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Cetlinet «vteUung d« Wk»>b«dr»er L«,»ratt»r B«K» NW. 40, Fürst t Jernsprrcher: Amt Hansa 1371-1373.

SonnerstKz, 16, Miirz 1921.

Nr. 115. m. Jahrgang.

Zn Len 40 Monaten der russischen Sowjetherrfchaft ft-er 7. März 1917 war der Siegestag des Bolschcwis» lnus) ist sie zumindest jedes Quart«! totzesogt worden. Blieb aber trotz mannigfacher fieberhafter Erschernun- c>en schwerer wirtschaftlicher und politischer Bruns­tzeiten am Leben. Dem 4. Sowjetwinter sahen, w>e die Nachrichten aus Petersburg erkennen ließen, die Lenin und Trctzky mit besonderer Sorge entgegen, «S5 tzcü jetzt den Anschein, als ob diese Sorge nur allzu be» oründet war. als cü der so oft Totgesagte, der seit oe- raumer Zeit — um Tolstoi zu zitieren — den EmoruL eines lebenden Leichnams" machte, nun doch seiner

Auslösung entgrs-ngeht. „ ' „

An sich sind die außerordentlich wrderjpruchsvoucn Nachrichten über die Lage in Rußland sehr schwer zu kontrollieren, da die Verbindung mit Westeuropa nur sebr lückenhaft ist und die russische Presse völlig unter der Kontrolle der Räteregierung steht, die sicy aus die Presfebeeinslussung versteht. Aus der __ anderen Seite firtb die Siegesmeldungen der Aufständischen aus Kron­stadt ebenfalls mit Vorsicht zu genießen._ Aber schon das, was die Räteregierung Widerwillig in ihren offr- zibfen Verlautbarungen zugiot, läßt erkennen, baß es sich diesmal für sie um eins weit ernstere Situation als bisher, ja, allem Anschein nach, um Sein oder Nichtsein handelt. ■ , ..

Bemerkenswert ist es, daß die Revolution wieder einmal, wie schon so oft, von den Kronstadter Matrosen «usgüht, und daß bas berüchtigte Meutsrerschifs „Petro- paurlowsk" dabei die Hauptrolle spielt. Wenn aber die Kundgebung Lenins den. Führer der Gegenrevolu- uon. den General Koslowski, absprechend als „zaristi­schen Dffizier" bezeichnet, so ist dazu zu bemerken, daß clle Fübrsr des kölschewikischsn Heeres zaristische Gene­rale waren, daß die Offiziere und ein großer Teil der Soldaten der Roten Armee im Grunde des Herzens immer antibolschewikisch gesinnt waren und sichtlich nur auf dis günstige Gelegenheit zur Gegenrevolution war- reten. Auch die Behcruptun« Lenins, daß der Aufstand von französischen Agenten hervorgerusen ist, läßt sich nicht nachprüfen.

Aber die größte Gefahr für die wackelnde Herrschaft der Lenin und Trotzky kommt nicht von den gegrn. revolutionären Matrosen in Kronstadt, sondern aus ihrem eigenen Lager. Sie droht ihnen von den Ar­beitern Petersburgs und Moskaus, welche allem An­schein nach anfangen, die „Segnungen" der bolschewiki- schen Herrschaft als einen grandiosen Irrtum zu cr- le'nnen. Sogar aus dem Dementi der Sowjetregierung geht hervor, daß in Petersburg eine starke Gärung herrscht, und daß es dort zu ernstlichen Arbeiteraufstän- den gekommen ist. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Sie sind in dem völligen Versagen der Sowjet- wirtschast zu suchen, die an ihrer Überorganisation zu­grunde geht. Man hatte in Sowfetrußland geglaubt, alles vom grünen oder vielmehr vom roten T-fch aus reglementieren zu können, aber dies Experiment mußte versagen, und es. hat versagt.

