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Dienstag, 20. Juli 1920.

Morgen-Ausgabe.

Nr. 333. ♦ 68. Jahrgang.

Der neue Reichstag.

Von Dr. Richard Bahr.

II.

Als in Weimar zum erstenmal in einem deutschen Parlament eine Frau — wenn meine Erinnerung mich nicht täuscht, Frau Iuchacz — die Rednertribüne er­klomm, war es eine Sensation. Seither staunt man nicht mehr, wenn im Reichstag oder in der Landesver­sammlung Frauen sich zum Wort melden, aber man ist auch nicht mehr neugierig darauf, was etwa sie zu sagen hätten. Darin ist im Grunde das Urteil über das Experiment schon beschlossen. Das soll aber nichts gegen die Befähigung der Frauen auch für die Politik sagen. Gewiß hat es zu allen Zeiten Frauen von star­kem politischem Ingenium gegeben und es gibt sie wohl auch noch heute. Und sicher sind die Reden, die von den weiblichen Abgeordneten gehalten wurden, im großen und ganzen nicht schlechter gewesen als die ihrer männ­lichen Kollegen. Aber nicht eine dieser Damen, mochte sie von links kommen, aus der Mitte oder von rechts, erschütterte uns im Innersten oder ließ uns in ein Neu­land blicken. Aus den Fraktionssitzungen aber ist mir berichtet worden, daß die Frauen durch ihre sentimen- iale, an sich durchaus respektable, im besten Sinne weib­liche Art, die Dinge zu sehen, die Geschäfte nicht immer gefördert hätten. Im allgemeinen wird die Betäti­gung in den Parlamenten sich doch nur für die Zöli- batäre unter den Frauen eignen. Schon beim Mann lockert die Parlamentsarbeit, wo sie zum Lebensberuf wird, die Familienbande auf: man kann in den Briefen Rudolf v. Bennigsens an seine Gattin die Klagen dar­über nicht ohne Ergriffenheit lesen. Auf eine beson­dere Weise hat, wie man sich erzählt, eine deutsch- nationale Reichstagskandidatin das Problem zu lösen gedacht. Die erklärte nämlich, sie könnte das Mandat nur annehmen, wenn zugleich vom Parteivorstand dem Gatten ein todsicherer Platz für die künftigen Wahlen in Preußen garantiert würde. Philemon und Bauers! Das war resolut, rührend, vielleicht auch menschlich schön. Aber es wäre doch nicht zu wünschen, wenn sich derlei rührende Sitten bei uns einbürgerten. Item: die Sache wird allmählich und ohne allen Zwang sich doch wohl totlaufen. Schon jetzt zählen die Deutschnatio­nalen in ihrer Mitte nur noch 2 weibliche Abgeordnete, eine darunter von ehrlichen Verdiensten um die ge­drückte Schicht der Berliner Heimarbeiterinnen, die prächtige, warmherzige Margarete B e h m. Das Zen­trum, das in die Nationalversammlung mit 6 Frauen einzog, beherbergt ihrer heute nur 3. Bei der Volks- parter wuchs mit der Fraktion auch die Zahl der weib­lichen Mitglieder. Immerhin sind es doch nur 3. Die Demokraten aber werden bei den Nachwahlen in Ost­preußen und Schleswig-Holstein von den 4 Frauen, die sie aus der Nationalversammlung herüberbrachten, eme, vielleicht auch zwei abzugeben haben. Nur zwischen den sozialdemokratischen Bänken tummelt sich eine rüstige Schar von Frauen jeden Alters. Blonde, brünette, weißhaarige und von ihnen wird sie sobald auch nicht verschwinden. Das hat seine sehr verständlichen, aus der Geschichte und der Natur der sozialdemokratischen Bewegung fließenden Gründe. Auch da gibt es ein paar Ausnahmen, aus der Bourgeoisie verflogene Out­siders. Frau Pfülf, die katholische Lehrerin aus München, der in jahrelangem Schuldienst in Dorf und Stadt der Wunsch erwuchs, äbnlich wie die russischen Intellektuellen der 70er und 80er Jahre und vermut­lich aus den gleichen Gründen wie sie „unter das Volk zu gehen". Und Frau Adele Schreiber, die tn die­ser Umgebung der Waschblüschen und Hängekleider erst recht als die aroße Dame wirkt, die sie ist. Mit ihrem weißen, gewellten Haar, den sorgfältigen, stets wech­selnden Toiletten, dem mondänen Spiel der Lorgnette fast an die Herzogin in Paillerons „Welt, in der man sich langweilt" gemahnend. Auch Tony Sender, die junge, quicke Frankfurterin. die sich den Unabhängigen zuaesellte, und Frau Mathilde Wurm, die Witwe des vor kurzem verstorbenen Emanuel Wurm, möchten hmr- he: gehören. Die anderen kommen zumeist aus der Be- vuk-Iv. c.r.mffltion der ha,'.«arbeite-.,den Fran-n. .vor. waren' sie am Platz. Das Heer der Arbeiterinnen, dessen unsere wachsende Industrie bedurfte, mußte zu- sammenaeschlossen werden, brauchte Leiterinnen und Führerimwn aus den eigenen Reiben. Der naturrecht- liche Eleichheitsfanatismus der Sozialdemokratie hat sie dann auch zu politischen Vorkämpfermnen und bald zum Schrecken aller Parteitage gemacht. So sind sie rn das Parlament gekommen, dgst ohnehin beträchtlichen Kreis der männlichen Kollegen vergrößernd, die nur breite Zustandsschilderungen aus ihrem Gewerk und ihrer Hantierung zu geben vermögen. Eine Eatnnrg für sich repräsentiert die greise Klara Zetkin. Eine non jenen bei Mann und Weib selten gewordenen revo­lutionären Emissären, die auf krauser Pilgrlmschaft durch aller Herren Länder nach dem großen Gluck und der Erlösung der darbenden Mcnschbeit suchten. I/Üt , siebt sie die. weltentrückt, wirklichkeitsfremd. ,m tief­

