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Verlag Lanqgasse 21

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Montag, 8. November 1920.

Abend-Ausgabe.

Nr. 524. ♦ 68. Jahrgang.

Der Stxkq im Osten.

Krieg im Osten? Eine seltsame Überschrift in den Tagen, da aus L i b a u die Meldung kommt, dah dort der Austausch der Ratifikationsurkunden des Vorsrie- dens von Riga stattgefunden hat, und da man liest, dah die Zusammenkünfte der russisch-polnischen Unterhänd­ler zurFestlegung des endgültigen Friedens am 14 d. M. in Riga beginnen sollen. Das alles kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dah der Krieg im Osten noch nicht seinen Abschluß gefunden hat, dah vielmehr von Litauen bis zur Krim noch immer gekämpft wird.

Die Bestimmungen des Borfriedens von Riga, die Litauen der direkten Grenze mit Sowjetruhland be­raubten, hat man in Deutschland merkwürdig wenig beachtet. Sie waren die logische Folge einer Politik, die darauf gerichtet ist, zwischen Deutschland und Sowjetruhland eine Barriere zu errichten und die nun die im Bau begriffene Brücke, als welche Litauen eine Zukunft gehabt hätte, zerstörte. Don vornherein muhte man sich darüber klar sein, dah der hier geschaffene, an Lettland heranreichende neue pelnische Korridor, der in einem merkwürdig spitzen Keil längs der Bahnlinie Molodetschno-Polozk vorgeschoben wurde, viel zu schmal sei, als dah er in dieser Form hätte längere Zeit be­stehen, geschweige denn sich etwa hätte verteidigen lasten. Daher hat es nicht allzusehr überrascht, dah man von polnischer Seite sehr bald den Versuch machte, diesen Korridor zu erweitern. Zunächst galt es den Litauen zugesprcchenen wichtigen Angelpunkt Wilna in die Hand zu bekommen. Da man offiziell nicht gut vorgeben konnte, entschloß man sich das von d'Annunzio geschaffene Muster nachzuabmen. Der Held, der dieses Kunststück unternahm, ist der General Zeligowski. Zweifellos wird er von Warschau unterstützt. Die Zabl feiner Truppen hat sich inzwischen von 2 auf 6 Divisionen vermehrt und mancherlei Beweise liegen da­für vor, daß er im Einverständnis mit der Warschauer Regierung handelt. Um der Sache einen gewissen An­strich zu geben, hat Zeligowski in Wilna eine Mittel- litauische Regierung gebildet. Seine militärischen Auf­gaben, die Sicherung Wilnas sowie der Bahnlinie Erodno-Landwcrowo-Wilna, hat er erfüllt. Lb er sich wirklich d^u entschließt, stärkere Kräfte gegen das litauische Machtzentrum K o w n o anzusetzen, bleibt zu­nächst abzuwarten.

An dem Vorgehen des Herrn Zeligowski hat man, da es sich so schön und reibungslos abwickelte, Gefallen gefunden. Wilna allein genügt zur Sicherung des neuen Korridors nicht. Wünschenswert und erforderlich er­schien, sich auch des zweiten Angelpunktes Minks zu be­mächtigen. Tatsächlich hat Zeligowski hier bereits seinen Nachahmer gefunden. General Valacho- witsch und S a w i n k o w haben in einem Telegramm der polnischen Negierung mitgeteilt, dah ihre freiwillige rustische Armee die in Riga festgesetzte vorläufige Grenze überschritten habe, um das unabhängige Weih- ruhland zu befreien. Auch hier versucht man die Grün­dung eines neuen Staates und auch dabei ist außer Zweifel, dah das Unternehmen zusammenbrechen muh, so bald Warschau seine schützende Hand abzieht. Vor­läufig operiert General Balachowitsch gegen die östliche Beresina mit den nächsten Zielen Bobruisk und Boristow. Diese Kampfesgrupve bat zugleich eine weitere Auf­gabe, nämlich die. dieRordflanke der nationalukrainische» Truppen zu decken, die unter dem Befebl des bekannten Führers P e t l j u r a .zwischen Berditschen und der rumänischen Grenze stehen. Sie sind vom Kriegsglück wiederholt begünstigt gewesen. Als Ziel ibrer Opera­tionen kann man well Kiew bezeichnen. Das Verhal­ten der Polen den Rüsten gegenüber, bei den Waff-n- stillstvndsverbondlungen in bezug auf die Petljura- Truppen, war sehr zweideutig, so daß rustenfreundliche Blätter nicht mit Unrecht hier von einer Friedens­sabotage sprechen.

