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Berliner Abteilung des Wiegba-ener TEgblätt»: Berlin XV. 40, Fürst »igmarckftratze 2. Fsrnsyrtcher: Amt S-msa 1371-1373.

Donnerstag» 9. Dezember 1920.

Morgen-Ausgabe.

Nr. 575. ♦ 68. Jahrgang.

Habsburgische Umtriebe.

Die Pariser Zeitschrift „Revue Universelle" hat vor einiger Zeit einen längeren Aufsatz über die Herrschaft und die Ideen Kaiser Karls I. von Österreich veröffent­licht. Der Name des Verfassers wurde zwar nicht ge­nannt, aber schon aus den einleitenden Sätzen des Direk­tors der Zeitschrift war mit ziemlicher Sicherheit zu schließen, daß der Verfasser im Umkreis von Prangins zu suchen war und daß der Aufsatz die persönlichen Ge­danken und Ansichten des Kaisers wiedergab. Andere vornehmlich schweizerische Zeitungen haben dann bald nachher, ohne daß ihnen widersprochen worden wäre, triumphierend der Welt verkündet: ipse fecit! Der

Autor, wenigstens des größten Teils des Artikels, sei Karl irf höchsteigener Person.

Vermutlich war der Revue-Aufsatz, der die Haltung dos Kaisers im Krieg zu rechtfertigen suchte, als eine sozusagen „großzügige" Reklame für die Wiederher­stellung der Donaumonarchie unter den Habsburgern gedacht gewesen. In — man kann es schon ruhig aus­sprechen — schamloser Weise wurde da auf Kosten der Wahrheit, auf Kosten der Völker der alten Monarchie und nicht zuletzt auch des deutschen Bundesgenossen der früherer Kaiser der Entente empfohlen. Der sei doch so unendlich treulos gegen den deutschen Waffcn- gefährten gewesen. Indes, der Zweck der Publikation ward offenbar nicht erzielt. Dafür stieg allenthalben in den „Nachfolgestaaten" der Widerwille gegen die -'wig lächelnde Perfidie des letzten Habsburgers. Zumal in Dcutfchösterreich. In dieser sonst weichen, beweglichen, eindruckswilligen Bevölkerung wuchs eine starre Ent­schlossenheit auf, eine Rückkehr des Kaisers mit allen Mitteln zu verhindern.

Aus der Bestürzung, die diese unbeabsichtigte Wir­kung des Aufsatzes hervorgerufen hatte, haben die Tra­banten des früheren Kaisers sich nur nach längerer Zeit erholen können. Erst bemühten sie sich, um den ange­richteten Schaden wieder gutzumachen, die Urheberschaft des Kaisers an dem Artikel aus Leibeskräften abzu­leugnen. Dann, als ein widriger Zufall ihnen die Süd­tiroler Frage in die Hände spielte, gingen sie zum Offensivstoß über. Man wird einräumen müssen, daß die deutsche Regierung sich hier in einem schweren Dilemma befindet. Sie muß bestrebt sein, ein restlos freundschaftliches Verhältnis zu Italien herzustellen. Und sie darf darüber doch nicht die Deutschen Südtirols und ihr tragisches Schicksal vergessen. Die reichsdeutsche Diplomatie hat, wenigstens mit ihren Worten, sich dieser Aufgabe nicht gewachsen gezeigt. Auf ein peinliches Mißverstehen — wir alle wissen es — sind in Tirol Er­bitterung und Beunruhigung gefolgt und diese Regun­gen einer entrüsteten Volksseele sollen nun Karl und seinen Mannen zum Besten dienen. Zwar ist an der geschichtlichen Tatsache gar nicht zu rütteln, daß das zu feinemDeutschtum in vorbildlicher Treue stehendeTirolcr Volk sein hartes Schicksal, durch die Brennergrenze in zwei Teile geteilt zu werden, keinem anderen als seinem früheren Kaiser Karl zu verdanken hat. Die schwarz- gelben Federn stülpen diesen Tatbestand einfach um: Deutschland habe an Südtirol überhaupt kein Jnteresie, heiße gut, was erst durch Karls schwarzen Verrat wurde und also sei eine Wiedervereinigung Nord- und Süd­tirols nur von den Habsburgern zu erwarten.

