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Mittwoch, 25. August 1929.

Eine Note Balsours nach Moskau.

Br. Amsterdam, 25. Aug. (Eig. Drahtbericht.) Der rnglische Minister Balfour hat nach Moskau eine Note gerichtet, die ebenso wie das Kommunique der Luzerner Besprechungen betont, dah die Friedensbe- »ingungen, die nach den letzten Informationen Sowjet­rußland Polen auferlegen will, im grundsätzlichen Widerspruch zu denen ständen, die Kamenew im Namen der Sowjetregierung der britischen Regierung mitge­teilt habe. Die sehr ernste Ansicht, heißt es dann wei­ter, die die britische Regierung von diesen neuen Be­dingungen hat, ist in der Mitteilung des Premier­ministers klar zum Ausdruck gebracht und Balfour hat dem nichts hinzuzufügen. Im Auftrag des Premier­ministers fragt er dagegen an, ob die jetzt Polen ge­stellten Bedingungen den Charakter tragen, den die der Regierung Italiens darüber zugehende Mitteilung ent­hielt. Sollte dies zutreffen, so ergebe sich die Frage, ob Rußland vorhabe, an diesen Bedingungen festzu- haltcn. „Von der Antwort auf diese Fragen", fährt Balfours Note fort, „hängt die Zukunftspolitik der britischen Regierung ab. Da diese Angelegenheit zwei­fellos von dringender Bedeutung ist, bin ich ersucht worden, eine Beantwortung dieser Fragen b i s zum kommenden Freitag einzufordern.

mz. Paris, 24. Aug. Nach dem „Temps" sei der Text der Vorschläge Lloyd Georges und Eiolittis, der heute morgen hier im Auswärtigen Amt eingetroffen sei, vollkommen befriedigend. Beide erkannten wie die französische Regierung an, daß Polen vollständige Freiheit hasten müsse, über Danzig ein- und auszuführen. Sie schlügen vor, daß dem Oberkommissar der Alliierten in Danzig In­struktionen erteilt würden, daß das Entladen, falls die Hafenarbeiter der Stadt die Arbeit nicht vornehmen sollten, von jeder verfügbaren Arbeitskraft vorgenom­men und von den in Danzig befindlichen alliierten Kriegsschiffen und Truppen geschützt werden solle, d:e im Notfälle verstärkt werden sollten. Die Maßnahmen sollten nicht nur von der japanischen Regierung ge­nehmigt, sondern auch der Regierung der Vereinigten Staaten mitgeteilt werden, damit sie, wenn möglich, an den Maßnahmen teilnähmen. Auf diese Art werde Polen seinen Zugang zum Meere behalten, und so sei dies eine greifbare Kundgebung des Zu­sammenwirkens zwischen den Alliierten in bezug aus einen der wichtigsten Punkte des Versailler Vertrages.

iuz. Paris, 24. Aug. Die e n g l i s ch e B o t s ch a f t hat dem Minister des Äußern offiziell den Text des Kommuniques über die Zusammenkunft Lloyd Georges und Eiolittis in Luzern oe- kanntgegeben. Darauf übergab der Minister des Äußern der englischen Botschaft folgende Note: Die

französische Regierung dankt der englischen und ltaue- inschen für die gemachte Mitteilung. Sie freut sich, seststellen zu können, daß in den gepflogenen Unter­handlungen nichts enthalten sei, was nicht uberern- stimmt mit den Prinzipien, die sie stets befolgt hat.

Kamcncw und Krassin verlassen England.

ipz. London, 25. Aua., (Sanas.) K amenew -Und K r a s s i n haben ibre Pässe verlanat und sollen beadsich- uren. England am Freitag zu verlassen.

Eiolitti nach Italien znrückgekehrt.