Petljura seinerseits bat wieder die Aufgabe, die Ver­bindung mit General Wrangel aufzunebwen Selbst die französische Unterstützung bat General Wrangel nicht vor einer außerordentlich schweren Niederlage schützen können. Die Lage seiner Armee ist, darin stimmen alle Meldungen überein, außerordentlich kritisch. Er soll in der Schlacht von Alexandrowsk die Hälfte seiner Ar­tillerie verloren haben. Der Rückzug auf die Perekcp- stellung scheint ibm allerdings gelungen zu sein. Diese Stellung, die sich auf der schmalen Verbindungsstelle zwischen der Krim und der Ukraine erstreckt, soll hervor­ragend ausgebaut und außerordentlich schwer zu über­winden sein. An der Perekopstellung muhten schon einmal die bolschewikischen Truppen Kehrt machen. Trotzky hat zwar in seiner Kundgebung vom 2. No­vember erklärt, „durch einen energischen Schlag werden wir die Tore zur Krim öffnen. Die Krim, die bisbe: filz Festung für die Gegenrevolution diente, wird für

die letzten Weißgardisten zur Grabstätte werden". Ob sich diese Worte in die Tat umsetzen lasten werden, hängt im wesentlichen davon ab, ob es Wrangel gelingt, in der Perekopstellung, wo auch eine Unterstützung von der Seeseite möglich wäre, wieder festen Fuh zu fasten. Man muh bezweifeln, dah sich die französische Regierung mit der Niederlage des von ihr unterstützten Generals Wrangel abfindet, ohne ihm noch umfangreiche Hilfs­aktionen zuzuleiten.

Ist es den Sowjettruppen hier gelungen, einen ent­scheidenden Schlag gegen einen ihrer Gegner zu führen, durch den sich das Ansehen der Sowjetregierung mög­licherweise wieder etwas hebt, so besteht doch kein Zweifel daran, dah die Sowjetregierung einen Feind bat, der weit schlimmer und weit gefährlicher ist als die Polen, Petljura und Wrangel, nämlich der Hunger. Das hat man auch in Moskau klar er­kannt. Und Trotzky hat selbst erklärt, dah eine Hun­gersnot bevorsteht. Er meint zwar, „wir müssen siegen und unsere Feinde vernichten, selbst wenn auch drei- viertel der russischen Bevölkerung an Hunger und Kälte sterben sollte. Die Überlebenden werden weiter leben zur Verherrlichung des Sieges der Weltrevolution." Das ist jedoch nur eine schöne Phrase und es fragt sich, wie lange sie Zugkraft ausüben wird!

Das preuhische Wahlgesetz.