Zuerst brach, wie die Meldungen ans Rußland er­kennen lassen, der Verkehrsbetrieb zusammen. Rach amtlichen Moskauer Meldungen sind seit Milte Februar 81 Bahnstrecken im europäischen Rußland außer Betrieb. Die Folge davon war eine reißend anwachsende Hciz- rnittel- und Transportkrisis, dis ein rapides Sinken der Lebensmittelzufuhren zu den Industriezentren zur Folge hatte — den Industriezentren, die das allgemach nicht mehr sind: haben doch in Petersburg an hundert Groß­betriebe wegen des Heizmatsrialmangels ihre Arbeit einsiellsn müssen. So handelt es sich bei den Unruhen, von denen man ans Petersburg hört, zweifellos um Hungerrevolten. Und wenn die aufständischen Arbeitir .jetzt die Forderung nach dem Rücktritt der Sowjetregie­rung, der Einberufung einer gesetzgebenden Versamm­lung und der Wiederherstellung der Handelsfreiheit aufstellen, während Zar Lenin den Städten empfiehlt, sich durch Anlage van Gärten Nahrungsmittel zu ver­schaffen, so zeigt das den ganzen schroffen Gegensatz zwischen der rauhen Wirklichkeit und der ideologischen Phrase.

Offenbar macht die Sowjetregierung die größten Anstrengungen, um noch einmal die drohende Eegen- revolutionsgesahr zu überwinden. Auf der einen Seite bietet sie ihre nicht allzu großen und zuverlässigm militärischen Kräfte auf, auf der anderen Seite aber läßt sie sich wohl oder übel zu Zugeständnissen herbei. So soll bereits die Aushebung des staatlichen Getrcidc- monopccks und die Frciaabe des Handels mit Lebens­mitteln verfügt worden fein. Aber es erscheint als sehr fraglich, ob die Sowjetgemaltigen sich noch länger der immer allgemeiner erhobenen Forderung nach der Aus­schreibung von Wahlen und der Schaffung einer gesetz- müßigen Volksvertretung werden erwehren tonucß.

Eins solche Probe auf das Exempel der nnrru Volksmeinuno, in Rußland, wenn sie ungefälfcht durch- geführt würde, könnte aber leicht das Ende der Sowjer- herrschaft bedeuten, falls die Volschewirenherrliaikeit nicht schon jetzt dem ungestümen Ansturm der Gegen­revolution erliegt. Aber selbst, wenn es ihr diesmal noch gelingen sollte, des Aufstandes Herr zu werden, so lassen doch die an Zahl und Kraft zunehmenden <oegea- bewegungen erkennen, daß die Tage der Sowjetdamme- rung allgemach herannahen!

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Bz. HelsinZfors, 8. März. (Haoas.) Nach Nachrichten, die in W i b o r g in der Rächt vo.n 6. zum 7. angctomrn-..- sind, haben sich viele Arbeiter der Fabriken von Kou>ma. Eolutwin. Seroulfeof? und Tula denen von Moskau anm- sct.lossen. Der Kamps wird erbittert und b l u t ig fortgesetzt. Die Towietregierun« wende,! alle Mittel an. um der Lage Herr zu werden. Daher haben am d. wlarz im Verlauf der Kampfe im Arbeiterviertel von Presnra die Bolschewiken eine brennbare Flüssigkeit »erwansr. die nnt Hilfe von Flammenwerfern geschleudert wird. .

Dz. Stockholm. 3 . Mürz. (Suvas.) Dre Einnahme von Krasnata-Korka durch die revolutionären Truppen wird nichi b e ft ii i i e t. Dagegen erhalt man Mnzelheiten über die Beichiebuns Petersburgs durch die Forts von Kronstadt. Rach der Ablehnung des Ultimatums hat Kronstadt gestern nachmittag 4,lj> Ucv da» Feuer begonnen. Die Beschietzung dauerte bis Ml^ternacot. Eie begann wieder um 6 Uhr vormittags. Die Kuusn» baiterien antwsrteren. Die Lage war verworren, oa einige Forts in der Umgebung von Kronstadt, in den sanden oer Bvlschrwilen verblieben. In den Straßen von Peters b n r ß sollen sich Kämpfe absvielen.. Man bemerkt, dan die Proklamationen von Kronstadt nickst mear von General Koswwsky unterzeichnet sind. Die Züge verkehren weiter zwischen Moskau und Petersburg. „„ , .