_ me. Bern. 24. Ang. G i o l i t t i ist beute vormittag im Conderzug in Bern eingetrofsen. wo er vom mdesoran- deuten Motta emvinngen wurde, ^zni Eisenoudnlouseu batten beide Staatsmänner eine furze Unterredung, wobei Bundesvräiidcnt Motta die Gruse des Bundesrats-auKvrach >l,nd Eiolitti seine grobe Befriedigung über den berüicken

Empfang durch das Schweizer Voll ausdruckte. Auf den

Hinweis des Bundesvräsidenten Motta. dah er in Glontti

einen Mann des Friedens und der Versöhnung

iebe. woraus die Simivatbie der Schweizer iur ibn zurua- zuiübren sei. betonte Eiolitti. dah dieses allerdings die beiden Hauvtvuntte deines Programms leien. Er erklärle kich im übrchen von den Luzerner. Besprechungen b-fr-edigt mz. Turin. 25. Aug. Eiolitti ist bmr angekommen und von den Behörden begrüht worden. Von der Grenze uus sandte er an den Bundesvräsidenten M o t t a ein --Ci«- in dem er für den herzlichen ^nsvsang in der Crar dankt. Ferner sandte er an Lloyd George solgende -eevesche aus D o mo d of s o l a: . ,,

. ..Bei der Rückkehr in mein.Land Silt mein erster Ge­danke Ihnen, dem ersten Minister Englands, und der un nergehlichen Herzlichkeit unserer ZusammenkunN.

Eine Zusammenkunft zwischen Eiolitti und Millerand.

Paris. 25. Aug. (Drahtbericht.) Dem ..Matm >ie Zusammenkunft zwischen E>iol iitt i uno zwischen dem 10. und 15. Sevtemoer irar.

. Mz.

Uiolge wird d'ie Zusammen

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Mitteilung gemach?, dah er an dieser Besprechung teilnebme.

Abend-Ausgab e.

Die russische Niederlage.

Br. Berlin. 25. Aug. (Eig. Drahtbericht.) .Von gut unterrichteter militärischer Seite wird uns uher me ■■ Laae im Osten berichtet: Die südwestlich von Mbawa abg schnittenen Teile der 4. russischen Armee versuchen vergev' lich. über die Linie Liech ano w-Mlaw a ourchzu-

brechen. Wahrscheinlich haben sie sich den Po lener, geben, da diese aus dem linken Flügel 20 000 Gefangene melden. Die Zahl der nach Ostpreuhen ubcrgetretenen Russen wächst. Die volnische G-^-'e „Mitte erreichte am 22. August die Linie in der EUend. von. Ostr o le nra- Lomscha-Bialystok. In Galizien überschritten öie Polen nordwestlich von Lemberg den Bug. 8*»^ zugsbewegungen der Russen auch über Brest- L i t o w j t über die Nordgrenze Galiziens, die nach der ganzen »age wahrscheinlich sind, liegen noch keine Nachrichten vor. ^

mz. Königsberg. 24. Aug. Lagebericht: Der polnstche Nordflügel drängt dem zurückgehenden rechten Flügel der 4. bolschewikiichen Armee in der Richtung aus Kvwno scharf nach. Das Zentrum bat nach Vernichtung, «tarier Teile der bolschewikiichen 15. Armee gestern L o m i m a er­reicht und befindet sich im Vormarsch am B.ialystok in nördlicher Richtung. In Gegend B r e st - Li t o w s k und C b o l m vergebliche Eegenangriise der Bolschewiken. Auch in Galizien haben die polnischen Truppen den Vormarsch ausgenommen und den Bug nördlich und östlich von Lemberg überschritten

Die Kriegsberichte.

