Einzelbild herunterladen
 

Verlag Langgafsr 21

^TagblatthcmL".

00 5 8 Ut)r morgen, bis « Uhr abtnOa. Postscheckkonto: Franks«« a. SB. Sir. 7405 .

WöchentKch

| Trüg^Edurch^^s ^oÄmqen^TlW 11.« vi«t-,Wr»ch ohne

[»feinen Smrpvucb alf Slef^t*%j£*«S? »ff«

12 Ausgaben.

Fernruf:

«SagBlatt^aus" Sb. 6550-SS.

*»» • Uhr morgens bis « Uhr abenbs, nutzer S#nnt6** Postscheckkonto: Frankfurt a. M. Skr. 7405.

Donnerstag, 2. Dezember 1920.

Berliner Abteilung des Wiesbadener T agblattr: Berlin 4 v,

Morgen-Ausgabe.

, SM.1.W. auswärtige Anzeigen Mk.1.80. örtlichMlneklamen Mk. 5 .-.

bvlttt^Äufnadme«?*' -mlpa'tiso Koloneheile oder deren Ern. — Bei wieder- er^hJfTf«? h. f » unveränderter Anzeigen entsprechender Nachiah. — Schluß der Anzeiaen- noroLeb^'L^.'.'kÄ^'» Uh- vormittag,. - Für die Aufnahme pan Anzeigenden vorgeicyr-eoenen Dagrn und Plätzen wird keine Gewahr übernommen. -

Fürst Msmarckltratze 2. Fernsprecher: Amt Hansa 1371-1373.

Pariser Verhandlungen.

von Versailles regelt bekanntlich nicht £?L£TV n i$ u ^ Ig ' Indern er überlätzt in vielen ^ nt i n,c: ‘ 3un 3 der sogenannten Wiedergut- w^^^^^mmlssilln, die dadurch eine ganz besonders Bedeutung für Deutschland erhält. Hängt doch die Ee- SS ."'"Ncher Dinge in Deutschland völlig von ^Nrscheidungen der Wiedergutmachungskommission .'^„„^linden denn augenblicklich auch bereits außer .wichtige Verhandlungen vor dieser Kommis nber die die amtliche deutsche Berichterstattung bisher nur lehr knappe Berichte, kaum mehr als A::i oeutungen, herausgegeben hat.

'st zunächst die Frage der M i l ch k ü h e. Es isi- es sE. hierbei nicht allein um Kühe han- xi?* Um umfangreiche Tierforderun-

rnrirnn ^'^tente Deutschland hatte nach dem Friedens- Es-n % oestimmte Anzahl von Pferden. Rindern, und Schweinen innerhalb einer Frist m^'^.^ onaten Zu liefern. Diese Lieferungen sind, so- und Belgien in Frage kommen, ziemlich Estandlg durchgefuhrt. Wenn hier noch eine geringe

H\hrfn x°& *^ u ^ en l c ^*ü® das darauf zurückzu-

Mhren, daß wegen der Maul- und Klauenseuche der ^ransport auf Wunsch der Entente eingestellt wurde. Äf.?“ 5 besteht kein Zweifel darüber, datz die fehlen- ^^uhe — es handelt sich um etwa 16 000, während 0^000 bereits geliefert sind — von Deutschland noch- M ^sert werden, sobald die Verhältnisse dies gestatten ^l-rtzer diesen sehr umfangreichen ersten Tierlieferungen .ommm aber noch weitere Anforderungen in Betragt,

,,!£ V au l i” e ” a ^ ten vier Jahre erstrecken sollen und die auf Grund einer von der Wiedergutmachunqs- kommlsslon e-ngereichten Liste zu erfüllen sind. Die

sammelt die Angabe,r aller Bewohner der Ententeländer über ihnen im Kmeae

Srf men a 5 Feh. Bei dieser Aufstellung ist be- kanntlich eine Zahl von nicht weniger als 810 000 Milch­kühen herausgekommen. Unrichtig war es aber, wenn die Angelegenheit so dargestellt wurde, als ob die En- rente die Lieferung dieser Zahl unbedingt „verlangt" man war sich vielmehr von vornherein darüber Ä dab auf Grund der von der Entente gemachten Aufstellung verhandelt werden sollte, und datz die deut- sthe Regierung Gegenvorschläge zu unterbreiten habe.

