Einzelbild herunterladen
 

®«rf«g Lmiggass» 21 .XogfeUttfera,*.

Ocholter.HaNe «eBffnei non 8 Uhr morgen* M* 6 Uhr abtwbfc grenffun «. 1». Shr. 74«.

WöchentNch

S«je«*ittM|t; I'ur(J) dm Verla, bejoorn: 5J!f. 3.8« m»n«m<b, BH. I'. t» aurMtttttt*. Ohne Itoglobn durch die P»„ bezogen: Mk 4.7» monatlich BK, UM rnenteUSbetich otzn, befttli. ael6. - !8e,u,»deIteNun,en nehmen an: »er «erlog, die ilu»,,delt,llen, kte Triger und «Ke PaftanitaUen, — In Füllen HSHerer Gewalt. Beir>-d»ftSmngen »der Grreik» baden die 8e «'«de» keine» «Nlpruch aus Liekerun« de, Blatte» Ode, drttattung de, mtl»r«chendm tnifelt».

12 Ausgaben.

Jfenrmf:

^r-sdlatthau," «r, ««50-53.

• IHr morgen, dt» 8 Hbr oben», äuget TonnkergG v»Mche«»nk»: Frankfurt ». Bl. Nr, 74#S.

«m,®artiae Neklamen «k, 7 - ftr die ernlpa tkae KaloneUeile oder deren Raum, - Be, »teder- tzolier Üuknadme un,»e«n»er»«e An»el,en mtlvrechender Nachlaß, - Schluß der «n,eigen- »nnolime fit »eide 5l»,,»»« M Uhr uormut««*. - Für die «ufnadme aan Anzeigen au

Innadme ftr beide AueZuden «orgelchnebmm T,,en und chllige» «tr» keine Gewähr abemommen.

Cerlinci Abteilung d«» 33it»babeim Sagt!«*«; Berlin NW. 40, Fürst Si*mv<?tra|« 2. Fernjpttcherr limi H.ns« 1371-1373.

Donnerstag, 16. Dezember 1920.

Morgen-Ausgabe.

Nr. 587. ♦ 68. Jahrgang.

Ter irische Brand.

Cork, die drittgrößte Stadt Irlands, ist im Kampfe der Sinnfeiner mit den englischen Polizeltruxpen eine Ruine geworden. 1S31 noch ein Gemeinwesen von 107 000 Einwohnern, hatte Cork nach der letzten Volks­zählung nur noch 70 000 Seelen. Heute kann man von einer Stadt Cork nicht mehr sprechen. Sie ist zerstört und wird wohl kaum wieder aufgebaut werden. Wird doch allein der Brandschaden aus 7 Millionen Pfund (140 Millionen Eoldmark) geschätzt.

Welche Wirkung wird dieses neue große Unglück auf die politische Lage Irlands üben? Der National-' kongreß der irischen Sinnfeiner in Dublin hat ein­stimmig beschlossen, die von der britischen Regierung ge­forderte Waffenabgabe zu verweigern und mit den schärfsten Repressalien gegen englische Staatsangehörige in Irland zu erwidern. Aber es scheint, daß Lloyd George immer noch hofft, seine „Versöhnungspolitik" durchzusetzen. Sie besteht darin, die gegenwärtige Homerule-Vorlage im Sinne der gemäßigteren Natio­nalisten zu verändern und eine „irische Konferenz" dazu Stellung nehmen zu lassen.

Tatsächlich hat das britische Oberhaus zur selben Stunde, da die Stadt Cork in Flammen aufging, eine Schlußberatung des Homerule-Kefetzes vorgenommen, in der d>e Bildung einer Zweiten Kammer für die beiden irischen Parlamente und eine Abänderung in der Zusammensetzung des Rotes von Irland beschlossen wurde. Dieses Homerule ist etwas ganz anderes wie dasjenige, das 1914 von den irischen Nationalisten, da­mals den Vertretern von drei Vierteln des irischen Volkes, angenommen wurde. Das Gesetz kam nicht in Anwendung.-weil der Krieg ausbrach. England konnte sich nicht aleichzeitig mit Deutschland und Ulster aus­einandersetzen.