sten Grunde nur durch Mitleid wissend, im Kommunis­mus. Eine ihrer Visionen haben wir, nicht ohne Be­wegung, schon vernommen. Wir werden, wenn die Kraft der vor der Zeit gebrechlich gewordenen Frau ausreicht, noch mehrere hören. Aber hilft in diesem Reichstag, der doch Eegenwartsarbeit für die Deutschen zu leisten hat, das uns weiter?

Wird der neue Reichstag überhaupt uns helfen? Handelt es sich — ich nehme meine frühere Frage auf — bei dem Zuströmen frischer und eigenartiger Be­gabungen um einen Zufall oder ein Stadium organi­scher geschichtlicher Entwicklung? Das wird, will mir scheinen, nicht zuletzt davon abhängen, wie weit die Männer, hinter denen man das Fischersche „Auch einer" sehen könnte, den Willen und die Kraft haben werden, sich zu behaupten. In der alten konstitutionel­len Ära regierten im Reichstag die Parteibureaukraten. Sie und ihr faktiöfer Geist find auch in hinter uns liegenden Abschnitt in Nationalversammlung und Re­gierung herrschend geblieben. Von hüben und drüben bedrohen den jungen deutschen Parlamentarismus zu­dem die großen Wirtschaftsmächte. Wie sehr, haben wir sund das war doch erst die eine Seite) in den Märztagen gesehen, da Herr Legten im Namen de: Gewerkschaften ihm seine Gesetze vorzuschreiben gedachte. Und auch die Korruptionserscheinungen, die dem Par­lament ebenso wenig fremd sind wie jeder anderen menschlichen Institution, zeichnen sich schon mahnend am Firmament ab. Lebendige Staatsgesinnung über alle Parteizerklüftung binweg hätte der neue Reichstag uns zu schaffen. An Elementen dazu gebricht es ihm nicht. Ob auch niefit am Vermögen, bleibt die große Frage an das deutsche Schicksal.

Unstimmigkeiten zwischen Reich und Preußen?

D. P. K. Berlin, 19. Juli. Der bemofraitMie Reicks- tagsabgeordnete Professor Dr. S ck ü ck i n a hat im Reichs­tag folgende kleine Anfrage gestellt:

Die den Reichsbeamten gewährten Deiatzungs- b e i h i l f e n sind den Staatsbeamten und Lehrern der besetzten preußischen Gebietsteile noch immer nickt aus - gezahlt, und diese Beamten müssen, scheinbar wegen Unstimmigkeiten zwischen dem Reiche und Preußen be­treffend die Zahlungsverpflichtung, trotz ihrer Notlage bis heute den fraglichen Zuschuß entbehren. Ist der Reicks- regierung diele Tatsache bekannt und was gedenkt sie da­gegen zu tun?

Ein zweiter Neichssiedlertag.

W. T.-B. Berlin. 17. Juli. Ein zweiter Reichs- s i e d l e r t a g findet vom 14. bis 16. August 1920 in L e i v - zig statt. Diele Tagung wird den Reicksstedlertag in Dres­den an Umfang und Bedeutung nock übertreffen. Refe­renten find: Professor Dr. Ovvenheimer. Frankfurt

a M.. Direktor S u d e ck. Zehlendorf. Architekt S t o d i e ck. Berlin.' Außerdem werden die in Dresden eingesetzten Aus­schüsse über die Verhandlungen mit den Reicks- und Staats­behörden Bericht erstatten. Man nimmt an. daß diesmal nahezu alle Siedlungsinteressenten stck an der Tagung be­teiligen.

