Einzelbild herunterladen
 

Verlag Langgaste 81

E§ag2latthLus".

SchsIter-HaNe geSffnet von 8 Uhr morgens bis 6 Uhr abend». P-st,che««»t-- Frankfurt a. M. Sir. 71«.

Wöchentlich^

8 tl)t cmen ” niprud) auf Lieferung bes Blatlrs -der Erstattung des mtwr-chendm Tn^eN.v

verliner Abteilung des Wiesbaden« Tagblatts: Berlin

12 Ausgaben.

Fernruf:

«LaMatth-us- Nr. KgAI-sz.

B«n I Uhr morgens bis 6 Uhr abend,, anher Ssnntar» Postscheckkonto: Frankfurt M. Nr. 7(05.

vnzel«enhret,e: örtliche Anzeigen Mk. I.LS. auswZrtige Anzeigen Mk.1,80, Sttliche Reklamen Mi. ,

auswärtig« Reklamen M!. 7, für die einlpa tig» Kolonelzeile oder deren Raum. — Bei wiedcr- hoiter Aufnahme »nuerändcrter Anzeigen entwrechender Nachlah. — Schiuh der Anzeigen- i All nahm« für beide Ausgaben 10 Uhr vormittags. — Für die Aufnahme von Anzeigen an noigeichriebenen Tagen und Plätzen wir» keine Gewähr übernommen.

Freitag, 18. Februar 1921.

% :: 4^^n SiSE3!araB!|nQR

Die deutschen Gegenvorschläge.

... ™ z - ®f r ^ n » 18. Febr. Den Morgenblättern zufolge pursten die deutschen Gegenvorschläge für die Londoner ^Merenz von den Sachverständigen voraus­sichtlich anfangs der nächsten Woche fertiggestellt sein Wre es in den Blättern heißt, sei in Aussicht genommen die Gegenvorschläge zum Gegenstand einer B e- s p r e ch u n g zwischen der Reichsregierung und chsLagsfraktionen sowie Vertretern ” C5 *?. c schswirtschaftsrates zu machen. Erst nach dieser Besprechung werde die endgültige Faffung der Gegenvorschläge erfolgen.

Die deutschen Vertreter in London.'

Br. Berlin, 18. Febr. (Eig. Drahtbericht.) Zn politischen Kreisen erwartet man, daß bei der heute nachmittag zusammentretenden Sitzung des engeren Ausschusses zur Vorbereitung der deutschen Repara- tionsvorschläge auch die Frage zur Besprechung kommen wird, welche Vertreter für Deutschland nach London geschickt werden. Es ist möglich, daß dann in der morgigen Sitzung des weiteren Ausschusses schon die Namen der betreffenden Persönlichkeiten mitgeteilt werden. Alle bis dahin in der Presse aufgetauchten Namensnennungen sind nur Kombinationen. Fest steht allein, daß Dr. Simons die Delegation selbst führen wird und daß unter den Teilnehmern sich sicherlich auch Staatssekretär Bergmann befinden wird. Als ziemlich sicher gelten die weiteren Mitglieder St i n n e s, Melchior, v. Etaudt, weniger wahrscheinlich ist die Teilnahme des Professors Bronn, dagegen ist es nicht unwahrscheinlich, daß auch ein Vertreter der Reichswehr und der deutschen Marine an der Reise nach London teilnehmen werden.

*

mz. Rom, 18. Febr. Wie die Blätter melden, wird Italien auf der Londoner Konferenz durch den Minister des Äußern Grafen Sforza, den Schatz,niuister Meda und den italienischen Botschafter in London, de Martina, vertreten sein. ,

Der sanfte Druck.