mz. Kopenhagen. 24. Aug. Nach einem Telegramm aus Warschau meldet der jüngste polnische Heeresbe­richt: Nordiront: Unser erstes Heer hat endgültig dre feindlichen Divisionen vernichtet, die den Abzug der Bolsche­wiken deckten. Nach scharfen Kämpfen haben wir Przas- nysz und Mlawa besetzt und die letzte Ruckzugslnue für die panikartig flüchtenden Truppen abgeschintten. Da- nach wurde das Gros der 4. Sowjetarmee und das dritte bolschewikische Korps eingeschlossen. Die ungejheure Beute an Gefangenen und Material, die von Stunde zu Stunde wächst, kann noch nicht gezahlt werden. Die Niederlage der bolschewikiichen Nordarmee ist so entscheidend, dah z. V. allein unsere 18. Kavallerie- Division am 21. August über 5000 Gefangene machte und 16 Geschütze, 133 MaiSinxugeWebLe, und^ eine Menge Train erbeutete. Gleichzeitig geben umere Truppen von P.ome- rellen längs der deutschen Grenze vor. Sie baden Sold au besetzt und dadurch die Bolschewiken von Norden der abgesverrt. — Zentralfront: Unter der persön­

lichen Führung des Oberbefehlshab^s P i l s u d s k ,i setzten unsere Heere den Vormarsch gegen Norden fort. L-ie Linie Zambrow-Mozawinsk ist uberichritten. ebenso der Narewfluh südlich von Bialynok. Nordwestlich von Eysocko-Litowsk stieh unsere. 4 Reiterbrigade auf einen Trupp schwerer feindlicher Geschütze, die nach Aus­sagen von Gefangenen dazu bestimmt waren. Warschau zu bombardieren. Sie erbeuteten insgesamt 22 Geschütze und 100 Wagen und machten 500 Gefangene. Aus einem amge­fangenen Befehl der 21. bolschewikiichen Division gebt her­vor. dah die Bolschewiken ibren Train in Brand stecken uno die Pferde dazu benutzen, die Flucht zu beschleunigen. — Südiront: Die allgemeine Unsicherheit hat ihre Ursache in der großen Niederlage. Sie macht sich auch an der bolschewikischen Südfront bemertbar. Die feindlichen Ab­teilungen. die in der Gegend von Lemberg operierten, befinden sich in vollem Rückzug und werden von. unseren Truppen scharf verfolgt. Auch Strvl bat der Femd aus-

SeS mz.' Paris. 25. Aug. (Suvas.) Ein Radiotelegramm aus Moskau vom 23. August bringt folgendes Kom- muniaue: Erbitterte Kämpfe werden^ in der Gegend von Brest-Litowsk gegen den Feind geliefert, der die Offensive ergriffen bat. Schwere Kampfe finden in der Gegend von Wladimir-Wolhynsk statt. In der Gegend von Erubachowo und Lemberg dauern die Kämpfe an. — Ein weiteres Moskauer Radiotelegramm meldet, dah die in der Gegend von Mlawa und S o l d a u eingeschlossenen bolschewikiscken Truppen versuchen, der Um­klammerung der polrischcn Truppen zu entgehen. Dm pol­nischen Versuche an der Stryva seien gescheitert Die pol­nischen Truppen, die Brest-Litowsk. besetzt hatten, richteten sich auf dem Ostufer des Poliene em.

Übertritt weiterer russischer Truppen auf deutsches Gebiet.

Br. Berlin. 25. Aug. (Eig. Drahtbericht.) Am 23. Aug. haben, wie aus Königsberg gemeldet, wird. Teile der 12., 17.. 18.. 43. und 44. Infanterie-Divisionen und der Io. Kavalleriedioision. sämtlich von der 4 russischen Nordarmee, bei L o t t o w e n die Grenze überschritten. Am 24. August trat dort die ganze erste Brigade der 4. Jnfanterledivisimi (der 15. russischen Armee) auf deutsches Gebiet über. Die Gesamtzahl der bisher Internierten betragt 34 0 00 Russen und 2000 Polen. - ,

mz. Königsberg i. Pr., 24. Aug. Das gestrige Ge T e cf) t bei Cborzele war ein Durch b v u ckiskam vi des bis­her westlich der Linie Cborzele-Mlawa abgeschnittenen 3. Kavalleriekorvs. Das Korns befand sich am. 23. August, abends, im Rückmarsch über Myschmretz. Der Übertritt der russischen Truvven verstärkt sich. Die Gesamtzahl betrug bis heute rund 20 000 Mann. „ £ ..„

mz. Königsberg. 24. Aug. Besondere . Zwischenfalle haben sich heute nicht ereignet. Dm Zabl der ubergetretenen Bolschewiken erhöbt sich weiter, io. dah bisher im ganzen etwa 24 000 Mann die Grenze überichritten haben