TrtLrt e -» re $ Un - Sen i, uIiei: öie 8vage haben vor einiacn Tagen in Paris begonnen. Sie sind zunächst unfer- brochen worden um den deutschen Delegierten Gelegen­heit zu geben sich nochmals mit ihrer Regierung zu be­raten. Darüber, wie weit es möglich gewesen ist eine Einigung vorzubereiten, liegen keine amtlichen 'Mel­dungen vor. Aus sehr Mt unterrichteter Quelle wird ledoch versichert, die meisten Differenzpunkte seien aus- ^Slichen. Man habe sich geeinigt, die Ablieferuna mcht für vre nächsten vier Jahre, sondern zunächst nur für eine kürzere Zeit, etwa ein Jahr oder vielleicht avch mir ein halbes festzulegen. Nach Ablauf dieser Frist svU dann, sobald die Lieferung einwandfrei durchqc- fuhrt ist eine neue Zahl für die gleiche Zeit je noch den Ergebnissen festgelegt werden. Der Ernst der deut­schen Cegengründe" ist von den Franzosen nicht v°r- farmt worden, trotzdem sind natürlich noch nicht alle Differenzpunkte beseitigt. Welchen ungeheuren Schaden die Ablieferung einer größeren Anzahl von Milchkühen jnr Deutschland mit sich bringen würde, braucht wobl zu einer Zeit, da infolge des Milchmangels die Säua- lingsstsrbllchkeit ungeheuer groß ist, nicht besonders be­tont zu werden. Es ist ja auch ein Zustand, der zu den- ken^geben sollte, daß auf der einen Seite amerikanische Lreoestatigkeit, um den erschreckenden Folgen der Milch- i 0t Deutschland abzuhelfen, versucht, Kühe nach Deutschland zu schaffen, während man andererseits von Deutschland weiteres Milchvieh verlangt.

Man darf es aber doch als einen Fortschritt be­zeichnen, datz von einem Diktat in dieser Frage Abstand genommen worden ist. Das erscheint um so wichtiger als zurzeit noch über weitere Angelegenheiten in Paris verhandelt wird. Eo ist man deutscherseits bemüht ae- ^vsen, , die Überlassung von deutschem Schisfsraum zu erreichen. In der bekannten Denkschrift Deutschlands wurde daraus hingewiolcn Deutschland müsse zusammenbrechen, wenn die Aboabe des gesamten deutschenSchiffsraums, so wie sie im Frie- dcnsvertrag vorgesehen ist, durchgeführt würde. Daher sv folgerte das Memorandum, Deutschland ckoO 000 Tonnen Schiffsraum von den abzuliefernden schiffen vorläufig belasten werden. Es lpar vvrge- schlagen, die Enteignung der hierzu benötigten Schifte uoer 1600 Tonnen unter bestimmten Bedingungen auf f "ahre, .hrnauszuschieben. Die Verhältnisse liegen heute noch etwas ungünstiger, als bei der Abfassung der deutschen Denkschrift angenommen wurde. Hier steht eine wirtschaftliche Lebensfrage erster Ordnung für

Deutschland auf dem Spiel, die, wie man meinen sollte, um so eher gelöst werden könnte, als auf dem Welt­frachtenmarkt ein Überangebot herrscht. In den eng- lftchen, japanischen und amerikanischen Häfen liegen nämlich zahlreiche Schiffe beschäftigungslos.

Neben diesen beiden Punkten ist auch in Paris noch "der die Regelung desAbtransportesderdeut- lchen Kohlenlieferungen verhandelt worden, ro £J u ^ e klangt werden, daß die Alliierten etwa 08 Prozent der benötigten Waggons zur Verfügung stellen, da es für Deutschland sonst einfach ein Ding der llnmoglichkeit ist, seinen Verpslicht^Me a Wchzukommen. -.bahrend mit Belgien bereift^' eine EinMing erzielt weiter die Besprechungen mit Frankreich noch

^ ® e j T a ^. en diesen Fragen handelt es sich um für Deutschland sehr wichtige Dinge und man kann nur hoften, daß auf dem Verhandlungswege eine Lösung gesunden wird, die den deutschen Lebensnotwendigkeiten gerecht wird. *

Dir Siedelungsfrage im Preutzenparlament.