Br. Berlin. 8. Nov. (Eig. Draktbericht.) Der Wabl- rechtsavssckmh der preußischen Landesversammlung setzte am Samstag seine Beratungen fort. Man war sich darüber einig, dag wegen der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit vor den Neuwahlen eine neue Wablkreisein- teilung kür Preußen nicht mehr geschaffen werden könne: in dieser Hinsicht müsse dem Reich der Dartritt gelassen werden. Es wurde daher be'chloffen. die Wablkreiseinteilung für die Reichstagswahlen am 6. Juni zu übernehmen und die nicktvreuhischen Landesteile aus den Wahlkreisen einfach auszuschalten. Wie im Reichswahlgesetz haben die Wahl­kreise das Recht, sich innerhalb gewisser Wablverbände untereinander zu verbinden. Doch werden die Wablverbände gegenüber der Rcichstagswabl an Zabl vermindert, damit möglichst viel Abgeordnete innerhalb der einzelnen Kreide, möglichst wenig Abgeordnete aus der Landesliste, die im übrigen bcibebalten wird, gewählt werden. Folgende Ver­bände find in Aussicht genommen: 1. Ostpreußen. 2. Pommern. Berlin-Potsdam 2. 3. Potsdam 1-Frarkfurt a. d. O.. 4. Nkederschlesten-Oberschlesten. 5. Provinz Sachsen. 6. Schles- wig-Holstein-Hannover. 7. Westfalen. 8. Hesse n-N assau- Rhcinland-Süd. 9. Rheinland Nord. Tie Demokraten regten an. die Grenzmark Posen-Westvreuhen zu einem besonderen Wahlkreis in Verbindung mit Frankfurt a. d. O. und Pots­dam 1 zulammenzuschliehen. Mit Rücksicht aus ihre geringe E'nwobnerzabl wurde der Anregung nicht entsvrochen. Als durchschnittliche Stimmenzahl, auf die ein Mandat entfallen soll, wurde 4 0 0 0 0 in Aussicht ge­nommen. während die Regierungsvorlage 50 000 vorge- jchlagen hatte.

Der Streik in Berlin.

Br. Berlin. 8. Nov. lEig. Drahtbericht.) Während der Streik der Elektrizitätsarbeiter insofern eine leichte Besserung erfahren hat. als die Arbeiter die N o t - standsarbeiten selbst verrichten und somit für die Strombclieserung der Krankenhäuser, der Strahenbabnzüge und wichtigsten Gebäude sorgen und infolgedessen die Tew- nische Nothilse zurückgezogen werden konnte, bat die a l l g e - meire Streiklage dadurch eine bedeutende Ver­schärfung erfahren, dah sich nun auch die Arbeiter der Gas- und Wasserwerke, die Strahenbahner sowie die Magistratsangcstellten den Streikenden an chliehen. In den Gas- und Wasserwerken ist die U r a b st i m m u n g. die über den Streikbejchluh bestimmen soll, noch nickt zu Ende geführt. Doch wird bereits aus verschiedenen Gaswerken ge­meldet. dah sich bis 80 Prozent der bisher abgegebenen Stimmen für den Streik auswrachen. Von kommu­nistischer Seite sind Bestrebungen im Gange, um die Arbeiter zu veranlassen, sofort nack der endgültigen Feststellung des Abstimmungsergebnisses die Betriebe zu v-rlaffen. Sckilieh- lich haben auch die Magistratsbiissangeste«ten mit einer Mehrheit von 60 bis 70 Prozent den Schiedsspruch abgelehnt. Führer und Schaffner der Strabenbabnen haben ebenfalls über einen Beitritt zum Streik abgestimmt und sich mit er­heblicher Mebrbeit für die Beteiligung ausgesprochen. Die politischen Arbeiterräte der U. <5. P.. der K. P. D. und der K. A. P. D. benvtzen die Streiklage unter Berufung auf die Sckliehurg der Borsigwerke. um Kavital für stch herauszu­schlagen. Auf Plakaten, die ste in den Sonntagmorgenstunden überall angeschlagen haben, begründen ste die Einstellung der Produktion mit dem Versuch der Unternehmer, die Löhne bcrabzusetzcn. Die Verhandlungen mit den Arbeitern ge­stalten sich zum Teil sehr schwierig. Es zeigt sich auch hier, dah dre sozialmi chen Parteien im Magistrat als Arbeit­geber bei den Arbeitern ganz besonders oerbaht stnd. Die Verhandlungen über die Aufnahme der Notstardsarbeiten. die. in Anwesenheit des Reichspräsidenten, zum Teil auch des Reichsministers Koch und des vreubllchen Innenministers Cevering stattfanden, wurden in der Hauptsache vom Bürgermeister Ritter (Reckts-Unabh.) und dem Streikdezernenten. Stadtrat S e e ck t. geleitet. Am Montag beginnen die Verhandlungen mit den Elektrizitäts- arbeitern. von denen man eine Beilegung des Elektrizitäts- streiks erhofft.