Dazu gesellt sich dann noch ein anderes, wenig sau­beres Manöver. Die vor einigen Wochen wieder be­lebte Wiener „Montagszsitung", hinter der das ganze Heerlager Kaiser Karls steht, veröffentlichte in einer ihrer letzten Nummern in sensationeller Aufmachung die angeblich „von vollkommen zuverlässiger Seite" stam­mende Nachricht: zwischen Deutschland und Italien sei ein Gebeimoertrag abgeschlossen worden, in dem sich Italien verpflichtet habe, die deutschen Interessen bei der Volksabstimmung in Oberschlesien zu unterstützen, wofür dann Deutschland die Brennergrenze „loyal" an­erkennen wolle. Aus diesem Geheimvertrag erkläre sich auch die Haltung der deutschen Regierung in der Südtiroler Frage, insbesondere wären darauf auch die ärgerlichen Äußerungen des deutschen Botschafters in Rom zurückzuführen. Wir sind dem trüben Eeraune nachgegangen und können getrost versichern: auch kein Wort daran ist wahr. Es handelt sich lediglich um die sinngemäße Anwendung eines alten Habsburgischen Hausmittels auf die veränderte Zeit. Die Habsburger haben ihre Herrschaft stets dadurch zu stützen gewußt, daß sie ihre Völker gegeneinander hetzten und verhetzten. Rack der gleichen Methode sollte nun das hartgeprüfts deutsche Volk Österreichs um seine Ruhe und seinen Glauben gebracht werden. Indes, die Zeiten haben sich geändert. Die deutschen Stämme Österreichs wurden zu oft getäuscht. Das Mittel aus der alten l. k. Hausapotheke wird nicht mehr verfangen.

Die Brüsseler Sachverständigenkonserenz.

v. Brüssel, 8. Dez. (Eig.. Drahtbericht.) Die.Konferenz Uber die Entschädigungsfrage soll ungesahr eine Wome dauern. Sie soll den finarziellen Zustand Deutschlands und «eine Leistungsfähigkeit prüfen, aber noch kerne Zahl für ore Entschädigung fcstsetzen. Die Sachverständlgentonferenz wr.d auf Ersuchen Deutschlands erst am 16. Dezember slatttrnden. Die deutsche Regierung bat den Aufschub damit begründet, daß der erste Abgesandte Bergmann, der aus dienstlichen Gründen noch bis zum 13. Dezember in Paris festgehalten wird, vor der Konferenz nach Berlin kommen muh, um dort seine Weisunsen in Empfang zu nehmen.

Die neue Zusammenkunft der alliierten Minister­präsidenten.

mz. Paris, 8. Dez. (Drahtbericht.) Nach einer Meldung der „Information" aus Rom werden die verbündeten Ministerpräsidenten nach Weihnachten er­neut zusammentreten E i o l i t t i wird an diesen Be­sprechungen teilnehmen.

Die Vernichtung des deutschen Kriegsmaterials.

D. Amsterdam. 8. Dez. '(Eig. Drabtbericht.) Aus Paris wird gemeldet' Nach offiziösen britischen Aufstellungen hat Deutschland bisher abgeliefert: 36 50V Geschütze, von denen 2 7 050 zerstört worden sind. 6100 Erabenmorfer. davon 5800 zerstört. 63100 Maschinengewehre, davon 48 300 zerstört.