ü Dez. (Eig. Drahtbericht.) Der Hauvt- ausichuß der preußischen Landesversammlung beendete die Beratung des Landwirtschaftsetats. Angenommen wurde ein tdesebentwurf. durch den 17 Millionen Mark zur Urbarmachung von staatlichen Mooren in Hannover und Schleswig-Holstein bewilligt werden. Die demokratischen .D^. V o l l e r t und Gen. brachten dazu einen 8 bm. die Stammeinlage des Staates bei den gemein- mchigen viedelunssgesellschaften um SO Millionen Mark zu Uboben Leider wurde er abgelehnt. nachdem der Minister '"i r 'Tftiri Ji a (rr/ datre. daß er für den nächstjährigen Etat Mark für diese Zwecke angemeldet habe. Ab- em Wunsch des demokratischen Abgeord- in«u S um weiters Verbilligung der Brenn- itoffe für die Küstenfischerei. Bergbaus lebte sich auch sehr

des Fortbildungsschulwesens und ‘^nowutidiafthjim Winterschulen etn. Die Regierung auf seine Anregung, daß sie bald boffe. für jeden ^nnew emS landwirtschaftliche Winterschule einrichten zu

Die Regierungsbildung in Sachsen.

i f i rhYi 3 Pi. lllov. Die Landesinstanzen der

Lchl.r'LeN Sozialdemokratie haben laut ..Vor- ^^mschaTtlich mit der neuen Landtagsfraktion ge- icS*’ ^ iwer die Regierungsbildung in Sachsen zu beraten ^wurde nach längerer Aussprache beschlossen, um die Vil- ^ ber. neuen Regierung zu ermöglichen, mit den Rechts- unabbangigen in Verhandlungen einzutreten.

Geheimes Fortbestehen der Zeitfreiwiüigenorganisation

Dez. Der Polizeipräsident teilt mit: Gegenstück zu. den kommunistischen Kampsorgani- •f k erai l t i tlt das außerordentliche Gericht Bezirk des Reichswehrgruvvenkommandos 1 be- schattigt hat. kam die Berliner Polizei auf die Spur. Auf m^nnkä"Ä 8 v.der Ermittlungen und zahlreicher Sausdurch- mckungen Mlang cs der Abteilung 1A des PoliAeipräsidiu-Ms Beweise zu erhalten, daß die früheren Zeitfrei­will i g e nlor ga n r sa t i o n e n trotz ihrer formellen Auf­lösung im geheimen s o r t b e st e h t. Als Hauptschuldiger kommt der Sauvtmann a. D. Hubert B o st e l m a n n in Be- lracht. der die, einzelnen Kompanien des ehemaligen Zeit- freiwilllgenregiments 6 unter verschiedenen Decknamen wie Sportverein. Schwimmklub. Stammtisch. Literarischer Ver- m ein sogenanntes Notjwebrregiment zusammen- sa.dt.e.. Eine Betätigung dieses Regiments, etwa in Form militärischer Übungen, .ist nicht festgestellt, ebensowenig er- Oln Beweis dafür, daß das Regiment oder seine An- gvhorigen irgendwelche Waffen besitzen. Bostelmann entzog sich der polizeilichen Festnahme durch die Flucht. Fahnduiias- v'^uabmen smd im Gange. Zusammenhängend mit den vor­genannten Grmittliingen bekam die Polizei Kenntnis von einer lungst ms Leben gerufenen Eicherich-Organi- Ufftlon. Bei den erwähnten Haussuchungen fielen der Polizei dw Satzungen des am 6. September gegründeten Berliner -beiinatverbandes in die Hände, der ftatutengemäi? korvoratlves Mitglied der Organisation Elcherich ist Ä den Unterzeichnern geboren der genannte Bostelmann. auber- oem ein« Reihe anderer ehemaliger Offiziere mit teilweise lehr bekannten Namen. Die Mitglieder des Notwehr- und des Berliner Heimatverbandes werden sich demnächst vor dem »trafrichter. d. b. dem zuitändigen Gericht beim Reichswebr- Aruvvenkommando 1.zu verantworten haben, und zwar wegen -Teilnahme an Verbarben militärischer bezw. politischer Art

