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Dienstag, 20. Juli 1920.

Abend-Ausgabe.

Nr. 334. ♦ 68. Jahrgang.

Unhaltbare Zustande.

Es geht uns Deutschen in Politik und Wirtschaft schlecht, aber nicht alles, was uns trifft, mutz notwendig fo fein. Vieles kommt gewiß auf Rechnung des ver­lorenen Krieges und der Friedensbedingungen, vieles anders jedoch ist zweifellos die Folge eigener Fehler, Irrtümer und Unterlassungen. Es könnte also ver­mieden werden. Oft genug ist die wahrhaft ungeheuer­liche Verschwendung von Geld und Arbeitskraft in den vom Kriege her noch bestehenden Organisationen be­klagt worden. Alle Reichsbehörden und ihre Nachge­ordneten Gesellschaften sind ins Unförmliche ange­schwollen. Es gibt Gesellschaften, deren Iahreshaus- halt Hunderte von Millionen beträgt, während Dutzende genügen könnten. Der Abg. G o t h e i n stellte vor einigen Tagen fest, datz im Durchschnitt der Reichs­werke schon auf sechs bis vier Arbeiter ein Angestellter oder Beamter kommt, in der Reichswsrft Kiel sogar je einen auf vier bis einen Arbeiter. Das sind unhalt­bare Zustände, hier droht ein Schlendrian einzureihen, dessen Abstellung der Reichstag mit äußerster Bestimmt­heit fordern sollte. Um von vielem anderen abzusehen, welche Verschwendung von Nationalvermögen besteht nicht darin, datz Steuern, die bereits hätten bezahlt werden müssen, noch nicht einmal veranlagt sind! Das gilt u. a. vom Reichsnotopfer. Da die Summen nicht Ka sind, die diese Steuer bringen soll, mutz inzwischen um so mehr Papiergeld ausgegeben werden, wodurch wieder unsere Valuta verwässert und unser Kredit untergraben wird. Aber das entscheidende Moment ist: der ganze Staatswirtschaftsbetrieb

arbeitet vielzuteuer, mag es sich nun um die reine Verwaltung oder um wirtschaftlich« Unternehmungen im eigentlichen Sinn handeln. Ein wahrhaft unheim­liches Beispiel dafür, wie es nicht gemacht werden sollte, hat man bei den Reichseisenbahnen vor sich. Auch bei

der Reichspostverwaltung geht es nicht viel besser. Die Frage wird kaum je gestellt und doch ist sie wichtig: Wie

ko

salsnotwendigkeit hingenommen werden soll, während die großen Privatbetriebe trotz der so gewaltig gestiege­nen Löhne, trotz der Verteuerung der Rohstoffe, trotz

der Herabsetzung der Arbeitszeit, trotz der Rotwendi, fett, sich neue Absatzmöglichkeiten erst wieder zu scha fen, zumeist blühen und gedeihen? Kruvv kann keine Kanonen und keine Panzerplatten mehr liefern, aber der Betrieb ist längst auf andere Erzeugnisse umgestellt, auf Lokomotiven, Dampfpflüge. landwirtschaftliche Maschinen. Nähmaschinen usw. Die Zahl der Arbeiter ist vergrößert, statt verringert, der Gewinn ist gewiß nicht kleiner geworden. Glaubt man, daß Stinnes und Thyssen, Stumm und Kirdorfs Not leiden? Hat die A.-E.-G. zu leiden, deren 68 000 Arbeiter heute Summen

beziehen, deren bloße Nennung einem vor fünf Jahren schwindlig gemacht hätte? Und so kann man sich durch die ganze lange Reihe der Riesenunternehmungen hin­