rar:. Paris, 18. Febr. sDrahtbericht.) Marcel Hutin schreibt heute vormittag im „Echo de Paris", daß gestern anläßlich der bei dem Ministerpräsidenren B r i a n d abgehaltenen Militärkonferenz, an welcher die Maxschälle F o ch und' P 4 1 a i n sowie die Generale Buat und Weng and t teilnahmen, sestgestellt wurde, daß die verbreiteten Gerüchte, die Desatzungs­armeen am Rhein seien in den Wachsamkeitszustand versetzt worden und die beiden Zahresklasten 1918 und 1919 würden provisorisch unter den Waffen gehalten, auf keiner Grundlage beruhen. Trotzdem glaubt der Reporter, daß man über die Möglichkeit gesprochen habe, den Deutschen zu beweisen, welcher Gefahr sie sich aus- setzen, wenn sie sich weigern sollten, in Verhandlungen auf der Grundlage des Pariser Abkommens einzutretsn. Zm Falle Amerika feine Besetzung im Rheiland aufgeben sollte, seien schon alle Dis­positionen getroffen worden, um die französische Besatzung dorthin auszudehnen.

Ein Manifest der englischen Arbeiter gegen die Pariser Beschlüsse.

mz. London, 18. Febr. sDrahtbericht.) Der Parla­mentsausschuß des Gewerkfchaftskongresies und der Voll­zugsausschuß der Arbeiterpartei veröffentlichen ein gemeinsames Manifest, in dem zugleich mit der Er­klärung. daß die von Deutschland geforderte Entschäoi- gung nicht gezahlt werden könne, auf eine noch­malige Erwägung des Betrages der deutschen Entschädigung im Interesse der Arbeiter des Zn- und Auslandes gedrungen wird, Das Manifest erklärt, die Bedingungen des Friodsnsvertrages feien die Haupt­ursache der augenblicklichen Erwerbslosigkeit, da sie die wirtschaftliche Erholung der ruinierten Län­der und Völker und die Wiederherstellung ihrer Kauf­kraft verändern. Der von Deutschland geforderte riesige Tribut werde die Fähigkeit des deutschen Volkes, englische Waren zu verbrauchen, noch weiter vermindern. Die Entschädigung könne nur in der Form der Ausfuhr bezahlt werden, während Deutschland 42 Jahre lang nur unbedingt notwendige Lebensbedürfniffe im Aus­lande kaufen dürfe. Dies bedeute, daß der englische Markt in Deutschland nicht wieder hergestellt werden könne, was zu einer Fortdauer der Erwerbslosigkeit führe. Der Verlust des Vorkriegshandels mit Deutsch­land und Österreich genüge allein schon, um die augen­blickliche Situation in England zu erklären. Das Manifest erklärt, Deutschland könne und wolle die tat­sächlich angerichteten Zerstörungen wieder gutmachen. Zum Schluß fordert das Manifest nicht nur eine neue Erwägung der Entschädigungsforderungen, sondern auch eine Änderung des gesamten Verhaltens der Alliierten aeaen Zentraleuropa und England

Abend-Ausgabe-

Dr. S-mons' Karlsruher Rede.

n «, fr Z; 17. Febr. Nach dem nunmehr vorliegenden

rJV* 1 * e .tt !ert rührte Reichsminister Dr. Simons I>>!.n,su?etten Karlsruher Rede ». a. noch aus: Die Fran- ück ungeheure Ziffern während des Krieges tJn 1 ^nb ^.tauscht, daß Sie noch von der Hand in ihn»» leöcn nruSien. Sie erwarten, daß Deutschland Hilfe leistet. Sie greisen dabei weit über fl«* 5 ' F as Deutschland innerhalb der Grenzen seiner MGn kann. Allerdings ist auch in ihren. Forderungen

i- " ck g a n g zu bemerken. Ursprünglich forderten

aLr’tn aIs }2 9 Milliarden Eoldmark. Sie schraubten u 0BIte lbre Forderungen zurück und sind eist ollerdin^ LM" die Boulogner Beschlüsse zurückgegangen. fcic N'cht ohne andererseits ihre -tanze Hoffnung auf

m °,8« b e n »u setzen. Sie werden in beiden ,® te Rechnung ohne den Wirt gemacht haben: denn l*’. nen n'-ckit gelingen, von uns diesen Wechsel aus die N ^Ä>EN. Es wird in London unsere Aufgabe h&A e i/.L r * «e »uw -New Di-.L0iung.karm nur