Interpellationen im Reichstag.

W.T.°B. Berlin. 6. November.

_ Die Interpellation Schiffer und Gen. über die Souveränität von E u v e n und M a l m e d r> wird der Interpellation K o r e l l über die besetzten Gebiete des Rhcinlandes angegliedert.

Abg. Dr. Bell (Zentr.) begründet die Interpellation.

Minister des Äuhern Tr. Simons betont das Mitgefühl des deutschen Voltes sowie auch des Auslandes an dem Schicksal von Euoen und Malmedy. Der Völkerbund war unrichtig informiert, als er seine Entscheidung traf, ^rr Regierung bat bei dem Völkerbundsrat die Enllcheidung durch das Plenum des Völkerbundes beantragt.

Abg. Korell (Dem.) schlicht sich den Ausführungen des Abg. Bell an. . ,

Reichsminister Koch: Wenn sich uns in dem trüben Bild ein Lichtblick bietet, so ist dies der. dah sowohl in Deutsch­land wie hier im Hause das Nationalbewuhllein rn dieser Frage sich gehoben hat. Keine Macht der Welt kann dre deutsche Regierung zwingen, die Rhein lande aufzugeben. Erfreulich sei es. dah die Bevölkerung der Rheinlande so fest - in der Betonung ihres Deutschtums dastche. Eine nationale Propaganda ist deshalb im Rheinland nickt erforderlich. Lvrr fördern den deutschen Gedanken am besten durch Unter­stützung von Kunst und Wissenschaft. Sport und Geistesleben.

Das Haus beschlieht die Besprechung der Inter­pellationen. _ . .

Abg. Sollmann (Soz i: Die Euven-Malmedy-Frage daN nickt der Grund zu einer andauernden Verstimmung zwischen uns und Belgien werden.

Abg. Dr. Moldenhauer (D. Vvt.) meint, es muffen im Interesse einer Verständigung auf beiden Seiten Abstriche gemacht weiden. Es gibt im Rheinland keine Bewegung, die das Rheinland vom Reiche trennen will.

Rach weiteren Ausführungen der Abgg. Dr. Breidscheiv (U. S.). Fries (U. S.. links) und Deermann (Bayer. Ppt.) sind die beiden Interpellationen erledigt. — Es folgt dm Interpellation Arnstadt (D.-Natl.) über

die Kartosfellieserungsverträge.

Abg. Schimmelvkeng (D.-Natl.) führt zur Begründung aus: Es werden viele Klagen laut, dah von den auf Liefe- zungsverträge abzunehmenden Kartoffeln noch grohe Mengen unabgcnommen sind. Trctzdem weite Gebiete Mangel haben, können die Landwirte wegen der Nichtinnehaltung der Ver­trüge durch Reich, Städte und Kommunalverbünde über ihre Kartoffeln nicht verfügen. An vielen Orten werden den Landwirten die Kartoffeln gewaltsam abgenommen, überall mangelt es an der Wagengestellung der Eisenbahnen. Was wird die Regierung zur Be eitigung dieser Mihstände tun? An seine Berufsgenossen richtet der Redner den Appell, in der Belieferung oer städtischen Bevölkerung mit Kartoffeln das Menschenmöglichste zu leisten. (Beifall rechts.)