durchfragen und immer wird man nicht ohne Bewunde rng ftrtb

rung finden, daß die Stürme der Zeit diesen ren und den weitblickenden Männern an i nichts, aber auch wirklich nichts haben antun können. Folglich kann es kein unerbittliches Gesetz sein, daß es der Reichssisenbahnverwaltung und der Reichspostver­waltung schlecht gehen mutz. Irgendwo muß in diesen Verwaltungen ein furchtbarer Fehler stecken, dessen Austilgung" wir verlangen dürfen. Kein Einwand, der von den höheren Löhnen etwa hergenommen wird, ist stichhaltig. Auch die Industrie muß mehr zahlen und gedeiht doch. Es ist ein gänzlich verrückter Zustand, datz Eisenbahnen und Post bei Tarifen, die z. T. das Fünf­fache der Friedenspreise erreichen, so fürchterliche Fehl- kmtrage austveisen. Man bat den Eindruck, datz beide Verwaltungen Geld abwerfen müßten, wenn sie etwa einer Gesellschaft von Generalvächtern. bestehend aus den Großbanken und den Industriekapitänen, überlasten würden. Vielleicht entschließt man sich noch, diesen Weg zu gehen. >Es mag beschämend für das Reich und seine Organe sein, daß solche Vorschläge gemacht werden kennen, jedoch die Not drängt zu außerordentlichen Mitteln. Und wenn man so weit nicht gehen will, empfiehlt sich vielleicht auch hier das gemischte System, eine Verbindung von Privatunternehmung und Ctaolahetrieb. also die Nutzbarmachung des berechtig­ten Eigennutzes für dis Jnteresten der Gesamtheit. W'r höben die feste Überzeugung, daß das Milliarden­defizit bei Eisenbabnen und Post mindestens verschwin­den. wohl gar in Einnahmeposten umzuwandeln wäre, wenn ein halbes Dutzend Männer in führenden Stel­lungen die Leitung dieser Betriebe übernehmen würde. Von dieser Seite her winkt Rettung.

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Verbot des Lotteriespiels in Sachsen.

W. T.-B. Drrsdei». 19. Juli. Die dritte Volks­kammer nabm in der heutigen Sitzung einen Antra« am Erlaß eines Verbotes jeglichen Lotterieivreles gegen des Stimmen der Rechten an.

Keine Krise.

Br. Berlin. Ly. Juli. (Eig. Drabtber.) Das Kabinett ist gestern nachmittag abermals beisammen gewesen. Als Ergebnis dieser Sitzung kann festgeüalten werden, datz. so­weit die Minister in Frage kommen, von einer Krise keineswegs zu reden ist. Im Gegenteil, sämtliche Mitglieder des Kabinetts sind einig. Alle diejenigen, die in Sva verhandelt haben, bereiten sich vor. di« dort von ihnen eingenommene Haltung vor den KörversÄaiten. zu welchen sie in dieser und der kommenden Woche in Verbin­dung kommen werden, nachdrücklich zu vertreten- Wenn Krisen st immun gen vorhanden sind, so können sie sich — wir sprachen schon gestern darüber — nur auf die eine ober andere politische Partei, vielleicht auch auf die eine oder andere Fraktion beziehen. Dann aber wird es Aufgabe aller ernsten, ihrer VeranWvortung bewußten Poli­tiker sein, diesen Strömungen entgegenzuarbeiten. Keine Krise und keinen Regierungswechsel vermögen an den ge­wiß nicht leicht zu tragenden Resultaten der Konferenz von Sva etwas zu ändern. Sie könnten böchftens den Erfolg haben, daß die Männer, die sich in dielen Tagen bewäbrt haben, wieder aus der Regierung berausgefckeucht und aber­mals vom Dilettantismus abgelöst werden. Das Kabinett tritt heute nachmittag zu einer neuen Sitzung zusammen, hernach schließt sich die Sitzung des auswärtigen Reicksaus-

schusies an. „ ^ m ,

W. T.-B. Berlin. 19. Juli. Amtlich. Das Reicks- kabinett nabm beute nachmittag, in Gegenwart des Reichspräsidenten die Berichte des Ministers des Auswär­tigen. des Reichswirtschaftsministers und Reichsernahrungs- minifters über die aut die wirtschaftlichen Fragen bezüglichen Beschlüsie der Konferenz von Eva entgegen.. An diese Berichte schloß sich eine mehrstündige eingehende Aus­sprache an.