"Niere Dorimiage rur me bur’iffüh^v 01 ?^f? r cüS muffen innerlich durchdacht und praktisch l e ! n > <=t£ Mögen aber so durchdacht und durch- mni'M 5 pullen, ich sehe der Londoner Kon- ^trotzdem mit wenig Ovtimismus entgegen, tiamrt »Miellen. Die Summen von Paris sind se­ichen $ ure Unvereinbarung des gegneri-

r unktesdargelegt. Kommen wir jetzt mit Vor- rebo^ioei ,,uurd letzt gegen unsere Vorschläge genau so fnhJn 0e0cn tl . t Pariser Beschlüsse rebelliert

9onh n n 03 Ä" unglücklicher V o r k l a n g für Londnnoi-"'so„? 3 ..ö^ f?9a £ durchaus wahrscheinlich, daß die Äe« m $$ nfe & n * ,n ; den ersten Versuchen kein Ergebnis wird. Was wird aber dann geschehen? Zunächst ffino ^n-.nx^Eand so sein wie vor der Pariser Konferenz.

, lrt ^scheitert. Also gelten die Be- „'.^nnnen . des Vertrages von Versailles weiter. Man erhm^neiÄo M' 9 J- Mal 1921 die Summe der Schadens- - ru «1 er Gegner Mitteilen und eine Entscheidung Ü £ l>en. in welcher. Art dr« Bezahlung zu erfolgen habe. Die ok.E^Ä^1rÄ""?Elon muß dann von Zeit zu Zeit prüfen. P»« 0 Deutschland möglich ist. die Zahlungen zu leisten. Die .^cvaratlonskommlssion Hat ja bereits 40 Milliarden Gold- > „ in *. a J5.10. isebruar 1919 bei Abschluß des Fris- konnte» aber damit nichts anfangen. 40 ??Earden sollen auf Wunsch der Reparations- < demnächst, ausgegeben werden. Es ergibt sich, Ulan sich über diese Bons ein ganz falsches Bild gemacht M!-^Man hat in Frankreich eine Finanzaktion damit an­bahnen wollen. Das ist aber unmöglich: denn zu viel Be- tz^susuungen stehen dem entgegen. Keine Finanzmacht der kann auf diese Bons. Geld geben. Sie sind keine ge- utzZknden Unterlagen für eine Finanzaktion. Man kann sie Llwt bankmaßig erwerben. Es hieße eine Katastrophe n- Politik treiben, wenn wir die Pariser Beschlüsse in London anerkennen wurden: denn wir konnten sie nur anerkennen, indem wir dort bestimmt mit unserem Konkurs rechnen müssen, oder wir müssen darauf hoffen, daß über kurz oder lang ein Einsturz und. eine Umwandlung der politischen Ordnung in Europa einsetzen würde. Es ist nicht unsere Ausgabe, aus eine von beiden Lösungen vorzubereiten. Wir brauchen R u h e u n d Verständnis für unsere Lage. Wir brauchen nicht «rlt einen neuen Krieg, denn wir haben ^ Mt aenug geovfert. Unser Weg kann uns nur durch Ruhe und sachliche Arbeit dahin bringen, daß wir den Ansprüchen der Alliierten aererfit werden können. Aus diesem Wege liegt, aber die Ablehnung der Pariser Beschlüsse. Wollen wir mn geben, so müssen wir uns klar über die Folgen sein und fenbalten an dem, was wir einmal als richtig aner- kannt haben. Unbedingt nötig ist es. daß über alle Sorgen und über alle Drohungen die Einheit des Reiches gewahrt bleibt. Die Pariser Beschlüsse werden in ihrer Konseauen, zur Vernichtung der Volkseinheit führen. Sie laufen auf eine dauernde Zurückbez-rhlung alles dessen hin­aus. was wir in gemeinsamer Arbeit errungen haben. Hader. Streit und Miggunst werden übermächtig. Die Reichsein- heit wird zerstört werden, wenn man die Pariser Beschlüsse annimmt. Nimmt man ste nicht an. so kommen die Sanktio­nen. Sie laufen auf ein Attentat der deutschen Einheit hinaus. Jedes Bestreben, das dahingeht. Deutschlands Stamme voneinander »» reißen, ist ein Attentat auf die Versagung. Ich habe hier bei meiner Reise das Gefühl ge­habt. dag dieies Attentat auf einmütigen Widerstand der deutschen Bevölkerung stoßen wird. Je mehr man auf der Neichsemheit herumhämmert, desto fester wird man sie schmieden. Lauen Sie mich nach London gehen mit dem Gefühl, dag diese Einheit durch nichts zerstört werden kann: dann werden Sie mir die Kraft und den Mut geben, das­jenige ..Nein zu sagen, das mir mein Gewissen und das Reich vorschreibt. Ich danke Ihnen für das Vertrauen, das Lie mrr geschenkt haben, und hoffe. Ihre Gefühle wahr zu machen und zu erfüllen.