Eine studentische Protestoersammlung in Marburg gegen den Kultusminister.

W. T.-B. Marburg. 19. Juli. (DraStberiÄt.) Auf dem Marktplatze fand beute vormittag eine studentische Vrotest- versammluna gegen den Kultusminister Sänilch wegen der Thüringer Prozesse statt. Es wurde eine Ent­schließung angenommen, in der es u. a. heißt: Der Studentenausickuß der Marburger Universität erbebt ohne Rücksicht auf Parteizugehörigkeit Einspruch gegen die Hand­lungsweise des Ministers für Wissenschaft und Volksbildung. Um diesem Einspruch größeren Nachdruck zu verleihen, bat sich die gesamte Marburger Studentenschaft auf dem Markt­plätze versammelt und protestiert auf schärfst« dagegen, daß der Minister entgegen seiner Pflickt. die Hochschule und ihre Mitglieder zu schützen, selbst deutsche Studenten mit schweren Beleidigungen angreift. In dem von so hoher Stelle aus­gesprochenen Urteil erblicken wir gleichzeitig ein gesetzliches Eingreifen in ein schwebendes Verfahren, wogegen wir uns aufs schärfste verwahren. Auf dem allgemeinen Studenten­tag. der in drei Tagen stattfindet, werden wir weitere Schritte unternehmen.

Zur Verhaftung des Hauptmanus v. Massenbach.

Br. Berlin. 19. Juli. (Eig. Drahtber.) Über die Der? Haftung des Hauvtmanns v. Massenbach in Dir- schau wird uns von amtlicher Seite mitgeteilt, daß Erkun­digungen in dieser Angelegenheit rekultailos verliefen, je­doch vermutet man in Kreisen, die über die dortigen Ver­hältnisse gut informiert sind, daß Herr v. Massenbach in Dirscbau den Zug verlassen, ohne das Verbot der Volen zu kennen, daß Durchgangsreisende in dieser Station nickt aus­steigen dürfen.

Eine Protestversammlung des hessischen Bauernbundes.

mz. Darmstadt. 18. Juli. (Vrivattelegr.) Der hes­sische Bauernbund hielt beute nachmittag hier eine Protestversammlung ab. in der eine Entschließung ange­nommen wurde, die verlangt, daß mit,dem Leickleuniaten Abbau der Zwangswirtschaft Ernst gemacht werde, und in der Protest erhoben wird gegen die Ver­schärfung der Zwangswirtschaft bei, der Eetreideerfassung. Sollte die Regierung nicht gewillt sein, auf die berechtigten Wünsche der Landwirte einzugeben. io munten diese dre Ver­antwortung für die Folgen äblebnen.

Konferenz- NachHärrge.

Fraktionsbesprechungen über Spa.

Bi-. Berlin/ 19. Juli. (Eig. Drabtber.1 Gegen Ende der Woche werden schon einige Fraktionen des Reichs­tages sich versammeln, um vor der Vollsitzung des Remis- tages zu einer Stellungnahme gegenüber dem Er- gebnis von Sva zu gelangen. Abgeordnete, die den in Sva tätig gewesenen Sachverständigen der einzelnen irrak- tionen nahe stehen, werden dabei Gelegenheit haben, ihre Wahrnehmungen mitzuteilen.

Eine Krise in der Deutschen Bolkspartei.

Br. Berlin. 19. Juli. (Eig. Drabtber.) Aus parlamen­tarischen Kreisen hören wir, daß eine Krise in der Deutschen Volkspartei besteht., Herr Simnes be­findet sich in ausgesprochener Gegnerschaft zu den Kablnetts- beschlüssen in Sva und wird aus dieser Gegnerschaft auch die Konsequenzen ziehen. Auch sonst gäbe es in der Deutschen Volksvartei mancherlei unzufriedene Elemente.

Eine Erklärung Hu^s.

mz. Berlin. 18. Juli. Wir erhalten aus, Essen folgende Erklärung des Neickstagsabgeordneten Hu«: Die Nach­

richt der ..Rheinisch-Westfälischen Zeitung", ick sei ostentativ als Protest gegen die Haltung der Regierungsoertreier von Sva abgereist, ist falsch. Die Absicht eines Protestes lag mir völlig fern. Meine Mission als Sachverständiger in Bera- arbeiterfragen war beendet, deshalb bin ick abgerem. un­beschadet meiner Auffassung von der materiellen Tragweite der uns aufgezwungenen Kohlenvervflicktung bin ich der Überzeugung, daß die R e g i e r u n g s v e r t r e t e r ibrcn Entscheid nach gewissenhafter Überlegung aller politischen Konseauenzen getroffen haben, was ich auch von meinem Standpunkte als Sozialist zu beachten babe.

Die Besetzung des Wiederaufbau-Ministeriums.