Erklärungen Dr. Simons'.

mz. Berlin. 20. Juli. Dem Herausgeber des „ALtubr- Abendblattes" sagte ReiLsminifter Dr. 6imons über Sva aus Befragen: Ich batte die Bedingungen nickt angenom­men. wenn ich nickt in der Haltung der Sachveritandigen ge­wisse Schwankungen bemerkt batte, die meine ursprüngliche Stellungnahme, insbesondere in der Koblenfraae. er­schüttert hätten. Die <B n t a a f f n u n n tft natürlich eder innerhalb sechs Monaten durchzuführen als in drei Tagen. Bezüglich der Koblenlieferung fragt es sich vor allem. wie weit neue Möglichkeiten vorhanden sind und ausgenutzk werden können. Es kann vielleicht noch manches geschehen, um zu einer ft ä r k e r e n K o b l e n f ü r d e r u n g zu ge­langen. Auch die Erklärung Lloyd Eeo » ges in bezug auf die Verteilung der oberschlesischen Kohle bat mttgewlitt. mich schweren Herzens zur Unterschrift zu veranlassen. Die Entwaffnungsfrage scheint mir übrigens .noch schwieriger und noch heikler als die Koblenfraae zu lern. Wir dürfen nicht übersehen, daß ganz ungeheuere Mengen von Wallen in Unberufenen und nicht ganz ungefährlichen Sauden sind. Ich begrüße es im übrigen, daß dis K onf e rc ns in Genf besser vorbereitet werden kann als dies be­züglich der Konteren, von Sva möglich war. in die man höchst unvorbereitet gegangen ist. Wir baben eben den Fehler begangen, den Friedensvertrag zu unterschreiben in der irrigen Annahme, er würde non seinen, Urbebern selbst nicht ernst genommen werden. Das war ein Irrtum: der Friedensvertraa wird furchtbar ernst genommen, und damit werden wir immer zu rechnen baben. 2ck mochte nicht gern die Grenzen meines Restarts überschreiten, aber ich dan doch sagen, daß aus die Dauer ein Fernbleiben der Mebrbeitsiozialisien von der Regierung als eine Fälschung der öffentlichen Zustande in Deutsch­land betrachtet weiden würde. Auf die Frage: Kann an eine wirkliche Völkerversöbnung .in absehbarer Zeit geglaubt werden, und halten Sie die Ausnahme Deutschlands in den Völckerbund nach Ihren in Sva gewonnenen Eindrücken für wahrscheinlich? meinte Dr. Simons: Der Hatz brennt noch immer zu tief, und die Wunden sind noch zu irisch, als daß man eine solche Völker­versöhnung für absehbare Zeit als wahrscheinlich anieben kann. Ich halte es aber für die Pflicht eines jeden Staats­mannes. auf dieses Ziel hinzu arbeiten. Der Weg bis zur Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund scheint mir tedenfalls noch reichlich weit zu lein.

Äußerungen Frhrenbachs.

Bb. Basel. 19. Juli. Einem Mitarbeiter der „Baller Nachrichten" erklärte der Reichskanzler Febren- b a ch in F r e i b u r g. er lei bezüglich des Ergebntsies der Konferenz in Sva besorgt, aber nicht absolut pessimistisch. Als wesentlichen Erfolg bezeichnete er. daß es den deutschen

Regierungsvertretern gelungen sei. die Gegenseite von ihrer Aufrichtigkeit zu überzeugen. Es rr