Von zuständiger Stelle wird mitgeteilt: Alle Mah- nabmen zum Schutze der.Grenze sind getroffen. Als Internierungslager dient bis zum Abtransport das Laser Arns. Die getroffenen ^-"nnnbmen >-ieten iede Gewähr zur Durckfübrung der zur Wahrung der Neutralität nötigen Vorkehrungen.

Schwere Kämpfe im Gange.

W. T.-B. London. 25. Aug. (Drahtbericht. Havas.) Ein Radiotelcgramm aus Moskau vom 23. August 10 30 Uhr abends, meldet, dah in der Gegend von Brest-Litowsk sich heftige Kämpfe mit dem Feinde, der die Offensive er- öriffen habe, absvielten. Auch in dem Gebiete von Grube- schow-Luow sind schwere K ä m v f e im Gange.

Gemäßigtere russische Friedcnsüedingungen? mz. Amsterdam. 25. Aug. Nach einer hier einge- aangeuen Meldung haben die russischen Delegierten in Minsk mit Rücksicht auf die Erfolge der Polen g e- mäßigtere Friedensbedingungen gestellt.

mz. Paris. 25. Aug. (Drahtbericht.) Nach einer Mel­dung der „Daily Mail" aus Minsk lst der russischen riedensdelegation am Montag dm Antwort der volniichen .iegierung auf die Vorschläge der russischen Delegatmn überreicht worden. Die Polen antwortetM rn voll­kommen ablehnender Haltung. Von den vorge­schlagenen 15 Punkten haben sie nur einen ange­nommen. nämlich den der Demo b x l i s i e r u n g. aber auch diesen nur unter dem Vorbehalt, dah die Ruhen eben- falls ihre Armee in dem gleichen Mähe demobilisieren.

Eine Kundgebung der russischen Negierung.

mz. Moskau. 25. Aug. (Durch Funksvruch) In einer Kundgebung der russischen Regierung beiht es. „Wir müssen jetzt Garantien gegendrellberf alle ver­langen. Wir glauben der polnischen Bagage nicht, deren Delegierte jetzt den Frieden sabotieren. Wir muoen dc->- halb an der Front einen entscheidenden Kampf führen und unsere Rote Armee unterstützen. Der Kampf mit den weihgardisnschen Dieben ist unsere erste politische Schuld." ________

Die oberschlesischen Wirren.

Br. Berlin. 25. Aug. (Eig. Drahtbericht.) Aus My s l o w i tz meldet der Sonderberichterstatter des „B. T. . Die Enlwaffnungsaktion der Entente blieb ohne iede Folgen. Die Polen sind nach wm vor bewaffnet und hausen skandalöser wie je. Zahlreiche bewaffnete Banden drangsalieren die deutsche Bevölkerung und pliindern die Wohnungen aus. Außer „Antonienhutte ilt auch .Morgen­rot" gestern von den Polen besetzt worden. Dre Meldung, daß die Stadt Rybnik in den Händen der Polen ist. bestätigt sich dagegen nicht. Die Polen versuchen, nun auch R a t i b o r in ihre Gewalt zu bekommen. Vom südlichen Teile des Kreises Ratibor aus rücken Tausende bewaffneter Polen gegen Ratibor vor. Nach Meldungen, die m Cosel eingegangen sind, wollen die Polen nunmehr auch Eosel be­setzen. Es sind volnische Pläne bekannt geworden, daß in der Stadt morgen ein Aufstand geplant ist.