Nach dem Kriege sollte das Homerule-Eefetz Asguitbs automatisch in Kraft treten. Aber inzwischen veränderte sich die Stimmung in Irland vollkommen. Es kam zu dem aussichtslosen verzweifelten Dubliner Aufstand der irischen Extremisten zu Ostern 1916. Er war wesentlich das Werk heroisch gestimmter Freiheitskämpfer, die lieber sterben als die Abhängigkeit von England tragen wollten. Diese Art Menschen sind ist Irland weniger selten als in irgend einem anderen Lande der Welt. Seinem später gegebenen Versprechen gemäß brachte Llovd George nach Kriegsende eine neue Homerule- Vorlage ein. Der scharfe Gegensatz zwischen dem kleineren protestantischen Ulster und dem katholischen Irland sollte durch die Schaffung von zwei Parlamen­ten, je eins für jeden dieser bisher unversöhnlich n Landesteile, gemildert und zugleich durch ein gemein­sames, sozusagen drittes Parlament überbrückt werden. Durch freiwilligen Entschluß sollten dann später die bei­den anderen Parlamente in dem Derbindungspa cla- nent aufgcben, Irland sollte eine sehr weitgehende Vermaltungssreiheit bekommen, eine beschränkte Steuer­hoheit, außerdem zu den Reichskosten Beiträge zahlen. Aber 1918 hat auch die überwiegende Mehrzahl der irischen Abaeordneten erklärt, nicht mehr in den Sitzun­gen des Unterhauses erscheinen zu wollen. Cinnfein, ursprünglich eine reine Intellektuellengruppe, hatte sein Haupt erhoben, begann essen das Land zu araani- lieren, als fei Irland eine Republik, versuchte einen offiziellen Abgeordneten nach Paris zur Frisdens- k>'nf»renz zu senden und agitierte in Amerika für eine Anloibe,

Noch nach dem Osteranfstand war es möglich gewesen, unter dem V"rsitze des Sir Horace Plunkett in Irland eins „irische Konvention" zusammenzuberuf-n. die über eine irische Verfassung im Namen des britischen Reiches beriet, den größten Teil des damaligen Irlands wirk­lich zu vertreten schien und zu einem Ergebnis kam, 4-ber dieser gemeinsame Vorschlag konnte nicht gleich in Taten umgesetzt werden, und die radikale Strömung ging Wer ihn hinweg. Kein engeres Homerule konnte di- Srtömung mehr bändigen. Alle Dersöbnungspolit k wurde verschlungen durch das immer weiter um sich greifende Kampffieber für das unabhängige Irland, die Republik, Irland genügt beute weder die Regelung von 1914. noch die von 1918 noch die revidierte von 1920, noch würde es Grens Vorschlag befriedigen, der lbm „völlige Freiheit" geben will, nur nicht in mili­tärischen und auswärtigen Anoelegenbeiten! In den Dokumenten, die sich bei dem freiwillig verhungert",, Bürgermeister von Cork. Mac Swiney, fanden,' heißt es u. a,:

„Wir werden uns selbst furchtlos, kalt und unbeug­sam erweisen, um unser großes Ziel, die Errichtung der Unabhängigkeit und Integrität unseres Landes, zu erreichen . . . Angesicht gegen Angesicht mit den Feinden muffen wir eine klare Haltung einnehmen. Wir sehen in ihrer Herrschaft das inkarnierte Böse.

Es kann ebenso wenig die Rede von Verhandlungen mir ihnen sein, wie von Frieden mit den Mächten der Hölle. Das ist unser klarer Beschluß. Wir bitten nicht um Gnade und wir gehen auf kein Kompromiß ein."