’-tuimauiB«" o“ uuvioeuae... ~~ werde furchtbar schwer sein die auserlegten Bedingungen mit Bezug auf' die Ent­waffnung und die Koblenlieferung zu erfüllen. Am schwie­rigsten würde es sein, mit der kleinen Zahl der übrigbleiben­den Truppen die verlangten vaar Millionen Gewehre der Zivilbevölkerung abzunebmen. Aber der Versuch werde mit aller Ehrlichkeit und allem Nackdruck gemacht werden. Für künftige Unterhandlungen sei nun wenigstens die persönliche Berührung hergestellt. Obwohl die Verhandlungen zwischen den Regierungshäuvtern durch Dolmetscher erfolgen mußten, sei die persönliche Berührung von großem Wert. Minister Simons sei übrigens in der Lage, auch gewandt franzö-

gangenbeii im Dienst des Reichsverbands der deutschen In­dustrie das Mißtrauen Lloyd Georges gegen sich gehabt, der in ihm ein Organ von Ctinnes vermutet habe. Der eng­lische Ministerpräsident habe nickt gewußt, wie sehr Stinnes und Simons sich hinter den Kulisten von Eva bekämpften.

Was Stinnes plant.

Br. Düsseldorf, 2Ü. Juli. lEig. Drabtber.) Die hiesige .Freie Presse', das Organ der MebrdeiLssorialisteu. berich­

tet unter der Überschrift ..Was Stinnes plant": Es waren Verhandlungen mit den Bergarbeiterver­bänden im Gange, die Schichtzeit um eine Stunde zu verlängern. Der moralische Zwang aus die Leitung der Verbände, der Überarbeit »uzustimmen. soll durch andere Pläne von Stinnes ausgeübt werden. Es sollen nämlick für die überarbeit sowie für die Hebung der Gesamt­leistungen Lebensmittel und Kleidungsstücke von Frankreich geliefert werden. Die Kosten sollen durch eine Abgabe von den Mehrlieferungen gedeckt werden. Eine Gesellschaft, die in Paris errichtet werden soll, soll die Sacke übernehmen. An diesem Unternehmen soll sich auch Stinnes beteiligen.

Poincar^s Meinung.

mz. Paris. 19. Juli. Im ..Matin" schreibt der ehe­malige Präsident P o i n c a r e : Diejenigen, die Deutsch­

land zu kontradiktorischen Verhandlungen über die Aus­führung des Friedensvertrages einluden, konnten damit doch nur andeuten, daß man ihm zu versieben geben wollte, das man geneigt wäre, den Vertrag nickt vollkommen auszusühren und ihn zu seinen Gunsten abändern wollte. Wenn man sich vor es. mit dem Ölzweig im Schna­bel. wie die Friedenstaube, binttellen würde, io batte dies natürlich es in seiner Arroganz und seinen Forderungen er­mutigt. Voincare hofft, daß einige französische Alliierte keine vcrlonnc Lektion erhalten hätten. Vielleicht seien sie jetzt über die wirkliche Verfassung der deutschen Regierung unterrichtet, vielleicht batten sie nun verstanden, daß die Sprache, deren man sich bedienen müsse, um mit Deutschland zu reden, die Sprache der Festigkeit sei.

Die Konferenz zur Regelung der Entschiidigungsfrage.

Br. Berlin. 20. Juli. (Eig. Drabtber.) Nack Mit­teilungen aus Genf scheint es noch nicht s i ch e r zu sein, ob die Konferenz zur Regelung der Entlchädiaunrsfrage wirklich Mitte August einberufen werden wird. Sowohl wegen des Ortes wie wegen des Zeitpunktes würden B e denken laut. Man glaubt, datz in kurzer Zeit nickt alle, Differenzen zwischen den Verbündeten beseitigt werden könnten. Dock werden in Genf Vorbereitungen für die. Konferenz getroffen.

Di« BrkMsler Wnanzkonferenz.