Die Schadenersatzforderungen der Entente.

.. . Berlin. 18. Febr. Von der Revarationskommission sind der deutschen Regierung in den lebten Tagen Schadens- bereSnunoen des. größten Teils der Entcnt^tarten gemäß Art. 203 des Friedensvertrages zur Äußerung übersandt worden. Der Rest der Berechnungen ist für die nächsten Tage angekundigt. Auf Grund dieser Berechnungen beab- stchtigt d,e Revarationskommission gemäß dem genannt • Artikel d,e Gesamtsumme der zu vertretenden Schäden fest- zilsetzen. Sie hat der deutschen Regierung für die Anße-,-^ dazu aber so kurze Fristen gestellt, die bei dem Umfang des Materials und dem Fehlen ausreichender Unterlag m unmöglich eingeyalten werden können. Der Revn- ratlonskommlßion wurde eine entsprechende Erklärung ab­gegeben. Uber die Hohe und den Inhalt der Schadensberech­nung wird Näheres bekannt gegeben werden, sobald die Sichtung des Materials eine Übersicht gestattet.

- . Berlin. 17. Febr. Bukarester Zeitungen zu-

wlge hat Rumänien durch seinen Vertreter bei der Revaratlonrkommlssion in Paris Entschädigungsansprüche von libtt 31 MillrardenDold-Lei angemeldet.

Nr. 82. ♦ 69. Jahrgang.

j Die Eritrvaffnrrrrgsdebatteiin bayerischen Landtag.

mz München. 18. Febr. In der gestrigen Nachmittags- ützung des Landtags kamen in Anwesenheit der geiamlen Klaatsregierung die beiden Jntervellationen der a!,edrheltsso;;aldemokraten und der Unabhängigen Sozial­demokraten über die Haltung der bayerischen Regierung zum Parner Dittat zur Besprechung. MinistervräsÜient v. Kahr rennzeichnete in Beantwortung der Jntervellationen den L.tandvunkt der Regierung und der Koalitionsvarteien da- wn. daß die Erfüllung der Pariser Forderungen die voll- wndige Versklavung des deutschen Volkes, insbesondere der Arbeiterschaft, auf zwei Generationen hinaus bedeuten wurde. Das ganze deutsche Volk in allen seinen Teilen sei !>M darin einig, daß diese Vorschläge unannehmbar leien. In der Entwafsnungsfrage — tagte der Redner — wußte der bayerische Ministerpräsident bei den Berliner Verhandlungen über die bayerische Einwohnerwehr an dem leither eingenommenen Standpunkt festhalten. Die Ein- wl'ynerwehr werde von selbst verschwinden bei genügender Erstarkung des Staates. Die Ümsturzbewegung der staats- feindlichcn Elemente dauere unvermindert fort. Zu diesen Gefahren im Innern komme die Gefahr von außen. Die oilerreichischen Länder stünden unmittelbar vor dem schwersten. Die Gefahren, die Bayern von außerhalb seiner Gienzen drohten, drohten anderen Ländern kaum in gleichem draße. Angesschts dieser Lage sei die Einwohnerwehr nach wie vor eine staatliche Lebensnotwendigkeit. Wenn di« bayenicke Staatsregierung und die Koalitionsparteien im Gefühl dieser ungeheuren Verantwortung zu dem Ergebnis gekommen seien, es müsse an dem bisherigen Standpunkt Gstgehauen werden, so sei es niemandem, der auf politiiche Wohlanftandlgkeit Anspruch mache, gestattet, in diesem Ent­schluß etwas anderes als» eben dieses Verantwortungsgefühl zu erblicken, Mit Nachgiebigkeit dienten wir weder uns noch den Siegern. Das gilt — sagte der Redner — nach unserer Auffassung auch von dem Diktat der Entwaffnung und der Auflösung der Einwohnerwehr. Wir haben es für unsere heilige Pflicht erachtet, diesen unseren Standpunkt auch der Reichsregierung mit allem Nachdruck nabezudringen. Sollte me Reichsregierung zu der Anschauung gelangen, sich diesem Standpunkt nicht anschließen zu können, so müßte sie iur alle Maßnahmen auch ausschließlich die Verantwortung nach reder Richtung hin tragen.