K a t t o w i tz versammelte sich gestern nachmittag dm ge­samte französische und italienische Garnison vot der Kom­mandantur. wo die in den Aufruhrtagen heruntergerihenen Fahnen wieder befestigt wurden. In Kattowitz-Stadt und -Land ist unter französischem Vorsitz eine Qualifizie- rungskomMission, bestehend aus drei Deutschen und drei Polen, gebildet worden, die die O r g a n i s a t i o n v o n Bürgerwebren in Angriff nehmen will. Die Zu­sammensetzung dieser Bürgerwehren soll nach der .Starke der Rationalität auf Grundlage der letzten Eemelndewablen erfolgen. Die Stärke der Bürgerwehren soll der Starke der Sicherbeitswehren entsprechen.

mz. Kattowitz. 24. Aug. Die Lage in Oberschlesien hat sich gegen gestern wenig verändert, wenn auch dm pol­nischen Borstöhe in den letzten zwölf Stunden offenbar seltener geworden sind. Der Verband .der Berg­arbeiter Deutschlands protestiert mit allem Nach­druck gegen die Vergewaltigung der oberschlestschen Bevölke­rung durch zum Teil landfremde, polnische, bewaffnete Banden, und ersuÄt die interalliierte Kommission, dre deutsche Regierung und die oberschlesischen Behörden, unge­säumt für ausreichenden Schutz zu sorgen. Angesichts der volnischen Ausstandsbewegun« sei das vereinbarte Uber­schichte nabkommen zurzeit nicht durchführbar. Eine Konserenz der Bergarbeiter-Vertrauensleute beauf­tragte die Bezirksleitung, nach Wiederherstellung der Ruhe erneut zur llberschichtenfrage Stellung zu nehmen und for­dert die ungesäumte Entwaffnung der polnischen Aufruhrer, andernfalls zur Selbsthilfe geschritten werden müsse.

mz. Kattowitz. 25. Aug. (DrahtMricht.) Aus der Eisenbahnstrecke Kattowitz - Myslowitz kehrt allmählich die Ordnung wieder ein. Dm Bahnhoke sind von französischen Truvven besetzt. Dm Reisenden werden nach Waffen untersucht. Auf dem Bahnhof Myslo- witz sind Bekanntmachungen der Eisenbahndirektion Katto­witz. die von den Ententevertretern -bei der Eisenbahn- direktion gegengezeicknet sind, angeschlagen, in denen iede Einmischuitg und Beunruhigung in den Eisenbahnbetrieben und jeder Terror gegen Eisenbabnbcdienstete verboten wird. Trotzdem grellrote Plakate die Zivilisten zur Waffenabgabe bis Sonntagnachmittag 4 Ubr aufsordern, siebt man noch überall Bewaffnete. Im K r e i s e E1 e i w i tz ist z u- nebmendes Bandenunwesen festzustellen. Die Stadt Rybnik wurde beute besetzt. Die Ausschreitungen nehmen einen überaus großen Umfang an.

Minister des Innern Severing in Breslau.

mz. Berlin, 25. Aug. Der preußische Minister des Innern Severing und der Staatssekretär im Rekchs- ministerium des Innern Dr. L e w a l d haben sich gestern aus Veranlassung des Reichskabinetts in Begleitung des Lega- tionssekretärs Dr. Mayer nach Breslau begeben, um sich mit den Vertretern Oberschlesiens über die dortige Lage zu besprechen. _

Der Reichspräsident auf Erholungsurlaub.

Dz. Berlin, 25. Aug. (Drahtbericht.) Der Reichspräsi­dent E b e r t begab sich zu einem kurzen Erholungsurlaub in den Schwarzwald.

Dr. Hermes in London.

W. T.-B. Amsterdam. 25. Aug. (Drahtbericht.) Der „Telegraas" meldet aus London: Der englische

Lebensmittelminister batte eine Befvrechupg mit dem deutschen Ernährungsminister Dr. Hermes. Tis französischen, italienischen und belgischen Mitglieder des ständigen Ausschusses des Obersten Rates wobnten der Be­sprechung bei.