Rcichsernäbrungsminister Hermes: Rack den getroffenen Abmachungen sollen 60 Prozent der Kartoffeln im Herbsll der Rest im Frühjahr abgenommen werden. Zunächst hat diese Abnahme Sckiffbruch gelitten. Seit Ende Oktober ist aber der Bezug wieder regelmäßig geworden. Auch die Reichsreserve ist in Ordnung mrt Ausnahme Schle­siens. wo die Abnahme nickt ganz wunschgemäß von statten ging. Der jüngste Frost bat aber den Transport erschwert. Die Abgabe billiger Kartoffeln ist aber von der Landwirt­schaft in dankenswerter Welle gefördert worden. Wegen Transvortschwicrigkeiten ist die Lieferung dieser Kartoffeln nach dem Westen wieder aus Schwierigkeiten gestoben, und es ist bedauerlich, dah es aus diesem Anlab vielfach zu Unruhen und Gewaltakten »klommen ist. Die Lieferung gedeckter Wagen für den Kartaffeltransvort war auch nicht immer möglich. Die Prcisfcstsetzung im Frühiahr erfolgte in der Absicht, aus den Kartoffelbau befruchtend zu wirken, was auch gelungen ist. Durch die Li-ferungsvertrüge wurde dre Abnahme der Kartoffeln sichergestellt. Nun haben die Kom- wunaloerbände viel weniger Kartoffeln angesordert. als seinerzeit abgemacht wurde. Hätten die Städte die Kar­

toffeln regulär angenommen, so wäre urs viele Unruhe ei- ivart geblieben. Die Ernte ist gut ausgefallen. Der Hektarertrag ist von 110 auf 125 Doxoelzentncr^gesiiegen,

Zudem ist die Ernte fast ganz unter Dach und Fach. und unter dem Frost hat sie .wenig, gelittern. Zu> BeiorL-

n i l s e n liegt also kein A n l a h vor. Die Regierung be­reitet ein Gesetz gegen Wucherer und Schieber vor und erwartet im übrigen, dah die Lardwirtschaft selbst die Elemente im Zaume batten werde, die die Zeit für eine Preisschraube als gekommen erachten. In gemeinsamen Be­ratungen keien üb-igens Richtlinien vereinbart worden, die jeden Mucker verbindern. (Beifall.)

Ein Bertagungsantraa wird angenommen.

Nächste Sitzung: 16. November, nachmittag 3 Uhr:

Sozialifferunss Interpellation: Fortsetzung der heutigen

Debatte: kleine Vorlagen. — Schluh nach 6 Uhr.

Platzmangel.

Br. Berlin. 8. Nov. (Eig. Drahtbericht.) Im eng­lischen Parlament findet bekanntlich die Hälkte dar Abgeordneten wegen des beschränkten Rcormes keine Sitz­gelegenheit. Es ist ihre Sache, dafür zu sorgen, wie sie sich unterbringen. Ten deutschen Reichstagsabgeordneten gebt es fürs Erste noch bester. Auch am Königsvlatz reicht die Zahl der Litze im Saal bei der vermehrten Zahl der Abge­ordneten nicht mehr aus. Der P r ä > i d e n t des Reichstags hat daher angeordnet, dah die Plätze auf den Eckkosas für dl-ienrgen Abgeordneten freigcbalten werden sollen, die keinen Platz finden. 1

Wiedereinführung der Zwangsbewirtschaftung für Fleisch?

_ Bb. Düsseldorf. 7. Nov. Nach einer der Düsieldorfer Stadtverwaltung gewordenen Mitteilung hat nach Auf- tzebung der Fleischrationierung eine derartige Massen- schlacytung von Pieh aller Art eingesetzt, dah die deutschen Viehbestände rapid abgenommen haben, infolgedessen soll neuerdings innerhalb der Regierung wieder die Einführung der Zwangsbewtrt- schaftung für Fleisch erwogen werden.

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