Br. Berlin. 19. Juli. (Eig. Drabtber.) Als eine un­mittelbare Folge der in Sva herbeigefübrten Vereinbarun­gen -oll. wie die ..V. Z." erfährt, nunmehr das W ieder- aufbaumini st er ium besetzt werden. Es werden wieder mit dem Direktor der Maschinenfabrik Augsburg-Rurnberg A.-E. Kommerzienrat Euggenheimer Verhandlungen wegen Übernahme dieses Ministeriums gepflogen. Die Ver­handlungen dürften zu einem vosttiven Ergebnis fuhren.

Das Programm der Genfer Konferenz.

Br. Berlin, 19. Juli. (Eig. Drahtber.) Wie die „B. 3." aus Kreisen der nach Berlin »urllckgekehrten Delegicrren von Sva erfährt, wird die G e n f e r Ko n f e r e n z etwa Mitte August zusammentreten. An der Konferenz werden nur zwei bis drei Sachverständige von jedem Staat auf dem Ge­biet des Finanzwesens teilnehmen. Als Grundlage der Kon­ferenz werden die den Deutschen vom Minister Simons»,,n Sva überreichten Denkschrift«,! u b e r d , e W i« d e r- gutmachung dienen. Sie wurden in Sva ubereinsizm- mend als Gegenstand der Genfer Verhandlungen festgesttz..

Die Rückgabe der astronomischen Instrumente an China.

W. T.-B. Rotterdam. 17. Juli. Englische Blätter mel­den aus P e k i n g: Die Nachricht, daß die auf Grund des Versailler Vertrages an China zuruckzuerstatten- M den. bisher in dem Park von Sans?ouci ausgestellten astronomischen Instrumente auf dem Wege nach China ,n Holland eingetrosfen sind, bat in Pekinger Regie- rungskreisen einige Beunruhigung bervorge rufen, da man dort befürchtet, dan die Annahme der Instru­mente als Zustimmung zum V e r i a i l l e r V e r t r a g. den China nicht unterzeichnet bat. ausgelegt werden könnte. Die Regierungsbeamten berufen sich deshalb darauf, daß Deutschland noch vor Abfassung der Versailler Ver­tragsbestimmungen aus freien Stücken die Ru ck - gäbe der Instrumente angeboten habe. Durch diese Sach­lage hofft man. sich aus etwaigen Schwierigkeiten beraus- zuziehen. ' _

Der Friede für die Türkei.

mz. London. 18. Juli. Auf die türkische Note. betr. den türkischen Friedensvertrag, haben die Alliierten eine Ant­wort erteilt, in der abgelebnt wird, die Bestimmungen betr Tbrazien. Smvrna. die svriscke Grenze oder Armenien abzuändern. Bezüglich der Meerengen haben die Alliierten entschieden, daß die Türke, als lliermacht das Rean haben soll, einen Delegierten »um Meerengenausschutz zu ernennen.

Sie machten ferner eine Anzahl wichtiger Zugeständnisse, wie den Verzicht auf die Bedingung, daß d,e Türkei alle tür­kischen Dampfer über 1600 Tonnen abzutreten bat. Die Ant­wort besagt ferner: Wenn die Türkei es ablebnt. den Friedensvertrag zu unterzeichnen, oder sogar nicht imstande ist ihr» Autorität in Anatolien wiederherzustellen, so werden die Alliierten möglicherweise gezwungen sein, die für Kon- stantinooel getroffene Regelung in der Weile abzuändern, baß die Türken endgültig aus Euroja ver- ilieben werden. Den Türken wird ?ur die Unterzeich­nung eine Frist bis zum 27. Juli zuaestanden.

mz. Amsterdam. 17. Juli. Ein Telegramm der ..Times aus Konstant in ov el besagt, daß der G r oßw e sir am 14 Juli nach seiyer Rückkehr mit der türkischen Friedens­delegation vom Sultan in Audienz empfangen wurde. - Die meisten Delegierten sprachen die Absicht aus. daß die Türkei durch die Verweigerung der Unterschritt zum «rrie- densvertrage nichts gewinnen könne, sondern nur Gefahr laufen wüiVe. auch Konstantinovel zu verlieren. Der Kronrat. der sich aus Ministern. Senatoren. Notabeln und religiösen Würdenträgern zulammensetzt. wird mög­licherweise Montag zusammenkommen. um darüber zu be­schließen. ob die türkischen Delegierten den Vertrag unter­zeichnen sollen oder nickt. „ Ä

mz. Paris, 17. Juli. Savas. Der O o e r st e Rat bat heute den türkischen Friedensdele-nerten die Antwort der Alliierten auf die von der türkischen Regierung auf die Friedensvorscklüge. der Entente gemachten Vor­schläge zukommen lassen.

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