sein durch die Länder, die diese Maßnahme durchführten. Wenn Deutschland mitwirke. könne sein Handel io gut wie ungehindert weiter gehen, und die deutschen Revarationsschulücn würden proportional geteilt. Mit Bezug auf den Entschädigungsertrag erklärte CLamberlain. es bestünden so zablreiche ungewisse Faktoren, daß er nicht gerne irgend eine genaue Schätzung geben wolle. (Ironische Zr.rv.ie bei der Opposition.) Aber es sei wahr­scheinlich. und er halte es für sicher, daß das britische Reich in jedem Jahre seinen rollen Anteil an der Eesamtschuld der Reparation erhalten werde, der auf das Reich nach den in Baris vorgeicklagenen festen Jahreszahlungen entfalle. Cüamberlain erklärte Hierauf bezüglich der geäußerten Be­sorgnis. daß der britische Handel/ mit oen Neutralen, ins« besondere mit den an Deutschland angrenze'rdon Ländern, in gesetzwidriger Weise in Mitleidenschaft M--rsen werden könnte. Die Bill erfordere, daß nur 25 Prozent von den Neutralen hinzuaefügt zu werden brauchten, um die Ware vor dem Gesetz zu neutraler Ware zu stempeln, die infolge­dessen nickt unter den Bereich des Gesetzes falle. Was die Ware anbelange, die aus den neutralen Ländern komme, sei diese Ware daoon befreit, es sei denn, daß sie 75 Prozent cder mehr an deutschem Werte enthalte. Ber Waren, die von England nach Deutschland gingen, um dort einem Verfahren unterzogen zu werden, werde nur der Werl dieses Verfahreus in Anwendung gebracht. Ekamberlain schloß, es könne keine Einigung oder kein Abkommen herbeigefühct werden, bevor die Deutschen de: Schuld anerkannten, die sie schuldeten, und sich daran machten, den Schaden wieder gutzumachen. den sie angcrichjet hätten.

Bottomlen beantragte die Ab !eü nung der Bill mit der Begründung, sic sei phantastisch u n b zweck­los. — Chamüerlain teilte mit. die englische Regie­rung sei von der französischen zu der Erklärung ermächtiKt. daß heute oder morgen in Frankreich ein entsprechender we- sotzentwurf einaeb rächt werden würde. — Asauith er­klärte, was die Frage der Berechtigung, an den Reprrations- bedingungen festzuhalten, betreffe. Io bestehe bei niemand der geringste Zweifel. Es bandle sich ausschließlich um die Frage der Zweckmäßigkeit und darum, ob die Bill ihr Ziel erreichen werde.

Hierauf ergriff Llovd George das Wort und nahm Bezug auf den alternativen Vorschlag BottomleyS. nach B c r l i n z u m a r s ch r e r e n Er fragte Bottomlen. ob er diesen Plan ausgearbeitet habe. Llond George sagte, cr selbst habe die Ausarbeitung dieses Planes gesehen. Er fragte Bottomlen. ob er vielleicht wisse, wie viel Soldaten notwendig seien, um die Verbindungsmcge der Truppen zu schützen und ob er die Kosten nachgrcechnet habe. Nur auf zwei Wegen könnte eine Entschädigung eingesammelt wer­den. durch Dienste oder durch den Wert von Waren: Euren anderen Weg wisse er nicht. Diese Bill sei eine der Methoden zur Einsammlung. Deutschland könne eines von drei Dingen nur tun: es könne 1. die gesamten 50 Prozent wiedererstatten. In diesem F>rlle werde nach Überzeugung aller der Plan reibungslos arbeiten. Deutschland könne sich 2. weigern, irgend was mit dieser Bill zu tun zu haben, sowohl im ganzen als auch teilweise. In Liesem Falle werde die Bill als S trafma ßnahm e wirken und Deutschlands Waren aus England ausschlieben. abgesehen von den Waren. d>e England benötige. Lloyd George schilderte dann, weichen Verlust an Handelsgewinn und an Löhnung dies für Deutsch­land bedeuten würde. Seiner Ansicht nach könne Deutsch­land dieser Lage nickt begMrn. Das Unterhaus solle sich in die Lage der deutschen M mister versetzen, die den deut­schen Arbeitern gcgenübertreten müßten, welche sich den Vor­schlägen der Alliierten nicht so widersetzten, wie es manchsr- ieits erklärt werde 3. könne die deutsche Regierung er­klären, daß sie nicht 50 Prozent zahlen werde, sondern nur etncn Prozentsatz, der den Erzeugern noch einen angs- mesienen Ubcrlchuß laßt. Lloyd George üezeichneie den Ge­danken als lächerlich, daß Belgien deutsche Ware kaufen werd-'. um sie in aertigsabrikate zu verarbeiten. Er erklärte scklletzltch. er glaube daß der Plan ein gutes Ergebnis zeitigen werde, und wenn er das nicht tue. werde er für Len oeutschen Handel als ein solches Strnfinaß wirken, daß Deutschland sich ergeben und selbst ein Abkommen Vorschlägen werde. Die Maßnahme soll ein Ersatz für die Anwendung von Gewalt ruck für das LLrifünsErre