Trotzdem besteht wohl kein Zweifel, daß der Terror der Sinnfeiner mit dem Kops gegen eine Wand anrennt. Die Wond wird heute nicht nachgeben, so wenig wie in früheren Jahrhunderten. Die ganze Geschichte Irlands se>t dem Jahre 1541, in dem sich Heinrich VII. zum König von Irland machte, ist eine einzige Kette von irischen Empörungen. Städte und Dörfer muffen wie­der in Flammen aufgehen, bis Irland „befriedet' ist und das endgültige Homerule seine Herrschaft antreten kann.

Die VLlkerbundstagunF in Genf.

W.T.-B. Genf. 14. Dez, In ihrer heutigen Vormittags­sitzung behandelte die V-llkerbundsversammtung die Ab- r'ü st u n gs f r a g e auf der Grundlage der Annahme der Zugeständnisse der Kommission. Branting (Schweden) betonte, daß die Völkerbundsveriammlung auf dieiem Gebiet io rckch wie möglich vbsitive Arbeit leisten muhe, wenn ne das Vertrauen der Maßen nicht verlieren wolle. In der Aussprache erklärte Barnes (England) iem« Überein­stimmung mit den Ansführungen des schwedischen Tele- gierten Branting — Bourgeois wandte sich gegen den in der Kommission von norwegischer Seite emgeorachten und angenonimenen Vorschlag über die Beschränkung der Rüstungsausgaben für 1921. Dieter Vorschlag sei unmög­lich, Bourgeois beantragte Abänderung des Vorschlags der Kommission, welchem Vorschlag der holländische Delegierte widersprach. Er ging von der Ansicht aus. das der nor­wegische Vorschlag durchaus als Grundlage dienen könne für oen Beginn einer wirklichen Abrüstung. , ... ,,

In der nachmittags fortgesetzten Aussprache über die Abrüstungssnge betonte der norwegi cke Delegierte L a n g e. keß die Militärbudgets der verschiedenen Staaten sehr rvobl als Grundlage dienen kannten für diese Frage m dem Sinne, daß diese Budgets stabil blieben und die militäri­schen Ausgabe» nirgends erhöht werden dürften. Ter eng­lische Vertreter erklärte, er teile den Standpunkt Bour­geois' nicht, daß Beschränkungen der Etats in verschiedensn Staaten praktisch schwer durchzufübren seien.

Ranien machte Mitteilungen über den Rucktrans- v o r t der noch vorhandenen Kriegsgefangene n. Er gab bekannt, das; zwischen der bulgarischen und der griechi­schen Regierung eine Einigung erzielt worden lei über den Rücktransport der letzten Kriegsgefangenen und dag Bul­garien außerdem die noch in Bulgarien zurückgebliebenen griechischen Kinder in ihre beimal »ulücksende.

Rücktritt Tittonis.

mz. Rom. 15. Dez. Um seinen Verpflichtungen als Senatsvräsident Nachkommen zu können, sei T i t t o n i von icinem Amt als italienischer Delegierter beim Völkerbunds- tal zurllckgetreten. Der ehemalige italienische Botschafter in London Imveriali. ist an ieine Stelle getreten. Tittoni wird als Vertreter Italiens bei der Volkerbundsoeriamm- lung, weiter tätig sein.

Frankreich und das Wiedergutmachungsproblem.

\V. T'.-B. Paris, 15. Dez (Drahtbericht.) Der „Petit Parisien" jagt in einem offiziösen Artikel über die Brüsseler Sachverständigenkonferenz: Sie eröffnen sie für Frankreich unter guten Bedingungen, denn Frankre ch werde vertreten sein durch kluge Mä n n e r. Eine endgültige Lösung in der Wiedergut- machungsirage werde die Konferenz aber Nicht brin­gen, denn die letzten Entscheidungen lägen in der Hand der W edergutmachungskommission. Besonders in der Frage über die Höhe der deutschen Schuld habe man sich ins Gedächtnis rufen müffen, daß die An­wendung von Gewalt nicht genügen werde, um Deutschland zur Bezahlung zu zwingen. Die Schuld Deutschlands iei so groß, daß sie nur beglichen werden könne, wenn eine weitgehende industrielle Zusammenarbeit ermöglicht werde. Dieser Plan müsse in Briiffel in großen Zügen festgelegt werden. Das Blatt meint, das man sich wundern werde über da- Entgegenkommen Frankreichs, aber auch über keine Festigkeit. Es sei eine der perfidesten Legenden, daß Frankreich den Wiederaufbau der deutschen Industrie fürchte. Es machte die deutsche Industrie viel mehr nutzbar zugunsten seiner zerstörten Gebiete. Immer mehr werde man einsehen, daß es unrichtig war, auf die Bankrottserklärung der französischen Intelligenz zu spekulieren. ,