unter Stmfe"gestellt°ist.^^ Reichspräsidenten vom 30. Mai

. nw. Berlin. 1. Dez. Laut ..B. L.-A." sind gleichzeitig mit dem Vorgehen.der Berliner Polizei gegen das Fortbe- ^'den einzelner. Zeltfrelwilligenwrmationen i m g a n z e n rt.?*«,' 1 1 1 ® e .■? ftionen im Gange. So wurde bei oen Selbstschutzorganckationen in Mecklenburg, beim Jung deutschlandorden in Hessen und bei anderen Vereinigungen Haussuchungen abgehalten. Das Vorhandensein von Waffm bat man ledock nicht feststellen können.

Nr. 563. ♦ 68. Jahrgang.

Die Wlkerbundstagung in Genf.

^Enf. 80. Nov. Nach achttägiger Unterbrechung Mt beute vormutag die Völkerbundsversammlung wie- ffÄff Bv l ls I uuII ab. Dadurch, daß Tittom LUS nach Italien zurückkebren müssen volnüch-russische Frage infolge der Behinderung h'reitag verschoben wurde, begann die Per- m??,iw;*- ^v er Beratung des Ee s ch äf tsr egle - Dabxi oerrchtete Ferrari über die Arbeiten der Er betonte, daß die Bestimmungen des Regle- ^ Grundsatz beruhten, daß die Mitglieder des Grundlage der ganzen Völkerbunösorgani- des daß die Versammlung die souveräne Macht

imh tml ei ? u Ä 5 oarstellt. die ledoch zeitweise unterbrochen WdliÄ. daß der Volkerbundsrat die ständige Macht raEÄi'w .bu aussuhrende ständige Organisation das Genc- Lmmelv!? bildet. Wenn einmal die Versammlung M- vMe souveräne Macht an sie über. Sie Dhdr einmal am ersten Montag des . Wahrend der Zeit, in der die Versammlung tt der Volkerbundsrat ihre Funktionen aus und

steil ^wsuhrung ihrer Beschlüsse anzuord-

U^-Der Rat behalt sich, das Recht vor. durch eines seiner die Debatte der Versammlung ein-

fnr r nim ai Slif* en ^oracke als dritte offizielle Verhandlungs- der. Berichterstatter Mit. daß die Spanisch Delegierten iür die gegenwärtige Tagung ver- hatten, die Anwendung ihrer Sprache zu verlangen, i'vd daß die Kommission der Ansicht gewesen sei, jeder könne ivrechew. wenn er die Kosten für die Über-

r. ^uf. 1. Dez. Der Unterausschuß für die Blockade- odöiaitGecils Vorsitz gestern eine Sitzung pruste die Bestimmungen, die dem Rat gemäß deni Volkerbundsvertrag die Verpflichtung auferlegen, den eiu- Staaten von einer Verletzung des Vertrags Kenntnis nahm folgende Entschließung für die sofortige Durchführung einer eventuellen Blockade an: Wenn der

liestinewriw dem Völkerbund angebörigen Staaten ^v 8 ''Ner Verletzung des Vertrages in Kenntnis setzt, so folgende Pflichten ob: 1. Die diplomatischen Wnlfr-£i? n Jx t f-.J >e l!<r> ^vldiaen Staate aozubrechen. 2. so nf ii?Lr ;r t f 1 rr l!l6noI, ® c ? su treffen, die erforderlich uu« mtt der Verfassung vereinbar sind, um den Landesbe­wohnern alle Beziehungen mit den Bewohnern des Staates zu verbieten, gegen den sich die Blockade richtet.

Jugoslawien, seine ursprüngliche Opposition tz.gen die A u f n a h m e O st e r r e i ch s in den Völkerbuno n-nnn dem Ausschuß auch die Zustim-

^ ^schecho-Slowakei ausgesprochen. Da außer den Staaten auch sämtliche ehemalige u hu Zustimmung zur Aufnahme Öster­reichs bekundet haben, erscheint die Zulassung dieses Staates :n den Volkerbund als unbedingt gesichert.