Aba. Stang (Bayer. Not.) gab für die Koaliiions- Parteien eure gemeinsame Erklärung ab. nach der die Koali- tionsoarteien die Stellungnahme der Regierung zu den aus

Variier Forderungen stch ergebenden politischen und wirtschaftlichen Fragen billigen.,.—„Abg. N e u m a nn (ll. 8.)

tu bxefer >ychrck?alsstunde auch Bryern die Pflicht.habe, stch hinter die Reichsregierung zu stellen. — Nach einer kurzen Rede des kommunistischen Abgeordneten, A.e n d e r l.. der mit dem Rufe schloß: ..Proletarier aller Lander, vereinigt euch! ergriff Ministerpräsident v. Kahr nochmals das Wort. Er erklärte, die bayerische Regierunz werde, alles tun. um d,eLondoner Verhandlungen zu fördern. Die Einheit des Volkes ,oll und darf von uns nicht gefährdet werden:, ste. soll die Grundlage und die Richtschnur auch für unser kumtiges HaiKeln sein. Ich schließe mit dem Rufe: Deutsche aller Lander-, vereinigte» ch>"

Ausscheiden des amerikanischen Vertreters «n« »er Reparationskommission.

mz. Paris, 18. Febr. Havas meldet: In Pariser amerikanischen Kreisen ist das Gerücht verbreitet, daß die Regrerung der Vereinigten Staaten ihrem Vertreter bei der Reparationskommiffion, Boydon, Weisung erteilt habe, nicht mehr an deren Sitzungen teilzu­nehmen. Dieses Gerücht scheint sich zu bestätigen Der Grund für diese Haltung soll der Wunsch der gegen­wärtigen Regierung der Vereinigten Staaten sein, der am 4. März ihr Amt antretenden neuen Regie- r u n g v ö l l i g f r e i e H a n d zu lasten bezüglich des Versailler Vertrages und seiner Durchführung. Übri­gens hatte Amerika in der gleichen Absicht schon vor mehreren Wochen es aufgegeben, sich bei der Botschafter- konserenz vertreten zu lassen, indem es rnitteilte, daß cs andere Maßnahmen derselben Art treffen würde Seitdem nahm der offizielle Vertreter der Vereinigten Staaten bei der Reparationskommistion nur noch halb oniziell an deren Sitzungen teil, d. h. ohne sich an den Abstimmungen zu beteiligen. Die Havas-Note meint Sie nunmehrige Entscheidung sei also nichts weiter a!s die Festlegung der vorher geschaffenen Lage.

Beschlüste des Botschafterrsts.

Febr. (Havas.) Der Bot- sihafterrat hielt heute unter dem Vorsitz Zules Kam- bons eine Sitzung ab. der auch Marschall Foch bei­wohnte. Der Rat beschloß, daß die französischen Ser- Ea.taro gegen Ende dieses Monats räumen Eliten. Sodann uberwies der Botschafterrat dem Sachverstaiübigenausschuß zwecks Berichterstattung die technischen Vorschläge, die ihm von dem Ausschuß für die Verteilung des rollenden Materials des ehemaligen österreichischen Kaiserreichs übermittelt wurden. ö

Der rumänische Gesandte beim Reichspräsidenten.

«a? '^fai^ten^' Kemstä nttn * W a n o” 1 Jur nähme des Beglaubigungsschreibens empfangen»