Ein englisch-französisches Übereinkommen über den Schiffsraum.

mz. Paris. 14. Dez, (Drabtberickt. havas.) Der Lon­doner Berichterstatter des ..Matin" berichtet, bah im Ver­laufe vckn Unterredungen, die in den letzten Tagen zwischen ten Vertretern Großbritanniens und dem manzöfsschen Unlerstaatssekretär für die Handelsmarine. Bignon. stattianden. vereinbart worden sei. dab bas Eigentum an dem restlichen Schiffsraum, der Frankreich bisher zur vor- übergeheinden Benutzung überwiesen worden war. end­gültig an Frankreich übergeben solle. Es handelt ü b um ungesäbr 4?,0 900 Tonnen. In der heute statninden- den letzten Sitzung wurde ein neues Übereinkommen unterzeichnet, welches in Vervollständigung des im April getroffenen Abkommens Frankreich di« letzte Rate von 100 000 Tonnen überweist, wodurch mau zu der obenge­nannten Zahl kommt

Der demokratische Parteitag.

Br. Nürnberg. 14. Dezember. ((Eia. Drabtber.)

Der letzte Tag der demokratischen Parteiverhandtungen galt den kulturellen Fragen. Dr. ö e u B (Berlin) subrte in glänzender Rede in das Problem demokratischer Staats- und Volksgemeinschaft ein mit einer uberlege"den Verteidigung des demokratisch - revublitnnischen Staals- w«:ens gegen den Vorwurf, die Weimarer Leriasiung fei ilrr die Festlegung einer von den westlichen Demorratien übernommenen rein formalen Demokratie. Er stellte dem­gegenüber fest, welchen hohen kulturellen und ethischen In­halt sie habe. — Der dann solgende Vortrag des Kieler Univerkilütsproseffors Vaumgarten über Demo­kratie und Kirche war ein warmer Appell zugumten gereisten Verständnisses für die Bedeutung der Religion im Volksleben und der Pflicht, die sich daraus bei kirchlichen Wahlen und zur finanz'ellen Fürsorge für die Kirche ergibt. 7)ie Kirche dürfe nickt eine Sammeistätte reaktionärer Geister werden, — In unmittelbarem Anschluß sprach der Nürnberger Schulrat und Reichstagsabgeordnete Weis zu den Aufgaben der Demokratie im Schulwesen, die bauvtsächlich bestehen in der Bekämpfung der Zersplitte­rung des Schulwesens, der Preisgabe des staatlichen Ein- llunes. der Verschärfung konfessioneller Zerklüftung und der «chwächun^ der Einheitlichkeit des deutschen Schulwesens, e^azu kommt natürlich die volle Umgestaltung der Lehrer­bildung. die keinen weiteren Aufschub duldet. Um dies« Grundgedanken gruppierte sich eine Fülle von historischen und grundsätzlichen Gedanken und Erfahrungen aus der Vraris. Beide Vorträge wurden mit lebhaftem Beifall ausgenommen und gaben zu einer gemeinsamen Aussvrache reichen Stoff. Es fehlte dabei freilich nicht an Widerspruch :m einzelnen, aber einmütig war der Parteitag darin, daß die Erörterung gerade dieser Kultursragen neben den voli- ti-chen und wirtschaftlichen die Hauptaufgabe der Deutschen demokratischen Partei sein soll, und daß zur Lösung dieser Aufgabe diese Referate am letzten Tag der Verhandlungen -ehr fördernd mitgewirkt haben. Die aus voller geistiger höbe stehende Debatte ging bis in die Nachmittagsstunden hinein. t