... Genf, 1. Dez. (Drahtoericht.) Die Schweiz will wissen, daß derVolkerbund.das erneute Ersuchen der Regie- ming um Dnguüigkeitserklärung der Volksabstimmung in Euven und Malmedy abgewiesen habe. Weiter nn^^.Blatt. datz.der neue Oberkommissar von Danzig ein Schweizer sein wird.

Die Abrüftnngsfrage auf der Völkerbundskonferenz.

kDrahtbericht.) Aus dem amtlichen -tnzelger des Völkerbundes, erfahrt man Einzelheiten aus der

rnrY %?antiln ^frJ 1 uftt u II g s a u sich u! s e s. Danach ^ S TrJs r ? n s ttn9 /Schweden) m Übereinstimmung mit Fock ,Holland.) darauf bin., daß die mit der Abrüstungsfrage be- *si 8 ^ 8 ^ Kommission nichts beschließen könne, weil sie ausschließlich aus m i l i t ä r i s ch e n Personen zu- ammengesetzt sei. Die Völker der Welt seien den Rüstungen >'E. gewachsen. und man miißte den Gefühlen Rechnung u tn Arbeitsorganisationen der Welt zuin Ausdruck kamen. Ein Beispiel dafür sei die gegenwärtige Londoner Konferenz der Trade Union. u^enwarrige

LH 1 ’® 2 *- (Eig. Drabtbericht.) Der Völkerbunds- &+»n>, n8 der Vereinigten Staaten ersucht. Ver- tieter mit beratender Stimme in die permanente Völker- dundskommlssi-on für Armee-. Marine- und Flugwesen zu delegieren, welche Menwärtig die Frage der Abrüstung behandelt. Der VMerbundsrat befolgte dabei eine An- reguiig dieser Kommission selbst und besonders, nachdem rVrf; bes Ärmeeausschusses. General Clive, ein eng-

//fber Vertreter., darauf aufmerksam gemacht hatte, daß für ’ Cl8e f "^orlkanische Vertretung bereits Präzedenzfälle

nämlich durch die amerikanischen Vertreter im Haager Schiedsgericht (Elihu Root) und in der Brüffeler Finain- konferenz (RolanÄ Voyden) bestünden. ‘ ' °

Deuts^-rufsischer Gefangenenaustausch.

/ 5r ; 1- Dez. (Eig. Drahtbericht.) Die Reichs­

zentralstelle für Kriegs- und Zivilgefangene teilt mit datz seit Beginn des Gefangenenaustauschs vom Mai dieses Jahres insgesamt 92682 Heimkehrer aus Rußland und Sibirien in Deutschland einqe- troffen stud. Darunter befinden sich 28 556 Reichs­deutsche. Die Zahl der aus Deutschland abtpansportier- ten Russen betragt 108 000.

Poincar«? gegen die Aufnahme Deutschlands.

Se- “sm 29 . nÖ0 -0 30- Nov. (Sanas.) In einem Artikel in Noinc?r^'^eÄ*f,Uieint/>in: frühere französische Präsiden r s n L nta a?••• r» e ickilauch könne zurzeit noch nicht in jjon Volkerbund .ausgenommen werden, weil die e -r? darüber beraten müßten. Deutschlands W.eltberrschaftsgeist zu bekämpfen. Deutschland habe FranO reich gegenüber noch keinen Beweis dafür erbracht derert fei, den Fried^nsvertrag zu achten' Deutschland werde in den Völkerbund eintreten aber d e Alliierten mutzten erst versuchen, den Völkerbund mit Sil e Amerikas zu festigen, ^ch bin überzeugt — sagte Poincars - boß wir zu wählen haben werden zwischen dem Berti.f,, Amerikas auf den Völkerbund oder einer Reoifchn der Statuten des letzteren. Es wäre sehr wünickiennmw 8 dieser Revision zugestimmt würde, damit Amerika bÄ uns

MMUHM-LsN

im Kriege gewesenen Völker m‘ de"n Völkerbund "stelOina 1011 öerSäSe utibtieSn a e 5Lffin&pfti&^ e n 4me b |