Dz. Reval. 8. März. Die Moskauer Regierung beschloß am 6. März, eine militärische Overation gegen Kronstadt und die meuternde Flotte sinzulerten. Mit der Leitung der Operationen wurde Troukn beauftragt. In einem Befehl fordert dieser alle, die sich gegm das sozia- lMsskbe Vaterland erhöbe-.', hätten, auf. die Waffen nreder- zinegen. Alle, die sich dem Befehl widersetzten. seien zu ent- ivafmen und einzulieiem. Wer sich nicht bedingungslos er­gebe. könne nickt auf die Gnade der Sowietregierung rechnen.

I). Koprnbagcu, 9. März. (Gig. Drahtbcricht.) Nach Telegrammen, die dis „Politiken" erhielt, steht ein ganzer Stadtteil von Petersburg in Flammen. Die Festung Krasnoya Jorka hat sich Kronstadt angsschlosscn und die Festung Simirbek wurde von den Eegenrevolutionären zum Schweigen gebracht.

Eine Verfassungsänderung.

8?. Berlin, 6. Mürz. (Eig. DrabtberichiZ Mit Zustimmung des Reichsrats hat die R e k ch s r e g i e- r u n g beim Reichstag beantragt, daß der Art. 61, Abs. 1 der Reichsverfassung folgenden Wortlaut er­hält: Im Reichsrat hat j e d e s L a n d m i n d e ft s n s e i n e S t i m m e. In den größeren Ländern entfällt auf 700 000 Einwohner eins Stimme. Ein Überfch iß von mindesten 350 000 wird 700 000 gleichgestellt. Kein Land darf durch mehr als % aller Stimmen vertreten fein.

Die WshrkamWer.

Bv. Berlin. 9. März. Mg. Drahtbericht.) Im Wehr- auslchusi wuroe gestern die Beratung des Reichsweyrgrsetzss in erster Lesung beendet und mit der zweiten Lesung oe- gvnnen. Die Eesialtung der Wchrkammer toll einem ücson-- deren NeiKsgesrb Vorbehalten werden, dessen baldige Vor- lsgung gefordert und von der Regieruil« zugej.igt wurde.

Das EinreifrverSst für Oberfchlsfien.

Dz. Oppeln. 9. Mürz. (Drahtbsricht.) Wie wir hören, ist das gestern früh veröffentlichte Einreiseverbot für Ober- schlesien so zu versieben, daß die Einreise für Personen, die ausierbalb Obcrschlesiens wohnen, grimdfäklich gesperrt ist. Personen, die in Okerschlesien wohnen, können in Aus- nabmefällen dir Genehmigung zur Aus- und Einreise von den izuständigen Kreiskonirolleuren erhalten, «ämtlime Sichtvermerke, die von den französischen Konsulaten außer­halb Oberschlesiens gegeben wurden, sind ungültig. Die amtliche Veröffentlichung der näheren Bestimmungen dieses Verbotes durch dis interalliierte Kommission ist tm Lame des Tages zu erwarten.__

Der spanische Ministerpräsident ermordet.

Dz. Disdvid. 9. März, tdavas.) M'.niftrcvrästdent Dato wurde oestern abend, als er im Kraftwagen aus der Kammer zurückkehrte, von einigen Unbekaniiten durch mehrere SckLiie getötet.