2 524 900 Gewehre, davon 2 206 400 zerstört. 405 Millionen Patronen, davon 170 Millionen vernichtet. 32 Millionen Granaten, davon 17 Millionen vernichtet, In den letzten fünf Monaten sind im besonderen 11000 Geschütze vernichtet. Andererseits wurden 6000 Geschütze im Entstehungszustand zerstört. _

Die Wahlen im Danziger Parlament.

v. Danzig, 8. De«. (Eig. Drahtbericht.) Der Volkstag wählte den mehrheitssozialistischen Abgeordneten Julius Gehl zum zweiten Vizepräsidenten, da fein Fraktionsge- nosse. Amtsrichter Dr. Zint, aus dem Parlament ausgeschre­den ist. Cs folgte daun die Verpflichtung des gestern ge­wählten Senats. Ter Präsident des Volkstags. General- Superintendent Reinhardt, verpflichtete zunächst den Pras:- dontcm des Senats. Oberbürgermeister Sahn, und dieser nahm dann die Verpflichtung seines Stellvertreters uns der Senatsmitglieder vor.

Die Ausweisung Korfantys abgelehnt.

mz. Berlin, 8. Dez. Rach einer Meldung der „Täg­lichen Rundschau" will das „Genfer Journal" erfahren haben, daß der von den Deutschen gestellte Antrag auf Ausweisung Korfantys aus Oberschlesien ab ge­lehnt worden sei.

Aus dem Reichsrat.

mz. Berlin, 8. Dez. (Drahtbericht.) Der Reichsrat behandelte den Gesetzentwurf über das Abkommen zwi­schen dem Deutschen Reiche und der schweizerischen Eid­genossenschaft, betr. schweizerische Goldhypotheken in Deutschland und gewisse Arten von Frankenforderungen an deutsche Schuldner. Der Gesetzentwurf wurde ohne Erörterung einstimmig genehmigt. Reichsminister des Äußern Dr. Simons sagte: Die Reichsregierung

werde, soweit es im Rahmen der allgemeinen Ausfuhr­politik möglich sei, die Ausfuhr von Waren zur Be­gleichung der durch den Bezug von Lebensmitteln aus der Sckweiz entstandenen Frankenschulden der öffent­lichen Verbände und Gemeinden erleichtern.

Die Regierungsbildung in Sachsen.

W. T.-B. Berlin, 7. Dez. Bei den Beratungen über die Regierungsbildung in Sachsen erklärten,laut..B.T/ die Unabhängigen, daß sie mit drei Ministerien (Kul­tus. Arbeit und Finanzen) nicht zufriedongestcllt seren und unbedingt daraus bestehen mühten, daß das Innen­ministerium von einem ihrer Kandidaten besetzt werde. Diese Forderung rief lange, em^e Debatten hervor, weil die Mehrzahl der Mehrheitswzialisten mit ebensolcher Be­stimmtheit erklärte, auf das Innenminilfterium nicht verzich- ten zu können. Schließlich muhten die Mehrhertsfozraliften dem Druck der Unabhängigen nachgeben und ihnen das wrch- tige Innenministerium zubilligen. Es wurde von L i v i n s k i übernommen. Der Unabhängige Jacke! über­nimmt das Arbeitsmin'isterium. Finanz""nister wrrv „ der bisherige Arbeitsminister Held. Ter Minister Kuhn scheidet aus. Die übrigen Ministervosten, bleichen m den bisherigen Händen. Öb Buck Ministerpräsident bleibt, ut noch unbestimmt. __

Der Kongreß der Ausländsdeutschen.

mz. Hamburg. 8. Dez. (Drahtbericht.) Im weiteren Sitzungsverlauf des Kongresses für Ausländsdeutsche sprach Dr. Einborn. Präsidialmitglied des Bundes für Aus­ländsdeutsche, über Steuergesetzgebung . und Wiederausbau. Er brachte Beschwerden vor wegen der >n Betracht kommen­den Fragen und verlangte mehr Rücksicht auf die Ausländs­deutschen. Als letzter Redner nahm Oberlandesgerichtsrat Fehling (Hamburgs. Präsident des norddeutschen Hama- bundes. das Wort zu Ausführungen über Hamburg und das Auslanddeutschtum. Ec betonte die Bedeutung der Aus­ländsdeutschen als Pioniere im Ausland. Die Hamburger betrachteten den Schutz des Aiislandsdentschtums als Pflicht und nationale Aufgabe. Direktor Kühl berührte in feinem Schlußwort zusammenfassend die mit großem Beifall aufge- nommenen Referate und drückte die Hoftnung aus. der Kon- areb »erde dazu beitrasen. d<rs höbe , Ziel des Auslands- deutschtums zu erreichen, damit die Pioniere des deutschen Wesens wieder binauszieben könnten mit dem Bewußtsein, eine starke ötinwt hinter sich tu haben.