W. T.-B. Daris. 19. Juli. Das Generallekretariat des Völkerbundes hat gestern den zur inter­nationalen Finanzkonferen» nach Brusiel emae- ladenen Staaten die Mitteilung gemacht, daß die Taauns. die am 23. Juli stattftnden sollte, nickt einberufen werde« könne. da die Voraussetzungen, die Senatsoräsident Bourgeois in seinem Briefe vom 25. Juni anaeaeben bat. nicht erfüllt seien. Die Konferenz von Sva sei ru keiner Entscheidung über die von Deutschland ru zahlende Entschädigungssumme gekommen, besitze also nicht die notwendigen Unterlagen, um zu den in Aus­sicht genommenen Ergebnisien führen zu können. Die Konfe- renz müsie deshalb bis nach dem 15. Ssvtember verschoben werden. Der am 30. Juli in San Sebastian rulamme«- tretende Völkerbundrat werde den Tag des Beginns der Be­ratungen endgültig festsetzen.

Kampfvorbereitungen ver Radikalen.

Br. Berlin. 20. Juli. (Eig. Drabtber.) Die ..Freiheit" berichtet in ihrem gewohnten Senlationsstil von militä­rischen geheimen Organisationen, die der mehrfach aenannte Sauptmann Pfeffer neuerdings in der Mark Bran­denburg einrichtet. Es handelt sich bier natürlich um einen Trick, die Aufmerksamkeit von den Wasfenübungeu und Waifensammlungen der llnabbängigen und Kommu­nisten abzulenken. Letzteres rgidt sich daraus, daß sich das Leipziger Polizeiamt veranlaßt siebt, in einer Be­kanntmachung darauf binzuwei'en. daß von versassmiss- feindlichen Elementen Marsch- und Übungsver­bände gebildet werden, welche unter dem Deckmantel von Turnvereinsübungen ihr Sviel treiben. Es bandelt sich um die Ubungsmärsche kommunistischer Arbeitergruvren.

mz. Berlin. 19. Juli. Der ..Seil. Lokalanreiger" ver­öffentlicht Einzelheiten über die Bildung einer links­radikalen Kamvforganisation in Berlin. Unter der Maske eines Arbeitersvortklubs hielten danach allabend­lich militärische Arbeitrrkomvanien Schwarmbeweaunsen und Sandgranlltenüüunaen ab. Vor kurzem habe eine aroßr Geländeübung in der Svandauer^ Gegend stattseiunden. an

der sich 1750 Personen beteiligt hätten. Das Blatt berichtet weiter Uber Beziebunarn der Linksrat"' zu dem Republikanischen Für«rbund.

bei Linksradikalen Es leien

'alle Vorbereitungen für den Kampf getroffen. Für die militärische Leitung habe man einen Ausländer namens L i m a ck vorgesehen, der schon auf seiten der Bol­schewiken gekämvft haben solle. Am Sonntag habe eine Sitzung der Kamvforganisation in Berlin stattgefunden, die sich mit einer intensiven Werbearbeit in der Reichswehr be­schäftigt habe. „ _

mz. Berlin. 20. Juli. Über die Hamburger Ge­nie i n d e o r g a n i sa t i o n der linksradikaken

Parteien für einen bewaffne^ten Aufstand gibt das ..Berl. Tageblatt" Einzelheiten aus dem ..Lübecker Er- neralanzeiger" wieder. Danach fübrt Genosse Ott»

Kämpfer aus dem Ruhrgebiet seit einigen Wochen die Leitung der Kamvforganisation. welche in irdem Distrikt eine Komvanie von 90 verläßlichen Parteimitgliedern be-

g t, wozu 150 als Draufgänger nickt ganz einwandfreier t kommen sollen. Ein besonderes Augenmerk wird auf dis sofortige Inbesitznahme des Hamburger Hafens und der Lebensmittelvorräte gerichtet, wofür der Zuzug auswärtiger Genossen gesichert ist. Die Kamvforganisation der Ham­burger kommunistischen Arbeitervartei wurde von den Un­abhängigen übernommen. In Versammlungen und Plakaten wird ausgefordert, keine Waffen abzuliefern, auch nickt die während der Kapp-Tage an die Unabhängige« ausgs- gebenen t