Dz. Parts. 9. Marz. (Havas.) Das ..Journ-rl meldet aus Madrid über die Ermordung Datos noch folgende Einzelheiten: Als Dato im Automobil vom Senat nach meiner Wohnung zurückkehrte. folgten ihm drei Unbekannte -- wie mon vermutet Gewerkschaftlier — mit Motorfahrrädern, hielten sich aber zunächst in einem gewissen Abstand. Dann Hi lten sie den Kraftwasen Datos an der Ecke der Cerrano- straße ein und gaben auf den Ministerpräsidenten §7 Revol- oerichüsse ab. Der Ebaufkeur brachte das Auto schleunigst nach dei nächsten llnfallstelle. wo man den Tod Ditos feststellte. Er batte zahlreiche Wunden, darunter drei tödliche. Tins Kugel war zwischen die Rivven gedrungen, ein? andere :n den Unterkiefer. Die Kugeln waren durch Ablwnetden der Spitze in 0 ' 5 tr.annie Dumdum-Geschosse verwandelt worden. Das Gerücht von dem Jkordanschlaq verbreitete sich sofort, und mehrere Minister begaben sich eiligst an die Unfallstelle, mährend der Minister des Innern den Könii; benachrichtigen lieh. Di« Angreifer enttsMea. Dre Nackjorickwi- giiu bin eütiiit ÜL was«.

Nerre VerhKNdlrmgSR?

v. London, 9. März. (Eig. Drahtbericht) Die deutsche Delegciti o n hat gestern nachrmitag b>.e Heimreise angetreten. Cie hat in D o v^e r den Dampfer dejtiegsn. Trotz des Abbruchs der -oerpcnlo- lungen und trotz der Dementis erhälh sich hier hart­näckig das Gern ch t, daß die B e j p re ch n n gen fortgesetzt werden. Man spricht in London oou der Möglichkeit, daß in absehbarer Zeit eine n e u e .Konferenz stattfindet. Von ^ anderer Seite Wiri. versichert, in 14 Tagen würden die S ach v e r st a n o r- e. e n in Brüssel zu einer neuen Besprechung zu- sammrntrrten. In Frankreich trägt man ,rch^ nu- der Absicht, die Maßnahmen zu verschärfen und in politische umzuwandeln. Man will gewisse offenr- liche Einnahmen Deutschlands beschlagnahmen und me Zollgrenze 30 Kilometer weit auf das rechtsrheinische Gebiet verlegen.

Tirard Wird m Paris erwarteL.

l>/. Paris, 9. März. (Drahrbericht.) Rach einer Meldung der Pariser Morgenpresse wird der franzostsche Oberkommissar in den Rheinlanden, T i r a r d, acute in Paris erwartet.

Pessimistische Stimmen ans England.

Dz. London, ö. März. (Tio. Drabibericht.) Zum Schei­tern der Londoner Revarationskonferen« hyreior...-'-tanch.ster Guardian": Llord George habe einen Weg eingsich.mzen. der in direktem Widerspruch zu den nativ- nalen Jnteressen Englands stehe und einen ofiv-r- kundigen Bruch des Friedensverteages brdeuts. Der F.ie- dcnsvertrag tsrechtige- nicht zur Anwendung dieser S.as- matznabme.

..Westminster Gazette" sagt: Die Regelung der Reva- rationsfrage - erscheine .weiter entfernt .als ;c zuvor. Das britische Volk glarbi. da« de? Ve-suck ein < ■ Millronen--..ol» 5 ii vernichten, mit einer KaMstroohe enden weroe, oeren vauptnewicht au? Frankreich fallen werde.

Der ..Star" erklärt: Mit dem ersten Schritt der ersten Soldaten m das unbesetzte Gebiet beginne dre Her­stellung einer neuen Kriegsschuld und die Schaffung neuer Gefahren. Zugleich werden »owohl oer Wille als auch die Fähigkeit Deutschlands, zu zahlen, ver­ringert.

„Evening Standard" führt ans: Die Besetzung von drei rheinischen Städten werde für die Entente keine W u n o er vollbringen.

Amerika und die neuen Besetzungen.