Die Völkerbundstagung in Genf.

W.T.-B. Genf. 7. Dez. In der heutigen Sitzung der Völkerbundsversammiung wurde die Aussprache über ore Streichung des Wortes ..ausschließlich m dem Absatz, dei.

der Versammlung das Jnterventionsrecht der aus-

ichließlichen Kompetenzen des Rates bestreitet, fortgesetzt.

Die Annahme des Kommissionsberichts über die Beziehun­gen zwischen Rat und Versammlung wurde endgültig dc- chlossen. Der bereits von der gestrigen Sitzung auf die heutige verschobene Vorschlag der schweizerischen Delegation, betr. die Kinderhilfe des Völkerbundes in den Landern, die unter dem Kriege gelitten haben, wurde an eine Kom­mission überwiesen, die noch im Laufe dieier Tagung Be­licht und Anträge bringen soll. , . . _ .

Die Versammlung behandelte dann die Frage der Typhusbekämpfung in Polen, wobei nmnens der Kommission Fester (Kanada) Bericht erstattete. Die Kom­mission schlug einen dringenden Appell an sämtliche Staaten Europas zur wirksamen Bekämpfung der in Osteuropa herr­schenden Epidemien vor. sowie eine Aufforderung an das internationale Bureau für Hygiene, an das internationale Komitee des Roten Kreuzes und die Liga der Roteu-Kreuz- Vereinigungen zur unverzüglichen Mitarbeit an diesem, Werk. Nansen (Norwegen) betonte die Notwendigkeit für den Völkerbund, sich positive Erfolge zu sichern, wozu diese Frage Gelegenheit gebe. Er beantragte die Bildung einer, beson­deren Kommission aus drei Mitgliedern, die so rasch wre mög­lich der Versammlung einen Bericht vorzulegen hatte über die unverzügliche Beschaffung der finanziellen Mittel. Dieser Antrag Nansen und die Anträge der Kommission fanden schließlich Annahme. „ „ „ „ ..

mz. Genf. 8. Dez. Im Sechsten Ausschuß verlas E e c i l den Bericht des Ausschusses für B o cka d e a n g e l e g e n - beiten. Eecil legte dar. daß. wenn die öffentliche Meinung auch die beste Waffe des Völkerbundes fei. man, doch mchr das Studium der Zwangsmaßregeln vernachläßigen durte. Die Wirtschaftsblockade fei das beste Argument zur Erhal­tung des Friedens, sie sei -auch die am wenigsten grausame Waffe, da ihre ernstlichen Wirkungen sich erst langsam fühl­bar machten. — Regulescu (Rumänien) fragte, ob die Blockade eine Friedens- oder eine Kriegsmaßnahme sei. Eecil antwortete, die Blockade mache keinen Unterschied zwischen reutralen oder anderen Ländern: das strafbare

Land mülle in feiner Gesamtheit und rücksichtslos blockiert werden. Für Eecil besteht kein Zweifel darüber, daß die Blockade den Kriegszustand einbegreift.- — In der Diskußion wies M o t t a (Schweiz) auf die Schwierigkeiten hin. die der Schweiz erwüchsen, da die Neutralität Kriegsbandlungen verwerfe, während gleichzeitig die Wirtschaftsblockade für Verletzungen des Artikels 16 den Kriegszustand verschreibe.