Schließlich wurde einstimmig folgende Resolution an­genommen:

Der Parteitag ist durchdrungen von der Aufgabe demo­kratischer Politik, die Werte der, Religion und des reli- giöien Gemeinschaftslebens im Volksleben tatkräftig zur Geltung zu bringen. Die Freibeit der religiösen über- zcuZung und Betätigung wollen wir ebenso gesichert wiuen wie die Freiheit der wissenschaftlichen Forschung und Lehre. Die Leitsätze zu Kirche und Schule werden dem Kultursausschuß mit dem Ausdruck der llberzeugpng llbeuwieien. daß die Eimultanichnle die Aufgabe einer einheitlichen, auf gemeinsamem deutschem Bildungsgut beruhenden Nalionalbildung am besten zu ersüllen vermag. Der Parteitag fordert, daß mit der Umgestaltung der Lehrerbildung unverzüglich begonnen wird.

Es wurden noch Entschließungen einstimmig ange­nommen. welche die freie Entwicklung der Volkshochschule kordern und die den Kulturausickuß der Partei beauf­tragen. praktiiche Vorschläge zu machen, aus welchem Wege der Rot der Studierenden entgegengearbeitet werden könne.

Dem Varteivorstand wurden die Anträge Frankfurt und Bremen Uber die Parteitaasorte mit der Bitte über­wiesen. auf die Tagesordnung des nächsten Parteitages auch die Frage des Mittelstandes zu fetzen und den Partei­tag nicht wieder im Dezember, sondern im .herbst abzuhalten.

Rach herzlichen Abl'ckiedsworten des Vertreters der Nürnberger Demokraten. Oberlandesgerichtsrat Morg. und des Parieitagsvorsitzenden Professor E e r I a n d wurde der Parteitag mit einem begeisterten hoch auf das deutsche Vaterland geschlossen.

Erleichterung des Verkehrs zwischen Deutschland und Italien.

mz, Berlin, 15. Dez. In den letzten Tagen fanden zwischen der deutschen Reichsregierung und Ver­tretern der italienischen Regierung in Berlin Verhandlungen statt mit dem Ziel, den Verkehr zwischen Deutschland und Italien, der sich bereits jetzt günstig entwickelt hat. möglichst zu erleichtern. Es handelt sich hauptsächlich um die Schaffung d i ret­ter T a r i k e, um die durch die jetzt noch erforderlichen mehrfachen Zwischenabfertigungen bedingten Schwierig­keiten und Verteuerungen zu beftitigen. Nach dem Ver­lauf der Verhandlungen darf angenommen werden, daß eine befriedigende Regelung der Frage er­reicht wird.

Der zweite Parteitag der Deutschnationalen Volkspartet.

Br. Königsberg. 15. Dez. (Eig. Drabtberickt.) Der zweite Parteitag der Deuticknationalen Volksvartei wurde unter Beteiligung von über 1000 Vertretern gestern >m großen Saale der Königsberger Stadtballe mit einer Er- öfknungsanivracke des Grafen W e st a r o - L i n d e n a u er­öffnet. in der der Redner dis Parole für den kommenden Wab'kampf ausgab. Er sckilderte die großen volitiscken und wirtsckaftlicken Probleme, die die Provinz Ostpreußen be- >ckäktigen. — Professor S ö tz s ch sprack über die deutsche Ostpolitit, Er streifte dabei auch die großen außer- und inneroolitiichen Fragen, di« zurzeit zur Erörterung stehen. - Frau Margarethe B ö b m stellte das soziale Programm in den Vordergrund ihres Referats.

König Konstantin auf dem Wege nach Griechenland, mz. Venedig. 15. Dez. (Drahtbericht.) König Konstantin ist in Begleitung der Königin-Mutter Olga der Prinzeffinnen und des Prinzen Paul mit Gefolge hier e i n g e t r o f f e n. Er wird sich morgen nach Athen einschlffen. 1