Dz. Washington. 9. März. (DrabtÄericht.) Das Kabinett beriet gestern über die Frage der Zurückziehung der amar iranischen Streitkräste aus Deut?L,lano. Die hiesigen Politiker erwarten, daß das Vorgeben der alliierten Heere den Beschluß der Regierung beschlou- uigen wird.

Die Heimfahrt Dr. Simons'.

Dz. EILerscld. 9. März. (Drchlbericht.) 3£ui der Rückkehr vrn Lrrn» tjo-n traf Minister Dr, Su»-n-> heule uormiitLg mit fcem S-nderzuge auj bcm Buhnhof Elberfeld, der -rsteriLtalion im unbesetzten DentfchlLnd, tm, uio ein längerer Aufenthalt stuttsaud. Eine unüb^rfchbare Wen,cher>me»ge hatte sich auf dem Lürhnhafc zum Empfange eingefunven. Als Vertreter d'-r Ctadt begrüfjte der itzbsrbülgcrmeister den Minister in seiner Kcimatjtadt Eibcrseld. Ter Mimsler dankte, stchilich bewegt, und richtete ciintze auf­munternde Warte an die M«»ge, ruovci er bernrrkte, die Delegation habe i» London getan, was nur möglich gewesen sei, um die Gegner von weiteren Mnsinahnien gegen die Heimat abzuhaUea. Es fci aber unmög­lich gewesen, mehr zu versprechen, als Deutschland zu halten gegattet wäre. Das Vaterland würde aber alles llberstehen, wenn alle deutschen Kreise zusammenständen. A!» der Sonderzug die Halle verlieb, sang die ffieugc mit entbiöjjtem Haupte: ,,2ch Hab' mich ergeben mit Herz und mit Ha»»"»

Die Londoner Rede Dr. Srrnons'.

Dz. London. 8. März. Dr. Simons schloß seine Rede bei der SckluMtzuas der Konferenz mit folgenden Worten:

Wie man auch die Schuldfrage entscheiden mas. es han­delt sich um eine semeinsume Rot. die nur durch gemermame Anstrengungen behoben werden kann. Glauben Sce Mlr. daß» Deutschland bereit ist. sich mehr wie die a«sere» anzu­strengen. Wir bitten die alliierten Mächte, uns kmocr zu hellen und einen Weg zu finden, wie wrr die geforderten Beträge an Sie zahlen können. Wir glauben, dah oie Metho­den. nach denen wir unseren Zablungsverollmotungen nam- kvmmen könnten, für iedcs der beteiligten Lander befonvers geprüft werden sollte. Wahrscheinlich werden wir in dem Verhältnis von Barzahlung und Sach- und Arbeitslelstun- gcn einen anderen Weg gegenüber Frankreich als gegenüber England, anders gegenüber Belgien als gegenüber Italien einschlagen müssen. Wir werden auch zu »rufen haben, wie­weit die Forderungen, die andere am Friedensverirag nicht- beteiligte Mächte an uns stellen können, bei unserer Verein­barung mit den Alliierten zu berücksichtigen sind. Alle diese Fragen bedürfen aber, um in einer praktisch anwendbaren Weile gelöst zu werden, der technischen Durcharbeitung durch beiderseits zu bestimmende Erverten. Lassen Cie mich hoffen, daß es durch die gemeinsame Arbeit dieser Kenner des euro­päischen Wirtsckrattslebens gelingen wird, einen Ausweg ans dem Labarintb schwerster wirtschaftlicher Nöte zu finden, ia bic wir alle gemeinsam verstrickt sind.

Der Neichsarbeitsminifter in Köln.

Dz. Kol«, 9. März. (Drahtbericht.) Am 8. Mürz war der Reichsarbeitsminister Dr. Braun im Auftrag der Reichsregieruug in Köln, um in einem kleinen Kresse von Vertretern der Behörden. Angehörigen volitsschcr Parteien und wirtschaftlickisr Fnteressenverbände die LULenblüllicho £aa4 Las. Äjsijt&.ifca üie sie t üi exikuu.