mz. Gens, 8. Dez. (Drachlbericht.) In der fünften Kom­mission wurde die Frage der Aufnahme Luxemburg s in den Völkerbund verhandelt. Fisher (England) schlug die Verschiebung der Frage vor.' um den Fall genauer prüfen zu können, da die Wiederaufnahme kleiner Länder zu Schwierigkeiten führen könne. Das Amnabmegesuch solle auf die nächste Se sion verschoben werden, damit der Rat inzwi­schen entscheiden könne, ob bei der Aufnahme von Staaten nicht Mindestforderungen bezüglich der Größe und der BevA- kerungszahl zu erfüllen seien. Nachdem sich jedoch dre Ver­treter Belgiens. Hollands nnÄ Erieck»-"'lands. sowie Sir Robert Eecil für sofortige Auinabme ausgesprochen batten, zog Fisher seinen Antrag zurück und die Kommission beMlo« einstimmig, der Völkerbundsversammlnng die Auinabme Luxemburgs zu empfehlen. — Des weiteren behandelte die Kommission die Aufnahmegefu Ke d er ! o g. o a l t i - scheu Staaten. Zum finnischen Aufnabmegelsnch wurde ein Antrag Fisher angenommen, der besagt, daß durch Finn­lands Aufnahme einer Regelung der Aalandsfroge nrmt vor­gegriffen werde. Die Behandlung der Au-fnabmegewche oer anderen baltischen Staaten wurde nicht zu Ende gerumst. Für vre Aufnahme sprach sich auch Robert Eecil aus. allerdings mit der wichtigen Einschränkung, daß der Artikel 10, der Garantien für den territorialen Bestand gibt, aut dre Staaten nicht angewendet werden darf.

Argentiniens Austritt aus dem Völkerbund.

mz. Buenos Aires, 8. Dez. (Havas.) Der Minist er­rat hörte gestern den Vortrag des Präsidenten der Republik über die durch die Haltung Argentiniens bei der Völkerbundsveriammlung geschaffene Lage. Ein Mitglied der Regierung drückte dem Suvas-Vertreter feine Befriedigung aus und erklärte, es bestehe keinerlei Grund zur Beunruhig»"«. Der Ministerrat. habe beschlossen, beute alle Schriftstücke zu veröffentlichen, die über die Hal­tung der argentinischen Abordnung beim Volkerbund -.ui- llärung geben würden. Ein hoher Beamter der.Revu.blik erklärte hinsichtlich des Einwurfes. daß es zweckmäßiger ge- uasen wäre, wenn die araentinijche Abordnung m Genr ver­blieben wäre und daß dann die argentinischen Vorschläge zur Besprechung in der Völlerbundsversammlung gekommen wären' Wir hatten> alle Mittel erschöpft, die zum Ziele hätten führen können: es blieb uns kein anderer Weg mehr übrig' die Lage mußte unbedingt geklart werden. Wir haben die volle Billigung der Volks- und Arbeiter­partei: auch die Vereinigten Staaten und viele andere

Nationen billigen unsere Haltung. Die übrigen fudameri- knnischen Staaten kannten umere Ansicht sehr wobl. Nach­dem Puevrredon sich aus der Versammlung zuruckgezogen hat. dürfte dort wohl keine bedeuturgsvolle Frage mehr zur Besprechung kommen.

d'Annunziris Kriegsflotte.

mz. Rom, 8. Dez. (Drahtbericht.) Die Agencia Stefani meldet: Der Torpedobootszerstörer „Bron-

zetti" und das Torpedoboot 68, die zum Hochseegeschwa­der der Adria gehören, ankerten, ohne Befehl er­halten zu haben, i n F i u m e. Es ist noch nicht bekannt, wer die Abweichung von der Marschroute veranlaßte uni) ausführte. Rach den ersten Nachrichten scheinen die Kommandanten überrumpelt worden zu sein. Die Angelegenheit wurde sofort zur Kenntnis der militärischen Gerichtsbehörden gebracht.